Benutzer

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Video: Neuen Mitarbeiter anlegen

Video: Tätigkeiten, Stundensätze und Rechte für Arbeitsberichte

Unter Benutzer legst du an, wer mit flinkest arbeiten darf: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen einen Zugang mit E-Mail-Adresse und Passwort, werden einer Abteilung zugeordnet, für die Zeiterfassung freigeschaltet, über Rollen mit Berechtigungen ausgestattet — und tragen einen von drei Lizenztypen, der bestimmt, ob und wie sie sich überhaupt anmelden dürfen. Die Seite zeigt außerdem auf einen Blick, wie viele Zugänge deine Lizenz umfasst und wie viele davon belegt sind. Diesen Bereich sieht nur, wer Administrator ist — der gesamte Einstellungsbereich ist ohne dieses Recht nicht erreichbar; Anlegen, Bearbeiten und Löschen von Benutzern bleibt damit Administratoren vorbehalten, sein eigenes Konto darf davon unabhängig jeder angemeldete Benutzer bearbeiten.

Die Benutzerliste mit Lizenzkacheln, den vier Tab-Ansichten und der Spalte Lizenz

Liste, Navigation und Anzeige

Die Benutzerliste anzeigen

Ohne eigene Einstellung zeigt jede Zeile fünf Spalten:

Spalte Inhalt
Name ein Kreis mit den Initialen, daneben Vor- und Nachname
E-Mail die E-Mail-Adresse
Abteilung die zugeordnete Abteilung als kleines Etikett
Lizenz Volle Lizenz (ohne Icon), Mobile Lizenz (Smartphone-Icon) oder Keine Lizenz (Schloss-Icon)
Status Aktiv oder Inaktiv

Welche Spalten das sind, ist nicht fest verdrahtet — siehe „Spalten der Liste festlegen" weiter unten. Ohne eigene Sortierung steht die Liste nach Nachname aufsteigend; auf die Spaltenköpfe E-Mail und Lizenz lässt sich klicken, um stattdessen danach zu sortieren, ein zweiter Klick kehrt die Richtung um. Name und Abteilung lassen sich so nicht sortieren, weil keine der beiden Spalten einer einzelnen Datenbankspalte entspricht. Auch Status bietet keine Sortierung an: Jede der vier Ansichten oben zeigt entweder nur aktive oder nur archivierte Benutzer, alle Zeilen tragen also denselben Status — eine Sortierung danach würde an der Reihenfolge nichts ändern.

Die Liste zeigt ausschließlich Zugänge für die Web-Anwendung und die mobilen Apps. Kundenzugänge zum B2B-Shop und Zugänge für deine Steuerkanzlei werden an anderer Stelle vergeben und erscheinen hier nicht.

Zur Benutzerakte springen

Ein Klick auf den Namen öffnet die Benutzerdetails. Am rechten Rand jeder Zeile liegt ein Menü mit Bearbeiten und Löschen. Unten blätterst du durch die Seiten — standardmäßig 20 Zeilen pro Seite; links neben der Blätterleiste liegen das Download-Symbol für den Listen-Export und ein Zahnrad für die Spalten. Auf welcher Seite du zuletzt warst, merkt sich flinkest.

Lizenzkacheln lesen

Oben rechts unter der Kopfzeile liegen ein bis zwei Kacheln, die zeigen, wie viele deiner lizenzierten Plätze belegt sind:

  • App-Benutzer — die Zahl der aktiven Zugänge für die Web-Anwendung im Verhältnis zu den lizenzierten Plätzen, zum Beispiel „7 / 10". Gezählt werden nur aktive, nicht gelöschte Zugänge ohne Mobile Lizenz.
  • Mobile Benutzer — dieselbe Rechnung, aber ausschließlich für Zugänge mit Mobile Lizenz. Die Kachel erscheint nur, wenn deine Lizenz mobile Plätze enthält oder bereits ein Benutzer so markiert ist.

App- und Mobile-Plätze sind getrennte Töpfe, weil sie auch getrennt abgerechnet werden. Ein Benutzer mit Mobile Lizenz zählt ausschließlich gegen die mobilen Plätze — er belegt keinen App-Platz und taucht nicht in beiden Kacheln gleichzeitig auf. Ist keine Obergrenze hinterlegt, steht statt einer Zahl das Zeichen ∞; ist die Grenze überschritten, färbt flinkest den Wert rot. Die Zahlen aktualisieren sich von selbst, sobald irgendwo ein Benutzer angelegt, aktiviert, deaktiviert oder sein Lizenztyp geändert wird — auch wenn eine Kollegin das gerade in einem anderen Fenster tut.

Wann die Lizenzgrenze zuschlägt. Vor dem Anlegen, vor dem Wiederaktivieren eines deaktivierten Zugangs und vor dem neuen Setzen der mobilen Lizenz prüft flinkest, ob im jeweils betroffenen Topf noch ein Platz frei ist — ein neuer mobiler Benutzer scheitert also nur an einer vollen Mobil-Lizenz, ein neuer Web-Benutzer nur an einer vollen App-Lizenz. Ist der Topf voll, bricht der Vorgang mit „Benutzer-Lizenzgrenze erreicht" beziehungsweise „Mobile-Benutzer-Lizenzgrenze erreicht" ab. Deaktivierte und gelöschte Benutzer zählen nicht mit — wer einen Platz braucht, deaktiviert also zuerst einen nicht mehr benötigten Zugang.

Wird die Lizenz verkleinert, greift flinkest selbst ein. Sind mehr aktive Benutzer im System als Plätze vorhanden, werden so viele Zugänge deaktiviert, bis es wieder passt — beginnend bei den zuletzt angelegten, je Topf getrennt. Der Benutzer mit der Kennung 1 ist davon in jedem Fall ausgenommen. Über die betroffenen Benutzer informiert flinkest per E-Mail an die hinterlegte Firmenadresse, und jede automatische Deaktivierung wird protokolliert.

Die Liste merkt sich deinen Stand

Suchtext, Filter, die aktive Tab-Ansicht und die zuletzt gewählte Sortierung bleiben erhalten — kommst du zur Liste zurück, steht sie genau so da wie vorher, in demselben Browser.

Liste bleibt aktuell

Ändert jemand anderes einen Benutzer, laden sich Liste und Lizenzkacheln von selbst nach — du musst die Seite nicht neu laden.

Tabs: Benutzer, Lizenziert, Unlizenziert, Archiviert

Zwischen den vier Ansichten wechseln

Direkt unter den Lizenzkacheln liegen vier Schaltflächen, die die Liste vorfiltern:

  • Benutzer (Standard) — alle aktiven Zugänge, unabhängig vom Lizenztyp.
  • Lizenziert — nur aktive Zugänge mit Volle Lizenz oder Mobile Lizenz, also alle, die sich tatsächlich anmelden können.
  • Unlizenziert — nur aktive Zugänge mit Keine Lizenz: Personen, die im System existieren, aber keinen Zugang haben.
  • Archiviert — nur deaktivierte Zugänge, unabhängig vom Lizenztyp.

Lizenziert/Unlizenziert filtern zusätzlich zu einem eigenen Filter im Panel Filter & Sortierung — wählst du dort etwa Mobile Lizenz, während oben Unlizenziert aktiv ist, ergibt das keinen Widerspruch, sondern schlicht null Treffer: Beide Bedingungen gelten gleichzeitig. Wechselst du die Ansicht, springt die Liste auf die erste Seite zurück.

Benutzer archivieren und reaktivieren

Ein ausgeschiedener Mitarbeiter wird nicht gelöscht, sondern archiviert: Nimm im Bearbeiten-Dialog das Häkchen bei Benutzer ist aktiv heraus und speichere. Der Zugang verschwindet sofort aus den Ansichten Benutzer/Lizenziert/Unlizenziert und erscheint stattdessen unter Archiviert, seine Historie (Belege, Zeiten, Arbeitsberichte) bleibt dabei vollständig erhalten und nachvollziehbar. Der belegte Lizenzplatz wird sofort wieder frei, eine Anmeldung ist ab diesem Moment nicht mehr möglich — auch bereits angemeldete Geräte werden abgewiesen. Rückgängig machen lässt sich das jederzeit über dasselbe Häkchen; dabei greift erneut die Lizenzprüfung von oben. Das eigene Konto lässt sich nicht deaktivieren.

Suchen, Filtern und Sortieren

Sofortsuche

Das Suchfeld — Platzhalter „Nach Name oder E-Mail filtern..." — durchsucht Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse und startet von selbst kurz nach der letzten Eingabe. Findet die Suche — oder ein Filter, oder eine der Ansichten Lizenziert, Unlizenziert und Archiviert — niemanden, zeigt die Liste „Keine Ergebnisse gefunden" — nicht „Noch keine Benutzer vorhanden.", das nur erscheint, wenn es in der Standardansicht ohne Suche und Filter tatsächlich keinen Benutzer gibt.

Filter & Sortierung

Das Trichter-Symbol daneben öffnet ein Panel mit zwei Reitern. Im Reiter Filter stehen unter „Basisdaten" vier Auswahlfilter — Lizenz (Volle/Mobile/Keine Lizenz, unabhängig vom aktiven Tab oben), Abteilung, Leiter (derselbe Benutzer, den der Bearbeiten-Dialog als Vorgesetzter bezeichnet) und Rolle (filtert über die tatsächliche Rechtezuweisung, nicht über ein einzelnes Feld am Benutzer) — darunter drei Textfilter für E-Mail, Vorname und Nachname. Einen eigenen Status-Filter gibt es hier bewusst nicht mehr: Den Status steuern ausschließlich die vier Tabs oben, ein zweites Bedienelement für dasselbe Feld wäre widersprüchlich.

Gesetzte Filter erscheinen als Chips oberhalb der Werkzeugleiste und lassen sich dort einzeln entfernen; solange Suche oder ein Filter aktiv ist, steht daneben zusätzlich eine Schaltfläche Filter zurücksetzen, die beides auf einmal verwirft — die aktive Tab-Ansicht bleibt davon unberührt.

Gespeicherte Filter

Wiederkehrende Auswahlen — etwa „alle unlizenzierten Benutzer der Abteilung Lager" — musst du nicht jedes Mal neu zusammenstellen: Oben im Panel Filter & Sortierung speicherst du die aktuelle Filter- und Sortierkombination unter einem Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; das Papierkorb-Symbol daneben löscht einen ausgewählten gespeicherten Filter wieder. Gespeicherte Filter sind persönlich — deine Kolleginnen und Kollegen sehen ihre eigenen; Administratoren sehen zusätzlich die gespeicherten Filter aller Benutzer und können sie löschen.

Sortierung der Liste

Ein Klick auf eine sortierbare Spaltenüberschrift (E-Mail, Lizenz) sortiert sofort danach und schaltet bei erneutem Klick zwischen auf- und absteigend um — das geht immer vor. Im Reiter Sortieren desselben Filterpanels legst du stattdessen mehrere Sortierfelder samt Reihenfolge explizit fest. Den Status bietet auch dieser Reiter nicht als Sortierfeld an: Die vier Ansichten oben legen ihn ohnehin fest, alle Zeilen einer Ansicht haben denselben Status. Ohne eigene Sortierung steht die Liste nach Nachname aufsteigend.

Benutzer anlegen und bearbeiten

Neuen Benutzer anlegen

Klicke oben rechts auf Neu. Es öffnet sich der Dialog Neuen Benutzer anlegen, oben immer sichtbar mit den Basisdaten: E-Mail (Pflichtfeld und zugleich der Anmeldename), das Kästchen Benutzer ist aktiv, Vorname und Nachname (beide Pflicht) sowie darunter die Abteilung (ebenfalls Pflicht) — sie steuert unter anderem, wessen Zeiten und Abwesenheiten eine Abteilungsleitung sieht, Abteilungen pflegst du unter Abteilungen. Die Schaltfläche Speichern bleibt so lange grau, bis E-Mail, Vorname und Nachname ausgefüllt sind — ein Name nur aus Leerzeichen zählt dabei als leer — und beim Anlegen zusätzlich, bis das Passwort darunter alle Punkte der Checkliste erfüllt, sofern eines verlangt wird (siehe „Reiter Lizenz" unten). Fehlt die Abteilung, lehnt flinkest das Speichern ab und markiert das Feld.

Darunter liegen sechs weitere Reiter: „Zeiterfassung", „Lizenz", „Sicherheit", „Url Jail", „Arbeitsberichte" und „Sonstiges". Nach dem Speichern landest du direkt in den Benutzerdetails — dort weist du dem neuen Benutzer als Nächstes seine Rollen zu. Eine Einladungs-E-Mail verschickt flinkest dabei nicht: Entweder du gibst das Passwort selbst weiter, oder du schickst anschließend einen Link zum Setzen des Passworts (siehe Benutzerdetails).

Die E-Mail-Adresse muss eindeutig sein. Anmeldung und „Passwort vergessen" finden einen Benutzer über seine E-Mail-Adresse — gäbe es sie zweimal, könnte ein Zurücksetzen-Link bei der falschen Person landen. Deshalb prüft flinkest beim Anlegen und bei jeder Änderung der Adresse, ob sie gültig ist und nicht schon ein anderer, nicht gelöschter Benutzer dieser Liste sie verwendet; sonst erscheint am Feld „Diese E-Mail-Adresse wird bereits von einem anderen Benutzer verwendet.". Dieselbe Prüfung gilt, wenn ein Benutzer seine Adresse auf seiner Profilseite selbst ändert.

Der Dialog Neuen Benutzer anlegen mit E-Mail, Namen, Abteilung, Passwort-Checkliste und den Reitern darunter

Beim Anlegen passiert mehr als ein Eintrag in der Liste. flinkest übernimmt die E-Mail-Adresse als Anmeldenamen, legt für den neuen Benutzer automatisch einen persönlichen Kalender an, in dem er von Anfang an seine eigenen Termine, Aufgaben und Abwesenheiten sieht, und weist ihm zwei Rollen zu: die Grundrolle, die jeder Benutzer braucht, und zusätzlich die Standardrolle aus den Allgemeinen Einstellungen. Ist dort keine Standardrolle hinterlegt, bekommt der neue Benutzer nur die Grundrolle — er sieht dann sehr wenig, bis du ihm eine passende Rolle zuweist. Die Grundrolle lässt sich später nicht entfernen.

Passwort-Anforderungen

Im immer sichtbaren oberen Teil des Dialogs, unter der Abteilung, steht beim Anlegen der Block Passwort, sofern der gewählte Lizenztyp nicht Keine Lizenz ist — ein Zugang, mit dem man sich nie anmelden kann, braucht kein Passwort, siehe „Reiter Lizenz". Über das Augen-Symbol im Feld (Passwort anzeigen/Passwort verbergen) blendest du die Eingabe im Klartext ein, um Tippfehler gleich zu sehen. Darunter steht eine Checkliste, die live mitprüft: mindestens 8 Zeichen, mindestens ein Sonderzeichen (die erlaubten Zeichen zeigt das Info-Symbol), mindestens ein Großbuchstabe, mindestens ein Kleinbuchstabe und mindestens eine Ziffer. Die Checkliste prüft genau dieselben Regeln wie der Server. Solange nicht alle fünf Punkte grün sind, lässt sich Speichern gar nicht erst anklicken — ein zu schwaches Passwort kommt also nicht mehr bis zum Server. Gespeichert wird ein Passwort nie im Klartext. Beim Bearbeiten eines bestehenden Benutzers gibt es kein Passwortfeld; ein bestehendes Passwort änderst du über die Benutzerdetails.

Reiter „Zeiterfassung"

Das Kästchen Zeiterfassung aktiviert schaltet für diesen Benutzer das Stempeln in der Zeiterfassung frei. Ist es gesetzt, erscheinen zwei weitere Angaben:

  • Zeiteinträge erfordern Freigabe — im Auslieferungszustand aus. Dann werden gestempelte Zeiten beim Ausstempeln automatisch freigegeben und bleiben für den Benutzer bearbeitbar. Von Hand angelegte Zeiteinträge gehen unabhängig davon immer in die Freigabe.
  • Arbeitszeitmodell — Pflichtangabe, sobald die Zeiterfassung aktiv ist. Fehlt sie, verweigert flinkest das Speichern mit dem Hinweis „Arbeitszeitmodell ist erforderlich, wenn Zeiterfassung aktiviert ist". Die Modelle legst du unter Arbeitszeitmodelle an.

Reiter „Lizenz"

Ein Schalter mit drei Optionen legt den Lizenztyp dieses Benutzers fest: Volle Lizenz, Mobile Lizenz und Keine Lizenz. Die Wahl entscheidet unmittelbar über Kosten und Zugang — welche Auswirkungen das außerhalb dieser Seite hat, steht bei „Was der Lizenztyp außerhalb dieser Seite bewirkt". Unter dem Schalter erklärt ein Hinweistext die gewählte Option: Bei Mobile Lizenz „Benutzer wird gegen die Mobile-Lizenz gezählt", bei Keine Lizenz „Benutzer kann sich gar nicht einloggen - es wird keine Lizenz verbraucht". Wählst du Keine Lizenz, entfällt oben im Dialog der komplette Passwortblock — ein Passwort, mit dem sich niemand anmelden kann, wäre eine sinnlose Pflichteingabe.

Die Option Mobile Lizenz ist wählbar, solange dein Abo die mobilen Plätze nicht ausdrücklich auf null setzt — also auch dann, wenn für deinen Betrieb noch gar keine Lizenzgrenze hinterlegt ist. Nur wenn dein Abo mit null mobilen Plätzen abgerechnet ist, lässt sich die Option nicht mehr neu wählen; bereits so lizenzierte Bestandsbenutzer bleiben davon unberührt und zeigen ihren Lizenztyp im Schalter weiterhin korrekt an.

Reiter „Sicherheit": Geräte-PIN

Im Reiter „Sicherheit" liegt der Bereich Geräte-PIN — anders als das Passwort ist er sowohl beim Anlegen als auch beim Bearbeiten da. Mit dieser vierstelligen bis sechsstelligen PIN kann sich dieser Benutzer künftig an einem gemeinsam genutzten Gerät — etwa einem reihum benutzten Kommissionier-Handheld — schnell in seinen eigenen Zugang einwechseln, ohne dort das volle Passwort einzugeben. Das PIN-Feld lässt du leer, um eine bereits gesetzte PIN unverändert zu lassen; eine neue Eingabe überschreibt die alte. Eine bestehende PIN über diesen Dialog zu entfernen ist nicht vorgesehen — das erledigt der Benutzer selbst auf seiner Profilseite über PIN ändern, indem er das PIN-Feld dort leer lässt. Anders als bei dieser Selbstverwaltung, die immer das aktuelle Passwort verlangt, braucht ein Administrator zum Setzen einer PIN hier nicht das Passwort des betroffenen Benutzers.

Reiter „Url Jail"

Trägst du unter Url eine Adresse ein, landet der Benutzer nach dem Anmelden direkt dort statt auf der Startseite. Zusätzlich kannst du ihn mit Benutzer auf diese Url einschränken dauerhaft auf diesen Bereich festnageln — praktisch für Zugänge, die nur eine einzige Ansicht bedienen sollen, etwa einen Kiosk- oder Scanner-Account. Als Ersatz für fehlende Berechtigungen ist das nicht gedacht: Was jemand sehen darf, steuern weiterhin die Rollen.

Reiter „Arbeitsberichte"

Name am Arbeitsbericht ersetzt den Namen des Mitarbeiters auf dem Arbeitsbericht-PDF und auf der Rechnung aus dem Arbeitsbericht — aber nur, solange in den Einstellungen zu den Arbeitsberichten Alternativen Anzeigenamen für Mitarbeiter am Arbeitsbericht und auf der Rechnung verwenden eingeschaltet ist; dann geht er dem allgemeinen Ersatztext vor. Im Leistungsnachweis eines Wartungsvertrags steht er, wenn dort für die Mitarbeiter Generischer Text gewählt ist — unabhängig von der Arbeitsbericht-Einstellung. Artikel für Stundensatz legt fest, welcher Artikel beim Verrechnen der Arbeitszeiten dieses Mitarbeiters herangezogen wird — er hat Vorrang vor dem Artikel, der an der Tätigkeit hinterlegt ist, und gilt auch für seine Fahrzeit, wenn Fahrzeit als Arbeitszeit verrechnet wird. Nicht gilt er für Montage-Partien (sie laufen über den „Artikel für Montage-Partie“ der Tätigkeit), für Überstunden und Zuschläge und für Kilometer.

Reiter „Sonstiges": Menüs und Vorgesetzter

Hauptmenü und Mobiles Menü weisen diesem Benutzer persönliche Menüs zu — etwa einem Monteur ein schlankes Menü mit nur den Bereichen, die er wirklich braucht. Ohne Zuweisung greift das Standardmenü aus den Allgemeinen Einstellungen. Zusammengestellt werden die Menüs unter Menüs — das Hauptmenü im Reiter Web, das mobile Menü im Reiter Mobile Apps. Vorgesetzter hinterlegt die Führungskraft dieses Benutzers und bildet damit den Organisationsbaum ab, dem zum Beispiel die Abwesenheits-Genehmigung folgt.

Ungespeicherte Änderungen schützen

Willst du den Anlegen- oder Bearbeiten-Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen, fragt flinkest vorher nach („Zurück zur Bearbeitung" oder „Ja, Dialog schließen") — Schutz vor versehentlichem Datenverlust bei diesem großen Formular.

Bestehenden Benutzer bearbeiten

Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, mit allen Feldern des Benutzers vorbefüllt, aber ohne Passwortfeld. Ist der Benutzer bereits gespeichert, erscheint zusätzlich der Link Berechtigungen verwalten zu den Benutzerdetails — beim Anlegen gibt es diese Seite noch nicht, Rollen vergibst du also erst danach. Anders als beim Anlegen (das direkt auf die Detailseite führt) bleibst du nach dem Speichern in der Liste, die sich neu lädt.

Was der Lizenztyp außerhalb dieser Seite bewirkt

Keine Lizenz sperrt den Login vollständig

Ein Benutzer mit Keine Lizenz ist fachlich „im System vorhanden, aber ohne Zugang": Er bleibt normal sichtbar und zuweisbar — etwa als Vorgesetzter oder auf einem Arbeitsbericht —, kann sich aber nirgends anmelden, auch nicht per Geräte-PIN, und verbraucht dafür keinen Lizenzplatz. Das gilt serverseitig, nicht nur als ausgeblendete Schaltfläche.

Mobile Lizenz erlaubt nur die native App

Ein Benutzer mit Mobile Lizenz kann sich in den nativen Apps (iOS/Android) anmelden, in der Web-Anwendung dagegen nicht — der mobile Platz umfasst ausdrücklich nur den App-Zugang (Zeiterfassung, Lieferscheine, Beleg-Scan).

Lizenzentzug beendet laufende Sitzungen sofort

Setzt du einen bereits angemeldeten Benutzer auf Keine Lizenz, wird seine laufende Sitzung sofort ungültig — nicht erst, wenn sein Anmelde-Token regulär abläuft. Wer den Zugang entzieht, muss sich also nicht auf ein zeitliches Auslaufen verlassen.

Mobile Lizenz schränkt zusätzlich die Datensicht ein

Ein Benutzer mit Mobile Lizenz sieht bewusst nur einen Ausschnitt: im Kalender ausschließlich Termine, an denen er selbst als Teilnehmer hängt, und bei den Eingangsbelegen ausschließlich die Belege, die er selbst erfasst hat. Aufgaben lassen sich für ihn nur an Kunden, Lieferanten, Lieferscheine, Eingangsbelege oder Arbeitsberichte hängen. Diese Grenzen gelten am Server und lassen sich nicht umgehen.

Benutzer deaktivieren und löschen

Benutzer deaktivieren

Siehe „Benutzer archivieren und reaktivieren" weiter oben — Deaktivieren und Archivieren sind derselbe Vorgang: das Häkchen Benutzer ist aktiv im Bearbeiten-Dialog entfernen.

Benutzer löschen

Im Zeilenmenü auf Löschen und die Rückfrage „Möchten Sie diesen Benutzer wirklich löschen?" bestätigen. Diese Aktion bleibt Administratoren vorbehalten. Der Benutzer mit der Kennung 1 — üblicherweise der Administrator aus der Einrichtung — lässt sich grundsätzlich nicht löschen; flinkest meldet dann „Der erste Administrator-Zugang kann nicht gelöscht werden".

Löschen entfernt nichts endgültig. Ein gelöschter Benutzer wird ausnahmslos als gelöscht markiert — sein Datensatz bleibt vollständig erhalten, damit alles, was er je angelegt oder bearbeitet hat (Belege, Aufträge, Protokolleinträge), weiterhin nachvollziehbar bleibt. Aus allen vier Tab-Ansichten verschwindet er sofort und zählt nicht mehr gegen die Lizenz; über einen direkten Link auf seine Benutzerdetails bleibt er trotzdem erreichbar, dort dann nur noch les-, nicht mehr änderbar. Aus allen Kalendern, in denen er eingetragen war, wird er in jedem Fall ausgetragen. Anders als das Deaktivieren lässt sich das Löschen über die Oberfläche nicht rückgängig machen.

Spalten und Export

Spalten der Liste festlegen

Das Zahnrad neben dem Download-Symbol öffnet den Dialog Spalten konfigurieren. Links unter Verfügbare Spalten wählst du aus, was zusätzlich zu sehen sein soll — unter Weitere Felder auch Angaben, die die Liste sonst nicht zeigt, etwa ob die Zeiterfassung aktiviert ist oder wann der Zugang angelegt wurde. Rechts unter Angezeigte Spalten ziehst du sie an die richtige Stelle; diese Reihenfolge ist zugleich die Spaltenreihenfolge der Tabelle. Der Dialog weist oben darauf hin: „Spaltenänderungen gelten für diese Liste für alle Benutzer." Es ist also keine persönliche Ansicht — deshalb erscheint das Zahnrad nur, wenn dein Benutzer Listenspalten konfigurieren darf. Auf Standard zurücksetzen verwirft die Einstellung wieder. Ausführlich beschrieben ist der Dialog bei den Kunden; er verhält sich hier identisch, inklusive der dort erklärten Standardsortierung für alle Benutzer.

Liste exportieren

Über das Download-Symbol unten links. Im Dialog wählst du Format, Umfang und Spalten. Aktive Filter, Suche und die aktive Tab-Ansicht gelten auch für den Export — ein Export im Tab Unlizenziert enthält also nur die dort angezeigten Benutzer.

Verwandte Seiten

Häufige Fragen

Ich kann keinen neuen Benutzer anlegen — es kommt „Benutzer-Lizenzgrenze erreicht". Dann sind alle lizenzierten Plätze mit aktiven Benutzern belegt. Die Kachel oben auf der Seite zeigt das Verhältnis. Deaktiviere einen nicht mehr benötigten Zugang — nimm dazu im Bearbeiten-Dialog das Häkchen bei Benutzer ist aktiv heraus —, dann ist der Platz sofort wieder frei. Alternativ erweiterst du dein Abo.

Was ist der Unterschied zwischen „Keine Lizenz" und einem archivierten Benutzer? Ein Benutzer mit Keine Lizenz ist weiterhin ein aktiver, sichtbarer Mitarbeiter — er steht im Tab Benutzer, ist als Vorgesetzter oder auf Arbeitsberichten wählbar, kann sich aber nirgends anmelden. Ein archivierter (deaktivierter) Benutzer ist dagegen komplett aus dem Alltagsbetrieb genommen und erscheint nur noch im Tab Archiviert. Beide verbrauchen keinen Lizenzplatz.

Bekommt ein neuer Benutzer automatisch eine E-Mail? Nein. Beim Anlegen vergibst du selbst ein Passwort, sofern der Benutzer überhaupt lizenziert ist. Damit er sich sein eigenes setzen kann, öffnest du danach seine Detailseite und klickst auf Passwort-zurücksetzen Link senden.

Soll ich einen ausgeschiedenen Mitarbeiter löschen oder deaktivieren? In der Regel deaktivieren (archivieren): Der Zugang ist sofort gesperrt, der Lizenzplatz wird frei, alle Auswertungen zu diesem Mitarbeiter bleiben unverändert lesbar, und du kannst die Deaktivierung jederzeit rückgängig machen. Löschen entfernt einen Benutzer nie wirklich aus der Datenbank — er wird nur als gelöscht markiert und verschwindet aus allen Tab-Ansichten, bleibt aber über seine Detailseite les- und nachvollziehbar. Dafür gibt es anders als beim Deaktivieren keine Schaltfläche, um das über die Oberfläche rückgängig zu machen.

Warum sehe ich die Option „Mobile Lizenz" im Lizenz-Reiter nicht? Nur, wenn dein Abo ausdrücklich mit null Mobil-Plätzen abgerechnet ist. In allen anderen Fällen — auch wenn für deinen Betrieb noch gar keine Lizenzgrenze hinterlegt ist — steht die Option zur Verfügung.

Warum lässt sich der Benutzer nicht speichern, obwohl alles ausgefüllt ist? Häufigster Grund: Die Zeiterfassung ist aktiviert, aber kein Arbeitszeitmodell ausgewählt. Die Meldung steht direkt beim Feld. Zweithäufigster Grund beim Anlegen eines lizenzierten Benutzers: Das Passwort erfüllt noch nicht alle Punkte der Checkliste — dann bleibt Speichern von vornherein grau, statt erst nach dem Klick eine Fehlermeldung zu zeigen.

Ich finde einen Benutzer nicht in der Liste. Prüfe zuerst, welcher der vier Tabs oben aktiv ist — ein deaktivierter Benutzer steht nur unter Archiviert, ein Benutzer ohne Lizenz nur unter Benutzer oder Unlizenziert, nicht unter Lizenziert. Prüfe außerdem, ob noch ein Suchtext oder ein Filter aktiv ist. Gelöschte Benutzer erscheinen in keinem Tab mehr — kennst du die ID eines gelöschten Benutzers (etwa aus einem alten Link), erreichst du ihn trotzdem über seine Benutzerdetails, dort nur les-, nicht mehr änderbar. Shop-Kunden und der Zugang deiner Steuerkanzlei erscheinen in dieser Liste grundsätzlich nicht — die Liste zeigt ausschließlich Zugänge zur Web-Anwendung und zu den mobilen Apps.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Bekommt ein neuer Benutzer automatisch eine E-Mail?

Nein. Beim Anlegen vergibst du selbst ein Passwort, sofern der Benutzer überhaupt lizenziert ist. Damit er sich sein eigenes setzen kann, öffnest du danach seine Detailseite und klickst auf Passwort-zurücksetzen Link senden.

Soll ich einen ausgeschiedenen Mitarbeiter löschen oder deaktivieren?

In der Regel deaktivieren: Der Zugang ist sofort gesperrt, der Lizenzplatz wird frei, und alle Auswertungen zu diesem Mitarbeiter bleiben unverändert lesbar. Gelöscht wird ein Benutzer nur dann wirklich aus dem System, wenn keine Aufträge an ihm hängen; sonst bleibt er ohnehin als gelöscht markiert erhalten.

Warum lässt sich der Benutzer nicht speichern, obwohl alles ausgefüllt ist?

Häufigster Grund: Die Zeiterfassung ist aktiviert, aber kein Arbeitszeitmodell ausgewählt. Die Meldung steht direkt beim Feld. Zweithäufigster Grund beim Anlegen eines lizenzierten Benutzers: Das Passwort erfüllt noch nicht alle Punkte der Checkliste — dann bleibt Speichern von vornherein grau, statt erst nach dem Klick eine Fehlermeldung zu zeigen.

Wofür stehen die Kacheln „App-Benutzer“ und „Mobile Benutzer“ oben auf der Seite?

Sie zeigen, wie viele deiner lizenzierten Plätze belegt sind — getrennt nach normalen App-Zugängen und Zugängen mit Mobile Lizenz, weil beides getrennt abgerechnete Lizenztöpfe sind. Ein Wert wie „7 / 10“ bedeutet: 7 von 10 gebuchten Plätzen sind belegt. Steht statt der Zahl ein ∞, ist für diesen Topf keine Obergrenze hinterlegt. Ist die Grenze überschritten, erscheint der Wert rot. Die Zahlen aktualisieren sich sofort, sobald irgendwo ein Benutzer angelegt, aktiviert, deaktiviert oder umlizenziert wird.

Was passiert, wenn ich einen Benutzer deaktiviere?

Die Anmeldung wird sofort gesperrt, auch für bereits angemeldete Geräte — eine bestehende Sitzung wird beim nächsten Zugriff abgewiesen. Der belegte Lizenzplatz wird umgehend wieder frei. Alle Daten des Benutzers bleiben vollständig erhalten und in Auswertungen sichtbar, und die Deaktivierung lässt sich jederzeit rückgängig machen. Das eigene Konto lässt sich nicht deaktivieren.

Was passiert, wenn ich einen Benutzer über das Zeilenmenü lösche?

Der Benutzer wird ausnahmslos als gelöscht markiert, sein Datensatz bleibt vollständig erhalten, damit alles, was er je angelegt oder bearbeitet hat, nachvollziehbar bleibt. Er verschwindet sofort aus allen vier Tab-Ansichten und zählt nicht mehr gegen die Lizenz, bleibt aber über einen direkten Link auf seine Benutzerdetails weiterhin erreichbar — dort nur noch les-, nicht mehr änderbar. Anders als das Deaktivieren lässt sich das über die Oberfläche nicht rückgängig machen. Der Benutzer mit der Kennung 1 lässt sich grundsätzlich nicht löschen.

Kann ich die Benutzerliste exportieren?

Ja, über das Download-Symbol unten links neben dem Zahnrad. Im Export-Dialog wählst du Format, Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und die zu exportierenden Spalten. Eine aktive Suche, ein aktiver Filter und die gewählte Tab-Ansicht gelten auch für den Export — ein Export im Tab „Unlizenziert“ enthält also nur die dort angezeigten Benutzer.

Was ist der Unterschied zwischen „Keine Lizenz" und einem archivierten Benutzer?

Ein Benutzer mit Keine Lizenz ist weiterhin ein aktiver, sichtbarer Mitarbeiter — er steht im Tab Benutzer, ist als Vorgesetzter oder auf Arbeitsberichten wählbar, kann sich aber nirgends anmelden. Ein archivierter (deaktivierter) Benutzer ist dagegen komplett aus dem Alltagsbetrieb genommen und erscheint nur noch im Tab Archiviert. Beide verbrauchen keinen Lizenzplatz.

Warum sehe ich die Option „Mobile Lizenz" im Lizenz-Reiter nicht?

Nur, wenn dein Abo ausdrücklich mit null Mobil-Plätzen abgerechnet ist. In allen anderen Fällen — auch wenn für deinen Betrieb noch gar keine Lizenzgrenze hinterlegt ist — steht die Option zur Verfügung.

Welche Spalten zeigt die Benutzerliste standardmäßig?

Fünf Spalten: Name mit Avatar, E-Mail, Abteilung, Lizenz (Volle/Mobile/Keine Lizenz mit eigenem Icon) und Status (Aktiv/Inaktiv). Welche Spalten das sind, lässt sich über das Zahnrad im Paginator ändern.

Wie öffne ich die vollständige Akte eines Benutzers?

Klicke in der Liste auf den Namen. Das öffnet die Benutzerdetails mit Rollen, Berechtigungen, Urlaubsansprüchen, Secrets und dem Änderungsprotokoll.

Merkt sich flinkest meine zuletzt verwendete Filterung der Benutzerliste?

Ja. Suchtext, Filter, die gewählte Tab-Ansicht (Benutzer/Lizenziert/Unlizenziert/Archiviert) und die Sortierung bleiben erhalten, solange du im selben Browser bleibst. Kommst du von einer Benutzerakte zur Liste zurück, steht sie genau so da wie vorher.

Muss ich die Seite neu laden, wenn eine Kollegin gerade einen Benutzer ändert?

Nein. Liste und Lizenzkacheln aktualisieren sich von selbst, sobald irgendwo ein Benutzer angelegt, geändert, deaktiviert oder gelöscht wird — auch in bereits geöffneten Browserfenstern anderer Personen.

Was unterscheiden die vier Schaltflächen „Benutzer“, „Lizenziert“, „Unlizenziert“ und „Archiviert“?

Benutzer zeigt alle aktiven Zugänge. Lizenziert zeigt davon nur jene mit Voller oder Mobiler Lizenz, Unlizenziert nur jene mit „Keine Lizenz“. Archiviert zeigt ausschließlich deaktivierte Zugänge, unabhängig vom Lizenztyp. Ein zusätzlich im Filterpanel gesetzter Lizenz-Filter gilt zusammen mit der gewählten Ansicht — beide Bedingungen müssen gleichzeitig zutreffen.

Wie archiviere ich einen ausgeschiedenen Mitarbeiter?

Öffne im Zeilenmenü Bearbeiten, nimm das Häkchen bei Benutzer ist aktiv heraus und speichere. Der Zugang ist sofort gesperrt, der Lizenzplatz wird frei, und der Benutzer erscheint fortan nur noch im Tab Archiviert — seine Historie bleibt vollständig erhalten. Rückgängig machen kannst du das jederzeit über dasselbe Häkchen.

Wonach durchsucht mich das Suchfeld der Benutzerliste?

Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse. Die Suche startet von selbst kurz nach der letzten Eingabe, ohne dass du eine Enter-Taste drücken musst.

Wonach kann ich die Benutzerliste zusätzlich filtern?

Über das Trichter-Symbol öffnet sich ein Panel mit vier Auswahlfiltern (Lizenz, Abteilung, Leiter/Vorgesetzter, Rolle) und drei Textfiltern (E-Mail, Vorname, Nachname). Einen eigenen Status-Filter gibt es dort nicht — den Status steuern ausschließlich die vier Tab-Schaltflächen oben. Gesetzte Filter erscheinen als Chips und lassen sich dort einzeln oder über Filter zurücksetzen gesammelt entfernen.

Kann ich eine oft genutzte Filterkombination speichern?

Ja, im Panel Filter & Sortierung speicherst du die aktuelle Kombination unter einem eigenen Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab. Gespeicherte Filter sind persönlich — jede Kollegin sieht nur ihre eigenen; Administratoren sehen zusätzlich die gespeicherten Filter aller Benutzer und können sie löschen.

Wie sortiere ich die Benutzerliste nach einem anderen Feld?

Am schnellsten per Klick auf die Spaltenköpfe E-Mail oder Lizenz — ein zweiter Klick kehrt die Richtung um. Name und Abteilung lassen sich so nicht sortieren, weil keine der beiden Spalten einer einzelnen Datenbankspalte entspricht. Nach Status lässt sich weder per Spaltenkopf noch im Reiter Sortieren sortieren: Jede der vier Ansichten (Benutzer, Lizenziert, Unlizenziert, Archiviert) zeigt nur aktive oder nur archivierte Benutzer, eine Sortierung danach würde nichts ändern. Für mehrere Sortierkriterien gleichzeitig öffnest du den Reiter Sortieren im Filterpanel. Ohne eigene Sortierung steht die Liste nach Nachname aufsteigend.

Welche Angaben sind beim Anlegen eines neuen Benutzers Pflicht?

Mindestens E-Mail, Vorname, Nachname und eine Abteilung, dazu — sofern der Benutzer nicht „Keine Lizenz“ trägt — ein Passwort, das alle Punkte der Checkliste erfüllt. Die Schaltfläche Speichern bleibt grau, bis E-Mail, Vorname und Nachname ausgefüllt sind und das Passwort die Checkliste erfüllt; fehlt die Abteilung, lehnt flinkest das Speichern ab und markiert das Feld. Ist zusätzlich die Zeiterfassung aktiviert, kommt ein Arbeitszeitmodell als Pflichtfeld hinzu.

Welche Anforderungen muss das Passwort eines neuen Benutzers erfüllen?

Mindestens 8 Zeichen, mindestens ein Sonderzeichen (die erlaubten Zeichen zeigt das Info-Symbol neben dem Punkt), mindestens ein Großbuchstabe, mindestens ein Kleinbuchstabe und mindestens eine Ziffer. Eine Checkliste unter dem Passwortfeld prüft live mit — nach genau denselben Regeln wie der Server. Solange nicht alle fünf Punkte grün sind, lässt sich Speichern gar nicht erst anklicken. Über das Augen-Symbol im Feld (Passwort anzeigen) siehst du deine Eingabe im Klartext und erkennst Tippfehler sofort. Bei Lizenztyp „Keine Lizenz“ gibt es gar kein Passwortfeld, weil sich ein solcher Benutzer nirgends anmelden kann.

Was bewirkt der Reiter „Zeiterfassung“ im Benutzer-Dialog?

Das Kästchen Zeiterfassung aktiviert schaltet für diesen Benutzer das Stempeln frei. Ist es gesetzt, wird ein Arbeitszeitmodell zur Pflichtangabe — ohne Modell lässt sich nicht speichern. Zusätzlich erscheint das Kästchen Zeiteinträge erfordern Freigabe: im Auslieferungszustand aus, sodass gestempelte Zeiten beim Ausstempeln automatisch freigegeben werden; ist es gesetzt, braucht jeder Eintrag erst eine persönliche Genehmigung.

Was wähle ich im Reiter „Lizenz“ und was bedeuten die drei Optionen?

Ein Schalter mit drei Optionen: Volle Lizenz (voller Web- und App-Zugang, zählt gegen die App-Plätze), Mobile Lizenz (nur die nativen Apps, zählt gegen die mobilen Plätze) und Keine Lizenz (kein Zugang, kein Platz verbraucht, aber weiterhin als Person im System sichtbar und zuweisbar, etwa als Vorgesetzter). Ein Hinweistext unter dem Schalter erklärt die jeweils gewählte Option.

Wozu dient das PIN-Feld im Reiter „Sicherheit“ (Geräte-PIN)?

Mit dieser 4- bis 6-stelligen PIN kann sich der Benutzer künftig an einem gemeinsam genutzten Gerät — etwa einem reihum benutzten Kommissionier-Handheld — schnell in seinen eigenen Zugang einwechseln, ohne dort das volle Passwort einzugeben. Der Reiter steht sowohl beim Anlegen als auch beim Bearbeiten zur Verfügung. Leer gelassen bleibt eine bereits gesetzte PIN unverändert; eine neue Eingabe überschreibt die alte. Entfernen kann eine PIN nur der Benutzer selbst, auf seiner Profilseite über PIN ändern.

Was bewirken die Felder im Reiter „Url Jail“?

Trägst du unter Url eine Adresse ein, landet der Benutzer nach dem Anmelden direkt dort statt auf der Startseite. Setzt du zusätzlich Benutzer auf diese Url einschränken, führt flinkest jede Navigation dieses Benutzers dauerhaft wieder auf diese Adresse zurück — praktisch für Kiosk- oder Scanner-Zugänge. Als Ersatz für fehlende Berechtigungen ist das nicht gedacht, was jemand sehen darf, steuern weiterhin die Rollen.

Wofür sind „Name am Arbeitsbericht“ und „Artikel für Stundensatz“ im Reiter „Arbeitsberichte“ gut?

Name am Arbeitsbericht ersetzt den Namen des Mitarbeiters auf Arbeitsbericht-PDF und Rechnung, solange in den Arbeitsbericht-Einstellungen „Alternativen Anzeigenamen für Mitarbeiter am Arbeitsbericht und auf der Rechnung verwenden“ an ist, und im Leistungsnachweis eines Wartungsvertrags bei „Generischer Text“. Artikel für Stundensatz legt fest, welcher Artikel beim Verrechnen der Arbeitszeiten dieses Mitarbeiters herangezogen wird, und hat Vorrang vor dem Artikel der Tätigkeit — auch bei Fahrzeit als Arbeitszeit, nicht aber bei Montage-Partien.

Was stelle ich im Reiter „Sonstiges“ ein?

Hauptmenü und Mobiles Menü weisen diesem Benutzer persönliche Menüs zu — ohne Zuweisung greift das mandantenweite Standardmenü aus den Allgemeinen Einstellungen. Zusammengestellt werden die Menüs unter Einstellungen → Menüs. Vorgesetzter hinterlegt die Führungskraft dieses Benutzers und bildet damit den Organisationsbaum ab, dem zum Beispiel die Abwesenheits-Genehmigung folgt.

Was passiert, wenn ich den Benutzer-Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen will?

flinkest fragt vorher nach, ob du zur Bearbeitung zurückkehren oder die Änderungen verwerfen möchtest — Schutz vor versehentlichem Datenverlust bei diesem großen Formular.

Was ist anders, wenn ich einen bestehenden Benutzer statt einen neuen bearbeite?

Derselbe Dialog öffnet sich mit allen vorbefüllten Feldern, aber ohne Passwortfeld — ein bestehendes Passwort änderst du stattdessen über die Benutzerdetails. Ist der Benutzer bereits gespeichert, erscheint zusätzlich der Link Berechtigungen verwalten. Nach dem Speichern bleibst du in der Liste, statt wie beim Anlegen auf die Detailseite weitergeleitet zu werden.

Kann sich ein Benutzer mit „Keine Lizenz“ noch irgendwie anmelden?

Nein, nirgends — auch nicht per Geräte-PIN an einem gekoppelten Gerät. Das gilt serverseitig, nicht nur als ausgeblendete Schaltfläche. Der Benutzer bleibt trotzdem als Person im System sichtbar und zuweisbar, etwa als Vorgesetzter oder auf einem Arbeitsbericht, verbraucht dabei aber keinen Lizenzplatz.

Kann sich ein Benutzer mit „Mobile Lizenz“ auch in der Web-Anwendung anmelden?

Nein. Die Mobile Lizenz umfasst ausdrücklich nur die nativen Apps (iOS/Android) für Zeiterfassung, Lieferscheine und Beleg-Scan. Ein Anmeldeversuch über die Web-Anwendung wird serverseitig abgewiesen.

Was passiert mit einer laufenden Sitzung, wenn ich einem angemeldeten Benutzer die Lizenz entziehe?

Sie wird sofort ungültig, nicht erst wenn das Anmelde-Token regulär abläuft. Setzt du einen bereits angemeldeten Benutzer auf „Keine Lizenz“, wird sein nächster Zugriff mit dem Zugang abgewiesen, egal wie lange sein Token theoretisch noch gültig gewesen wäre.

Was ändert sich sonst noch, wenn ich einen Benutzer als „Mobile Lizenz“ markiere?

Er sieht danach bewusst nur einen Ausschnitt: im Kalender ausschließlich Termine, an denen er selbst teilnimmt, und bei den Eingangsbelegen ausschließlich die, die er selbst erfasst hat. Aufgaben lassen sich für ihn nur an Kunden, Lieferanten, Lieferscheine, Eingangsbelege oder Arbeitsberichte hängen. Diese Grenzen gelten am Server und lassen sich nicht umgehen.

Kann ich einstellen, welche Spalten die Benutzerliste zeigt?

Ja, über das Zahnrad-Symbol unten links neben dem Export-Symbol. Der Dialog Spalten konfigurieren bietet neben den Standardspalten weitere Felder an, etwa ob die Zeiterfassung aktiviert ist oder wann der Zugang angelegt wurde. Die Konfiguration gilt mandantenweit für alle Benutzer, nicht nur für dich — deshalb erscheint das Zahnrad nur, wenn dein Benutzer Listenspalten konfigurieren darf. Auf Standard zurücksetzen macht die Änderung wieder rückgängig.

Ich kann keinen neuen Benutzer anlegen — es kommt „Benutzer-Lizenzgrenze erreicht".

Dann sind alle lizenzierten Plätze mit aktiven Benutzern belegt. Die Kachel oben auf der Seite zeigt das Verhältnis. Deaktiviere einen nicht mehr benötigten Zugang — nimm dazu im Bearbeiten-Dialog das Häkchen bei Benutzer ist aktiv heraus —, dann ist der Platz sofort wieder frei. Alternativ erweiterst du dein Abo.

Ich finde einen Benutzer nicht in der Liste.

Prüfe zuerst, welcher der vier Tabs oben aktiv ist — ein deaktivierter Benutzer steht nur unter Archiviert, ein Benutzer ohne Lizenz nur unter Benutzer oder Unlizenziert, nicht unter Lizenziert. Prüfe außerdem, ob noch ein Suchtext oder ein Filter aktiv ist. Gelöschte Benutzer erscheinen in keinem Tab mehr — kennst du die ID eines gelöschten Benutzers (etwa aus einem alten Link), erreichst du ihn trotzdem über seine Benutzerdetails, dort nur les-, nicht mehr änderbar. Shop-Kunden und der Zugang deiner Steuerkanzlei erscheinen in dieser Liste grundsätzlich nicht — die Liste zeigt ausschließlich Zugänge zur Web-Anwendung und zu den mobilen Apps.

Weitere Fragen: alle FAQs durchsuchen.