Bankkonto-Details

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-05

Die Kontodetails zeigen ein einzelnes Bankkonto mit allem, was dazugehört: den Monatsverlauf von Einnahmen und Ausgaben, jeden einzelnen Umsatz, die Regeln für die automatische Zuordnung und ein Protokoll darüber, was diese Regeln getan haben. Hierher kommst du mit einem Klick auf ein Konto in der Liste Bankkonten. Der Zweck des Screens ist der Abgleich: Umsätze und die dazu passenden Belege zusammenbringen, damit in der Buchhaltungs-Übersicht nichts Offenes liegen bleibt.

Kontodetails mit Monatsverlauf, Kontostand und Bankverbindung

Kopfzeile

Links steht der Name des Kontos, rechts die Schaltflächen. Ganz rechts liegt Synchronisieren — sie holt die aktuellen Umsätze bei der Bank. Daneben:

  • Bearbeiten — öffnet den Dialog mit den wenigen Feldern, die du selbst pflegst.
  • Belege automatisch zuweisen — sucht zu den offenen Umsätzen passende Belege.
  • Exportieren — packt Kontoauszug und Belege eines Zeitraums in eine ZIP-Datei.

Was in der Breite nicht mehr Platz findet, wandert in das Menü mit den drei Punkten. Dort stehen außerdem immer Archivieren (bei einem archivierten Konto Reaktivieren) und Löschen.

Wer welche Schaltfläche sieht. Exportieren genügt das Recht, Bankkonten zu sehen — wer die Seite öffnen darf, darf auch exportieren. Alles andere — Synchronisieren, Bearbeiten, das automatische Zuweisen, Archivieren und Löschen — braucht das Recht, Bankkonten zu bearbeiten. Fehlt es, sind diese Schaltflächen nicht da, und das Backend weist entsprechende Aufrufe zusätzlich ab. Welche Rolle was darf, legst du bei den Benutzern fest.

Synchronisieren erscheint nur bei einem verbundenen Konto. Ist noch keine Bankverbindung hergestellt, heißt die Schaltfläche stattdessen Bankkonto verbinden und startet dieselbe Anmeldung, die auch bei den Bankkonten beschrieben ist.

Übersicht

Der erste Reiter fasst das Konto zusammen. Sind Umsätze vorhanden, steht oben das Diagramm Einnahmen & Ausgaben: pro Monat zwei Balken nebeneinander, grün für alles, was hereinkam, rot für alles, was abging. Gezeigt werden die letzten zwölf Monate einschließlich des laufenden; Monate ohne Umsatz bleiben leer, damit die Zeitachse keine Lücken hat.

Darunter liegen drei Kästen:

  • Allgemein — der Kontostand zu Beginn (der Wert, ab dem flinkest zu rechnen anfängt) und darunter der Saldo, grün bei Guthaben, rot bei Minus.
  • DetailsName der Bank, Iban, BIC und Kontonummer. Diese Angaben kommen von der Bank und sind hier nur zu lesen.
  • Bankverbindung — der Zustand der Anbindung.

Woher der Saldo kommt. Der Saldo ist der Kontostand zu Beginn plus die Summe aller Umsätze, die flinkest zu diesem Konto kennt — unabhängig davon, ob sie schon einem Beleg zugeordnet sind. Bei einem verbundenen Konto zieht flinkest den Anfangswert nach jeder erfolgreichen Synchronisierung selbst nach, sodass der Saldo dem echten Kontostand bei der Bank entspricht. Deshalb ändert sich der Wert im Feld Kontostand zu Beginn manchmal von allein.

Was die Zustände der Bankverbindung bedeuten. Die Zeile Status zeigt einen von diesen Werten:

Status Bedeutung
Nicht verbunden Es besteht keine Anbindung; Umsätze kommen nur über eine Verbindung ins Haus.
Verbunden Alles in Ordnung. Darunter stehen Verbundenes Konto und Letzter Sync.
Verbindung wird geprüft… flinkest fragt beim Bankdienstleister nach, ob die Verbindung wirklich noch besteht. Das läuft bei jedem Öffnen der Seite.
Nicht verbunden (kein Zugriff in dieser Umgebung) Die Nachfrage hat keine Bestätigung ergeben. Dann ist die Verbindung neu herzustellen.
Transaktionen werden synchronisiert... Eine Abholung läuft gerade.
Bankdaten möglicherweise veraltet Die Bank hat zuletzt keine frischen Daten geliefert. Zusätzlich erscheint Bank zuletzt aktualisiert.
Kontostand noch nicht abgeglichen Der Kontostand der Bank und der in flinkest gehen auseinander. Beide Werte stehen darunter als Kontostand der Bank und Unser Saldo.
Erneute Anmeldung erforderlich Mit dem Hinweis „Die Bank verlangt eine erneute Bestätigung der Verbindung." und der Schaltfläche Erneut anmelden.
Fehler Die Meldung der Bank steht darunter, dazu eine Schaltfläche „Try again" für einen neuen Versuch.

flinkest holt auch von selbst ab. Neben der Schaltfläche Synchronisieren läuft im Hintergrund eine regelmäßige Abholung für jedes verbundene, nicht archivierte Konto. Sie fragt eine Bankverbindung höchstens alle sechs Stunden wirklich bei der Bank ab — mehr erlauben die Vorgaben für unbeaufsichtigte Zugriffe nicht. Landet ein Konto danach in einem der auffälligen Zustände (Fehler, erneute Anmeldung, veraltete Daten, nicht abgeglichener Kontostand), meldet flinkest das mit dem Hinweis „Bank-Synchronisierung benötigt Aufmerksamkeit" und schickt zusätzlich eine E-Mail an alle Administratoren — etwa „Bankkonto „…" benötigt eine erneute Anmeldung, um weiter zu synchronisieren." So bleibt eine eingeschlafene Verbindung nicht unbemerkt.

Transaktionen

Der zweite Reiter listet die Umsätze dieses Kontos, die neuesten zuerst. Die Zahl im Reiter ist die Anzahl der gefundenen Umsätze.

Die Umsatzliste mit Umschalter Alle/Offen/Erledigt, Suchfeld und Filter

In der Werkzeugleiste darüber:

  • Kästchen links — blendet Auswahlkästchen in der Liste ein. Danach erscheint über der Liste eine Leiste mit Als erledigt markieren, die auf alle angehakten Umsätze wirkt.
  • Alle / Offen / Erledigt — der Umschalter für den Bearbeitungsstand. Offen heißt „noch nicht abgeschlossen", Erledigt heißt „erledigt".
  • Suchfeld — „Transaktionen durchsuchen…". Gesucht wird in Auftraggeber/Empfänger und im Verwendungszweck; die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe von selbst.
  • Trichter-Symbol — öffnet Filter & Sortierung mit den ausführlichen Filtern: Betrag und Buchungsdatum im Abschnitt Transaktion, Transaktionstyp, Transaktionsnummer und Auftraggeber/Empfänger unter Referenz sowie BMD Export Datum unter Sonstiges. Gesetzte Filter erscheinen als Leiste über der Liste und lassen sich dort einzeln entfernen.

Die Reihenfolge der Umsätze ist fest: das jüngste Buchungsdatum zuerst. Der Reiter Sortieren im Filterpanel bietet für diese Liste keine Felder an und ändert die Reihenfolge nicht.

Ohne eigene Einstellung zeigt jede Zeile drei Spalten:

Spalte Inhalt
Transaktion Auftraggeber bzw. Empfänger, darunter der Verwendungszweck. Ist kein Name überliefert, steht „kein Text".
Datum das Buchungsdatum
Summe der Betrag, grün bei Eingang, rot bei Ausgang

Ganz links in der Zeile liegt ein Schalter, mit dem du einen Umsatz direkt auf erledigt setzt oder wieder öffnest; vor dem Umschalten fragt flinkest „Möchten Sie diese Transaktion wirklich als erledigt markieren?". Erledigte Zeilen sind zurückgenommen dargestellt. Ein Klick auf die Zeile öffnet den Umsatz im Detail. Unten blätterst du durch die Seiten; links neben der Blätterleiste liegen das Download-Symbol für den Listen-Export und das Zahnrad für die Spalten.

Das Zahnrad für die Spalten. Es bestimmt, welche Spalten die Liste zeigt und in welcher Reihenfolge. Die Einstellung gilt pro Liste und für den ganzen Betrieb, nicht je Benutzer — deshalb erscheint das Zahnrad nur, wenn dein Benutzer Listen-Spalten konfigurieren darf. Andere Benutzer sehen eine geänderte Auswahl erst, wenn sie flinkest das nächste Mal laden. Ausführlich beschrieben ist der Dialog bei den Kunden.

Woher die Umsätze kommen. Umsätze werden nicht getippt, sie werden abgeholt. Jede Abholung liest die vollständige Historie neu ein, weil doppelte Buchungen zuverlässig erkannt werden: Ein Umsatz, den flinkest schon kennt, wird übersprungen. Erkannt wird er zuerst an seiner Kennung beim Bankdienstleister, und falls diese sich geändert hat — das passiert, wenn eine Bankverbindung neu hergestellt wurde —, zusätzlich an Betrag und Buchungstag (mit einem Tag Spielraum). Deshalb entstehen nach einer neuen Anmeldung keine Doppel. Umsätze in Fremdwährung werden mit dem Kurs des Buchungstages in Euro umgerechnet; Originalbetrag und Kurs bleiben am Umsatz gespeichert. Neu eingetroffene Umsätze erscheinen in einer offenen Liste von selbst, ohne Neuladen.

Ein Umsatz im Detail

Ein Klick auf eine Zeile schiebt von rechts eine Leiste herein. Oben stehen Auftraggeber bzw. Empfänger, Datum und der Betrag, darunter die Marke Offen oder Erledigt. Dann folgen, soweit vorhanden:

  • Beschreibung — der vollständige Verwendungszweck.
  • TransaktionsdetailsTransaktionstyp, Bankkonto und bei Fremdwährung Originalbetrag und Wechselkurs.
  • Belege mit der Anzahl in Klammern — die zugeordneten Belege mit Belegnummer, Kontakt, Belegdatum und Betrag. Das Symbol rechts öffnet den Beleg in einem neuen Tab: eine Rechnung in den Rechnungsdetails, einen Eingangsbeleg unter Eingangsbeleg bearbeiten. Ist nichts zugeordnet, steht „Noch keine Belege vorhanden.".
  • Buchungszeilen mit der Anzahl in Klammern — die Aufteilung des Betrags auf Sachkonten. Eine Buchungszeile ist ein Teilbetrag mit einem Buchungskonto und einem Text; mehrere Zeilen teilen einen Umsatz auf. Ohne Zeilen steht „Keine Buchungszeilen".

Diese Leiste ist absichtlich nur zum Lesen. Belege zuordnen, Buchungszeilen ändern, Konten vergeben — das alles passiert an einer einzigen Stelle, damit es nicht zwei Werkbänke mit unterschiedlichem Verhalten gibt. Die Schaltfläche Open in accounting springt dorthin und wählt genau diesen Umsatz in der Buchhaltungs-Übersicht vor; sie erscheint nur, wenn dein Benutzer die Buchhaltung sehen darf. Der Zeitraum, in dem der Umsatz dort landet, ergibt sich aus seinem Buchungsdatum und dem Buchungszeitraum aus den Buchhaltungs-Einstellungen — Jahr, Quartal oder Monat.

Regeln

Eine Bankregel erkennt wiederkehrende Umsätze und erledigt an ihnen immer denselben Handgriff: Sie legt die Buchungszeilen an, setzt den Umsatz auf erledigt und hängt einen Kommentar an. Belege ordnet eine Regel nicht zu — dafür gibt es das automatische Zuweisen weiter unten. Typischer Fall: Kontoführungsgebühren, die jeden Monat gleich aussehen und immer auf dasselbe Konto gehören.

Der Reiter zeigt die Regeln dieses Kontos, alphabetisch nach Name, mit den Spalten Regel, Typ, Buchungszeilen und Status. Unter dem Namen steht „Markiert Transaktion als erledigt", wenn die Regel das tut. Typ ist entweder Statische Regel oder KI-Regel, Status entweder Aktiv oder Inaktiv — nur aktive Regeln werden ausgeführt. Ist noch keine Regel da, steht „Noch keine Regeln definiert".

Regel hinzufügen liegt rechts über der Liste; ein Klick auf den Namen öffnet eine bestehende Regel. Im Zeilenmenü rechts liegen Ausführen, Bearbeiten und Löschen. Alle vier brauchen das Recht, Bankkonten zu bearbeiten. Beim Löschen erscheint die Sicherheitsabfrage zweimal hintereinander — beide bestätigen, dann ist die Regel weg.

Der Regel-Dialog

Der Dialog heißt Regel erstellen bzw. Regel bearbeiten und hat drei Abschnitte.

Basisinformationen — der Name (Pflicht) und der Schalter Aktiv.

Regeltyp — die Wahl zwischen Statische Regeln und KI-Regel:

  • Bei einer statischen Regel baust du unter Konditionen Bedingungen zusammen: ein Feld (Betrag, Verwendungszweck, Gegenkonto Name oder Gegenkonto IBAN), ein Vergleich und ein Wert. Für Text stehen enthält, enthält nicht, beginnt mit, endet mit, ist gleich und ist nicht gleich zur Verfügung, für den Betrag zusätzlich größer als, größer oder gleich, kleiner als und kleiner oder gleich. Bedingungen liegen in Gruppen; innerhalb einer Gruppe und zwischen den Gruppen wählst du UND oder ODER. Textvergleiche unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Ohne mindestens eine Bedingung wird nicht gespeichert.
  • Bei einer KI-Regel beschreibst du in einem Feld mit eigenen Worten, wann sie zutreffen soll — der Hinweis darüber lautet „Beschreiben Sie in natürlicher Sprache, wann diese Regel zutreffen soll. Die KI wird die Transaktion interpretieren und entscheiden, ob sie passt." Beurteilt werden Verwendungszweck, Auftraggeber/Empfänger und Betrag. Ohne Beschreibung wird nicht gespeichert.

Aktionen — was die Regel tut, wenn sie zutrifft:

  • Buchungszeilen: je Zeile ein Buchungskonto, ein Anteil in Prozent, ein Text und ein Steuercode. Die Anteile teilen den Betrag des Umsatzes auf und müssen zusammen 100 % ergeben; sonst erscheint „Die Prozentsätze der Buchungszeilen müssen zusammen 100 % ergeben." und gespeichert wird nicht. Wählst du ein Konto aus, übernimmt flinkest den dort hinterlegten Steuercode als Vorschlag; du kannst ihn überschreiben. Der Abschnitt erscheint nur, wenn in den Buchhaltungs-Einstellungen festgelegt ist, dass die Kontierung im eigenen Haus passiert — bucht die Kanzlei, ist er ausgeblendet, und bereits gespeicherte Zeilen bleiben unangetastet.
  • Transaktion als erledigt markieren — „Wenn aktiviert, werden passende Transaktionen automatisch als erledigt markiert."
  • Kommentar zur Transaktion hinzufügen — ein Text, der beim Zutreffen als Kommentar an den Umsatz gehängt wird. Ein wortgleicher Kommentar wird nicht doppelt angelegt, ein erneuter Lauf verdoppelt ihn also nicht.

Unten liegen Schließen, Speichern und Speichern & Ausführen. Schließt du mit ungespeicherten Änderungen, fragt flinkest „Sie haben ungespeicherte Änderungen. Wenn Sie jetzt schließen, gehen Ihre Änderungen verloren." nach.

Was beim Ausführen passiert. Eine Regel läuft immer nur über die offenen Umsätze ihres Kontos — erledigte lässt sie unberührt. Danach meldet flinkest, wie viele davon zugetroffen haben, etwa „3 von 42 Transaktionen zugeordnet". Die Buchungszeilen werden nur an einem Umsatz angelegt, der noch keinen Beleg und keine Buchungszeile hat: Eine bestehende Kontierung überschreibt eine Regel nie. Die letzte Zeile nimmt den Rundungsrest auf, damit die Aufteilung exakt dem Betrag entspricht. Jeder Treffer erzeugt einen Eintrag im Protokoll.

Protokoll

Der letzte Reiter zeigt, was die Regeln dieses Kontos getan haben — die neuesten Einträge zuerst. Spalten sind Regel (mit Zeitpunkt darunter), Transaktion und Änderung. In der Spalte Änderung stehen Marken: Konto zugewiesen, wenn ein Buchungskonto gesetzt wurde, und als erledigt markiert, wenn der Umsatz geschlossen wurde. Ein Klick auf den Regelnamen öffnet die Regel zum Bearbeiten, ein Klick auf die Transaktion öffnet den Umsatz in der Leiste rechts. Gibt es noch keine Einträge, steht „Noch keine Regel-Ausführungen".

Aktivitäten, Dokumente und Änderungsprotokoll

Rechts neben den Reitern liegen zwei Kästen: Aktivitäten — Aufgaben und Notizen zu diesem Konto, mit dem Symbol oben rechts legst du eine Aufgabe an — und Dokumente für Dateien, die du am Konto hinterlegen willst. Ganz rechts in der Reiterleiste steht ein Uhr-Symbol: das Änderungsprotokoll, das jede Änderung an diesem Konto mit Zeitpunkt und Benutzer festhält.

Aktionen

Umsätze bei der Bank abholen. Klicke auf Synchronisieren. flinkest bittet den Bankdienstleister, wirklich bei der Bank nachzufragen — nicht nur den Zwischenspeicher zu liefern — und meldet „Aktuelle Transaktionen werden von deiner Bank geholt…". Meistens läuft das ohne dein Zutun; verlangt die Bank eine Bestätigung, öffnet sich dafür ihr Fenster in einem neuen Tab. Blockiert der Browser das Fenster, meldet flinkest „Bitte Pop-ups erlauben, um das Bank-Fenster zu öffnen." Am Ende steht eine Zahl: „12 Transaktionen erstellt, 830 Transaktionen übersprungen (Duplikate)". Die zweite Zahl ist normal — es wird immer die ganze Historie gelesen.

Nach dem Abholen: Regeln laufen lassen. Direkt danach fragt flinkest „Sollen jetzt alle aktiven Regeln ausgeführt werden?". Mit Ja laufen alle aktiven Regeln dieses Kontos der Reihe nach; zu jeder erscheint kurz „Regel „…" wird ausgeführt…". Am Ende öffnet sich der Regel-Bericht: je Regel die Trefferquote und darunter die betroffenen Umsätze mit Name, Betrag und den Marken Konto zugewiesen bzw. als erledigt markiert. Hat eine Regel nichts geändert, steht „Keine Transaktionen verändert".

Wenn die Abholung nicht durchgeht. Liefert die Bank keine frischen Daten, meldet flinkest „Die Bank hat zuletzt keine frischen Daten geliefert. Bitte versuche es später erneut." und setzt den Status auf Bankdaten möglicherweise veraltet. Passt der Kontostand danach noch nicht zusammen, lautet die Meldung „Der Kontostand wird noch abgeglichen – bitte in Kürze erneut synchronisieren.". Scheitert der Abruf ganz, erscheint „Die Bankverbindung konnte nicht aktualisiert werden. Bitte versuche es erneut." Dauert es zu lange, hört flinkest nach etwa fünf Minuten auf zu warten und schreibt „Die Bank-Aktualisierung dauert länger als erwartet. Bitte versuche es später erneut." — der Abruf läuft beim Bankdienstleister weiter, ein späterer Versuch greift ihn auf.

Konto bearbeiten. Klicke auf Bearbeiten.

Der Dialog „Bearbeiten" mit Name, Buchhaltungskonto und Kontostand zu Beginn

Der Dialog hat genau drei Felder: Name (Pflicht), Buchhaltungskonto und Kontostand zu Beginn. Alles andere — IBAN, BIC, Bankname, Kontonummer — kommt von der Bank und ist deshalb nicht änderbar. Das Buchhaltungskonto ist das Sachkonto, unter dem dieses Bankkonto im Kontenplan geführt wird; es wird für den Buchhaltungsexport gebraucht, und bei Einzelunternehmern werden die Bankbuchungen darauf gebucht. Nach Speichern meldet flinkest „Bankkonto wurde gespeichert".

Belege automatisch zuweisen. Diese Schaltfläche ist der Abgleich in einem Zug: flinkest sucht zu jedem offenen Umsatz ohne zugeordneten Beleg passende Belege und legt sie dir zur Bestätigung vor. Während der Suche steht „Suche nach Übereinstimmungen...". Findet sich nichts, meldet flinkest „Keine passenden Kandidaten gefunden" und der Dialog bleibt zu.

Wie flinkest einen Treffer erkennt. Ausgangspunkt ist immer der Betrag: Ein Beleg kommt nur in Frage, wenn seine Bruttosumme dem Umsatzbetrag bis auf einen Cent entspricht. Der Betrag allein genügt aber nicht — bei Ausgangsbelegen (deinen Rechnungen und Gutschriften) muss zusätzlich eines von beiden stimmen:

  • die Belegnummer taucht im Text des Umsatzes auf, also in Auftraggeber/Empfänger oder im Verwendungszweck. Verglichen wird ohne Leer- und Sonderzeichen, „RE-2026-149" findet also auch „RE2026149".
  • der Name des Auftraggebers bzw. Empfängers passt zum Kontakt des Belegs. Verglichen werden die Wörter des Namens ohne Rechtsform, Umlaute vereinheitlicht.

Stimmt nur der Betrag, wird der Beleg nicht vorgeschlagen — zwei unbeteiligte Zahlungen über dieselbe Summe sind ein Zufall, keine Zuordnung. Bei Eingangsbelegen ist flinkest großzügiger: Weil dort ohnehin nur noch offene und noch nirgends zugeordnete Belege in Frage kommen, wird ein reiner Betragstreffer angeboten — aber nur als schwacher Vorschlag, der nicht vorausgewählt ist.

Der Dialog „Transaktionen automatisch zuordnen". Oben stehen Gesamt Zahlungen (wie viele offene Umsätze geprüft wurden) und Mit Kandidaten (zu wie vielen etwas gefunden wurde). Darunter ein Block je Umsatz mit Datum, Verwendungszweck und Betrag und darin die Vorschläge zur Auswahl. Jeder Vorschlag zeigt, ob es ein Ausgangsbeleg oder ein Eingangsbeleg ist, die Belegnummer, den Kontakt und grüne Marken mit dem Grund: Exakte Betragsübereinstimmung oder Betragsübereinstimmung mit Toleranz, dazu Referenzübereinstimmung (Belegnummer gefunden) und Kontaktübereinstimmung (Name passt). Vorausgewählt ist nur ein Vorschlag, bei dem der Betrag exakt stimmt und zusätzlich Name oder Belegnummer passen — alles Schwächere musst du selbst anhaken. Mit Überspringen - Nicht zuweisen lässt du einen Umsatz aus. Zuordnungen übernehmen schreibt alle Auswahlen weg und meldet „Zuordnungen erfolgreich übernommen". Das Übernehmen selbst ist Administratoren vorbehalten: Andere Benutzer können den Dialog öffnen und die Vorschläge ansehen, beim Übernehmen bricht flinkest mit einer Fehlermeldung ab.

Achtung bei „Rechnung wurde bereits als bezahlt markiert". Bereits bezahlte Ausgangsbelege bleiben absichtlich im Angebot, weil eine Dauerrechnung mehrfach über dieselbe Belegnummer beglichen wird. Steht dieser Hinweis an einem Vorschlag, prüfe also kurz, ob wirklich eine weitere Zahlung zu diesem Beleg gehört. Ausgeschlossen ist nur, was bereits an diesen Umsatz gehängt ist — derselbe Beleg landet nicht zweimal am selben Umsatz.

Wann ein Beleg als bezahlt gilt. Beim Zuordnen wird nicht der Betrag des Umsatzes auf den Beleg gebucht, sondern der Betrag der Zuordnung. flinkest addiert die Beträge aller Zuordnungen eines Belegs: Erreicht die Summe die Bruttosumme des Belegs, gilt er als bezahlt, liegt sie darunter, als teilweise bezahlt. Zugleich wird das Zahldatum des Belegs auf das Buchungsdatum des Umsatzes gesetzt, und der zugeordnete Umsatz wird auf erledigt gesetzt. Das automatische Zuweisen trägt als Zuordnungsbetrag immer die volle Belegsumme ein — eine so entstandene Zuordnung stellt den Beleg deshalb sofort auf bezahlt. Wer echte Teilzahlungen abbilden will, ordnet in der Buchhaltungs-Übersicht zu, wo der Zuordnungsbetrag frei wählbar ist.

Was ein zugeordneter Eingangsbeleg noch mitbekommt. Die Zuordnung verrät, wie tatsächlich gezahlt wurde, deshalb setzt flinkest die Zahlungsart des Eingangsbelegs danach: Bankkonto ergibt Überweisung, Kreditkarte ergibt Karte, Kassa ergibt Barzahlung. Ein vorher eingetragener oder von der Belegerkennung geratener Wert wird dabei überschrieben — die Bankzuordnung ist die verlässlichere Auskunft.

Kontoauszug und Belege exportieren. Klicke auf Exportieren. Im Dialog Transaktionen exportieren wählst du unter Zeitraum auswählen den laufenden Monat, einen der beiden Vormonate oder Benutzerdefiniert mit freiem Von–Bis. Unter Export-Optionen legst du fest, ob Belege einschließen und Dokumente einschließen mit sollen. Exportieren lädt eine ZIP-Datei herunter, in der eine Excel-Liste der Umsätze und derselbe Auszug als PDF liegen — die Excel-Liste enthält Datum, Name, Verwendungszweck, Betrag, Art, Buchungsnummer, Status, die Nummern der Buchungskonten sowie die Kommentare zum Umsatz. Sind Belege gewählt, kommen die Belegdateien in den Unterordnern incoming und outgoing dazu, bei Dokumenten ein Ordner documents. Am Ende meldet flinkest „Export fertiggestellt". Ein großer Zeitraum darf einen Moment dauern.

Konto archivieren. Im Menü mit den drei Punkten auf Archivieren. Das Konto verschwindet mit allen Umsätzen aus dem Alltag und aus allen Auswahllisten, bleibt aber vollständig erhalten; die regelmäßige Abholung überspringt es. flinkest meldet „Bankkonto archiviert". Über Reaktivieren an derselben Stelle holst du es zurück.

Konto löschen. Im Menü mit den drei Punkten auf Löschen und die Frage „Möchten Sie dieses Bankkonto wirklich löschen?" bestätigen. Hängt an mindestens einem Umsatz dieses Kontos ein Beleg, verweigert flinkest das Löschen mit „Dieses Bankkonto hat mit Belegen verknüpfte Transaktionen und kann nicht gelöscht werden. Archivieren Sie es stattdessen." Ist kein Umsatz mit einem Beleg verknüpft, wird das Konto tatsächlich entfernt — samt allen Umsätzen, allen Regeln und dem Protokoll. Das ist nicht rückgängig zu machen.

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Häufige Fragen

Warum schlägt „Belege automatisch zuweisen" keinen Beleg vor, obwohl der Betrag genau stimmt? Bei Ausgangsbelegen — Rechnungen und Gutschriften — genügt der Betrag nicht. Zusätzlich muss entweder die Belegnummer im Text des Umsatzes stehen oder der Name des Auftraggebers bzw. Empfängers zum Kontakt des Belegs passen. Sonst würde eine zufällig gleiche Summe zweier unbeteiligter Zahlungen als Treffer gelten. Ordne den Umsatz in diesem Fall in der Buchhaltungs-Übersicht von Hand zu.

Warum steht eine Rechnung nach der Zuordnung auf „bezahlt", obwohl nur ein Teil eingegangen ist? Ob ein Beleg als bezahlt gilt, entscheidet die Summe der Zuordnungsbeträge, nicht der Betrag des Bankumsatzes. Das automatische Zuweisen trägt als Zuordnungsbetrag immer die volle Belegsumme ein, deshalb gilt der Beleg danach als vollständig bezahlt. Für echte Teilzahlungen ordne in der Buchhaltungs-Übersicht zu — dort lässt sich der Zuordnungsbetrag angeben.

Was ist der Unterschied zwischen einer Bankregel und dem automatischen Zuweisen von Belegen? Eine Bankregel arbeitet ohne Beleg: Sie erkennt wiederkehrende Umsätze an Betrag, Verwendungszweck oder Auftraggeber, legt die Buchungszeilen an, setzt den Umsatz auf erledigt und kann einen Kommentar anhängen — gedacht für Gebühren, Mieten, Abos. Das automatische Zuweisen verbindet einen Umsatz mit einem konkreten Beleg im System. Beides ist unabhängig voneinander; eine Regel ordnet niemals einen Beleg zu.

Warum zeigt die Bankverbindung „Bankdaten möglicherweise veraltet"? Dann hat die Bank beim letzten Abruf keine frischen Daten geliefert — meist, weil die Zustimmung zur unbeaufsichtigten Abfrage abgelaufen ist. Klicke auf Synchronisieren; verlangt die Bank eine Bestätigung, öffnet sich ihr Fenster. Solange dieser Status steht, wird ein abweichender Kontostand nicht als Fehler gemeldet, weil auch der Vergleichswert veraltet ist.

Warum lässt sich der Kontoname ändern, IBAN und Bankname aber nicht? Weil nur der Name, das Buchhaltungskonto und der Kontostand zu Beginn Angaben von dir sind. IBAN, BIC, Bankname und Kontonummer stammen aus der Bankverbindung und werden von dort übernommen — würden sie hier abweichen, ließen sich abgeholte Umsätze nicht mehr sicher dem richtigen Konto zuordnen.

Kann ich einem Umsatz direkt in den Kontodetails einen Beleg zuordnen? Einzeln nicht. Die Leiste rechts ist bewusst nur zum Lesen; zuordnen, kontieren und Buchungszeilen ändern passiert in der Buchhaltungs-Übersicht — die Schaltfläche in der Leiste springt mit dem vorgewählten Umsatz dorthin. Für viele Umsätze auf einmal nimmst du Belege automatisch zuweisen in der Kopfzeile.