Buchhaltungs-Übersicht
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-04
Die Buchhaltungs-Übersicht ist deine Werkbank für einen Buchungszeitraum: Sie zeigt für Monat, Quartal oder Jahr, wie weit deine Buchhaltung ist, und lässt dich die offenen Punkte direkt auf der Seite erledigen. Links stehen alle Bankbuchungen des Zeitraums, rechts arbeitest du die ausgewählte Buchung ab — Beleg anhängen, Konten setzen, abschließen. Am Ende steht ein Zeitraum, den du sauber an die Buchhaltung übergeben kannst. Du findest sie im Menü unter Buchhaltung › Buchungsperiode.

Kopfzeile und Buchungszeitraum
Ganz links bringt dich der Pfeil zurück zur Finanzübersicht. Daneben steht der Titel Buchhaltung / Übersicht und direkt anschließend die Zeitraum-Navigation: Pfeil zurück, der aktuelle Zeitraum-Schlüssel (zum Beispiel 2026-Q1, 05/2026 oder 2026) mit der ausgeschriebenen Bezeichnung darunter, Pfeil vor.
Ob du monatlich, quartalsweise oder jährlich arbeitest, kommt aus den Einstellungen — siehe Einstellungen: Buchhaltung. Beim Öffnen startet flinkest mit dem zuletzt von dir gewählten Zeitraum; der Zeitraum steht außerdem in der Adresse der Seite, du kannst sie also als Link weitergeben oder als Lesezeichen speichern.
Rechts in der Kopfzeile liegen die Aktionen:
- Aktualisieren — lädt Kennzahlen und Rückfragen neu.
- Auto-Matching — öffnet die automatische Belegzuordnung für die offenen Transaktionen des Zeitraums.
- Nach BMD Exportieren — springt in den Buchhaltungsexport, den gewählten Zeitraum nimmt flinkest mit. Dieser Button erscheint, wenn du selbst kontierst.
- Kanzlei-ZIP senden bzw. ZIP herunterladen — erscheint stattdessen, wenn die Kontierung deine Buchhaltungskanzlei übernimmt. Ist eine E-Mail-Adresse der Kanzlei hinterlegt, kannst du das Paket direkt dorthin schicken, sonst lädst du es selbst herunter.
- Das ⋮-Menü erscheint nur, wenn es etwas zu zeigen gibt — etwa An Kanzlei senden.
Der Zeitraum ist Pflicht. Fast jede Aktion dieser Seite hängt am gewählten Buchungszeitraum. Fehlt er — etwa weil ein weitergegebener Link unvollständig war —, meldet flinkest „Ein Buchungszeitraum ist erforderlich". Wähle dann über die Pfeile einen Zeitraum, danach läuft alles wieder.
Warum „Keine Kanzlei-E-Mail hinterlegt." erscheint. Der Versand an die Kanzlei braucht eine hinterlegte Adresse. Fehlt sie, trägst du sie in den Buchhaltungs-Einstellungen nach — oder du nimmst ZIP herunterladen und verschickst das Paket selbst. Ist die Adresse hinterlegt, aber fehlerhaft, kommt stattdessen „Eine gültige E-Mail-Adresse ist erforderlich".
Die sechs Kennzahlen-Kacheln
Unter der Kopfzeile liegen sechs Kacheln. Sie beziehen sich immer auf den gewählten Zeitraum und auf die Bankkonten, die du in den Einstellungen nicht ausgeschlossen hast. Ein Klick auf eine Kachel filtert die Liste darunter — ein zweiter Klick hebt den Filter wieder auf.
- Fortschritt — Prozentwert mit Balken, darunter „X von Y erledigt". Gerechnet wird aus allen Transaktionen des Zeitraums gegen die noch offenen.
- Offene Transaktionen — Anzahl der Buchungen, die noch nicht als erledigt markiert sind, dazu die Summe der offenen Beträge.
- Zuordnung prüfen — Transaktionen, bei denen ein Buchungskonto oder ein Steuercode fehlt.
- Differenzen — Transaktionen, bei denen der zugeordnete Betrag nicht zum Betrag der Bankbuchung passt, dazu die Summe dieser Abweichungen.
- Sync-Status — Anzahl der Bankkonten, deren letzte Synchronisierung den Zeitraum nicht abdeckt. Ein Klick klappt darunter die Sync-Karte auf und wieder zu.
- Rückfragen — offene Fragen deiner Buchhaltungskanzlei. Ein Klick springt zur ersten betroffenen Transaktion, dort beantwortest du die Frage.
Welche Konten zählen. In alle Zahlen dieser Seite fließen nur nicht archivierte Bankkonten ein, die du in den Einstellungen nicht ausdrücklich ausgeschlossen hast. Ein ausgeschlossenes Konto taucht weder in den Kennzahlen noch in der Liste noch im Export auf. Bleiben die Kacheln leer und meldet flinkest „Der Buchhaltungsstatus konnte nicht geladen werden", hat die Abfrage nicht durchgelaufen — Aktualisieren wiederholt sie.
Bankkonten synchronisieren
Klickst du auf Sync-Status, erscheint die Karte Bankkonten nicht vollständig synchronisiert — allerdings nur, wenn es tatsächlich Konten mit Handlungsbedarf gibt. Pro Konto siehst du den Namen und den Grund:
- Noch nie synchronisiert — für dieses Konto liegt keine Synchronisierung vor.
- Synchronisierungsfehler — die Bankverbindung braucht eine echte Reparatur.
- Letzter Sync 9h · evtl. neue Transaktionen — bei einem laufenden Zeitraum zählt die Frische: Ist die letzte Synchronisierung mehrere Stunden alt, können noch Buchungen fehlen.
- Letzte Synchronisierung deckt den Zeitraum nicht ab — bei einem abgeschlossenen Zeitraum muss die Synchronisierung nach dem Zeitraumende gelaufen sein.
Jetzt synchronisieren stößt einen echten Abruf bei der Bank an. Das dauert einen Moment, der Button zeigt so lange eine Ladeanzeige, und du bekommst danach eine ehrliche Rückmeldung: die Anzahl neu erstellter Transaktionen, ein Hinweis, dass die Bank gerade keine frischen Daten liefert, oder die Aufforderung, das Bankkonto zu öffnen und die Verbindung neu zu bestätigen. Kassakonten tauchen hier nie auf — sie werden von Hand geführt.
Der Arbeitsbereich: Liste und Detail
Der Rest der Seite ist zweigeteilt. Links die Liste, rechts das Detail zur ausgewählten Zeile. Über der Liste sitzen zwei Reiter mit Anzahl:
- Transaktionen — alle Bankbuchungen des Zeitraums.
- Barbelege — bar bezahlte Eingangsrechnungen, die an keiner Banktransaktion hängen.
Dieser Bereich ist auf die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ausgelegt. Ist in den Einstellungen ein bilanzierendes Unternehmen hinterlegt, steht hier stattdessen der Hinweis, dass die Übersicht für bilanzierende Unternehmen noch kommt.
Die Seite hält sich selbst aktuell. Ändert jemand anderes einen Beleg, eine Verknüpfung oder eine Buchungszeile — auch aus dem Portal deiner Kanzlei heraus —, aktualisieren sich Kennzahlen, Liste und Detail von selbst. Nach jeder Aktion, die du hier ausführst, werden die Zahlen ebenfalls still nachgeladen.
Die Transaktionsliste
Ganz oben liegen Schnellfilter mit Anzahl: Alle, Offen, Differenzen, Zuordnung prüfen, Fehler, Erledigt. Sie sind mit den Kennzahlen-Kacheln gekoppelt — was du oben anklickst, ist hier aktiv und umgekehrt.
Darunter das Suchfeld (Suche nach Name, Beschreibung, Betrag …) und daneben der Filter-Button. Er öffnet eine Leiste am rechten Rand mit Datum von/bis, Bankkonto (nur bei mehreren Konten), Betrag von/bis sowie Zurücksetzen und Anwenden. Ist ein Filter aktiv, trägt der Button einen grünen Punkt. Suche und Filter arbeiten auf den bereits geladenen Buchungen des Zeitraums, das Ergebnis steht also sofort da.
Jede Zeile zeigt Datum, Betrag (Eingänge grün), den Namen der Buchung und den Verwendungszweck. Darunter erscheinen je nach Lage:
- ein Status-Etikett — nur bei Handlungsbedarf: Fehler, Rückfrage offen, Differenz oder Zuordnung unvollständig. Unauffällige Buchungen bleiben ohne Etikett.
- eine Büroklammer mit Zahl — so viele Belege hängen an dieser Buchung.
- ein Ladekreis — für diese Buchung wird gerade ein hochgeladener Beleg analysiert.
Erledigte Buchungen sind grün hinterlegt und rutschen ans Ende; innerhalb einer Gruppe wird nach Datum absteigend sortiert. Ganz unten steht die Zahl der sichtbaren Zeilen und deren Summe. Bleibt die Liste leer und meldet flinkest „Die Transaktionen konnten nicht geladen werden", hilft Aktualisieren.
Woher der Status einer Transaktion kommt. Der Status wird bei jedem Laden neu berechnet und nirgends gespeichert — er kann also nicht veralten. Verglichen wird der Betrag der Bankbuchung mit dem, was ihr zugeordnet ist: den Buchungszeilen, ersatzweise den verknüpften Belegen. Bleibt etwas offen, ist das eine Differenz; ist mehr zugeordnet als die Buchung hergibt, ist das ein Fehler. Fehlt auf einer Zeile das Buchungskonto oder auf dem verwendeten Sachkonto der Steuercode, lautet der Status Zuordnung unvollständig. Eine offene Rückfrage der Kanzlei sticht das alles und macht die Buchung zur Rückfrage offen.
Ein fehlender Beleg ist kein Problem. Nicht jede Bankbuchung braucht einen Beleg. Deshalb wird „Beleg fehlt" in dieser Übersicht bewusst nicht als Warnung ausgewiesen — eine Buchung, die vollständig über Buchungszeilen abgedeckt ist, gilt als in Ordnung.
Mehrere Buchungen auf einmal
Links vom Suchfeld sitzt eine Auswahl-Box, die genau die gerade sichtbaren (gefilterten) Zeilen an- und abhakt; eine Auswahl, die du unter einem anderen Filter getroffen hast, bleibt dabei erhalten. Jede Zeile hat zusätzlich ihre eigene Checkbox.
Sobald etwas ausgewählt ist, erscheint eine Leiste mit der Anzahl, der Option Als erledigt markieren, dem Button Ausführen und Abbrechen. Mehr gibt es hier bewusst nicht: Buchungskonten setzt du immer einzeln im Detail, nie im Stapel.
Das Transaktions-Detail
Klickst du eine Zeile an, öffnet sich rechts die Werkbank für diese Buchung.
Kopf. Name der Buchung, darunter Datum · Referenz · Bankkonto und der Verwendungszweck. Rechts der Betrag, der Umschalter Als erledigt markieren / Als nicht erledigt markieren und der Button Regel erstellen. Darunter stehen das Status-Etikett und alle Hinweise zu dieser Buchung, etwa dass ein Buchungskonto fehlt, dass der Steuercode auf einem Konto fehlt oder dass mehr zugeordnet wurde, als die Buchung hergibt.
Vorschlag. Ist eine offene Buchung noch mit nichts verknüpft, sucht flinkest automatisch den besten Treffer und zeigt ihn als grünen Balken — Passender Eingangsbeleg gefunden, Passende Ausgangsrechnung gefunden oder Passender Vertrag gefunden, jeweils mit Sicherheitsstufe (Hoch, Mittel, Niedrig) und Begründung. Anwenden übernimmt den Vorschlag, das Symbol daneben öffnet den Beleg in einem neuen Tab. Steht dort Bereits als bezahlt markiert, ist die vorgeschlagene Rechnung schon als bezahlt geführt — das ist bei Dauerrechnungen normal, aber ein Grund, zweimal hinzusehen.
Reiter. Darunter liegen sechs Reiter, jeweils mit Anzahl:
- Eingangsrechnungen — oben ein Feld zum Hineinziehen von PDFs oder Fotos und daneben Beleg verknüpfen für einen Beleg, den es schon gibt. Darunter je Beleg eine Zeile mit Belegnummer, Kontakt, Belegdatum, Summe und offenem Betrag. Ein Klick klappt die Positionen auf.
- Ausgangsrechnungen — dasselbe mit Ausgangsbeleg verknüpfen; hochladen kannst du hier nicht, Ausgangsrechnungen entstehen in flinkest.
- Verträge — Vertrag zuordnen öffnet die Vertragssuche. Verträge ohne hinterlegtes Buchungskonto sind dort als solche gekennzeichnet.
- Rückfragen — Fragen deiner Buchhaltungskanzlei zu dieser Buchung, jeweils mit Antwortfeld und Antwort senden. Ist die Frage inzwischen von jemand anderem erledigt worden, antwortet flinkest mit „Diese Anfrage ist bereits abgeschlossen".
- Details — Transaktionstyp, Datum, Bankkonto, IBAN, Kontakt sowie bei Fremdwährung Originalbetrag und Wechselkurs, darunter der volle Verwendungszweck. Fehlt bei einer Fremdwährungsbuchung der Kurs, warnt der Reiter mit einem Symbol und du kannst den Euro-Betrag über EUR-Betrag setzen selbst eintragen.
- Notizen — Kommentare und Dokumente zu dieser Buchung. Tippst du einen Kommentar und wechselst die Buchung, ohne zu speichern, wird er automatisch gesichert.
Belegpositionen. Klappst du einen Beleg auf, siehst du seine Positionen mit Beschreibung, Betrag, Umsatzsteuersatz und — wenn du selbst kontierst — je Position eine Kontoauswahl. Über Konto für alle Positionen setzen buchst du den ganzen Beleg auf ein Konto. Am Kopf zeigt ein Etikett, ob der Beleg Vollständig kontiert ist oder ob die Zuordnung noch zu prüfen ist. Rechts an der Belegzeile öffnest du den Beleg in einem neuen Tab oder löst die Verknüpfung wieder.
Belege in der Ablage. Ein Eingangsbeleg, den du hier verknüpfst, wird automatisch auf bezahlt gesetzt, übernimmt das Zahldatum der Transaktion und wandert aus der Ablage in die Liste. Barbelege, die noch in der Ablage liegen, sind ausdrücklich markiert — sie gehen nicht in den Export.
Standardkonto beim Lieferanten. Buchst du alle Positionen eines Eingangsbelegs auf ein Konto, das vom hinterlegten Standard des Lieferanten abweicht, bietet flinkest an, dieses Konto beim Lieferanten zu speichern. Beim nächsten Beleg dieses Lieferanten wird es dann automatisch gesetzt.
Buchungszeilen
Am unteren Rand des Details liegt das Raster der Buchungszeilen. Es erscheint nur, wenn du die Kontierung selbst machst — übernimmt sie deine Kanzlei, steht dort stattdessen der Hinweis, dass die Buchung dein Buchhalter übernimmt. Die Trennlinie darüber kannst du nach oben und unten ziehen, um mehr Platz zu bekommen.
Die Kopfzeile nennt die Anzahl der Zeilen und rechts den noch offenen Betrag: Ausgeglichen, wenn die Summe der Zeilen genau dem Betrag der Bankbuchung entspricht, sonst Nicht ausgeglichen.
Jede Zeile hat die Spalten Ursprung (Beleg oder manuell), Belegnr, Text, Konto, Steuercode, Betrag und eine Aktion zum Löschen. Alle Felder sind direkt bearbeitbar; eine Änderung wird sofort gespeichert.
Die Leiste darunter bietet:
- Buchung hinzufügen — legt eine neue Zeile an, der noch offene Restbetrag ist bereits eingetragen.
- Konto vorschlagen — lässt die KI ein Buchungskonto vorschlagen und öffnet damit eine neue Zeile samt Begründung als Buchungstext. Gespeichert wird erst, wenn du die Zeile bestätigst.
- Buchungsvorlagen — die in den Einstellungen angelegten Vorlagen als Schnellwahl; siehe Buchungsvorlagen.
- Aus Belegen neu erzeugen — baut die Belegzeilen aus den verknüpften Belegen neu auf.
Wichtig zum Verständnis: Belege und Buchungszeilen schließen sich nicht aus. Ein Beleg deckt den Hauptteil, eine zusätzliche Zeile fängt zum Beispiel Bankspesen ab.
Belegzeilen entstehen automatisch. Sobald du einen Beleg mit einer Transaktion verknüpfst, entstehen daraus Buchungszeilen. Änderst du danach die Kontierung einer Position, werden diese Zeilen neu aufgebaut. Hast du eine Belegzeile zuvor von Hand verändert, fragt flinkest nach, ob deine Änderungen verworfen werden dürfen — mit Neu erzeugen oder Änderungen behalten entscheidest du.
Wenn Beleg und Buchung nicht zusammenpassen. Weicht die Belegsumme vom Betrag der Bankbuchung ab, fragt Aus Belegen neu erzeugen nach, welcher Betrag gebucht werden soll — der Transaktionsbetrag oder der Belegbetrag. Beide Beträge stehen in der Abfrage.
Der Export ist ein reiner Abzug. Was im Buchhaltungsexport steht, ist genau das, was in den Buchungszeilen steht — nichts wird beim Export noch abgeleitet, gerechnet oder ersetzt. Deshalb bleibt ein leeres Feld auch leer und wird nicht stillschweigend ergänzt: Wenn dein Buchhalter etwas vermisst, siehst du es schon hier auf der Seite.
Barbelege
Der Reiter Barbelege zeigt bar bezahlte Eingangsrechnungen des Zeitraums, sortiert nach Belegdatum. Sie stehen hier getrennt, weil bei einer Barzahlung nie Geld über ein Bankkonto geflossen ist — es gibt also keine Transaktion, an der die Buchung hängen könnte. Hängt ein Barbeleg doch an einer Banktransaktion, bleibt er im Reiter Transaktionen, damit er nicht doppelt gebucht wird.
Über der Liste liegt ein Feld zum Hineinziehen von Belegen mit dem Hinweis, dass hierher gezogene Belege mit dem Belegdatum als bar bezahlt markiert werden. Jede Zeile zeigt Belegdatum, Summe, Lieferant und Belegnummer, dazu Etiketten:
- In Ablage — der Beleg liegt noch in der Ablage der Eingangsrechnungen und wird nicht exportiert.
- n ohne Konto — so viele Positionen haben noch kein Buchungskonto.
- Keine Buchungszeilen — dieser Beleg würde nichts exportieren.
Rechts öffnet sich die passende Werkbank: Kopfdaten mit „Bar bezahlt am …" und Steuerbetrag, die Positionen mit Kontoauswahl und Auf alle Positionen anwenden, darunter die Buchungszeilen mit Buchung hinzufügen und Aus Beleg neu erzeugen. Fehlt das Bar-Sachkonto in den Einstellungen, warnt der Kopf ausdrücklich — sonst gehen die Barbelege mit leerer Konto-Spalte in den Export. Wurde der Beleg zwischenzeitlich gelöscht, meldet flinkest „Barbeleg nicht gefunden"; ein Aktualisieren räumt die Liste auf.
Dass ein Beleg mehrere Buchungszeilen auf demselben Konto hat, ist übrigens normal und kein Fehler: Ein Beleg mit zwei Steuersätzen — etwa Speisen und Getränke — ergibt zwei Zeilen, weil ein Steuersatz pro Zeile geführt wird. Die Spalte mit dem Umsatzsteuersatz macht den Unterschied sichtbar.
Barbelege beim Hochladen. Ein Beleg, den du in das Barbeleg-Feld ziehst, durchläuft dieselbe automatische Belegerkennung wie jeder andere Eingangsbeleg. Danach wird er als bar bezahlt markiert, bekommt sein Belegdatum als Zahldatum und wandert in die Liste. Das erzwungene „bar" gewinnt dabei gegen die Zahlungsart, die die Erkennung vom Beleg gelesen hat.
Automatische Zuordnung (Auto-Matching)
Der Button Auto-Matching in der Kopfzeile öffnet einen Vollbild-Dialog mit dem Zeitraum im Titel (etwa Auto-Matching 2026-08). Gibt es offene Transaktionen, startet der Lauf von selbst — der Knopf zeigt dann Läuft … und danach Erneut ausführen. Gibt es im Zeitraum nichts zu tun, bleibt er als Starten stehen und ist ausgegraut. Oben siehst du laufend, wie viele Transaktionen zugeordnet wurden und wie viele eine Entscheidung brauchen.
Jede Transaktion durchläuft der Reihe nach vier Stufen, und wer in einer Stufe hängen bleibt, überspringt die folgenden:
- Regeln — deine eigenen Bankkonto-Regeln. Die erste passende Regel gewinnt.
- Verträge — Verträge, deren Buchungstext im Verwendungszweck vorkommt.
- System — Belege in flinkest, die betraglich passen und zusätzlich über Rechnungsnummer oder Name bestätigt werden.
- E-Mail — Suche in deinen verbundenen E-Mail-Konten nach der passenden Rechnung; muss in den Einstellungen erlaubt sein und braucht mindestens ein verbundenes Konto.
Automatisch abgeschlossen wird nur, was du selbst konfiguriert hast: eine Regel, die auf „als erledigt markieren" steht, und ein Vertrag mit passendem Betrag. Stufe 3 und 4 liefern ausschließlich Vorschläge — den Zuschlag gibst immer du mit Übernehmen und abschließen.
Findet der Lauf nichts, zeigt der Dialog pro Stufe eine Begründung — bei der E-Mail-Stufe auch, welche Konten durchsucht wurden. Bei E-Mail-Kandidaten kannst du dir den Anhang vorher als Vorschau ansehen.
Aktionen
- Zeitraum wechseln — Pfeile links und rechts vom Zeitraum. Deine Wahl wird gemerkt und steht in der Adresse der Seite.
- Transaktion abschließen — im Detail über Als erledigt markieren, oder für mehrere Zeilen gleichzeitig über die Auswahl in der Liste.
- Beleg hochladen — Datei in das Feld im Reiter Eingangsrechnungen ziehen. Der Beleg wird hochgeladen, im Hintergrund analysiert und an die Transaktion gehängt; du kannst währenddessen weiterarbeiten und sogar die Transaktion wechseln.
- Vorhandenen Beleg verknüpfen — Beleg verknüpfen bzw. Ausgangsbeleg verknüpfen. Bei Eingangsbelegen kannst du zwischen Ablage, Liste, Nicht verknüpft und Alle umschalten; angeboten werden immer nur Belege, die noch an keiner Transaktion hängen. Bei Ausgangsbelegen liegt neben dem Suchfeld ein Umschalter Unbezahlt / Alle. Voreingestellt ist Unbezahlt — das ist der Normalfall, denn eine Bankbuchung gehört fast immer zu einer noch offenen Rechnung. Suchst du eine bereits als bezahlt vermerkte Rechnung, etwa weil eine Zahlung nachträglich anders zugeordnet werden soll, schaltest du auf Alle um.
- Verknüpfung lösen — Symbol an der Belegzeile, mit Sicherheitsabfrage. Die Buchungszeilen, die aus diesem Beleg entstanden sind, verschwinden mit; war es die letzte Verknüpfung einer abgeschlossenen Transaktion, wird die Transaktion wieder geöffnet.
- Vertrag zuordnen — im Reiter Verträge. Der Vertrag wird verknüpft, der volle Betrag auf das Buchungskonto des Vertrags gebucht und die Transaktion abgeschlossen.
- Kontieren — Konto je Position, für alle Positionen eines Belegs, oder direkt in einer Buchungszeile.
- Regel erstellen — im Detail. Aus der Buchung werden Vorschläge abgeleitet („Wenn Absender X ist", „… und Verwendungszweck enthält", „… und Betrag ist"). Im Dialog kannst du die Regel speichern oder mit Speichern & Ausführen gleich über den gewählten Buchungszeitraum laufen lassen. Dafür brauchst du das Recht, Bankkonten zu bearbeiten.
- Rückfrage beantworten — im Reiter Rückfragen oder über die Kennzahlen-Kachel Rückfragen.
- Exportieren — Nach BMD Exportieren führt in den Buchhaltungsexport. Alternativ erzeugt ZIP herunterladen ein Paket mit Übersicht, je Bankkonto einem Ordner samt Belegen und einem Ordner mit den Barbelegen; Kanzlei-ZIP senden schickt genau dieses Paket an die hinterlegte Kanzlei-Adresse. Beides läuft im Hintergrund, du wirst benachrichtigt, sobald es fertig ist.
Für die ganze Seite brauchst du das Recht, die Buchhaltung zu sehen; ohne dieses Recht ist sie nicht erreichbar. Der Export braucht zusätzlich das Recht, den Buchhaltungsexport auszuführen.
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Häufige Fragen
Warum sehe ich statt der Arbeitsliste nur den Hinweis, dass die Übersicht „bald kommt"? Weil in den Einstellungen ein bilanzierendes Unternehmen hinterlegt ist. Die Übersicht arbeitet derzeit auf Basis der Geldbewegungen und ist damit auf die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ausgelegt. Stell die Unternehmensform in den Einstellungen um, wenn dort versehentlich der falsche Wert steht.
Warum fehlen Transaktionen im Zeitraum? Zwei häufige Gründe: Das Bankkonto ist in den Einstellungen von der Buchhaltung ausgeschlossen oder archiviert — dann zählt es nirgends mit. Oder die letzte Synchronisierung deckt den Zeitraum nicht ab; das siehst du an der Kachel Sync-Status und behebst es dort mit Jetzt synchronisieren.
Was bedeutet „Ein Buchungszeitraum ist erforderlich"? Die Seite wurde ohne Zeitraum aufgerufen — meist über einen unvollständig kopierten Link. Wähle über die Pfeile in der Kopfzeile einen Monat, ein Quartal oder ein Jahr, dann laden Kennzahlen und Liste wieder.
Was bedeutet „Zuordnung prüfen"? Auf mindestens einer Buchungszeile fehlt das Buchungskonto, oder auf dem verwendeten Konto ist kein Steuercode hinterlegt. Öffne die Transaktion und setz das fehlende Konto in der Buchungszeile beziehungsweise an der Belegposition. Fehlt der Steuercode, gehört er auf das Sachkonto.
Was bedeutet „Differenz"? Die Summe aus Belegen und Buchungszeilen deckt den Betrag der Bankbuchung nicht vollständig ab. Typische Ursachen sind Skonto, Bankspesen oder eine Teilzahlung. Ergänze im Detail eine zusätzliche Buchungszeile für den Restbetrag — der offene Rest ist beim Anlegen bereits vorbelegt.
Ich kann das Belegpaket nicht an meine Kanzlei schicken. Steht dort „Keine Kanzlei-E-Mail hinterlegt.", fehlt die Adresse in den Buchhaltungs-Einstellungen. Kommt „Eine gültige E-Mail-Adresse ist erforderlich", ist die hinterlegte Adresse fehlerhaft. Bis das geklärt ist, kommst du mit ZIP herunterladen und eigenem Versand ans Ziel.
Warum hat mein Beleg zwei Buchungszeilen auf demselben Konto? Weil er zwei Umsatzsteuersätze enthält. Ein Steuersatz gehört immer auf eine eigene Zeile; die Spalte mit dem Umsatzsteuersatz zeigt dir den Unterschied. Das ist gewollt und kein doppelter Eintrag.
Warum taucht mein Barbeleg nicht im Export auf? Entweder liegt er noch in der Ablage — dann trägt er das Etikett In Ablage und wird nicht exportiert — oder er hat noch keine Buchungszeilen. Öffne ihn, kontiere die Positionen und lass die Zeilen bei Bedarf über Aus Beleg neu erzeugen neu aufbauen.
Kann ich mehrere Transaktionen auf einmal kontieren? Nein, und das ist Absicht. Im Stapel kannst du Buchungen nur als erledigt markieren. Buchungskonten werden immer je Buchungszeile im Detail gesetzt, damit die exportierten Zeilen nachvollziehbar bleiben.
Ordnet das Auto-Matching Belege eigenständig zu? Nur in zwei Fällen, die du selbst eingerichtet hast: eine Regel, die auf „als erledigt markieren" steht, und ein Vertrag, dessen Betrag exakt passt. Alles, was die System- und die E-Mail-Suche findet, ist ein Vorschlag, den du bestätigen musst.
Warum ist im Auto-Matching der Knopf „Starten" ausgegraut? Weil es im gewählten Zeitraum keine offenen Transaktionen gibt — dann hat der Lauf nichts zu tun. Sobald offene Buchungen vorhanden sind, startet der Dialog von selbst und der Knopf wechselt auf Läuft ….
Wo stelle ich ein, ob ich selbst kontiere oder meine Kanzlei? In den Buchhaltungs-Einstellungen. Kontiert deine Kanzlei, blendet die Übersicht das Buchungszeilen-Raster und die Kontoauswahl an den Positionen aus und zeigt dir stattdessen die Aktionen, um das Belegpaket an die Kanzlei zu übergeben.