Kundenpreise

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Video: Kundenpreise und Rabatte festlegen

Manche Kunden zahlen nicht den normalen Verkaufspreis — ein Großkunde bekommt einen Rabatt auf eine ganze Warengruppe, ein Stammkunde einen Sonderpreis auf einen bestimmten Artikel. Diese Seite ist die Pflegeoberfläche für genau diese Vereinbarungen: einmal hinterlegt, zieht flinkest sie automatisch heran, sobald der Artikel in einen Beleg dieses Kunden kommt — du musst beim Schreiben einer Rechnung nicht mehr daran denken. Du kommst hierher aus den Kundendetails über die Schaltfläche Preise im Kopfbereich.

Preise eines Kunden mit den Reitern „Nach Shop-Kategorien" und „Nach Produkten"

Kopfzeile und Reiter

Preise für einen Kunden öffnen

Ganz oben steht Preise für und der Name des Kunden — eindeutig auch dann, wenn du die Seite direkt über einen Link öffnest statt aus den Kundendetails heraus. Der Pfad über der Kopfzeile führt zurück: Kunden, der Kundenname, dann diese Seite.

Reiter je nach Modul Shop

Darunter liegen zwei Reiter: Nach Shop-Kategorien — ein Rabatt, der für alle Artikel einer Kategorie gilt — und Nach Produkten — ein eigener Preis oder Rabatt für einen einzelnen Artikel. Den Kategorie-Reiter gibt es nur, solange das Modul Shop unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist, weil ein Kategorie-Rabatt ohne Shop-Kategorien keinen Sinn ergibt; ist das Modul ausgeschaltet, öffnet die Seite direkt auf Nach Produkten, und der Kategorie-Reiter fehlt ganz.

Welcher Reiter offen ist, merkt sich flinkest im Link selbst: Ein Aufruf mit dem Zusatz #product öffnet unabhängig davon, ob das Modul Shop eingeschaltet ist, direkt Nach Produkten — praktisch für einen Link aus einer anderen Seite, der gezielt auf die Sonderpreise zeigen soll, ohne dass du erst umschalten musst. Lädst du die Seite neu, während Nach Produkten offen ist, bleibt sie dort.

Wer diese Seite sehen darf

Kundenpreise sind Konditionsdaten mit Auswirkung auf die Marge — deshalb ist die ganze Seite an die Berechtigung Kundenpreise bearbeiten gebunden, es gibt keine reine Ansichtsberechtigung dafür. Fehlt sie, taucht schon die Schaltfläche Preise in den Kundendetails nicht auf, und der direkte Aufruf der Adresse landet auf einer Hinweisseite. Zugewiesen wird das Recht in der Benutzerverwaltung.

Tab „Nach Shop-Kategorien"

Rabatte je Kategorie ansehen

Der Reiter zeigt deine Shop-Kategorien als aufklappbaren Baum mit zwei Spalten: Name (darunter klein die Beschreibung der Kategorie) und Rabatt. Der Baum zeigt automatisch alle Shop-Kategorien deines Mandanten, sobald mindestens eine existiert — unabhängig davon, ob für diesen Kunden schon eine eigene Vereinbarung hinterlegt ist; Kategorien ohne eigene Vereinbarung stehen einfach auf 0%. Nur wenn dein Mandant selbst noch gar keine Shop-Kategorie angelegt hat, bleibt der Reiter leer und zeigt den Hinweis „Noch keine Shop-Kategorien."; Administratoren sehen dort zusätzlich „Erstellen Sie zuerst Kategorien in den Einstellungen." und den Link Zu den Einstellungen, der direkt zu den Shop-Kategorien führt.

Ein Artikel in mehreren Kategorien. Liegt ein Artikel in mehreren Kategorien, für die dieser Kunde einen Rabatt hat, gewinnt die Kategorie, die für ihn den niedrigsten Preis ergibt. Kategorien mit Rabatt 0 bleiben dabei außen vor.

Rabatt einer Kategorie ändern

Zum Ändern klickst du rechts in der Zeile auf das Stift-Symbol. Die Zeile wird direkt bearbeitbar: ein Eingabefeld für die Zahl und daneben ein Umschalter für % oder €. Das Häkchen-Symbol bestätigt, das Kreuz-Symbol bricht ab. flinkest bestätigt mit „Rabatt wurde gespeichert" und zeigt den neuen Wert sofort als Kapsel in der Zeile. Bei % zieht flinkest so viele Prozent vom normalen Verkaufspreis des Artikels ab, bei € genau diesen Betrag — unabhängig davon, wie hoch der Verkaufspreis gerade ist. Ein Rabatt gilt nur für die Kategorie, an der er steht — Unterkategorien erben ihn nicht. Ändert eine Kollegin gleichzeitig einen anderen Kategorie-Rabatt, zieht deine Ansicht die Änderung von selbst nach.

Rabatt und Sichtbarkeit: verknüpft, aber getrennt berechtigt

Ob eine Shop-Kategorie für diesen Kunden im Shop überhaupt sichtbar ist, stellst du nicht hier ein, sondern auf der Seite Sichtbarkeit der Shop-Kategorien, die du über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichst. Beide Angaben — Sichtbarkeit und Rabatt — gehören technisch zum selben Eintrag einer Kategorie: Blendest du eine Kategorie für diesen Kunden aus, zählt ihr Rabatt bei der Preisermittlung nicht mehr mit, auch nicht außerhalb des Shops. Trotzdem sind es zwei getrennte Rechte: Kundenpreise bearbeiten erlaubt dir, hier auf dieser Seite Rabatte zu ändern — mehr nicht. Ob du auch steuern darfst, welche Kategorien ein Kunde im Shop überhaupt sieht, entscheidet eine eigene, unabhängige Berechtigung. Ein Benutzer kann die eine Berechtigung haben, ohne die andere zu haben: Wer nur Preise bearbeiten darf, sieht in den Kundendetails die Schaltfläche Preise, aber nicht die Schaltfläche Shop — und umgekehrt.

Der Hinweis über dem Baum. Hat der Kunde im Feld Allgemeiner Rabatt seines Stammdatenformulars (Abschnitt Konditionen) einen Wert stehen, blendet flinkest darüber einen Hinweis ein: „Dieser Kunde hat bereits einen allgemeinen Rabatt von …" samt dem Satz „Rabatte auf einer Kategorie überschreiben den allgemeinen Rabatt." — er erklärt die Rangfolge direkt an der Stelle, an der sie zum ersten Mal greift; mehr dazu bei „Welche Regel am Ende gewinnt".

Tab „Nach Produkten"

Sonderpreise dieses Kunden ansehen

Dieser Reiter listet als Tabelle die Sonderpreise, die für genau diesen Kunden und genau einen Artikel gelten:

Spalte Bedeutung
Artikelnummer Die Nummer des Artikels aus dem Artikelstamm
Artikel Der Artikelname; das Symbol daneben öffnet die Artikeldetails in einem neuen Tab
Rabatt Der hinterlegte Wert mit % oder €, genau wie eingegeben
Rabattpreis Der Preis, den der Kunde mit dieser Vereinbarung tatsächlich zahlt — bei % vom normalen Verkaufspreis abgezogen, bei € ist es der eingetragene Betrag selbst
Normaler Artikelpreis Der Verkaufspreis aus den Artikelstammdaten, zum Vergleich
Gültig bis Das Ende des Zeitraums, falls gesetzt — leer bedeutet „ohne Ende"

Liste der Individualpreise mit Artikelnummer, Artikel, Rabatt, Rabattpreis, normalem Artikelpreis und Gültig bis

Den Beginn des Zeitraums (Gültig ab) zeigt die Liste nicht an, den siehst du nur im Bearbeiten-Dialog. Ist noch nichts hinterlegt, steht in der Liste „Noch keine Einträge vorhanden". Ein abgelaufener Sonderpreis wird dabei nicht aus der Liste entfernt — er bleibt stehen, wirkt aber nicht mehr, praktisch als Nachweis, welcher Preis einmal galt. Am rechten Rand jeder Zeile liegt ein Menü mit Bearbeiten und Löschen.

Der Hinweis über der Liste. Hat der Kunde einen allgemeinen Rabatt hinterlegt, zeigt flinkest auch hier einen Hinweis: „Individuelle Preise überschreiben Rabatte auf Kategorien." — dieselbe Rangfolge wie beim Kategorie-Tab, aus der Perspektive des jeweils stärkeren Eintrags erklärt.

Sonderpreis anlegen

Oben über der ganzen Breite liegt die Schaltfläche Hinzufügen. Es öffnet sich der Dialog Kundenspezifischen Preis anlegen: Im Abschnitt Artikel wählst du den Artikel, im Abschnitt Kontakt steht der Kunde vorbelegt. Unter Preis trägst du den Wert ein und wählst daneben % für einen Rabatt oder € für einen festen Preis; darunter liegen Gültig ab (Pflicht, mit Datum und Uhrzeit) und gültig bis — das Feld trägt den Hinweis „Leer lassen für unlimitiert". Speichern bestätigt flinkest mit „Individualpreis wurde gespeichert". Auch der Wert 0 ist gültig — damit lässt sich ein Artikel für diesen Kunden gezielt kostenlos anbieten, etwa ein Muster oder eine Aktion.

Warum „Preis darf nicht leer sein" erscheint. Bei einem Kunden ist der Wert Pflicht — ohne ihn gäbe es nichts zu rechnen. Trag eine Zahl ein (auch 0 ist erlaubt) und speichere erneut.

Warum „Für diesen Kunden und dieses Produkt existiert im gewählten Zeitraum bereits eine Konfiguration." erscheint. Für diesen Kunden und diesen Artikel gibt es im gewählten Zeitraum schon eine Vereinbarung; zwei sich überschneidende Zeiträume für dieselbe Kombination nimmt flinkest nicht an. Beende den bestehenden Eintrag mit einem gültig bis oder lösche ihn, bevor du den neuen anlegst. Ebenfalls abgewiesen wird ein gültig bis, das nicht nach dem Gültig ab liegt.

Willst du den Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen, fragt flinkest vorher nach — Schutz vor versehentlichem Verwerfen bei diesen sensiblen Konditionsdaten.

Dialog „Kundenspezifischen Preis anlegen" mit Artikel, Kontakt, Preis und Gültigkeit

Sonderpreis ändern

Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog unter dem Titel Kunden-spezifischer Preis bearbeiten, mit allen Feldern vorbefüllt.

Sonderpreis löschen

Im Zeilenmenü auf Löschen und die Rückfrage „Individualpreis löschen?" mit Ja, löschen bestätigen. Danach meldet flinkest „Erfolgreich gelöscht" und rechnet für diesen Artikel wieder nach der nächsten greifenden Regel. Schon geschriebene Belege bleiben davon unberührt.

Liste exportieren

Unten links neben der Blätterleiste liegt das Download-Symbol. Im Dialog wählst du das Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), den Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und die Spalten — praktisch, um die Konditionen eines Kunden an die Buchhaltung weiterzugeben oder gegen ein Altsystem abzugleichen.

Welche Regel am Ende gewinnt

Für einen Artikel kommen drei Regeln in Frage. flinkest prüft sie in dieser Reihenfolge und nimmt die erste, die greift — sie werden nie zusammengezählt:

  1. Sonderpreis für genau diesen Artikel aus diesem Reiter, sofern er heute gültig ist.
  2. Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt und die für diesen Kunden sichtbar geschaltet ist.
  3. Allgemeiner Rabatt des Kunden aus dem Feld Allgemeiner Rabatt im Kundenformular — ausschließlich in Prozent, ein Euro-Betrag ist dort nicht mehr wählbar.

Gestaffelte Preise nach Menge gibt es nicht: Ein Sonderpreis gilt unabhängig davon, ob eine oder hundert Einheiten auf dem Beleg stehen. Die einzige Einschränkung ist der Zeitraum.

Wo die Regel wirkt. Überall dort, wo flinkest einen Artikel für diesen Kunden bepreist: beim Erfassen einer Position in Rechnungen, Angeboten, Lieferscheinen und den übrigen Belegen, in der Regalbetreuung, beim Abrechnen eines Arbeitsberichts oder eines Wartungsvertrags (dort für das Mehrstunden-Produkt, sobald die im Vertrag inkludierten Stunden überschritten sind), in Bestellungen und im Shop.

Was auf dem Beleg landet. Bei einem Sonderpreis und bei einem Kategorie-Rabatt trägt flinkest standardmäßig den normalen Verkaufspreis als Einzelpreis in die Position ein und die Differenz in das Feld Rabatt der Position — der Kunde sieht auf dem Ausdruck also, dass er einen Nachlass bekommt. Soll ein vereinbarter Sonderpreis, etwa ein eigener Stundensatz, stattdessen direkt als Einzelpreis ohne Rabatt erscheinen, stellst du Anzeige individueller Kundenpreise auf Kundenpreis als Einzelpreis — für alle Kunden in den Beleg-Einstellungen im Abschnitt Kundenpreise, für einen einzelnen Kunden in den Kundendetails unter Bearbeiten, Reiter Belege. Kategorie-Rabatte und der allgemeine Rabatt bleiben dabei immer als Rabatt sichtbar. Liegt ein Sonderpreis über dem normalen Verkaufspreis (ein Aufschlag), steht er in jedem Fall als Einzelpreis auf der Position. Beides lässt sich in der Position noch von Hand überschreiben. Der Preis wird dabei nur in dem Moment ermittelt, in dem du den Artikel in den Beleg holst — bereits erfasste Positionen bleiben unverändert, wenn du hier später etwas änderst.

Verwandte Seiten

Häufige Fragen

Warum wird mein Sonderpreis auf der Rechnung nicht verwendet? Drei Gründe kommen in Frage. Erstens der Zeitraum: Der Sonderpreis wirkt nur zwischen Gültig ab und gültig bis, außerhalb rechnet flinkest, als gäbe es ihn nicht. Zweitens der Zeitpunkt: Der Preis wird ermittelt, wenn der Artikel in den Beleg geholt wird — Positionen, die vorher schon drin waren, ändern sich nicht mehr. Drittens der Kunde: Der Sonderpreis gilt nur für den Kunden, bei dem er hinterlegt ist — steht auf dem Beleg ein anderer Empfänger, greift er nicht.

Ein Kunde hat einen allgemeinen Rabatt und einen Sonderpreis — was gewinnt? Der Sonderpreis auf den Artikel. flinkest prüft der Reihe nach: erst ein Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann ein Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt, und erst zuletzt den allgemeinen Rabatt aus den Kundenstammdaten. Die erste Regel, die greift, gilt allein — die Rabatte werden nie zusammengezählt.

Kann ich Staffelpreise nach Menge hinterlegen? Nein. Ein Sonderpreis gilt unabhängig von der Menge auf dem Beleg; die einzige Einschränkung ist der Gültigkeitszeitraum. Wenn du ab einer bestimmten Menge weniger verrechnen willst, passt du den Rabatt in der Position des Belegs von Hand an.

Was ist der Unterschied zwischen % und €? Bei einem Kategorie-Rabatt ziehst du mit % einen Prozentsatz vom normalen Verkaufspreis des Artikels ab — steigt der Verkaufspreis später, steigt auch der Rabattbetrag mit; mit € ist es ein fester Abzug in Euro, unabhängig vom Verkaufspreis. Bei einem Sonderpreis auf einen einzelnen Artikel bedeutet € dagegen den Preis selbst, den der Kunde zahlt, nicht einen Abzug. Der allgemeine Rabatt am Kunden kennt dagegen nur noch % — ein fester Euro-Abzug ist dort nicht mehr wählbar.

Warum kann ich hier den Rabatt einer Shop-Kategorie ändern, aber nicht einstellen, ob der Kunde sie im Shop überhaupt sieht? Weil das zwei getrennte Dinge sind, für die zwei getrennte Berechtigungen gelten. Diese Seite dreht sich ausschließlich um Preise und Rabatte — dieselbe Berechtigung, die dich überhaupt erst hierherlässt, erlaubt dir auch, den Rabatt einer Kategorie zu ändern. Ob eine Kategorie für einen Kunden im Shop sichtbar ist, stellst du auf einer eigenen Seite ein, die über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichbar ist und eine eigene, unabhängige Berechtigung voraussetzt.

Warum sieht mein Kollege die Schaltfläche „Preise" nicht, obwohl er Shop-Kategorien für Kunden ein- und ausblenden darf? Weil beides an unterschiedliche Berechtigungen gebunden ist. Wer Kundenpreise bearbeiten darf, sieht die Schaltfläche Preise und kommt auf diese Seite. Die Berechtigung für die Shop-Sichtbarkeit von Kunden ist davon unabhängig und zeigt stattdessen die Schaltfläche Shop. Ein Benutzer kann die eine Berechtigung ohne die andere haben — dann fehlt ihm genau die passende Schaltfläche.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Warum wird mein Sonderpreis auf der Rechnung nicht verwendet?

Drei Gründe kommen in Frage. Erstens der Zeitraum: Der Sonderpreis wirkt nur zwischen Gültig ab und gültig bis, außerhalb rechnet flinkest, als gäbe es ihn nicht. Zweitens der Zeitpunkt: Der Preis wird ermittelt, wenn der Artikel in den Beleg geholt wird — Positionen, die vorher schon drin waren, ändern sich nicht mehr. Drittens der Kunde: Der Sonderpreis gilt nur für den Kunden, bei dem er hinterlegt ist — steht auf dem Beleg ein anderer Empfänger, greift er nicht.

Ein Kunde hat einen allgemeinen Rabatt und einen Sonderpreis — was gewinnt?

Der Sonderpreis auf den Artikel. flinkest prüft der Reihe nach: erst ein Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann ein Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt, und erst zuletzt den allgemeinen Rabatt aus den Kundenstammdaten. Die erste Regel, die greift, gilt allein — die Rabatte werden nie zusammengezählt.

Kann ich Staffelpreise nach Menge hinterlegen?

Nein. Ein Sonderpreis gilt unabhängig von der Menge auf dem Beleg; die einzige Einschränkung ist der Gültigkeitszeitraum. Wenn du ab einer bestimmten Menge weniger verrechnen willst, passt du den Rabatt in der Position des Belegs von Hand an.

Was ist der Unterschied zwischen % und €?

Bei einem Kategorie-Rabatt ziehst du mit % einen Prozentsatz vom normalen Verkaufspreis des Artikels ab — steigt der Verkaufspreis später, steigt auch der Rabattbetrag mit; mit € ist es ein fester Abzug in Euro, unabhängig vom Verkaufspreis. Bei einem Sonderpreis auf einen einzelnen Artikel bedeutet € dagegen den Preis selbst, den der Kunde zahlt, nicht einen Abzug. Der allgemeine Rabatt am Kunden kennt dagegen nur noch % — ein fester Euro-Abzug ist dort nicht mehr wählbar.

Warum kann ich hier den Rabatt einer Shop-Kategorie ändern, aber nicht einstellen, ob der Kunde sie im Shop überhaupt sieht?

Weil das zwei getrennte Dinge sind, für die zwei getrennte Berechtigungen gelten. Diese Seite dreht sich ausschließlich um Preise und Rabatte — dieselbe Berechtigung, die dich überhaupt erst hierherlässt, erlaubt dir auch, den Rabatt einer Kategorie zu ändern. Ob eine Kategorie für einen Kunden im Shop sichtbar ist, stellst du auf einer eigenen Seite ein, die über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichbar ist und eine eigene, unabhängige Berechtigung voraussetzt.

Warum sieht mein Kollege die Schaltfläche „Preise" nicht, obwohl er Shop-Kategorien für Kunden ein- und ausblenden darf?

Weil beides an unterschiedliche Berechtigungen gebunden ist. Wer Kundenpreise bearbeiten darf, sieht die Schaltfläche Preise und kommt auf diese Seite. Die Berechtigung für die Shop-Sichtbarkeit von Kunden ist davon unabhängig und zeigt stattdessen die Schaltfläche Shop. Ein Benutzer kann die eine Berechtigung ohne die andere haben — dann fehlt ihm genau die passende Schaltfläche.

Wie lege ich einen Sonderpreis für einen Artikel an?

Wechsle auf den Reiter „Nach Produkten" und klicke auf Hinzufügen. Wähle im Dialog „Kundenspezifischen Preis anlegen" den Artikel, trage bei „Preis" den Wert ein und wähle % für einen Rabatt oder € für einen festen Preis. „Gültig ab" ist Pflicht, „gültig bis" darf leer bleiben (bedeutet „ohne Ende"). Auch der Wert 0 ist gültig und macht einen Artikel für diesen Kunden gezielt kostenlos.

Wie ändere ich einen bestehenden Sonderpreis?

Öffne im Zeilenmenü des Eintrags Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, mit allen Feldern vorbefüllt.

Was passiert, wenn ich einen Sonderpreis lösche?

Nach der Rückfrage „Individualpreis löschen?" entfernt flinkest den Eintrag. Für diesen Artikel gilt danach wieder die nächste greifende Regel (Kategorie-Rabatt oder allgemeiner Rabatt). Bereits geschriebene Belege bleiben unverändert.

Kann ich die Liste der Sonderpreise exportieren?

Ja, über das Download-Symbol unten links. Du wählst Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), Umfang und Spalten — praktisch, um die Konditionen eines Kunden an die Buchhaltung weiterzugeben oder gegen ein Altsystem abzugleichen.

Wie komme ich zu den Preisen eines bestimmten Kunden?

Über die Kundendetails: Öffne den Kunden und klicke im Kopfbereich auf die Schaltfläche Preise. Die Seite zeigt oben „Preise für" und den Kundennamen, darüber führt der Pfad über „Kunden" und den Kundennamen zurück.

Welche Berechtigung brauche ich, um Kundenpreise zu sehen oder zu ändern?

Die Berechtigung „Kundenpreise bearbeiten" — eine reine Ansichtsberechtigung gibt es nicht. Fehlt sie, taucht schon die Schaltfläche „Preise" in den Kundendetails nicht auf, und der direkte Aufruf der Adresse landet auf einer Hinweisseite.

Warum zeigt der Kategorie-Baum Kategorien, für die ich noch nie einen Rabatt eingetragen habe?

Der Baum zeigt automatisch alle Shop-Kategorien deines Mandanten, sobald mindestens eine existiert — unabhängig davon, ob für diesen Kunden schon eine eigene Vereinbarung besteht. Kategorien ohne eigene Vereinbarung stehen einfach auf 0%. Nur wenn dein Mandant noch gar keine Shop-Kategorie angelegt hat, bleibt der Reiter leer.

Wie ändere ich den Rabatt einer Shop-Kategorie für diesen Kunden?

Klicke rechts in der Zeile der Kategorie auf das Stift-Symbol — sie wird direkt bearbeitbar. Trage den Wert ein, wähle % oder € und bestätige mit dem Häkchen-Symbol. Der Rabatt gilt nur für diese Kategorie, Unterkategorien erben ihn nicht.

Warum kann ich hier den Rabatt einer Shop-Kategorie ändern, aber nicht einstellen, ob der Kunde sie im Shop überhaupt sieht?

Weil das zwei getrennte Dinge sind, für die zwei getrennte Berechtigungen gelten. Diese Seite dreht sich ausschließlich um Preise und Rabatte. Ob eine Kategorie für einen Kunden im Shop sichtbar ist, stellst du auf einer eigenen Seite ein, die über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichbar ist und eine eigene, unabhängige Berechtigung voraussetzt. Technisch hängen beide Angaben zusammen: Ist eine Kategorie für einen Kunden nicht sichtbar, zählt ihr Rabatt auch bei der Preisermittlung nicht mehr mit.

Welche Spalten zeigt die Liste der Sonderpreise?

Artikelnummer, Artikel (mit Link zu den Artikeldetails), Rabatt (mit % oder €, wie eingegeben), Rabattpreis (der tatsächlich fällige Preis), Normaler Artikelpreis zum Vergleich und Gültig bis. Der Beginn des Zeitraums steht nur im Bearbeiten-Dialog. Ein abgelaufener Eintrag bleibt in der Liste stehen, wirkt aber nicht mehr.

Ein Kunde hat einen allgemeinen Rabatt und einen Sonderpreis — was gewinnt?

Der Sonderpreis auf den Artikel. flinkest prüft der Reihe nach: erst ein Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann ein Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt, und erst zuletzt den allgemeinen Rabatt aus den Kundenstammdaten. Die erste Regel, die greift, gilt allein — die Rabatte werden nie zusammengezählt. Staffelpreise nach Menge gibt es dabei nicht.

Warum sehe ich keinen Reiter „Nach Shop-Kategorien"?

Diesen Reiter gibt es nur, solange das Modul Shop unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist — ein Kategorie-Rabatt ergibt ohne Shop-Kategorien keinen Sinn. Ist das Modul ausgeschaltet, öffnet die Seite direkt auf „Nach Produkten", der Kategorie-Reiter fehlt dann ganz.

Weitere Fragen: alle FAQs durchsuchen.