Lagerübersicht
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Video: Lagerübersicht: Ampel und Inventurkorrektur
Video: Wareneingang per Handscanner erfassen
Die Lagerübersicht zeigt den Bestand eines Lagers als Kacheln — eine Kachel je Artikel, mit Artikelnummer, Bezeichnung und Menge. Sie ist für die Arbeit am Regal gedacht: großes Auswahlfeld, große Zahlen, wenige Klicks. Von hier öffnest du zu jedem Artikel seine Chargen und die letzten Bewegungen, korrigierst den Bestand auf den gezählten Wert — samt Grund, warum er abweicht — und startest einen Wareneingang.

Lager öffnen und wechseln
Lager auswählen
Oben steht der Bereichstitel Lagerübersicht und direkt daneben das Auswahlfeld für das Lager, im Leerzustand mit dem Hinweis „Hier klicken um Lager auszuwählen". Ein Klick öffnet die Liste der Lager mit Name, Ort und Postleitzahl; über das Suchfeld Suchen... grenzt du sie ein, gesucht wird über Namen, Ort und Postleitzahl, kleinere Tippfehler verzeiht die Suche. Angezeigt werden bis zu 100 Lager, darunter steht dann der Hinweis „… weitere Einträge, Bitte benutzen Sie den Filter". Ein archiviertes Lager taucht in dieser Auswahl nicht mehr auf (siehe „Archiviertes Lager" weiter unten).
Die Seite arbeitet immer auf genau einem Lager — solange keines gewählt ist, bleibt die Fläche darunter leer, ohne weiteren Hinweistext. Das gewählte Lager schreibt flinkest als Parameter in die Seitenadresse; du kannst die Seite also für genau dieses Lager als Lesezeichen ablegen oder einer Kollegin schicken. Bucht jemand anderes eine Bewegung auf das angezeigte Lager — auch indirekt, etwa durch einen finalisierten Lieferschein —, aktualisieren sich die Kacheln von selbst, ohne dass du die Seite neu lädst; das gilt im ganzen Mandanten, nicht nur für deine eigenen Buchungen.
Ruft eine Adresse ein nicht mehr existierendes Lager auf (etwa ein sehr altes Lesezeichen), erscheint eine Fehlermeldung und die Fläche bleibt leer — die Seite selbst bleibt bedienbar, du kannst im Auswahlfeld ein anderes Lager wählen.
Wer die Seite öffnen darf. Zum Ansehen brauchst du die Berechtigung, Lagerstände und Lagerorte zu sehen; ohne sie landest du auf einer Hinweisseite. Erfassen und Korrigieren setzen zusätzlich das Recht voraus, Lagerbewegungen zu bearbeiten (siehe „Berechtigungen für Wareneingang und Korrektur" weiter unten). Die Rechte pflegt, wer bei euch die Benutzer verwaltet.
Weg zur Lagerübersicht
Die Lagerübersicht steht in keinem Menü. Der reguläre Weg führt über die Lagerdetails eines Lagers und die Schaltfläche Lagerübersicht in deren Kopfzeile — sie öffnet diese Seite gleich mit dem Lager, das du gerade ansiehst. Nicht verwechseln mit der Schaltfläche Alle Lagerbewegungen in der Lagerliste: Sie führt zur lagerübergreifenden Liste aller Buchungen, den Lagerbewegungen. Einen Zurück-Weg hat die Seite selbst nicht; du kommst über die Seitenleiste oder den Zurück-Pfeil des Browsers heraus.
Wareneingang erfassen
Rechts oben liegt die Schaltfläche Wareneingang. Klicke darauf, und du landest auf der Erfassungsseite Wareneingang, auf der das gerade gewählte Lager schon vorausgewählt ist. Dort erfasst du eingehende Ware Artikel für Artikel — auf Tablets auch per Scan — und bestätigst mit Wareneingang bestätigen; mit Abbrechen kommst du zurück in die Lagerübersicht. Die Schaltfläche erscheint erst, wenn ein Lager gewählt ist.
Die Bestandskacheln
Wie die Menge auf einer Kachel entsteht
Unter der Kopfzeile steht je Artikel eine Kachel, sortiert nach Artikelnummer, in bis zu vier Spalten je nach Fensterbreite. Jede Kachel zeigt oben die Artikelnummer, in der Mitte die Bezeichnung des Artikels und unten die Menge samt Einheit.
flinkest führt keinen gespeicherten Bestandszähler. Die Zahl auf der Kachel ist immer die Summe aller Bewegungen dieses Artikels auf diesem Lager, über alle Chargen hinweg — Zugänge zählen positiv, Abgänge negativ. Deshalb ändert sich hier nichts „von selbst", und jede Zahl lässt sich bis zur einzelnen Buchung zurückverfolgen. Die Kachel rundet auf ganze Zahlen; bei Artikeln, die in Metern, Litern oder Kilogramm geführt werden, weicht die gerundete Zahl also von der genauen Menge ab — die genauere Menge steht im Dialog, den ein Klick auf die Kachel öffnet, unter Aktueller Bestand und im Feld Gezählte Menge, und nur sie zählt für eine Korrektur.
Ampel-Farben
Neben der Menge steht ein farbiger Punkt — eine Ampel für die Menge: bis zur ersten Grenze rot, bis zur zweiten orange, darüber grün; im roten und orangen Bereich ist zusätzlich die Zahl selbst eingefärbt, darüber bleibt sie neutral und nur der Punkt zeigt Grün. Ab Werk liegen die Grenzen bei 5 und 10 Stück: 5 und weniger rot, über 5 bis 10 orange, mehr als 10 grün. Die Grenzen für den ganzen Betrieb stellst du in den Lager-Einstellungen ein; für Artikel, die in viel größeren oder kleineren Mengen liegen, legst du in den Artikeldetails im Reiter Lager unter Ampel eigene Grenzen je Lager fest — was dort leer bleibt, kommt aus den Lager-Einstellungen. Eine geänderte Grenze siehst du, sobald du das Lager hier neu öffnest oder die Seite neu lädst.
Die Ampel ist unabhängig von den Schwellenwerten — den Mindestbeständen, bei deren Unterschreiten flinkest eine E-Mail schickt. Ein Mindestbestand von 200 Stück färbt die Kachel also nicht rot; soll sie bei diesem Artikel schon bei 200 Stück und weniger rot werden, stellst du Rot bis für dieses Lager auf 200.
Grenzen der Kachelansicht
Angezeigt wird ausschließlich, was einen Bestand ungleich null hat. Ein restlos ausgebuchter Artikel verschwindet deshalb aus den Kacheln — seine Bewegungen bleiben in den Lagerbewegungen vollständig erhalten. Negative Bestände werden angezeigt; sie sind fast immer ein Zeichen dafür, dass ein Wareneingang noch nicht erfasst wurde, kein Rechenfehler.
Die Seite hat bewusst kein Suchfeld, keinen Filter und keine Blätterleiste — alles steht auf einer Fläche, und sie lädt dafür bis zu 2500 Artikel des gewählten Lagers auf einmal. Hat ein Lager mehr Artikel mit Bestand, zeigt die Übersicht nur die ersten 2500 nach Artikelnummer, ohne Hinweis auf die Kürzung. Für große Lager ist deshalb der Reiter Lagerbestand in den Lagerdetails der bessere Weg, weil er Suche und Blätterleiste hat.
Chargen- und Verlaufsdialog öffnen
Ein Klick auf eine Kachel öffnet einen Dialog, überschrieben mit dem Namen des Artikels — den Einstieg in die Chargenkorrektur und den Verlauf dieses Artikels in diesem Lager. Er schließt über das Kreuz oben rechts oder einen Klick neben den Dialog; die Esc-Taste schließt ihn nicht, damit eine begonnene Mengeneingabe nicht versehentlich verloren geht.

Chargen korrigieren und Verlauf ansehen
Bestand korrigieren (Inventur)
Im Dialog steht oben der Bereich Bestand je Charge mit je Charge einer Karte: die Chargennummer, darunter Aktueller Bestand und – falls vorhanden – das MHD, daneben das Feld Gezählte Menge mit Plus und Minus und die Schaltfläche Lagerkorrektur durchführen. Bestand, der ohne Chargennummer gebucht wurde, erscheint als eigene Karte „[Keine Chargennummer]". Auch hier gilt „nur Bestand ungleich null" — eine restlos verbrauchte Charge fällt weg; ist der Artikel nicht chargenpflichtig, gibt es genau eine Karte.
Öffne den Artikel, trage im Feld Gezählte Menge der betroffenen Charge den gezählten Bestand ein und klicke auf Lagerkorrektur durchführen — die Schaltfläche wird erst aktiv, wenn sich die Zahl vom aktuellen Bestand unterscheidet. Daran erinnert auch der Hinweis über den Chargen-Karten: „Tragen Sie die gezählte Menge ein – flinkest bucht den Unterschied.“ Er erscheint nur, wenn du Lagerbewegungen bearbeiten darfst und das Lager nicht archiviert ist. Du gibst also den Sollbestand vor, nie die Differenz, und zwar nur für die Karte, in der du ihn einträgst: flinkest rechnet den Unterschied zum aktuellen Bestand genau dieser Charge aus — bei der Karte „[Keine Chargennummer]" also zum chargenlosen Teilbestand — und bucht nur diese Differenz als Zu- oder Abgang; der Bestand anderer Chargen desselben Artikels bleibt unangetastet. Liegen auf einem Lager beispielsweise 100 Stück unter einer Chargennummer und zusätzlich 5 Stück ohne Chargennummer, ergibt ein gezählter Sollbestand von 2 auf der Karte „[Keine Chargennummer]" einen Abgang von 3 — nicht von 103. Der Bestand wird also nicht überschrieben, sondern ergänzt — die Historie bleibt lückenlos, und in den Lagerbewegungen steht danach eine neue Zeile.
Ein Klick öffnet den Bestätigungsdialog Lagerkorrektur mit der Rückfrage „Soll die Lagerkorrektur wirklich durchgeführt werden?", darin die Felder Grund und Notiz. Bestätigt wird mit Lagerkorrektur durchführen, verworfen mit Abbrechen — nicht mit „Ja"/„Nein". Danach meldet flinkest „Lagerkorrektur wurde durchgeführt", und Chargen-Karten, Kacheln und der Verlauf im geöffneten Dialog laden sich automatisch neu, ohne den Dialog zu schließen.

Grund der Korrektur
Eine Bestandsabweichung hat fast immer eine Ursache: Ware ist zerbrochen, verdorben, im eigenen Betrieb verbraucht, in ein anderes Lager gewandert oder schlicht beim Zählen nicht mehr da. Damit sich das später auseinanderhalten und auswerten lässt — etwa wie viel Bruch im Quartal angefallen ist —, trägt jede Korrektur einen Grund. Ob sie ein Zugang oder ein Abgang ist, musst du nicht eigens angeben: Die Richtung ergibt sich aus deiner Zählung, und danach richtet sich, welche Gründe das Feld Grund anbietet. Jeder Eintrag zeigt seinen Namen und darunter seine Art.
- Weniger gezählt als gebucht — ein Abgang. Zur Auswahl stehen alle aktiven Abgangsgründe, ab Werk Bruch / Beschädigung, Verderb / MHD abgelaufen, Inventurdifferenz / Schwund, Produktionsausschuss, Eigenverbrauch, Betrieblicher Eigenbedarf (Verkostung, Muster) und Umlagerung, dazu eure eigenen. Der Grund ist Pflicht: Das Feld trägt ein rotes Sternchen, darunter steht „Für einen Abgang ist ein Grund erforderlich", und Lagerkorrektur durchführen bleibt deaktiviert, bis du einen gewählt hast. Die Pflicht gilt, solange in den Lager-Einstellungen der Schalter „Grund für Lagerabgänge verpflichtend" eingeschaltet ist; ist er aus, darf das Feld leer bleiben, und flinkest bucht den Abgang als Inventurdifferenz.
- Mehr gezählt als gebucht — ein Zugang. Zu einem Zugang passen nur Gründe der Art Inventurdifferenz / Schwund oder Umlagerung; das Feld bietet nur diese an. Hier ist es freiwillig und zeigt als Platzhalter „Inventurdifferenz": Lässt du es leer, bucht flinkest den Zugang als Inventurdifferenz.
Was der Grund bewirkt. Den gewählten Grund zeigen die Lagerbewegungen und der Reiter Lagerbewegung der Lagerdetails an der Buchung, ebenso der Verlauf dieses Dialogs. Ein Eigenverbrauch — Ware, die für private oder betriebsfremde Zwecke entnommen wird — wird mit dem Einkaufspreis des Artikels bewertet und an die Buchhaltung übergeben, in der Regel als umsatzsteuerpflichtige Entnahme (als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer). Weil ein Eigenverbrauch ohne Wert nichts zu buchen hätte, lässt er sich ohne Einkaufspreis am Artikel nicht erfassen; die Meldung lautet dann „Eigenverbrauch braucht einen Einkaufspreis – erfassen Sie ihn oder pflegen Sie ihn am Artikel." In einer bereits abgeschlossenen Buchungsperiode erscheint stattdessen „Diese Buchungsperiode ist abgeschlossen und kann nicht mehr geändert werden." Eine Umlagerung ist dagegen kein Verlust, sondern Ware, die nur den Ort wechselt: Sie zählt nicht zu den ausgewerteten Abgängen. Die Korrektur bucht dabei nur auf dem Lager, das du gerade siehst — den Zugang im anderen Lager erfasst du dort mit demselben Grund.
Notiz bei der Lagerkorrektur
Was du im Feld Notiz einträgst, landet als Vermerk an der Korrektur-Buchung — praktisch, um später nachzuvollziehen, was genau passiert ist (etwa „Gehäuse beim Ausladen gebrochen"). Lässt du die Notiz leer, schreibt flinkest automatisch den Vermerk „Manuelle Lagerkorrektur aus der Bestandsübersicht", und die Korrektur geht ohne Rückfrage durch.
Zur Pflicht wird die Notiz auf zwei Wegen: In den Lager-Einstellungen lässt sich der Schalter „Bemerkung bei Lagerkorrekturen verpflichtend" aktivieren — eine Entscheidung für den ganzen Betrieb, nicht je Artikel; dieselbe Einstellung gilt auch für die Bestandskorrektur beim Kommissionieren/Versand. Außerdem kann ein einzelner Abgangsgrund „Notiz verpflichtend" verlangen, etwa damit zu jedem Bruch festgehalten wird, wie er passiert ist. In beiden Fällen markiert ein rotes Sternchen das Notizfeld, darunter erscheint „Für diese Lagerkorrektur ist eine Notiz erforderlich", und Lagerkorrektur durchführen bleibt deaktiviert, solange das Feld leer ist.
Mindesthaltbarkeitsdatum bei der Korrektur
Verlangt der Artikel laut seinem Häkchen „Mindesthaltbarkeitsdatum erforderlich" ein Datum, prüft flinkest zuerst, ob für die betroffene Charge auf diesem Lager bereits ein eindeutiges Datum aus einer früheren Buchung vorliegt — trifft das zu, braucht der Dialog dafür kein Feld, das Datum wird automatisch übernommen. Sind für dieselbe Charge mehrere unterschiedliche Mindesthaltbarkeitsdaten hinterlegt, zeigt der Dialog sie stattdessen zur Auswahl als Optionsfelder, mit dem Hinweis „Für diese Charge sind mehrere Mindesthaltbarkeitsdaten hinterlegt - wählen Sie aus, welches für diese Korrektur gilt". Liegt zu der Charge noch gar keine Buchung mit Datum vor (etwa eine neu angelegte Charge), erscheint stattdessen ein Datumsfeld zum Eintragen. Ohne eine dieser drei Angaben bleibt Lagerkorrektur durchführen deaktiviert, mit dem Hinweis „Für diese Lagerkorrektur ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum erforderlich".
Chargenpflicht ohne Chargennummer
Ist der Artikel chargenpflichtig, verlangt flinkest zu jeder Korrektur eine Chargennummer. Die Karte „[Keine Chargennummer]" lässt sich dann nicht korrigieren, weil ihr genau diese Angabe fehlt — die Meldung dazu lautet „no batch provided" (unübersetzt). Solcher Bestand stammt meist aus einer Zeit, in der die Chargenpflicht am Artikel noch nicht gesetzt war. Buche in diesem Fall stattdessen über eine neue Bewegung in den Lagerbewegungen mit der richtigen Charge.
Seriennummerpflichtige Artikel
Verlangt ein Artikel eine eigene Seriennummer je Stück, hat der Korrekturdialog dafür kein Eingabefeld — eine Lagerkorrektur ist für solche Artikel über diese Seite praktisch nicht möglich. Der Versuch scheitert mit der Meldung „Die Lagerkorrektur konnte nicht gespeichert werden, da die Bewegungsdaten ungültig sind".
„Artikel muss auf Lager liegen" blockiert die Korrektur
Ist diese Option aus den Beleg-Einstellungen aktiv, lehnt flinkest eine Korrektur ab, die den Bestand unter null drücken würde, mit der Meldung „Es sind nicht genügend Artikel auf Lager". Diese Prüfung greift je Charge: Die Meldung kann also erscheinen, obwohl der Artikel insgesamt reichlich am Lager liegt — etwa dann, wenn der Sollbestand der chargenlosen Karte so niedrig eingetragen wird, dass der chargenlose Teilbestand unter null fiele, selbst wenn unter einer Charge genug liegt. Ist die Option nicht aktiv, gibt es diese Bremse nicht: Ein zu niedrig gezählter Sollbestand schiebt den Bestand dann ohne Warnung ins Minus.
Benachrichtigung per E-Mail
Nach einer erfolgreichen Lagerkorrektur verschickt flinkest automatisch eine E-Mail an die Firmen-E-Mail-Adresse aus den Allgemeinen Einstellungen — mit Benutzer, Artikel, Lager, Menge, Richtung und Notiz der Buchung. Abschalten lässt sich das nicht: Bestandskorrekturen sollen niemandem entgehen. Wer mehrere Chargen einzeln korrigiert, löst entsprechend mehrere einzelne Nachrichten aus.
War die Korrektur ein Abgang — keine Umlagerung — und hat der gewählte Abgangsgrund „Benachrichtigung senden" gesetzt, kommt zusätzlich eine zweite E-Mail an dieselbe Adresse mit dem Betreff „Lagerabgang: ‹Grund› – ‹Artikel›" — so erfährt etwa der Chef von jedem Bruch, ohne die Buchungen durchsuchen zu müssen. Ist keine Firmen-E-Mail-Adresse hinterlegt, entfallen die Nachrichten — die Korrektur selbst wird trotzdem gebucht.
Bundle-Buchungen im Verlauf
Bei einem Bundle-Artikel — einem Set, das beim Wareneingang aus seinen Bestandteilen zusammengebucht wird — steht unter der Verlaufszeile der Bundle-Buchung direkt die Tabelle Bundle-Bestandteile: je Bestandteil Lagerbewegung #, Artikelnummer, Artikel, Lager, Charge/Seriennr. und Menge. Die Bestandteile werden beim Set-Zusammenbau als Abgang gebucht, oft aus einem anderen Lager als dem des Sets. Ein Klick auf die Bewegungsnummer öffnet in einem neuen Tab die Lagerdetails des Bestandteil-Lagers, gefiltert auf genau diese Bewegung.
Rückbuchungen im Verlauf
Eine zurückgebuchte oder korrigierte Bewegung erkennst du im Verlauf an ihrer Gegenbuchung: Sie steht als eigene Zeile mit umgekehrtem Vorzeichen darin, und ihre Notiz lautet „Gegenbuchung zu Lagerbewegung #… vom … (…)" bzw., wenn sie über Bearbeiten geändert wurde, „Korrektur zu Lagerbewegung #… vom … (…)". Eine bereits gebuchte Lagerbewegung bearbeiten oder zurückbuchen kannst du hier nicht — das geht im Reiter Lagerbewegung der Lagerdetails oder unter Lagerbewegungen. Den Bestand auf einen gezählten Wert korrigieren geht dagegen hier über die Lagerkorrektur; sie bucht eine neue Bewegung. Lagerbewegungen werden nie gelöscht; auch eine aufgehobene Buchung bleibt im Verlauf stehen.
Verlauf auf dem Tablet
Der Abschnitt Verlauf unterhalb von Bestand je Charge zeigt die letzten 50 Bewegungen dieses Artikels auf diesem Lager, neueste zuerst, nach Bewegungsdatum sortiert — nicht nach Erfassungszeitpunkt, eine rückdatierte Buchung rutscht also weiter nach unten. Angezeigt werden Menge mit Vorzeichen (grün mit „+" bei Zugang, rot mit „-" bei Abgang), Datum mit Uhrzeit, Charge, Grund, Belegnummer — meist ein Lieferschein —, Notiz und der Benutzer, der die Bewegung ausgelöst hat. Gibt es noch keine Bewegung, steht dort „Keine Lagerbewegungen gefunden".
Auf schmalen Fenstern und Tablets — unter etwa 1280 Pixel Breite — steht der Verlauf statt als Tabelle als Karte je Bewegung untereinander: oben die Menge mit Vorzeichen, rechts daneben Datum, Uhrzeit und die Nummer der Bewegung; darunter Charge, Grund und Beleg als kleine Chips, dann Notiz und Benutzer.
Berechtigungen für Wareneingang und Korrektur
Zum Ansehen von Beständen und Verlauf genügt die Berechtigung, Lagerstände und Lagerorte zu sehen. Für Wareneingang und Lagerkorrektur durchführen brauchst du zusätzlich das Recht, Lagerbewegungen zu bearbeiten — fehlt es, bleiben Bestände und Verlauf sichtbar, aber beide Schaltflächen verschwinden.
Archiviertes Lager
Archiviertes Lager weiterhin einsehbar
Ein archiviertes Lager — entstanden, wenn ein Lager mit vorhandenen Bewegungen gelöscht wird — taucht im Auswahlfeld oben nicht mehr auf und lässt sich dort nicht mehr anwählen. Ein zuvor gesetztes Lesezeichen auf die Lagerübersicht dieses Lagers bleibt aber gültig: Die Seite zeigt weiterhin den letzten Bestand als Kacheln und den vollständigen Verlauf, damit die Historie eines nicht mehr aktiven Lagers nachvollziehbar bleibt.
Nicht mehr angeboten werden dagegen die Schaltflächen Wareneingang und Lagerkorrektur durchführen — unabhängig von deiner Berechtigung, weil auf ein archiviertes Lager keine neuen Buchungen mehr gebucht werden dürfen. Im Dialog bleibt das Feld Gezählte Menge zwar weiter eingebbar, ohne die Schaltfläche daneben lässt sich eine Änderung dort aber nicht speichern.
Verwandte Seiten
- Lager
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- Abgangsgründe
- Lager-Einstellungen
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- Chargenverfolgung
- Artikel
- Artikeldetails
- Lieferscheine
Häufige Fragen
Die Lagerübersicht ist leer — woran liegt das? Meistens daran, dass noch kein Lager gewählt ist: Ohne Lager zeigt die Seite nur die Kopfzeile mit dem Auswahlfeld. Wähle oben ein Lager. Bleibt die Fläche danach leer, liegt auf diesem Lager kein Artikel mit einem Bestand ungleich null.
Ein Artikel fehlt in den Kacheln, obwohl es ihn gibt. Die Übersicht zeigt nur Artikel, deren Bestand auf diesem Lager ungleich null ist. Ein komplett ausgebuchter Artikel verschwindet deshalb. Zwei weitere Gründe: Der Artikel steht nicht unter Lagerführung — dann kann auf ihn gar nicht gebucht werden — oder das Lager hat mehr als 2500 Artikel mit Bestand, und der gesuchte fällt hinten aus der Liste. In beiden Fällen hilft der Reiter Lagerbestand in den Lagerdetails.
Was bedeuten die farbigen Punkte auf den Kacheln? Sie sind eine Ampel für die Menge: ab Werk 5 und weniger rot, über 5 bis 10 orange, mehr als 10 grün. Die Grenzen stellst du in den Lager-Einstellungen für den ganzen Betrieb ein und bei Bedarf je Artikel und Lager im Reiter Lager der Artikeldetails. Mit den Schwellenwerten (Mindestbeständen) hängt die Ampel nicht zusammen — ein hoher Mindestbestand macht die Kachel also nicht rot.
Wie zähle ich einen Bestand ein? Klicke auf die Kachel des Artikels, trage im Feld Gezählte Menge der Charge den gezählten Bestand ein und klicke auf Lagerkorrektur durchführen. Du gibst immer den Sollbestand dieser einen Charge ein, nie die Differenz — flinkest bucht den Unterschied selbst und schreibt dazu eine nachvollziehbare Bewegung. Im Bestätigungsdialog wählst du noch den Grund (etwa Bruch, Eigenverbrauch oder Inventurdifferenz).
Welchen Grund muss ich bei einer Lagerkorrektur angeben? Bei weniger Bestand ist der Grund Pflicht, solange in den Lager-Einstellungen „Grund für Lagerabgänge verpflichtend" eingeschaltet ist — ab Werk ist er das. Bei mehr Bestand passen nur Inventurdifferenz oder Umlagerung; bleibt das Feld leer, gilt die Inventurdifferenz.
Warum lässt sich „Lagerkorrektur durchführen" im Bestätigungsdialog nicht klicken? Es fehlt noch eine Pflichtangabe. Bei einer Korrektur nach unten ist das meist der Grund — darunter steht dann „Für einen Abgang ist ein Grund erforderlich". Daneben kann die Notiz Pflicht sein (wegen der Lager-Einstellung oder weil der gewählte Grund eine Notiz verlangt) oder ein Mindesthaltbarkeitsdatum fehlen; der rote Hinweis unter dem jeweiligen Feld zeigt, was fehlt.
Bei der Lagerkorrektur erscheint „no batch provided" — was fehlt? Die Chargennummer. Der Artikel ist chargenpflichtig, und du hast die Karte „[Keine Chargennummer]" korrigiert. Solcher Bestand stammt aus einer Zeit, in der die Chargenpflicht noch nicht gesetzt war. Korrigiere stattdessen die Karte der betroffenen Charge oder buche die Menge über eine neue Lagerbewegung mit Chargennummer.
Ich sehe „Wareneingang" und „Lagerkorrektur durchführen" nicht. Dann fehlt deinem Benutzer die Berechtigung, Lagerbewegungen zu bearbeiten — oder das gewählte Lager ist bereits archiviert; für ein archiviertes Lager blendet flinkest beide Schaltflächen unabhängig von deiner Berechtigung aus. Bestände und Verlauf darfst du in beiden Fällen trotzdem ansehen.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Die Lagerübersicht ist leer — woran liegt das?
Meistens daran, dass noch kein Lager gewählt ist: Ohne Lager zeigt die Seite nur die Kopfzeile mit dem Auswahlfeld. Wähle oben ein Lager. Bleibt die Fläche danach leer, liegt auf diesem Lager kein Artikel mit einem Bestand ungleich null.
Was bedeuten die farbigen Punkte auf den Kacheln?
Sie sind eine Ampel für die Menge: ab Werk 5 und weniger rot, über 5 bis 10 orange, mehr als 10 grün. Die Grenzen stellst du in den Lager-Einstellungen für den ganzen Betrieb ein und bei Bedarf je Artikel und Lager im Reiter Lager der Artikeldetails. Mit den Schwellenwerten (Mindestbeständen) hängt die Ampel nicht zusammen — ein hoher Mindestbestand macht die Kachel also nicht rot.
Wie zähle ich einen Bestand ein?
Klicke auf die Kachel des Artikels, trage im Feld Gezählte Menge der Charge den gezählten Bestand ein und klicke auf Lagerkorrektur durchführen. Du gibst immer den Sollbestand dieser einen Charge ein, nie die Differenz — flinkest bucht den Unterschied selbst und schreibt dazu eine nachvollziehbare Bewegung. Im Bestätigungsdialog wählst du noch den Grund (etwa Bruch, Eigenverbrauch oder Inventurdifferenz).
Bei der Lagerkorrektur erscheint „no batch provided" — was fehlt?
Die Chargennummer. Der Artikel ist chargenpflichtig, und du hast die Karte „[Keine Chargennummer]" korrigiert. Solcher Bestand stammt aus einer Zeit, in der die Chargenpflicht noch nicht gesetzt war. Korrigiere stattdessen die Karte der betroffenen Charge oder buche die Menge über eine neue Lagerbewegung mit Chargennummer.
Wie wähle ich das Lager aus, dessen Bestand ich sehen will?
Oben im Kopfbereich steht ein Auswahlfeld mit dem Hinweis „Hier klicken um Lager auszuwählen". Ein Klick öffnet die Liste aller Lager mit Name, Ort und Postleitzahl; über das Suchfeld Suchen... grenzt du sie ein, kleinere Tippfehler verzeiht die Suche. Das gewählte Lager steht danach als Parameter in der Seitenadresse — du kannst die Seite also für genau dieses Lager als Lesezeichen ablegen. Ohne Auswahl bleibt die Fläche unter der Kopfzeile leer.
Wonach richten sich die farbigen Punkte auf den Kacheln?
Nach Mengengrenzen, die du einstellen kannst: ab Werk 5 und weniger rot, über 5 bis 10 orange, mehr als 10 grün — im roten und orangen Bereich ist zusätzlich die Zahl eingefärbt. Die Grenzen für den ganzen Betrieb stehen in den Lager-Einstellungen unter Ampel, eigene Grenzen je Lager legst du in den Artikeldetails im Reiter Lager unter Ampel fest. Mit den Schwellenwerten (Mindestbeständen) hat die Ampel nichts zu tun.
Zeigt die Lagerübersicht wirklich jeden Artikel dieses Lagers?
Nur Artikel mit einem Bestand ungleich null — ein restlos ausgebuchter Artikel verschwindet aus den Kacheln, seine Bewegungen bleiben aber in den Lagerbewegungen erhalten. Zusätzlich lädt die Seite höchstens 2500 Artikel auf einmal; ein größeres Lager zeigt nur die ersten 2500 nach Artikelnummer, ohne Hinweis auf die gekürzte Liste. Für sehr große Lager ist der Reiter Lagerbestand in den Lagerdetails die bessere Wahl, weil er Suche und Blätterleiste hat.
Wie erfasse ich einen Wareneingang direkt aus der Lagerübersicht?
Klicke oben rechts auf Wareneingang (nur sichtbar, wenn ein Lager gewählt ist und du die Berechtigung dafür hast). Du landest auf der eigenen Erfassungsseite mit bereits vorausgewähltem Lager, auf der du eingehende Ware Artikel für Artikel erfasst — auf Tablets auch per Scan — und mit Wareneingang bestätigen abschließt.
Wie komme ich überhaupt in die Lagerübersicht — sie steht doch in keinem Menü?
Der reguläre Weg führt über die Lagerdetails eines Lagers und die Schaltfläche Lagerübersicht in deren Kopfzeile — sie öffnet die Lagerübersicht gleich mit diesem Lager. Die Schaltfläche Alle Lagerbewegungen in der Lagerliste führt dagegen zur lagerübergreifenden Liste aller Buchungen, nicht hierher.
Woher kommt die Menge, die auf einer Kachel steht?
Es gibt keinen gespeicherten Bestandszähler. Die Zahl ist immer die Summe aller Bewegungen dieses Artikels auf diesem Lager — Zugänge zählen positiv, Abgänge negativ. Deshalb lässt sich jede Zahl bis zur einzelnen Buchung zurückverfolgen, und sie ändert sich nur, wenn tatsächlich etwas gebucht wird (auch automatisch durch einen finalisierten Lieferschein).
Was sehe ich, wenn ich auf eine Kachel klicke?
Ein Dialog mit dem Artikelnamen als Titel öffnet sich. Oben steht im Bereich Bestand je Charge je Charge eine Karte mit aktuellem Bestand, dem Feld Gezählte Menge und der Schaltfläche Lagerkorrektur durchführen; Bestand ohne Chargennummer erscheint als eigene Karte „[Keine Chargennummer]". Darunter zeigt der Bereich Verlauf die letzten 50 Bewegungen dieses Artikels auf diesem Lager mit Menge (mit Vorzeichen: grün „+" für Zugang, rot „-" für Abgang), Datum, Charge, Grund, Beleg, Notiz und Benutzer, neueste zuerst.
Wie zähle ich einen Bestand ein (Inventur)?
Öffne den Artikel, trage im Feld Gezählte Menge der betroffenen Charge den gezählten Bestand ein und klicke auf Lagerkorrektur durchführen — die Schaltfläche wird erst aktiv, wenn sich der Wert vom aktuellen Bestand unterscheidet. Du gibst immer den Sollbestand dieser einen Charge ein, nie die Differenz: flinkest errechnet den Unterschied selbst und bucht ihn als eigene, nachvollziehbare Bewegung, ohne den Bestand anderer Chargen desselben Artikels anzurühren. Im anschließenden Bestätigungsdialog Lagerkorrektur wählst du noch den Grund der Abweichung.
Muss ich bei einer Lagerkorrektur eine Notiz eintragen?
Nur in zwei Fällen: wenn in den Lager-Einstellungen der Schalter „Bemerkung bei Lagerkorrekturen verpflichtend" aktiviert ist, oder wenn der gewählte Abgangsgrund „Notiz verpflichtend" verlangt. Dann markiert ein rotes Sternchen das Notizfeld, darunter steht „Für diese Lagerkorrektur ist eine Notiz erforderlich", und ohne Eintrag bleibt der Bestätigen-Button deaktiviert. Sonst reicht eine leere Notiz: flinkest trägt dann automatisch den Vermerk „Manuelle Lagerkorrektur aus der Bestandsübersicht" ein.
Warum fragt die Lagerkorrektur manchmal nach einem Mindesthaltbarkeitsdatum?
Nur bei Artikeln mit gesetztem Häkchen „Mindesthaltbarkeitsdatum erforderlich". Liegt für die Charge bereits genau ein Datum aus einer früheren Buchung vor, übernimmt flinkest es automatisch ohne Rückfrage. Gibt es mehrere unterschiedliche Daten für dieselbe Charge, zeigt der Dialog sie zur Auswahl als Optionsfelder. Liegt noch gar kein Datum vor (etwa eine neue Charge), erscheint stattdessen ein Datumsfeld — ohne eine dieser drei Angaben bleibt der Bestätigen-Button deaktiviert.
Warum erscheint bei der Lagerkorrektur „no batch provided"?
Der Artikel ist chargenpflichtig, und du hast die Karte „[Keine Chargennummer]" korrigiert — die verlangt aber genau diese Angabe. Solcher Bestand stammt meist aus einer Zeit, in der die Chargenpflicht am Artikel noch nicht gesetzt war. Korrigiere stattdessen die Karte der betroffenen Charge, oder buche die Menge über eine neue Lagerbewegung mit Chargennummer.
Warum lässt sich ein Artikel mit Seriennummernpflicht hier nicht korrigieren?
Der Korrekturdialog hat kein Eingabefeld für eine Seriennummer. Verlangt der Artikel eine eigene Seriennummer je Stück, scheitert der Versuch mit der Meldung „Die Lagerkorrektur konnte nicht gespeichert werden, da die Bewegungsdaten ungültig sind".
Warum bricht eine Lagerkorrektur mit „Es sind nicht genügend Artikel auf Lager" ab?
Weil in den Beleg-Einstellungen die Option „Artikel muss auf Lager liegen" aktiv ist — sie verhindert auch bei der Lagerkorrektur, dass eine Charge unter null rutscht. Die Prüfung greift je Charge: Sie kann also erscheinen, obwohl der Artikel insgesamt genug Bestand hat, wenn ausgerechnet die chargenlose Teilmenge zu niedrig eingetragen wird. Ist die Option nicht aktiv, gibt es diese Bremse nicht.
Wer erfährt von einer durchgeführten Lagerkorrektur?
Nach einer erfolgreichen Korrektur verschickt flinkest automatisch eine E-Mail an die Firmen-E-Mail-Adresse aus den Einstellungen — mit Benutzer, Artikel, Lager, Menge, Richtung und Notiz der Buchung. Eine Möglichkeit, das abzuschalten, gibt es nicht; wer mehrere Zeilen einzeln korrigiert, bekommt entsprechend mehrere Nachrichten. War die Korrektur ein Abgang — keine Umlagerung — und hat der gewählte Abgangsgrund „Benachrichtigung senden" gesetzt, kommt zusätzlich eine zweite E-Mail mit dem Betreff „Lagerabgang: ‹Grund› – ‹Artikel›". Ist keine Firmen-E-Mail-Adresse hinterlegt, entfallen nur die Nachrichten — die Korrektur ist trotzdem gebucht.
Warum sieht der Verlauf auf dem Tablet anders aus als am Desktop?
Unter etwa 1280 Pixel Fensterbreite zeigt flinkest den Verlauf statt als Tabelle als Block je Bewegung untereinander, mit denselben Angaben plus der Nummer der Bewegung. Das ist bewusst so gelöst, damit die vielen Tabellenspalten auf einem schmalen Bildschirm nicht unlesbar zusammengequetscht werden.
Warum sehe ich weder „Wareneingang" noch „Lagerkorrektur durchführen"?
Dafür braucht dein Benutzer die Berechtigung, Lagerbewegungen zu bearbeiten. Fehlt sie, bleiben Bestände und Verlauf zwar sichtbar, aber beide Schaltflächen verschwinden. Dasselbe passiert unabhängig von deiner Berechtigung, wenn das gewählte Lager bereits archiviert ist.
Kann ich die Lagerübersicht eines archivierten Lagers noch aufrufen?
Ja, aber nur über ein bereits vorhandenes Lesezeichen oder einen direkten Link — ein archiviertes Lager taucht in der Lagerauswahl selbst nicht mehr auf. Die Seite zeigt dann weiterhin den letzten Bestand als Kacheln und den Verlauf, blendet aber die Schaltflächen „Wareneingang" und „Lagerkorrektur durchführen" aus, weil auf ein archiviertes Lager nichts mehr gebucht werden darf.
Ein Artikel fehlt in den Kacheln, obwohl es ihn gibt.
Die Übersicht zeigt nur Artikel, deren Bestand auf diesem Lager ungleich null ist. Ein komplett ausgebuchter Artikel verschwindet deshalb. Zwei weitere Gründe: Der Artikel steht nicht unter Lagerführung — dann kann auf ihn gar nicht gebucht werden — oder das Lager hat mehr als 2500 Artikel mit Bestand, und der gesuchte fällt hinten aus der Liste. In beiden Fällen hilft der Reiter Lagerbestand in den Lagerdetails.
Ich sehe „Wareneingang" und „Lagerkorrektur durchführen" nicht.
Dann fehlt deinem Benutzer die Berechtigung, Lagerbewegungen zu bearbeiten — oder das gewählte Lager ist bereits archiviert; für ein archiviertes Lager blendet flinkest beide Schaltflächen unabhängig von deiner Berechtigung aus. Bestände und Verlauf darfst du in beiden Fällen trotzdem ansehen.
Was ist die Tabelle „Bundle-Bestandteile" im Verlauf der Lagerübersicht?
Sie steht unter der Verlaufszeile eines Bundle-Artikels — eines Sets, das beim Wareneingang aus seinen Bestandteilen zusammengebucht wird. Die Tabelle zeigt je Bestandteil die Bewegungsnummer, Artikelnummer, Artikel, Lager, Charge/Seriennr. und Menge; die Bestandteile wurden als Abgang gebucht, oft aus einem anderen Lager. Ein Klick auf die Bewegungsnummer öffnet die Buchung des Bestandteils in den Lagerdetails seines Lagers.
Kann ich in der Lagerübersicht eine gebuchte Lagerbewegung bearbeiten oder zurückbuchen?
Nein. Eine bereits gebuchte Lagerbewegung bearbeiten oder zurückbuchen kannst du hier nicht — das geht im Reiter Lagerbewegung der Lagerdetails oder unter Lagerbewegungen. Den Bestand auf einen gezählten Wert korrigieren geht dagegen hier über die Lagerkorrektur; sie bucht eine neue Bewegung. Eine zurückgebuchte Bewegung erkennst du im Verlauf an ihrer Gegenbuchung — einer eigenen Zeile mit umgekehrtem Vorzeichen und der Notiz „Gegenbuchung zu Lagerbewegung #…" bzw., wenn sie über Bearbeiten geändert wurde, „Korrektur zu Lagerbewegung #…".
Welchen Grund muss ich bei einer Lagerkorrektur angeben?
Bei weniger Bestand ist der Grund Pflicht, solange in den Lager-Einstellungen „Grund für Lagerabgänge verpflichtend" eingeschaltet ist — ab Werk ist er das. Bei mehr Bestand passen nur Inventurdifferenz oder Umlagerung; bleibt das Feld leer, gilt die Inventurdifferenz.
Warum lässt sich „Lagerkorrektur durchführen" im Bestätigungsdialog nicht klicken?
Es fehlt noch eine Pflichtangabe. Bei einer Korrektur nach unten ist das meist der Grund — darunter steht dann „Für einen Abgang ist ein Grund erforderlich". Daneben kann die Notiz Pflicht sein (wegen der Lager-Einstellung oder weil der gewählte Grund eine Notiz verlangt) oder ein Mindesthaltbarkeitsdatum fehlen; der rote Hinweis unter dem jeweiligen Feld zeigt, was fehlt.
Welchen Grund muss ich bei einer Lagerkorrektur angeben?
Das hängt davon ab, ob du weniger oder mehr gezählt hast — die Richtung ergibt sich aus der Zählung, du gibst sie nicht eigens an. Bei weniger Bestand ist die Korrektur ein Abgang: Im Feld Grund stehen alle aktiven Abgangsgründe (etwa Bruch / Beschädigung, Verderb, Inventurdifferenz / Schwund, Eigenverbrauch, Umlagerung), und solange in den Lager-Einstellungen „Grund für Lagerabgänge verpflichtend" eingeschaltet ist, bleibt Lagerkorrektur durchführen mit dem Hinweis „Für einen Abgang ist ein Grund erforderlich" deaktiviert, bis du einen wählst. Bei mehr Bestand passen nur Inventurdifferenz / Schwund oder Umlagerung; das Feld ist dann freiwillig, leer bucht flinkest eine Inventurdifferenz.
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