Lieferanten

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Video: Lieferanten anlegen

Lieferanten pflegst du in flinkest getrennt von Kunden, weil die beiden Rollen fachlich entgegengesetzt sind: Einem Kunden schreibst du selbst Belege, während die Belege eines Lieferanten — Eingangsrechnungen — von außen hereinkommen (Hochladen, Scan, E-Mail-Import) und erst dem richtigen Kreditor zugeordnet werden müssen. Fast alle lieferantenspezifischen Felder dieser Liste dienen genau dieser Zuordnung und der anschließenden Verbuchung: Kreditorennummer, Buchungskonto und Buchhaltungsnummer. Die Lieferantenliste ist dafür der Einstieg zum Finden und Pflegen deines Kreditorenstamms — anders als bei Kunden lässt sich von hier aus kein Beleg erstellen.

Die Lieferantenliste mit Werkzeugleiste, Buchstabengruppen und den Standardspalten #, Name, Adresse und Kontakt

Liste, Navigation, Anzeige

Die Lieferantenliste anzeigen

Ohne eigene Einstellung zeigt jede Zeile vier Spalten:

Spalte Inhalt
# die Lieferantennummer
Name Firmenname bzw. Vor- und Nachname
Adresse Straße, PLZ, Ort und Land
Kontakt Telefonnummer und E-Mail-Adresse

Welche Spalten das sind, ist nicht fest verdrahtet — siehe „Spalten konfigurieren" weiter unten. Die Liste zeigt ausschließlich Lieferanten; Kunden haben eine eigene, gleich aufgebaute Liste, damit sich die beiden Stämme nie vermischen — Kunden- und Lieferantenliste teilen sich zwar Komponente und Bedienung, führen aber Spaltenauswahl, Sortierung, gespeicherte Filter und den gemerkten Suchstand jeweils vollständig getrennt. Ganz oben steht der Bereichstitel „Lieferanten", rechts daneben die Schaltfläche Neu — sie erscheint nur, wenn dein Benutzer Lieferanten bearbeiten darf. Ohne das Recht, Lieferanten zu sehen, bleibt die Liste komplett leer — auch beim direkten Aufruf der Adresse und beim Export.

Zur Lieferantenakte springen

Ein Klick auf den Namen öffnet die Lieferantendetails — anders als bei Kunden eine warenwirtschaftlich geprägte Akte mit Lagerbewegungen (Zu- und Abgang), Lieferscheinen, Eingangsrechnungen und den Artikeln dieses Lieferanten. Am rechten Rand jeder Zeile liegt außerdem ein Menü mit den Aktionen zu genau diesem Lieferanten (siehe „Zeilenmenü ohne Beleg-Erstellung" weiter unten).

Alias-Name in der Liste

Ein hinterlegter Alias-Name — eine Kurzform oder ein Suchname, ohne den offiziellen Firmennamen zu verwässern — steht in Klammern hinter dem Namen, etwa „Großhandel GmbH (Großhandel)". Er wird auch von der Sofortsuche mitdurchsucht.

Paginierung und Zeilen pro Seite

Unten blätterst du mit Erste/Vorherige/Nächste/Letzte Seite durch den Stamm. Rechts daneben legt „Zeilen pro Seite" fest, ob 10, 20, 50, 100 oder 200 Lieferanten auf einer Seite stehen — die Vorgabe sind 20.

Leerer Lieferantenstamm

Ist noch kein Lieferant angelegt, zeigt die Liste statt Zeilen einen Hinweis mit Startbeschreibung. Derselbe Hinweis erscheint auch, wenn eine Suche oder ein Filter keinen Treffer findet.

Liste bleibt aktuell

Ändert jemand anderes einen Lieferanten, lädt sich die Liste von selbst nach — du musst die Seite nicht neu laden.

Suchen, Filtern, Sortieren

Sofortsuche

Der Cursor steht beim Öffnen der Seite bereits im Suchfeld. Die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe von selbst und durchsucht Name, Alias-Name, Vorname, Nachname und Lieferantennummer — ein Teil des Wortes genügt. Ort, PLZ, Straße, E-Mail-Adresse und Telefonnummer durchsucht das Feld nicht — dafür gibt es das Filterpanel.

A–Z blättern

Die Buchstabengruppen A–D, E–H bis U–X und Y–Z direkt unter der Kopfzeile blättern wie im Telefonbuch: Ein Klick zeigt nur Lieferanten, deren Name mit einem dieser Buchstaben beginnt, UND-verknüpft mit einer eventuell gesetzten Suche. Ein erneuter Klick auf die aktive Gruppe hebt die Einschränkung wieder auf.

Filter & Sortierung

Für alles, was das Suchfeld nicht abdeckt, öffnet das Trichter-Symbol in der Werkzeugleiste das Panel Filter & Sortierung: Lieferantennummer, Name, Vorname, Nachname, E-Mail, Telefon, UID-Nummer, UID-Status, Typ (Unternehmen oder Privatperson), Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) sowie „Angelegt von" und „Angelegt am" — dieselben Felder wie bei Kunden. Der Filter UID-Status bildet das Ergebnis der letzten UID-Prüfung ab; mit „ist leer" findest du vor der nächsten innergemeinschaftlichen Eingangsrechnung alle Lieferanten, deren UID-Nummer noch nie geprüft wurde. Gesetzte Filter erscheinen als eigene Leiste über der Werkzeugleiste und lassen sich dort einzeln wieder entfernen. Ein Filter-Reset-Knopf erscheint, sobald mindestens ein solcher Nutzerfilter (oder Suche/Buchstabengruppe) aktiv ist.

Gespeicherte Filter

Wiederkehrende Auswahlen — etwa „alle Lieferanten ohne geprüfte UID" — speicherst du oben im Panel Filter & Sortierung unter einem Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; das Papierkorb-Symbol daneben löscht einen ausgewählten gespeicherten Filter wieder. Gespeicherte Filter sind persönlich — deine Kolleginnen und Kollegen sehen ihre eigenen, Administratoren außerdem die aller Benutzer, die sie auch löschen können — und zusätzlich von Kunden getrennt: Ein für die Lieferantenliste gespeicherter Filter taucht auf der Kundenliste nicht auf, und umgekehrt.

Sortierung der Liste

Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift (# oder Name) sortiert sofort danach und schaltet bei erneutem Klick zwischen auf- und absteigend um — das geht immer vor. Im Reiter Sortieren desselben Filterpanels legst du stattdessen mehrere Sortierfelder samt Reihenfolge explizit fest. Hat noch niemand in diesem Browser selbst sortiert, greift die Standardsortierung aus dem Zahnrad-Dialog „Spalten konfigurieren" — betriebsweit, für jeden Benutzer gleich, aber für die Lieferantenliste getrennt von der für Kunden hinterlegten. Ist keine hinterlegt, zeigt die Liste die Lieferanten nach Name aufsteigend.

Die Liste merkt sich deinen Stand

Suche, Filter, Buchstabengruppe, Sortierung und Seitenzahl bleiben erhalten: Kommst du von einem Lieferanten zurück, steht die Liste genau so da wie vorher. Kunden und Lieferanten führen dabei jeweils ihren eigenen gemerkten Stand — nur der Ein-/Aus-Zustand der Mehrfachauswahl bleibt bewusst nicht erhalten.

Anlegen & Bearbeiten (Dialog)

Neuen Lieferanten anlegen

Klicke oben rechts auf Neu. Es öffnet sich der Dialog Neuen Lieferant anlegen — anders als beim Kunden eine eigene Formular-Komponente, keine Kopie des Kundendialogs. Oben, immer sichtbar, liegen die Basisdaten: Typ (Unternehmen oder Privatperson), die Lieferantennummer mit dem Schalter Auto (siehe „Lieferantennummer" unten). Bei Unternehmen zusätzlich Name, UID-Nummer, die GLN (eine weltweit eindeutige, 13-stellige GS1-Nummer für Handelspartner-Systeme; optional, aber bei Eingabe auf Format samt Prüfziffer kontrolliert) und das Feld zu Handen für die Ansprechperson; bei Privatpersonen stattdessen Vorname, Nachname, Anrede und Titel — flinkest setzt den angezeigten Namen dort automatisch aus beidem zusammen. Darunter ein Alias-Name (Kurzform zum schnelleren Wiederfinden), die Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Welcher Typ vorausgewählt ist, steuert eine Einstellung.

Tippst du im Namensfeld eines Unternehmens, schlägt flinkest über eine externe Firmenregister-Abfrage passende Unternehmen samt Adresse und Telefonnummer vor — das spart Tipparbeit und vermeidet Adressfehler auf späteren Eingangsbelegen (der Dienst braucht Internetzugriff und liefert lokal in Testumgebungen keine Vorschläge).

Nach dem Speichern landest du direkt in den Lieferantendetails.

Der Dialog „Neuen Lieferant anlegen" mit den immer sichtbaren Basisdaten oben im Dialog

Lieferantennummer

Die Lieferantennummer ist die eindeutige Referenz des Lieferanten. Deshalb vergibt flinkest sie beim Speichern standardmäßig automatisch nach einem eigenen, von Kundennummern getrennten Nummernkreis aus den Kontakt-Einstellungen. Der Schalter Auto im Dialog steuert das: eingeschaltet heißt „automatisch beim Speichern", ausgeschaltet trägt flinkest den nächsten freien Vorschlag ein, den du überschreiben kannst — etwa um Nummern aus einem Altsystem weiterzuführen. Bereits anderweitig vergebene Nummern überspringt die automatische Vergabe dabei von selbst, notfalls bis zu tausend Nummern weiter. Die Eindeutigkeit wird nur innerhalb der Lieferanten geprüft — dieselbe Zeichenfolge darf gleichzeitig als Kundennummer existieren. Trägst du von Hand eine schon vergebene Lieferantennummer ein, wird nicht gespeichert; stattdessen erscheint ein Hinweis mit einem Link auf den Lieferanten, der sie belegt.

Validierung beim Speichern

Alle Validierungsregeln leben im Backend, das Formular spiegelt sie nur. Lässt du ein Pflichtfeld leer (Name bei Unternehmen, Vor- und Nachname bei Privatpersonen) und speicherst, erscheint die Fehlermeldung direkt am Feld. Eine hinterlegte E-Mail-Adresse wird auf Gültigkeit geprüft, IBAN und BIC werden beim Speichern normalisiert (Großbuchstaben, ohne Leerzeichen) und auf gültiges Format kontrolliert, die GLN auf genau 13 Ziffern inklusive gültiger Prüfziffer — bei jedem dieser drei Felder bricht ein ungültiger Wert das Speichern ab. Eine nicht prüfbare oder ungültige UID-Nummer verhindert das Speichern dagegen nie.

Firmen-Schnellanlage per Registerabfrage

Siehe den Absatz zur Registerabfrage unter „Neuen Lieferanten anlegen" oben — sie läuft direkt im Namensfeld des Anlegen-Dialogs, sobald du bei Typ „Unternehmen" zu tippen beginnst.

UID-Nummer prüfen

Trägt ein Lieferant Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen an dich, hängt dein Vorsteuerabzug bei innergemeinschaftlichen Eingangsrechnungen an einer gültigen UID-Nummer — deshalb lohnt es sich, sie gleich beim Anlegen über die Schaltfläche Prüfen neben dem Feld UID-Nummer bestätigen zu lassen, sobald eine Nummer eingegeben ist. Das Ergebnis speichert flinkest am Lieferanten; über den Filter UID-Status der Liste findest du später alle Lieferanten mit ungeprüfter oder ungültiger Nummer. Änderst du die Nummer, ohne sie neu prüfen zu lassen, verwirft flinkest das alte Prüfergebnis. Eine nicht prüfbare UID-Nummer verhindert das Speichern nie.

Damit eine einmal geprüfte Nummer nicht unbemerkt ungültig wird, gibt es zusätzlich die regelmäßige Sammelprüfung: In den Buchhaltungs-Einstellungen, Abschnitt UID-Prüfung, stellst du ein, wie oft flinkest die UID-Nummern aller Kunden und Lieferanten gegen das EU-Register prüft und wer die Zusammenfassung per E-Mail bekommt. Das Ergebnis landet wie bei der Einzelprüfung am Lieferanten und damit im Filter UID-Status. Ist das Register gerade nicht erreichbar, bleibt das bisherige Prüfergebnis stehen.

Tab „Kommunikation"

Hier trägst du weitere Kontaktwege ein — Website, LinkedIn, Xing und Ähnliches, etwa für einen zweiten Ansprechpartner oder die Website des Lieferanten. Anders als beim Kundenformular gibt es hier kein Feld dafür, wohin Belege automatisch gehen sollen — an einem Lieferanten hängen keine Belege, die du selbst verschickst.

Tab „Buchhaltung & Sonstiges"

Der eigentliche fachliche Unterschied zum Kundenformular — hier steckt alles, was die automatische Verarbeitung eingehender Rechnungen dieses Lieferanten trägt:

Feld Wofür
Kreditorennummer die Nummer, unter der dein Unternehmen bei diesem Lieferanten geführt wird. Zweite Stufe der automatischen Zuordnung eingehender Rechnungen (siehe unten).
Buchhaltungsnummer das Konto dieses Lieferanten im Buchhaltungsexport (Exportformat BMD oder RZL), wenn du bilanzierst — an Stelle seiner Lieferantennummer; eine fixe Kontierungsnummer für Lieferanten in den Buchhaltungs-Einstellungen hat Vorrang.
IBAN / BIC die Bankverbindung des Lieferanten.
Buchungskonto alle Positionen eines Eingangsbelegs dieses Lieferanten werden ohne weitere Prüfung auf dieses Konto gebucht, statt sie einzeln von der KI-Kontierung ermitteln zu lassen.
Kostenstelle / Kostenschlüssel die Vorgabe für neue Positionen der Eingangsbelege dieses Lieferanten — siehe „Kostenstelle oder Kostenschlüssel als Vorgabe".

Zuordnung eingehender Rechnungen. Kommt eine elektronische Eingangsrechnung herein, sucht flinkest den passenden Lieferanten in drei Schritten, jeder davon exakt und nicht unscharf verglichen: zuerst über die UID-Nummer, dann über die Kreditorennummer, zuletzt über Name und PLZ gemeinsam. Bei eingescannten oder fotografierten Belegen entfällt der Schritt über die Kreditorennummer, weil sie darauf nicht zuverlässig auslesbar ist. Findet flinkest nichts, steht der Beleg in den Eingangsrechnungen als nicht zugeordnet und du wählst den Lieferanten selbst aus. Weil alle Schritte exakt vergleichen, scheitert die Zuordnung typischerweise an Kleinigkeiten — einer fehlenden Rechtsform oder einer nur bei einem der beiden Datensätze gepflegten UID-Nummer.

Buchungsexport. Bilanzierst du, bestimmt der Buchhaltungsexport das Konto für eine Eingangsrechnung dieses Lieferanten in fester Reihenfolge: Ist in den Buchhaltungs-Einstellungen eine mandantenweite fixe Kontierungsnummer für Lieferanten hinterlegt, gewinnt diese immer, unabhängig von der Buchhaltungsnummer dieses Lieferanten. Sonst greift die Buchhaltungsnummer des Lieferanten; fehlt auch sie, ersatzweise seine Lieferantennummer. Ist beides leer, bleibt das Konto im Export leer. Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern bucht flinkest Eingangsrechnungen über das Bankkonto der Zahlung (oder die fixe Kontierungsnummer für Lieferanten), Barbelege über das Kassakonto — dort wirkt die Buchhaltungsnummer des Lieferanten nicht auf die Buchungen. Beim Exportformat RZL muss das Lieferantenkonto aus höchstens 9 Ziffern bestehen; eine Nummer wie „L-1001“ bleibt in der RZL-Buchung leer, und die Vorschau des Buchhaltungsexports zeigt an der Zeile die Warnung, sie sei keine gültige RZL-Nummer.

Neue Lieferanten für die Kanzlei. Ist in den Buchhaltungs-Einstellungen Lieferantenstammdaten mitexportieren eingeschaltet, legt der Buchhaltungsexport die Stammdaten der Lieferanten bei, deren Eingangsrechnungen im Export stehen — aber nur von denen ohne Buchhaltungsnummer, bei RZL zusätzlich nur mit rein numerischer Lieferantennummer (höchstens 9 Ziffern). Die gelten als neu für die Kanzlei, die sie damit in ihrem Programm anlegen kann; Lieferanten mit Buchhaltungsnummer hat sie bereits. Beim Exportformat BMD ist das eine eigene Lieferanten-Datei, bei RZL die Personenkonten-Datei. Sobald die Kanzlei dir die Kontonummer mitteilt, trägst du sie hier als Buchhaltungsnummer ein, und der Lieferant taucht in künftigen Stammdaten-Dateien nicht mehr auf.

Darunter liegt der Bereich Zahlungsziel: Tage netto, Skontotage, Skonto in Prozent und ein Freitext, wahlweise über eine Auswahl aus hinterlegten Standard-Zahlungsbedingungen schnell übernommen — dieselben Felder wie beim Kunden. Anders als beim Kunden übernimmt aktuell aber kein Beleg diese Werte automatisch, weil an einem Lieferanten keine Ausgangsbelege hängen, die sie ziehen könnten; sie dienen als Nachschlagewert für die vereinbarte Kondition, etwa beim Prüfen einer eingehenden Rechnung. Ganz unten im Tab liegt noch eine interne Notiz.

Kostenstelle oder Kostenschlüssel als Vorgabe

Fallen die Rechnungen eines Lieferanten immer in denselben Bereich deines Betriebs — der Reinigungsdienst einer Filiale, der Lieferant einer Baustelle —, musst du die Kostenstelle nicht in jeder Position neu wählen. Im Tab „Buchhaltung & Sonstiges" hinterlegst du dafür unter Kostenstelle oder Kostenschlüssel eine Vorgabe: Jede neu angelegte Position eines Eingangsbelegs dieses Lieferanten — ob aus dem Scan, aus einer elektronischen Rechnung oder von Hand erfasst — bekommt sie automatisch, ganz ohne KI. Eine Buchung trägt entweder eine Kostenstelle oder einen Kostenschlüssel; wählst du das eine, leert das Formular das andere.

Ist der Position beim Anlegen ein Fahrzeug zugeordnet, das selbst eine Kostenstelle oder einen Kostenschlüssel trägt, hat das Fahrzeug Vorrang — Fahrzeugkosten gehören auf das Fahrzeug. Ordnest du das Fahrzeug erst später zu, füllt es nur eine noch leere Kostenstelle; eine schon gesetzte bleibt stehen. Übernommen werden nur aktive Kostenstellen und Kostenschlüssel: Deaktivierst du die hinterlegte, bekommen neue Positionen sie nicht mehr. Bestehende Positionen ändern sich durch eine neue Vorgabe nicht, und in jeder Position kannst du die Kostenstelle weiterhin von Hand ändern. Kostenstelle bzw. Kostenschlüssel der Position gehen mit in den Buchhaltungsexport. Den Kostenschlüssel kennt dabei nur das Exportformat BMD; beim Exportformat RZL zeigt die Exportvorschau an der Zeile den Hinweis „Kostenschlüssel kann nicht nach RZL exportiert werden“. Nutzt du zusätzlich den KI-Vorschlag für Kontierung am Beleg, geht diese Vorgabe dort immer als Hinweis mit, welche Kostenstelle bzw. welcher Kostenschlüssel naheliegt, wenn Anweisungstext und Beleg nichts Konkreteres vorgeben.

Tab „Eingangsrechnungen"

Hier liegen zwei Freitextfelder, die beide nur für diesen Lieferanten gelten und kein Gegenstück im Kundenformular haben — sie greifen aber an verschiedenen Stellen:

  • Anweisungen zur Erkennung eingehender Rechnungen helfen beim Auslesen eines Belegs. Sinnvoll sind knappe, konkrete Hinweise zum Aufbau der Rechnungen dieses Lieferanten (z. B. „Rechnungsnummer steht immer unten rechts"). Der Text fließt zusätzlich in die automatische Belegerkennung ein; eine im Dialog Beleg neu auslesen auf der Seite Eingangsbeleg bearbeiten mitgegebene Anweisung hat für diesen Lauf Vorrang vor dem hier hinterlegten Text — das dort schon angehakte Kästchen Diese Anweisung beim Lieferanten für künftige Scans speichern übernimmt sie danach beim Ausführen auch dauerhaft hierher.
  • Anweisungen für die KI-Kontierung helfen beim Verbuchen — welches Konto und welche Kostenstelle eine Position bekommt. Siehe den nächsten Abschnitt.

Anweisungen für die KI-Kontierung

Manche Rechnungen lassen sich nur mit Wissen über deinen Betrieb richtig verbuchen: Eine Telefonrechnung mit mehreren Rufnummern gehört je Rufnummer auf einen anderen Standort, ein Großhändler liefert sowohl Material als auch Werkzeug. Solche Regeln schreibst du in das Feld Anweisungen für die KI-Kontierung im Tab „Eingangsrechnungen" — etwa „Rufnummer 0664… gehört zur Filiale Nord". Die KI liest dafür den Beleg selbst, nicht nur die ausgelesenen Positionen: Eine Anweisung darf sich auf alles beziehen, was auf der Rechnung steht — auch auf Angaben, die beim Auslesen nicht übernommen werden, etwa den Lieferort in den Lieferschein-Zeilen einer Sammelrechnung („Steht Baustelle Nord als Lieferort am Beleg, nimm die Kostenstelle Nord"). Fehlt die Belegdatei oder ist sie zu groß (ein PDF über 100 Seiten oder 14 MB, ein Foto über rund 3,7 MB), kontiert die KI nur anhand der ausgelesenen Positionen — dann greift eine solche Anweisung nur, wenn die Angabe auch dort steht.

Der Text wirkt, sobald die KI für einen Beleg dieses Lieferanten Buchungskonten und Kostenstellen vorschlägt: Mit dem KI-Vorschlag für Kontierung auf der Seite Eingangsbeleg bearbeiten öffnet sich ein Dialog, in dem dieser Text bereits vorausgefüllt ist. Dort kannst du ihn für diesen einen Lauf anpassen; das Kästchen Diese Anweisung beim Lieferanten für künftige Kontierungen speichern ist dabei schon angehakt, solange am Beleg dieser Lieferant hinterlegt ist, sodass die angepasste Fassung automatisch gleich hierher übernommen wird — abwählen, wenn sie nur für diesen einen Lauf gelten soll. Zusätzlich berücksichtigt die KI die Allgemeinen Anweisungen für die KI-Kontierung aus den Buchhaltungs-Einstellungen, die für alle Lieferanten gelten — etwa Hausregeln deiner Kanzlei. Auch beim KI-Kontovorschlag für eine Banktransaktion in der Buchhaltungs-Übersicht fließt der Text ein, wenn die Transaktion diesem Lieferanten zugeordnet ist.

Ist am Lieferanten ein Buchungskonto hinterlegt, bucht die automatische Kontierung ohne KI auf dieses Konto, und der Text kommt dabei nicht zum Zug. Ist das Buchungskonto zusätzlich aktiv, bleibt auch der KI-Vorschlag am Beleg an dieses Konto gebunden — vorausgesetzt, dein Betrieb verwaltet mindestens eine aktive Kostenstelle oder einen aktiven Kostenschlüssel; sonst bietet flinkest ihn für diesen Lieferanten gar nicht an, weil es nichts mehr zuzuordnen gäbe. Läuft er, heißt der Dialog dann KI-Vorschlag für Kostenstellen statt KI-Vorschlag für Kontierung, und die KI ordnet jeder Position nur noch eine Kostenstelle oder einen Kostenschlüssel zu (weiterhin mit der Möglichkeit, eine Position aufzuteilen). Ist kein aktives Buchungskonto hinterlegt, schlägt die KI Konto und Kostenstelle gemeinsam vor. In beiden Fällen bekommt die KI neben dem Anweisungstext auch die am Lieferanten hinterlegte Kostenstelle oder den Kostenschlüssel als Vorgabe als zusätzlichen Hinweis mitgegeben, welche Zuordnung naheliegt, wenn sich sonst nichts Konkreteres ergibt. Die KI schlägt in beiden Fällen nur vor: Alles, was sie setzt, bleibt in den Positionen änderbar.

Ungespeicherte Änderungen schützen

Willst du den Anlegen- oder Bearbeiten-Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen, fragt flinkest vorher nach.

Bestehenden Lieferanten bearbeiten

Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, mit allen Feldern des Lieferanten vorbefüllt. Anders als beim Anlegen (das direkt auf die Detailseite führt) bleibst du nach dem Speichern in der Liste, die sich neu lädt.

Aktionen aus der Zeile & Massenaktionen

Zeilenmenü ohne Beleg-Erstellung

Das Zeilenmenü eines Lieferanten zeigt nur Bearbeiten und Löschen — die Einträge „Angebot erstellen", „Rechnung erstellen" und so weiter, die es bei Kunden gibt, fehlen hier bewusst: Solche Belege gehen an Kunden, kein Einkaufskonzept passt hier. Was du von einem Lieferanten bekommst, erfasst du stattdessen als Eingangsrechnung oder als Lieferschein in den Lieferantendetails.

Lieferanten löschen

Im Zeilenmenü auf Löschen und die Rückfrage bestätigen. Ein Lieferant wird dabei nur dann wirklich entfernt, wenn nichts an ihm hängt — geprüft wird unter anderem auf Lieferscheine, Eingangsrechnungen, Termine, Lagerbewegungen (ein Wareneingang, ein Bestand oder eine Charge, die ihn als Herkunft nennt — das ist der Unterschied zum Kunden, bei dem dieser Bezug nicht zählt), Inventareinträge und hinterlegte Einkaufspreise bzw. Shop-Kategorie-Zuordnungen. Trifft mindestens einer dieser Bezüge zu, bleibt der Lieferant im Hintergrund erhalten und wird nur aus der Liste genommen — seine Lieferscheine, Eingangsrechnungen und Lagerbewegungen behalten damit ihren Ursprung. Erst ein Lieferant ganz ohne solche Bezüge verschwindet endgültig. Seine Standorte bleiben beim bloßen Aus-der-Liste-Nehmen unverändert erhalten und verschwinden erst mit einem endgültig gelöschten Lieferanten. In beiden Fällen werden seine Termine und Anrufe mitgelöscht. Schlägt das Löschen im Hintergrund fehl, endet das Lade-Overlay mit einem Fehler-Toast samt Begründung, und der Lieferant bleibt unangetastet stehen.

Mehrfachauswahl und Massenlöschen

Schalte die Mehrfachauswahl über das Kästchen in der Werkzeugleiste ein — dafür brauchst du dieselbe Berechtigung wie zum Bearbeiten von Lieferanten. Hake die gewünschten Lieferanten an und klicke in der erscheinenden Leiste auf Löschen; die Rückfrage nennt die Anzahl. flinkest arbeitet die Auswahl nacheinander ab und meldet danach, wie viele gelöscht wurden und welche nicht — inklusive Begründung je Lieferant. Ein einzelner nicht löschbarer Lieferant bricht die übrigen also nicht ab.

Mehrere Lieferanten auf einmal bearbeiten

In derselben Leiste liegt neben Löschen die Schaltfläche Felder bearbeiten: Sie öffnet einen Dialog, in dem du für alle ausgewählten Lieferanten auf einmal das Buchungskonto und/oder die Zahlungsziel-Konditionen (Tage netto, Skonto, Skontotage, Text) setzt — praktisch, wenn du z. B. nachträglich mehrere Lieferanten eines Großhändlers auf dasselbe Buchungskonto umstellst. Jedes der beiden Felder schaltest du einzeln per Kästchen scharf; nur angehakte Felder werden übernommen, alle anderen bleiben bei den Lieferanten unangetastet. flinkest arbeitet die Auswahl nacheinander ab und zeigt dabei einen Fortschrittsbalken; am Ende meldet es, wie viele Lieferanten aktualisiert wurden und wie viele fehlschlugen.

Liste exportieren

Für die Weitergabe des Stamms klickst du auf das Download-Symbol unten links neben der Blätterleiste. Im Dialog wählst du das Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), den Umfang (nur die aktuelle Seite oder alle Datensätze) und aus den wählbaren Feldern die gewünschten Spalten samt Reihenfolge. Aktive Filter und die Suche gelten auch für den Export — der Export enthält dabei immer nur Lieferanten, nie Kunden. Kreditorennummer, Buchhaltungsnummer, IBAN, BIC und das Buchungskonto lassen sich dagegen nicht exportieren — diese Buchhaltungsangaben liegen außerhalb dessen, was der Export anbietet, und sind nur im Bearbeiten-Dialog des einzelnen Lieferanten zu sehen. Sehr große Exporte erzeugt flinkest im Hintergrund und meldet sich, sobald die Datei bereitsteht.

Spalten konfigurieren

Rechts neben dem Download-Symbol liegt ein Zahnrad. Es öffnet den Dialog Spalten konfigurieren — sichtbar nur mit der Berechtigung, Listenspalten zu konfigurieren, standardmäßig ausschließlich bei Administratoren. Links unter „Verfügbare Spalten" stehen alle Felder, die du hinzufügen kannst, inklusive einiger unter „Weitere Felder" versteckter Angaben wie Steuernummer, Notiz oder Anlagedatum — nicht dabei sind Kreditorennummer, Buchhaltungsnummer, IBAN, BIC und das Buchungskonto, aus demselben Grund wie beim Export. Rechts unter „Angezeigte Spalten" siehst du die aktuelle Auswahl und ziehst sie am Griff in die gewünschte Reihenfolge. Unterhalb der Spaltenauswahl legst du zusätzlich die Standardsortierung fest.

Der Dialog gilt „für diese Liste für alle Benutzer" — also betriebsweit, und Kunden werden dabei als eigene Liste getrennt eingestellt: Eine für die Kundenliste eingestellte Spaltenauswahl wirkt sich auf die Lieferantenliste nicht aus. Standard-Spalten holt die ausgelieferte Auswahl zurück, ohne zu speichern; Auf Standard zurücksetzen verwirft die gespeicherte Einstellung inklusive Standardsortierung ganz.

Einen Massenimport für Lieferantenlisten findest du nicht auf dieser Seite, sondern in den Kontakt-Einstellungen — dafür brauchst du unabhängig von deinen Lieferanten-Rechten Administratorrechte.

Auch unterwegs

Die Lieferantenliste steht auch in der mobilen App (iOS/Android) im Tab Stammdaten zur Verfügung, sobald dein Benutzer Lieferanten sehen darf — zum Nachschlagen, Anrufen und zur Navigation zur Adresse. Sie liest dort ausschließlich den bereits heruntergeladenen Kontakt-Bestand und funktioniert damit auch offline. Anlegen oder Bearbeiten von Lieferanten ist auf dem Handy nicht vorgesehen.

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Häufige Fragen

Warum kann ich aus der Lieferantenliste kein Angebot oder keine Rechnung erstellen? Weil solche Belege an Kunden gehen. Das Zeilenmenü eines Lieferanten bietet deshalb nur „Bearbeiten" und „Löschen" an. Was du von einem Lieferanten bekommst, erfasst du als Eingangsrechnung; gelieferte Ware als Lieferschein oder Lagerbewegung in den Lieferantendetails.

Wozu dient die Kreditorennummer beim Lieferanten? Sie ist die Nummer, unter der dein Unternehmen bei diesem Lieferanten geführt wird. Trifft eine elektronische Rechnung ein, deren UID-Nummer zu keinem Lieferanten passt, versucht flinkest die Zuordnung über diese Nummer, bevor es Name und PLZ vergleicht.

Warum wird ein Lieferant beim Löschen nicht wirklich entfernt? Sobald Lieferscheine, Eingangsrechnungen, Termine, Lagerbewegungen, ein Inventareintrag oder hinterlegte Einkaufspreise auf ihn verweisen, bleibt er im Hintergrund erhalten und verschwindet nur aus der Liste. Anders würden diese Belege und Bewegungen ihre Herkunft verlieren.

Wie sorge ich dafür, dass Eingangsrechnungen eines Lieferanten immer auf dasselbe Konto gebucht werden? Trage im Lieferanten-Dialog im Tab „Buchhaltung & Sonstiges" das Buchungskonto ein. Danach übernehmen alle Positionen eines Eingangsbelegs dieses Lieferanten dieses Konto, ohne dass eine automatische Kontierung dafür laufen muss.

Kann ich das Buchungskonto für mehrere Lieferanten auf einmal ändern? Ja. Schalte die Mehrfachauswahl ein, wähle die betroffenen Lieferanten aus und klicke in der erscheinenden Leiste auf Felder bearbeiten. Dort setzt du Buchungskonto und/oder Zahlungsziel für die ganze Auswahl in einem Schritt.

Kann derselbe Betrieb Kunde und Lieferant sein? Ja, aber als zwei getrennte Einträge: Die Kundenliste und die Lieferantenliste zeigen jeweils nur ihre eigene Kontaktart, und beide haben eigene Nummernkreise und eigene Felder.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Warum kann ich aus der Lieferantenliste kein Angebot oder keine Rechnung erstellen?

Weil solche Belege an Kunden gehen. Das Zeilenmenü eines Lieferanten bietet deshalb nur „Bearbeiten" und „Löschen" an. Was du von einem Lieferanten bekommst, erfasst du als Eingangsrechnung; gelieferte Ware als Lieferschein oder Lagerbewegung in den Lieferantendetails.

Wozu dient die Kreditorennummer beim Lieferanten?

Sie ist die Nummer, unter der dein Unternehmen bei diesem Lieferanten geführt wird. Trifft eine elektronische Rechnung ein, deren UID-Nummer zu keinem Lieferanten passt, versucht flinkest die Zuordnung über diese Nummer, bevor es Name und PLZ vergleicht.

Warum wird ein Lieferant beim Löschen nicht wirklich entfernt?

Sobald Lieferscheine, Eingangsrechnungen, Termine, Lagerbewegungen, ein Inventareintrag oder hinterlegte Einkaufspreise auf ihn verweisen, bleibt er im Hintergrund erhalten und verschwindet nur aus der Liste. Anders würden diese Belege und Bewegungen ihre Herkunft verlieren.

Wie sorge ich dafür, dass Eingangsrechnungen eines Lieferanten immer auf dasselbe Konto gebucht werden?

Trage im Lieferanten-Dialog im Tab „Buchhaltung & Sonstiges" das Buchungskonto ein. Danach übernehmen alle Positionen eines Eingangsbelegs dieses Lieferanten dieses Konto, ohne dass eine automatische Kontierung dafür laufen muss.

Kann derselbe Betrieb Kunde und Lieferant sein?

Ja, aber als zwei getrennte Einträge: Die Kundenliste und die Lieferantenliste zeigen jeweils nur ihre eigene Kontaktart, und beide haben eigene Nummernkreise und eigene Felder.

Kann ich das Buchungskonto für mehrere Lieferanten auf einmal ändern?

Ja. Schalte die Mehrfachauswahl ein, wähle die betroffenen Lieferanten aus und klicke in der erscheinenden Leiste auf Felder bearbeiten. Dort setzt du Buchungskonto und/oder Zahlungsziel für die ganze Auswahl in einem Schritt.

Welche Spalten zeigt die Lieferantenliste ohne eigene Einstellung?

Vier Spalten: # (die Lieferantennummer), Name, Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) und Kontakt (Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Welche Spalten das sind, lässt sich über das Spalten-Zahnrad ändern. Die Liste zeigt dabei ausschließlich Lieferanten — Kunden haben eine eigene, gleich aufgebaute Liste mit komplett getrennter Spaltenauswahl, Sortierung und gespeicherten Filtern.

Was passiert, wenn ich auf den Namen eines Lieferanten klicke?

Ein Klick auf den Namen öffnet die Lieferantendetails — anders als bei Kunden eine warenwirtschaftlich geprägte Akte mit Lagerbewegungen (Zu- und Abgang), Lieferscheinen, Eingangsrechnungen und den Artikeln dieses Lieferanten.

Wozu dient der Alias-Name in der Lieferantenliste?

Ein hinterlegter Alias-Name — eine Kurzform oder ein Suchname, ohne den offiziellen Firmennamen zu verwässern — steht in Klammern hinter dem Namen. Er wird von der Sofortsuche mitdurchsucht, sodass du einen Lieferanten auch über seine gebräuchliche Kurzbezeichnung findest.

Wie viele Lieferanten zeigt eine Seite der Liste?

Standardmäßig 20. Rechts neben der Blätterleiste (Erste/Vorherige/Nächste/Letzte Seite) stellst du über „Zeilen pro Seite“ stattdessen 10, 50, 100 oder 200 Lieferanten pro Seite ein.

Was zeigt die Liste, wenn noch kein Lieferant angelegt oder eine Suche erfolglos ist?

Statt Zeilen erscheint ein Hinweis mit Startbeschreibung. Derselbe Hinweis erscheint auch, wenn eine Suche oder ein Filter keinen Treffer findet — Erstnutzer-Führung und Rückmeldung bei „keine Treffer“ laufen also über dieselbe Anzeige.

Muss ich die Seite neu laden, wenn eine Kollegin gerade einen Lieferanten ändert?

Nein. Ändert jemand anderes einen Lieferanten, lädt sich die Liste von selbst nach — im Mehrbenutzer-Betrieb erscheint eine fremde Änderung also ohne eigenes Zutun.

Welche Felder durchsucht das Suchfeld der Lieferantenliste?

Name, Alias-Name, Vorname, Nachname und Lieferantennummer — ein Teil des Wortes genügt, die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe von selbst. Ort, PLZ, Straße, E-Mail-Adresse und Telefonnummer durchsucht das Suchfeld nicht — dafür gibt es das Filterpanel Filter & Sortierung.

Wie funktionieren die Buchstabengruppen A–D, E–H … über der Lieferantenliste?

Sie blättern wie im Telefonbuch: Ein Klick zeigt nur Lieferanten, deren Name mit einem der Buchstaben dieser Gruppe beginnt, UND-verknüpft mit einer eventuell gesetzten Suche. Ein erneuter Klick auf die aktive Gruppe hebt die Einschränkung wieder auf.

Welche Felder lassen sich über das Filterpanel Filter & Sortierung einschränken?

Lieferantennummer, Name, Vorname, Nachname, E-Mail, Telefon, UID-Nummer, UID-Status, Typ (Unternehmen oder Privatperson), Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) sowie „Angelegt von“ und „Angelegt am“. Der Filter UID-Status mit „ist leer“ findet vor einer innergemeinschaftlichen Eingangsrechnung alle Lieferanten, deren UID-Nummer noch nie geprüft wurde. Gesetzte Filter erscheinen als eigene Leiste über der Werkzeugleiste und lassen sich dort einzeln entfernen.

Kann ich eine Filterkombination für die Lieferantenliste speichern und wiederverwenden?

Ja. Oben im Panel Filter & Sortierung speicherst du die aktuelle Filter- und Sortierkombination unter einem Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; das Papierkorb-Symbol daneben löscht einen ausgewählten gespeicherten Filter wieder. Gespeicherte Filter sind persönlich und zusätzlich von denen der Kundenliste getrennt; Administratoren sehen außerdem die gespeicherten Filter aller Benutzer und können sie löschen.

Nach welcher Reihenfolge sortiert die Lieferantenliste, wenn ich selbst nicht sortiert habe?

Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift geht immer vor und schaltet bei erneutem Klick zwischen auf- und absteigend um. Ohne eigene Sortierung greift die vom Administrator im Zahnrad-Dialog hinterlegte Standardsortierung — getrennt von der für die Kundenliste hinterlegten. Ist auch keine hinterlegt, zeigt die Liste die Lieferanten nach Name aufsteigend.

Bleibt mein Filter erhalten, wenn ich einen Lieferanten öffne und zur Liste zurückkehre?

Ja. Suche, Filter, Buchstabengruppe, Sortierung und Seitenzahl bleiben erhalten — du kannst eine gefilterte Liste also Lieferant für Lieferant abarbeiten. Nur der Ein-/Aus-Zustand der Mehrfachauswahl bleibt bewusst nicht erhalten.

Welche Felder trage ich beim Anlegen eines neuen Lieferanten ein?

Oben immer sichtbar: Typ (Unternehmen oder Privatperson), Lieferantennummer mit Auto-Schalter, bei Unternehmen zusätzlich Name, UID-Nummer, GLN und „zu Handen“, bei Privatpersonen Vorname, Nachname, Anrede und Titel, dazu Alias-Name, Adresse, Telefon und E-Mail. Tippst du bei Typ „Unternehmen“ im Namensfeld, schlägt flinkest über eine externe Firmenregister-Abfrage passende Unternehmen vor. Nach dem Speichern landest du direkt in den Lieferantendetails.

Wie funktioniert die automatische Vergabe der Lieferantennummer?

Lässt du das Nummernfeld leer (Schalter Auto eingeschaltet), vergibt flinkest die Nummer beim Speichern nach dem eigenen, von Kundennummern getrennten Nummernkreis für Lieferanten. Schaltest du Auto aus, trägt flinkest den nächsten freien Vorschlag ein, den du überschreiben kannst. Die Eindeutigkeit wird nur innerhalb der Lieferanten geprüft; ist eine von Hand eingetragene Nummer bereits vergeben, wird nicht gespeichert und ein Link auf den belegenden Lieferanten erscheint.

Welche Eingaben verhindern das Speichern eines Lieferanten?

Ein fehlender Name bei Unternehmen bzw. fehlender Vor- oder Nachname bei Privatpersonen, eine ungültige E-Mail-Adresse, ein ungültiges IBAN- oder BIC-Format sowie eine GLN, die nicht aus genau 13 Ziffern mit gültiger Prüfziffer besteht. Alle Regeln leben im Backend, das Formular zeigt die Fehlermeldung direkt am betroffenen Feld. Eine nicht prüfbare oder ungültige UID-Nummer verhindert das Speichern dagegen nie.

Wie hilft mir flinkest beim Anlegen eines Unternehmens als Lieferant?

Sobald du bei Typ „Unternehmen“ im Namensfeld zu tippen beginnst, schlägt flinkest über eine externe Firmenregister-Abfrage passende Unternehmen samt Adresse und Telefonnummer vor — das spart Tipparbeit und vermeidet Adressfehler. Der Dienst braucht Internetzugriff und liefert lokal in Testumgebungen keine Vorschläge.

Wozu dient die Schaltfläche Prüfen neben dem Feld UID-Nummer?

Sie bestätigt die eingegebene UID-Nummer gegen das EU-Register. Das Ergebnis speichert flinkest am Lieferanten; über den Filter UID-Status der Liste findest du später alle Lieferanten mit ungeprüfter oder ungültiger Nummer. Änderst du die Nummer, ohne sie neu prüfen zu lassen, verwirft flinkest das alte Prüfergebnis. Eine nicht prüfbare UID-Nummer verhindert das Speichern nie.

Was trage ich im Tab Kommunikation des Lieferanten-Dialogs ein?

Beliebig viele weitere Kontaktwege — Website, LinkedIn, Xing und Ähnliches, etwa für einen zweiten Ansprechpartner. Anders als beim Kundenformular gibt es hier kein Feld dafür, wohin Belege automatisch gehen sollen, weil an einem Lieferanten keine Ausgangsbelege hängen.

Was steht im Tab Buchhaltung & Sonstiges des Lieferanten-Dialogs?

Kreditorennummer (die Nummer, unter der dein Unternehmen bei diesem Lieferanten geführt wird), Buchhaltungsnummer (wird im Buchhaltungsexport — BMD oder RZL — bei Bilanzierern an Stelle der Lieferantennummer als Konto verwendet; eine fixe Kontierungsnummer für Lieferanten hat Vorrang), IBAN/BIC, das Buchungskonto (bucht alle Positionen eingehender Belege dieses Lieferanten automatisch dorthin), Kostenstelle oder Kostenschlüssel (Vorgabe für neue Positionen seiner Eingangsbelege), darunter das Zahlungsziel (Tage netto, Skonto) und eine interne Notiz. Das ist der eigentliche fachliche Unterschied zum Kundenformular.

Wozu dient der Tab Eingangsrechnungen im Lieferanten-Dialog?

Er enthält zwei Freitextfelder, die nur für diesen Lieferanten gelten und kein Gegenstück im Kundenformular haben: Die Anweisungen zur Erkennung eingehender Rechnungen helfen beim Auslesen eines Belegs, etwa mit Hinweisen zum Aufbau seiner Rechnungen — eine beim Einlesen eines konkreten Belegs mitgegebene Anweisung hat Vorrang. Die Anweisungen für die KI-Kontierung helfen beim Verbuchen: Sie fließen ein, wenn die KI für seine Belege Buchungskonten und Kostenstellen vorschlägt.

Was passiert, wenn ich den Lieferanten-Dialog mit ungespeicherten Änderungen schließen will?

flinkest fragt vorher nach, ob du zur Bearbeitung zurückkehren oder die Änderungen verwerfen willst — Schutz vor versehentlichem Datenverlust bei diesem umfangreichen Formular.

Wie bearbeite ich einen bestehenden Lieferanten?

Im Zeilenmenü auf Bearbeiten — es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, vollständig mit den gespeicherten Werten geladen. Anders als beim Anlegen, das direkt auf die Detailseite führt, bleibst du nach dem Speichern in der Liste, die sich neu lädt.

Warum kann ich aus der Lieferantenliste kein Angebot oder keine Rechnung erstellen?

Weil solche Belege an Kunden gehen. Das Zeilenmenü eines Lieferanten bietet deshalb nur „Bearbeiten“ und „Löschen“ an, kein Beleg-Erstellen wie bei Kunden. Was du von einem Lieferanten bekommst, erfasst du stattdessen als Eingangsrechnung oder als Lieferschein in den Lieferantendetails.

Warum wird ein Lieferant beim Löschen nicht wirklich entfernt?

Sobald Lieferscheine, Eingangsrechnungen, Termine, Lagerbewegungen (ein Wareneingang, ein Bestand oder eine Charge, die ihn als Herkunft nennt), ein Inventareintrag oder hinterlegte Einkaufspreise auf ihn verweisen, bleibt er im Hintergrund erhalten und verschwindet nur aus der Liste. Anders würden diese Belege und Bewegungen ihre Herkunft verlieren. Erst ein Lieferant ganz ohne solche Bezüge verschwindet endgültig.

Was passiert, wenn ich mehrere Lieferanten auf einmal lösche und einer davon nicht löschbar ist?

flinkest arbeitet die ausgewählten Lieferanten nacheinander ab, ein einzelner nicht löschbarer Lieferant stoppt die übrigen nicht. Am Ende meldet flinkest, wie viele gelöscht wurden und welche nicht — mit Begründung je Lieferant.

Kann ich das Buchungskonto für mehrere Lieferanten auf einmal ändern?

Ja. Schalte die Mehrfachauswahl ein, wähle die betroffenen Lieferanten aus und klicke in der erscheinenden Leiste auf Felder bearbeiten. Dort setzt du per eigenem Kästchen das Buchungskonto und/oder die Zahlungsziel-Konditionen für die ganze Auswahl in einem Schritt — nur angehakte Felder werden übernommen, alle übrigen Angaben der Lieferanten bleiben unverändert.

Übernimmt der Listen-Export von Lieferanten aktive Filter und die Suche?

Ja. Der Export übernimmt den tatsächlich geladenen Listenzustand — also aktive Filter, Suche und Buchstabengruppe — und enthält dabei immer nur Lieferanten, nie Kunden. Kreditorennummer, Buchhaltungsnummer, IBAN, BIC und das Buchungskonto lassen sich dagegen nicht exportieren. Sehr große Exporte erzeugt flinkest im Hintergrund.

Welche zusätzlichen Felder kann ich der Lieferantenliste über das Spalten-Zahnrad hinzufügen?

Im Dialog Spalten konfigurieren stehen unter „Weitere Felder“ Angaben, die die Liste normalerweise nicht zeigt, etwa Steuernummer, Notiz oder Anlagedatum. Kreditorennummer, Buchhaltungsnummer, IBAN, BIC und das Buchungskonto gehören nicht dazu — diese Buchhaltungsangaben liegen außerhalb dessen, was das Spalten-Zahnrad anbietet, und sind nur im Bearbeiten-Dialog des einzelnen Lieferanten zu sehen. Die Einstellung gilt betriebsweit und getrennt von der Kundenliste.

Kann ich einem Lieferanten eine Kostenstelle mitgeben, die seine Eingangsbelege automatisch bekommen?

Ja. Im Lieferanten-Dialog wählst du im Tab „Buchhaltung & Sonstiges“ eine Kostenstelle oder einen Kostenschlüssel — beides zugleich geht nicht, die Wahl des einen leert das andere. Jede neu angelegte Position eines Eingangsbelegs dieses Lieferanten bekommt die Vorgabe dann automatisch, ob aus Scan, elektronischer Rechnung oder von Hand erfasst. Ist der Position beim Anlegen ein Fahrzeug mit eigener Kostenstelle zugeordnet, hat das Fahrzeug Vorrang; ein später zugeordnetes Fahrzeug füllt nur eine noch leere Kostenstelle. Übernommen werden nur aktive Kostenstellen und Kostenschlüssel, bestehende Positionen ändern sich nicht, und jede Position bleibt von Hand änderbar. Nutzt du zusätzlich den KI-Vorschlag für Kontierung am Beleg, fließt dieselbe Vorgabe dort immer als Hinweis ein, welche Zuordnung naheliegt.

Wozu dienen die Anweisungen für die KI-Kontierung beim Lieferanten?

Damit gibst du der KI Regeln mit, wie Belege dieses Lieferanten zu verbuchen sind — etwa, dass eine Telefonrechnung je Rufnummer auf einen anderen Standort gehört. Der Text steht im Tab „Eingangsrechnungen“ des Lieferanten-Dialogs, getrennt von den Anweisungen zur Erkennung, und wirkt beim KI-Vorschlag für Kontierung am Eingangsbeleg: Dort ist er im Dialog vorausgefüllt, du kannst ihn für den Lauf anpassen; das Kästchen „Diese Anweisung beim Lieferanten für künftige Kontierungen speichern“ ist dabei schon angehakt, solange am Beleg ein Lieferant hinterlegt ist, und übernimmt die geänderte Fassung dadurch automatisch gleich beim Lieferanten. Die allgemeinen Anweisungen aus den Buchhaltungs-Einstellungen gelten zusätzlich, ebenso eine am Lieferanten hinterlegte Kostenstelle oder ein Kostenschlüssel — beides geht der KI immer als Hinweis mit. Auch der KI-Kontovorschlag für eine Banktransaktion, die diesem Lieferanten zugeordnet ist, berücksichtigt den Text. Hat der Lieferant ein aktives Buchungskonto, wirkt der Text beim KI-Vorschlag nur noch auf Kostenstelle bzw. Kostenschlüssel.

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