Arbeitsberichts-Einstellungen

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-06

Ein Arbeitsbericht dokumentiert einen Einsatz beim Kunden: Arbeitszeiten, verbaute Artikel, gefahrene Kilometer und Fotos. Auf dieser Seite legst du fest, wie diese Berichte in deinem Betrieb funktionieren — ob sie unterschrieben werden, in welchem Zeitraster Arbeitszeiten erfasst werden, welche Zuschläge und Anfahrtskosten auf die Rechnung wandern und wie der fertige Bericht als PDF aussieht. Die Einstellungen sind auf sieben Reiter verteilt und gelten für den ganzen Mandanten.

Arbeitsberichts-Einstellungen mit den sieben Reitern und dem Reiter Allgemein

Diese Seite sieht nur, wer Administrator ist und Arbeitsberichte sehen darf — beide Rechte müssen zusammenkommen, sonst landest du auf der 403-Seite. Auch das Speichern lehnt flinkest ohne Administratorrecht ab. Wer welches Recht hat, stellst du in der Benutzerverwaltung ein. Zurück zur Übersicht aller Bereiche geht es über die Allgemeinen Einstellungen.

Kopfzeile und Reiter

Oben steht der Titel Arbeitsberichte-Einstellungen, darüber der Weg EinstellungenArbeitsberichte. Rechts liegt die einzige Schaltfläche der Seite: Speichern.

Darunter die sieben Reiter Allgemein, Arbeitszeiten, Bericht, Artikel, Logistik, Ressourcen und Rechnung. Der aktive Reiter steht in der Adresszeile — du kannst einen Reiter also verlinken oder als Lesezeichen ablegen und landest beim nächsten Aufruf wieder dort.

Ein Speichern für alle Reiter. Es gibt keine getrennten Schaltflächen je Reiter: Speichern schreibt immer den kompletten Stand aller sieben Reiter. Verlässt du die Seite ohne zu speichern, sind alle Änderungen verworfen — es kommt keine Rückfrage. Arbeiten zwei Personen gleichzeitig an unterschiedlichen Reitern, gewinnt der spätere Speichervorgang für alle Arbeitsbericht-Einstellungen, nicht nur für den Reiter, den die Person offen hatte.

Allgemein

Der erste Abschnitt heißt Allgemeine Einstellungen und hat drei Kästchen.

'Unterschreiben'-Funktion aktivieren' entscheidet, wie ein Arbeitsbericht abgeschlossen wird. Ist das Kästchen an, heißt die Schaltfläche im Bericht Unterschreiben beziehungsweise Unterschreiben und Abschließen, und der Kunde unterschreibt direkt am Bildschirm. Ist es aus, gibt es stattdessen nur Abschließen ohne Unterschrift. Der Unterschied wirkt bis in die Liste: Mehrere Berichte auf einmal abschließen geht nur bei ausgeschalteter Unterschriften-Funktion — sonst erscheint der Hinweis „Abschließen nicht möglich: Unterschriften-Funktion ist aktiv – jeder Arbeitsbericht muss einzeln unterschrieben werden".

Was beim Unterschreiben passiert. flinkest vergibt in diesem Moment die Nummer des Arbeitsberichts — die nächste nach der bisher höchsten —, erzeugt das PDF mit der Unterschrift und legt es zusätzlich als eigenes Dokument am Bericht ab. Ab dann ist der Bericht geschlossen: Arbeitszeiten, Artikel, Ressourcen und Kilometer lassen sich nicht mehr ändern, ein Speicherversuch endet mit „Speichern nicht möglich, dieser Arbeitsbericht ist bereits abgeschlossen".

Arbeitsberichte dürfen wieder geöffnet werden blendet die Aktion Wiedereröffnen am abgeschlossenen Bericht ein. Sie erscheint nur, wenn zusätzlich dein Benutzer die Berechtigung zum Wiedereröffnen hat; ohne die Einstellung weist flinkest die Aktion auch dann ab, wenn jemand sie umgeht. Daneben steht der Hinweis „Wenn ein Arbeitsbericht wieder geöffnet wird geht die Unterschrift verloren und der Arbeitsbericht muss erneut unterschrieben werden". Dazu kommt etwas, das der Hinweis nicht sagt: Auch die Nummer des Berichts fällt weg. Beim erneuten Unterschreiben bekommt er die nächste Nummer nach der bisher höchsten — also eine neue, höhere. Die alte Nummer bleibt unbesetzt, in der Nummernfolge entsteht eine Lücke.

Objekt-Feld als Pflichtfeld festlegen macht das Feld Objekt im Arbeitsbericht verpflichtend. Es wird sowohl im Formular als Pflichtfeld markiert als auch beim Speichern geprüft. Die Einstellung wirkt ab sofort auf jeden Bericht, der gespeichert wird — auch auf ältere Entwürfe ohne Objekt, sobald jemand sie das nächste Mal bearbeitet.

Der zweite Abschnitt heißt Mailversand und bestimmt die Mail, mit der ein unterschriebener Bericht an den Kunden geht.

  • E-Mail Betreff — einzeilige Betreffzeile.
  • E-Mail Nachricht — der Text der Mail, mit Formatierungen.

Neben beiden Feldern sitzt eine kleine Schaltfläche, die von links eine Leiste mit der Überschrift Platzhalter: öffnet. Darin stehen drei Bausteine: {number} für die Nummer, {date} für das Datum und {contact_name} für den Kontakt-Namen. Ein Klick kopiert den Baustein in die Zwischenablage — anders als in anderen Formularen wird er nicht ins Feld eingesetzt, du fügst ihn selbst an der gewünschten Stelle ein. flinkest bestätigt mit „{number} in die Zwischenablage kopiert".

Arbeitsbericht nach der Unterschrift automatisch an die hinterlegte Kunden-Email Adresse senden erscheint nur, solange die Unterschriften-Funktion eingeschaltet ist. Ist es angehakt, verschickt flinkest die Mail unmittelbar nach dem Unterschreiben an die E-Mail-Adresse des Kunden, mit dem unterschriebenen PDF im Anhang; Betreff und Text kommen aus den beiden Feldern darüber, die Platzhalter werden dabei ersetzt. Hat der Kunde keine E-Mail-Adresse hinterlegt, passiert nichts — der Bericht wird trotzdem abgeschlossen, eine Fehlermeldung siehst du nicht. Prüfe die Adresse also beim Kunden, wenn eine erwartete Mail ausbleibt.

Arbeitszeiten

Dieser Reiter ist der wichtigste für die Abrechnung: Was hier steht, entscheidet, welche Positionen später auf der Rechnung landen.

Reiter Arbeitszeiten mit Abrechnungsintervall, Montage-Partien und den Zuschlagsregeln

Abrechnungsinterfall (so ist das Feld beschriftet) legt das Zeitraster fest — zur Auswahl stehen 1 Minute, 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde und 1 Tag (24 Stunden). Das Raster wirkt an zwei Stellen:

  1. Beim Erfassen. Start- und Endzeit einer Arbeitszeit müssen im Raster liegen. Passt die Minute nicht, wird nicht gespeichert, sondern gemeldet: „Die Minute des Datums muss durch das Abrechnungsintervall von 15 Minuten teilbar sein." Bei Fahrzeit-Einträgen rundet flinkest stattdessen selbst — den Beginn nach unten, das Ende nach oben.
  2. Beim Verrechnen. Überstunden und alle Zuschläge werden in diesem Raster gezählt. Eine Nachtschicht von 22:10 bis 22:50 ergibt bei 15 Minuten also drei Rasterschritte, nicht 40 Minuten.

Achtung beim Umstellen. Eine Änderung wirkt nur nach vorn. Bereits erfasste Arbeitszeiten bleiben stehen — lässt sich eine alte Zeit später aber nicht mehr speichern, liegt es fast immer daran, dass ihre Minuten nicht mehr ins neue Raster passen. Stelle für die Korrektur kurz auf das alte Intervall zurück oder passe die Zeiten an.

Im Abschnitt Montage-Partien schaltet Unterstützung für Montage-Partien aktivieren die Gruppenerfassung frei: Mehrere Mitarbeiter arbeiten unter einer gemeinsamen Zeitbuchung. Ist die Funktion an, verlangt jede Tätigkeit für Arbeitsberichte zusätzlich einen eigenen Artikel für den Partie-Stundensatz — ohne den lässt sich die Tätigkeit nicht mehr speichern.

Regelarbeitszeit und Überstunden

Der Abschnitt Wochentag beschreibt den normalen Arbeitstag:

  • Normale Arbeitsstunden an Wochentagen — ein Zeitfenster von … bis …, eingestellt über zwei Uhrzeit-Felder mit Zifferblatt.
  • Überstunden starten nachStunden — ab wie vielen Stunden innerhalb dieses Fensters Überstunden beginnen.
  • Überstunde Artikel — der Artikel, mit dem Überstunden verrechnet werden. Sein Verkaufspreis ist der Überstundensatz.

So rechnet flinkest. Gezählt werden nur die Stunden, die im Zeitfenster liegen. Wer vor Fensterbeginn oder nach Fensterende arbeitet, erzeugt damit keine Überstunden — dafür ist der Nachtschicht-Zuschlag weiter unten zuständig. Alles über der eingestellten Stundenzahl kommt als zusätzliche Position auf die Rechnung. Die Grundstunden bleiben dabei vollständig verrechnet: Bei einem Fenster von 10:00 bis 18:00, einer Grenze von 2 Stunden und einem Einsatz von 08:00 bis 18:00 stehen auf der Rechnung 10 Stunden zum normalen Satz und zusätzlich 6 Überstunden. Der Überstundenartikel ist also ein Aufschlag, kein Ersatztarif — kalkuliere seinen Preis entsprechend.

Ohne Überstundenartikel bricht die Rechnung ab. Das Speichern der Einstellungen prüft dieses Feld nicht. Fehlt der Artikel und fällt später an einem Tag eine Überstunde an, lässt sich aus dem Bericht keine Rechnung erzeugen — der Vorgang bricht mit einem technischen Fehler ab, und es entsteht kein Beleg. Trage den Artikel deshalb ein, sobald du eine Überstundengrenze setzt.

Zuschläge

Drei weitere Abschnitte definieren Zuschläge. Jeder ist ein Kästchen, das beim Anhaken weitere Felder aufklappt; jeder Zuschlag erzeugt eine eigene zusätzliche Position auf der Rechnung, zusätzlich zur normalen Arbeitszeit.

Abschnitt Kästchen Wann der Zuschlag greift
Wochentagszuschlag berechne Überstunden-Zuschläge ab der eingestellten Zahl an Überstunden, innerhalb der Regelarbeitszeit
Wochentagszuschlag berechne Zuschläge für Nachtschichten für alle Stunden außerhalb der Regelarbeitszeit an Wochentagen
Samstagszuschlag berechne Zuschläge für Tagschichten an Samstagen im eingestellten Samstag-Tagfenster (Startzeitbis …)
Samstagszuschlag berechne Zuschläge für Nachtschicht an Samstagen außerhalb dieses Tagfensters, am Samstag
Zuschläge für Sonn- und Feiertage berechne Zuschläge für Sonntage und/oder Feiertage jede Stunde an einem Sonntag oder einem Feiertag

Welche Tage Feiertage sind, kommt aus dem Feiertagskalender des Landes, das in den Allgemeinen Einstellungen als Firmensitz hinterlegt ist.

Zu jedem aktivierten Zuschlag gehört ein Artikel — er bestimmt den Zuschlagsbetrag je Stunde. Fehlt er, färbt sich der Reiter Arbeitszeiten beim Speichern rot, unter dem Feld steht „Produkt ist erforderlich wenn Zuschlag aktiv ist", und flinkest meldet „Bitte wählen Sie ein Produkt für alle aktivierten Zuschläge". Gespeichert wird in diesem Fall gar nichts — auch die Änderungen auf den anderen sechs Reitern nicht.

Die Grenze beim Überstunden-Zuschlag liegt eine Stunde früher, als das Feld sagt. Steht dort „nach 2 Überstunden", wird bereits ab der zweiten Überstunde mit dem Zuschlagsartikel gerechnet: Bei 6 Überstunden entfällt 1 Stunde auf den Überstundenartikel und 5 Stunden auf den Zuschlagsartikel. Trage die gewünschte Grenze deshalb um eins höher ein, bis das behoben ist.

Bericht

Dieser Reiter steuert ausschließlich das PDF des Arbeitsberichts, nicht die Rechnung.

Im Abschnitt Arbeitszeiten:

  • Name des Mitarbeiters in der Gruppe der Montage-Partie anzeigen — listet innerhalb einer Partie-Buchung die einzelnen Namen auf.
  • Aktivitätsspalte im Arbeitsbericht anzeigen — ergänzt die Arbeitszeittabelle um eine Spalte mit der Tätigkeit.
  • Alternativen Anzeigenamen für Mitarbeiter am Arbeitsbericht und auf der Rechnung verwenden — ersetzt die Klarnamen. Erst wenn das Kästchen an ist, erscheint darunter das Feld Angezeigter Name für Mitarbeiter mit dem Text, der stattdessen steht (etwa „Techniker"). Ist beim einzelnen Benutzer ein eigener Anzeigename hinterlegt, geht dieser vor. Der Ersatzname wirkt auch in den Positionstexten der Rechnung — er ist damit die einzige Einstellung dieses Reiters, die auf einem Beleg sichtbar wird.

Im Abschnitt Dokumente hängt Photos in Arbeitsberichten inkludieren die am Bericht hinterlegten Bilder ans Ende des Berichts an, vor das Unterschriftenfeld. Berücksichtigt werden nur echte Bilddateien (PNG und JPEG); PDF- oder Office-Anhänge bleiben außen vor. Der Hinweis daneben ist ernst gemeint: „Viele Fotos oder große Fotos erhöhen die Ladezeit des Pdf's".

Ab wann die Änderung sichtbar ist. Solange ein Bericht noch nicht unterschrieben ist, baut flinkest sein PDF bei jedem Öffnen neu — eine Umstellung hier wirkt dort sofort, auch rückwirkend. Ein bereits unterschriebener Bericht behält dagegen genau das PDF, das im Moment der Unterschrift entstanden ist. Für ihn ändert sich nichts mehr.

Artikel

Der Reiter hat eine einzige Auswahl mit drei Möglichkeiten, und sie betrifft nur die Artikelauswahl innerhalb eines Arbeitsberichts:

  • Alle — jeder Artikel ist wählbar.
  • Nur Artikel aus den folgenden Kategorien — es erscheint ein Kategoriebaum, angehakt wird, was erlaubt sein soll.
  • Folgende Kategorien ausschließen — derselbe Baum, angehakt wird, was gesperrt sein soll.

Über dem Baum liegt Alle einklappen beziehungsweise Alle ausklappen. Unterkategorien werden nicht mitgenommen: Ein Haken bei einer Oberkategorie erlaubt oder sperrt nur genau diese eine Kategorie — jede Unterkategorie musst du einzeln anhaken. Die Kategorien selbst pflegst du unter Artikelkategorien.

Die Einschränkung wirkt in der Artikelsuche des Arbeitsberichts, in der Kategorie-Auswahl darüber und sonst nirgends. Angebote, Rechnungen und die Artikelliste zeigen weiterhin das volle Sortiment.

Logistik

Hier stehen die Regeln für gefahrene Kilometer.

  • Pauschale für die Anfahrt verrechnen — schaltet eine Anfahrtspauschale frei und blendet zwei weitere Felder ein.
  • Artikel für Anfahrtspauschale — der Artikel, dessen Verkaufspreis als Pauschalbetrag verrechnet wird.
  • Minimum Kilometer für Entfall der Pauschale — ab dieser Entfernung entfällt die Pauschale.
  • Artikel für Kilometer — der Artikel für die Kilometerabrechnung; die gefahrene Strecke wird als Menge übernommen.

So greift die Pauschale. Sie wird nur bei Fahrten unterhalb der eingetragenen Kilometergrenze berechnet, und zwar zusätzlich zu den Kilometern: Bei einer Grenze von 20 km und einer Fahrt über 5 km stehen die Pauschale und die 5 Kilometer nebeneinander auf der Rechnung. Ab 20 km entfällt die Pauschale und es werden nur die Kilometer verrechnet. Lässt du das Kilometer-Feld leer, wird die Pauschale nie berechnet — auch dann nicht, wenn das Kästchen an ist und ein Artikel gewählt wurde. Trage also immer eine Grenze ein.

Ohne Kilometer-Artikel bricht die Rechnung ab. Sobald ein Arbeitsbericht auch nur eine Fahrt enthält, braucht flinkest diesen Artikel. Fehlt er, lässt sich aus dem Bericht keine Rechnung und kein Lieferschein erzeugen; der Vorgang bricht mit einem technischen Fehler ab, und es entsteht kein Beleg. Das Speichern der Einstellungen warnt nicht davor.

Die beiden letzten Kästchen — Fahrzeit ist Arbeitszeit und Überstunden anwenden — werden zwar gespeichert, verändern die erzeugte Rechnung derzeit aber nicht: Die Dauer einer Fahrt erscheint dort nicht als Arbeitszeitposition, und Zuschläge werden auf Fahrzeiten nicht angewandt. Verrechnet werden Fahrten heute ausschließlich über die Kilometer und gegebenenfalls die Pauschale. Wer Fahrzeit bezahlt bekommen will, erfasst sie als normale Arbeitszeit im Bericht.

Ressourcen

Der Reiter hat ein einziges Kästchen: 'Resourcen' aktivieren. Ressourcen sind vermietbare Geräte und Maschinen, die man einem Einsatz zuordnet. Ist das Kästchen an, erscheint im Arbeitsbericht ein zusätzlicher Bereich dafür — beim Bearbeiten wie in der Detailansicht.

Ausschalten blendet nur aus. Bereits erfasste Ressourcen-Einträge bleiben am Bericht bestehen und werden weiterhin verrechnet, auch wenn der Bereich nicht mehr sichtbar ist. Wer Ressourcen wirklich loswerden will, entfernt die Einträge im Bericht selbst. Die Geräte und ihre Mietsätze pflegst du unter Ressourcen.

Rechnung

Dieser Reiter bestimmt, wie aus einem Arbeitsbericht eine Rechnung oder ein Lieferschein gebaut wird.

Wer daraus einen Beleg machen darf. Seit August 2026 braucht das Erzeugen eines Belegs aus einem Arbeitsbericht zwei Rechte: Arbeitsberichte bearbeiten und die Zielbelegart bearbeiten — Rechnungen für die Rechnung, Lieferscheine für den Lieferschein. Fehlt das zweite, bleibt der zugehörige Eintrag im Menü Beleg erstellen und in der Sammelaktion Arbeitsberichte verrechnen aus. Vorher genügte dafür das Recht, Arbeitsberichte zu sehen; das reicht heute nicht mehr. Eingerichtet werden beide Rechte in der Benutzerverwaltung.

Reiter Rechnung mit Gruppierung, nicht verrechenbaren Positionen und der Sortierung

Im Abschnitt Allgemein:

  • Arbeitszeit nach Tagen gruppieren — legt je Einsatztag eine Gruppenzeile an (Wochentag und Datum, etwa „Montag, 3.8.2026") und hängt die Positionen dieses Tages darunter. Ohne den Haken stehen alle Positionen flach untereinander.
  • Gleiche Artikel summieren — fasst Positionen mit demselben Artikel zu einer Zeile zusammen; die einzelnen Zeiten und Namen bleiben als Text in der Beschreibung erhalten. Zusammen mit der Tagesgruppierung wird je Tag summiert, ohne sie über den ganzen Bericht.

Im Abschnitt Nicht verrechenbare Positionen auf Rechnung stehen drei Kästchen für Leistungen, die auf Garantie oder aus Kulanz erbracht wurden:

  • Garantie-/verrechnungsfreie Artikel mit 0 EUR anzeigen
  • Garantie-/verrechnungsfreie Arbeitszeiten mit 0 EUR anzeigen
  • Verrechnungsfreie Logistik-Positionen mit 0 EUR anzeigen

Ohne Haken fehlen solche Positionen auf der Rechnung ganz. Mit Haken erscheinen sie mit dem Vermerk „Garantie" beziehungsweise „verrechnungsfrei" und dem Betrag 0.

Bei Arbeitszeiten wirkt der Haken tagesweise, nicht positionsweise. Enthält ein Tag auch nur eine verrechnungsfreie oder Garantie-Arbeitszeit, werden alle Arbeitszeit-Positionen dieses Tages auf 0 gesetzt — auch die regulär zu bezahlenden, inklusive Überstunden und Zuschläge. Ist zusätzlich Arbeitszeit nach Tagen gruppieren ausgeschaltet, gilt das sogar für den ganzen Bericht. Solange das so ist: Lass den Haken aus, wenn auf demselben Tag bezahlte und unbezahlte Stunden zusammenkommen, und weise die Kulanz stattdessen im Text aus. Bei Artikeln und Logistik tritt der Effekt nicht auf — dort wird sauber je Position gerechnet.

Kundenkonditionen wirken auf die Positionen. Für jeden Artikel, jede Ressource und jeden Stundensatz prüft flinkest beim Erzeugen des Belegs die beim Kunden hinterlegten Preise: Auf der Position steht dann der normale Verkaufspreis, und die Differenz erscheint als Rabatt. Geprüft wird in dieser Reihenfolge, erster Treffer gewinnt: Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann Rabatt auf die Artikelkategorie, dann der generelle Kundenrabatt. Bis Anfang August 2026 blieb dieser Rabatt bei Arbeitsbericht-Belegen immer 0 — Arbeitsberichte wurden also unabhängig von den Kundenkonditionen zum vollen Preis verrechnet. Wer die Beträge von damals mit heutigen vergleicht, findet hier den Grund für die Abweichung.

Im Abschnitt Sortierung legst du per Ziehen fest, in welcher Reihenfolge die vier Blöcke einer Arbeitsbericht-Rechnung erscheinen: Logistik, Arbeitszeiten, Artikel und Ressourcen. Die Beschriftungen dieser Liste werden beim Speichern mitgeschrieben; in länger bestehenden Mandanten kann dort deshalb noch „Produkte" statt „Artikel" stehen. Die Reihenfolge betrifft die Positionsblöcke — innerhalb eines Blocks bleibt es bei der oben beschriebenen Gruppierung.

Aktionen

Einstellungen speichern. Änderungen auf beliebig vielen Reitern vornehmen und oben rechts auf Speichern klicken. flinkest bestätigt mit „Einstellungen wurden erfolgreich gespeichert". Andere geöffnete Sitzungen laden die Einstellungen danach von selbst nach.

Wenn nicht gespeichert wird. Der häufigste Grund ist ein aktivierter Zuschlag ohne Artikel: Der Reiter Arbeitszeiten wird rot, unter dem betroffenen Feld steht „Produkt ist erforderlich wenn Zuschlag aktiv ist", und es erscheint die Meldung „Bitte wählen Sie ein Produkt für alle aktivierten Zuschläge". Ergänze den Artikel und speichere erneut.

Was eine Änderung mit bestehenden Berichten macht. Alle Regeln dieser Seite werden erst in dem Moment ausgewertet, in dem aus einem Bericht ein Beleg entsteht — nicht beim Erfassen und nicht beim Abschließen. Daraus folgt:

  • Schon geschriebene Belege ändern sich nicht. Ihre Positionen sind gespeichert und werden nicht neu gerechnet.
  • Abgeschlossene, aber noch nicht verrechnete Berichte werden nach den neuen Regeln abgerechnet — auch wenn sie Wochen alt sind. Wer Zuschläge oder Rundung umstellt, sollte offene Berichte vorher verrechnen.
  • Das PDF eines unterschriebenen Berichts bleibt, wie es war; das eines Entwurfs wird bei jedem Öffnen neu gebaut.
  • Erfasste Zeiten bleiben unverändert — nur ein geändertes Abrechnungsintervall kann das nachträgliche Bearbeiten alter Einträge blockieren.

Tätigkeiten pflegen. Welche Tätigkeiten im Arbeitsbericht zur Auswahl stehen und mit welchem Artikel jede verrechnet wird, stellst du nicht hier ein, sondern unter Tätigkeiten für Arbeitsberichte.

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Häufige Fragen

Warum erscheint „Die Minute des Datums muss durch das Abrechnungsintervall von 15 Minuten teilbar sein."? Weil Start- oder Endzeit der Arbeitszeit nicht in das eingestellte Zeitraster passen. Bei 15 Minuten sind nur die Minuten 00, 15, 30 und 45 erlaubt. Entweder du rundest die Zeit, oder ein Administrator ändert das Feld Abrechnungsinterfall in den Arbeitsberichts-Einstellungen. Häufig taucht die Meldung auf, nachdem das Intervall vergrößert wurde und man einen älteren Eintrag nachbearbeiten will.

Ich habe die Zuschläge geändert — ändern sich dadurch schon geschriebene Rechnungen? Nein. Eine Rechnung enthält feste Positionen, die beim Erzeugen berechnet wurden; spätere Änderungen an den Einstellungen berühren sie nicht. Betroffen sind aber alle Arbeitsberichte, die noch nicht verrechnet sind — auch bereits abgeschlossene und unterschriebene. Sie werden nach den neuen Regeln abgerechnet.

Warum stehen auf der Rechnung die vollen Stunden und zusätzlich eine Überstunden-Position? Weil Überstunden und Zuschläge in flinkest Aufschläge sind, keine Ersatztarife: Die Grundstunden werden vollständig mit dem Tätigkeits-Artikel verrechnet, und darüber hinaus entsteht je Überstunde beziehungsweise Zuschlagsstunde eine zusätzliche Position. Der Preis der Zuschlags-Artikel sollte deshalb der Aufschlag sein, nicht der komplette Stundensatz.

Die Anfahrtspauschale wird nicht verrechnet — woran liegt das? Meist am leeren Feld Minimum Kilometer für Entfall der Pauschale. Ohne Kilometergrenze wird die Pauschale nie berechnet, selbst wenn das Kästchen an ist und ein Artikel gewählt wurde. Der zweite Grund: Die Fahrt war länger als die eingetragene Grenze — dann ist der Entfall gewollt.

Ich habe eine Stunde als Kulanz gebucht und jetzt ist der ganze Tag mit 0 EUR auf der Rechnung. Warum? Weil der Haken Garantie-/verrechnungsfreie Arbeitszeiten mit 0 EUR anzeigen derzeit tagesweise wirkt: Eine einzige verrechnungsfreie Arbeitszeit setzt alle Arbeitszeit-Positionen desselben Tages auf 0 — bei ausgeschalteter Tagesgruppierung sogar den ganzen Bericht. Nimm den Haken heraus, wenn an einem Tag bezahlte und unbezahlte Stunden zusammenkommen, oder buche die Kulanz auf einen eigenen Tag.

Ich komme nicht auf die Seite, obwohl ich Administrator bin. Die Arbeitsberichts-Einstellungen verlangen zusätzlich das Recht, Arbeitsberichte zu sehen. Fehlt das, führt der Menüpunkt auf die 403-Seite, obwohl er sichtbar ist. Lass dir das Recht in der Benutzerverwaltung ergänzen.

Warum steht jetzt ein Rabatt auf der Rechnung aus dem Arbeitsbericht? Weil flinkest beim Erzeugen des Belegs die beim Kunden hinterlegten Preise und Rabatte anwendet: Die Position trägt den normalen Verkaufspreis, die Differenz zum Kundenpreis steht als Rabatt daneben. Das gilt für Artikel, Ressourcen und Stundensätze gleichermaßen. Bis Anfang August 2026 wurden Arbeitsberichte unabhängig von den Kundenkonditionen zum vollen Preis verrechnet; ältere Belege sehen deshalb anders aus.

Der Eintrag „Lieferschein" bei „Arbeitsberichte verrechnen" ist verschwunden. Dann fehlt deinem Benutzer das Recht, Lieferscheine zu bearbeiten. Das Erzeugen eines Belegs aus einem Arbeitsbericht verlangt seit August 2026 zusätzlich das Bearbeitungsrecht der Zielbelegart — Rechnungen für die Rechnung, Lieferscheine für den Lieferschein — und außerdem das Recht, Arbeitsberichte zu bearbeiten.

Wieso fehlt die Aktion „Wiedereröffnen" an einem abgeschlossenen Bericht? Dafür müssen zwei Dinge zusammenkommen: das Kästchen Arbeitsberichte dürfen wieder geöffnet werden auf dieser Seite und die Berechtigung zum Wiedereröffnen bei deinem Benutzer. Fehlt eines von beidem, ist die Aktion nicht da. Und bedenke: Beim Wiedereröffnen gehen Unterschrift und Berichtsnummer verloren, beim erneuten Unterschreiben wird eine neue, höhere Nummer vergeben.