Kommissionierung
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-05
In der Kommissionierung stellst du die Ware zu einer Bestellung zusammen: Du wählst die Bestellung aus, gibst das Lager an, scannst die Artikel ab und schließt den Vorgang ab. Das Ergebnis ist ein fertiger, nummerierter Lieferschein und bei lagergeführten Artikeln der passende Abgang aus dem Lager. Der Bildschirm ist auf Handscanner ausgelegt — es gibt kein Eingabefeld für Mengen, jeder Scan zählt genau ein Stück.

Wann der Bereich sichtbar ist
Die Kommissionierung gibt es nur mit aktiviertem Shop-Modul, und dein Benutzer braucht die Berechtigung, Bestellungen zu bearbeiten. Fehlt eines von beidem, landest du auf der Hinweisseite „403". Das reine Leserecht auf Bestellungen genügt hier also nicht, anders als in der Liste der Bestellungen.
Damit die Bestandsangaben je Charge erscheinen, braucht dein Benutzer zusätzlich das Leserecht auf Lager; für die Bestandskorrektur aus diesem Bildschirm heraus das Recht, Lagerbewegungen zu bearbeiten.
Denselben Ablauf gibt es in den mobilen Apps für iOS und Android. Wer dort den Eintrag Kommissionierung sieht, steuerst du über das mobile Menü.
Die eingeplanten Bestellungen
Solange keine Kommissionierung läuft, steht oben der Titel Kommissionierung und darunter je Bestellung eine Karte:
- oben links die Bestellnummer, oben rechts das Bestelldatum
- darunter die Lieferadresse — Name, Straße, Postleitzahl und Ort, so wie sie in der Bestellung stehen
- ganz unten über die volle Breite die Schaltfläche Kommissionieren starten
Mehr zeigt die Karte nicht: keine Positionen, keine Summe, keinen Status. Welche Artikel zu holen sind, siehst du erst, nachdem du die Kommissionierung gestartet hast.
Welche Bestellungen hier stehen. Zwei Bedingungen müssen zusammenkommen. Erstens muss die Bestellung in der Kommissionierübersicht auf heute oder einen der folgenden Tage eingeplant sein — dort ziehst du die Bestellungen auf die Tageszeilen. Zweitens muss ihr Status In Bearbeitung oder Kommissionierung sein. Eine ganz neue Bestellung erscheint deshalb nicht: Setze ihren Status zuerst in den Bestelldetails auf „In Bearbeitung". Sortiert wird nach dem eingeplanten Tag und darin in der Reihenfolge, die du in der Übersicht festgelegt hast.
Ist keine Bestellung eingeplant, bleibt der Bereich unter dem Titel leer. Dann ist entweder für heute und die folgenden Tage nichts eingeplant, oder die eingeplanten Bestellungen haben einen anderen Status. Achtung: Eine Bestellung, die auf einen vergangenen Tag eingeplant war und nicht abgearbeitet wurde, fällt aus dieser Liste heraus — sie muss in der Kommissionierübersicht auf einen neuen Tag gezogen werden.
Der Bildschirm hält sich selbst aktuell. Ändert jemand anderes eine Bestellung oder die Tagesplanung, lädt die Liste von selbst nach. Du musst die Seite nicht neu laden.
Die Kommissionier-Ansicht
Nach dem Start wechselt der Bildschirm die Ansicht. Oben steht jetzt Kommissioniere Bestellung # mit der Bestellnummer, darunter drei Bereiche:
Das Feld „derzeitiges Lager". Hier wählst du das Lager, aus dem du die Ware nimmst; unausgewählt steht dort „Lager auswählen". Solange kein Lager gewählt ist, bleibt die Artikelliste darunter leer — das Feld ist also der erste Schritt, nicht eine Option. Nach der Auswahl gibt flinkest den Eingabefokus wieder frei, damit die folgenden Scans nicht im Auswahlfeld landen. Ein Wechsel des Lagers mitten im Lauf ist möglich, aber ungünstig: Wird derselbe Artikel mit derselben Charge danach noch einmal gescannt, wird die Menge auf die bestehende Zeile addiert — und die trägt das zuvor gewählte Lager. Nimm die Zeile in dem Fall über den Papierkorb heraus und scanne neu.
Die Artikelkarten. Je Artikel der Bestellung eine Karte mit der Artikelnummer in großer Schrift und dem Artikelnamen darunter. Rechts steht, wie viel noch fehlt: „noch
Die Scan-Zeilen. Unter jeder Artikelkarte steht je Erfassung eine Zeile in der Form „
Ganz unten liegen zwei Schaltflächen: Kommissionieren abbrechen und Kommissionieren abschließen. Die zweite bleibt gesperrt, solange noch kein einziger Artikel erfasst ist oder solange irgendeine Zeile mehr Menge trägt, als im Lager liegt.
Aktionen
Kommissionieren starten. Klicke auf der Karte auf Kommissionieren starten. Gibt es zu dieser Bestellung schon einen nicht stornierten Lieferschein, fragt flinkest zuerst „Lieferschein existiert bereits" mit dem Hinweis „Für diese Bestellung existiert bereits ein Lieferschein. Möchten Sie trotzdem eine neue Kommissionierung starten?" — für eine Teillieferung ist das der richtige Weg, du bekommst dann einen zweiten Lieferschein. Danach folgt die Rückfrage „Kommissionieren" / „Kommissionieren starten für Bestellung #…". Mit Ja springt die Bestellung auf den Status Kommissionierung, und die Positionen werden nach Artikelnummer sortiert geladen.
Ein unterbrochener Lauf geht nicht verloren. Jede Erfassung wird zusätzlich im Browser gespeichert. Lädst du die Seite neu oder schließt du das Fenster, steht die Bestellung wieder in der Liste — mit Kommissionieren starten holst du den angefangenen Stand samt aller Scans zurück. Dieser Zwischenstand hängt am Gerät und am Browser: An einem anderen Rechner beginnst du von vorn.
Artikel scannen. Welche Barcodes erkannt werden, legt eine Formatliste in den Beleg-Einstellungen fest — sie gilt für alle Scan-Schirme im Lagerbereich gemeinsam. Im Auslieferungszustand ist das ein benutzerdefiniertes Muster #Artikelnummer Charge# — Raute, Artikelnummer, Leerzeichen, Charge, Raute; die erste Raute schaltet die Erfassung ein, die zweite wieder aus, und flinkest bucht mit dem nächsten Zeichen danach (bei Handscannern meist der abschließende Zeilenumbruch). Zusätzlich lässt sich ein GS1-Format aktivieren: Ein GS1-Code (aus einem GS1-QR-, DataMatrix- oder GS1-128-Etikett) trägt keine Artikelnummer, sondern eine GTIN — flinkest findet den Artikel darüber anhand seiner hinterlegten EAN und liest Charge sowie Mindesthaltbarkeitsdatum direkt mit. Ein GS1-Code hat kein eigenes Abschlusszeichen: Der Scanner muss stattdessen so eingerichtet sein, dass er nach dem Code Enter sendet, sonst wertet flinkest ihn nicht aus. Jeder Scan zählt ein Stück: Für fünf Stück scannst du fünfmal. Dieselbe Charge landet dabei auf derselben Zeile und erhöht deren Menge — bringt ein späterer Scan ein Mindesthaltbarkeitsdatum mit, das die Zeile noch nicht hatte, übernimmt flinkest es nachträglich; eine andere Charge bekommt eine eigene Zeile. Zwischen zwei Erfassungen muss mindestens eine Sekunde liegen — was schneller kommt, wird verworfen, damit ein doppelt sendender Scanner nicht doppelt bucht.
Einen Artikel scannen, der nicht in der Bestellung steht. flinkest fragt dann „Unbekannter Artikel gescannt" und nennt die gescannte Nummer; der Hinweistext dieser Rückfrage ist noch nicht übersetzt und erscheint auf Englisch. Mit Ja kommt der Artikel als zusätzliche Karte in die Liste und wandert später mit auf den Lieferschein. Ist die Nummer keinem Artikel zuzuordnen, meldet flinkest das und erfasst nichts — bei einem GS1-Scan steht in dieser Meldung entsprechend die gescannte EAN statt einer Artikelnummer. Zusätzlich aufgenommene Artikel haben keine Sollmenge — bei ihnen steht deshalb kein „noch …".
Eine Erfassung zurücknehmen. Klicke in der Scan-Zeile auf das Papierkorb-Symbol. Die Zeile verschwindet ohne Rückfrage; bei einem zusätzlich aufgenommenen Artikel verschwindet mit der letzten Zeile auch die Karte. Solange du nicht abgeschlossen hast, ist noch nichts gebucht — im Lager passiert dabei nichts.
Bestand korrigieren. Zeigt eine Zeile „Nicht genug auf Lager", öffnet Lagerkorrektur durchführen einen Dialog mit dem Hinweis, welche Charge korrigiert wird, und einem Zahlenfeld mit Plus und Minus. Trage dort den tatsächlich vorhandenen Bestand ein und bestätige mit Lagerkorrektur durchführen; die Rückfrage „Lagerkorrektur" / „Lagerkorrektur durchführen?" bestätigst du mit Ja, ausführen. flinkest meldet „Lagerkorrektur wurde durchgeführt" und aktualisiert die Bestandsanzeige — je nachdem, ob die eingetragene Zahl über oder unter dem zuvor angezeigten Bestand liegt, bucht flinkest einen Zugang oder einen Abgang.
Was die Korrektur bewirkt. Sie legt eine Buchung auf genau dieses Lager und diese Charge an, mit dem Vermerk, dass sie während der Kommissionierung dieser Bestellung entstanden ist. Die Buchung bleibt in den Lagerbewegungen sichtbar und ist damit nachvollziehbar — sie ist eine echte Buchung, keine Notlösung nur für diesen Lauf. Fehlt der Bestand, weil ein früherer Lauf die Ware bereits ausgebucht hat, ist die Korrektur der falsche Griff: Dann prüfe zuerst, ob zu dieser Bestellung schon ein Lieferschein existiert.
Kommissionieren abbrechen. Die Schaltfläche unten links fragt „Kommissionierung abbrechen" / „Soll der Kommissionier-Vorgang wirklich abgebrochen werden?". Mit Ja werden alle Erfassungen verworfen und die Bestellung geht auf den Status In Bearbeitung zurück — sie steht danach wieder in der Liste und kann von vorn begonnen werden. Bereits durchgeführte Lagerkorrekturen bleiben bestehen; die sind eigene Buchungen.
Kommissionieren abschließen. Die Rückfrage lautet „Kommissionierung abschließen?" / „Soll der Kommissioniervorgang abgeschlossen werden?" mit den Schaltflächen Ja, ausführen und Abbrechen. Danach entsteht in einem Zug der Lieferschein, flinkest nennt dessen Nummer und fragt „Lieferschein öffnen" / „Soll der Lieferschein geöffnet werden?" — mit Ja landest du direkt in den Lieferscheindetails, mit Nein zurück in der Liste der eingeplanten Bestellungen.
Was der Abschluss anlegt. Der Lieferschein ist sofort fertig und nummeriert — es gibt keinen Entwurf, den du noch nachbearbeiten müsstest. Er bekommt das heutige Belegdatum, Rechnungs- und Lieferadresse aus der Bestellung sowie Kopf- und Fußtext aus den Beleg-Einstellungen beziehungsweise den beim Kunden hinterlegten Texten. Je erfasste Zeile entsteht eine Position in der Reihenfolge, in der du gescannt hast: Zwei Chargen desselben Artikels werden zu zwei Positionen, ein mitgescanntes Mindesthaltbarkeitsdatum wandert mit auf die Position. Die Preise rechnet flinkest mit den Konditionen, die heute für diesen Kunden gelten, nicht mit denen aus der Bestellung. Die Bestellung geht auf Kommissioniert; sobald der Lieferschein unterschrieben wird, auf Erledigt.
Was im Lager passiert. Bei jedem lagergeführten Artikel bucht flinkest die erfasste Menge — samt Charge und einem mitgescannten Mindesthaltbarkeitsdatum — aus dem gewählten Lager aus. Jede Lagerbewegung trägt Bestell- und Lieferscheinnummer als Notiz — so bleibt später nachvollziehbar, wohin die Ware gegangen ist, auch für die Chargenverfolgung. Nicht lagergeführte Artikel kommen auf den Lieferschein, bewegen aber keinen Bestand. Mit dem Abschluss endet außerdem die Reservierung: Solange eine Bestellung neu, in Bearbeitung oder in Kommissionierung ist, gilt ihre Menge beim Artikel als reserviert; danach zählt nur noch der echte Lagerabgang.
Ist an einem Artikel ein Mindesthaltbarkeitsdatum Pflicht, lässt er sich über das benutzerdefinierte Scan-Format allein nicht abschließen — dieses Format liefert nie ein Datum, und ein Eingabefeld dafür gibt es auf diesem Bildschirm nicht. Ein solcher Artikel lässt sich nur über einen GS1-Scan kommissionieren, dessen Code das Mindesthaltbarkeitsdatum mitbringt.
Das Lieferschein-PDF entsteht im Hintergrund. Niemand soll beim Kommissionieren darauf warten. Ist es beim Öffnen noch nicht fertig, erzeugt flinkest es sofort beim Abruf.
Warum „not enough on stock for product … and batch …" erscheint. Diese Meldung kommt beim Abschluss, wenn der Bestand einer Charge nicht reicht — sie nennt Artikel und Charge und ist noch nicht übersetzt. In diesem Fall wird gar nichts gebucht: kein Lieferschein, keine einzige Lagerbewegung. Korrigiere den Bestand und schließe erneut ab. Der Grund kann auch ein bereits erfolgter Lauf sein, der die Ware schon ausgebucht hat.
Warum „Dieser Auftrag wurde bereits kommissioniert. Bitte die Liste neu laden." erscheint. Die Bestellung ist schon abgeschlossen, und der abgeschickte Lauf weicht von dem ab, der sie abgeschlossen hat — etwa weil zwei Geräte gleichzeitig an derselben Bestellung waren. Lade die Liste neu und sieh im Lieferschein nach, was tatsächlich gebucht wurde. Schickst du dagegen denselben Lauf noch einmal — etwa nach einem Verbindungsabbruch —, bekommst du den bereits erzeugten Lieferschein zurück: kein zweiter Beleg, keine zweite Lagerbuchung.
Verwandte Seiten
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- Lieferschein bearbeiten
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- Beleg-Einstellungen
Häufige Fragen
Warum steht meine Bestellung nicht in der Kommissionierung? Zwei Dinge müssen stimmen: Die Bestellung muss in der Kommissionierübersicht auf heute oder einen der nächsten Tage eingeplant sein, und ihr Status muss „In Bearbeitung" oder „Kommissionierung" lauten. Eine neue Bestellung erscheint also erst, wenn du sie in den Bestelldetails auf „In Bearbeitung" gesetzt und in der Übersicht auf einen Tag gezogen hast. War sie auf einen vergangenen Tag eingeplant, zieh sie in der Übersicht auf einen neuen Tag.
Nach dem Start sehe ich keine Artikel — nur das Feld „derzeitiges Lager". Dann ist noch kein Lager ausgewählt. Die Artikelliste erscheint erst, wenn im Feld „derzeitiges Lager" ein Lager steht, denn ohne Lager gibt es keinen Bestand, gegen den gezählt werden könnte.
Wie erfasse ich mehrere Stück eines Artikels? Durch mehrfaches Scannen — jeder Scan zählt ein Stück, ein Mengenfeld gibt es nicht. Zwischen zwei Scans muss mindestens eine Sekunde liegen, sonst wird der zweite verworfen. Hast du zu viel erfasst, nimm die Zeile über das Papierkorb-Symbol heraus und scanne neu.
Wie muss der Barcode aufgebaut sein?
Das hängt vom konfigurierten Scan-Format in den Beleg-Einstellungen ab. Im Auslieferungszustand nach dem Muster #Artikelnummer Charge#: Raute, Artikelnummer, ein Leerzeichen, Charge, Raute; der Scanner muss danach noch ein Zeichen senden — üblicherweise den Zeilenumbruch —, erst dann wird die Erfassung gebucht. Ist zusätzlich GS1 aktiviert, wird ein GS1-Code über die EAN des Artikels aufgelöst, und der Scanner muss dafür Enter als Suffix senden statt der schließenden Raute.
Muss ich die Kommissionierung in einem Zug erledigen? Nein. Der Stand wird im Browser mitgeschrieben: Kommst du an denselben Rechner zurück, holst du ihn mit „Kommissionieren starten" wieder hervor. An einem anderen Gerät fängst du von vorn an. Ein Klick auf „Kommissionieren abbrechen" verwirft den Stand endgültig.
Kann ich eine Bestellung in zwei Lieferungen aufteilen? Ja. Erfasse beim ersten Lauf nur die Ware, die mitgeht, und schließe ab. Die Bestellung steht danach auf „Kommissioniert"; setze sie in den Bestelldetails wieder auf „In Bearbeitung", damit sie erneut in der Kommissionierung erscheint. Beim zweiten Start weist flinkest darauf hin, dass schon ein Lieferschein existiert — bestätige das, du bekommst dann einen zweiten.
Ich habe „Nicht genug auf Lager", obwohl die Ware im Regal liegt. Der Bestand wird immer für die Kombination aus Lager und Charge geprüft. Prüfe zuerst, ob das richtige Lager im Feld „derzeitiges Lager" steht und ob die gescannte Charge zu der im Regal passt. Stimmt beides, ist der gebuchte Bestand zu niedrig: Dann hilft die Bestandskorrektur aus der roten Meldung. Steht der Bestand dagegen zu niedrig, weil zu dieser Bestellung schon einmal kommissioniert wurde, korrigiere nichts, sondern sieh im bestehenden Lieferschein nach.
Kann derselbe Lieferschein zweimal entstehen? Nein. Wird derselbe Kommissionierlauf noch einmal abgeschickt, antwortet flinkest mit dem bereits erzeugten Lieferschein; ein zweiter Beleg und eine zweite Lagerbuchung entstehen nicht. Weicht ein zweiter Lauf inhaltlich ab, obwohl die Bestellung abgeschlossen ist, wird er mit dem Hinweis abgelehnt, die Liste neu zu laden.
Warum komme ich nicht in die Kommissionierung hinein? Der Bereich braucht das aktivierte Shop-Modul und die Berechtigung, Bestellungen zu bearbeiten. Mit reinem Leserecht auf Bestellungen wirst du auf die „403"-Hinweisseite umgeleitet.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Warum steht meine Bestellung nicht in der Kommissionierung?
Zwei Dinge müssen stimmen: Die Bestellung muss in der Kommissionierübersicht auf heute oder einen der nächsten Tage eingeplant sein, und ihr Status muss „In Bearbeitung" oder „Kommissionierung" lauten. Eine neue Bestellung erscheint also erst, wenn du sie in den Bestelldetails auf „In Bearbeitung" gesetzt und in der Übersicht auf einen Tag gezogen hast. War sie auf einen vergangenen Tag eingeplant, zieh sie in der Übersicht auf einen neuen Tag.
Nach dem Start sehe ich keine Artikel — nur das Feld „derzeitiges Lager". Dann ist noch kein Lager ausgewählt. Die Artikelliste erscheint erst, wenn im Feld „derzeitiges Lager" ein Lager steht, denn ohne Lager gibt es keinen Bestand, gegen den gezählt werden könnte.
Wie erfasse ich mehrere Stück eines Artikels?
Durch mehrfaches Scannen — jeder Scan zählt ein Stück, ein Mengenfeld gibt es nicht. Zwischen zwei Scans muss mindestens eine Sekunde liegen, sonst wird der zweite verworfen. Hast du zu viel erfasst, nimm die Zeile über das Papierkorb-Symbol heraus und scanne neu.
Wie muss der Barcode aufgebaut sein?
Das hängt vom konfigurierten Scan-Format in den Beleg-Einstellungen ab. Im Auslieferungszustand nach dem Muster #Artikelnummer Charge#: Raute, Artikelnummer, ein Leerzeichen, Charge, Raute; der Scanner muss danach noch ein Zeichen senden — üblicherweise den Zeilenumbruch —, erst dann wird die Erfassung gebucht. Ist zusätzlich GS1 aktiviert, wird ein GS1-Code über die EAN des Artikels aufgelöst, und der Scanner muss dafür Enter als Suffix senden statt der schließenden Raute.
Muss ich die Kommissionierung in einem Zug erledigen?
Nein. Der Stand wird im Browser mitgeschrieben: Kommst du an denselben Rechner zurück, holst du ihn mit „Kommissionieren starten" wieder hervor. An einem anderen Gerät fängst du von vorn an. Ein Klick auf „Kommissionieren abbrechen" verwirft den Stand endgültig.
Kann ich eine Bestellung in zwei Lieferungen aufteilen?
Ja. Erfasse beim ersten Lauf nur die Ware, die mitgeht, und schließe ab. Die Bestellung steht danach auf „Kommissioniert"; setze sie in den Bestelldetails wieder auf „In Bearbeitung", damit sie erneut in der Kommissionierung erscheint. Beim zweiten Start weist flinkest darauf hin, dass schon ein Lieferschein existiert — bestätige das, du bekommst dann einen zweiten.
Ich habe „Nicht genug auf Lager", obwohl die Ware im Regal liegt. Der Bestand wird immer für die Kombination aus Lager und Charge geprüft. Prüfe zuerst, ob das richtige Lager im Feld „derzeitiges Lager" steht und ob die gescannte Charge zu der im Regal passt. Stimmt beides, ist der gebuchte Bestand zu niedrig: Dann hilft die Bestandskorrektur aus der roten Meldung. Steht der Bestand dagegen zu niedrig, weil zu dieser Bestellung schon einmal kommissioniert wurde, korrigiere nichts, sondern sieh im bestehenden Lieferschein nach.
Kann derselbe Lieferschein zweimal entstehen?
Nein. Wird derselbe Kommissionierlauf noch einmal abgeschickt, antwortet flinkest mit dem bereits erzeugten Lieferschein; ein zweiter Beleg und eine zweite Lagerbuchung entstehen nicht. Weicht ein zweiter Lauf inhaltlich ab, obwohl die Bestellung abgeschlossen ist, wird er mit dem Hinweis abgelehnt, die Liste neu zu laden.
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