Kunden
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Video: Kunden finden, filtern und weiterverarbeiten (2:56)
Video: Kunden anlegen
Video: Mehrere Kunden auf einmal löschen
Video: UID-Nummer prüfen
Kunden legst du in flinkest genau einmal an — danach arbeitet jeder Beleg mit diesen Daten weiter: Adresse, Zahlungsziel, eigene Kopf- und Fußtexte und die UID-Nummer wandern automatisch in jedes neue Angebot und jede Rechnung. Die Kundenliste dient drei Aufgaben: Finden, Pflegen und Handeln — und ist damit der Einstieg in den gesamten Kundenstamm. Diese Seite ist entlang genau dieser Funktionen gegliedert: jede Überschrift erklärt eine Fähigkeit der Liste und wie du sie bedienst.

Liste, Navigation und Anzeige
Die Kundenliste anzeigen
Ohne eigene Einstellung zeigt jede Zeile vier Spalten:
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| # | die Kundennummer |
| Name | Firmenname bzw. Vor- und Nachname |
| Adresse | Straße, PLZ, Ort und Land |
| Kontakt | Telefonnummer und E-Mail-Adresse |
Welche Spalten das sind, ist nicht fest verdrahtet — siehe „Spalten konfigurieren" weiter unten. Die Liste zeigt ausschließlich Kunden; Lieferanten haben eine eigene, gleich aufgebaute Liste, damit sich die beiden Stämme nie vermischen. Ganz oben steht der Bereichstitel „Kunden", rechts daneben die Schaltfläche Neu — sie erscheint nur, wenn dein Benutzer Kunden bearbeiten darf. Ohne dieses Recht kannst du die Liste ansehen und öffnen, aber nichts anlegen, ändern oder löschen — so kann etwa der Außendienst nachschlagen, ohne versehentlich Stammdaten zu verändern.
Zur Kundenakte springen
Ein Klick auf den Namen öffnet die Kundendetails — die vollständige Kundenakte mit allen Belegen, Standorten und dem Umsatz. Am rechten Rand jeder Zeile liegt außerdem ein Menü mit den Aktionen zu genau diesem Kunden (siehe „Aktionen aus der Zeile" weiter unten).
Alias-Name in der Liste
Ein hinterlegter Alias-Name — eine Kurzform oder ein Suchname, ohne den offiziellen Firmennamen zu verwässern — steht in Klammern hinter dem Namen, etwa „Müller GmbH (Müller)". Er wird auch von der Sofortsuche mitdurchsucht.
Paginierung und Zeilen pro Seite
Unten blätterst du mit Erste/Vorherige/Nächste/Letzte Seite durch den Stamm. Rechts daneben legt „Zeilen pro Seite" fest, ob 10, 20, 50, 100 oder 200 Kunden auf einer Seite stehen — die Vorgabe sind 20. Praktisch, sobald der Stamm mehr als eine Bildschirmseite füllt.
Leerer Kundenstamm
Ist noch kein Kunde angelegt, zeigt die Liste statt Zeilen einen Hinweis mit Startbeschreibung. Derselbe Hinweis erscheint auch, wenn eine Suche oder ein Filter keinen Treffer findet — Erstnutzer-Führung und Rückmeldung bei „keine Treffer" laufen also über dieselbe Anzeige.
Liste bleibt aktuell
Ändert jemand anderes einen Kunden, lädt sich die Liste von selbst nach — du musst die Seite nicht neu laden. Das gilt im Mehrbenutzer-Betrieb: Was eine Kollegin gerade anlegt oder ändert, erscheint bei dir ohne Zutun.
Suchen, Filtern und Sortieren
Sofortsuche
Der Cursor steht beim Öffnen der Seite bereits im Suchfeld, du kannst sofort lostippen. Die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe von selbst und durchsucht genau fünf Felder: Name, Alias-Name, Vorname, Nachname und Kundennummer — also alles, was dir ein Anrufer typischerweise nennt. Ein Teil des Wortes genügt. Ort, PLZ, Straße, E-Mail-Adresse und Telefonnummer durchsucht das Feld nicht — dafür gibt es das Filterpanel.
A–Z blättern
Die Buchstabengruppen A–D, E–H bis U–X und Y–Z direkt unter der Kopfzeile blättern wie im Telefonbuch: Ein Klick zeigt nur Kunden, deren Name mit einem dieser Buchstaben beginnt, UND-verknüpft mit einer eventuell gesetzten Suche. Ein erneuter Klick auf die aktive Gruppe hebt die Einschränkung wieder auf. Bei Privatpersonen richtet sich die Gruppe nach dem Vornamen, weil der angezeigte Name dort aus Vor- und Nachname zusammengesetzt ist.
Filter & Sortierung
Für alles, was das Suchfeld nicht abdeckt, öffnet das Trichter-Symbol in der Werkzeugleiste das Panel Filter & Sortierung: Kundennummer, Name, Vorname, Nachname, E-Mail, Telefon, UID-Nummer, UID-Status, Typ (Firma oder Privatperson), Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) sowie „Angelegt von" und „Angelegt am". Der Filter UID-Status bildet das Ergebnis der letzten UID-Prüfung ab — gleich, ob sie über Prüfen am Kunden oder über die regelmäßige UID-Prüfung aller Kunden lief; mit „ist leer" findest du vor der nächsten EU-Lieferung alle Kunden, deren Nummer noch nie geprüft wurde, statt es erst beim einzelnen Beleg zu bemerken. Gesetzte Filter erscheinen als eigene Leiste über der Werkzeugleiste und lassen sich dort einzeln wieder entfernen — so siehst du immer, warum die Liste gerade kürzer ist. Ein Filter-Reset-Knopf in der Werkzeugleiste erscheint, sobald mindestens ein solcher Nutzerfilter (oder Suche/Buchstabengruppe) aktiv ist, und bringt dich mit einem Klick zurück zum Gesamtstamm; der technisch immer aktive Pflichtfilter auf Kunden zählt dabei nicht mit.
Gespeicherte Filter
Wiederkehrende Auswahlen — etwa „alle Firmenkunden ohne geprüfte UID" — musst du nicht jedes Mal neu zusammenstellen: Oben im Panel Filter & Sortierung speicherst du die aktuelle Filter- und Sortierkombination unter einem Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; das Papierkorb-Symbol daneben löscht einen ausgewählten gespeicherten Filter wieder. Gespeicherte Filter sind persönlich — deine Kolleginnen und Kollegen sehen ihre eigenen; Administratoren sehen zusätzlich die gespeicherten Filter aller Benutzer und können sie löschen. Kunden und Lieferanten führen dabei außerdem getrennte Listen gespeicherter Filter: Ein für die Kundenliste gespeicherter Filter taucht auf der Lieferantenliste nicht auf.
Sortierung der Liste
Drei Ebenen greifen ineinander: Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift (# oder Name) sortiert sofort danach und schaltet bei erneutem Klick zwischen auf- und absteigend um — das geht immer vor. Im Reiter Sortieren desselben Filterpanels legst du stattdessen mehrere Sortierfelder samt Reihenfolge explizit fest, per Ziehen in die gewünschte Abfolge gebracht. Hat noch niemand in diesem Browser selbst sortiert, greift die Standardsortierung aus dem Zahnrad-Dialog „Spalten konfigurieren" — betriebsweit, für jeden Benutzer gleich. Ist keine hinterlegt, zeigt die Liste die Kunden nach Name aufsteigend; ohne das käme der Stamm in seiner Datenbank-Speicherreihenfolge, bei importierten Kunden also in Import-Reihenfolge.
Die Liste merkt sich deinen Stand
Suche, Filter, Buchstabengruppe, Sortierung und Seitenzahl bleiben erhalten: Kommst du von einem Kunden zurück, steht die Liste genau so da wie vorher — du kannst also eine gefilterte Liste Kunde für Kunde abarbeiten. Kunden und Lieferanten führen dabei jeweils ihren eigenen gemerkten Stand. Nur der Ein-/Aus-Zustand der Mehrfachauswahl (siehe „Mehrfachauswahl und Massenlöschen") bleibt bewusst nicht erhalten.
Kunden anlegen und bearbeiten
Neuen Kunden anlegen
Klicke oben rechts auf Neu. Es öffnet sich der Dialog Neuen Kunden anlegen — er ist bewusst mehr als eine Adressmaske: Was du hier einmal hinterlegst, übernimmt flinkest später in jeden Beleg dieses Kunden. Oben, immer sichtbar, die Basisdaten — Typ (Firma oder Privatperson), Kundennummer, bei Firmen zusätzlich die UID-Nummer, die GLN (eine weltweit eindeutige, 13-stellige GS1-Nummer für Handelspartner-Systeme; optional, aber bei Eingabe auf Format samt Prüfziffer kontrolliert) und das Feld zu Handen für die Person beim Kunden, die Post wie Rechnungen oder Lieferungen persönlich erhalten soll, dazu Name bzw. Vor- und Nachname mit Anrede und Titel, Alias-Name, Adresse, Telefon und E-Mail. Bei Privatpersonen setzt flinkest den Namen automatisch aus Vor- und Nachname zusammen; welcher Typ vorausgewählt ist, steuert eine Einstellung. Bei Firmen ist der Name Pflicht, bei Privatpersonen Vor- und Nachname; eine hinterlegte E-Mail-Adresse wird auf Gültigkeit geprüft, IBAN und BIC werden beim Speichern normalisiert und auf gültiges Format kontrolliert.
Darunter liegen vier Reiter — „Kommunikation", „Zahlung & Konditionen", „Belege" und „Buchhaltung & Sonstiges" —, dazu — wenn das Modul Shop unter Einstellungen → Module eingeschaltet und in den Shop-Einstellungen „Shop-System aktivieren“ angehakt ist, bzw. bei eingeschaltetem Rechnungslauf — ein weiterer Reiter „Shop & Rechnungslauf" mit Zahl- und Lieferarten (siehe „Zahl- und Lieferarten im Shop"), Bestellsperre und der Fakturierungsart: Sie entscheidet, ob ein Lieferschein dieses Kunden automatisch abgerechnet wird, sobald er unterschrieben bzw. finalisiert wird, oder erst im Rechnungslauf — Details dazu bei „Beleg direkt aus der Zeile erstellen".
Firmen-Kunden lassen sich beschleunigt anlegen: Tippst du im Namensfeld, schlägt flinkest über eine externe Firmenregister-Abfrage passende Unternehmen samt Adresse, Telefonnummer und Website vor — das spart Tipparbeit und vermeidet Adressfehler auf späteren Belegen (der Dienst braucht Internetzugriff und liefert lokal in Testumgebungen keine Vorschläge).
Nach dem Speichern landest du direkt in den Kundendetails, wo du bei Bedarf Standorte als Lieferadressen ergänzt.

Kundennummer
Die Kundennummer ist die eindeutige Referenz des Kunden — auch gegenüber der Buchhaltung: Zwei Kunden mit derselben Nummer würden Zahlungen und Umsätze dem falschen Konto zuordnen. Deshalb vergibt flinkest sie beim Speichern standardmäßig automatisch nach dem Nummernkreis aus den Kontakt-Einstellungen. Der Schalter Auto im Dialog steuert das: eingeschaltet heißt „automatisch beim Speichern", ausgeschaltet trägt flinkest den nächsten freien Vorschlag ein, den du überschreiben kannst — etwa um Nummern aus einem Altsystem weiterzuführen. Bereits anderweitig vergebene Nummern überspringt die automatische Vergabe dabei von selbst, notfalls bis zu tausend Nummern weiter — ein manuell nummerierter Kunde blockiert sie also nicht mehr. Trägst du von Hand eine schon vergebene Nummer ein, wird nicht gespeichert; stattdessen erscheint ein Hinweis mit einem Link auf den Kunden, der sie belegt, damit du den Konflikt sofort auflösen kannst.
Validierung beim Speichern
Alle Validierungsregeln leben im Backend, das Formular spiegelt sie nur — eine Wahrheit statt zweier, die auseinanderlaufen könnten. Lässt du ein Pflichtfeld leer (Name bei Firmen, Vor- und Nachname bei Privatpersonen) und speicherst, erscheint die Fehlermeldung direkt am Feld, nicht nur als allgemeiner Hinweis.
Firmen-Schnellanlage per Registerabfrage
Siehe den Absatz zur Registerabfrage unter „Neuen Kunden anlegen" oben — sie läuft direkt im Namensfeld des Anlegen-Dialogs, sobald du bei Typ „Unternehmen" zu tippen beginnst.
UID-Nummer prüfen
Lieferst du ohne Umsatzsteuer in ein anderes EU-Land, trägst du das Steuerrisiko, wenn die UID des Kunden nicht stimmt — deshalb lohnt es sich, die Nummer gleich beim Anlegen über die Schaltfläche Prüfen neben dem Feld UID-Nummer bestätigen zu lassen, sobald eine Nummer eingegeben ist. Das Ergebnis speichert flinkest am Kunden; über den Filter UID-Status der Liste findest du später jederzeit alle Kunden mit ungeprüfter oder ungültiger Nummer. Änderst du die Nummer, ohne sie neu prüfen zu lassen, verwirft flinkest das alte Prüfergebnis — es würde sich sonst auf eine Nummer beziehen, die es nicht mehr gibt. Eine nicht prüfbare UID-Nummer verhindert das Speichern nie.
Regelmäßige Prüfung aller Kunden. Eine beim Anlegen gültige UID kann später erlöschen, etwa wenn ein Kunde seinen Betrieb aufgibt. Damit du das nicht erst am einzelnen Beleg merkst, prüft flinkest auf Wunsch die UID-Nummern aller Kunden (und Lieferanten) wöchentlich, monatlich oder quartalsweise und schickt eine Zusammenfassung per E-Mail — eingerichtet in den Buchhaltungs-Einstellungen unter UID-Prüfung, dort lässt sich ein Durchgang auch sofort starten. Das Ergebnis landet genauso am Kunden wie bei Prüfen und ist damit im Filter UID-Status sichtbar. Antwortet das Register nicht, bleibt die bisherige Bewertung des Kunden stehen.
Tab „Kommunikation"
Hier trägst du weitere Kontaktwege ein — Website, LinkedIn, Xing und Ähnliches — und legst zusätzlich fest, wohin Belege dieses Kunden automatisch gehen: Rechnungen zum Beispiel direkt an die Buchhaltungs-Adresse des Kunden statt an den allgemeinen Ansprechpartner. Das Feld für unterschriebene Lieferscheine wirkt erst, wenn der automatische Versand in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet ist — der Dialog weist darauf hin und verlinkt dorthin.
E-Rechnung für diesen Kunden
Behörden und viele Firmenkunden wollen ihre Rechnungen nicht nur als PDF, sondern als E-Rechnung — in einem festgelegten Datenformat, das ihr System ohne Abtippen einliest. Im Reiter „Kommunikation“ direkt unter Rechnungen senden an wählst du deshalb das E-Rechnungsformat dieses Kunden: leer bleibt es bei Nur PDF, zur Wahl stehen ZUGFeRD (PDF mit eingebettetem XML), XRechnung (deutsche Behörden) und ebInterface (österreichische Behörden). Verschickst du ihm danach eine Rechnung oder Gutschrift per E-Mail, geht die E-Rechnung automatisch mit — ZUGFeRD ersetzt das PDF, XRechnung und ebInterface hängt flinkest als XML-Datei an. Dazu gehören zwei Felder, die manche Empfänger verlangen: Leitweg-ID / Auftragsreferenz (die Leitweg-ID deutscher Behörden bzw. die Auftragsreferenz des österreichischen Bundes, als Vorgabe für alle Belege dieses Kunden, am einzelnen Beleg überschreibbar) und Unsere Lieferantennummer beim Kunden. Was die Formate unterscheiden, erklärt die Seite E-Rechnung; wie sich das beim Versand auswirkt, die Kundendetails.
Tab „Zahlung & Konditionen"
IBAN und BIC des Kunden, sein Zahlungsziel samt Skonto-Tagen und -Prozentsatz sowie ein allgemeiner Rabatt in Prozent. Zahlungsziel und Rabatt sind der Grund, warum du beim Belegschreiben nicht mehr an die Konditionen denken musst: Jeder neue Beleg dieses Kunden übernimmt sie automatisch — die Kundenwerte gehen dabei den betrieblichen Standard-Zahlungsbedingungen vor.
Tab „Belege"
Eigene Kopf- und Fußtexte je Belegart (Angebot, Kostenvoranschlag, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift), etwa eine Rahmenvertragsklausel, die auf jeder Rechnung genau dieses Kunden stehen soll. Sie gehen den allgemeinen Texten aus den Beleg-Einstellungen vor — nicht nur bei Belegen, die du von Hand anlegst, sondern auch bei Serienrechnungen, bei Belegen aus Arbeitsberichten und bei Rechnungen aus Wartungsverträgen. Ein Beleg, der aus einem Vorbeleg entsteht, kann den Text stattdessen vom Vorbeleg übernehmen, wenn das in den Beleg-Einstellungen so eingestellt ist.
Anzeige individueller Kundenpreise
Hat ein Kunde individuelle Preise — etwa einen vereinbarten Stundensatz —, entscheidet das Feld Anzeige individueller Kundenpreise oben im Reiter „Belege", wie sie auf seinen Belegen erscheinen: Normalpreis mit Rabatt zeigt den regulären Preis und die Ermäßigung als Rabatt, sodass der Kunde sieht, was er spart; Kundenpreis als Einzelpreis druckt den vereinbarten Preis direkt als Einzelpreis, ohne Rabatt. Bleibt das Feld leer („Wie in den Beleg-Einstellungen"), gilt die Vorgabe aus den Beleg-Einstellungen. Ein Aufschlag — ein Kundenpreis über dem Normalpreis — erscheint immer als Einzelpreis. Kategorie-Rabatte und der allgemeine Kundenrabatt bleiben in beiden Varianten als Rabatt sichtbar; die Wahl betrifft nur die individuellen Kundenpreise. Die Einstellung wirkt, wenn Positionen bepreist werden — beim Hinzufügen von Artikeln im Beleg, in der Regalbetreuung, bei Belegen aus Arbeitsberichten und Wartungsverträgen oder beim Neuberechnen der Preise; bereits vorhandene Positionen ändern sich dadurch nicht.
Belegdesign je Belegart
In jedem Belegart-Reiter wählst du oben ein Belegdesign für die Belege dieser Art bei genau diesem Kunden — praktisch, wenn ein Kunde ein bestimmtes Erscheinungsbild verlangt, ohne dass du das Aussehen für alle anderen änderst. Leer („Belegdesign aus dem Belegdesigner") gilt das Design, das im Belegdesign zugewiesen ist. Ein einzelner Beleg kann trotzdem ein eigenes Design wählen; das geht dem Kundendesign vor. Solange ein Design bei einem Kunden hinterlegt ist, lässt es sich im Belegdesigner nicht löschen.
Zahl- und Lieferarten im Shop
Bestellt ein Kunde über deinen Shop, legst du im Reiter „Shop & Rechnungslauf" im Bereich Shop fest, wie er dort bezahlen und wie er seine Ware bekommen darf — etwa Kauf auf Rechnung nur für Stammkunden, deren Zahlungsmoral du kennst. Den Bereich gibt es nur, wenn das Modul Shop eingeschaltet und in den Shop-Einstellungen „Shop-System aktivieren“ angehakt ist.
Für die Bezahlung gibt es die Haken 'Bezahlen auf Rechnung' aktivieren und 'Online bezahlen' aktivieren. Ist die jeweilige Zahlart in den Shop-Einstellungen ausgeschaltet, hat der Haken keinen Effekt — das Formular weist darauf hin und verlinkt mit Shop-Einstellungen öffnen dorthin.
Für die Lieferart gibt es die Haken Kunde darf mit Lieferung bestellen und Kunde darf mit Abholung bestellen. Ab Werk sind beide gesetzt; eine Einschränkung gilt nur, wo du sie ausdrücklich setzt — etwa für einen Kunden außerhalb deines Liefergebiets, der nur abholen darf. Ist eine Lieferart in den Shop-Einstellungen ganz ausgeschaltet, wirkt der Haken am Kunden nicht; das Formular zeigt dann „Lieferung ist in den Shop-Einstellungen ausgeschaltet, diese Einstellung hat daher keine Wirkung.“ bzw. dasselbe für Abholung, samt Link Shop-Einstellungen öffnen. Mindestens eine Lieferart, die dein Shop auch anbietet, muss für den Kunden erlaubt bleiben — sonst speichert flinkest nicht und meldet „Für diesen Kunden muss mindestens eine Lieferart erlaubt bleiben“. Für viele Kunden auf einmal setzt du die Lieferarten über „Felder bearbeiten", außerdem lassen sich beide Werte beim Import von Kunden mitliefern. Was der Kunde dann im Warenkorb sieht, beschreibt Lieferart je Kunde einschränken.
Tab „Buchhaltung & Sonstiges"
Vorkontierung am Kunden: Kreditorennummer, Buchhaltungsnummer, Umsatzart (Vorgabe „Erlöse Inland"), bei der Umsatzart „Erlöse EU" zusätzlich die Art der EU-Lieferung, Kostenstelle und Kostenschlüssel legst du einmal fest, damit die Belege des Kunden später in der Buchhaltungs-Übersicht und im Export an den Steuerberater richtig zugeordnet ankommen, ohne dass jemand je Beleg eingreifen muss — dazu eine interne Notiz.
Buchhaltungsnummer. Sie ist das Konto dieses Kunden im Buchhaltungsexport — egal, ob deine Kanzlei das Exportformat BMD oder RZL bekommt (eingestellt in den Buchhaltungs-Einstellungen). Bilanzierst du, bucht der Export deine Ausgangsrechnungen auf dieses Konto; Vorrang hat nur eine dort hinterlegte fixe Kontierungsnummer für Kunden, die immer gewinnt. Ist die Buchhaltungsnummer leer, verwendet der Export ersatzweise die Kundennummer. Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern bucht flinkest Ausgangsrechnungen über das Bankkonto der Zahlung (oder die fixe Kontierungsnummer für Kunden) — dort wirkt die Buchhaltungsnummer des Kunden nicht auf die Buchungen. Beim Exportformat RZL muss das Kundenkonto — Buchhaltungsnummer wie ersatzweise Kundennummer — aus höchstens 9 Ziffern bestehen; eine Nummer wie „K-100“ bleibt in der RZL-Buchung leer, und die Vorschau des Buchhaltungsexports zeigt an der Zeile die Warnung, sie sei keine gültige RZL-Nummer. Kunden ohne Buchhaltungsnummer gelten dabei als neu für die Kanzlei: Ist Kundenstammdaten mitexportieren eingeschaltet, legt der Export die Stammdaten der Kunden bei, die mit einem Beleg im exportierten Zeitraum vorkommen und noch keine Buchhaltungsnummer haben, damit die Kanzlei sie anlegen kann — bei RZL nur Kunden mit rein numerischer Kundennummer (höchstens 9 Ziffern), andere fehlen in der Personenkonten-Datei. Teilt sie dir danach die Kontonummer mit, trägst du sie hier ein.
Kostenstelle und Kostenschlüssel. flinkest schlägt sie jeder neuen Belegposition dieses Kunden vor — beim Hinzufügen einer Position im Beleg genauso wie beim Erzeugen von Rechnungen im Rechnungslauf —, solange in den Beleg-Einstellungen die Kostenstellen-Quelle auf Vom Kunden steht, der Vorgabe. Bei Vom Standort, sonst vom Kunden kommen die Werte des Kunden nur zum Zug, wenn der als Lieferadresse gewählte Standort selbst weder Kostenstelle noch Kostenschlüssel hat; bei Vom Artikel und Vom Standort gar nicht. An der einzelnen Position lässt sich der Vorschlag jederzeit ändern, bereits vorhandene Positionen bleiben unberührt.
Aus dem gewählten Land leitet flinkest die Umsatzart teils selbst ab: Ein Land außerhalb der EU ergibt „Erlöse Ausland", ein anderes EU-Land zusammen mit einer hinterlegten UID-Nummer ergibt „Erlöse EU" (österreichische Kunden sind von dieser Automatik ausgenommen). Steht die Umsatzart auf „Erlöse Ausland", auf „Erlöse EU" mit UID oder auf „Bauleistung", rechnet flinkest neue Belege dieses Kunden ohne Umsatzsteuer — ebenso, wenn dein eigenes Unternehmen als Kleinunternehmer geführt wird; den passenden gesetzlichen Hinweis druckt flinkest automatisch mit auf den Beleg. Schaltest du die Kleinunternehmerregelung ein oder aus, gilt das sofort für alle bestehenden Kunden, ohne dass du sie neu speichern musst; bereits ausgestellte Rechnungen rechnet flinkest dabei nicht nachträglich um. Eine spätere Änderung der Umsatzart wirkt nur auf neue Belege, ein bereits angelegter Beleg behält seine ursprüngliche Steuerbehandlung.
Art der EU-Lieferung
Steuerfrei an einen Unternehmer in einem anderen EU-Land verkaufen kann dreierlei sein: eine Warenlieferung, eine Dienstleistung — bei der die Steuerschuld auf den Kunden übergeht — oder ein Dreiecksgeschäft, bei dem du Ware bei einem Lieferanten in einem anderen EU-Land kaufst und an deinen Kunden in einem dritten EU-Land verkaufst, wobei die Ware direkt vom Lieferanten zu deinem Kunden geht. Jede dieser Arten verlangt einen anderen Hinweis auf der Rechnung und wird anders gemeldet. Damit du das nicht bei jedem Beleg neu entscheiden musst, erscheint im Reiter „Buchhaltung & Sonstiges" unter der Umsatzart das Feld Art der EU-Lieferung — aber nur, solange die Umsatzart auf „Erlöse EU" steht. Zur Wahl stehen Waren, Dienstleistungen und Dreiecksgeschäft; vorausgewählt ist Waren, und auch ohne Angabe nimmt flinkest Waren an.
Der Wert ist eine Vorgabe für neue Belege dieses Kunden: Legst du einen Beleg an oder wählst du in einem Beleg diesen Kunden als Empfänger, übernimmt flinkest ihn — sofern beim Kunden eine UID-Nummer hinterlegt ist, ohne die eine EU-Lieferung nicht steuerfrei ist. Am einzelnen Beleg änderst du die Art bei Bedarf im Dialog Beleg Details unter Steuerbefreiung / Reverse Charge, siehe Rechnung bearbeiten. Änderst du die Vorgabe später am Kunden, wirkt das nur auf neue Belege; bereits angelegte Belege behalten ihre Art.
Am Beleg steuert die Art vier Dinge:
- Rechnungshinweis — für Waren, Dienstleistungen und Dreiecksgeschäft druckt flinkest jeweils einen eigenen gesetzlichen Hinweistext, den du in den Buchhaltungs-Einstellungen pflegst.
- Buchhaltungsexport — beim Exportformat BMD bekommt ein Dreiecksgeschäft einen eigenen Steuercode; Waren und Dienstleistungen buchen mit dem Steuercode des Erlöskontos.
- Zusammenfassende Meldung (ZM) — die Meldung deiner steuerfreien EU-Umsätze ans Finanzamt, die du aus der Buchhaltungs-Übersicht erstellst: Die Art entscheidet, ob der Umsatz als Warenlieferung, als Dienstleistung oder als Dreiecksgeschäft gemeldet wird.
- E-Rechnung — eine Dienstleistung wird als Übergang der Steuerschuld gekennzeichnet, Waren und Dreiecksgeschäft als innergemeinschaftliche Lieferung.
Einen unbekannten Wert für die Art der EU-Lieferung — etwa über einen Import oder die Schnittstelle — speichert flinkest nicht, sondern meldet „Die EU-Lieferart muss Ware, Dienstleistung oder Dreiecksgeschäft sein."
Ungespeicherte Änderungen schützen
Willst du den Anlegen- oder Bearbeiten-Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen, fragt flinkest vorher nach („Zurück zur Bearbeitung" oder „Ja, Änderungen verwerfen") — Schutz vor versehentlichem Datenverlust bei diesem großen Formular.
Bestehenden Kunden bearbeiten
Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, mit allen Feldern des Kunden vorbefüllt. Anders als beim Anlegen (das direkt auf die Detailseite führt) bleibst du nach dem Speichern in der Liste, die sich neu lädt — praktisch, um gleich mit dem nächsten Kunden weiterzumachen.
Aktionen aus der Zeile und Massenaktionen
Beleg direkt aus der Zeile erstellen
Der eigentliche Lohn der Stammdaten-Pflege: Aus dem Zeilenmenü startest du Angebot erstellen, Kostenvoranschlag erstellen, Lieferschein erstellen oder Rechnung erstellen — jeweils nur sichtbar, wenn du die passende Belegart bearbeiten darfst. flinkest legt den Beleg mit Name, Adresse, dem UID-/Export-Kennzeichen (bei „Erlöse EU" nur mit hinterlegter UID-Nummer, dann samt der Art der EU-Lieferung), Kopf-/Fußtexten (Kunde vor Mandanten-Standard) und dem Zahlungsziel dieses Kunden an — der Reihe nach aus dessen Zahlungsbedingungen, sonst der betrieblichen Standard-Zahlungsbedingung, sonst „30 Tage netto" — und öffnet ihn sofort zur Bearbeitung. Du musst den Kunden auf der Belegseite also nicht erneut suchen: Angebote und Rechnungen haben jeweils eine eigene Liste. Angebot und Kostenvoranschlag entstehen dabei sofort als fertiger Beleg, Lieferschein und Rechnung als Entwurf — für einen so erstellten Lieferschein greift danach dieselbe Fakturierungsart wie für jeden anderen Lieferschein dieses Kunden.
Kunden löschen
Im Zeilenmenü auf Löschen und die Rückfrage „Löschen von ‹Name›" bestätigen. Hängen am Kunden bereits Bezüge — unter anderem Belege (ausgehende wie eingehende), Zahlungen, Termine, Projekte, Verträge, Inventareinträge, kundenspezifische Preise bzw. Shop-Kategorie-Sichtbarkeiten oder eine Bankregel, die ihn Transaktionen zuordnet —, wird er nicht wirklich entfernt, sondern nur aus der Liste genommen — seine Rechnungen und Lieferscheine behalten damit ihren Empfänger, hinterlegte Sonderpreise bleiben erhalten, und eine Bankregel ordnet weiterhin diesen Kunden zu, statt ihre Aktion stillschweigend zu verlieren. Erst ein Kunde ganz ohne solche Bezüge verschwindet endgültig. Seine Standorte, Termine und Anrufe bleiben beim bloßen Aus-der-Liste-Nehmen unverändert erhalten; erst mit einem endgültig gelöschten Kunden verschwinden auch seine Standorte und Anrufe. In beiden Fällen wird ein bestehender Shop-Zugang deaktiviert. Schlägt das Löschen im Hintergrund fehl, endet das Lade-Overlay mit einem Fehler-Toast samt Begründung, und der Kunde bleibt unangetastet stehen.
Mehrfachauswahl und Massenlöschen
Schalte die Mehrfachauswahl über das Kästchen in der Werkzeugleiste ein — dafür brauchst du dieselbe Berechtigung wie zum Bearbeiten von Kunden. Es blendet Zeilen-Kästchen und ein Kopf-Kästchen für die ganze Seite ein, samt Zähler „n Kontakte ausgewählt". Hake die gewünschten Kunden an und klicke in der erscheinenden Leiste auf Löschen; die Rückfrage „Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden" nennt die Anzahl. flinkest arbeitet die Kunden nacheinander ab und meldet danach, wie viele gelöscht wurden und welche nicht — inklusive Begründung je Kunde. Ein einzelner nicht löschbarer Kunde bricht die übrigen also nicht ab. Neben Löschen liegt in derselben Leiste Felder bearbeiten, mit dem du für die ausgewählten Kunden einzelne Felder auf einmal änderst (siehe nächster Abschnitt).
Felder für mehrere Kunden auf einmal ändern
Nach einem Import oder einer Konditionsänderung willst du nicht jeden Kunden einzeln öffnen. Hake die betroffenen Kunden in der Mehrfachauswahl an und klicke in der Leiste auf Felder bearbeiten. Der Dialog Felder bearbeiten nennt oben die Zahl der ausgewählten Kunden und erinnert daran, dass nur angehakte Felder übernommen werden: Vor jedem Feld steht ein eigenes Kästchen, erst damit wird das Feld bearbeitbar, und nur diese Felder ändert flinkest. Alles andere bleibt bei jedem Kunden, wie es war — auch seine übrigen individuellen Einstellungen, denn flinkest liest jeden Kunden und führt deine Änderung mit seinen bestehenden Werten zusammen.

Zur Wahl stehen drei Gruppen:
- Rechnungsverhalten — Fakturierungsart, Rechnungslauf-Rhythmus (nur wenn der Rechnungslauf in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet ist) und Nur Proforma-Rechnungen erstellen.
- Rabatt & Zahlungsbedingungen — Rabatt und Zahlungsbedingungen (Tage netto, Skonto, Zahlungsziel-Text auf der Rechnung).
- Buchhaltung & Shop — Umsatzart, Kostenstelle, Kostenschlüssel und, wenn der Shop eingeschaltet ist, Preise für diesen Kunden ausblenden, die beiden Zahlarten, die beiden Lieferarten, Bestellung für diesen Kunden sperren und der Mindestbestellwert.
Bei der Umsatzart erinnert der Dialog daran, dass flinkest sie beim Speichern anhand von Land und UID-Nummer des Kunden neu berechnen kann (siehe „Tab Buchhaltung & Sonstiges"). Die beiden Lieferart-Haken übernimmt flinkest immer gemeinsam: Hakst du die Lieferarten an, gelten beide Werte so, wie sie im Dialog stehen, für alle ausgewählten Kunden.
Anwenden wird erst klickbar, wenn mindestens ein Feld angehakt ist. Während flinkest die Kunden der Reihe nach ändert, zeigt ein Fortschrittsbalken den Stand, und der Dialog lässt sich nicht schließen. Danach meldet flinkest, wie viele Kunden geändert wurden; konnte ein Kunde nicht gespeichert werden — etwa weil ihm sonst keine Lieferart mehr bliebe —, nennt eine zweite Meldung die Zahl dieser Kunden, ohne dass die übrigen davon abhängen. Anschließend ist die Auswahl leer und die Liste lädt neu.
Liste exportieren
Für die Weitergabe des Stamms — an den Steuerberater, für einen Serienbrief oder einen Abgleich — klickst du auf das Download-Symbol unten links neben der Blätterleiste. Im Dialog wählst du das Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), den Umfang (nur die aktuelle Seite oder alle Datensätze) und aus 34 wählbaren Feldern die gewünschten Spalten samt Reihenfolge; zusammengehörige Felder wie die Adresse lassen sich zu einer Spalte zusammenfassen. Aktive Filter und die Suche gelten auch für den Export — so exportierst du gezielt nur ein Segment, etwa alle Kunden einer Region; der Dialog weist darauf hin. Sehr große Exporte erzeugt flinkest im Hintergrund und meldet sich, sobald die Datei bereitsteht.
Spalten konfigurieren
Rechts neben dem Download-Symbol liegt ein Zahnrad. Es öffnet den Dialog Spalten konfigurieren — sichtbar nur mit der Berechtigung, Listenspalten zu konfigurieren, standardmäßig ausschließlich bei Administratoren. Links unter „Verfügbare Spalten" stehen alle Felder, die du hinzufügen kannst, inklusive vieler unter „Weitere Felder" versteckter Angaben wie Vorname, Notiz, Rabatt oder Anlagedatum. Rechts unter „Angezeigte Spalten" siehst du die aktuelle Auswahl und ziehst sie am Griff in die gewünschte Reihenfolge — das ist zugleich die Spaltenreihenfolge der Tabelle. Unterhalb der Spaltenauswahl legst du zusätzlich die Standardsortierung fest: Spalte plus Richtung, wählbar nur bei Spalten mit genau einem einfachen Feld.
Der Dialog sagt es gleich oben: „Spaltenänderungen gelten für diese Liste für alle Benutzer." Es ist also keine persönliche Ansicht, sondern eine betriebsweite Einstellung, die sofort bei dir und bei allen anderen greift, auch in bereits geöffneten Listen ohne Neuladen; Lieferanten werden dabei als eigene Liste getrennt eingestellt. Standard-Spalten holt im Dialog die ausgelieferte Auswahl zurück, ohne zu speichern; Auf Standard zurücksetzen verwirft die gespeicherte Einstellung inklusive Standardsortierung ganz.

Auch unterwegs
Die Kundenliste steht auch in der mobilen App (iOS/Android) im Tab Stammdaten zur Verfügung — zum Nachschlagen, Anrufen und zur Navigation zur Adresse. Anlegen oder Bearbeiten von Kunden ist dort nicht vorgesehen.
Verwandte Seiten
- Kundendetails
- Lieferanten
- Angebote
- Rechnungen
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- Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf
- Aufträge
- Buchhaltungs-Übersicht
- Buchhaltungs-Einstellungen
- Bankregeln
- Kontakt-Einstellungen
- Shop Allgemein
- Lieferarten
- Beleg-Einstellungen
- E-Rechnung
- Benutzer und Berechtigungen
Häufige Fragen
Warum finde ich einen Kunden über das Suchfeld nicht? Das Suchfeld durchsucht Name, Alias-Name, Vorname, Nachname und Kundennummer — nicht aber Ort, Straße oder E-Mail-Adresse. Danach suchst du über Filter & Sortierung. Prüfe außerdem, ob noch eine Buchstabengruppe oder ein alter Filter aktiv ist: Die Liste merkt sich deinen letzten Stand.
Kann ich eigene Kundennummern vergeben? Ja. Schalte im Dialog neben dem Feld „Kundennummer" den Schalter Auto aus und trage deine Nummer ein — so führst du zum Beispiel Nummern aus einem Altsystem weiter. Ist sie bereits vergeben, weist flinkest dich darauf hin und verlinkt den Kunden, der sie hat.
Wie finde ich alle Kunden, deren UID-Nummer noch nie geprüft wurde? Öffne Filter & Sortierung und setze den Filter UID-Status auf „ist leer". So gehst du vor einer EU-Lieferung einmal durch den Stamm, statt eine ungültige Nummer erst am einzelnen Beleg zu bemerken. Regelmäßig erledigt das die UID-Prüfung in den Buchhaltungs-Einstellungen für alle Kunden auf einmal.
Warum lässt sich ein Kunde nicht endgültig löschen? Sobald ein Kunde unter anderem Belege, Zahlungen, Termine, Inventareinträge, kundenspezifische Preise hat oder eine Bankregel ihn zuordnet, bleibt er im Hintergrund erhalten und wird nur aus der Liste genommen. Das ist Absicht: Seine Rechnungen und Lieferscheine müssen ihren Empfänger behalten, hinterlegte Sonderpreise dürfen nicht verlorengehen, und eine Bankregel soll ihn weiterhin zuordnen können.
Wieso sehe ich die Schaltfläche „Neu" nicht? Dann fehlt deinem Benutzer die Berechtigung, Kunden zu bearbeiten. Ansehen darfst du die Liste trotzdem. Auch „Bearbeiten"/„Löschen" im Zeilenmenü sowie die Mehrfachauswahl blendet flinkest dann aus.
Wie ändere ich die Fakturierungsart oder das Zahlungsziel für viele Kunden auf einmal? Schalte die Mehrfachauswahl ein, hake die Kunden an und klicke auf Felder bearbeiten. Hake im Dialog nur die Felder an, die du ändern willst, und klicke auf Anwenden — alle anderen Angaben der Kunden bleiben unverändert.
Wie exportiere ich nur die gefilterten Kunden? Setze zuerst Suche und Filter in der Liste, öffne dann den Export über das Download-Symbol und wähle als Umfang „Alle Datensätze". Der Export übernimmt Filter und Suche unverändert.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Kann ich eigene Kundennummern vergeben?
Ja. Schalte im Dialog neben dem Feld „Kundennummer" den Schalter Auto aus und trage deine Nummer ein — so führst du zum Beispiel Nummern aus einem Altsystem weiter. Ist sie bereits vergeben, weist flinkest dich darauf hin und verlinkt den Kunden, der sie hat.
Warum finde ich einen Kunden über das Suchfeld nicht?
Das Suchfeld durchsucht Name, Alias-Name, Vorname, Nachname und Kundennummer — nicht aber Ort, Straße oder E-Mail-Adresse. Danach suchst du über Filter & Sortierung. Prüfe außerdem, ob noch eine Buchstabengruppe oder ein alter Filter aktiv ist: Die Liste merkt sich deinen letzten Stand.
Wie exportiere ich nur die gefilterten Kunden?
Setze zuerst Suche und Filter in der Liste, öffne dann den Export über das Download-Symbol und wähle als Umfang „Alle Datensätze". Der Export übernimmt Filter und Suche unverändert.
Wieso sehe ich die Schaltfläche „Neu" nicht?
Dann fehlt deinem Benutzer die Berechtigung, Kunden zu bearbeiten. Ansehen darfst du die Liste trotzdem. Auch die Einträge „Bearbeiten" und „Löschen" im Zeilenmenü sowie die Mehrfachauswahl blendet flinkest dann aus.
Wie finde ich alle Kunden, deren UID-Nummer noch nie geprüft wurde?
Öffne Filter & Sortierung und setze den Filter UID-Status auf „ist leer". So gehst du vor einer EU-Lieferung einmal durch den Stamm, statt eine ungültige Nummer erst am einzelnen Beleg zu bemerken. Regelmäßig erledigt das die UID-Prüfung in den Buchhaltungs-Einstellungen für alle Kunden auf einmal.
Wonach durchsucht das Suchfeld der Kundenliste?
Das Suchfeld oben in der Kundenliste durchsucht genau fünf Felder: Name, Alias-Name, Vorname, Nachname und Kundennummer — also das, was ein Anrufer typischerweise nennt. Ein Teil des Wortes genügt, die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe von selbst. Ort, PLZ, Straße, E-Mail-Adresse und Telefonnummer durchsucht das Feld nicht — dafür gibt es das Panel Filter & Sortierung.
Kann ich eine Filterkombination für später speichern?
Ja. Im Panel Filter & Sortierung speicherst du die aktuelle Filter- und Sortierkombination unter einem eigenen Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; das Papierkorb-Symbol daneben löscht einen ausgewählten gespeicherten Filter. Gespeicherte Filter sind persönlich — Kolleginnen und Kollegen sehen ihre eigenen; Administratoren sehen zusätzlich die gespeicherten Filter aller Benutzer und können sie löschen. Kunden und Lieferanten führen außerdem getrennte Listen gespeicherter Filter.
Was passiert, wenn ich einen Kunden lösche?
Hängen an ihm bereits Bezüge — unter anderem Belege, Zahlungen, Termine, Projekte, Verträge, Inventareinträge, kundenspezifische Preise bzw. Shop-Kategorie-Sichtbarkeiten oder eine Bankregel, die ihn Transaktionen zuordnet —, entfernt flinkest ihn nicht wirklich, sondern markiert ihn nur als gelöscht und nimmt ihn aus der Liste — seine Rechnungen und Lieferscheine behalten so ihren Empfänger, hinterlegte Sonderpreise bleiben erhalten, und eine Bankregel ordnet weiterhin diesen Kunden zu. Erst ein Kunde ganz ohne solche Bezüge verschwindet endgültig. Seine Standorte, Termine und Anrufe bleiben beim bloßen Markieren unverändert erhalten; erst mit einem endgültig gelöschten Kunden verschwinden auch seine Standorte und Anrufe. In beiden Fällen wird ein bestehender Shop-Zugang deaktiviert.
Wie exportiere ich den Kundenstamm?
Über das Download-Symbol unten links neben der Blätterleiste. Im Dialog wählst du Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und aus 34 wählbaren Feldern die gewünschten Spalten samt Reihenfolge. Aktive Filter und die Suche gelten auch für den Export, sodass du gezielt nur ein Segment exportierst. Sehr große Exporte erzeugt flinkest im Hintergrund und meldet sich, sobald die Datei bereitsteht.
Kann ich einstellen, welche Spalten die Kundenliste zeigt?
Ja, über das Zahnrad unten links neben dem Download-Symbol — sichtbar nur mit der Berechtigung, Listenspalten zu konfigurieren, standardmäßig nur bei Administratoren. Im Dialog „Spalten konfigurieren“ wählst du links aus allen verfügbaren Feldern, ziehst sie rechts in die gewünschte Reihenfolge und speicherst. Unterhalb der Spaltenauswahl legst du zusätzlich eine betriebsweite Standardsortierung fest. Die Änderung gilt danach für alle Benutzer, nicht nur für dich — Kunden- und Lieferantenliste werden dabei getrennt eingestellt.
Welche Spalten zeigt die Kundenliste standardmäßig?
Ohne eigene Einstellung vier Spalten: # (die Kundennummer), Name (Firmenname bzw. Vor- und Nachname), Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) und Kontakt (Telefon und E-Mail). Welche Spalten das sind, lässt sich über das Zahnrad Spalten konfigurieren ändern. Die Liste zeigt dabei ausschließlich Kunden — Lieferanten führen eine eigene, gleich aufgebaute Liste, damit sich die beiden Stämme nie vermischen.
Wie komme ich von der Kundenliste zur vollständigen Kundenakte?
Ein Klick auf den Namen in der Liste öffnet die Kundendetails mit allen Belegen, Standorten und dem Umsatz dieses Kunden. Am rechten Rand jeder Zeile liegt zusätzlich ein Menü mit den Aktionen zu genau diesem Kunden (Bearbeiten, Beleg erstellen, Löschen).
Wozu dient der Alias-Name eines Kunden?
Ein hinterlegter Alias-Name — eine Kurzform oder ein Suchname, ohne den offiziellen Firmennamen zu verwässern — steht in Klammern hinter dem Namen, etwa „Müller GmbH (Müller)“, und wird von der Sofortsuche mitdurchsucht. Eingetragen wird er im Anlegen- bzw. Bearbeiten-Dialog bei den Basisdaten.
Wie viele Kunden zeigt eine Seite der Liste?
Standardmäßig 20. Unten in der Blätterleiste stellst du über „Zeilen pro Seite“ wahlweise 10, 20, 50, 100 oder 200 ein und blätterst mit Erste/Vorherige/Nächste/Letzte Seite durch den restlichen Stamm.
Was zeigt die Liste, wenn noch kein Kunde angelegt ist?
Statt Zeilen erscheint ein Hinweis mit Startbeschreibung. Derselbe Hinweis erscheint auch, wenn eine Suche oder ein Filter keinen Treffer findet — Erstnutzer-Führung und die Rückmeldung „keine Treffer“ laufen also über dieselbe Anzeige.
Muss ich die Seite neu laden, wenn eine Kollegin einen Kunden ändert?
Nein. Ändert jemand anderes einen Kunden, lädt sich die Kundenliste automatisch nach — ohne dass du die Seite selbst neu laden musst. Das gilt im Mehrbenutzer-Betrieb für alle gleichzeitig geöffneten Sitzungen.
Wie blättere ich alphabetisch durch die Kundenliste?
Über die Buchstabengruppen A–D, E–H bis U–X und Y–Z direkt unter der Kopfzeile: Ein Klick zeigt nur Kunden, deren Name mit einem dieser Buchstaben beginnt — wie ein Telefonbuch. Ein erneuter Klick auf die aktive Gruppe hebt die Einschränkung wieder auf. Bei Privatpersonen richtet sich die Gruppe nach dem Vornamen, weil der angezeigte Name dort aus Vor- und Nachname zusammengesetzt ist.
Wie schränke ich die Kundenliste gezielt auf ein Segment ein?
Über das Trichter-Symbol Filter & Sortierung in der Werkzeugleiste. Dort stehen Kundennummer, Name, Vorname, Nachname, E-Mail, Telefon, UID-Nummer, UID-Status, Typ (Firma oder Privatperson), Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) sowie „Angelegt von“ und „Angelegt am“ zur Auswahl — etwa um vor einer EU-Lieferung mit UID-Status = „ist leer“ alle Kunden mit ungeprüfter UID-Nummer zu finden. Gesetzte Filter erscheinen als eigene Leiste über der Werkzeugleiste und lassen sich dort einzeln entfernen; ein Filter-Reset-Knopf bringt dich mit einem Klick zurück zum Gesamtstamm.
Wie sortiere ich die Kundenliste?
Drei Ebenen greifen ineinander: Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift (# oder Name) sortiert sofort danach und schaltet über einen zweiten Klick zwischen auf- und absteigend um — das geht immer vor. Im Reiter Sortieren desselben Filterpanels legst du stattdessen mehrere Sortierfelder samt Richtung explizit fest. Hat noch niemand in diesem Browser selbst sortiert, greift die betriebsweite Standardsortierung aus dem Zahnrad-Dialog „Spalten konfigurieren“; ist keine hinterlegt, zeigt die Liste die Kunden nach Name aufsteigend.
Warum sieht die Kundenliste beim Zurückkommen genauso aus wie vorher?
flinkest merkt sich Suche, Filter, Buchstabengruppe, Sortierung und Seitenzahl der Kundenliste automatisch. Kommst du von einem Kunden zurück, steht die Liste genau so da wie beim Verlassen — praktisch, um eine gefilterte Liste Kunde für Kunde abzuarbeiten. Kunden und Lieferanten führen dabei jeweils ihren eigenen gemerkten Stand; zurück zum unbeschränkten Gesamtstamm kommst du über Filter zurücksetzen in der Werkzeugleiste.
Wie lege ich einen neuen Kunden an?
Klicke oben rechts auf Neu. Im Dialog „Neuen Kunden anlegen“ trägst du oben die Basisdaten ein — Typ (Firma oder Privatperson), Kundennummer, bei Firmen zusätzlich UID-Nummer und GLN (eine 13-stellige GS1-Nummer für Handelspartner-Systeme, optional aber mit Prüfziffer kontrolliert), Name bzw. Vor- und Nachname mit Anrede und Titel, Alias-Name, Adresse, Telefon und E-Mail. Darunter liegen die Reiter Kommunikation, Zahlung & Konditionen, Belege und Buchhaltung & Sonstiges. Nach dem Speichern landest du direkt in den Kundendetails, wo du bei Bedarf Standorte ergänzt.
Wie vergibt flinkest die Kundennummer beim Anlegen?
Standardmäßig automatisch beim Speichern, nach dem Nummernschema aus den Kontakt-Einstellungen — gesteuert über den Schalter Auto im Anlegen-Dialog. Schaltest du Auto aus, trägt flinkest den nächsten freien Vorschlag vor, den du überschreiben kannst, etwa um Nummern aus einem Altsystem weiterzuführen. Bereits vergebene Nummern überspringt die automatische Vergabe von selbst; trägst du von Hand eine schon vergebene Nummer ein, verweigert flinkest das Speichern und verlinkt den Kunden, der sie hat.
Woher weiß ich, warum ein Kunde nicht gespeichert werden konnte?
Alle Validierungsregeln leben im Backend, das Formular zeigt sie direkt am betroffenen Feld an — etwa wenn bei einer Firma der Name fehlt oder bei einer Privatperson Vor- oder Nachname. So ist immer klar, welches Feld korrigiert werden muss, statt nur eine allgemeine Fehlermeldung zu sehen.
Kann flinkest die Adresse einer Firma automatisch ausfüllen?
Ja, bei Typ „Unternehmen“: Tippst du im Namensfeld des Anlegen-Dialogs, schlägt flinkest über eine externe Firmenregister-Abfrage passende Unternehmen samt Adresse, Telefonnummer und Website vor. Das spart Tipparbeit und vermeidet Adressfehler. Der Dienst braucht Internetzugriff und liefert in lokalen Testumgebungen keine Vorschläge.
Wie prüfe ich die UID-Nummer eines Kunden?
Im Anlegen-/Bearbeiten-Dialog steht neben dem Feld UID-Nummer die Schaltfläche Prüfen, sobald eine Nummer eingegeben ist. Sie fragt das EU-Register ab und speichert das Ergebnis am Kunden; über den Filter UID-Status der Liste findest du später jederzeit alle Kunden mit ungeprüfter oder ungültiger Nummer wieder. Änderst du die UID-Nummer, ohne sie neu zu prüfen, verwirft flinkest das alte Prüfergebnis. Eine nicht prüfbare oder ungültige UID-Nummer verhindert das Speichern des Kunden nie. Zusätzlich kann flinkest die UID-Nummern aller Kunden regelmäßig — wöchentlich, monatlich oder quartalsweise — prüfen und eine Zusammenfassung mailen; eingerichtet wird das in den Buchhaltungs-Einstellungen unter UID-Prüfung. Das Ergebnis landet genauso am Kunden und im Filter UID-Status.
Wo lege ich fest, wohin Rechnungen eines Kunden per E-Mail gehen?
Im Reiter „Kommunikation“ des Anlegen-/Bearbeiten-Dialogs: Dort trägst du weitere Kontaktwege (Website, LinkedIn, Xing) ein und legst zusätzlich fest, wohin Belege automatisch gehen — Rechnungen zum Beispiel direkt an die Buchhaltungs-Adresse des Kunden statt an den allgemeinen Ansprechpartner. Das Feld für unterschriebene Lieferscheine wirkt erst, wenn der automatische Versand in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet ist.
Wo hinterlege ich das Zahlungsziel und einen Rabatt für einen Kunden?
Im Reiter „Zahlung & Konditionen“: IBAN und BIC, Zahlungsziel samt Skonto-Tagen und -Prozentsatz sowie ein allgemeiner Rabatt in Prozent. Jeder neue Beleg dieses Kunden übernimmt diese Werte automatisch — sie gehen den betrieblichen Standard-Zahlungsbedingungen vor.
Kann ein Kunde eigene Kopf- und Fußtexte auf seinen Belegen haben?
Ja, im Reiter „Belege“ des Kunden-Dialogs: eigene Kopf- und Fußtexte je Belegart (Angebot, Kostenvoranschlag, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift), etwa eine Rahmenvertragsklausel. Sie gehen den allgemeinen Texten aus den Beleg-Einstellungen vor — auch bei Serienrechnungen, Belegen aus Arbeitsberichten und Rechnungen aus Wartungsverträgen.
Kann der vereinbarte Preis eines Kunden als Einzelpreis statt als Rabatt auf dem Beleg stehen?
Ja. Im Kunden-Dialog, Reiter „Belege“, wählst du bei „Anzeige individueller Kundenpreise“ zwischen „Normalpreis mit Rabatt“ und „Kundenpreis als Einzelpreis“; leer gilt die Vorgabe aus den Beleg-Einstellungen. Ein Aufschlag erscheint immer als Einzelpreis. Die Einstellung wirkt, wenn Positionen bepreist werden — bestehende Positionen ändern sich nicht.
Kann ein Kunde ein eigenes Belegdesign bekommen?
Ja. Im Kunden-Dialog, Reiter „Belege“, wählst du in jedem Belegart-Reiter oben ein Belegdesign für die Belege dieser Art bei diesem Kunden. Leer gilt das Design aus dem Belegdesigner; ein einzelner Beleg kann trotzdem ein eigenes Design wählen, das dann vorgeht.
Warum steht auf einer Rechnung keine Umsatzsteuer?
Das steuert die Umsatzart des Kunden im Reiter „Buchhaltung & Sonstiges“, die flinkest beim Speichern teils selbst aus dem Land ableitet: Ein Land außerhalb der EU ergibt „Erlöse Ausland“, ein anderes EU-Land zusammen mit einer hinterlegten UID-Nummer ergibt „Erlöse EU“. Bei „Erlöse Ausland“, bei „Erlöse EU“ mit UID und bei „Bauleistung“ rechnet flinkest ohne Umsatzsteuer und druckt automatisch den passenden gesetzlichen Hinweis auf den Beleg — ebenso, wenn dein Unternehmen als Kleinunternehmer geführt wird.
Was passiert, wenn ich den Kunden-Dialog mit offenen Änderungen schließe?
flinkest fragt vorher nach: „Zurück zur Bearbeitung“ bringt dich zum Formular zurück, „Ja, Änderungen verwerfen“ schließt ohne zu speichern. Das schützt vor versehentlichem Datenverlust bei diesem großen Formular.
Wo bearbeite ich einen bestehenden Kunden?
Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, mit allen Feldern des Kunden vorbefüllt. Anders als beim Anlegen, das direkt auf die Detailseite führt, bleibst du nach dem Speichern in der Liste, die sich neu lädt — praktisch, um gleich mit dem nächsten Kunden weiterzumachen.
Kann ich direkt aus der Kundenliste einen Beleg erstellen?
Ja. Im Zeilenmenü eines Kunden stehen — je nachdem, welche Belegarten du bearbeiten darfst — Angebot erstellen, Kostenvoranschlag erstellen, Lieferschein erstellen und Rechnung erstellen zur Auswahl. flinkest legt den Beleg mit Name, Adresse, Zahlungsziel und eigenen Kopf-/Fußtexten dieses Kunden an und öffnet ihn sofort zur Bearbeitung, ohne dass du den Kunden auf der Belegseite erneut suchen musst. Angebot und Kostenvoranschlag entstehen dabei fertig, Lieferschein und Rechnung als Entwurf.
Wie lösche ich mehrere Kunden auf einmal?
Aktiviere zuerst das Kästchen für die Mehrfachauswahl in der Werkzeugleiste — dafür brauchst du die Berechtigung, Kunden zu bearbeiten. Hake dann die gewünschten Kunden an und klicke in der erscheinenden Leiste auf Löschen. flinkest arbeitet die Auswahl nacheinander ab und meldet danach, wie viele Kunden gelöscht wurden und welche nicht, jeweils mit Begründung — ein einzelner nicht löschbarer Kunde bricht die übrigen also nicht ab.
Wie stelle ich ein, dass ein Kunde seine Rechnungen als E-Rechnung bekommt?
Im Anlegen-/Bearbeiten-Dialog des Kunden, Reiter „Kommunikation“, direkt unter Rechnungen senden an: Wähle dort das E-Rechnungsformat — leer bleibt es bei Nur PDF, zur Wahl stehen ZUGFeRD (PDF mit eingebettetem XML), XRechnung (deutsche Behörden) und ebInterface (österreichische Behörden). Rechnungen und Gutschriften, die du diesem Kunden per E-Mail schickst, tragen dann automatisch diese E-Rechnung: ZUGFeRD ersetzt das PDF, XRechnung und ebInterface hängt flinkest als XML-Datei an. Verlangt der Empfänger eine Leitweg-ID / Auftragsreferenz oder Unsere Lieferantennummer beim Kunden, trägst du sie in den Feldern darunter ein; die Referenz lässt sich am einzelnen Beleg überschreiben.
Warum lässt sich ein Kunde nicht endgültig löschen?
Sobald ein Kunde unter anderem Belege, Zahlungen, Termine, Inventareinträge, kundenspezifische Preise hat oder eine Bankregel ihn zuordnet, bleibt er im Hintergrund erhalten und wird nur aus der Liste genommen. Das ist Absicht: Seine Rechnungen und Lieferscheine müssen ihren Empfänger behalten, hinterlegte Sonderpreise dürfen nicht verlorengehen, und eine Bankregel soll ihn weiterhin zuordnen können.
Wie lege ich fest, ob ich an einen EU-Kunden Waren, Dienstleistungen oder ein Dreiecksgeschäft verrechne?
Im Anlegen-/Bearbeiten-Dialog des Kunden, Reiter „Buchhaltung & Sonstiges“: Steht die Umsatzart auf „Erlöse EU“, erscheint darunter das Feld Art der EU-Lieferung mit Waren, Dienstleistungen und Dreiecksgeschäft (vorausgewählt: Waren). Der Wert ist eine Vorgabe für neue Belege dieses Kunden — vorausgesetzt, beim Kunden ist eine UID-Nummer hinterlegt. Am einzelnen Beleg lässt er sich im Dialog Beleg Details unter Steuerbefreiung / Reverse Charge ändern. Die Art bestimmt den Hinweistext auf der Rechnung (je Art ein eigener Text aus den Buchhaltungs-Einstellungen), die Buchung im Buchhaltungsexport (bei BMD bekommt ein Dreiecksgeschäft einen eigenen Steuercode) und, ob der Umsatz in der Zusammenfassenden Meldung (ZM) als Warenlieferung, Dienstleistung oder Dreiecksgeschäft gemeldet wird; in einer E-Rechnung wird eine Dienstleistung als Übergang der Steuerschuld gekennzeichnet, Waren und Dreiecksgeschäft als innergemeinschaftliche Lieferung. Eine spätere Änderung am Kunden wirkt nur auf neue Belege.
Wie ändere ich die Fakturierungsart oder das Zahlungsziel für viele Kunden auf einmal?
Schalte die Mehrfachauswahl ein, hake die Kunden an und klicke auf Felder bearbeiten. Hake im Dialog nur die Felder an, die du ändern willst, und klicke auf Anwenden — alle anderen Angaben der Kunden bleiben unverändert.
Kann ich festlegen, welche Zahl- und Lieferarten ein Kunde im Shop nutzen darf?
Ja. Öffne den Kunden zum Bearbeiten und setze im Reiter „Shop & Rechnungslauf“ im Bereich Shop die Haken 'Bezahlen auf Rechnung' aktivieren und 'Online bezahlen' aktivieren sowie Kunde darf mit Lieferung bestellen und Kunde darf mit Abholung bestellen so, wie es für diesen Kunden gelten soll. Vorauskasse und Barzahlung gelten für alle Kunden gleich und lassen sich nur in den Shop-Einstellungen schalten. Ab Werk darf der Kunde jede Lieferart, die dein Shop anbietet. Ist eine Zahl- oder Lieferart in den Shop-Einstellungen ausgeschaltet, wirkt der Haken am Kunden nicht — das Formular weist darauf hin und verlinkt mit Shop-Einstellungen öffnen dorthin. Mindestens eine Lieferart, die der Shop anbietet, muss erlaubt bleiben, sonst speichert flinkest nicht. Für viele Kunden auf einmal geht das über Felder bearbeiten in der Mehrfachauswahl oder beim Kundenimport; Details zum Warenkorb unter Lieferart je Kunde einschränken.
Wie ändere ich ein Feld bei vielen Kunden auf einmal?
Schalte die Mehrfachauswahl ein, hake die Kunden an und klicke in der Leiste auf Felder bearbeiten. Im Dialog hakst du vor jedem Feld an, ob es übernommen werden soll — zur Wahl stehen Fakturierungsart, Rechnungslauf-Rhythmus, Proforma, Rabatt, Zahlungsbedingungen, Umsatzart, Kostenstelle, Kostenschlüssel und bei eingeschaltetem Shop zusätzlich Preise ausblenden, Zahl- und Lieferarten, Bestellsperre und Mindestbestellwert. Mit Anwenden ändert flinkest nur die angehakten Felder; alle anderen Angaben der Kunden bleiben, wie sie sind. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Stand, danach meldet flinkest, wie viele Kunden geändert wurden und wie viele nicht gespeichert werden konnten.
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