Kundenpreise
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15
Manche Kunden zahlen nicht den normalen Verkaufspreis — ein Großkunde bekommt einen Rabatt auf eine ganze Warengruppe, ein Stammkunde einen Sonderpreis auf einen bestimmten Artikel. Diese Seite ist die Pflegeoberfläche für genau diese Vereinbarungen: einmal hinterlegt, zieht flinkest sie automatisch heran, sobald der Artikel in einen Beleg dieses Kunden kommt — du musst beim Schreiben einer Rechnung nicht mehr daran denken. Du kommst hierher aus den Kundendetails über die Schaltfläche Preise im Kopfbereich.

Kopfzeile und Reiter
Preise für einen Kunden öffnen
Ganz oben steht Preise für und der Name des Kunden — eindeutig auch dann, wenn du die Seite direkt über einen Link öffnest statt aus den Kundendetails heraus. Der Pfad über der Kopfzeile führt zurück: Kunden, der Kundenname, dann diese Seite.
Reiter je nach Shop-Modul
Darunter liegen zwei Reiter: Nach Shop-Kategorien — ein Rabatt, der für alle Artikel einer Kategorie gilt — und Nach Produkten — ein eigener Preis oder Rabatt für einen einzelnen Artikel. Den Kategorie-Reiter gibt es nur mit aktiviertem Shop-Modul, weil ein Kategorie-Rabatt ohne Shop-Kategorien keinen Sinn ergibt; ohne das Modul öffnet die Seite direkt auf Nach Produkten, und der Kategorie-Reiter fehlt ganz.
Direktlink auf einen Reiter
Welcher Reiter offen ist, merkt sich flinkest im Link selbst: Ein Aufruf mit dem Zusatz #product öffnet unabhängig vom Shop-Modul-Standard direkt Nach Produkten — praktisch für einen Link aus einer anderen Seite, der gezielt auf die Sonderpreise zeigen soll, ohne dass du erst umschalten musst. Lädst du die Seite neu, während Nach Produkten offen ist, bleibt sie dort.
Wer diese Seite sehen darf
Kundenpreise sind Konditionsdaten mit Auswirkung auf die Marge — deshalb ist die ganze Seite an die Berechtigung Kundenpreise bearbeiten gebunden, es gibt keine reine Ansichtsberechtigung dafür. Fehlt sie, taucht schon die Schaltfläche Preise in den Kundendetails nicht auf, und der direkte Aufruf der Adresse landet auf einer Hinweisseite. Zugewiesen wird das Recht in der Benutzerverwaltung.
Tab „Nach Shop-Kategorien"
Rabatte je Kategorie ansehen
Der Reiter zeigt deine Shop-Kategorien als aufklappbaren Baum mit zwei Spalten: Name (darunter klein die Beschreibung der Kategorie) und Rabatt. Der Baum zeigt automatisch alle Shop-Kategorien deines Mandanten, sobald mindestens eine existiert — unabhängig davon, ob für diesen Kunden schon eine eigene Vereinbarung hinterlegt ist; Kategorien ohne eigene Vereinbarung stehen einfach auf 0%. Nur wenn dein Mandant selbst noch gar keine Shop-Kategorie angelegt hat, bleibt der Reiter leer und zeigt einen Hinweis (aktuell auf Englisch: „No shop categories yet."); Administratoren sehen dort zusätzlich einen Link zu den Kategorie-Einstellungen.
Ein Artikel in mehreren Kategorien. Liegt ein Artikel in mehreren Kategorien, für die dieser Kunde einen Rabatt hat, gewinnt die Kategorie, die für ihn den niedrigsten Preis ergibt. Kategorien mit Rabatt 0 bleiben dabei außen vor.
Rabatt einer Kategorie ändern
Zum Ändern klickst du rechts in der Zeile auf das Stift-Symbol. Die Zeile wird direkt bearbeitbar: ein Eingabefeld für die Zahl und daneben ein Umschalter für % oder €. Das Häkchen-Symbol bestätigt, das Kreuz-Symbol bricht ab. flinkest bestätigt mit „Rabatt wurde gespeichert" und zeigt den neuen Wert sofort als Kapsel in der Zeile. Bei % zieht flinkest so viele Prozent vom normalen Verkaufspreis des Artikels ab, bei € genau diesen Betrag — unabhängig davon, wie hoch der Verkaufspreis gerade ist. Ein Rabatt gilt nur für die Kategorie, an der er steht — Unterkategorien erben ihn nicht. Ändert eine Kollegin gleichzeitig einen anderen Kategorie-Rabatt, zieht deine Ansicht die Änderung von selbst nach.
Rabatt und Sichtbarkeit: verknüpft, aber getrennt berechtigt
Ob eine Shop-Kategorie für diesen Kunden im Shop überhaupt sichtbar ist, stellst du nicht hier ein, sondern auf einer eigenen Seite, die du über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichst. Beide Angaben — Sichtbarkeit und Rabatt — gehören technisch zum selben Eintrag einer Kategorie: Blendest du eine Kategorie für diesen Kunden aus, zählt ihr Rabatt bei der Preisermittlung nicht mehr mit, auch nicht außerhalb des Shops. Trotzdem sind es zwei getrennte Rechte: Kundenpreise bearbeiten erlaubt dir, hier auf dieser Seite Rabatte zu ändern — mehr nicht. Ob du auch steuern darfst, welche Kategorien ein Kunde im Shop überhaupt sieht, entscheidet eine eigene, unabhängige Berechtigung. Ein Benutzer kann die eine Berechtigung haben, ohne die andere zu haben: Wer nur Preise bearbeiten darf, sieht in den Kundendetails die Schaltfläche Preise, aber nicht die Schaltfläche Shop — und umgekehrt.
Der Hinweis über dem Baum. Hat der Kunde im Feld Allgemeiner Rabatt seines Stammdatenformulars (Abschnitt Konditionen) einen Wert stehen, blendet flinkest darüber einen Hinweis ein: „Dieser Kunde hat bereits einen allgemeinen Rabatt von …" samt dem Satz „Rabatte auf einer Kategorie überschreiben den allgemeinen Rabatt." — er erklärt die Rangfolge direkt an der Stelle, an der sie zum ersten Mal greift; mehr dazu bei „Welche Regel am Ende gewinnt".
Tab „Nach Produkten"
Sonderpreise dieses Kunden ansehen
Dieser Reiter listet als Tabelle die Sonderpreise, die für genau diesen Kunden und genau einen Artikel gelten:
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Artikelnummer | Die Nummer des Artikels aus dem Artikelstamm |
| Artikel | Der Artikelname; das Symbol daneben öffnet die Artikeldetails in einem neuen Tab |
| Rabatt | Der hinterlegte Wert mit % oder €, genau wie eingegeben |
| Rabattpreis | Der Preis, den der Kunde mit dieser Vereinbarung tatsächlich zahlt — bei % vom normalen Verkaufspreis abgezogen, bei € ist es der eingetragene Betrag selbst |
| Normaler Artikelpreis | Der Verkaufspreis aus den Artikelstammdaten, zum Vergleich |
| Gültig bis | Das Ende des Zeitraums, falls gesetzt — leer bedeutet „ohne Ende" |

Den Beginn des Zeitraums (Gültig ab) zeigt die Liste nicht an, den siehst du nur im Bearbeiten-Dialog. Ist noch nichts hinterlegt, steht in der Liste „Noch keine Einträge vorhanden". Ein abgelaufener Sonderpreis wird dabei nicht aus der Liste entfernt — er bleibt stehen, wirkt aber nicht mehr, praktisch als Nachweis, welcher Preis einmal galt. Am rechten Rand jeder Zeile liegt ein Menü mit Bearbeiten und Löschen.
Der Hinweis über der Liste. Hat der Kunde einen allgemeinen Rabatt hinterlegt, zeigt flinkest auch hier einen Hinweis: „Individuelle Preise überschreiben Rabatte auf Kategorien." — dieselbe Rangfolge wie beim Kategorie-Tab, aus der Perspektive des jeweils stärkeren Eintrags erklärt.
Sonderpreis anlegen
Oben über der ganzen Breite liegt die Schaltfläche Hinzufügen. Es öffnet sich der Dialog Kundenspezifischen Preis anlegen: Im Abschnitt Artikel wählst du den Artikel, im Abschnitt Kontakt steht der Kunde vorbelegt. Unter Preis trägst du den Wert ein und wählst daneben % für einen Rabatt oder € für einen festen Preis; darunter liegen Gültig ab (Pflicht, mit Datum und Uhrzeit) und gültig bis — das Feld trägt den Hinweis „Leer lassen für unlimitiert". Speichern bestätigt flinkest mit „Individualpreis wurde gespeichert". Auch der Wert 0 ist gültig — damit lässt sich ein Artikel für diesen Kunden gezielt kostenlos anbieten, etwa ein Muster oder eine Aktion.
Warum „Preis darf nicht leer sein" erscheint. Bei einem Kunden ist der Wert Pflicht — ohne ihn gäbe es nichts zu rechnen. Trag eine Zahl ein (auch 0 ist erlaubt) und speichere erneut.
Warum „Für diesen Kunden und dieses Produkt existiert im gewählten Zeitraum bereits eine Konfiguration." erscheint. Für diesen Kunden und diesen Artikel gibt es im gewählten Zeitraum schon eine Vereinbarung; zwei sich überschneidende Zeiträume für dieselbe Kombination nimmt flinkest nicht an. Beende den bestehenden Eintrag mit einem gültig bis oder lösche ihn, bevor du den neuen anlegst. Ebenfalls abgewiesen wird ein gültig bis, das nicht nach dem Gültig ab liegt.
Willst du den Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen, fragt flinkest vorher nach — Schutz vor versehentlichem Verwerfen bei diesen sensiblen Konditionsdaten.

Sonderpreis ändern
Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog unter dem Titel Kunden-spezifischer Preis bearbeiten, mit allen Feldern vorbefüllt.
Sonderpreis löschen
Im Zeilenmenü auf Löschen und die Rückfrage „Individualpreis löschen?" mit Ja, löschen bestätigen. Danach meldet flinkest „Erfolgreich gelöscht" und rechnet für diesen Artikel wieder nach der nächsten greifenden Regel. Schon geschriebene Belege bleiben davon unberührt.
Liste exportieren
Unten links neben der Blätterleiste liegt das Download-Symbol. Im Dialog wählst du das Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), den Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und die Spalten — praktisch, um die Konditionen eines Kunden an die Buchhaltung weiterzugeben oder gegen ein Altsystem abzugleichen.
Welche Regel am Ende gewinnt
Für einen Artikel kommen drei Regeln in Frage. flinkest prüft sie in dieser Reihenfolge und nimmt die erste, die greift — sie werden nie zusammengezählt:
- Sonderpreis für genau diesen Artikel aus diesem Reiter, sofern er heute gültig ist.
- Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt und die für diesen Kunden sichtbar geschaltet ist.
- Allgemeiner Rabatt des Kunden aus dem Feld Allgemeiner Rabatt im Kundenformular — ausschließlich in Prozent, ein Euro-Betrag ist dort nicht mehr wählbar.
Gestaffelte Preise nach Menge gibt es nicht: Ein Sonderpreis gilt unabhängig davon, ob eine oder hundert Einheiten auf dem Beleg stehen. Die einzige Einschränkung ist der Zeitraum.
Wo die Regel wirkt. Überall dort, wo flinkest einen Artikel für diesen Kunden bepreist: beim Erfassen einer Position in Rechnungen, Angeboten, Lieferscheinen und den übrigen Belegen, in der Regalbetreuung, beim Abrechnen eines Arbeitsberichts oder eines Wartungsvertrags (dort für das Mehrstunden-Produkt, sobald die im Vertrag inkludierten Stunden überschritten sind), in Bestellungen und im Shop. Nicht dagegen in der Kalkulation: Dort rechnet flinkest mit dem normalen Verkaufspreis aus dem Artikelstamm, unabhängig vom Kunden — deine Kundenpreise greifen erst, sobald du aus der Kalkulation heraus einen Beleg mit den Katalogpositionen erzeugst.
Was auf dem Beleg landet. Bei einem Sonderpreis und bei einem Kategorie-Rabatt trägt flinkest den normalen Verkaufspreis als Einzelpreis in die Position ein und die Differenz in das Feld Rabatt der Position — der Kunde sieht auf dem Ausdruck also, dass er einen Nachlass bekommt. Beides lässt sich in der Position noch von Hand überschreiben. Der Preis wird dabei nur in dem Moment ermittelt, in dem du den Artikel in den Beleg holst — bereits erfasste Positionen bleiben unverändert, wenn du hier später etwas änderst.
Verwandte Seiten
- Kundendetails
- Kunden
- Berechtigungen — Grundlagen
- Artikeldetails
- Rechnungen
- Regalbetreuung
- Arbeitsberichte
- Wartungsverträge
- Kalkulation anlegen
- Benutzerverwaltung
Häufige Fragen
Warum wird mein Sonderpreis auf der Rechnung nicht verwendet? Drei Gründe kommen in Frage. Erstens der Zeitraum: Der Sonderpreis wirkt nur zwischen Gültig ab und gültig bis, außerhalb rechnet flinkest, als gäbe es ihn nicht. Zweitens der Zeitpunkt: Der Preis wird ermittelt, wenn der Artikel in den Beleg geholt wird — Positionen, die vorher schon drin waren, ändern sich nicht mehr. Drittens der Kunde: Der Sonderpreis gilt nur für den Kunden, bei dem er hinterlegt ist — steht auf dem Beleg ein anderer Empfänger, greift er nicht.
Ein Kunde hat einen allgemeinen Rabatt und einen Sonderpreis — was gewinnt? Der Sonderpreis auf den Artikel. flinkest prüft der Reihe nach: erst ein Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann ein Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt, und erst zuletzt den allgemeinen Rabatt aus den Kundenstammdaten. Die erste Regel, die greift, gilt allein — die Rabatte werden nie zusammengezählt.
Kann ich Staffelpreise nach Menge hinterlegen? Nein. Ein Sonderpreis gilt unabhängig von der Menge auf dem Beleg; die einzige Einschränkung ist der Gültigkeitszeitraum. Wenn du ab einer bestimmten Menge weniger verrechnen willst, passt du den Rabatt in der Position des Belegs von Hand an.
Was ist der Unterschied zwischen % und €? Bei einem Kategorie-Rabatt ziehst du mit % einen Prozentsatz vom normalen Verkaufspreis des Artikels ab — steigt der Verkaufspreis später, steigt auch der Rabattbetrag mit; mit € ist es ein fester Abzug in Euro, unabhängig vom Verkaufspreis. Bei einem Sonderpreis auf einen einzelnen Artikel bedeutet € dagegen den Preis selbst, den der Kunde zahlt, nicht einen Abzug. Der allgemeine Rabatt am Kunden kennt dagegen nur noch % — ein fester Euro-Abzug ist dort nicht mehr wählbar.
Warum kann ich hier den Rabatt einer Shop-Kategorie ändern, aber nicht einstellen, ob der Kunde sie im Shop überhaupt sieht? Weil das zwei getrennte Dinge sind, für die zwei getrennte Berechtigungen gelten. Diese Seite dreht sich ausschließlich um Preise und Rabatte — dieselbe Berechtigung, die dich überhaupt erst hierherlässt, erlaubt dir auch, den Rabatt einer Kategorie zu ändern. Ob eine Kategorie für einen Kunden im Shop sichtbar ist, stellst du auf einer eigenen Seite ein, die über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichbar ist und eine eigene, unabhängige Berechtigung voraussetzt.
Warum sieht mein Kollege die Schaltfläche „Preise" nicht, obwohl er Shop-Kategorien für Kunden ein- und ausblenden darf? Weil beides an unterschiedliche Berechtigungen gebunden ist. Wer Kundenpreise bearbeiten darf, sieht die Schaltfläche Preise und kommt auf diese Seite. Die Berechtigung für die Shop-Sichtbarkeit von Kunden ist davon unabhängig und zeigt stattdessen die Schaltfläche Shop. Ein Benutzer kann die eine Berechtigung ohne die andere haben — dann fehlt ihm genau die passende Schaltfläche.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Warum wird mein Sonderpreis auf der Rechnung nicht verwendet?
Drei Gründe kommen in Frage. Erstens der Zeitraum: Der Sonderpreis wirkt nur zwischen Gültig ab und gültig bis, außerhalb rechnet flinkest, als gäbe es ihn nicht. Zweitens der Zeitpunkt: Der Preis wird ermittelt, wenn der Artikel in den Beleg geholt wird — Positionen, die vorher schon drin waren, ändern sich nicht mehr. Drittens der Kunde: Der Sonderpreis gilt nur für den Kunden, bei dem er hinterlegt ist — steht auf dem Beleg ein anderer Empfänger, greift er nicht.
Ein Kunde hat einen allgemeinen Rabatt und einen Sonderpreis — was gewinnt?
Der Sonderpreis auf den Artikel. flinkest prüft der Reihe nach: erst ein Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann ein Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt, und erst zuletzt den allgemeinen Rabatt aus den Kundenstammdaten. Die erste Regel, die greift, gilt allein — die Rabatte werden nie zusammengezählt.
Kann ich Staffelpreise nach Menge hinterlegen?
Nein. Ein Sonderpreis gilt unabhängig von der Menge auf dem Beleg; die einzige Einschränkung ist der Gültigkeitszeitraum. Wenn du ab einer bestimmten Menge weniger verrechnen willst, passt du den Rabatt in der Position des Belegs von Hand an.
Was ist der Unterschied zwischen % und €?
Mit % ziehst du einen Prozentsatz vom normalen Verkaufspreis des Artikels ab — steigt der Verkaufspreis später, steigt auch der Preis für diesen Kunden. Mit € legst du bei einem Sonderpreis auf einen Artikel den Betrag fest, den der Kunde zahlt; bei einem Kategorie- oder allgemeinen Rabatt ist € dagegen ein fester Abzug vom jeweiligen Verkaufspreis. Eine spätere Änderung des Verkaufspreises geht bei einem festen Preis an ihm vorbei, bei einem Abzug wirkt sie weiter.
Warum kann ich hier den Rabatt einer Shop-Kategorie ändern, aber nicht einstellen, ob der Kunde sie im Shop überhaupt sieht?
Weil das zwei getrennte Dinge sind, für die zwei getrennte Berechtigungen gelten. Diese Seite dreht sich ausschließlich um Preise und Rabatte — dieselbe Berechtigung, die dich überhaupt erst hierherlässt, erlaubt dir auch, den Rabatt einer Kategorie zu ändern. Ob eine Kategorie für einen Kunden im Shop sichtbar ist, stellst du auf einer eigenen Seite ein, die über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichbar ist und eine eigene, unabhängige Berechtigung voraussetzt. Wer beide Berechtigungen hat, sieht in den Kundendetails auch beide Schaltflächen; wer nur eine davon hat, sieht nur die passende.
Warum sieht mein Kollege die Schaltfläche „Preise" nicht, obwohl er Shop-Kategorien für Kunden ein- und ausblenden darf?
Weil beides an unterschiedliche Berechtigungen gebunden ist. Wer Kundenpreise bearbeiten darf, sieht die Schaltfläche Preise und kommt auf diese Seite. Die Berechtigung für die Shop-Sichtbarkeit von Kunden ist davon unabhängig und zeigt stattdessen die Schaltfläche Shop. Ein Benutzer kann die eine Berechtigung ohne die andere haben — dann fehlt ihm genau die passende Schaltfläche.
Wie ändere ich den Rabatt auf eine Shop-Kategorie für einen bestimmten Kunden?
Öffne beim Kunden Preise → Reiter Nach Shop-Kategorien und klicke rechts in der gewünschten Zeile auf das Stift-Symbol. Die Zeile wird direkt bearbeitbar: Zahl eintragen, % oder € wählen, mit dem Häkchen-Symbol bestätigen. flinkest meldet „Rabatt wurde gespeichert" und zeigt den neuen Wert sofort als Kapsel in der Zeile. Der Baum zeigt dabei automatisch alle Shop-Kategorien des Mandanten, sobald es mindestens eine gibt — auch Kategorien, für die noch kein eigener Rabatt existiert, stehen einfach auf 0%.
Warum kann ich hier den Rabatt einer Shop-Kategorie ändern, aber nicht einstellen, ob der Kunde sie im Shop überhaupt sieht?
Weil das zwei getrennte Dinge sind, für die zwei getrennte Berechtigungen gelten. Diese Seite dreht sich ausschließlich um Preise und Rabatte — dieselbe Berechtigung, die dich hierherlässt, erlaubt dir auch, den Rabatt einer Kategorie zu ändern. Ob eine Kategorie für einen Kunden im Shop sichtbar ist, stellst du auf einer eigenen Seite ein, die über die Schaltfläche Shop in den Kundendetails erreichbar ist und eine eigene, unabhängige Berechtigung voraussetzt. Technisch gehören Sichtbarkeit und Rabatt zwar zum selben Datensatz — blendest du eine Kategorie für einen Kunden aus, zählt ihr Rabatt auch bei der Preisermittlung nicht mehr mit —, die Berechtigungen dafür bleiben trotzdem getrennt.
Ein Artikel liegt in mehreren Shop-Kategorien mit unterschiedlichem Rabatt für denselben Kunden — welcher gilt?
Die Kategorie, die für diesen Artikel den niedrigsten Preis ergibt. flinkest berechnet für jede sichtbare Kategorie mit einem Rabatt größer als null den sich daraus ergebenden Preis und nimmt die günstigste Variante für den Kunden. Kategorien mit Rabatt 0 bleiben dabei außen vor, und ein Rabatt auf eine Oberkategorie vererbt sich nicht auf ihre Unterkategorien.
Was bedeutet der blaue Hinweis oben auf der Seite über den allgemeinen Rabatt des Kunden?
Hat der Kunde im Feld Rabatt seines Stammdatenformulars (Abschnitt Konditionen) einen allgemeinen Rabatt hinterlegt, blendet flinkest auf beiden Reitern dieser Seite einen Hinweis ein, der die Rangfolge erklärt: Auf Nach Shop-Kategorien steht „Dieser Kunde hat bereits einen allgemeinen Rabatt von …" mit dem Zusatz „Rabatte auf einer Kategorie überschreiben den allgemeinen Rabatt." Auf Nach Produkten steht „Individuelle Preise überschreiben Rabatte auf Kategorien." Der Hinweis ist reine Information — er verhindert nichts, sondern macht nur sichtbar, welche Regel am Ende gewinnt.
Wie lege ich für einen Kunden einen eigenen Preis auf einen bestimmten Artikel an?
Öffne beim Kunden Preise → Reiter Nach Produkten → Hinzufügen. Im Dialog Kundenspezifischen Preis anlegen wählst du im Abschnitt Artikel den Artikel (der Kunde ist im Abschnitt Kontakt schon vorbefüllt), trägst unter Preis den Wert ein und wählst % für einen Rabatt oder € für einen festen Preis. Gültig ab ist Pflicht (mit Datum und Uhrzeit), gültig bis darf leer bleiben und bedeutet dann „ohne Ende". Speichern bestätigt mit „Individualpreis wurde gespeichert".
Kann ich einen Artikel für einen Kunden mit einem Sonderpreis von 0 versehen, also kostenlos anbieten?
Ja. Ein Sonderpreis mit dem Wert 0 (Preistyp €) wird beim Speichern akzeptiert und macht den Artikel für diesen Kunden im gewählten Zeitraum kostenlos — etwa für ein Muster oder eine Aktion. Die Meldung „Preis darf nicht leer sein" erscheint nur noch, wenn das Feld tatsächlich leer bleibt, nicht mehr bei einer eingetragenen 0.
Warum erscheint beim Anlegen eines Sonderpreises die Meldung „Für diesen Kunden und dieses Produkt existiert im gewählten Zeitraum bereits eine Konfiguration."?
Für denselben Kunden und denselben Artikel dürfen sich zwei Gültigkeitszeiträume nicht überschneiden — flinkest weist einen zweiten, sich überlappenden Eintrag ab. Beende den bestehenden Sonderpreis mit einem gültig bis oder lösche ihn, bevor du den neuen mit dem gewünschten Zeitraum anlegst. Ebenfalls abgewiesen wird ein gültig bis, das nicht nach dem Gültig ab liegt.
Wie ändere ich einen bestehenden Sonderpreis?
Klicke im Reiter Nach Produkten im Zeilenmenü der gewünschten Zeile auf Bearbeiten. Es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, unter dem Titel Kunden-spezifischer Preis bearbeiten. Versuchst du ihn mit ungespeicherten Änderungen zu schließen, fragt flinkest vorher nach: Ja, Änderungen verwerfen wirft die Änderungen weg, Zurück zur Bearbeitung bringt dich in den Dialog zurück.
Wie lösche ich einen Sonderpreis wieder?
Klicke im Reiter Nach Produkten im Zeilenmenü der gewünschten Zeile auf Löschen und bestätige die Rückfrage „Individualpreis löschen?" mit Ja, löschen. flinkest meldet „Erfolgreich gelöscht" und rechnet für diesen Artikel ab sofort wieder nach der nächsten greifenden Regel (Kategorie-Rabatt oder allgemeiner Rabatt). Bereits geschriebene Belege, die mit dem alten Sonderpreis erstellt wurden, bleiben davon unberührt.
Kann ich die Liste der Individualpreise eines Kunden exportieren?
Ja. Unten links in der Liste des Reiters Nach Produkten liegt ein Download-Symbol. Im sich öffnenden Dialog wählst du das Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), den Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und die Spalten. Das Symbol erscheint erst, sobald mindestens ein Sonderpreis für den Kunden hinterlegt ist.
In welcher Reihenfolge ermittelt flinkest den Preis, den ein Kunde für einen Artikel zahlt?
flinkest prüft drei Regeln der Reihe nach und nimmt die erste, die greift — sie werden nie zusammengezählt: 1) ein Sonderpreis für genau diesen Artikel und Kunden aus dem Reiter Nach Produkten, sofern er gerade gültig ist; 2) ein Rabatt auf eine Shop-Kategorie, in der der Artikel liegt und die für diesen Kunden sichtbar geschaltet ist; 3) der allgemeine Rabatt aus dem Feld Rabatt im Kundenformular. Gibt es keine dieser drei Vereinbarungen, gilt der normale Verkaufspreis aus dem Artikelstamm.
Kann ich für einen Kunden Staffelpreise nach Menge hinterlegen (z. B. ab 10 Stück billiger)?
Nein, das sieht flinkest nicht vor. Ein Sonderpreis oder Kategorie-Rabatt gilt unabhängig davon, ob eine oder hundert Einheiten auf dem Beleg stehen; die einzige Einschränkung ist der Gültigkeitszeitraum. Willst du ab einer bestimmten Menge weniger verrechnen, passt du den Rabatt in der jeweiligen Belegposition von Hand an.
Wo genau wirken die hier hinterlegten Kundenpreise überall?
Überall dort, wo flinkest einen Artikel für diesen Kunden bepreist: beim Erfassen einer Position in Rechnungen, Angeboten, Lieferscheinen und den übrigen Belegen, in der Regalbetreuung, beim Abrechnen eines Arbeitsberichts oder eines Wartungsvertrags (dort für das Mehrstunden-Produkt, sobald die im Vertrag inkludierten Stunden überschritten sind), in Bestellungen und im Shop. Eine Ausnahme ist die Kalkulation: Dort rechnet flinkest immer mit dem normalen Verkaufspreis aus dem Artikelstamm, unabhängig vom Kunden — die Kundenpreise greifen erst, sobald aus der Kalkulation heraus ein Beleg mit den Katalogpositionen erzeugt wird.
Welche Berechtigung brauche ich, um die Kundenpreise-Seite überhaupt zu sehen?
Du brauchst das Recht, Kundenpreise zu bearbeiten. Fehlt es, taucht die Schaltfläche Preise in den Kundendetails gar nicht erst auf, und der direkte Aufruf der Adresse führt auf eine Hinweisseite. Dasselbe Recht schützt serverseitig auch das Anlegen, Ändern und Löschen von Sonderpreisen und Kategorie-Rabatten — zugewiesen wird es in der Benutzerverwaltung.
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