Gutschrift bearbeiten
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15
Im Beleg-Editor baust du eine Gutschrift inhaltlich auf: Empfänger, Kopfdaten, Positionen und Texte. Eine Gutschrift schreibt dem Kunden einen Betrag gut — meist, weil eine Rechnung ganz oder teilweise zurückgenommen wird. Links arbeitest du am Beleg, rechts daneben liegt die Vorschau auf das fertige PDF. Bearbeiten lässt sich dabei immer nur ein Entwurf: Sobald die Gutschrift finalisiert ist, ist der Editor für sie gesperrt — anders als bei Rechnung und Lieferschein gibt es für eine abgeschlossene Gutschrift danach auch kein Stornieren mehr, sie bleibt so, wie sie ist. Denselben Editor benutzt flinkest auch für Angebote, Lieferscheine und Rechnungen; diese Seite beschreibt die Gutschrifts-Sicht, jede Überschrift erklärt eine Fähigkeit des Editors und wie du sie bedienst.

Zugriff und Grundgerüst
Wie du hierher kommst
Am häufigsten aus einer Rechnung oder einem Lieferschein: Dort wählst du Folgebeleg erstellen → Gutschrift erstellen. Zuvor fragt ein kurzer Dialog mit dem Haken Preise & Rabatte für die aktuellen Kundendaten neu berechnen, ob die Positionen unverändert vom Quellbeleg übernommen werden (Standard, Haken aus) oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die aktuellen Preisvereinbarungen des Kunden neu berechnet werden sollen. Bei einer manuellen Position ohne Artikel gibt es keinen Artikelstamm, aus dem sich neu ableiten ließe — dort wird nur der generelle Kundenrabatt frisch angewendet, der Einzelpreis bleibt wie im Quellbeleg. Danach legt flinkest die Gutschrift mit Empfänger, Umsatzart und allen Positionen des Ursprungsbelegs an und führt dich sofort in diesen Editor, damit du sie auf den tatsächlich gutzuschreibenden Umfang zusammenstreichst. Das Belegdatum wird dabei auf heute gesetzt.
Daneben gibt es den leeren Weg über „Neu" in der Gutschriftenliste sowie Bearbeiten im Zeilenmenü der Liste und in den Gutschriftdetails — beide erscheinen nur bei Entwürfen. Stornierst du dagegen eine Rechnung und lässt dabei gleich eine Gutschrift erzeugen, entsteht diese bereits fertig und nummeriert; dieser Weg führt nie in den Editor.
Editor nur für einen Entwurf offen
Nach dem Finalisieren ist der Editor zu. Das ist der wichtigste Unterschied zum Angebot, das dauerhaft bearbeitbar bleibt. Rufst du die Bearbeiten-Adresse einer bereits finalisierten oder stornierten Gutschrift trotzdem auf, erscheint „Dieser Beleg wurde bereits finalisiert oder storniert. Bearbeiten ist nicht mehr möglich" und flinkest bringt dich in die Detailansicht. Löschen ist dann ebenfalls vorbei — die Schaltfläche Entwurf löschen verschwindet, sobald die Gutschrift finalisiert ist, und ein finalisierter Beleg lässt sich auch nicht löschen, wenn der Versuch nicht über diese Schaltfläche, sondern auf einem anderen Weg erfolgt. Prüfe eine Gutschrift deshalb besonders sorgfältig, bevor du sie finalisierst — danach bleiben nachträglich nur noch reine Buchhaltungsangaben an den Positionen änderbar, siehe „Buchhaltungsblock je Positionstyp" weiter unten.
Berechtigungen
Den Editor öffnet nur, wer Gutschriften bearbeiten darf — ohne dieses Recht kommst du gar nicht erst hinein. Dasselbe Recht braucht jede Änderung an einer Position. Entsteht die Gutschrift als Folgebeleg aus einer Rechnung oder einem Lieferschein, brauchst du zusätzlich das Recht, den jeweiligen Ursprungsbeleg zu bearbeiten — beide Belegarten sind an dieser Stelle geschützt.
Belegvorschau anzeigen
Der Schalter Belegvorschau anzeigen unter der Kopfzeile teilt den Bildschirm: links das Formular, rechts das echte Beleg-PDF, das nach jeder gespeicherten Änderung neu erzeugt wird. Wie die Vorschau arbeitet und warum sie kurz leer bleibt, ist bei Angebot bearbeiten ausführlich beschrieben.
Solange die Gutschrift Entwurf ist, trägt das Dokument das Wasserzeichen Entwurf. Preise, Rabatte und der Summenblock werden gedruckt — anders als beim Lieferschein, der sie ausblendet. Den Zahlungs-QR-Code gibt es dagegen nur auf Rechnungen; auf einer Gutschrift erscheint er nie, auch wenn er im Belegdesign sichtbar geschaltet ist. Weil ein Entwurf noch keine Nummer hat, setzt flinkest den Dateinamen beim Herunterladen aus Belegart, dem Zusatz „Entwurf" und dem Kundennamen zusammen.
Verweis auf den Quellbeleg im PDF
Ist die Gutschrift als Folgebeleg aus einer Rechnung oder einem Lieferschein entstanden, zeigt der Kopf des PDFs zusätzlich eine Zeile mit der Belegart, der Nummer und dem Datum des Quellbelegs — bei einer aus einer Rechnung erzeugten Gutschrift also etwa „Rechnung: RE-33 vom 1. September 2026". Das macht die Herkunft im Dokument selbst nachvollziehbar, ohne dass du dafür in die Gutschriftdetails wechseln musst — die Zeile erscheint unverändert auch dann, wenn der Quellbeleg zwischenzeitlich storniert wurde.
Empfänger
Empfänger festlegen
Der erste Block zeigt links unter Adresse die Empfängeranschrift und rechts die Lieferadresse. Ein Klick öffnet den Dialog Empfänger definieren mit Kundenauswahl, Adressfeldern, dem Haken Kundenstammsatz aktualisieren und dem Haken Abweichende Lieferadresse; die Felder im Einzelnen sind bei Angebot bearbeiten beschrieben. Speichern ist erst möglich, wenn ein Kunde gewählt ist — bei einer neuen, leeren Gutschrift legt das Speichern den Beleg damit überhaupt erst an.
UID-Hinweis
Hat der Kunde eine UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) hinterlegt und lehnt das EU-Register sie ab, erscheint unter dem Empfänger-Block der Hinweis „Die UID-Nummer dieses Kunden ist nicht gültig". Das ist nur ein Hinweis — er blockiert nichts und ändert an der Besteuerung der Gutschrift nichts.
Lieferadresse beim Folgebeleg
Entsteht die Gutschrift aus einer Rechnung oder einem Lieferschein mit abweichender Lieferadresse, übernimmt flinkest diese nur, wenn Straße, Postleitzahl und Ort am Quellbeleg vollständig gesetzt sind. Fehlt auch nur eines der drei Felder, verwendet die neue Gutschrift stattdessen wieder die normale Kundenadresse — eine teilweise übernommene Lieferadresse gibt es nicht.
Kopfdaten
Beleg Details bearbeiten
Die Box Details fasst Belegdatum, Projekt, Referenz und Umsatzart zusammen. Ein Klick öffnet den Dialog Beleg Details:
- Belegdatum — Pflichtfeld, siehe „Belegdatum ohne Untergrenze" weiter unten.
- Projekt — ordnet die Gutschrift einem Projekt des Kunden zu.
- Buchhaltung → Steuerbefreiung / Reverse Charge — siehe „Steuerbefreiung und Umsatzart" weiter unten.
- Anderes → Referenz — freier Text, der am Beleg erscheint, etwa die Nummer der Rechnung, die gutgeschrieben wird.
- Interne Notizen — nur für euch intern, erscheint nie auf dem PDF.
Kein Leistungszeitraum, kein Zahlungsziel
Beide Blöcke fehlen in der Gutschrift mit Absicht: Sie fordert kein Geld, sondern gibt welches zurück. Ob und wann der gutgeschriebene Betrag tatsächlich ausgeglichen ist, verfolgst du in den Gutschriftdetails.
Belegdatum ohne Untergrenze
Anders als bei einer Rechnung gibt es keine Untergrenze: Du darfst eine Gutschrift auch auf ein Datum vor der zuletzt ausgestellten Rechnung setzen — die Regel, die die Nummernfolge der Rechnungen chronologisch hält, gilt nur für Rechnungen selbst. Achte dabei auf einen eingestellten monatlichen oder jährlichen Neustart des Nummernkreises — der richtet sich nach dem Belegdatum, nicht nach dem heutigen Tag.
Steuerbefreiung und Umsatzart
Im Dialog Beleg Details legt Steuerbefreiung / Reverse Charge die Umsatzart des Belegs fest: Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU), Ausfuhrlieferung (Drittland) oder Bauleistung (Reverse Charge, Inland). Jede davon macht den gesamten Beleg steuerfrei; was das genau bewirkt, steht bei Angebot bearbeiten. Entsteht die Gutschrift aus einer Rechnung, kommt die Umsatzart von dort mit — dann stimmt die Besteuerung der Gutschrift von selbst mit der der Rechnung überein.
Die Steuerfreiheit hängt am Beleg, nicht am Kunden. Bei einer leer über Neu angelegten Gutschrift übernimmt flinkest die Umsatzart einmalig vom gewählten Kunden — bei „Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU)" allerdings nur, wenn beim Kunden zusätzlich eine UID-Nummer hinterlegt ist; fehlt sie, bleibt die Gutschrift vorerst umsatzsteuerpflichtig, die Umsatzart lässt sich danach jederzeit von Hand nachtragen. Änderst du die Umsatzart hier, rechnet flinkest alle vorhandenen Positionen neu durch — Katalogpositionen holen sich ihren Steuersatz wieder vom Artikel, manuelle Positionen und Fixpreis-Gruppen behalten ihren Satz und werden nur bei Steuerfreiheit auf 0 gesetzt. Preis, Menge und Rabatt bleiben dabei unangetastet. Beim Finalisieren selbst wird nicht mehr neu gerechnet — eine steuerbefreite Gutschrift wird nur noch geprüft und zur Sicherheit auf Zeilensteuer 0 gezwungen, eine nicht befreite Gutschrift geht exakt so raus, wie sie zuletzt gespeichert wurde. Ist in den Buchhaltungs-Einstellungen ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung hinterlegt, ist ohnehin jeder Beleg steuerfrei.
Kopf- und Fußtext
Header-Text und Footer-Text
Über und unter den Positionen liegen die Boxen Header-Text (Einleitungstext) und Footer-Text (Abschlusstext). Beide sind aus den Beleg-Einstellungen für die Belegart Gutschrift vorbelegt; ist beim Kunden ein eigener Gutschriftstext hinterlegt, gewinnt dieser. Ein Klick öffnet jeweils einen Editor-Dialog für genau diese Gutschrift. Genau hier gehört der Grund der Gutschrift hin — er wird sonst nirgends gedruckt.
Positionen
Der mittlere Bereich ist die Positionsliste mit dem Umschalter Kompakt / Erweitert, den Symbol-Schaltflächen zum Bearbeiten, Duplizieren und Löschen an jeder Zeile, dem Anfasser zum Sortieren und darunter der Leiste Katalog, Manuell und Weitere Optionen (Gruppe, Überschrift, Textposition, Von anderem Beleg importieren). Diese Mechanik ist für alle Belegarten gleich und bei Angebot bearbeiten ausführlich beschrieben — hier zählt, was an der Gutschrift anders ist.
Buchhaltungsblock je Positionstyp
Bei einer manuellen Position zeigt der Dialog Belegposition bearbeiten unten die Gruppe Buchhaltung mit Kostenstelle und Kostenschlüssel — genau wie bei einer Rechnung und anders als beim Lieferschein, wo die Gruppe ganz fehlt. Das Feld Konto (angeboten werden nur Ertragskonten) steht dabei zusätzlich nur, wenn dein Unternehmen laut Buchhaltungs-Einstellungen selbst kontiert; übernimmt eure Kanzlei die Kontierung, fehlt es. Bei einer Position aus dem Katalog ist die Gruppe in der Gutschrift dagegen nicht zu sehen; dort erscheint sie nur bei Rechnungen. Verloren geht die Kontierung deshalb nicht: Entsteht die Gutschrift aus einer Rechnung, kommen die Konten der Positionen mit, und in den Gutschriftdetails lassen sie sich für mehrere Positionen auf einmal setzen — auch noch, wenn die Gutschrift bereits finalisiert ist, solange die Buchungsperiode des Belegdatums noch nicht abgeschlossen ist.
Eine Position von der Summe ausnehmen
Nicht nur eine ganze Gruppe lässt sich als Alternativposition führen: Im Dialog Belegposition bearbeiten gibt es unter mehr Optionen für jede einzelne Katalog- und manuelle Position denselben Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt. Die Position bleibt auf der Gutschrift sichtbar, trägt dort den Zusatz „(optional)" und zählt weder zur Netto- noch zur Steuersumme.
Das Feld Lager bucht nichts
Eine Gutschrift bewegt keinen Lagerbestand, auch nicht zurück. Ist der Artikel lagergeführt, erscheint das Feld Lager zwar im Positionsdialog, es hält aber nur fest, aus welchem Lager der Artikel stammt. Kommt Ware tatsächlich zurück, erfasst du den Zugang getrennt unter Lagerbewegungen.
Charge, Mindesthaltbarkeitsdatum und Seriennummer bleiben freiwillig
Unter Sonstiges kannst du alle drei erfassen, verlangt wird keines davon — die entsprechende Pflicht greift ausschließlich im Lieferschein, weil nur dort Ware bewegt wird.
Speichern, Finalisieren, Entwurf löschen
Es gibt kein globales Speichern
Jeder Dialog speichert für sich — Empfänger, Details, Texte und jede einzelne Position. Schließt du einen Dialog mit ungespeicherten Änderungen, fragt flinkest unter Ungespeicherte Änderungen nach, ob sie verworfen werden sollen.
Gutschrift finalisieren
Schaltfläche oben rechts. Nach der Rückfrage „Soll der Beleg finalisiert werden? Der Beleg kann danach nicht mehr bearbeitet werden." vergibt flinkest die Belegnummer, setzt den Status auf Beleg und meldet „Der Beleg wurde finalisiert". Ein Entwurf trägt vor diesem Schritt nie eine Nummer — deshalb steht in der Brotkrumenleiste über dem Editor zunächst „Entwurf" und der Kundenname. Gutschriften haben einen eigenen Nummernkreis; Aufbau, Startnummer und ein monatlicher oder jährlicher Neustart des Zählers kommen aus den Beleg-Einstellungen. Danach landest du in den Gutschriftdetails, von wo aus du die Gutschrift per E-Mail verschickst. Ein zweiter Versuch — etwa aus einem zweiten Browser-Tab — wird mit „Der Beleg wurde bereits finalisiert" abgelehnt. Es wird dabei kein Lagerbestand gebucht und keine E-Mail verschickt — der Versand ist ein eigener Schritt in den Gutschriftdetails.
Entwurf löschen
Schaltfläche oben rechts, mit der Rückfrage „Soll der Entwurf wirklich gelöscht werden?". flinkest meldet „Der Entwurf wurde gelöscht" und bringt dich zurück in die Gutschriftenliste. Mit dem Entwurf verschwinden seine Positionen; eine Verknüpfung zum Ursprungsbeleg, aus dem er entstanden ist, wird nur gelöst — der Ursprungsbeleg selbst bleibt unverändert erhalten.
Verwandte Seiten
- Gutschriften
- Gutschrift anlegen
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- Rechnungsdetails
- Angebot bearbeiten
- Lieferschein bearbeiten
- Artikel
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- Beleg-Einstellungen
- Belegdesign
- Buchhaltungs-Einstellungen
- Buchhaltungs-Übersicht
- Kostenstellen
- Lagerbewegungen
Häufige Fragen
Warum kann ich meine Gutschrift nicht mehr bearbeiten? Weil sie finalisiert ist. Eine abgeschlossene Gutschrift trägt eine Belegnummer und ist damit ein ausgestellter Beleg; beim Öffnen der Bearbeiten-Adresse meldet flinkest „Dieser Beleg wurde bereits finalisiert oder storniert. Bearbeiten ist nicht mehr möglich" und führt in die Detailansicht. Löschen geht dann ebenfalls nicht mehr, egal auf welchem Weg — und stornieren lässt sich eine Gutschrift über diese Oberfläche gar nicht. Nachträglich änderbar bleiben nur Buchungskonto, Kostenstelle und Kostenschlüssel der Positionen — und auch das nur, solange die Buchungsperiode des Belegdatums nicht bereits abgeschlossen ist.
Wie erstelle ich eine Gutschrift zu einer bestimmten Rechnung? Öffne die Rechnung, wähle Folgebeleg erstellen → Gutschrift erstellen. Ein Dialog fragt zuerst mit dem Haken Preise & Rabatte für die aktuellen Kundendaten neu berechnen, ob die Positionen unverändert vom Quellbeleg übernommen werden (Standard) oder gegen die aktuellen Artikelpreise und Preisvereinbarungen des Kunden neu berechnet werden sollen. flinkest legt danach einen Gutschrift-Entwurf mit demselben Empfänger, derselben Umsatzart und allen Positionen der Rechnung an, verknüpft beide Belege miteinander und führt dich sofort in den Beleg-Editor. Dort löschst du die Positionen heraus, die nicht gutgeschrieben werden sollen, und passt die Mengen an. Dafür brauchst du sowohl das Recht, Rechnungen zu bearbeiten, als auch das Recht, Gutschriften zu bearbeiten.
Warum fehlt bei einer Katalogposition der Block Buchhaltung? Weil er im Positionsdialog nur bei Rechnungen erscheint. In einer Gutschrift siehst du die Gruppe Buchhaltung nur bei manuell angelegten Positionen — Kostenstelle und Kostenschlüssel immer, das Konto zusätzlich nur, wenn dein Unternehmen selbst kontiert. Das Buchungskonto einer Katalogposition kommt entweder aus dem Ursprungsbeleg mit, aus dem die Gutschrift entstanden ist, oder du setzt es in den Gutschriftdetails — dort geht das für mehrere Positionen auf einmal und auch noch nach dem Finalisieren.
Kann ich eine Position auf der Gutschrift stehen lassen, ohne dass sie mitgerechnet wird? Ja. Öffne die Position und setze im Dialog Belegposition bearbeiten unter mehr Optionen den Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt. Die Position bleibt mit dem Zusatz „(optional)" auf dem Beleg sichtbar, fließt aber nicht in Netto-, Steuer- und Gesamtsumme ein. Denselben Haken gibt es auch für ganze Gruppen.
Bucht eine Gutschrift den Lagerbestand zurück? Nein. Bestand bewegt in flinkest ausschließlich der Lieferschein, und zwar beim Finalisieren. Eine Gutschrift verändert den Bestand nicht — auch dann nicht, wenn an ihren Positionen ein Lager ausgewählt ist. Kommt die Ware wirklich zurück, erfasse den Zugang getrennt bei den Lagerbewegungen.
Warum darf ich das Belegdatum der Gutschrift frei wählen, bei der Rechnung aber nicht? Weil die Regel, dass ein Beleg nicht vor der zuletzt ausgestellten Rechnung datiert sein darf, nur für Rechnungen gilt — sie hält deren Nummernfolge chronologisch. Gutschriften haben ihren eigenen Nummernkreis und deshalb keine Untergrenze. Denk aber daran: Ist im Nummernkreis ein monatlicher oder jährlicher Neustart eingestellt, richtet sich die Nummer nach dem Belegdatum.
Wo schreibe ich hin, warum die Gutschrift ausgestellt wird? In den Einleitungs- oder Abschlusstext, also in die Boxen Header-Text beziehungsweise Footer-Text über und unter den Positionen. Das Feld Referenz im Dialog Beleg Details eignet sich zusätzlich für die Nummer der betroffenen Rechnung. Die Internen Notizen dagegen erscheinen nie auf dem PDF.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Warum kann ich meine Gutschrift nicht mehr bearbeiten?
Weil sie finalisiert ist. Eine abgeschlossene Gutschrift trägt eine Belegnummer und ist damit ein ausgestellter Beleg; beim Öffnen der Bearbeiten-Adresse meldet flinkest „Dieser Beleg wurde bereits finalisiert. Bearbeiten ist nicht mehr möglich" und führt in die Detailansicht. Löschen geht dann ebenfalls nicht mehr, egal auf welchem Weg — und stornieren lässt sich eine Gutschrift gar nicht. Nachträglich änderbar bleiben nur Buchungskonto, Kostenstelle und Kostenschlüssel der Positionen — und auch das nur, solange die Buchungsperiode des Belegdatums nicht bereits abgeschlossen ist.
Wie erstelle ich eine Gutschrift zu einer bestimmten Rechnung?
Öffne die Rechnung, wähle Folgebeleg erstellen → Gutschrift erstellen. Ein Dialog fragt zuerst mit dem Haken Preise & Rabatte für die aktuellen Kundendaten neu berechnen, ob die Positionen unverändert vom Quellbeleg übernommen werden (Standard) oder gegen die aktuellen Artikelpreise und Preisvereinbarungen des Kunden neu berechnet werden sollen. flinkest legt danach einen Gutschrift-Entwurf mit demselben Empfänger, derselben Umsatzart und allen Positionen der Rechnung an, verknüpft beide Belege miteinander und führt dich sofort in den Beleg-Editor. Dort löschst du die Positionen heraus, die nicht gutgeschrieben werden sollen, und passt die Mengen an. Dafür brauchst du sowohl das Recht, Rechnungen zu bearbeiten, als auch das Recht, Gutschriften zu bearbeiten.
Warum fehlt bei einer Katalogposition der Block Buchhaltung?
Weil er im Positionsdialog nur bei Rechnungen erscheint. In einer Gutschrift siehst du die Gruppe Buchhaltung nur bei manuell angelegten Positionen — Kostenstelle und Kostenschlüssel immer, das Konto zusätzlich nur, wenn dein Unternehmen selbst kontiert. Das Buchungskonto einer Katalogposition kommt entweder aus der Rechnung mit, aus der die Gutschrift entstanden ist, oder du setzt es in den Gutschriftdetails — dort geht das für mehrere Positionen auf einmal und auch noch nach dem Finalisieren.
Kann ich eine Position auf der Gutschrift stehen lassen, ohne dass sie mitgerechnet wird?
Ja. Öffne die Position und setze im Dialog Belegposition bearbeiten unter mehr Optionen den Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt. Die Position bleibt mit dem Zusatz „(optional)" auf dem Beleg sichtbar, fließt aber nicht in Netto-, Steuer- und Gesamtsumme ein. Denselben Haken gibt es auch für ganze Gruppen.
Bucht eine Gutschrift den Lagerbestand zurück?
Nein. Bestand bewegt in flinkest ausschließlich der Lieferschein, und zwar beim Finalisieren. Eine Gutschrift verändert den Bestand nicht — auch dann nicht, wenn an ihren Positionen ein Lager ausgewählt ist. Kommt die Ware wirklich zurück, erfasse den Zugang getrennt bei den Lagerbewegungen.
Warum darf ich das Belegdatum der Gutschrift frei wählen, bei der Rechnung aber nicht?
Weil die Regel, dass ein Beleg nicht vor der zuletzt ausgestellten Rechnung datiert sein darf, nur für Rechnungen gilt — sie hält deren Nummernfolge chronologisch. Gutschriften haben ihren eigenen Nummernkreis und deshalb keine Untergrenze. Denk aber daran: Ist im Nummernkreis ein monatlicher oder jährlicher Neustart eingestellt, richtet sich die Nummer nach dem Belegdatum.
Wo schreibe ich hin, warum die Gutschrift ausgestellt wird?
In den Einleitungs- oder Abschlusstext, also in die Boxen Header-Text beziehungsweise Footer-Text über und unter den Positionen. Das Feld Referenz im Dialog Beleg Details eignet sich zusätzlich für die Nummer der betroffenen Rechnung. Die Internen Notizen dagegen erscheinen nie auf dem PDF.
Was passiert, wenn ich einen Gutschrift-Entwurf lösche?
Über die Schaltfläche Entwurf löschen oben rechts im Editor löschst du nach einer Rückfrage den Entwurf samt aller seiner Positionen und landest zurück in der Gutschriftenliste. War die Gutschrift als Folgebeleg aus einer Rechnung entstanden, wird nur die Verknüpfung zu dieser Rechnung gelöst — die Rechnung selbst bleibt unverändert erhalten. Löschen geht ausschließlich bei einem Entwurf; eine finalisierte Gutschrift lässt sich auf keinem Weg mehr löschen.
Was genau passiert beim Finalisieren einer Gutschrift?
Nach der Rückfrage, ob der Beleg wirklich finalisiert werden soll, vergibt flinkest die nächste Nummer aus dem Gutschriften-Nummernkreis, setzt den Status auf Beleg und leitet dich in die Gutschriftdetails weiter. Dabei wird kein Lagerbestand gebucht und keine E-Mail verschickt — beides bleibt eigenen Schritten an anderer Stelle vorbehalten (Lagerbewegungen bzw. der Versand in den Gutschriftdetails). Ein zweiter Finalisierungsversuch, etwa aus einem zweiten Browser-Tab, wird abgelehnt, ohne eine zweite Nummer zu verbrauchen.
Wann bekommt eine Gutschrift ihre Belegnummer?
Erst beim Finalisieren, nie vorher. Solange die Gutschrift Entwurf ist, zeigt die Brotkrumenleiste über dem Editor „Entwurf" und den Kundennamen statt einer Nummer. Gutschriften haben einen eigenen Nummernkreis, unabhängig von Rechnungen — Aufbau, Startnummer und ein möglicher monatlicher oder jährlicher Neustart des Zählers werden in den Beleg-Einstellungen konfiguriert.
Kann ich im Gutschrift-Editor auf die PDF-Vorschau verzichten und nur das Formular sehen?
Ja. Der Schalter Belegvorschau anzeigen direkt unter der Kopfzeile blendet die rechte Bildschirmhälfte mit dem echten Beleg-PDF ein oder aus. Ist sie eingeblendet, wird das PDF nach jeder gespeicherten Änderung neu erzeugt, was kurz dauert — der Seitenzähler zeigt in dieser Zeit eine 0.
Warum trägt das PDF meiner Gutschrift ein Wasserzeichen mit dem Wort 'Entwurf'?
Weil die Gutschrift noch nicht finalisiert ist. Solange sie Entwurf bleibt, druckt flinkest das Wasserzeichen Entwurf quer über das Dokument, damit niemand einen unfertigen Beleg versehentlich für den endgültigen hält. Sobald du finalisierst, verschwindet das Wasserzeichen.
Warum hat meine Gutschrift keinen Zahlungs-QR-Code, obwohl der im Belegdesign aktiviert ist?
Den Zahlungs-QR-Code erzeugt flinkest ausschließlich auf Rechnungen — auf einer Gutschrift erscheint er grundsätzlich nicht, unabhängig davon, ob er im Belegdesign sichtbar geschaltet ist. Das ist folgerichtig: Eine Gutschrift fordert kein Geld, für das ein Zahlungscode Sinn ergäbe, sondern gibt welches zurück.
Wie heißt die Datei, wenn ich den PDF-Entwurf einer Gutschrift herunterlade?
Weil ein Entwurf noch keine Belegnummer hat, setzt flinkest den Dateinamen aus Belegart, dem Zusatz „Entwurf" und dem Kundennamen zusammen. Die interne Datensatznummer wird dabei bewusst nicht verwendet, damit niemand sie versehentlich für die spätere Belegnummer hält. Nach dem Finalisieren trägt die heruntergeladene Datei stattdessen die echte Belegnummer.
Woher weiß ich beim Blick auf das PDF, zu welcher Rechnung eine Gutschrift gehört?
Ist die Gutschrift als Folgebeleg aus einer Rechnung oder einem Lieferschein entstanden, druckt flinkest im Kopf des PDFs automatisch eine Zeile mit Belegart, Nummer und Datum des Quellbelegs, zum Beispiel „Rechnung: RE-33 vom 1. September 2026". Diese Zeile bleibt auch dann unverändert stehen, wenn die referenzierte Rechnung zwischenzeitlich storniert wurde — das Dokument selbst macht die Herkunft nachvollziehbar, ohne dass du dafür in die Gutschriftdetails wechseln musst.
Wie ändere ich den Empfänger einer Gutschrift?
Ein Klick auf den Empfänger-Block links oben im Editor öffnet den Dialog Empfänger definieren mit Kundenauswahl, Adressfeldern, dem Haken Kundenstammsatz aktualisieren und dem Haken Abweichende Lieferadresse. Speichern lässt sich der Dialog erst, sobald ein Kunde ausgewählt ist — ohne Kunde gibt es keinen Beleg.
Warum hat meine neue Gutschrift keine abweichende Lieferadresse übernommen, obwohl die Rechnung eine hatte?
flinkest übernimmt die Lieferadresse eines Quellbelegs nur, wenn dort Straße, Postleitzahl und Ort alle drei gesetzt sind. Fehlt auch nur eines dieser Felder, greift kein Teil-Fallback — die neue Gutschrift bekommt stattdessen komplett die normale Kundenadresse. Kontrolliere in diesem Fall die Lieferadresse am Quellbeleg oder trage sie im Empfänger-Dialog der Gutschrift von Hand nach.
Was bedeutet der Hinweis, dass die UID-Nummer des Kunden nicht gültig ist?
Der Hinweis erscheint unter dem Empfänger-Block, wenn beim Kunden eine UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) hinterlegt ist, das EU-Register sie aber ablehnt. Er ist rein informativ: Er blockiert nichts im Editor und ändert nichts an der Besteuerung der gerade bearbeiteten Gutschrift.
Warum fehlen im Dialog 'Beleg Details' einer Gutschrift der Leistungszeitraum und das Zahlungsziel?
Beide Blöcke gibt es bei einer Gutschrift absichtlich nicht: Eine Gutschrift fordert kein Geld, sondern gibt welches zurück, deshalb braucht sie kein Zahlungsziel. Und da sie eine bereits erbrachte Leistung korrigiert statt eine neue zu beschreiben, entfällt auch ein eigener Leistungszeitraum. Ob und wann der gutgeschriebene Betrag tatsächlich ausgeglichen ist, verfolgst du stattdessen in den Gutschriftdetails.
Woher kommt die Umsatzart, wenn ich eine Gutschrift ohne Quellbeleg neu anlege?
Beim leeren Anlegen über Neu übernimmt flinkest die Umsatzart einmalig vom gewählten Kunden — bei der innergemeinschaftlichen Lieferung/Leistung (EU) allerdings nur, wenn beim Kunden zusätzlich eine gültige UID-Nummer hinterlegt ist. Fehlt sie, bleibt die neue Gutschrift zunächst umsatzsteuerpflichtig, auch wenn der Kunde eigentlich auf EU-Lieferung eingestellt ist; du kannst die Umsatzart danach jederzeit von Hand im Dialog Beleg Details nachtragen. Ein späterer Wechsel der Umsatzart beim Kunden wirkt sich auf eine bereits angelegte Gutschrift nicht mehr aus.
Was passiert mit meinen Positionen, wenn ich die Umsatzart einer Gutschrift nachträglich ändere?
flinkest rechnet beim Speichern der Details alle vorhandenen Positionen neu durch: Katalogpositionen holen sich ihren Steuersatz erneut vom Artikel, manuelle Positionen und Fixpreis-Gruppen behalten ihren bisherigen Satz und werden nur bei Steuerbefreiung auf 0 gesetzt. Preis, Menge und Rabatt bleiben davon unberührt. Beim eigentlichen Finalisieren wird dagegen nicht mehr neu gerechnet — dort wird eine steuerbefreite Gutschrift nur noch geprüft und zur Sicherheit auf Zeilensteuer 0 gezwungen.
Woher kommen Einleitungs- und Abschlusstext auf der Gutschrift, und kann ich sie ändern?
Die Boxen Header-Text und Footer-Text über und unter den Positionen sind zunächst aus den Beleg-Einstellungen für die Belegart Gutschrift vorbelegt; hat der Kunde einen eigenen Gutschriftstext hinterlegt, gewinnt dieser. Ein Klick auf eine der beiden Boxen öffnet einen Editor-Dialog, in dem du den Text nur für diese eine Gutschrift änderst. Genau hier gehört auch der Grund für die Gutschrift hin — er wird sonst nirgends auf dem Beleg gedruckt.
Warum gibt es im Gutschrift-Editor keinen zentralen Speichern-Button?
Weil jeder Dialog für sich speichert — Empfänger, Details, Header-/Footer-Text und jede einzelne Position einzeln. Ein globales Speichern für den ganzen Beleg gibt es nicht. Schließt du einen Dialog, in dem du etwas geändert hast, ohne zu speichern, fragt flinkest unter Ungespeicherte Änderungen nach, ob die Änderungen verworfen werden sollen.
Wofür ist das Feld Lager an einer Gutschrift-Position, wenn die Gutschrift doch keinen Bestand bucht?
Ist der Artikel lagergeführt, zeigt der Positionsdialog trotzdem ein Feld Lager — es hält aber nur informativ fest, aus welchem Lager der Artikel stammt, und löst beim Speichern oder Finalisieren keine Bestandsbuchung aus. Kommt Ware tatsächlich zurück ins Lager, erfasst du diesen Zugang getrennt bei den Lagerbewegungen.
Welche Berechtigung brauche ich, um eine Gutschrift zu bearbeiten?
Den Editor öffnet nur, wer das Recht hat, Gutschriften zu bearbeiten — ohne dieses Recht kommst du gar nicht erst hinein, ebenso für jede Änderung an einer Position. Entsteht die Gutschrift als Folgebeleg aus einer Rechnung (Folgebeleg erstellen → Gutschrift erstellen), brauchst du zusätzlich das Recht, Rechnungen zu bearbeiten — flinkest prüft in diesem Fall beide Belegarten.
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