Beleg-Einstellungen
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Video: Beleg-Grundeinstellungen
Hier legst du die Grundlagen fest, mit denen jeder neue Beleg startet: welche Nummer er bekommt, welcher Text oben und unten steht, was in der Versand-E-Mail steht und welche belegtyp-eigenen Regeln gelten — vom Angebot über den Lieferschein bis zur Rechnung. Die meisten Einstellungen wirken dabei als Kopie: Sie wandern beim Anlegen in den neuen Beleg hinein und lassen bereits bestehende Belege unangetastet. Einige wenige — etwa die Rundungsstellen, die Dank-Texte bei erhaltener Zahlung und die Bildunterschrift unter dem SEPA-QR-Code — liest flinkest dagegen erst beim Erzeugen des PDFs. Wie ein Beleg dagegen aussieht — Schrift, Farben, sichtbare Spalten —, regelt die Nachbarseite Belegdesign; die konkreten Zahlungsfristen und Skonti pflegst du bei den Zahlungszielen. Diese Seite ist entlang ihrer sieben Reiter gegliedert: jede Überschrift erklärt eine Fähigkeit und wie du sie einstellst.

Zugriff und Navigation
Die Seite mit sieben Reitern öffnen
Du erreichst die Beleg-Einstellungen im Einstellungsmenü unter Belege → Belege. Oben steht der Bereichstitel Einstellungen für Belege, rechts daneben ein einziger Knopf Speichern — er gilt für die ganze Seite, nicht nur für den gerade offenen Reiter. Darunter liegen sieben Reiter: Allgemein sowie je einer für Angebote, Kostenvoranschläge, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen und Gutschriften — ein einziges Formular statt sieben Einzelseiten, weil Nummernkreis, Absenderzeile, Texte und Mail-Vorlage bei allen sechs Belegarten strukturell gleich aufgebaut sind. Nur die belegtyp-eigenen Zusatzblöcke (Angebotsverfolgung, Rechnungslauf, Lieferschein-Optionen) unterscheiden sich. Nur Administratoren erreichen die Seite; wer keine Administratorrechte hat, bekommt beim Öffnen die Seite „Nicht erlaubt“ zu sehen.
Direkt zu einem Reiter verlinken
Jeder Reiterwechsel spiegelt sich in der URL (z. B. …/settings/receipts#invoices für Rechnungen), und beim Öffnen eines solchen Links springt die Seite direkt zum passenden Reiter — praktisch für einen Direktlink, etwa aus dem Rechnungslauf-Bereich zu den zugehörigen Rechnungslauf-Einstellungen.
Allgemein — für alle Belegarten gemeinsam
Rundungsstellen für Mengen, Summen und Steuer
Im Reiter Allgemein legst du fest, wie viele Nachkommastellen flinkest bei Mengen, Summen und der Umsatzsteuer auf jedem Beleg anzeigt. Das wirkt auf Anzeige und Druck, nicht rückwirkend auf gespeicherte Werte — praktisch etwa, wenn Mengenangaben bei Schüttgut oder Flüssigkeiten mehr als zwei Nachkommastellen brauchen. Wird danach ein bestehender Beleg neu als PDF erzeugt, zeigt er trotzdem die dann aktuelle Einstellung.
Anzeige individueller Kundenpreise
Hast du für einen Kunden eigene Preise hinterlegt — etwa einen kundenspezifischen Stundensatz in den Kundenpreisen —, stellt sich die Frage, wie das auf dem Beleg aussehen soll. Im Abschnitt Kundenpreise wählst du dafür unter Anzeige individueller Kundenpreise:
- Normalpreis mit Rabatt — die Position zeigt deinen normalen Verkaufspreis als Einzelpreis und die Differenz zum Kundenpreis als Rabatt. Der Kunde sieht so, welchen Vorteil er bekommt.
- Kundenpreis als Einzelpreis — der vereinbarte Kundenpreis steht direkt als Einzelpreis auf der Position, ohne Rabatt. Das passt, wenn der Kundenpreis ein fest vereinbarter Satz ist und kein Nachlass.
Liegt der Kundenpreis über dem Normalpreis (ein Aufschlag), steht er in beiden Fällen als Einzelpreis da — ein negativer Rabatt wird nie gedruckt. Kategorie-Rabatte und der allgemeine Kundenrabatt bleiben unabhängig von dieser Einstellung als Rabatt sichtbar. Für einzelne Kunden lässt sich die Einstellung beim Kunden im Reiter „Belege" abweichend festlegen. Sie wirkt, sobald eine Position bepreist wird — beim Hinzufügen eines Katalogartikels im Beleg-Editor, in der Regalbetreuung beim Neu-Bepreisen importierter Positionen und ebenso bei Belegen, die flinkest aus Arbeitsberichten oder Wartungsverträgen erzeugt; bereits bestehende Positionen rechnet flinkest nicht um.
Entwürfe in den Beleglisten oben anzeigen
Ein Entwurf, den du anlegst und dann liegen lässt, rutscht in der Liste mit seinem Datum Tag für Tag weiter nach unten — bis ihn niemand mehr sieht und der Beleg nie rausgeht. Im Abschnitt Belegliste setzt du deshalb den Haken Entwürfe in den Beleglisten immer oben anzeigen: Dann stehen Entwürfe in allen Beleglisten — etwa bei den Rechnungen oder Lieferscheinen — vor allen übrigen Belegen, egal wonach die Liste gerade sortiert ist. Die gewählte Sortierung (Klick auf eine Spalte oder die gespeicherte Sortierung der Liste) gilt dann innerhalb der Entwürfe und innerhalb der übrigen Belege. Die Einstellung gilt für alle Benutzer deines Betriebs; ab Werk ist der Haken nicht gesetzt.
Barcode-Scan-Icon im Beleg-Editor
Der Schalter Icon für den Barcode-Scan-Support beim Erstellen eines Beleges anzeigen blendet im Beleg-Editor jedes Belegs den Umschalter für den Scan-Modus ein oder aus — Mandanten ohne Handscanner blenden ihn damit aus, statt ein nutzloses Symbol stehen zu lassen.
Scan-Formate anlegen, typisieren und entfernen
Darunter pflegst du die Liste der Scan-Formate, die flinkest beim Scannen erkennt — dieselbe Liste nutzen der Wareneingang, die Regalbetreuung, die Kommissionierung und die Positionserfassung im Lieferschein. Beim Scannen wird jedes aktive Format der Reihe nach probiert, das erste passende gewinnt — ein Mandant kann so mehrere Scanner- oder Etikettenformate gleichzeitig unterstützen. Über Format hinzufügen legst du eine neue Zeile an und wählst je Zeile den Typ:
- Benutzerdefiniert — ein frei wählbares Muster mit bis zu vier Platzhaltern:
{artnr}(Pflicht),{charge},{ean}und{mhd}(alle drei optional). Nach dem letzten Platzhalter muss mindestens ein festes Zeichen stehen, sonst könnte flinkest nicht erkennen, wann ein Scan zu Ende ist — fehlt es, erscheint eine Warnung direkt am Feld. - GS1 — das genormte Format aus GS1-QR-, DataMatrix- und GS1-128-Codes. Eine GS1-Zeile hat kein eigenes Textmuster; der Scanner muss stattdessen so konfiguriert sein, dass er Enter als Suffix sendet, damit flinkest weiß, wann der Code zu Ende ist.
Ein nicht mehr gebrauchtes Format entfernst du über den Papierkorb neben der jeweiligen Zeile.
Ein Format ohne Muster wird nicht gespeichert. Jedes Format außer GS1 braucht ein Muster. Bleibt das Muster leer, lehnt flinkest das Speichern mit einer Fehlermeldung ab, statt das Format stillschweigend zu übernehmen. GS1 hat einen festen Aufbau und kommt ohne Muster aus.
Scan-Format sofort testen
Mit Scanner testen prüfst du ein Format, ohne einen echten Beleg zu öffnen: Tippe einen Code ein oder scanne ihn, direkt darunter zeigt flinkest, welches der aktuell im Formular stehenden Formate greift — auch ein noch nicht gespeichertes — und was daraus gelesen wird (Artikelnummer, GTIN, Charge, Mindesthaltbarkeitsdatum). Passt keines, erscheint „Noch kein konfiguriertes Format passt."
Angebote
Nummernkreis für Angebote
Im Reiter Angebote legst du den Nummernkreis als freien Text mit Platzhaltern fest (Auslieferungszustand AG-{number}), dazu die Startnummer und Zähler zurücksetzen (Nie, Jährlich, Monatlich) für einen periodisch neu beginnenden Zähler. Anders als bei den übrigen fünf Belegarten bekommt ein Angebot seine Nummer nicht beim Finalisieren, sondern schon beim ersten Speichern — Angebote kennen keinen Entwurfszustand und keinen eigenen Finalisieren-Schritt.
Startnummer: bestehenden Nummernkreis fortführen
Die Startnummer ist eine Untergrenze, nicht nur der Wert für den allerersten Beleg: Liegt sie über der zuletzt vergebenen Nummer, springt der nächste Beleg auf sie und zählt von dort weiter — auch wenn mit diesem Nummernkreis schon Belege angelegt wurden. Praktisch, wenn du einen bereits bestehenden Nummernkreis (etwa aus einer bisherigen Software oder nach Testbelegen) fortführen willst: Trag als Startnummer die nächste gewünschte Nummer ein, der nächste Beleg schließt direkt daran an. Senkst du die Startnummer dagegen unter den aktuellen Zählerstand, bleibt das wirkungslos — eine einmal vergebene Nummer kommt nie doppelt vor. Das gilt für alle sechs Belegarten gleich — jede hat dafür ihr eigenes Feld Startnummer in ihrem Reiter.
Absenderzeile für Angebote
Absenderzeile bestimmt, ob über der Empfängeradresse auf dem PDF eine kleine Zeile für Fensterkuverts erscheint: die hinterlegte Firmenadresse, gar keine, oder ein selbst eingetragener Text bei Benutzerdefiniert.
Angebotsverfolgung: Gültigkeitsdatum und Erinnerung
Unter Angebotsverfolgung aktivierst du Gültigkeitsdatum Pflicht — anders als der Name vermuten lässt, blockiert der Schalter das Anlegen nicht: Fehlt beim Speichern eines Angebots oder Kostenvoranschlags ein Gültigkeitsdatum, trägt flinkest automatisch Belegdatum plus die dann sichtbare Standard-Gültigkeit in Tagen (Vorgabe 14) nach. Mit Erinnerung Tage vor Ablauf legst du fest, wie viele Tage vor dem Ablaufdatum flinkest an ein auslaufendes Angebot erinnert. Alle drei Felder gelten gemeinsam für Angebote und Kostenvoranschläge — der Reiter Kostenvoranschläge hat dafür keine eigenen Felder.
Mail-Vorlage für den Angebotsversand
Betreff und Nachricht sind die Vorbelegung für den Versand-Dialog auf der Angebots-Detailseite, mit einer Liste der verfügbaren Platzhalter (Belegnummer, Kundenname, Gültigkeitsdatum, Summen …) direkt darunter — ein unbekannter oder falsch geschriebener Platzhalter wird nicht gemeldet, sondern bleibt wörtlich in der Mail stehen. Kopie des Beleges senden schickt jede versendete Angebots-Mail zusätzlich als Blindkopie an feste, hier hinterlegte Adressen — praktisch für interne Ablage oder Kontrolle, ohne dass diese Adressen im Mailkopf sichtbar werden.
Datum im Text. Für das Belegdatum gibt es zwei Platzhalter: {receipt_date} setzt es kurz ein (etwa „12.10.2026"), {receipt_date_long} ausgeschrieben mit Wochentag („Montag, 12. Oktober 2026") — in einem Anschreiben liest sich das persönlicher. Beide stehen bei allen sechs Belegarten in der Platzhalterliste.
Standard-Kopf- und Fußtext für Angebote
Vertragstext, Präambel oder ein AGB-Verweis, der bei einem neuen Angebot automatisch vorausgefüllt wird. Anders als bei den übrigen fünf Belegarten gibt es hier keinen Schalter „vom Vorbeleg übernehmen": Ein Angebot ist der Anfang der Belegkette, es gibt also nie einen Vorbeleg, aus dem etwas übernommen werden könnte.
Platzhalter für Belegnummern
In Kopf- und Fußtexten sowie in Betreff und Nachricht der Versand-Mail kannst du auf Belegnummern verweisen — die Platzhalterliste bei der Mail-Vorlage (bei Angeboten, Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen und Rechnungen auch bei Kopf- und Fußtext) nennt, welche es für die Belegart gibt:
{number}ist immer die Nummer des Belegs selbst — auf einer Rechnung die Rechnungsnummer, auf einem Lieferschein die Lieferscheinnummer.{previous_number}ist die Nummer des direkten Vorbelegs, etwa des Angebots, aus dem eine Auftragsbestätigung entstanden ist, oder der Rechnung, zu der eine Gutschrift gehört.{offer_number}ist die Nummer des Angebots, mit dem die Belegkette ursprünglich begonnen hat — auch über mehrere Stufen hinweg (Angebot → Auftragsbestätigung → Lieferschein → Rechnung).
Angebote bieten nur {number} an, Gutschriften zusätzlich {previous_number}; Kostenvoranschläge, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen alle drei. Die Nummern setzt flinkest erst beim Erzeugen des PDFs bzw. beim Versand ein, und zwar immer passend zum Beleg, der gerade gedruckt wird — im gespeicherten Text bleiben die Platzhalter stehen. Deshalb stimmt die Nummer auch, wenn ein Text über vom Vorbeleg übernehmen weitergereicht wird: Ein Angebotstext mit „Unser Angebot {number}" zeigt auf der Auftragsbestätigung deren eigene Nummer; wer dort die Angebotsnummer meint, schreibt {previous_number} oder {offer_number}.
Nicht verwechseln mit {number} im Nummernkreis: Dort steht der Platzhalter für den fortlaufenden Zähler, aus dem die Belegnummer erst gebildet wird.
Kostenvoranschläge
Nummernkreis, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme für Kostenvoranschläge
Der Reiter Kostenvoranschläge ist wie die Angebote aufgebaut (Nummernkreis, Auslieferungszustand KV-{number}, Startnummer, Zähler zurücksetzen, Absenderzeile), bringt aber zusätzlich die Schalter Header-Text vom Vorbeleg übernehmen und Footer-Text vom Vorbeleg übernehmen: Ein Kostenvoranschlag kann aus einem Angebot heraus entstehen, und mit aktivem Schalter wandert dessen Text unverändert mit.
Mail-Vorlage und Standardtexte für Kostenvoranschläge
Betreff, Nachricht, Kopie-Versand per Blindkopie sowie Standard-Kopf- und Fußtext funktionieren identisch zu den Angeboten (siehe „Mail-Vorlage für den Angebotsversand" und „Standard-Kopf- und Fußtext für Angebote").
Angebotsverfolgung gilt auch für Kostenvoranschläge
Gültigkeitsdatum-Pflicht, Standard-Gültigkeit und Erinnerungstage lassen sich hier nicht eigens einstellen — sie gelten automatisch mit, sobald sie im Reiter Angebote gesetzt sind.
Auftragsbestätigungen
Nummernkreis, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme für Auftragsbestätigungen
Nummernkreis (Auslieferungszustand AB-{number}), Startnummer, Zähler zurücksetzen, Absenderzeile und die beiden Schalter Header-/Footer-Text vom Vorbeleg übernehmen — eine Auftragsbestätigung entsteht typischerweise aus einem angenommenen Angebot, die Vorbeleg-Übernahme spart dir dabei, Kopf- und Fußtext erneut einzutragen.
Mail-Vorlage und Standardtexte für Auftragsbestätigungen
Betreff, Nachricht, Kopie-Versand per Blindkopie sowie Standard-Kopf- und Fußtext — aufgebaut wie bei den Angeboten (siehe oben).
Lieferscheine
Artikel muss auf Lager liegen
Dieser Schalter verhindert, dass ein Lieferschein Positionen enthält, die am gewählten Lager nicht vorrätig sind — Schutz vor Zusagen, die dein Lager nicht deckt. Dieselbe Prüfung greift auch bei Lagerbewegungen von Hand; ist der Schalter aus, sind negative Bestände zugelassen (die Voreinstellung).
Zahlungserfassung am Lieferschein
Zahlungserfassung am Lieferschein schaltet frei, dass beim Finalisieren oder Unterschreiben eines Lieferscheins ein Schritt zur Zahlungserfassung erscheint — etwa für Barzahlung bei Zustellung oder B2B-Vorkasse. Ist der Schalter aus, lässt sich an einem Lieferschein gar keine Zahlung erfassen, auch nicht über die Schnittstelle direkt: Das Backend weist einen solchen Versuch serverseitig ab, nicht nur die Oberfläche.
Teilbeträge bei der Zahlungserfassung erlauben
Teilbeträge erlauben wirkt nur zusammen mit dem Schalter oben: Ist die Zahlungserfassung aktiv, entscheidet er zusätzlich, ob ein Betrag unter der vollen Belegsumme zulässig ist (Anzahlung) — ohne ihn muss der erfasste Betrag genau der Summe entsprechen. Auch diese Regel gilt serverseitig, nicht nur als Oberflächen-Sperre.
Text bei erhaltener Zahlung auf dem Lieferschein
Sobald am Lieferschein tatsächlich eine Zahlung erfasst wurde, druckt flinkest diesen Text zusätzlich auf das Lieferschein-PDF — mit eigenen Platzhaltern für den erhaltenen Betrag und das Zahldatum. Bleibt das Feld leer, ändert sich am PDF nichts. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Feld im Reiter Rechnungen: gleiche Beschriftung, anderer Reiter, andere Wirkung.
Bei Lieferanten automatisch bestellen
Der Haken „Bei Lieferanten bestellen“ aktivieren sorgt dafür, dass flinkest für Positionen eines Lieferscheins automatisch je Lieferant eine eigene Bestell-Mail zusammenstellt — die Lücke zwischen Verkauf und Einkauf schließt sich damit, ohne dass jemand von Hand nachbestellen muss, wenn Ware nicht selbst am Lager ist.
Nummernkreis, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme für Lieferscheine
Nummernkreis (Auslieferungszustand LS-{number}), Startnummer, Zähler zurücksetzen, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme — ein Lieferschein entsteht oft aus einer Auftragsbestätigung oder direkt aus einem Auftrag heraus.
Mail-Vorlage und Standardtexte für Lieferscheine
Betreff, Nachricht, Kopie-Versand per Blindkopie sowie Standard-Kopf- und Fußtext für die Zustellbenachrichtigung bzw. den Lieferavis.
Unterschriftenfunktion aktivieren
Unterschriftenfunktion für Lieferscheine aktivieren schaltet die digitale Unterschrift bei Zustellung frei — eine Kernanforderung im Liefergeschäft für die Empfangsbestätigung. Ist der Schalter aus, lehnt flinkest jeden Unterschriftsversuch ab, auch aus den mobilen Apps.
Rechnungen
Nummernkreis, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme für Rechnungen
Nummernkreis (Auslieferungszustand RE-{number}), Startnummer, Zähler zurücksetzen, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme. Anders als bei Angeboten und Kostenvoranschlägen bekommt eine Rechnung ihre Nummer erst beim Finalisieren — ein Entwurf trägt noch keine, § 11 UStG verlangt eine einmalig und fortlaufend vergebene Nummer. Willst du einen bereits bestehenden Rechnungsnummernkreis fortführen, trägst du dafür die Startnummer ein — sie wirkt als Untergrenze, siehe „Startnummer: bestehenden Nummernkreis fortführen".
Mail-Vorlage für den Rechnungsversand
Betreff und Nachricht der Versand-Mail, dazu Kopie per Blindkopie. Gegenüber den übrigen Belegarten bietet die Platzhalterliste hier zusätzlich das Fälligkeitsdatum an: {due_date} kurz („15.10.2026"), {due_date_long} ausgeschrieben mit Wochentag — „zahlbar bis Donnerstag, 15. Oktober 2026" liest sich im Mailtext eindeutiger als ein Kurzdatum. Die Platzhalter {delivery_note_number} und {payment_date} gehören dagegen zum Feld Text bei erhaltener Zahlung (aus Lieferschein erstellt) weiter unten.
Dazu kommen drei Platzhalter für den Rechnungstitel und für Teil-, Anzahlungs- und Schlussrechnungen — sie stehen in der Liste bei Betreff, Nachricht sowie Kopf- und Fußtext:
{invoice_title}ist der Titel der Rechnung — „Rechnung“ oder ein im Belegdesign gesetzter eigener Belegtitel (etwa „Honorarnote“); bei Teil-, Anzahlungs- und Schlussrechnungen steht deren Titel, etwa „1. Teilrechnung“ — in Betreff und Nachricht ebenso wie im Kopf- und Fußtext, denn auch dort setzt flinkest den Titel erst beim Erzeugen des PDFs bzw. beim Versand ein.{billing_sequence}ist die laufende Nummer der Rechnung innerhalb ihres Abrechnungsvorgangs, getrennt gezählt nach Teil-, Anzahlungs- und Schlussrechnung — die „1“ in „1. Teilrechnung“. flinkest vergibt sie erst beim Finalisieren.{root_receipt_number}ist die Nummer der Auftragsbestätigung bzw. des Angebots, auf dem der Abrechnungsvorgang beruht.
Bei einer gewöhnlichen Rechnung ohne Abrechnungsvorgang haben die letzten beiden keinen Wert und bleiben wörtlich im Text stehen.
Text bei erhaltener Zahlung und Text bei erhaltener Zahlung (aus Lieferschein)
Ist eine Rechnung zu 100 % bezahlt, ersetzt flinkest den sonst gedruckten Zahlungsbedingungen-Block durch einen Dank-Text. Welcher der beiden Texte greift, hängt davon ab, ob die Rechnung aus einem Lieferschein entstanden ist: Ja → Text bei erhaltener Zahlung (aus Lieferschein erstellt) (im Auslieferungszustand vorbefüllt mit „Betrag mit Lieferschein {delivery_note_number} am {payment_date} dankend erhalten"); sonst → das allgemeine Text bei erhaltener Zahlung (im Auslieferungszustand leer). Bleibt das jeweils zuständige Feld leer, ändert sich am gedruckten Beleg nichts — es gibt keinen Rückfall auf das andere Feld. Eine über den Shop und Stripe bezahlte Bestellung hat immer Vorrang und verwendet ihren eigenen Text aus den Shop-Zahlungseinstellungen. Details zur Rangfolge: Rechnungsdetails.
Bildunterschrift unter dem SEPA-QR-Code
Mit dem SEPA-QR-Code auf der Rechnung zahlt dein Kunde per Banking-App, ohne IBAN und Betrag abzutippen. Nicht jeder erkennt den Code aber als Zahlungsmöglichkeit — ein kurzer Hinweis darunter hilft. Im Abschnitt SEPA-QR-Code trägst du dafür unter Bildunterschrift einen Text ein, etwa „Scannen um zu bezahlen"; er steht auf der Rechnung direkt unter dem Code. Bleibt das Feld leer, steht unter dem Code nichts. Die Bildunterschrift wird nicht in den Beleg kopiert, sondern bei jedem Erzeugen des PDFs aus dieser Einstellung gelesen — eine Änderung zeigt sich also auch auf bestehenden Rechnungen, sobald deren PDF neu erzeugt wird.
Die Bildunterschrift erscheint nur zusammen mit dem Code. Ob der SEPA-QR-Code überhaupt gedruckt wird, und Schriftgröße, Farbe und Abstand der Bildunterschrift stellst du im Belegdesign ein. Zusätzlich braucht der Code Firmenname, IBAN und BIC in deinen Firmendaten und einen Rechnungsbetrag über 0; auf Proforma-Rechnungen wird er nie gedruckt. Ersetzt ein Dank-Text die Zahlungsbedingungen (siehe oben), entfällt der Code samt Bildunterschrift ebenfalls.
Rechnungslauf aktivieren und konfigurieren
Der Schalter Rechnungslauf: Aktiviere die Rechnungslauf-Funktion schaltet die Sammelverrechnung frei, die offene Lieferscheine zu Sammelrechnungen bündelt — Details zum Ablauf selbst: Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf. Ist er aktiv, erscheinen mehrere Folgeeinstellungen:
| Einstellung | Was sie bewirkt |
|---|---|
| nur unterschriebene | Nur unterschriebene Lieferscheine werden verrechnet |
| Entwurf: Rechnungen im Entwurfsmodus erstellen | Vom Lauf erzeugte Rechnungen bleiben Entwurf statt sofort finalisiert und versendet zu werden — gilt ausschließlich für den Lauf, nicht für manuell angelegte Rechnungen |
| Lieferscheine gruppieren | Fasst mehrere offene Lieferscheine desselben Kunden — wahlweise nur bei gleicher Lieferadresse — zu einer gemeinsamen Rechnung zusammen |
| Preise neu berechnen | Nur für den Lauf: zieht die tagesaktuellen Artikelpreise statt der Preise, die beim Anlegen des jeweiligen Lieferscheins galten |
| Leistungszeitraum des Rechnungslaufs | Welcher Leistungszeitraum auf den Rechnungen des automatischen Laufs steht: Abrechnungsperiode des Rhythmus (Vorgabe) druckt den Zeitraum des Rhythmus (siehe unten), Aus den Lieferscheinen berechnet druckt je Rechnung das Datum ihres frühesten bis zu ihrem spätesten Lieferschein. Dieselbe Wahl ist im Rechnungslauf-Dialog vorausgewählt. Sie bestimmt nur, was gedruckt wird — welche Lieferscheine in die Rechnung kommen, ändert sie nicht |
Der Lauf verrechnet einen Kunden auf zwei Wegen: von Hand, über den Kopf-Button offene Lieferscheine verrechnen in der Rechnungsliste bzw. auf der Seite Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf, oder automatisch, nach einem Rhythmus, den du hier als Standard-Rhythmus des Rechnungslaufs festlegst (Monatsende, Monatsanfang oder zweimal monatlich zum 1./16. bzw. 15./Monatsende) — der automatische Lauf prüft zweimal täglich (06:00 und 22:00 Uhr), ob für einen der Rhythmen etwas fällig ist. Dieser Standard-Rhythmus gilt für jeden Kunden, der selbst keinen eigenen Rhythmus hinterlegt hat (einstellbar am Kunden im Reiter „Shop & Rechnungslauf"); nur Kunden mit der Fakturierungsart Sammelrechnung nimmt der automatische Lauf überhaupt mit — bei Sofort entsteht die Rechnung schon beim Finalisieren des Lieferscheins, bei Manuell ausschließlich über den Knopf von Hand. Unter Zusammenfassung E-Mail-Adresse hinterlegst du eine oder mehrere (mit Komma/Semikolon getrennte) Adressen, die nach einem automatischen Lauf eine Zusammenfassung erhalten — sobald er etwas verrechnet hat oder Fehler auftraten; ein Lauf ohne Ergebnis schickt keine Mail. Bei einem rein manuell ausgeführten Lauf verschickt flinkest keine solche Mail.
Unabhängig vom Rechnungslauf gilt: Eine manuell angelegte Rechnung startet immer als Entwurf und bekommt ihre Nummer erst beim Finalisieren, unabhängig von den Rechnungslauf-Einstellungen.
Kostenstellen-Quelle festlegen
Im Abschnitt Kostenstellen-Einstellungen legt das Feld Kostenstellen-Quelle fest, woher Kostenstelle und Kostenschlüssel einer neuen Position kommen: Vom Artikel, Vom Kunden, Vom Standort, sonst vom Kunden oder Vom Standort — jeweils aus dem Buchhaltungsbereich des Artikels, des Kunden bzw. des Standorts, der am Beleg als Lieferort gespeichert ist. Ist hier nie etwas gespeichert worden, gilt „Vom Kunden". Obwohl die Einstellung im Reiter Rechnungen steht, gilt sie für neue Positionen aller Belegarten im Beleg-Editor — ob über Katalog, Manuell oder einen Barcode-Scan — und ebenso für die Rechnungen, die der Rechnungslauf aus Lieferscheinen erzeugt. „Vom Standort" wirkt im Rechnungslauf nur, wenn die erzeugte Rechnung einen Lieferort hat: Steht Lieferscheine gruppieren auf Gruppieren nach Kunde, behält die Sammelrechnung die Kundenadresse und hat keinen. Die Position behält dann Kostenstelle und Kostenschlüssel der Lieferscheinposition (falls vorhanden); bei „Vom Standort, sonst vom Kunden" setzt flinkest die Werte des Kunden ein, sofern dort welche hinterlegt sind. Eine Position ohne Artikel bekommt bei „Vom Artikel" keine Kostenstelle. Im Editor ist der Wert nur eine Vorbelegung: Bei Rechnungen und Gutschriften änderst du ihn im Positionsdialog im Block Buchhaltung, die übrigen Belegarten zeigen dort kein Feld dafür. Das ist wichtig, damit Belege später in der Buchhaltungs-Übersicht und im Steuerberater-Export ohne Nacharbeit der richtigen Kostenstelle zugeordnet sind; die Verzeichnisse selbst pflegst du unter Kostenstellen.
Gutschriften
Nummernkreis, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme für Gutschriften
Nummernkreis (Auslieferungszustand GS-{number}), Startnummer, Zähler zurücksetzen, Absenderzeile und Vorbeleg-Übernahme — eine Gutschrift entsteht meist über „zu Gutschrift weiterführen" an einer Rechnung, die Vorbeleg-Übernahme spart dir dabei erneutes Eintippen der Texte.
Mail-Vorlage und Standardtexte für Gutschriften
Betreff, Nachricht, Kopie-Versand per Blindkopie sowie Standard-Kopf- und Fußtext für die Rückabwicklungs-Kommunikation. Die Platzhalterliste am Betreff bietet zusätzlich {invoice_title} an: „Gutschrift“ oder den im Belegdesign gesetzten eigenen Belegtitel.
Speichern
Alle sieben Reiter gemeinsam speichern
Der Knopf Speichern oben rechts sichert immer alle sieben Reiter auf einmal — es gibt keinen Speichern-Knopf je Reiter. Änderst du etwas in mehreren Reitern, genügt ein Klick am Ende; verlässt du die Seite vorher oder wechselst nur den Reiter, ohne zu speichern, gehen ungespeicherte Änderungen beim Verlassen der Seite verloren, ohne dass flinkest vorher nachfragt. Was rückwirkend gilt und was nicht: Texte, Mail-Vorlagen und Regeln wirken erst ab dem nächsten neuen bzw. finalisierten Beleg — bestehende Belege behalten ihre beim Anlegen hineinkopierten Werte unverändert.
Verwandte Seiten
- Belegdesign
- Zahlungsziele
- Rechnungen
- Rechnungsdetails
- Angebote
- Kostenvoranschläge
- Lieferscheine
- Lieferscheindetails
- Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf
- Allgemeine Einstellungen
Häufige Fragen
Warum bekommt meine neue Rechnung keine Nummer? Weil sie als Entwurf angelegt wird. Eine manuell erstellte Rechnung startet immer als Entwurf — die Nummer vergibt flinkest erst beim Finalisieren, damit keine Nummer für einen Beleg verbraucht wird, den es am Ende nicht gibt. Angebote und Kostenvoranschläge sind die Ausnahme: Sie bekommen ihre Nummer schon beim ersten Speichern, weil sie keinen Entwurfszustand kennen.
Kann ich meinen bisherigen Rechnungsnummernkreis fortführen? Ja. Trag als Startnummer die nächste gewünschte Nummer ein — sie ist eine Untergrenze: Liegt sie über der zuletzt vergebenen Nummer, springt der nächste Beleg auf sie und zählt von dort weiter, auch wenn mit diesem Nummernkreis schon Belege angelegt wurden. Eine niedriger gesetzte Startnummer bleibt dagegen wirkungslos, weil keine Nummer doppelt vergeben wird. Das gilt für alle sechs Belegarten gleich.
Ich habe den Fußtext geändert — warum steht auf einer alten Rechnung noch der alte? Weil Kopf- und Fußtext beim Anlegen in den Beleg kopiert werden. Die Einstellung wirkt nur auf neue Belege; einen bestehenden änderst du im Beleg selbst.
Mein Kopftext sagt „Angebot {number}" — warum steht auf der Auftragsbestätigung deren eigene Nummer?
Weil {number} immer die Nummer des Belegs ist, auf dem der Text gedruckt wird. Die Platzhalter für Belegnummern werden erst beim Erzeugen des PDFs eingesetzt, auch wenn der Text vom Vorbeleg übernommen wurde. Für die Nummer des Angebots nimmst du {previous_number} (direkter Vorbeleg) oder {offer_number} (das Angebot am Anfang der Belegkette).
Muss ich bei aktivierter Gültigkeitsdatum-Pflicht jedes Angebot manuell befüllen? Nein. Lässt du „Gültig bis" beim Anlegen leer, ergänzt flinkest automatisch das Belegdatum plus die hinterlegte Standard-Gültigkeit in Tagen — das Anlegen wird dadurch nicht blockiert. Du kannst das Datum danach jederzeit ändern. Dasselbe gilt für Kostenvoranschläge, die dieselbe Einstellung nutzen.
Warum kann ich an einem Lieferschein keine Zahlung erfassen? Weil im Reiter Lieferscheine der Schalter „Zahlungserfassung am Lieferschein" aus ist. Aktiviere ihn und speichere — danach erscheint beim Finalisieren oder Unterschreiben eines Lieferscheins ein Schritt zur Zahlungserfassung. „Teilbeträge erlauben" direkt darunter entscheidet zusätzlich, ob dabei auch ein Betrag unter der vollen Belegsumme eingetragen werden darf.
Läuft der Rechnungslauf automatisch, oder muss ich ihn jedes Mal von Hand starten? Beides ist möglich. Über „offene Lieferscheine verrechnen" startest du ihn jederzeit von Hand. Zusätzlich prüft ein automatischer Lauf zweimal täglich, ob nach dem hier hinterlegten Standard-Rhythmus (oder einem am Kunden abweichend gesetzten) etwas fällig ist — das betrifft aber nur Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung".
Was ist der Unterschied zwischen den Scan-Formaten „Benutzerdefiniert" und „GS1"? „Benutzerdefiniert" folgt einem selbst festgelegten Muster mit bis zu vier Platzhaltern: Artikelnummer (Pflicht), Charge, EAN und Mindesthaltbarkeitsdatum. „GS1" ist das genormte Format aus GS1-QR-, DataMatrix- und GS1-128-Codes und erkennt Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum automatisch aus dem Code; der Scanner muss dafür Enter als Suffix senden.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Warum bekommt meine neue Rechnung keine Nummer?
Weil sie als Entwurf angelegt wird. Eine manuell erstellte Rechnung startet immer als Entwurf — die Nummer vergibt flinkest erst beim Finalisieren, damit keine Nummer für einen Beleg verbraucht wird, den es am Ende nicht gibt. Angebote und Kostenvoranschläge sind die Ausnahme: Sie bekommen ihre Nummer schon beim ersten Speichern, weil sie keinen Entwurfszustand kennen.
Ich habe den Fußtext geändert — warum steht auf einer alten Rechnung noch der alte?
Weil Kopf- und Fußtext beim Anlegen in den Beleg kopiert werden. Die Einstellung wirkt nur auf neue Belege; einen bestehenden änderst du im Beleg selbst.
Muss ich bei aktivierter Gültigkeitsdatum-Pflicht jedes Angebot manuell befüllen?
Nein. Lässt du „Gültig bis" beim Anlegen leer, ergänzt flinkest automatisch das Belegdatum plus die hinterlegte Standard-Gültigkeit in Tagen — das Anlegen wird dadurch nicht blockiert. Du kannst das Datum danach jederzeit ändern. Dasselbe gilt für Kostenvoranschläge, die dieselbe Einstellung nutzen.
Warum kann ich an einem Lieferschein keine Zahlung erfassen?
Weil im Reiter Lieferscheine der Schalter „Zahlungserfassung am Lieferschein" aus ist. Aktiviere ihn und speichere — danach erscheint beim Finalisieren oder Unterschreiben eines Lieferscheins ein Schritt zur Zahlungserfassung. „Teilbeträge erlauben" direkt darunter entscheidet zusätzlich, ob dabei auch ein Betrag unter der vollen Belegsumme eingetragen werden darf.
Was ist der Unterschied zwischen den Scan-Formaten „Benutzerdefiniert" und „GS1"?
„Benutzerdefiniert" folgt einem selbst festgelegten Muster mit bis zu vier Platzhaltern: Artikelnummer (Pflicht), Charge, EAN und Mindesthaltbarkeitsdatum. „GS1" ist das genormte Format aus GS1-QR-, DataMatrix- und GS1-128-Codes und erkennt Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum automatisch aus dem Code; der Scanner muss dafür Enter als Suffix senden.
Mein Kopftext sagt „Angebot {number}" — warum steht auf der Auftragsbestätigung deren eigene Nummer?
Weil {number} immer die Nummer des Belegs ist, auf dem der Text gedruckt wird. Die Platzhalter für Belegnummern werden erst beim Erzeugen des PDFs eingesetzt, auch wenn der Text vom Vorbeleg übernommen wurde. Für die Nummer des Angebots nimmst du {previous_number} (direkter Vorbeleg) oder {offer_number} (das Angebot am Anfang der Belegkette).
Läuft der Rechnungslauf automatisch, oder muss ich ihn jedes Mal von Hand starten?
Beides ist möglich. Über „offene Lieferscheine verrechnen" startest du ihn jederzeit von Hand. Zusätzlich prüft ein automatischer Lauf zweimal täglich, ob nach dem hier hinterlegten Standard-Rhythmus (oder einem am Kunden abweichend gesetzten) etwas fällig ist — das betrifft aber nur Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung".
Wo stelle ich Nummernkreise, Texte und Mail-Vorlagen für meine Belege ein?
Unter Einstellungen → Belege → Belege. Die Seite hat sieben Reiter — Allgemein sowie je einer für Angebote, Kostenvoranschläge, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen und Gutschriften — und ein einziges Speichern oben rechts, das alle sieben gemeinsam sichert. Nur Administratoren erreichen diese Seite.
Kann ich einen Link direkt auf einen bestimmten Reiter dieser Seite setzen?
Ja. Jeder Reiterwechsel spiegelt sich in der URL, z. B. …/settings/receipts#invoices für Rechnungen. Ein Link mit diesem Fragment öffnet die Seite direkt im passenden Reiter.
Wie stelle ich die Anzahl der Nachkommastellen auf meinen Belegen ein?
Im Reiter Allgemein unter Nummernformate: getrennt für Mengen, Summen und Umsatzsteuer. Das wirkt auf Anzeige und Druck, nicht rückwirkend auf bereits gespeicherte Werte.
Wie stelle ich ein, ob ein Kundenpreis auf dem Beleg als Rabatt oder als Einzelpreis erscheint?
Im Reiter Allgemein unter Kundenpreise → Anzeige individueller Kundenpreise. Normalpreis mit Rabatt zeigt deinen normalen Verkaufspreis und die Differenz zum Kundenpreis als Rabatt; Kundenpreis als Einzelpreis druckt den vereinbarten Preis direkt als Einzelpreis. Ein Aufschlag steht immer als Einzelpreis da. Beim Kunden lässt sich im Reiter „Belege“ ein abweichender Wert festlegen. Die Einstellung wirkt beim Bepreisen neuer Positionen — bestehende Positionen bleiben unverändert.
Wie blende ich das Barcode-Scan-Symbol im Beleg-Editor aus?
Im Reiter Allgemein, Karte Barcode Scanner, über den Schalter „Icon für den Barcode-Scan-Support beim Erstellen eines Beleges anzeigen“. Mandanten ohne Handscanner schalten ihn einfach aus.
Wie richte ich ein eigenes Barcode-Format für meine Etiketten ein?
Im Reiter Allgemein über „Format hinzufügen“: Typ „Benutzerdefiniert“ mit einem Muster aus bis zu vier Platzhaltern ({artnr} Pflicht, {charge}/{ean}/{mhd} optional) — nach dem letzten Platzhalter muss mindestens ein festes Zeichen stehen. Für genormte GS1-Codes (QR, DataMatrix, GS1-128) wählst du stattdessen den Typ „GS1“ ohne eigenes Muster; der Scanner muss dafür Enter als Suffix senden. Jedes aktive Format wird beim Scannen der Reihe nach probiert.
Kann ich ein Barcode-Format prüfen, ohne einen Beleg zu öffnen?
Ja, über „Scanner testen“ im Reiter Allgemein: Code eintippen oder scannen, flinkest zeigt sofort, welches Format greift und was daraus gelesen wird — auch bei einem noch nicht gespeicherten Format.
Wann bekommt ein Angebot seine Nummer?
Schon beim ersten Speichern, nicht erst beim Finalisieren — Angebote und Kostenvoranschläge kennen keinen Entwurfszustand. Das Format des Nummernkreises stellst du im Reiter Angebote ein (Auslieferungszustand AG-{number}).
Wie bekomme ich eine Absenderzeile über der Empfängeradresse auf mein Angebot?
Im Reiter Angebote unter „Absenderzeile“: „Hinterlegte Firmenadresse benutzen“, „Adresse nicht anzeigen“ oder „Benutzerdefiniert“ mit eigenem Text — praktisch für Fensterkuverts.
Muss ich bei jedem Angebot selbst an ein Gültigkeitsdatum denken?
Nein. Aktivierst du „Gültigkeitsdatum Pflicht“ im Reiter Angebote, ergänzt flinkest ein fehlendes Datum automatisch aus Belegdatum plus „Standard-Gültigkeit in Tagen“ — das Anlegen wird dadurch nicht blockiert. „Erinnerung Tage vor Ablauf“ legt zusätzlich fest, wann flinkest an ein auslaufendes Angebot erinnert. Beide Einstellungen gelten auch für Kostenvoranschläge.
Wo stelle ich Betreff und Text für die Angebots-Versandmail ein?
Im Reiter Angebote unter Mail. Dort legst du auch fest, ob eine Kopie jeder versendeten Mail zusätzlich als Blindkopie an feste Adressen geht. Ein unbekannter Platzhalter wird nicht gemeldet, sondern bleibt wörtlich in der Mail stehen.
Warum hat der Reiter Angebote keinen Schalter „vom Vorbeleg übernehmen“?
Weil ein Angebot der Anfang der Belegkette ist — es gibt keinen Vorbeleg, aus dem ein Text übernommen werden könnte. Die übrigen fünf Belegarten kennen diesen Schalter, Angebote nur den Standard-Kopf- und Fußtext.
Welche Platzhalter gibt es für Belegnummern in Kopf-/Fußtext und Versand-Mail?
{number} ist immer die Nummer des Belegs selbst, {previous_number} die Nummer des direkten Vorbelegs und {offer_number} die Nummer des Angebots, mit dem die Belegkette begonnen hat. Angebote bieten nur {number} an, Gutschriften zusätzlich {previous_number}, alle übrigen Belegarten alle drei. flinkest setzt die Nummern erst beim Erzeugen des PDFs bzw. beim Versand ein — passend zum Beleg, der gerade gedruckt wird —, auch wenn der Text vom Vorbeleg übernommen wurde.
Übernimmt ein aus einem Angebot erstellter Kostenvoranschlag dessen Texte?
Nur wenn im Reiter Kostenvoranschläge „Header-Text vom Vorbeleg übernehmen“ bzw. „Footer-Text vom Vorbeleg übernehmen“ aktiv ist. Ist der Schalter aus, gilt stattdessen der hier hinterlegte Standardtext.
Kann ich für Kostenvoranschläge eine andere Mail-Vorlage hinterlegen als für Angebote?
Ja, der Reiter Kostenvoranschläge hat eine eigene Mail-Karte mit eigenem Betreff, Nachricht und eigener BCC-Kopie-Einstellung, unabhängig vom Reiter Angebote.
Wo stelle ich Gültigkeitsdatum-Pflicht und Erinnerung für Kostenvoranschläge ein?
Dafür gibt es im Reiter Kostenvoranschläge keine eigenen Felder — die Einstellungen unter „Angebotsverfolgung“ im Reiter Angebote gelten automatisch für beide Belegarten gemeinsam.
Woher bekommt eine Auftragsbestätigung ihren Kopf- und Fußtext?
Entweder vom angenommenen Angebot, wenn „Header-/Footer-Text vom Vorbeleg übernehmen“ im Reiter Auftragsbestätigungen aktiv ist, oder sonst vom hier hinterlegten Standardtext.
Kann ich die Versandmail für Auftragsbestätigungen eigenständig einstellen?
Ja, im Reiter Auftragsbestätigungen mit eigenem Betreff, eigener Nachricht und eigener Kopie-Einstellung, unabhängig von den anderen Belegarten.
Wie verhindere ich, dass ein Lieferschein Artikel enthält, die nicht am Lager sind?
Aktiviere im Reiter Lieferscheine den Schalter „Artikel muss auf Lager liegen“. Danach verweigert flinkest die Lieferscheinerstellung, wenn eine Position am gewählten Lager nicht vorrätig ist — dieselbe Prüfung greift auch bei manuellen Lagerbewegungen.
Warum kann ich an einem Lieferschein keine Zahlung erfassen?
Weil im Reiter Lieferscheine der Schalter „Zahlungserfassung am Lieferschein“ aus ist. Ist er aus, weist flinkest einen Erfassungsversuch serverseitig ab, auch über die Schnittstelle direkt — nicht nur als Sperre in der Oberfläche.
Kann ich am Lieferschein auch einen kleineren Betrag als Anzahlung erfassen?
Nur wenn zusätzlich zur Zahlungserfassung der Schalter „Teilbeträge erlauben“ aktiv ist. Ohne ihn muss der erfasste Betrag genau der vollen Belegsumme entsprechen.
Kann ich auf dem Lieferschein-PDF einen Dank-Text drucken, sobald die Zahlung erfasst ist?
Ja, im Feld „Text bei erhaltener Zahlung“ im Reiter Lieferscheine, mit eigenen Platzhaltern für Betrag und Zahldatum. Der Text erscheint zusätzlich zum übrigen PDF-Inhalt, sobald eine Zahlung erfasst wurde — bleibt das Feld leer, ändert sich am PDF nichts.
Kann flinkest fehlende Lieferschein-Artikel automatisch bei Lieferanten bestellen?
Ja, setze im Reiter Lieferscheine den Haken „Bei Lieferanten bestellen“ aktivieren — flinkest stellt dann für Lieferschein-Positionen automatisch je Lieferant eine eigene Bestell-Mail zusammen.
Wann bekommt ein Lieferschein seine Belegnummer?
Anders als Angebote und Kostenvoranschläge erst beim Finalisieren, nicht beim Anlegen. Das Nummernformat stellst du im Reiter Lieferscheine ein (Auslieferungszustand LS-{number}).
Wo stelle ich Betreff und Text der Lieferschein-Versandmail ein?
Im Reiter Lieferscheine unter Mail — für die Zustellbenachrichtigung bzw. den Lieferavis, aufgebaut wie bei den übrigen Belegarten.
Warum lässt sich ein Lieferschein nicht unterschreiben, auch nicht in der mobilen App?
Weil im Reiter Lieferscheine der Schalter „Unterschriftenfunktion für Lieferscheine aktivieren“ aus ist. Ist er aus, lehnt flinkest jeden Unterschriftsversuch ab, auch aus den mobilen Apps.
Warum bekommt meine neue Rechnung keine Nummer?
Weil sie als Entwurf angelegt wird. Eine Rechnung bekommt ihre Nummer, wie ein Lieferschein, erst beim Finalisieren — § 11 UStG verlangt eine einmalig und fortlaufend vergebene Nummer. Das Format stellst du im Reiter Rechnungen ein (Auslieferungszustand RE-{number}).
Welche zusätzlichen Platzhalter gibt es in der Rechnungs-Mail?
Zusätzlich zu den allgemeinen Platzhaltern bietet die Rechnungs-Mail das Fälligkeitsdatum an: {due_date} kurz (etwa „15.10.2026“) und {due_date_long} ausgeschrieben mit Wochentag („Donnerstag, 15. Oktober 2026“). Dazu kommen {invoice_title} (der Titel der Rechnung: „Rechnung“, der eigene Belegtitel aus dem Belegdesign oder in der Mail etwa „1. Teilrechnung“) sowie für Teil-, Anzahlungs- und Schlussrechnungen {billing_sequence} (laufende Nummer im Abrechnungsvorgang) und {root_receipt_number} (Nummer der zugrunde liegenden Auftragsbestätigung bzw. des Angebots). Einstellbar im Reiter Rechnungen unter Mail. {delivery_note_number} und {payment_date} gehören dagegen zum Feld „Text bei erhaltener Zahlung (aus Lieferschein erstellt)“.
Warum steht auf meiner voll bezahlten Rechnung kein Zahlungsbedingungen-Block mehr?
Weil flinkest ihn ab 100 % Zahlung durch einen Dank-Text ersetzt: „Text bei erhaltener Zahlung (aus Lieferschein erstellt)“, wenn die Rechnung aus einem Lieferschein entstanden ist, sonst „Text bei erhaltener Zahlung“. Bleibt das jeweils zuständige Feld leer, ändert sich am gedruckten Beleg nichts — es gibt keinen Rückfall auf das andere Feld. Eine über den Shop bezahlte Bestellung hat immer Vorrang.
Läuft der Rechnungslauf automatisch, oder muss ich ihn jedes Mal von Hand starten?
Beides ist möglich. Über „offene Lieferscheine verrechnen“ startest du ihn jederzeit von Hand. Zusätzlich prüft ein automatischer Lauf zweimal täglich (06:00/22:00 Uhr), ob nach dem hier hinterlegten Standard-Rhythmus der Rechnungslauf für einen Kunden fällig ist — das betrifft nur Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung“, die keinen abweichenden eigenen Rhythmus hinterlegt haben.
Woher übernimmt eine neue Belegposition ihre Kostenstelle?
Das legst du im Reiter Rechnungen im Abschnitt „Kostenstellen-Einstellungen“ mit dem Feld Kostenstellen-Quelle fest: Vom Artikel, Vom Kunden, Vom Standort, sonst vom Kunden oder Vom Standort (der am Beleg als Lieferort gespeicherte Standort); ohne gespeicherte Auswahl gilt „Vom Kunden“. Trotz des Reiters gilt die Einstellung nicht nur für Rechnungen: Sie belegt die Kostenstelle einer neuen Position im Beleg-Editor vor, egal welche Belegart, sobald du sie über Katalog, Manuell oder Barcode-Scan anlegst, und genauso die Positionen, die der Rechnungslauf aus Lieferscheinen erzeugt. Eine Position ohne Artikel bekommt bei „Vom Artikel“ keine Kostenstelle. Bei Rechnungen und Gutschriften kannst du den vorbelegten Wert im Positionsdialog im Block Buchhaltung ändern.
Übernimmt eine Gutschrift automatisch den Text der Rechnung, aus der sie entsteht?
Nur wenn im Reiter Gutschriften „Header-/Footer-Text vom Vorbeleg übernehmen“ aktiv ist — eine Gutschrift entsteht meist über „zu Gutschrift weiterführen“ an einer Rechnung.
Wo stelle ich die Versandmail für Gutschriften ein?
Im Reiter Gutschriften unter Mail, mit eigenem Betreff und eigener Nachricht für die Rückabwicklungs-Kommunikation.
Ich habe in mehreren Reitern etwas geändert — muss ich mehrfach speichern?
Nein, ein Klick auf „Speichern“ oben rechts sichert alle sieben Reiter gemeinsam. Verlässt du die Seite vorher, ohne zu speichern, gehen ungespeicherte Änderungen ohne Rückfrage verloren.
Wie verhindere ich, dass ein vergessener Entwurf in der Belegliste nach unten rutscht?
Setze im Reiter Allgemein unter Belegliste den Haken Entwürfe in den Beleglisten immer oben anzeigen. Dann stehen Entwürfe in allen Beleglisten vor den übrigen Belegen, egal wonach die Liste sortiert ist — die gewählte Sortierung gilt innerhalb der Entwürfe und innerhalb der übrigen Belege. Die Einstellung gilt für alle Benutzer; ab Werk ist sie aus.
Wie bekomme ich einen Hinweis wie „Scannen um zu bezahlen“ unter den QR-Code auf meinen Rechnungen?
In den Beleg-Einstellungen im Reiter Rechnungen, Abschnitt SEPA-QR-Code, trägst du unter Bildunterschrift den gewünschten Text ein und speicherst. Er steht dann auf der Rechnung direkt unter dem SEPA-Zahlungs-QR-Code, sofern dort ein Code gedruckt wird; bleibt das Feld leer, steht unter dem Code nichts. Die Bildunterschrift wird bei jedem Erzeugen des PDFs aus der Einstellung gelesen, nicht in den Beleg kopiert. Ob der Code gedruckt wird und wie groß, in welcher Farbe und mit welchem Abstand die Bildunterschrift erscheint, stellst du im Belegdesign ein. Außerdem braucht der Code Firmenname, IBAN und BIC in den Firmendaten und einen Rechnungsbetrag über 0; auf Proforma-Rechnungen und auf bezahlten Rechnungen, deren Zahlungsbedingungen ein Dank-Text ersetzt, entfällt er samt Bildunterschrift.
Kann ich meinen bisherigen Rechnungsnummernkreis fortführen?
Ja. Trag als Startnummer die nächste gewünschte Nummer ein — sie ist eine Untergrenze: Liegt sie über der zuletzt vergebenen Nummer, springt der nächste Beleg auf sie und zählt von dort weiter, auch wenn mit diesem Nummernkreis schon Belege angelegt wurden. Eine niedriger gesetzte Startnummer bleibt dagegen wirkungslos, weil keine Nummer doppelt vergeben wird. Das gilt für alle sechs Belegarten gleich.
Kann ich meinen bisherigen Rechnungsnummernkreis fortführen?
Ja. Trag als Startnummer die nächste gewünschte Nummer ein — sie ist eine Untergrenze: Liegt sie über der zuletzt vergebenen Nummer, springt der nächste Beleg auf sie und zählt von dort weiter, auch wenn mit diesem Nummernkreis schon Belege angelegt wurden. Eine niedriger gesetzte Startnummer bleibt dagegen wirkungslos, weil keine Nummer doppelt vergeben wird. Das gilt für alle sechs Belegarten gleich — jede hat dafür ihr eigenes Feld Startnummer in ihrem Reiter.
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