Wareneingang

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Video: Wareneingang per Handscanner erfassen

Der Wareneingang ist der Erfassungsschirm für die Warenannahme: Du wählst das Lager, ziehst die angelieferten Artikel mit dem Barcode-Scanner durch, korrigierst bei Bedarf die Mengen und buchst alles gemeinsam als Zugang ein. Die Seite füllt den Bildschirm ganz aus — ohne Seitenmenü, ohne Kopfleiste, mit großen Schaltflächen, damit sie sich am Annahmeplatz auch auf einem Tablet bedienen lässt. Anders als Lagerbewegungen gibt es hier kein Suchfeld und keine Artikelauswahl — Artikel, Charge und gegebenenfalls Mindesthaltbarkeitsdatum kommen aus dem gescannten Code, das Lager aus der Auswahl im Kopf. Einzige Ausnahme: Für einen seriennummernpflichtigen Artikel trägst du je Stück die Seriennummer in ein eigenes Feld ein. Am Ende steht je erfasster Zeile eine Lagerbewegung mit Richtung Zugang.

Wareneingang mit gewähltem Lager, einer Zeile mit Charge und einer seriennummernpflichtigen Zeile mit dem Feld Seriennummer

Kopfbereich und Lagerauswahl

Lager auswählen

Links steht der Titel Wareneingang, rechts daneben unter der Beschriftung ausgewähltes Lager die Auswahlliste aller Lager. Rufst du die Seite direkt auf, steht in der Liste nur der Platzhalter „Lager auswählen" — dann wählst du zuerst ein Lager.

Lager vorbelegt aus der Lagerübersicht

Kommst du über die Schaltfläche Wareneingang in der Lagerübersicht hierher, ist das dort gewählte Lager bereits eingetragen — du kannst sofort scannen, ohne noch einmal auszuwählen.

Scannen ohne Lager blockiert

Ist kein Lager gewählt, nimmt der Schirm keinen Scan an: flinkest meldet „Bitte wählen Sie zuerst ein Lager", noch bevor überhaupt ein Artikel nachgeschlagen wird — ohne Lager wäre eine Buchung fachlich sinnlos.

Lagerwechsel mitten in der Erfassung

Jede Zeile merkt sich das Lager, unter dem du sie gescannt hast, und wird später auch genau dorthin gebucht — nicht auf das Lager, das beim Buchen gerade oben steht. Du kannst also mitten in der Erfassung das Lager wechseln, etwa weil ein Teil der Lieferung in ein anderes Lager kommt, ohne die bereits gescannte Liste zu verlieren oder sie still auf das neue Lager umzubuchen. Damit sichtbar bleibt, wohin jede Zeile geht, zeigt eine Zeile, deren Lager vom oben gewählten abweicht, zusätzlich Lager mit dem Namen ihres Lagers in Warnfarbe. Scannst du nach dem Wechsel denselben Artikel mit derselben Charge noch einmal, entsteht eine eigene Zeile für das neue Lager, statt die alte hochzuzählen.

Vollbild ohne Navigation

Dieser Schirm blendet Seitenmenü, Kopfleiste und Brotkrumen-Leiste bewusst aus, damit der ganze Bildschirm für die Erfassung an einem Scangerät oder Tablet zur Verfügung steht. Der Weg zurück führt über „Abbrechen" links unten in der Fußzeile.

Zum Öffnen brauchst du die Berechtigung, Lagerstände und Lagerorte zu sehen — fehlt sie, landest du auf einer Hinweisseite. Außerdem gibt es den Schirm nur, solange das Modul Lager unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist; ist das Modul Lager ausgeschaltet, landest du bei vorhandener Berechtigung auf der Seite „Modul ausgeschaltet". Die Schaltflächen zum Buchen und das Papierkorb-Symbol erscheinen nur zusätzlich mit der Berechtigung, Lagerbewegungen zu erfassen. Fehlt sie, kannst du zwar scannen und Mengen ändern, aber nichts buchen und keine Zeile entfernen.

Artikel scannen

Scan-Formate: benutzerdefiniert und GS1

Es gibt hier kein Suchfeld und keine Artikelauswahl — der Schirm hört auf die Tastatur des ganzen Fensters, und damit auf jeden Handscanner, der sich als Tastatur meldet; wie du einen solchen Scanner einrichtest, steht unter Barcode-/Handscanner. Welche Codes erkannt werden, legt eine Formatliste in den Beleg-Einstellungen fest; sie gilt für alle Scan-Schirme im Lager gemeinsam, jedes aktive Format wird der Reihe nach probiert. Zwei Typen sind möglich:

  • Benutzerdefiniert — ein Muster mit Rahmenzeichen, im Auslieferungszustand #Artikelnummer Charge#: Artikelnummer und Chargennummer, durch ein Leerzeichen getrennt, zwischen zwei Rauten. Getrennt wird am ersten Leerzeichen; alles danach bis zur schließenden Raute ist die Charge, auch wenn sie selbst Leerzeichen enthält. Ein Ausrufezeichen im Code verhindert die Erkennung. Enthält dein Muster zusätzlich den Platzhalter für das Mindesthaltbarkeitsdatum, liest flinkest auch das Datum aus dem Etikett — es muss dort als Jahr-Monat-Tag stehen, also etwa 2027-06-30.
  • GS1 — das genormte Format aus GS1-QR-, DataMatrix- und GS1-128-Codes. Hier liest flinkest GTIN, Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum direkt aus dem Code; der Artikel wird dabei über die am Artikel hinterlegte EAN gefunden, nicht über die Artikelnummer. Gelesen werden nur diese Angaben (dazu ein Herstelldatum, das flinkest überspringt) — enthält ein GS1-Code weitere Angaben, etwa eine Seriennummer, erkennt flinkest ihn nicht und meldet „Scan nicht erkannt – Scanner-Format prüfen".

Scan wird sofort erkannt

Bei einem benutzerdefinierten Format ist der Code erkannt, sobald die schließende Raute selbst eingegeben ist — ein weiteres Zeichen danach braucht dieses Format nicht mehr; ein vom Scanner ohnehin mitgesendeter Zeilenumbruch stört aber nicht. Ein GS1-Code hat dagegen kein eigenes Abschlusszeichen — der Scanner muss so eingerichtet sein, dass er nach dem Code Enter sendet, sonst wertet flinkest ihn nicht aus. Steht der Cursor gerade in einem Eingabefeld (Mengenfeld, Seriennummer, Suche in der Lagerauswahl), landet die Eingabe dagegen in diesem Feld und wird nicht als Scan gewertet.

Unbekannter Code oder falsches Format

Passt der gescannte Code zu keinem aktiven Format und sendet der Scanner danach sein Abschlusszeichen, meldet flinkest „Scan nicht erkannt – Scanner-Format prüfen" — meist ein Zeichen, dass das Etikett nicht zum eingestellten Format passt oder der Scanner falsch konfiguriert ist. Bei einem benutzerdefinierten Format schlägt flinkest die erkannte Artikelnummer in den Artikelstammdaten nach, bei GS1 löst es die gescannte GTIN über die EAN auf; gibt es keinen passenden Artikel, meldet flinkest „Unbekannte Artikelnummer" mit der Artikelnummer bzw. EAN dahinter.

Nicht lagergeführte Artikel gesperrt

Steht der gescannte Artikel nicht unter Lagerführung, weist flinkest ihn mit „Dieser Artikel ist kein Lagerartikel" ab — die Lagerführung schaltest du in den Artikeldetails im Abschnitt Lager ein, dort liegt auch das Feld für die EAN. Diese Prüfung läuft hier bereits vor dem Anlegen der Zeile, nicht erst beim Buchen.

Derselbe Artikel mit derselben Charge zählt hoch

Ziehst du dieselbe Kombination aus Artikelnummer und Charge im selben Lager ein zweites Mal durch, entsteht keine zweite Zeile — die vorhandene erhöht sich um 1, auch wenn du sie vorher auf 0 gestellt oder geleert hattest. Bringt dieser zweite Scan ein Mindesthaltbarkeitsdatum mit, das die Zeile noch nicht hatte, übernimmt flinkest es nachträglich; ein Rescan ohne Datum lässt ein bereits erfasstes unangetastet. Liest der Scanner denselben Code versehentlich doppelt innerhalb einer Sekunde, zählt flinkest das nur einmal — ziehst du dasselbe Etikett bewusst zweimal durch, warte kurz dazwischen. Vom Hochzählen ausgenommen sind seriennummernpflichtige Artikel: Dort legt jeder neue Scan eine eigene Zeile an (siehe Seriennummer je Stück erfassen).

Andere Charge legt eine neue Zeile an

Eine andere Charge desselben Artikels bekommt eine eigene Zeile, weil der Bestand je Charge getrennt geführt wird — auch „keine Charge" zählt dabei als eigene, von jeder benannten Charge unterschiedene Variante. Dasselbe gilt für ein anderes Lager (siehe Lagerwechsel mitten in der Erfassung).

Die Erfassungsliste

Zeilen ansehen und Menge korrigieren

Jede erfasste Zeile ist eine Karte. Oben links steht die Artikelnummer als Kürzel, daneben die Artikelbezeichnung, rechts die gescannte Charge; weicht das Lager der Zeile vom oben gewählten ab, folgt Lager mit seinem Namen, und hat ein Scan eines mitgebracht, das Mindesthaltbarkeitsdatum. Darunter liegt das Mengenfeld mit einer − und einer + Schaltfläche oder direkter Zifferneingabe; unter 0 lässt es sich nicht stellen — praktisch, um einen Scan-Fehler (ein Karton zu viel oder zu wenig gezählt) ohne erneutes Scannen zu korrigieren.

Seriennummer je Stück erfassen

Ist ein Artikel laut Artikeldetails seriennummernpflichtig, trägt jedes Stück seine eigene Nummer — eine Wallbox oder ein Wechselrichter soll sich später genau zurückverfolgen lassen. Deshalb legt jeder Scan eines solchen Artikels eine eigene Zeile mit der Menge 1 an, statt eine vorhandene hochzuzählen; mehr als 1 lässt das Mengenfeld dieser Zeile nicht zu. Unter der Kopfzeile erscheint das Pflichtfeld Seriennummer, rot umrandet, solange es leer ist. Tippe die Nummer ein, oder klicke in das Feld und scanne das Seriennummern-Etikett hinein — solange der Cursor im Feld steht, landet alles, was der Scanner sendet, als Text dort. Bevor du den nächsten Artikel scannst, klicke deshalb auf eine freie Stelle außerhalb des Felds, sonst landet auch dieser Scan im Feld.

Ohne Seriennummer bucht flinkest die Zeile nicht: Ihre Schaltfläche Wareneingang bestätigen ist ausgegraut, und beim Buchen der ganzen Liste wird sie übersprungen und bleibt stehen. Die eingetragene Nummer wird mit der Lagerbewegung gespeichert. Verlangt der Artikel außerdem eindeutige Seriennummern, lehnt flinkest eine Nummer ab, die schon im Bestand liegt — mit der Meldung „Seriennummer „…" ist bereits im Bestand." und der betroffenen Nummer.

Zeile entfernen

Links unten auf der Karte liegt das Papierkorb-Symbol; ein Klick entfernt die Zeile sofort, ohne Rückfrage — sie ist ja noch nicht gebucht, sondern nur im Browser erfasst. Eine bereits gebuchte Bewegung lässt sich dagegen nie löschen, nur in den Lagerdetails oder unter Lagerbewegungen zurückbuchen oder korrigieren.

Noch ist nichts gebucht

Die Liste steht nur im Browser. Solange du nicht buchst, ändert sich kein Bestand, es ist nichts reserviert und niemand sonst sieht die Erfassung. Ein Neuladen der Seite oder ein Klick auf „Abbrechen" kostet dich also die Sammlung, nicht aber gebuchte Daten — es gibt dafür allerdings auch keine Warnung beim Verlassen der Seite, anders als bei den meisten Formularen im ERP. Eine Zeile mit der Menge 0 bucht flinkest nicht — eine Bewegung über 0 hätte keine Wirkung auf den Bestand und würde nur die Historie verfälschen: Ihre Schaltfläche Wareneingang bestätigen auf der Karte ist ausgegraut, und beim Buchen der ganzen Liste wird sie übersprungen und bleibt stehen. Ein erneuter Scan desselben Artikels mit derselben Charge zählt sie wieder auf 1 hoch; bei einem seriennummernpflichtigen Artikel entsteht stattdessen eine neue Zeile — die auf 0 gestellte stellst du dort über + wieder auf 1 oder entfernst sie.

Bundle-Artikel

Bundle-Scan öffnet einen eigenen Dialog

Scannst du einen Bundle-Artikel — einen Artikel, der laut Stammdaten aus anderen Artikeln zusammengesetzt ist —, landet er nicht in der Liste. Stattdessen öffnet sich sofort der Dialog Bundle-Artikel: Ein Bundle ist keine einzelne Lagerbuchung, sondern eine Zerlegung — eine eingehende Bewegung für das fertige Bundle, plus je eine ausgehende Bewegung pro Bestandteil, die vorher schon einzeln vorrätig sein musste.

Der Dialog „Bundle-Artikel" mit der Bundle-Menge und den Bestandteil-Zeilen, noch ohne Charge

Menge und Komponenten

Ganz oben stellst du die Menge des Bundles ein. Darunter steht „Bitte Charge scannen für folgende Artikel" und je Bestandteil eine Zeile mit Artikelnummer, Bezeichnung, Charge, der benötigten Menge (Menge des Bestandteils mal Menge des Bundles, rechnet sich beim Ändern der Bundle-Menge sofort mit hoch) und dem Lager. Das Lager ist das Standardlager des Bestandteils, ersatzweise das oben gewählte; hier lässt es sich nicht ändern — Bestandteile eines Bundles liegen in der Praxis oft an unterschiedlichen Orten. Steht die Bundle-Menge auf 0 oder ist sie leer, bleibt Speichern gesperrt — wie bei einer Zeile der Liste gäbe es nichts zu buchen.

Charge je Komponente scannen

Diese Chargen kommen wieder per Scan — sowohl mit einem benutzerdefinierten als auch mit einem GS1-Format: Solange der Dialog offen ist, ordnet flinkest jeden gescannten Code der Bestandteil-Zeile mit passender Artikelnummer (bzw. bei GS1 passender EAN) zu und übernimmt ein mitgeliefertes Mindesthaltbarkeitsdatum gleich mit — ohne einen neuen Server-Lookup, die Bestandteilliste ist ja schon geladen. Passt ein Scan zu keinem Bestandteil, meldet flinkest „Unbekannte Artikelnummer" mit dem gescannten Wert. Zeilen ohne Charge sind rot hinterlegt, und Speichern bleibt gesperrt, bis jede Zeile eine Chargennummer hat.

Bestand prüfen vor dem Speichern

Vor dem Speichern prüft flinkest je Bestandteil, Lager und Charge, ob genug vorhanden ist, um eine Bundle-Buchung zu verhindern, die den Bestand eines Bestandteils unter 0 drücken würde. Reicht es nicht, kommt statt der Buchung die Rückfrage Wareneingang für Bundle kann nicht durchgeführt werden. Sie listet je Bestandteil eine Zeile nach dem Muster „‹Artikel›: notwendig ‹Menge›, auf Lager ‹Lager›: ‹vorhanden›" auf und schließt mit der Frage „Lagerkorrektur durchführen?".

Fehlender Bestand: Lagerkorrektur anbieten

Mit Ja bucht flinkest zu jedem zu knappen Bestandteil eine Korrektur mit einem erklärenden Vermerk, meldet „Lagerkorrektur wurde durchgeführt" und bucht danach im selben Vorgang das Bundle — ein zweiter Klick auf Speichern ist nicht nötig. Statt den Wareneingang abzubrechen, wird der fehlende Bestand so direkt nachgebucht; sieh dir den Bestand der betroffenen Bestandteile nach einer solchen Korrektur trotzdem an, bevor du weiterarbeitest. Die saubere Alternative ist, den fehlenden Bestand vorher gezielt über Lagerbewegungen nachzubuchen. Mit Nein bucht flinkest nichts, und der Dialog bleibt offen.

Bundle-Buchung abschließen

Reicht der Bestand — ggf. erst nach der Korrektur —, bucht flinkest den Bundle-Artikel als Zugang und jeden Bestandteil im selben Zug als Abgang aus seinem Lager; das Bundle entsteht also aus vorhandenem Bestand und verbraucht ihn. Beides gehört zusammen: Scheitert eine der Buchungen, wird keine geschrieben, und flinkest nennt den Grund der gescheiterten Buchung. flinkest meldet sonst „Wareneingang für Bundle-Artikel gebucht" und schließt den Dialog. Die Bestandteile bleiben mit der Bundle-Buchung verknüpft: Die Bundle-Buchung trägt später in den Lagerdetails, den Artikeldetails und unter Lagerbewegungen den Chip „Bundle" und lässt sich dort aufklappen. Wird sie dort zurückgebucht, bucht flinkest alle Bestandteile mit zurück. Schließen verwirft den Dialog samt dem gescannten Bundle ohne Rückfrage — der Artikel taucht danach nicht in der Erfassungsliste auf, du müsstest ihn neu scannen.

Mindestbestand. Weil die Bestandteile als Abgang gebucht werden, kann eine Bundle-Buchung den Bestand eines Bestandteils unter seinen Schwellenwert drücken. Dann verschickt flinkest die dort hinterlegte Benachrichtigung — einmal beim Unterschreiten, nicht bei jeder weiteren Buchung darunter.

Wareneingang buchen

Eine einzelne Zeile buchen

Die Schaltfläche Wareneingang bestätigen auf der Karte selbst betrifft nur diese Zeile — und sie fragt vorher nach: Der Dialog Wareneingang für einen Artikel stellt die Frage „Soll der Wareneingang für diesen Artikel durchgeführt werden?" mit den Schaltflächen Ja und Nein. Nach dem Buchen meldet flinkest „Wareneingang erfolgreich durchgeführt"; nur diese Zeile verschwindet, der Rest der Liste bleibt.

Der Dialog „Wareneingang für einen Artikel" mit der Rückfrage und den Schaltflächen Ja und Nein

Alle Zeilen auf einmal buchen

Rechts in der Fußzeile liegt Wareneingang bestätigen für die ganze Liste, gesperrt, solange keine Zeile buchbar ist — also keine eine Menge über 0 und, wo nötig, eine Seriennummer hat. Auch diese Schaltfläche fragt vorher nach — „Soll der Wareneingang für alle erfassten Artikel durchgeführt werden?" mit Ja und Nein —, damit ein Fehlklick nicht sofort die ganze Lieferung bucht. Nach Ja entsteht je buchbarer Zeile eine Lagerbewegung als Zugang auf das Lager der Zeile, mit der gescannten Charge und der eingestellten Menge; flinkest meldet „Wareneingang erfolgreich durchgeführt", und die gebuchten Zeilen verschwinden. Zeilen mit der Menge 0 oder ohne die verlangte Seriennummer werden übersprungen und bleiben in der Liste stehen.

Teilerfolg möglich

Jede Zeile wird einzeln gebucht, nicht als ein gemeinsamer Vorgang. Scheitert eine, bleiben die übrigen gebucht; die gescheiterte Zeile bleibt mit ihren erfassten Werten stehen, und eine Fehlermeldung nennt den Grund. Du kannst sie also korrigieren und erneut buchen, ohne von vorn anzufangen.

Buchungsdatum ist immer der Buchungszeitpunkt

Ein abweichendes Datum lässt sich hier nicht eintragen — flinkest stempelt beim Speichern den aktuellen Zeitpunkt, unabhängig davon, was auf der Uhr deines Geräts steht oder wann die Ware tatsächlich angekommen ist. Für eine Lieferung, die schon früher angekommen ist, erfasst du die Bewegung von Hand unter Lagerbewegungen oder im Reiter Lagerbewegung der Lagerdetails — dort übernimmt flinkest das im Feld Datum gewählte Datum.

Pflichtfelder je Artikel

Ob Charge, Mindesthaltbarkeitsdatum oder Seriennummer Pflicht sind, entscheidet der gescannte Artikel, nicht dieser Screen:

  • Charge fehlt. Ist der Artikel chargenpflichtig, im gescannten Code aber keine Charge enthalten, meldet flinkest „Charge darf nicht leer sein." Bei einem benutzerdefinierten Format prüfe das Etikett: Artikelnummer und Charge müssen durch ein Leerzeichen getrennt zwischen den beiden Rauten stehen.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum fehlt. Verlangt der Artikel ein Mindesthaltbarkeitsdatum und der gescannte Code enthielt keines, meldet flinkest „Mindesthaltbarkeitsdatum darf nicht leer sein." Von Hand eintragen lässt es sich hier nicht — es kommt nur aus einem GS1-Code oder aus einem benutzerdefinierten Format, dessen Muster den Platzhalter für das Mindesthaltbarkeitsdatum enthält. Das Muster im Auslieferungszustand bringt keines mit.
  • Seriennummer fehlt. Bei einem seriennummernpflichtigen Artikel lässt sich die Zeile erst buchen, wenn im Feld Seriennummer eine Nummer steht (siehe Seriennummer je Stück erfassen).

Ob ein Artikel chargen-, MHD- oder seriennummernpflichtig ist, steht in den Artikeldetails.

Was dieser Schirm nicht erfasst

Lieferant, Einkaufspreis und Notiz kommen im Wareneingang nicht vor; er ist auf Tempo an der Rampe ausgelegt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum lässt sich hier nicht von Hand eintragen — es kommt nur mit, wenn es im gescannten Code steht. Brauchst du eine dieser Angaben von Hand, erfasse die Bewegung stattdessen über Lagerbewegungen oder — wenn die Lieferung als Lieferanten-Lieferschein vorliegt — über den Lieferanten. Deine Buchung ist danach sofort in der Lagerübersicht, in den Lagerdetails und in der Chargenverfolgung sichtbar — flinkest führt keinen Bestandszähler, der Bestand ergibt sich aus der Summe aller Bewegungen je Lager und Charge.

Abbrechen

Die Schaltfläche Abbrechen links in der Fußzeile geht einen Schritt im Browser zurück — in aller Regel dorthin, wo du hergekommen bist. Die noch nicht gebuchte Liste ist damit verworfen; bereits gebuchte Zeilen bleiben natürlich gebucht. Hast du die Seite über einen direkten Link geöffnet, gibt es keinen Schritt zurück; dann rufst du die gewünschte Seite direkt auf.

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Häufige Fragen

Wie komme ich zum Wareneingang? Über die Lagerübersicht: Dort wählst du oben ein Lager aus, danach erscheint die Schaltfläche Wareneingang. Das gewählte Lager ist im Erfassungsschirm dann schon eingetragen. Die Schaltfläche siehst du nur, wenn dein Benutzer Lagerbewegungen erfassen darf.

Der Scanner piept, aber es passiert nichts — woran liegt das? Meist an einem von vier Dingen: Es ist noch kein Lager ausgewählt (dann meldet flinkest „Bitte wählen Sie zuerst ein Lager"), das Etikett passt nicht zum konfigurierten Scan-Format — dann meldet flinkest nach dem Abschlusszeichen des Scanners „Scan nicht erkannt – Scanner-Format prüfen" —, der Scanner sendet bei einem GS1-Format kein Enter als Abschluss, oder der Cursor steht noch in einem Eingabefeld wie der Seriennummer, sodass der Scan als Text im Feld landet. Welches Format aktiv ist, steht in den Beleg-Einstellungen.

Kann ich einen Artikel ohne Scanner erfassen? Nicht auf diesem Schirm — er kennt weder Suchfeld noch Artikelauswahl. Wer von Hand erfassen will, nimmt die Schaltfläche Neu unter Lagerbewegungen; dort wählst du Artikel, Lager, Richtung, Menge und Datum aus Feldern aus.

Wie buche ich einen Artikel mit Seriennummer? Scanne ihn wie jeden anderen Artikel — für jedes Stück entsteht eine eigene Zeile mit der Menge 1 und dem Pflichtfeld Seriennummer. Trag die Nummer ein oder scanne sie ins Feld; erst dann lässt sich die Zeile buchen. Klicke danach auf eine freie Stelle, bevor du den nächsten Artikel scannst, sonst landet der Scan im Feld.

Ich habe mitten in der Erfassung das Lager umgestellt — was ist mit den schon gescannten Zeilen? Die bleiben bei ihrem Lager. Jede Zeile wird auf das Lager gebucht, unter dem du sie gescannt hast; Zeilen eines anderen als des oben gewählten Lagers zeigen dieses Lager in Warnfarbe an. Scannst du nach dem Wechsel denselben Artikel erneut, entsteht eine eigene Zeile für das neue Lager.

Kann ich einen Wareneingang von vorgestern nachtragen? Nicht hier — dieser Schirm bucht immer mit dem aktuellen Zeitpunkt. Erfasse die Bewegung stattdessen von Hand unter Lagerbewegungen oder in den Lagerdetails des Lagers: Dort wählst du im Feld Datum den tatsächlichen Tag, und flinkest übernimmt ihn.

Was passiert, wenn ich die Seite schließe, ohne zu buchen? Dann ist die gesammelte Liste weg und es hat sich nichts geändert. Die Erfassung lebt nur im Browser — erst Wareneingang bestätigen schreibt Lagerbewegungen.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Wie komme ich zum Wareneingang?

Über die Lagerübersicht: Dort wählst du oben ein Lager aus, danach erscheint die Schaltfläche Wareneingang. Das gewählte Lager ist im Erfassungsschirm dann schon eingetragen. Die Schaltfläche siehst du nur, wenn dein Benutzer Lagerbewegungen erfassen darf.

Der Scanner piept, aber es passiert nichts — woran liegt das?

Meist an einem von vier Dingen: Es ist noch kein Lager ausgewählt (dann meldet flinkest „Bitte wählen Sie zuerst ein Lager"), das Etikett passt nicht zum konfigurierten Scan-Format — dann meldet flinkest nach dem Abschlusszeichen des Scanners „Scan nicht erkannt – Scanner-Format prüfen" —, der Scanner sendet bei einem GS1-Format kein Enter als Abschluss, oder der Cursor steht noch in einem Eingabefeld wie der Seriennummer, sodass der Scan als Text im Feld landet. Welches Format aktiv ist, steht in den Beleg-Einstellungen.

Kann ich einen Artikel ohne Scanner erfassen?

Nicht auf diesem Schirm — er kennt weder Suchfeld noch Artikelauswahl. Wer von Hand erfassen will, nimmt die Schaltfläche Neu unter Lagerbewegungen; dort wählst du Artikel, Lager, Richtung, Menge und Datum aus Feldern aus.

Warum lässt sich ein Artikel hier nicht buchen, obwohl er auf Lager liegt?

Wenn der Artikel eine Seriennummer verlangt, geht es im Wareneingang nicht — der Schirm hat kein Feld dafür und die Buchung wird mit „Seriennummer darf nicht leer sein." abgewiesen. Dasselbe gilt für ein Pflicht-Mindesthaltbarkeitsdatum, das ein benutzerdefinierter Scan nicht mitbringen kann. Erfasse solche Artikel über Lagerbewegungen oder in den Artikeldetails im Reiter Lager Zu/Abgang.

Ich habe mitten in der Erfassung das Lager umgestellt — was ist mit den schon gescannten Zeilen?

Die bleiben bei ihrem Lager. Jede Zeile wird auf das Lager gebucht, unter dem du sie gescannt hast; Zeilen eines anderen als des oben gewählten Lagers zeigen dieses Lager in Warnfarbe an. Scannst du nach dem Wechsel denselben Artikel erneut, entsteht eine eigene Zeile für das neue Lager.

Kann ich einen Wareneingang von vorgestern nachtragen?

Nicht hier — dieser Schirm bucht immer mit dem aktuellen Zeitpunkt. Erfasse die Bewegung stattdessen von Hand unter Lagerbewegungen oder in den Lagerdetails des Lagers: Dort wählst du im Feld Datum den tatsächlichen Tag, und flinkest übernimmt ihn.

Was passiert, wenn ich die Seite schließe, ohne zu buchen?

Dann ist die gesammelte Liste weg und es hat sich nichts geändert. Die Erfassung lebt nur im Browser — erst Wareneingang bestätigen schreibt Lagerbewegungen.

Wie komme ich zum Wareneingang-Erfassungsschirm?

Über die Lagerübersicht: Dort wählst du oben ein Lager aus, danach erscheint die Schaltfläche Wareneingang. Das dort gewählte Lager ist auf dem Erfassungsschirm bereits eingetragen. Die Schaltfläche siehst du nur, wenn dein Benutzer Lagerbewegungen erfassen darf; rufst du den Schirm direkt über die Adresse auf, musst du das Lager erst selbst im Kopfbereich wählen.

Welche Barcode-Formate liest der Wareneingang?

Zwei: ein benutzerdefiniertes Muster mit Rahmenzeichen (im Auslieferungszustand #Artikelnummer Charge#, getrennt am ersten Leerzeichen) und GS1 (QR-, DataMatrix- und GS1-128-Codes), das Artikel über die hinterlegte EAN statt über die Artikelnummer findet und Charge sowie Mindesthaltbarkeitsdatum direkt aus dem Code liest. Ein eigenes Muster kann über einen Platzhalter ebenfalls ein Mindesthaltbarkeitsdatum mitbringen, im Format Jahr-Monat-Tag. Welche Formate aktiv sind, legst du in den Beleg-Einstellungen fest — sie gelten für alle Scan-Schirme im Lager gemeinsam.

Ich scanne, aber es passiert nichts — was kann ich prüfen?

Zuerst, ob überhaupt ein Lager ausgewählt ist (sonst meldet flinkest „Bitte wählen Sie zuerst ein Lager“ und verwirft den Scan). Passt das Etikett zu keinem der aktiven Formate, meldet flinkest nach dem Abschlusszeichen des Scanners „Scan nicht erkannt – Scanner-Format prüfen“. Bei einem GS1-Format braucht flinkest außerdem zwingend das Enter, das der Scanner nach dem Code sendet — fehlt es, wertet flinkest den Code gar nicht erst aus. Und steht der Cursor noch in einem Eingabefeld, etwa im Feld Seriennummer, landet der Scan dort als Text statt als neue Zeile — klicke vorher auf eine freie Stelle.

Warum lässt sich ein bestimmter Artikel hier gar nicht scannen?

Wenn der Artikel laut Stammdaten nicht unter Lagerführung steht, weist flinkest ihn schon beim Scannen mit der Meldung „Dieser Artikel ist kein Lagerartikel“ ab — es entsteht keine Zeile. Die Lagerführung schaltest du in den Artikeldetails im Abschnitt Lager ein.

Was passiert, wenn ich denselben Artikel mehrmals scanne?

Ziehst du dieselbe Kombination aus Artikelnummer und Charge im selben Lager erneut durch, entsteht keine zweite Zeile — die Menge der vorhandenen erhöht sich um 1. Liest der Scanner denselben Code innerhalb einer Sekunde doppelt, zählt flinkest das nur einmal. Vom Hochzählen ausgenommen sind seriennummernpflichtige Artikel: Dort legt jeder neue Scan eine eigene Zeile mit der Menge 1 an, weil jedes Stück seine eigene Seriennummer bekommt.

Ich habe eine Zeile aus Versehen auf 0 gestellt — wie bekomme ich sie zurück?

Scanne denselben Artikel mit derselben Charge einfach noch einmal — die Zeile zählt dann wieder auf 1 hoch, oder du stellst die Menge über + direkt wieder ein. Bei einem seriennummernpflichtigen Artikel legt ein erneuter Scan dagegen eine neue Zeile an; die auf 0 gestellte stellst du dort über + zurück oder entfernst sie. Solange eine Zeile auf 0 steht, bucht flinkest sie nicht: Die Schaltfläche Wareneingang bestätigen auf ihrer Karte ist ausgegraut, und beim Buchen der ganzen Liste wird sie übersprungen und bleibt stehen.

Auf welches Lager wird gebucht, wenn ich zwischendurch das Lager wechsle?

Jede Zeile auf das Lager, unter dem du sie gescannt hast — nicht auf das, das beim Buchen gerade oben steht. Ein Lagerwechsel mitten in der Erfassung bucht also keine bereits gescannte Zeile um. Zeilen, deren Lager vom oben gewählten abweicht, zeigen ihr Lager in Warnfarbe an, und ein erneuter Scan desselben Artikels nach dem Wechsel legt eine eigene Zeile für das neue Lager an.

Ich kann scannen, aber nicht buchen — woran liegt das?

Zum Öffnen der Seite reicht die Berechtigung, Lagerstände und Lagerorte zu sehen (bei eingeschaltetem Modul Lager). Zum Buchen und zum Entfernen einer Zeile brauchst du zusätzlich die Berechtigung, Lagerbewegungen zu erfassen — fehlt sie, verschwinden die Schaltflächen „Wareneingang bestätigen“ und das Papierkorb-Symbol, Scannen und Mengen ändern bleiben aber möglich. Hast du die Berechtigung und nur eine einzelne Zeile ist ausgegraut, fehlt dort meist eine Menge über 0 oder die verlangte Seriennummer.

Was passiert, wenn ich einen Bundle-Artikel scanne?

Ein Bundle-Artikel — einer, der laut Stammdaten aus anderen Artikeln zusammengesetzt ist — landet nicht in der normalen Liste, sondern öffnet den Dialog Bundle-Artikel mit einer Zeile je Bestandteil. Jede Bestandteil-Zeile braucht eine eigene, per Scan zugeordnete Charge, bevor Speichern freigeschaltet wird. Gespeichert wird das Bundle als Zugang, jeder Bestandteil im selben Zug als Abgang aus seinem eigenen Lager.

Der Bundle-Dialog fragt nach einer Lagerkorrektur — was bedeutet das?

Die Rückfrage bietet an, den fehlenden Bestand nachzubuchen: Mit Ja bucht flinkest zu jedem zu knappen Bestandteil eine Korrektur und danach im selben Vorgang das Bundle — ein zweiter Klick auf Speichern ist nicht nötig. Mit Nein wird nichts gebucht, und der Dialog bleibt offen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Buchen einer einzelnen Zeile und der Sammel-Schaltfläche?

Die Schaltfläche Wareneingang bestätigen auf einer einzelnen Karte bucht nur diese eine Zeile. Die gleichnamige Schaltfläche unten in der Fußzeile bucht alle buchbaren Zeilen auf einmal, jede auf ihr eigenes Lager; Zeilen mit Menge 0 oder ohne die verlangte Seriennummer bleiben stehen. Beide fragen vorher nach — ein Fehlklick bucht also nichts.

Was passiert, wenn beim Sammel-Buchen eine Zeile fehlschlägt?

Jede Zeile wird einzeln gebucht, nicht als ein gemeinsamer Vorgang. Scheitert eine (z. B. weil eine Pflichtangabe fehlt), bleiben die übrigen trotzdem gebucht; nur die gescheiterte Zeile bleibt in der Liste stehen, mit einer Meldung zum Grund. Du kannst sie korrigieren und erneut buchen, ohne von vorn anzufangen.

Kann ich einen Wareneingang mit einem anderen Datum als heute buchen?

Nicht auf diesem Schirm — er bucht immer mit dem aktuellen Zeitpunkt, den der Server selbst setzt; ein abweichendes Datum lässt sich hier nicht eintragen. Für eine Lieferung, die schon früher angekommen ist, erfasst du die Bewegung von Hand unter Lagerbewegungen oder im Reiter Lagerbewegung der Lagerdetails — dort übernimmt flinkest das im Feld Datum gewählte Datum.

Warum lässt sich eine gescannte Zeile nicht buchen, obwohl der Artikel erkannt wurde?

Meist fehlt eine Pflichtangabe, die der Artikel verlangt. Ist er chargenpflichtig und der Code enthielt keine Charge, meldet flinkest „Charge darf nicht leer sein.“; verlangt er ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das der Code nicht mitbrachte, „Mindesthaltbarkeitsdatum darf nicht leer sein.“ — das Datum kommt hier nur aus einem GS1-Code oder aus einem eigenen Scan-Muster mit Datums-Platzhalter. Bei einem seriennummernpflichtigen Artikel bleibt die Schaltfläche Wareneingang bestätigen ausgegraut, bis du im Feld Seriennummer eine Nummer einträgst. Welche Pflichten ein Artikel hat, steht in den Artikeldetails.

Kann ich hier auch Lieferant, Einkaufspreis oder eine Notiz eintragen?

Nein — dieser Schirm ist bewusst auf Tempo an der Rampe ausgelegt und erfasst nur Artikel, Charge, Menge, ein im Code mitgebrachtes Mindesthaltbarkeitsdatum und bei seriennummernpflichtigen Artikeln die Seriennummer. Lieferant, Einkaufspreis und Notiz kommen hier nicht vor; brauchst du eine dieser Angaben, erfasse die Bewegung über Lagerbewegungen oder über den Lieferanten-Lieferschein.

Wie entferne ich eine falsch gescannte Zeile im Wareneingang?

Klicke links unten auf der Karte auf das Papierkorb-Symbol — die Zeile verschwindet sofort und ohne Rückfrage, denn sie ist noch nicht gebucht. Eine bereits gebuchte Bewegung lässt sich dagegen nicht löschen; sie wird in den Lagerdetails oder unter Lagerbewegungen zurückgebucht oder korrigiert.

Was bucht Speichern im Dialog „Bundle-Artikel"?

Den Bundle-Artikel als Zugang und jeden Bestandteil im selben Zug als Abgang aus seinem Lager — alles gemeinsam oder gar nicht. flinkest meldet „Wareneingang für Bundle-Artikel gebucht“. Wird die Bundle-Buchung später zurückgebucht, bucht flinkest alle Bestandteile mit zurück.

Wie buche ich einen Artikel mit Seriennummer?

Scanne ihn wie jeden anderen Artikel — für jedes Stück entsteht eine eigene Zeile mit der Menge 1 und dem Pflichtfeld Seriennummer. Trag die Nummer ein oder scanne sie ins Feld; erst dann lässt sich die Zeile buchen. Klicke danach auf eine freie Stelle, bevor du den nächsten Artikel scannst, sonst landet der Scan im Feld.

Wo wähle ich im Wareneingang das Lager aus?

Rechts neben dem Titel Wareneingang steht unter der Beschriftung ausgewähltes Lager die Auswahlliste aller Lager. Rufst du den Schirm direkt über die Adresse auf, steht dort nur der Platzhalter „Lager auswählen“ — dann wählst du zuerst ein Lager, bevor du scannst.

Warum meldet der Wareneingang „Bitte wählen Sie zuerst ein Lager“?

Weil noch kein Lager ausgewählt ist. Ohne Lager nimmt der Schirm keinen Scan an und verwirft ihn, noch bevor ein Artikel nachgeschlagen wird — eine Buchung ohne Lager wäre sinnlos. Wähle oben unter ausgewähltes Lager ein Lager und scanne den Artikel erneut.

Muss mein Scanner nach dem Code ein Enter senden?

Bei einem benutzerdefinierten Format wie #Artikelnummer Charge# nicht — der Code ist erkannt, sobald die schließende Raute eingeht; ein zusätzlich gesendetes Enter stört aber nicht. Bei einem GS1-Code dagegen schon: Er hat kein eigenes Abschlusszeichen, flinkest wertet ihn erst aus, wenn der Scanner danach Enter sendet.

Warum steht derselbe Artikel zweimal in der Liste?

Weil sich Charge oder Lager unterscheiden. Eine andere Charge desselben Artikels bekommt eine eigene Zeile, weil der Bestand je Charge getrennt geführt wird — auch „keine Charge“ zählt als eigene Variante. Dasselbe gilt, wenn du zwischendurch das Lager gewechselt hast. Bei seriennummernpflichtigen Artikeln bekommt ohnehin jedes Stück seine eigene Zeile.

Wie korrigiere ich die Menge einer gescannten Zeile?

Jede Zeile ist eine Karte mit Artikelnummer, Bezeichnung, Charge und, falls mitgescannt, dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Darunter liegt das Mengenfeld: Mit − und + oder per direkter Zifferneingabe stellst du die Menge ein, unter 0 geht es nicht. So korrigierst du einen Zählfehler, ohne neu zu scannen.

Wie buche ich im Wareneingang einen Artikel mit Seriennummer?

Scanne ihn wie jeden anderen Artikel. Ist er seriennummernpflichtig, legt jeder Scan eine eigene Zeile mit der Menge 1 an, und auf der Karte erscheint das Pflichtfeld Seriennummer. Tippe die Nummer ein oder klicke ins Feld und scanne das Seriennummern-Etikett hinein; erst dann lässt sich die Zeile buchen. Bevor du den nächsten Artikel scannst, klicke auf eine freie Stelle außerhalb des Felds — sonst landet der Scan als Text im Feld. Verlangt der Artikel eindeutige Seriennummern und liegt die Nummer schon im Bestand, lehnt flinkest die Buchung mit „Seriennummer „…“ ist bereits im Bestand.“ ab.

Was zeigt der Dialog „Bundle-Artikel“ an?

Ganz oben die Menge des Bundles, darunter je Bestandteil eine Zeile mit Artikelnummer, Bezeichnung, Charge, der benötigten Menge (Bestandteil-Menge mal Bundle-Menge, rechnet sich beim Ändern sofort mit) und dem Lager. Das Lager ist das Standardlager des Bestandteils, ersatzweise das oben gewählte, und lässt sich hier nicht ändern. Steht die Bundle-Menge auf 0 oder ist leer, bleibt Speichern gesperrt.

Wie trage ich im Bundle-Dialog die Chargen der Bestandteile ein?

Per Scan: Solange der Dialog offen ist, ordnet flinkest jeden gescannten Code der Bestandteil-Zeile mit passender Artikelnummer (bei GS1 passender EAN) zu und übernimmt ein mitgeliefertes Mindesthaltbarkeitsdatum. Passt ein Scan zu keinem Bestandteil, meldet flinkest „Unbekannte Artikelnummer“. Zeilen ohne Charge sind rot hinterlegt, und Speichern bleibt gesperrt, bis jede Zeile eine Charge hat.

Warum bucht Speichern im Bundle-Dialog nicht sofort?

Vor dem Speichern prüft flinkest je Bestandteil, Lager und Charge, ob genug Bestand vorhanden ist — damit eine Bundle-Buchung keinen Bestandteil unter 0 drückt. Reicht es nicht, erscheint die Rückfrage Wareneingang für Bundle kann nicht durchgeführt werden mit einer Zeile je Bestandteil („‹Artikel›: notwendig …, auf Lager …“) und der Frage „Lagerkorrektur durchführen?“.

Kann ich im Wareneingang nur eine einzelne Zeile buchen?

Ja — mit der Schaltfläche Wareneingang bestätigen auf der Karte selbst. Der Dialog Wareneingang für einen Artikel fragt vorher „Soll der Wareneingang für diesen Artikel durchgeführt werden?“; nach Ja meldet flinkest „Wareneingang erfolgreich durchgeführt“, und nur diese Zeile verschwindet aus der Liste.

Was macht „Abbrechen“ im Wareneingang?

Die Schaltfläche Abbrechen links in der Fußzeile geht einen Schritt im Browser zurück, meist dorthin, wo du hergekommen bist. Die noch nicht gebuchte Liste ist damit verworfen, bereits gebuchte Zeilen bleiben gebucht. Hast du die Seite über einen direkten Link geöffnet, gibt es keinen Schritt zurück — dann rufst du die gewünschte Seite direkt auf.

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