Regalbetreuung
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Video: Regalbetreuung per Scanner
Wer beim Kunden direkt Ware ins Regal einschlichtet — Getränke beim Gastronomen, Nachschub beim Einzelhändler, Konsignationsware in einem Lager, das der Kunde selbst führt —, will dafür keinen vollständigen Beleg von Hand anlegen, sondern nur festhalten, was gerade physisch abgelegt wurde. Genau dafür ist die Regalbetreuung da: Du wählst den Empfänger, scannst oder suchst die Artikel, prüfst die Mengen, und flinkest legt daraus in einem Schritt einen Lieferschein-Entwurf an — ohne dass vorher ein Auftrag existieren muss. Die Maske ist bewusst groß und einfach gebaut, damit sie auch auf einem Handy oder Tablet direkt vor dem Regal funktioniert.

Du öffnest die Regalbetreuung über die Schaltfläche Regalbetreuung im Kopf der Lieferscheinliste, links neben Neu; ist das Fenster zu schmal, steckt sie im „…"-Menü daneben. Die Schaltfläche erscheint nur, wenn dein Benutzer Lieferscheine bearbeiten darf — dasselbe Recht verlangt die Regalbetreuung selbst. Einen eigenen Menüpunkt hat sie ab Werk nicht; ein Administrator kann ihr aber in den Menüs einen anlegen.
Wie streng die Maske mit dem Lagerbestand umgeht, bestimmt die Einstellung Artikel muss auf Lager liegen im Reiter Lieferscheine der Beleg-Einstellungen — kurz: die Lagerpflicht. Ist sie eingeschaltet, bietet die Regalbetreuung nur vorrätige Ware an und begrenzt jede Menge auf den Bestand. Ist sie aus (die Voreinstellung), darf ein Lieferschein den Bestand ins Minus ziehen — dann bietet die Maske auch leere Lagerplätze an und begrenzt keine Menge. Die einzelnen Abschnitte unten nennen jeweils, was sich dadurch ändert.
Empfänger wählen
Kunde oder Standort suchen
Das erste Feld „Kunde oder Standort suchen (Name, Adresse, PLZ)" fragt ab zwei eingegebenen Zeichen — etwa eine halbe Sekunde nach der letzten Eingabe — gleichzeitig zwei Bestände ab: Kunden über Name, Kundennummer, PLZ und Ort, und deren Standorte (Filialen, Baustellen, reine Lieferadressen, gepflegt in den Kundendetails) zusätzlich über Straße, PLZ, Ort und Ansprechpartner. Der Grund für die gemeinsame Suche: Ein Lieferant kennt vor Ort oft nur „der Kunde in der Bahnhofstraße", nicht die exakte Kundennummer. Die Trefferliste zeigt zuerst die Kunden, dann die Standorte, zusammen höchstens 20 Einträge, jede Zeile mit Symbol, Name und darunter Adresse; bei einem Standort steht der Kundenname vorn. Angeboten werden dabei ausschließlich Standorte von Kunden — die Standorte deiner Lieferanten erscheinen in dieser Suche nie. Standorte findest du nur, wenn dein Benutzer Kundenstandorte ansehen darf; fehlt das Recht, zeigt die Liste nur Kunden.
Standort wählt den Kunden automatisch dazu
Ein Klick auf einen Kunden-Treffer übernimmt ihn direkt. Wählst du stattdessen einen Standort, lädt flinkest den zugehörigen Kunden automatisch nach, weil ein Standort — eine Baustelle, eine Filiale — rechtlich kein eigener Vertragspartner ist: Der Kunde wird zur Rechnungs-, der Standort zur Lieferadresse des künftigen Lieferscheins. Der gewählte Empfänger steht danach als eine Zeile da, mit Ändern daneben. Klappt das Nachladen nicht — etwa weil der Kunde inzwischen gelöscht wurde —, erscheint eine Fehlermeldung (ohne Begründung vom Server: „Kunde konnte nicht geladen werden"), und das Suchfeld bleibt offen, damit du den Empfänger erneut suchen kannst.
Empfänger wechseln
Während ein Empfänger gewählt ist, ist die Suche ausgeblendet; über Ändern kommst du zu ihr zurück. Sind noch keine Artikel erfasst, geschieht das sofort, ohne Rückfrage. Sind schon Artikel erfasst, fragt flinkest erst „Kundenwechsel verwirft die bereits gepickten Artikel. Fortfahren?" — bestätigst du, leert flinkest Empfänger und Artikelliste. Der Grund: Rabatt und Steuersatz jeder Position werden aus dem gewählten Kunden abgeleitet — eine Liste mit gemischten Kundenpreisen könnte es also nicht geben.
Artikel suchen und hinzufügen
Artikel über den Lagerbestand suchen
Das zweite Feld „Artikel suchen und hinzufügen" bleibt blass und gesperrt, bis ein Empfänger gewählt ist — ohne Kunde kennt flinkest weder Preis noch Rabatt für die Position. Danach genügen wieder zwei Zeichen. Gesucht wird nicht im Artikelstamm, sondern im Lagerbestand über alle Lager hinweg, in Artikelname, Artikelnummer, Chargennummer und Lagername. Jeder Treffer ist eine Kombination aus Artikel, Lager und Charge, höchstens 30 Treffer, sortiert nach Artikelnummer und Lagername. Ein Artikel, der in drei Lagern liegt, erscheint deshalb dreimal — du entscheidest mit dem Klick, aus welchem Lager tatsächlich geliefert wird. Jeder Treffer zeigt Charge (oder „Keine Charge erforderlich"), falls eindeutig hinterlegt das Mindesthaltbarkeitsdatum, Lager, Einheit und unter Bestand die Menge, die dort gerade liegt.
Welche Kombinationen angeboten werden, hängt an der Lagerpflicht:
- Lagerpflicht eingeschaltet: nur, was tatsächlich vorrätig ist — ein Bestand über null.
- Lagerpflicht ausgeschaltet: auch Lagerplätze mit null oder negativem Bestand, weil der Lieferschein den Bestand dann ins Minus ziehen darf. Je Artikel stehen die Lager mit Ware vor den leeren, damit du zuerst siehst, wo wirklich etwas liegt.
In beiden Fällen erscheint nur eine Kombination, für die in diesem Lager schon einmal eine Lagerbewegung gebucht wurde; ein Artikel, der noch nie eingelagert war, ein gelöschter Artikel oder ein gelöschtes Lager taucht nicht auf.
Artikel per Klick hinzufügen
Ein Klick auf einen Treffer übernimmt ihn mit der Menge 1 an die Spitze der erfassten Liste, damit der zuletzt gepickte Artikel ohne Scrollen sichtbar bleibt. Klickst du denselben Treffer noch einmal an, legt flinkest eine weitere, eigene Zeile mit erneut der Menge 1 an, statt die Menge der ersten Zeile hochzuzählen — anders als beim Scannen prüft der Klick nicht, ob Artikel, Lager und Charge schon in der Liste stehen. Willst du die Menge einer bestehenden Zeile erhöhen, nutze dort direkt + oder das Eingabefeld.
Pflicht-Mindesthaltbarkeitsdatum nachtragen
Manche Artikel dürfen nur mit Mindesthaltbarkeitsdatum auf einen Lieferschein, etwa Lebensmittel. Ist das am Artikel als Pflicht hinterlegt und kennt die gewählte Bestandszeile kein eindeutiges Datum, legt flinkest die Zeile nicht sofort an. Stattdessen öffnet sich das Fenster „Mindesthaltbarkeitsdatum erforderlich", in dem du das Datum vom Etikett einträgst. Hinzufügen übernimmt den Artikel mit diesem Datum in die Liste und ist erst aktiv, wenn ein Datum gewählt ist. Abbrechen verwirft den Artikel. Das gilt für den Klick auf einen Treffer genauso wie für einen Scan, der kein Datum mitbringt. Liefert der Scan ein Datum mit, etwa ein GS1-Code, oder hat die Bestandszeile schon eines, fragt flinkest nicht nach.
Artikel scannen
Barcode-Erfassung im Suchfeld
Der Handscanner tippt in genau dasselbe Artikel-Suchfeld. Welche Codeformate dabei erkannt werden, legt dieselbe Formatliste in den Beleg-Einstellungen fest wie in der Kommissionierung: im Auslieferungszustand der Rahmen #Artikelnummer Chargennummer# (Charge optional). Anders als im Lieferschein-Editor musst du das Scannen hier nicht erst einschalten — es ist in der Regalbetreuung immer aktiv, unabhängig vom allgemeinen Schalter für die Barcode-Erkennung. Rund eine drittel Sekunde nach dem letzten Tastendruck wertet flinkest den eingetippten Code aus und leert danach das Feld, damit kein Rest in den nächsten Scan hineinläuft; manuell getippter Suchtext bildet nie einen solchen Rahmen und wird deshalb nie versehentlich als Scan gedeutet. Ein erkannter Artikel landet ohne weiteren Klick in der Liste, flinkest bestätigt das mit „Artikel hinzugefügt". Passt zum gescannten Code keine Bestandszeile, erscheint „Kein Bestand für gescannten Code gefunden" mit dem gescannten Code.
Taste F1 auf dieser Seite. Manche Handscanner schicken die Taste F1 vor oder nach jedem Code mit. Damit dabei nicht jedes Mal die Hilfe aufspringt, ist F1 in der Regalbetreuung abgeschaltet; die Hilfe erreichst du hier über das Fragezeichen oben rechts (auf breiteren Bildschirmen; auf dem Handy ist es ausgeblendet). Sobald du die Seite verlässt, öffnet F1 die Hilfe wieder wie gewohnt.
GS1-Codes erkennen
Zusätzlich zum Standardformat lässt sich in den Beleg-Einstellungen GS1 aktivieren: Ein GS1-Code trägt keine Artikelnummer, sondern eine GTIN (eine international eindeutige Produktkennung). Ist das Format aktiviert, löst flinkest die gescannte GTIN über die am Artikel hinterlegte EAN zu einem Artikel auf und sucht danach genauso weiter wie bei jedem anderen Scan. Findet sich zu der EAN kein Artikel, erscheint „Kein Bestand für gescannten Code gefunden" mit der gescannten EAN statt einer Artikelnummer.
Scan ohne Charge
Die Artikelnummer muss genau stimmen (Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle), eine mitgescannte Charge ebenso. Bringt der Code keine Charge mit, nimmt flinkest die erste passende Bestandszeile dieses Artikels — sortiert wie in der Trefferliste nach Lagername. Bei ausgeschalteter Lagerpflicht stehen dabei die Lager mit Ware vor den leeren, sodass der Scan möglichst aus einem Lager bucht, in dem tatsächlich etwas liegt. Liegt der Artikel in mehreren Lagern, ist die erste Zeile aber nicht zwingend das Lager, aus dem du gerade entnommen hast: Wer lagergenau arbeiten muss, wählt die Zeile aus der Trefferliste aus oder kontrolliert das Lager an der erfassten Zeile.
Erneuter Scan erhöht die Menge
Ist dieselbe Kombination aus Artikel, Lager und Charge schon in der Liste, zählt ein erneuter Scan ihre Menge um eins hoch und schiebt die Zeile an die Spitze, statt eine zweite Zeile anzulegen — so bleibt der zuletzt gescannte Artikel immer oben sichtbar, die Bestätigung lautet „Artikel hinzugefügt (+1)". Bei eingeschalteter Lagerpflicht steigt die Menge dabei höchstens bis zum Bestand der Zeile, ohne Lagerpflicht ohne Obergrenze. Ein dabei neu bekanntes Mindesthaltbarkeitsdatum übernimmt flinkest auf die bestehende Zeile. Diese Zusammenführung gilt nur für Scans; ein zweiter Klick auf denselben Suchtreffer legt dagegen immer eine neue Zeile an.
Menge und Zeilen bearbeiten
Menge ändern
Jede Zeile lässt sich über −, ein Eingabefeld und + anpassen. „−" ist bei Menge 1 deaktiviert, und eine Zahl unter 1 im Eingabefeld setzt flinkest automatisch auf 1 zurück — außer bei eingeschalteter Lagerpflicht liegt der Bestand selbst unter einer Einheit (siehe nächster Abschnitt). Ob es nach oben eine Grenze gibt, hängt an der Lagerpflicht (die nächsten beiden Abschnitte). Der unter Bestand angezeigte Wert ist eine Momentaufnahme vom Zeitpunkt des Hinzufügens und wird danach nicht laufend nachgeladen.
Mit Lagerpflicht: Menge auf den Bestand begrenzt
Ist Artikel muss auf Lager liegen eingeschaltet, kannst du nicht mehr picken, als in diesem Lager mit dieser Charge liegt: „+" ist am Bestand deaktiviert, eine höhere Zahl im Eingabefeld setzt flinkest auf den Bestand zurück, und darunter steht der Hinweis „Auf verfügbaren Bestand begrenzt" mit der Höchstmenge — kein Fehler, nur die Erklärung, warum sich nicht mehr eintragen lässt. Brauchst du mehr, nimm denselben Artikel zusätzlich aus einem anderen Lager auf. Liegt in einem Lager weniger als eine ganze Einheit (etwa 0,5), startet die Zeile trotzdem mit der Menge 1, wird rot markiert und sperrt Lieferschein erstellen, bis du die Zeile entfernst oder ihre Menge auf den Bestand senkst — ein erneuter Scan oder eine Eingabe im Mengenfeld setzt sie auf den Bestand, z. B. 0,5. Weil der Bestand eine Momentaufnahme ist, kann eine zugelassene Menge beim späteren Finalisieren trotzdem nicht mehr gedeckt sein, wenn inzwischen jemand anderes denselben Posten ausgebucht hat.
Ohne Lagerpflicht: Menge über den Bestand hinaus
Ist Artikel muss auf Lager liegen ausgeschaltet, begrenzt die Regalbetreuung keine Menge: „+" und das Eingabefeld gehen über den angezeigten Bestand hinaus, es erscheint kein Begrenzungshinweis, und das Absenden bleibt möglich. Das passt zur Praxis am Regal — ausgeliefert wird, was physisch beim Kunden landet, auch wenn der Bestand im System (noch) nicht reicht, etwa weil ein Wareneingang erst später gebucht wird. Der Lieferschein trägt die volle Menge; beim Finalisieren bucht flinkest sie aus, und der Bestand dieses Lagers wird negativ. Unter Lagerbewegungen und im Lagerbestand siehst du danach, wo nachgebucht werden muss.
Zeile entfernen
Das Papierkorb-Symbol an jeder Zeile entfernt sie sofort, ohne Rückfrage — praktisch, um einen Fehlklick beim Scannen oder Suchen direkt zu korrigieren. Solange keine Zeile erfasst ist, steht dort „Noch keine Artikel hinzugefügt".
Formular-Aktionen
Formular zurücksetzen
Zurücksetzen oben rechts erscheint erst, sobald irgendein Zustand existiert — ein gewählter Empfänger, erfasste Artikel oder eine Sucheingabe. Es leert Empfänger, beide Suchfelder und die Artikelliste. Ohne erfasste Artikel geschieht das sofort, mit Artikeln fragt flinkest vorher nach: „Formular zurücksetzen? Alle gepickten Artikel werden verworfen." — ein schneller Neustart für den nächsten Kunden, ohne versehentlichen Datenverlust.
Warnung beim Verlassen
Solange Artikel erfasst und noch nicht als Lieferschein abgesendet sind, warnt der Browser beim Schließen oder Neuladen des Tabs. Der Grund: Die erfasste Liste lebt ausschließlich im Browser, es gibt keinen Zwischenstand, der irgendwo gespeichert würde — ohne Bestätigung ginge die Erfassung ersatzlos verloren.
Lieferschein erstellen
Preisfindung und Steuerbehandlung
Für jede Position übernimmt flinkest den Verkaufspreis des Artikels und wendet genau eine Nachlassregel an, in dieser Rangfolge: zuerst ein für genau diesen Kunden hinterlegter Artikelpreis, danach der Rabatt der Artikelkategorie für diesen Kunden, zuletzt der allgemeine Kundenrabatt — die Regeln werden nie kombiniert. Das ist dieselbe Preisfindung wie im Rechnungs-Editor, einschließlich der Einstellung Anzeige individueller Kundenpreise: Ein individueller Kundenpreis steht auf dem Lieferschein entweder als Normalpreis mit Rabatt oder direkt als Einzelpreis — je nachdem, was beim Kunden bzw. sonst in den Beleg-Einstellungen gewählt ist. Liegt der Kundenpreis über dem Normalpreis (ein Aufschlag), steht er immer als Einzelpreis da. Ist beim Kunden „keine Umsatzsteuer" hinterlegt, setzt flinkest den Steuersatz jeder Position zusätzlich auf 0 %. Hat der Kunde außerdem eine Umsatzart hinterlegt — Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU), Ausfuhrlieferung (Drittland) oder Bauleistung (Reverse Charge, Inland) —, übernimmt der neue Entwurf sie in seine Kopfdaten, genau wie beim Anlegen im Lieferschein-Editor; bei „Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung" allerdings nur, wenn beim Kunden zusätzlich eine UID-Nummer hinterlegt ist — fehlt sie, bleibt der Entwurf trotz „Erlöse EU" vorerst umsatzsteuerpflichtig. Diese Umsatzart hängt dadurch am Beleg selbst, nicht nur an der einzelnen Position, und wandert automatisch in Folgebelege wie eine spätere Rechnung mit.
Kostenstelle je Position
Damit Lieferungen aus der Regalbetreuung in der Kostenrechnung genauso landen wie im Editor erfasste, belegt flinkest beim Absenden Kostenstelle und Kostenschlüssel jeder Position vor — nach der Kostenstellen-Quelle in den Beleg-Einstellungen, also vom Artikel, vom Kunden oder vom gewählten Standort. Wer am Regal pickt, muss dafür keine Kostenstelle kennen. Lässt sich die Vorbelegung nicht ermitteln, speichert flinkest die Position ohne Kostenstelle, statt den ganzen Lieferschein scheitern zu lassen.
Lieferschein-Entwurf anlegen
Die Schaltfläche unten rechts heißt Lieferschein erstellen und zählt die Summe aller Mengen mit — etwa „Lieferschein erstellen (2 Artikel)". Aktiv wird sie erst, wenn ein Empfänger gewählt und mindestens ein Artikel erfasst ist; bei eingeschalteter Lagerpflicht darf außerdem keine Zeile über ihrem Bestand liegen. Ein Klick legt einen Lieferschein-Entwurf mit heutigem Belegdatum an — Name und Anschrift des Kunden als Belegadresse, der gewählte Standort (ersatzweise wieder der Kunde) als Lieferadresse —, hängt die Positionen in der Reihenfolge an, in der du sie erfasst hast (die zuerst erfasste Zeile wird Position 1, obwohl sie in der Anzeige unten steht), trägt die aus den Positionen aufsummierten Kopfsummen nach und erzeugt das PDF. Anschließend meldet flinkest „Lieferschein-Entwurf erstellt" und öffnet die Lieferscheindetails des neuen Belegs — von dort lässt sich der Entwurf im Lieferschein-Editor weiter nacharbeiten, etwa um Kopf- und Fußtexte zu ergänzen.
Kein Lagerabgang, keine Nummer. Der Entwurf bewegt keinen Bestand und reserviert nichts — die während des Pickens angezeigte Bestandszahl ist eine Momentaufnahme, kein Anspruch auf die Ware. Ausgebucht wird erst beim Finalisieren des Lieferscheins, und erst dann bekommt er auch seine Lieferscheinnummer; die Buchung findest du danach unter Lagerbewegungen. Ist die Lagerpflicht eingeschaltet und reicht der Bestand bis dahin nicht mehr, bricht das Finalisieren mit „nicht genug Bestand für Position #" samt Positionsnummer ab; ohne Lagerpflicht bucht es die volle Menge aus, auch ins Minus. Wer die Regalbetreuung benutzt, muss den entstandenen Entwurf also anschließend noch abschließen — sonst bleibt die Ware bestandsmäßig im Lager und wird nie verrechnet.
Fehlerpfad beim Anlegen
Scheitert dabei das Anlegen einer einzelnen Position, entfernt flinkest den gerade erst angelegten Lieferschein-Entwurf automatisch wieder, bevor eine Fehlermeldung erscheint — die Begründung des Servers oder, ohne eine solche, „Lieferschein konnte nicht erstellt werden". Es bleibt kein unvollständiger Beleg in der Lieferscheinliste zurück, und deine erfasste Liste steht unverändert auf dem Bildschirm, sodass du die Ursache beheben und erneut absenden kannst.
Verwandte Seiten
- Lieferscheine
- Lieferscheindetails
- Lieferschein bearbeiten
- Kommissionierung
- Kunden
- Kundendetails
- Kundenpreise
- Artikel
- Lager
- Lagerbewegungen
- Chargenverfolgung
- Menüs
- Beleg-Einstellungen
Häufige Fragen
Wo finde ich die Regalbetreuung? In der Lieferscheinliste: Im Kopf der Liste steht links neben Neu die Schaltfläche Regalbetreuung (bei schmalem Fenster im „…"-Menü). Sie erscheint nur, wenn du Lieferscheine bearbeiten darfst. Einen eigenen Menüpunkt gibt es ab Werk nicht, ein Administrator kann aber einen im Menü anlegen.
Warum kann ich in der Regalbetreuung keine Artikel suchen? Weil noch kein Empfänger gewählt ist. Das Artikelfeld bleibt blass und gesperrt, bis ein Kunde oder ein Standort ausgewählt ist — erst dann kennt flinkest die Preise und Rabatte, mit denen die Positionen angelegt werden.
Wird beim Erstellen des Lieferscheins Lagerbestand ausgebucht? Nein. Die Regalbetreuung erzeugt einen Lieferschein-Entwurf, und ein Entwurf bewegt keinen Bestand und reserviert auch nichts. Ausgebucht wird erst, wenn der Lieferschein finalisiert wird — dann bekommt er auch seine Lieferscheinnummer. Bis dahin kann jemand anderes dieselbe Ware verplanen.
Warum finde ich einen Artikel in der Regalbetreuung nicht? Gesucht wird hier nicht im Artikelstamm, sondern im Lagerbestand. Ist in den Beleg-Einstellungen „Artikel muss auf Lager liegen" eingeschaltet, erscheint nur, was mit einem Bestand über null in einem Lager liegt. Ist die Einstellung aus, erscheinen auch leere Lagerplätze — aber nur, wenn für den Artikel in diesem Lager schon einmal eine Lagerbewegung gebucht wurde. Ein Artikel, der noch nie eingelagert war, ein gelöschter Artikel oder ein gelöschtes Lager taucht in keinem Fall auf.
Was bedeutet „Kein Bestand für gescannten Code gefunden"? Beim gewohnten Format: Der Scan wurde erkannt, aber zu dieser Artikelnummer — und, wenn mitgescannt, zu dieser Charge — gibt es keine passende Bestandszeile. Mit eingeschalteter Lagerpflicht heißt das: in keinem Lager liegt Bestand über null; ohne Lagerpflicht: der Artikel war mit dieser Charge noch nie in einem Lager gebucht. Bei einem GS1-Scan kann es auch heißen, dass es zur gescannten GTIN keinen Artikel mit passender EAN gibt. Der gescannte Code steht in der Meldung mit dabei.
Kann ich in der Regalbetreuung mehr erfassen, als auf Lager ist? Das hängt an der Einstellung „Artikel muss auf Lager liegen" in den Beleg-Einstellungen. Ist sie eingeschaltet, ist jede Zeile auf den Bestand genau dieser Kombination aus Artikel, Lager und Charge begrenzt, und es erscheint „Auf verfügbaren Bestand begrenzt" — brauchst du mehr, nimm denselben Artikel zusätzlich aus einem anderen Lager auf. Ist sie aus (die Voreinstellung), gibt es keine Obergrenze: Der Lieferschein trägt die volle Menge, und beim Finalisieren wird der Bestand negativ.
Muss ich das Scannen in der Regalbetreuung erst aktivieren? Nein — anders als im Lieferschein-Editor ist die Barcode-Erkennung hier immer aktiv, unabhängig vom allgemeinen Schalter in den Beleg-Einstellungen. Welche Codeformate dabei erkannt werden (das Standardformat oder zusätzlich GS1), legt trotzdem dieselbe Formatliste in den Beleg-Einstellungen fest.
Der Kunde hat mehrere Filialen — wie liefere ich an die richtige? Suche nicht den Kunden, sondern den Standort und wähle ihn aus. flinkest ergänzt den Kunden automatisch dazu und trägt den Standort als Lieferadresse in den Lieferschein ein. Wählst du nur den Kunden, geht die Lieferung an dessen Hauptanschrift.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Warum kann ich in der Regalbetreuung keine Artikel suchen?
Weil noch kein Empfänger gewählt ist. Das Artikelfeld bleibt blass und gesperrt, bis ein Kunde oder ein Standort ausgewählt ist — erst dann kennt flinkest die Preise und Rabatte, mit denen die Positionen angelegt werden.
Wird beim Erstellen des Lieferscheins Lagerbestand ausgebucht?
Nein. Die Regalbetreuung erzeugt einen Lieferschein-Entwurf, und ein Entwurf bewegt keinen Bestand und reserviert auch nichts. Ausgebucht wird erst, wenn der Lieferschein finalisiert wird — dann bekommt er auch seine Lieferscheinnummer. Bis dahin kann jemand anderes dieselbe Ware verplanen.
Warum finde ich einen Artikel in der Regalbetreuung nicht?
Gesucht wird hier nicht im Artikelstamm, sondern im Lagerbestand. Ist in den Beleg-Einstellungen „Artikel muss auf Lager liegen" eingeschaltet, erscheint nur, was mit einem Bestand über null in einem Lager liegt. Ist die Einstellung aus, erscheinen auch leere Lagerplätze — aber nur, wenn für den Artikel in diesem Lager schon einmal eine Lagerbewegung gebucht wurde. Ein Artikel, der noch nie eingelagert war, ein gelöschter Artikel oder ein gelöschtes Lager taucht in keinem Fall auf.
Was bedeutet „Kein Bestand für gescannten Code gefunden"?
Beim gewohnten Format: Der Scan wurde erkannt, aber zu dieser Artikelnummer — und, wenn mitgescannt, zu dieser Charge — gibt es keine passende Bestandszeile. Mit eingeschalteter Lagerpflicht heißt das: in keinem Lager liegt Bestand über null; ohne Lagerpflicht: der Artikel war mit dieser Charge noch nie in einem Lager gebucht. Bei einem GS1-Scan kann es auch heißen, dass es zur gescannten GTIN keinen Artikel mit passender EAN gibt. Der gescannte Code steht in der Meldung mit dabei.
Warum lässt sich die Menge nicht höher stellen?
Jede Zeile ist auf den verfügbaren Bestand genau dieser Kombination aus Artikel, Lager und Charge begrenzt; darüber setzt flinkest die Eingabe zurück und zeigt „Auf verfügbaren Bestand begrenzt" mit der Höchstmenge. Brauchst du mehr, nimm denselben Artikel zusätzlich aus einem anderen Lager auf — er erscheint in der Trefferliste je Lager einmal.
Der Kunde hat mehrere Filialen — wie liefere ich an die richtige?
Suche nicht den Kunden, sondern den Standort und wähle ihn aus. flinkest ergänzt den Kunden automatisch dazu und trägt den Standort als Lieferadresse in den Lieferschein ein. Wählst du nur den Kunden, geht die Lieferung an dessen Hauptanschrift.
Wonach durchsucht das erste Feld in der Regalbetreuung Kunden und Standorte?
Das Feld „Kunde oder Standort suchen (Name, Adresse, PLZ)“ fragt ab zwei eingegebenen Zeichen — etwa eine halbe Sekunde nach der letzten Eingabe — gleichzeitig zwei Bestände ab: Kunden über Name, Kundennummer, PLZ und Ort, und die Standorte eines Kunden (Filialen, Baustellen, Lieferadressen) zusätzlich über Straße, PLZ, Ort und Ansprechpartner. Die Trefferliste zeigt zuerst die Kunden, dann die Standorte, zusammen höchstens 20 Einträge. Standorte von Lieferanten werden dabei nie angezeigt. Standorte erscheinen nur, wenn dein Benutzer Kundenstandorte ansehen darf — sonst zeigt die Liste nur Kunden.
Was passiert, wenn ich in der Regalbetreuung einen Standort statt eines Kunden auswähle?
flinkest lädt den zugehörigen Kunden automatisch dazu, weil ein Standort rechtlich kein eigener Vertragspartner ist. Der Kunde wird zur Rechnungsadresse des Lieferscheins, der gewählte Standort zur Lieferadresse. Schlägt das Nachladen des Kunden fehl — etwa weil er inzwischen gelöscht wurde —, erscheint eine Fehlermeldung (ohne Begründung vom Server: „Kunde konnte nicht geladen werden“), und das Suchfeld bleibt offen, damit du den Empfänger erneut suchen kannst.
Warum fragt die Regalbetreuung beim Kundenwechsel nach, ob ich fortfahren möchte?
Über Ändern neben dem gewählten Empfänger kommst du zurück zur Suche. Sind schon Artikel erfasst, fragt flinkest vorher „Kundenwechsel verwirft die bereits gepickten Artikel. Fortfahren?“ — bestätigst du, werden Empfänger und Artikelliste geleert. Der Grund: Rabatt und Steuersatz jeder Position werden aus dem gewählten Kunden abgeleitet, eine Liste mit gemischten Kundenpreisen könnte es also nicht geben. Ohne bereits erfasste Artikel geht es sofort, ohne Rückfrage.
Sucht die Artikelsuche in der Regalbetreuung im Artikelstamm oder im Lagerbestand?
Im Lagerbestand, nicht im Artikelstamm. Jeder Treffer ist eine Kombination aus Artikel, Lager und Charge — gesucht wird über Artikelname, Artikelnummer, Chargennummer und Lagername, höchstens 30 Treffer. Ist in den Beleg-Einstellungen „Artikel muss auf Lager liegen“ eingeschaltet, erscheint nur, was mit einem Bestand über null in einem Lager liegt. Ist die Einstellung aus, erscheinen auch Lagerplätze mit null oder negativem Bestand, die mit Ware stehen dabei je Artikel vorn. Ein Artikel, der noch nie in einem Lager gebucht war, oder ein gelöschter Artikel taucht in keinem Fall auf. Liegt ein Artikel in mehreren Lagern, erscheint er entsprechend mehrfach — du entscheidest mit dem Klick, aus welchem Lager geliefert wird.
Zählt ein zweiter Klick auf denselben Artikel die Menge der ersten Zeile hoch?
Nein. Ein Klick auf einen Suchtreffer legt immer eine neue, eigene Zeile mit der Menge 1 an der Spitze der Liste an — auch wenn genau diese Kombination aus Artikel, Lager und Charge schon in der Liste steht. Nur das Scannen erkennt eine bereits erfasste Kombination und zählt ihre Menge hoch, statt eine zweite Zeile anzulegen. Willst du die Menge einer bestehenden Zeile erhöhen, nutze dort direkt + oder das Eingabefeld.
Muss ich das Scannen in der Regalbetreuung erst in den Einstellungen aktivieren?
Nein — anders als im Lieferschein-Editor ist die Barcode-Erkennung in der Regalbetreuung immer aktiv, unabhängig vom allgemeinen Schalter für die Barcode-Erkennung in den Beleg-Einstellungen. Der Scanner tippt einfach in dasselbe Artikel-Suchfeld; flinkest wertet den Code rund eine drittel Sekunde nach dem letzten Tastendruck aus, übernimmt den Artikel mit „Artikel hinzugefügt“ und leert danach das Feld.
Wie erkennt die Regalbetreuung einen GS1-Barcode ohne eigene Artikelnummer?
Ein GS1-Code trägt keine Artikelnummer, sondern eine GTIN. Ist das GS1-Format in den Beleg-Einstellungen aktiviert, löst flinkest die gescannte GTIN über die am Artikel hinterlegte EAN zu einem Artikel auf und sucht danach den passenden Lagerbestand genauso wie bei jedem anderen Scan weiter. Findet sich zu der EAN kein Artikel, erscheint „Kein Bestand für gescannten Code gefunden“ mit der gescannten EAN.
Was passiert, wenn ich dieselbe Charge in der Regalbetreuung zweimal scanne?
Ein erneuter Scan derselben Kombination aus Artikel, Lager und Charge erhöht die Menge der bereits vorhandenen Zeile um eins und schiebt sie an die Spitze der Liste, statt eine zweite Zeile anzulegen; die Bestätigung lautet „Artikel hinzugefügt (+1)“. Ist „Artikel muss auf Lager liegen“ eingeschaltet, steigt die Menge höchstens bis zum Bestand der Zeile. Das gilt nur für Scans — ein zweiter Klick auf denselben Suchtreffer legt dagegen immer eine neue Zeile an.
Was passiert, wenn ich in der Regalbetreuung eine Menge unter 1 eintippe?
flinkest setzt sie automatisch auf 1 zurück, und die Taste − ist bei Menge 1 deaktiviert. Einzige Ausnahme: Ist in den Beleg-Einstellungen „Artikel muss auf Lager liegen“ eingeschaltet und liegt am Lager weniger als eine ganze Einheit, wird die Menge auf diesen Bestand gesetzt, etwa 0,5.
Wie entferne ich eine versehentlich erfasste Zeile aus der Regalbetreuung?
Über das Papierkorb-Symbol an der jeweiligen Zeile — sie verschwindet sofort, ohne Rückfrage. Das ist praktisch, um einen Fehlklick beim Scannen oder Suchen direkt zu korrigieren, ohne gleich die ganze Erfassung über Zurücksetzen zu verwerfen.
Was löscht die Schaltfläche „Zurücksetzen“ in der Regalbetreuung?
Zurücksetzen leert Empfänger, beide Suchfelder und die gesamte Artikelliste in einem Zug. Sie erscheint erst, sobald überhaupt etwas eingegeben oder ausgewählt ist. Sind schon Artikel erfasst, fragt flinkest vorher nach: „Formular zurücksetzen? Alle gepickten Artikel werden verworfen.“ — ohne Bestätigung geht keine bereits gepickte Zeile verloren.
Was passiert mit meiner erfassten Liste, wenn ich die Regalbetreuung versehentlich schließe?
Solange Artikel erfasst und noch nicht als Lieferschein abgesendet sind, warnt der Browser beim Schließen oder Neuladen des Tabs. Der Grund: Die Liste lebt ausschließlich im Browser, es gibt keinen Zwischenstand, der irgendwo gespeichert würde — nach einem versehentlichen Schließen ohne Bestätigung ist die Erfassung verloren und muss neu begonnen werden.
Welcher Rabatt und welche Umsatzsteuer gelten für eine Position, die ich in der Regalbetreuung erfasse?
flinkest nimmt den Verkaufspreis des Artikels und wendet genau eine Nachlassregel an, in dieser Rangfolge: zuerst ein für genau diesen Kunden hinterlegter Artikelpreis, danach der Rabatt der Artikelkategorie für diesen Kunden, zuletzt der allgemeine Kundenrabatt — die Regeln werden nie kombiniert. Ob ein individueller Kundenpreis als Normalpreis mit Rabatt oder direkt als Einzelpreis erscheint, bestimmt wie im Beleg-Editor die Einstellung Anzeige individueller Kundenpreise; ein Aufschlag steht immer als Einzelpreis da. Ist beim Kunden „keine Umsatzsteuer“ hinterlegt, wird der Steuersatz jeder Position zusätzlich auf 0 % gesetzt. Hat der Kunde eine Umsatzart wie „Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU)“ hinterlegt, übernimmt der neue Lieferschein sie in seine Kopfdaten — bei EU allerdings nur mit hinterlegter UID-Nummer, sonst bleibt der Entwurf umsatzsteuerpflichtig.
Wird beim Erstellen des Lieferscheins in der Regalbetreuung Lagerbestand ausgebucht?
Nein. Die Schaltfläche Lieferschein erstellen legt einen Lieferschein-Entwurf an — mit dem Kunden als Belegadresse und dem gewählten Standort (ersatzweise dem Kunden) als Lieferadresse. Ein Entwurf bewegt keinen Bestand, reserviert nichts und trägt auch noch keine Lieferscheinnummer. Ausgebucht wird erst, wenn der Lieferschein später finalisiert wird; ist dann „Artikel muss auf Lager liegen“ eingeschaltet und reicht der Bestand nicht mehr, bricht das Finalisieren mit „nicht genug Bestand für Position #“ ab. Bis dahin muss der Entwurf noch eigens abgeschlossen werden, sonst wird die erfasste Ware nie verrechnet.
Bleibt ein unvollständiger Lieferschein-Entwurf zurück, wenn eine Position beim Absenden nicht angelegt werden kann?
Nein. Scheitert das Anlegen einer Position, entfernt flinkest den gerade erst angelegten Lieferschein-Entwurf automatisch wieder, bevor die Fehlermeldung erscheint — die Begründung des Servers oder, ohne eine solche, „Lieferschein konnte nicht erstellt werden“. Es bleibt also kein unvollständiger Beleg in der Lieferscheinliste zurück, und deine erfasste Liste steht unverändert auf dem Bildschirm, sodass du die Ursache beheben und erneut absenden kannst.
Zählt ein zweiter Klick auf denselben Artikel die Menge der ersten Zeile hoch?
Nein. Ein Klick auf einen Suchtreffer legt immer eine neue, eigene Zeile mit der Menge 1 an — auch wenn genau diese Kombination aus Artikel, Lager und Charge schon in der Liste steht. Nur das Scannen erkennt eine bereits erfasste Kombination und zählt ihre Menge hoch.
Muss ich das Scannen in der Regalbetreuung erst aktivieren?
Nein — anders als im Lieferschein-Editor ist die Barcode-Erkennung hier immer aktiv, unabhängig vom allgemeinen Schalter in den Beleg-Einstellungen. Welche Codeformate dabei erkannt werden (das Standardformat oder zusätzlich GS1), legt trotzdem dieselbe Formatliste in den Beleg-Einstellungen fest.
Was passiert mit meiner erfassten Liste, wenn ich die Seite versehentlich schließe?
Solange Artikel erfasst und noch nicht abgesendet sind, warnt der Browser vorher. Ein Grund dafür: Die Liste lebt ausschließlich im Browser, ohne Bestätigung ist die Erfassung nach dem Schließen verloren und muss neu begonnen werden.
Warum fragt die Regalbetreuung beim Hinzufügen eines Artikels nach einem Mindesthaltbarkeitsdatum?
Weil für diesen Artikel ein Mindesthaltbarkeitsdatum Pflicht ist und die gewählte Bestandszeile kein eindeutiges kennt. flinkest öffnet dann das Fenster „Mindesthaltbarkeitsdatum erforderlich“, in dem du das Datum vom Etikett einträgst. Hinzufügen übernimmt den Artikel mit diesem Datum in die Liste, Abbrechen verwirft ihn. Das gilt beim Klick auf einen Treffer und bei einem Scan ohne Datum. Bringt der Scan ein Datum mit, etwa ein GS1-Code, oder hat die Bestandszeile schon eines, fragt flinkest nicht nach.
Wo finde ich die Regalbetreuung?
In der Lieferscheinliste: Im Kopf der Liste steht links neben Neu die Schaltfläche Regalbetreuung (bei schmalem Fenster im „…"-Menü). Sie erscheint nur, wenn du Lieferscheine bearbeiten darfst. Einen eigenen Menüpunkt gibt es ab Werk nicht, ein Administrator kann aber einen im Menü anlegen.
Kann ich in der Regalbetreuung mehr erfassen, als auf Lager ist?
Das hängt an der Einstellung „Artikel muss auf Lager liegen" in den Beleg-Einstellungen. Ist sie eingeschaltet, ist jede Zeile auf den Bestand genau dieser Kombination aus Artikel, Lager und Charge begrenzt, und es erscheint „Auf verfügbaren Bestand begrenzt" — brauchst du mehr, nimm denselben Artikel zusätzlich aus einem anderen Lager auf. Ist sie aus (die Voreinstellung), gibt es keine Obergrenze: Der Lieferschein trägt die volle Menge, und beim Finalisieren wird der Bestand negativ.
Aus welchem Lager bucht die Regalbetreuung, wenn der gescannte Code keine Charge enthält?
flinkest nimmt die erste passende Bestandszeile des Artikels, in der Reihenfolge der Trefferliste (nach Lagername). Ist „Artikel muss auf Lager liegen“ ausgeschaltet, stehen dabei die Lager mit Ware vor den leeren, sodass möglichst aus einem Lager gebucht wird, in dem tatsächlich etwas liegt. Liegt der Artikel in mehreren Lagern, ist das aber nicht zwingend das Lager, aus dem du entnommen hast — wer lagergenau arbeiten muss, wählt die Zeile aus der Trefferliste aus oder kontrolliert das Lager an der erfassten Zeile.
Warum lässt sich die Menge in der Regalbetreuung nicht höher stellen als der Bestand?
Weil in den Beleg-Einstellungen „Artikel muss auf Lager liegen“ eingeschaltet ist. Dann ist jede Zeile auf den Bestand genau dieser Kombination aus Artikel, Lager und Charge begrenzt: + ist am Bestand deaktiviert, eine höhere Eingabe wird zurückgesetzt, und darunter steht „Auf verfügbaren Bestand begrenzt“ mit der Höchstmenge. Brauchst du mehr, nimm denselben Artikel zusätzlich aus einem anderen Lager auf. Der Bestand der Zeile ist dabei eine Momentaufnahme vom Zeitpunkt des Hinzufügens und wird nicht laufend nachgeladen.
Kann ich in der Regalbetreuung mehr erfassen, als laut System auf Lager ist?
Ja, solange in den Beleg-Einstellungen „Artikel muss auf Lager liegen“ ausgeschaltet ist (die Voreinstellung). Dann gibt es keine Obergrenze, keinen Begrenzungshinweis, und das Absenden bleibt möglich — ausgeliefert wird, was physisch beim Kunden landet, auch wenn ein Wareneingang im System noch fehlt. Der Lieferschein trägt die volle Menge; beim Finalisieren bucht flinkest sie aus, und der Bestand dieses Lagers wird negativ.
Bekommen Positionen aus der Regalbetreuung eine Kostenstelle?
Ja. Beim Absenden belegt flinkest Kostenstelle und Kostenschlüssel jeder Position nach der Einstellung Kostenstellen-Quelle in den Beleg-Einstellungen vor — vom Artikel, vom Kunden oder vom gewählten Standort, genau wie im Beleg-Editor. Wer am Regal pickt, muss dafür keine Kostenstelle kennen. Lässt sich die Vorbelegung nicht ermitteln, wird die Position ohne Kostenstelle gespeichert, der Lieferschein entsteht trotzdem.
Weitere Fragen: alle FAQs durchsuchen.