Module und Erweiterungen

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-27

Ob ein Bereich in flinkest bei dir auftaucht, hängt an bis zu drei Dingen: an einem Modul, das du selbst ein- und ausschaltest, an einer Erweiterung, die flinkest für deinen Betrieb freischaltet, und an den Berechtigungen des jeweiligen Benutzers. Diese Seite erklärt, was was ist — damit du weißt, wo du drehen kannst, wenn etwas fehlt.

Module: Bereiche, die du selbst schaltest

Ein Modul ist ein ganzer Arbeitsbereich — Lager, Projekte, Zeiterfassung, Kalender und Termine, Shop und so weiter, insgesamt zwölf. Jeder Betrieb hat alle Module; ob sie sichtbar sind, entscheidest du unter Einstellungen → Module. Dafür brauchst du Administratorrechte, nicht aber flinkest: Ein- und Ausschalten geht jederzeit und ohne Rückfrage.

Wozu das gut ist: Ein Handwerksbetrieb ohne Online-Handel braucht keinen Shop, ein Händler ohne Außendienst kein Fahrtenbuch. Schaltest du solche Module aus, werden Menü, Einstellungen und Suche übersichtlicher, und niemand stolpert über Bereiche, die ihr nie benutzt.

Was „ausgeschaltet" bedeutet. Die Menüpunkte und Einstellungs-Einträge des Moduls verschwinden, die globale Suche findet nichts mehr daraus, und Auswertungen auf seinen Daten sind gesperrt. Rufst du bei den meisten Modulen — etwa Lager, Projekte oder Kalender — einen Hauptbereich direkt über seine Adresse auf, erscheint die Seite Modul ausgeschaltet mit dem Hinweis „Das Modul … ist für deinen Betrieb ausgeschaltet."; Administratoren führt die Schaltfläche Zu den Moduleinstellungen direkt zum Schalter. Bei den Modulen Kalender und Termine und Shop lehnt zusätzlich der Server jeden Zugriff ab — auch aus den Apps, dem Shop und der Kundenzone. Beim Modul Kalender und Termine ruhen außerdem die Termin-Erinnerungen, das Verlängern von Serienterminen, der Kalender-Abgleich und die Termin-Mails an Kunden. Gelöscht wird dabei nichts: Schaltest du das Modul wieder ein, ist alles wieder da.

Ab Werk sind alle Module eingeschaltet, nur der Shop ist aus — ihn schaltest du ein, wenn du deinen Geschäftskunden das Bestellen über einen eigenen Online-Shop anbieten willst.

Kalender und Termine

Kalender, Terminübersicht, Serientermine, Buchungsseiten, die Termine in der Kundenzone und die Termin-Mails an Kunden bilden ein Modul. Anrufe und Aufgaben gehören nicht dazu — sie bleiben auch bei ausgeschaltetem Modul erreichbar. Ist das Modul aus, führen bereits verschickte Termin-Links deine Kunden auf eine Fehlermeldung, und es gehen keine Erinnerungen mehr hinaus.

Shop: zwei Schalter

Beim Shop gibt es neben dem Modul einen zweiten Schalter. Das Modul Shop entscheidet, ob es den Shop-Bereich überhaupt gibt — Bestellungen, Kommissionierung, Touren, die Shop-Einstellungen und die Shop-Reiter bei Kunden und Artikeln. „Shop-System aktivieren" in den Shop-Einstellungen entscheidet, ob der Shop für deine Kunden gerade geöffnet ist. So kannst du den Shop vorübergehend vom Netz nehmen, ohne dass der Bereich in flinkest verschwindet.

Erweiterungen: von flinkest freigeschaltet

Eine Erweiterung ergänzt flinkest um etwas, das nur einzelne Branchen oder Betriebe brauchen: die Kostenkalkulation, Lebensmittel (Rezepte, Rohstoffe), QR-Etiketten und die Anbindung SHT. Anders als ein Modul kannst du eine Erweiterung nicht selbst schalten — flinkest schaltet sie für deinen Betrieb frei. Eine Freischaltung hat kein Ablaufdatum; sie gilt, bis flinkest sie zurücknimmt. Wenn du eine Erweiterung brauchst, wende dich an flinkest.

Ist eine Erweiterung nicht freigeschaltet, fehlen ihre Menüpunkte, Reiter und Einstellungen; wer ihre Adresse direkt aufruft, landet auf einer Hinweisseite, dass die Erweiterung für deinen Betrieb nicht freigeschaltet ist. Auf den Hilfeseiten erkennst du solche Stellen an der Formulierung „nur wenn die Erweiterung … für deinen Betrieb freigeschaltet ist".

Berechtigungen: wer im Betrieb was darf

Module und Erweiterungen entscheiden, was es in deinem Betrieb gibt. Was ein einzelner Benutzer davon sehen und bearbeiten darf, regeln die Berechtigungen seiner Rolle. Beides gilt zusätzlich zueinander: Ein eingeschaltetes Modul nützt nichts ohne Berechtigung, und eine Berechtigung bringt den Bereich nicht zurück ins Menü, solange das Modul ausgeschaltet ist. Fehlt einem Benutzer die Berechtigung, sieht er beim direkten Aufruf die Seite „Nicht erlaubt." — in den meisten Bereichen auch dann, wenn das Modul zusätzlich ausgeschaltet ist.

Viele Bereiche hängen an gar keinem Schalter, sondern nur an Berechtigungen: Belege wie Angebote, Rechnungen und Lieferscheine, Mahnungen, Kunden und Lieferanten, Artikel, Verträge, Anrufe und Aufgaben.

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Häufige Fragen

Ein Bereich fehlt in meinem Menü — woran kann das liegen? An einem von drei Dingen: Das zugehörige Modul ist unter Einstellungen → Module ausgeschaltet, eine Erweiterung ist für deinen Betrieb nicht freigeschaltet, oder deinem Benutzer fehlt die Berechtigung. Module schaltet ein Administrator selbst ein, Erweiterungen schaltet flinkest frei, Berechtigungen vergibt ein Administrator über die Rollen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Modul und einer Erweiterung? Ein Modul hat jeder Betrieb; du schaltest es unter Einstellungen → Module selbst ein oder aus. Eine Erweiterung ist ein Zusatz für bestimmte Branchen oder Anbindungen, den flinkest für deinen Betrieb freischaltet — du kannst sie nicht selbst schalten.

Verliere ich Daten, wenn ich ein Modul ausschalte? Nein. Ausschalten blendet den Bereich nur aus und sperrt ihn; gelöscht wird nichts. Nach dem Wiedereinschalten ist alles wieder da.

Läuft eine freigeschaltete Erweiterung irgendwann ab? Nein. Eine Erweiterung ist entweder freigeschaltet oder nicht — ein Ablaufdatum gibt es nicht.

Wo schalte ich den Shop ein? Unter Einstellungen → Module das Modul Shop einschalten und speichern. Danach erscheinen Bestellungen, Kommissionierung, Touren und die Shop-Einstellungen; dort legst du mit „Shop-System aktivieren" fest, ob der Shop für deine Kunden geöffnet ist.

Was gehört zum Modul Kalender und Termine? Der Kalender, die Terminübersicht, Serientermine, Buchungsseiten, die Termine in der Kundenzone und die Termin-Mails an Kunden. Anrufe und Aufgaben gehören nicht dazu und bleiben auch bei ausgeschaltetem Modul erreichbar. Ist das Modul aus, führen bereits verschickte Termin-Links auf eine Fehlermeldung.