Rechnungsläufe

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Video: Lieferscheine gesammelt verrechnen: Rechnungslauf

Der Rechnungslauf bündelt alle offenen, finalisierten Lieferscheine eines Kunden zu einer gemeinsamen Rechnung — praktisch, wenn du laufend lieferst und erst gesammelt abrechnest, statt jeden Lieferschein einzeln zur Rechnung zu machen. Diese Seite ist die Schaltzentrale dafür, mit drei Reitern: Läufe startet einen Lauf von Hand und zeigt die Historie aller bisherigen Läufe, Nächste Rechnungsläufe zeigt eine Vorschau, welcher Kunde als Nächstes automatisch fällig wird, und Ausgeschlossene Lieferscheine listet jeden Lieferschein, der bewusst aus der Sammelverrechnung genommen wurde.

Rechnungsläufe mit den Reitern Läufe, Nächste Rechnungsläufe und Ausgeschlossene Lieferscheine

Läufe

Rechnungslauf manuell starten

Oben rechts öffnet die Schaltfläche offene Lieferscheine verrechnen den Dialog. Der Dialog Verrechenbare Lieferscheine ist der Ausgangspunkt für einen Sammellauf, den du selbst zu einem beliebigen Zeitpunkt anstößt, etwa am Monatsende oder nach einer größeren Liefertour. Die Schaltfläche erscheint nur, wenn der Rechnungslauf in den Beleg-Einstellungen aktiviert ist und dein Benutzer zusammen die Berechtigungen Rechnungslauf ausführen und Rechnungen bearbeiten hat — fehlt eine der beiden, bleibt sie ausgeblendet, nicht nur deaktiviert. Die Seite selbst ansehen kannst du bereits mit der Berechtigung Rechnungen ansehen.

Die aktiven Rechnungslauf-Einstellungen im Dialog

Der Dialog Verrechenbare Lieferscheine mit Zeitraum-Auswahl und der Liste der verrechenbaren Kunden

Oben im Dialog fasst ein Hinweisblock zusammen, mit welchen mandantenweiten Regeln aus den Beleg-Einstellungen dieser Lauf rechnet, bevor du überhaupt eine Auswahl triffst: ob nur unterschriebene oder alle noch nicht verrechneten Lieferscheine infrage kommen, ob und wie Lieferscheine gruppiert werden — gar nicht (ein Beleg pro Lieferschein), nach Kunde (eine Sammelrechnung je Kunde) oder nach Kunde und Lieferadresse (eine Sammelrechnung je Kombination, praktisch bei Kunden mit mehreren Standorten — Baustellen oder Filialen) —, und ob die Rechnung die Preise zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung neu berechnet oder die am Lieferschein eingefrorenen Preise übernimmt. Bleiben die Preise unverändert, ist die Vorschau zusätzlich auf 600 verrechenbare Lieferscheine begrenzt. Bestehen bereits ausgeschlossene Lieferscheine, verlinkt derselbe Block ihre Anzahl direkt zum Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine — so siehst du vor dem Start, wie viele Belege der Lauf bewusst übergehen wird.

Entwurfsmodus, Rechnungsdatum und Zeiträume festlegen

Darunter legst du die Parameter dieses einen Laufs fest, unabhängig vom mandantenweiten Standard: Rechnungen im Entwurfsmodus erstellen übernimmt zunächst den Standard aus den Rechnungslauf-Einstellungen, lässt sich aber je Lauf umschalten — ein Entwurf bekommt noch keine Belegnummer und wird nicht per E-Mail versendet. Beim Rechnungsdatum ist jedes Datum vor der zuletzt vergebenen Rechnungsnummer gesperrt, damit die fortlaufende Nummerierung nach § 11 UStG lückenlos bleibt (mehr dazu bei den Rechnungen). Welcher Leistungszeitraum auf die Rechnungen kommt, legst du im Block Leistungszeitraum fest (siehe nächster Abschnitt). Unter Lieferscheine filtern bestimmst du mit Lieferscheindatum von und Lieferscheindatum bis, welche Lieferscheine überhaupt in die Vorschau kommen; dafür gibt es die Schnellauswahl-Schaltflächen „letzter Monat", „dieser Monat" und „heute" — praktisch für die immer gleiche Monatsabrechnung. Änderst du den Filter, aktualisiert Liste neuladen die Vorschau darunter mit den neuen Grenzen.

Leistungszeitraum: berechnet oder von Hand

Jede Rechnung muss angeben, wann geliefert wurde — diesen Leistungszeitraum druckt flinkest auf jede Rechnung des Laufs. Im Block Leistungszeitraum wählst du dafür zwischen Berechnet und Manuell. Vorbelegt ist, was in den Beleg-Einstellungen unter Leistungszeitraum des Rechnungslaufs eingestellt ist; für den einzelnen Lauf kannst du umstellen.

  • Berechnet: Es gibt keine Datumsfelder. Jede Rechnung druckt das Datum ihres frühesten bis ihres spätesten Lieferscheins — passend, wenn unregelmäßig geliefert wird oder Nachzügler aus früheren Monaten mitkommen, für die eine pauschale Monatsspanne nicht stimmen würde. Den so berechneten Zeitraum zeigt die Tabelle darunter je Kundenzeile an. Werden Lieferscheine nicht gruppiert, ist es das Datum des einen Lieferscheins.
  • Manuell: Du trägst Leistungszeitraum von und Leistungszeitraum bis selbst ein, wieder mit den Schnellauswahl-Schaltflächen „letzter Monat", „dieser Monat" und „heute". Dieser eine Zeitraum steht dann auf jeder Rechnung des Laufs — für bewusst gewählte Abrechnungsperioden.

Verrechenbare Lieferscheine auswählen

Die Tabelle darunter zeigt je Kunde bzw. Kunde-Lieferadresse-Kombination eine Zeile mit Namen, dem Rechnungslauf-Rhythmus des Kunden (bzw. dem Mandanten-Standard, wenn keiner gesetzt ist), bei Berechnet dem errechneten Leistungszeitraum und der Summe aller zugehörigen Lieferscheine; ein Pfeil klappt sie zu einer Positionsliste je Lieferschein auf (Artikelnummer, Menge, Name, Summe). Über das Kopfzeilen-Kästchen wählst du alle Zeilen auf einmal aus oder ab, über das Zeilen-Kästchen einzelne — nur ausgewählte Zeilen fließen in den Lauf ein. Rechts pro Zeile entscheidet ein Kästchen Per E-Mail senden, ob die daraus entstehende Rechnung sofort gemailt wird; ein Kopf-Kästchen schaltet die Spalte für alle Zeilen auf einmal um. Beides ist gesperrt, solange Rechnungen im Entwurfsmodus erstellen aktiv ist (ein Entwurf wird ohnehin nie versendet) oder wenn dein Benutzer die Berechtigung Belege per E-Mail versenden nicht hat.

Rechnungslauf ausführen

Ausführen unten im Dialog wird erst aktiv, sobald mindestens ein Lieferschein ausgewählt ist — bei Manuell zusätzlich erst, wenn beide Daten des Leistungszeitraums eingetragen sind. Ein Klick schickt die gesamte Auswahl als einen einzigen Hintergrund-Auftrag los und schließt den Dialog sofort — flinkest springt direkt zur Detailseite des neuen Laufs, die sich füllt, während der Auftrag im Hintergrund weiterläuft; du kannst währenddessen normal weiterarbeiten. Sobald der Auftrag fertig ist, meldet sich flinkest zusätzlich mit dem Toast „Rechnungslauf abgeschlossen" (bzw. „Rechnungslauf mit Fehlern abgeschlossen") samt der Anzahl erzeugter und versendeter Rechnungen sowie der Aktion Rechnungslauf anzeigen, die ebenfalls auf die Detailseite führt — praktisch, falls du in der Zwischenzeit bereits zu einer anderen Seite gewechselt hast.

Die Läufe-Liste

Der Reiter Läufe — die Standardansicht dieser Seite — zeigt jeden bisherigen Lauf als eigene Zeile, neuester zuerst: wann er gestartet wurde (mit einem Kennzeichen Manuell oder Automatisch plus dem Rhythmus darunter), Leistungszeitraum, Rechnungsdatum, Anzahl betroffener Kunden, erzeugter Rechnungen, versendeter Rechnungen und Fehler, sowie Status und wer den Lauf ausgeführt hat — bei einem automatischen Lauf steht dort „System (automatischer Lauf)". Bei einem von Hand gestarteten Lauf mit Berechnet bleibt die Spalte Leistungszeitraum leer, weil jede Rechnung dieses Laufs ihren eigenen Zeitraum trägt. Der Status zeigt eine von fünf Farben und Beschriftungen: In Warteschlange und Laufend (noch nicht fertig), Erledigt (grün, ohne Fehler), Abgeschlossen mit Fehlern und Fehlgeschlagen (beide rot). Wurde noch nie ein Lauf gestartet, steht dort „Noch keine Rechnungsläufe." mit dem Hinweis, dass sowohl von dieser Seite gestartete als auch automatische Läufe hier mit ihren Rechnungen erscheinen. Startet irgendwo ein neuer Lauf oder ändert sich sein Fortschritt — auch auf einem zweiten Gerät oder durch den automatischen Lauf —, aktualisiert sich die Liste von selbst, ohne dass du neu laden musst.

Einen Lauf im Detail ansehen

Ein Klick auf eine Zeile öffnet die Detailseite des Laufs mit drei Blöcken: Lauf (Art und Rhythmus, Status, ein Hinweis „Dieser Lauf wird noch im Hintergrund verarbeitet", solange er läuft, Start- und Endzeitpunkt, wer ihn ausgeführt hat, im Fehlerfall die Fehlermeldung), Parameter (Leistungszeitraum, Rechnungsdatum, der verwendete Lieferscheindatum-Filter, ob Entwurfsmodus und E-Mail-Versand aktiv waren) und Ergebnis (Anzahl Kunden, Rechnungen, versendeter Rechnungen, Fehler, Zeitpunkt der Zusammenfassungs-E-Mail). Lief der Lauf mit Berechnet, steht beim Leistungszeitraum „Je Rechnung aus ihren Lieferscheinen berechnet"; bei einem automatischen Lauf zeigt die Zeile Abrechnungsperiode zusätzlich, für welchen Zeitraum des Rhythmus er gelaufen ist. Darunter listet Rechnungen eine Zeile je erzeugter Rechnung oder je gescheitertem Kunden: Kundenname (mit Fehlermeldung darunter, falls der Kunde gescheitert ist), die Rechnung selbst als anklickbarer Chip — eine im Entwurf gebliebene und danach gelöschte Rechnung zeigt stattdessen „Gelöscht" ohne Link, weil ein Rechnungsentwurf beim Löschen endgültig entfernt wird —, die zugrunde liegenden Lieferscheine, die Summe und je ein Status („Entwurf", „Finalisiert", „Versendet", „Versand fehlgeschlagen" oder „Fehler"). Ein manueller Lauf, der länger als zwei Stunden in Warteschlange oder laufend hängen bleibt — etwa weil der Hintergrund-Worker abgestürzt ist —, wird automatisch als fehlgeschlagen markiert, statt endlos „laufend" zu bleiben.

Kunden mit E-Rechnung. Bekommt ein Kunde seine Rechnungen als E-Rechnung und fehlen dafür Angaben — etwa die Leitweg-ID bei XRechnung —, verschickt der Lauf nicht ersatzweise das normale PDF. Die Rechnung bleibt ausgestellt, ihre Zeile zeigt Versand fehlgeschlagen, und unter dem Kundennamen steht, was fehlt. Ergänze die Angaben und versende die Rechnung danach aus den Rechnungsdetails erneut.

Automatischer Rechnungslauf

Neben dem manuellen Start über diese Seite läuft zweimal täglich, um 06:00 und 22:00 Uhr, automatisch ein zeitgesteuerter Lauf: Er verrechnet jeden Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung (Rechnungslauf)" (Feld Fakturierungsart in den Kundendetails, Reiter „Shop & Rechnungslauf"), sobald sein hinterlegter — oder mangels eigener Angabe der mandantenweite Standard- — Rhythmus fällig ist (Monatsende, Monatsanfang oder zweimal monatlich, jeweils am 1./16. oder am 15./Monatsende) und er mindestens einen offenen Lieferschein hat. Kunden mit der Fakturierungsart „Sofort nach Lieferschein" tauchen hier nie auf, weil ihre Rechnung schon beim Finalisieren des Lieferscheins automatisch entsteht; Kunden mit „Manuell" verrechnet ausschließlich diese Seite, der automatische Lauf lässt sie immer stehen. Ein so entstandener Lauf erscheint in derselben Läufe-Liste wie ein manueller, mit dem Kennzeichen Automatisch — auch wenn an einem Termin kein einziger Kunde fällig war, damit nachvollziehbar bleibt, dass der Lauf stattgefunden hat.

Welchen Leistungszeitraum der automatische Lauf druckt, richtet sich nach derselben Einstellung Leistungszeitraum des Rechnungslaufs: entweder die Abrechnungsperiode des Rhythmus — nimmt der Lauf Nachzügler aus früheren Perioden mit, beginnt der Zeitraum beim ältesten davon — oder, bei der berechneten Variante, je Rechnung das Datum des frühesten bis spätesten Lieferscheins.

Lieferscheine mit inzwischen archiviertem Artikel

Wird ein Artikel archiviert, nachdem er bereits geliefert wurde, verrechnet der Rechnungslauf den Lieferschein trotzdem ganz normal — manuell wie automatisch. Die Rechnung soll abrechnen, was tatsächlich geliefert wurde; das spätere Aufräumen im Artikelstamm darf den Lauf für den Kunden nicht scheitern lassen. Die Rechnungsposition bleibt mit dem archivierten Artikel verknüpft, und das Ertragskonto kommt weiterhin aus ihm — ebenso die Kostenstelle, sofern in den Beleg-Einstellungen (Reiter „Rechnungen", Kostenstellen-Quelle) „Vom Artikel" gewählt ist. Ist eingestellt, dass der Rechnungslauf die Preise neu berechnet, gilt das für diese Position nicht: Sie behält den Preis des Lieferscheins.

Nächste Rechnungsläufe

Die nächsten zehn Fälligkeitstermine

Dieser Reiter beantwortet „wann wird als Nächstes automatisch verrechnet" — eine reine Kalendervorschau, kein Protokoll vergangener Läufe wie die Läufe-Liste. Er zeigt immer genau die nächsten zehn Fälligkeitstermine ab heute, chronologisch, mit Rhythmus, Leistungszeitraum, Rechnungsdatum und der Anzahl zugeordneter Kunden — auch ein Termin ohne einen einzigen zugeordneten Kunden zählt mit. Die Liste weiß nicht, ob ein Termin „schon gelaufen" ist; sie berechnet ausschließlich, was ab heute ansteht. Es gibt hier bewusst weder Seiten, Sortierung noch Export — die Liste dient dem schnellen Überblick, nicht der Auswertung; ein Neuladen holst du dir durch einen Wechsel des Reiters oder ein Neuladen der Seite, es gibt keinen eigenen Aktualisieren-Knopf.

Zugeordnete Kunden je Termin ansehen

Ein Klick auf einen Termin mit mindestens einem zugeordneten Kunden klappt darunter dessen Kundenliste auf: Name, Kundennummer und der jeweils wirksame Rhythmus (eigener Wert oder „Standard (…)" mit dem aktuellen Mandanten-Standard dahinter). Zugeordnet ist hier jeder Kunde mit passender Fakturierungsart und passendem Rhythmus — unabhängig davon, ob er gerade tatsächlich einen offenen Lieferschein hat. Das unterscheidet diese Vorschau bewusst vom eigentlichen Lauf, der nur Kunden mit offenen Lieferscheinen verrechnet: Hier siehst du „wer ist wann grundsätzlich fällig", nicht „bei wem gäbe es heute etwas zu tun".

Offene Lieferscheine eines Kunden vorab ansehen

Innerhalb der aufgeklappten Kundenliste lässt sich eine einzelne Kundenzeile noch einmal aufklappen — das geht nur, wenn dein Benutzer zusätzlich die Berechtigung Lieferscheine ansehen hat, sonst fehlt der Aufklapp-Pfeil an dieser Stelle ganz. Aufgeklappt lädt flinkest einmalig die aktuell offenen Lieferscheine dieses Kunden nach und zeigt sie in derselben Positionsliste wie im Rechnungslauf-Dialog (Artikelnummer, Menge, Name, Summe je Beleg) — praktisch, um vor dem eigentlichen Lauf schon zu sehen, was an diesem Termin abgerechnet werden würde. Das Ergebnis bleibt für die restliche Zeit auf der Seite zwischengespeichert, ein erneutes Zuklappen und Aufklappen lädt nicht neu nach.

Ausgeschlossene Lieferscheine

Der Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine mit einer Ausnahme samt Notiz

Die Ausnahmenliste ansehen

Der Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine listet jeden Lieferschein, den jemand bewusst dauerhaft aus dem automatischen Rechnungslauf genommen hat — mit Belegnummer und Kundenname, dem Belegdatum des Lieferscheins und wer die Ausnahme wann angelegt hat, neueste zuerst. Der Grund liegt auf der Hand: Manchmal soll ein Lieferschein gerade nicht sofort mitverrechnet werden, etwa weil der Kunde eine Reklamation dazu hat, die Preise noch verhandelt werden oder bewusst auf einen zweiten Lieferschein gewartet wird — ohne diese Liste müsste sich jemand jeden zurückgehaltenen Beleg selbst merken, mit dem Risiko, dass er als stiller Umsatzausfall liegen bleibt. Diese Liste ist bewusst mandantenweit und ohne eigenen Such- oder Filterbereich gehalten: Bei der überschaubaren Anzahl aktiver Ausnahmen reicht ein regelmäßiger Blick auf die ganze Liste, statt gezielt danach zu suchen.

Notiz zur Ausnahme

Wurde beim Anlegen der Ausnahme eine Begründung erfasst, steht sie als kleinere Zeile unter der Belegnummer — mit einfacher Textformatierung wie Fettdruck, falls beim Erfassen verwendet. Ohne Notiz bleibt dieser Bereich der Zeile leer.

Vom Ausnahmen-Eintrag zum Lieferschein springen

Ein Klick auf die Beleg-Zelle öffnet direkt die Lieferscheindetails des betroffenen Belegs — von dort lässt sich die Ausnahme auch gleich wieder aufheben, ohne zurück auf diese Liste zu wechseln.

Ausnahmenliste sortieren

Nur die Spalte „Neu angelegt" lässt sich per Klick auf die Spaltenüberschrift auf- oder absteigend sortieren; „Beleg" und „Datum" stammen aus dem verknüpften Lieferschein und sind in dieser Liste nicht sortierbar. Ohne eigene Sortierung steht die zuletzt gesetzte Ausnahme oben.

Leerzustand

Ist aktuell keine Ausnahme gesetzt, zeigt die Liste statt einer Tabelle den Satz „Zurzeit werden keine Lieferscheine ignoriert bei einem Rechnungslauf" — das ist der Normalzustand, kein Fehler: Der nächste Rechnungslauf berücksichtigt dann alle offenen, verrechenbaren Lieferscheine ohne Einschränkung durch diese Liste.

Liste bleibt aktuell

Legt jemand anderes — an einem zweiten Gerät oder auf der Lieferschein-Detailseite — eine Ausnahme an oder hebt sie auf, aktualisiert sich diese Liste von selbst; du musst dafür nicht neu laden.

Ausnahme setzen

Eine Ausnahme legst du nicht auf dieser Seite an, sondern am Beleg selbst: In den Lieferscheindetails steht bei einem finalisierten Lieferschein im Menü hinter dem …-Symbol der Eintrag Im Rechnungslauf ignorieren — ein Entwurf kommt ohnehin nie in einen Rechnungslauf, deshalb fehlt der Eintrag dort. Im sich öffnenden Dialog ist der Beleg fest vorgegeben, dazu lässt sich optional eine formatierbare Notiz erfassen, warum der Lieferschein zurückgehalten wird. Speichern & Schließen legt die Ausnahme an, flinkest bestätigt mit „Rechnungslauf-Einstellungen wurden gespeichert", und der Lieferschein erscheint danach in dieser Liste. Dafür braucht dein Benutzer dieselben zwei Berechtigungen wie zum Starten eines Laufs — Rechnungslauf ausführen und Rechnungen bearbeiten — ohne beide fehlt der Menüeintrag ganz.

Ausnahme-Notiz bearbeiten

Existiert für einen Lieferschein bereits eine Ausnahme, öffnet derselbe Menüeintrag Im Rechnungslauf ignorieren denselben Dialog zum Bearbeiten der Notiz — der verknüpfte Beleg selbst lässt sich dabei nicht ändern, das Auswahlfeld ist gesperrt, eine bestehende Ausnahme kann also nicht nachträglich auf einen anderen Lieferschein umgehängt werden.

Ausnahme aufheben

Auf zwei Wegen: In dieser Liste über das …-Symbol am rechten Zeilenrand und Löschen — flinkest fragt „Möchten Sie diesen Eintrag wirklich löschen?" nach, bevor die Ausnahme entfernt wird; oder direkt am Beleg, wo derselbe Dialog Im Rechnungslauf ignorieren bei einer bestehenden Ausnahme zusätzlich die Schaltfläche Ausnahme löschen anbietet. Beide Wege lösen dieselbe Sicherheitsabfrage aus und führen zum selben Ergebnis: Der Lieferschein steht danach wieder auf Rechnungslauf Status Aktiv und wird beim nächsten Lauf normal mitverrechnet — außer er wurde zwischenzeitlich bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt; eine solche Zahlung allein reicht schon aus, damit flinkest keine Rechnung mehr dafür vorsieht (mehr dazu bei den Lieferscheinen). Bearbeiten oder Löschen braucht dieselben zwei Berechtigungen wie das Setzen einer Ausnahme — fehlen sie, bleibt die Zeile in dieser Liste ohne Menü.

Liste exportieren

Über das Download-Symbol links im Seitenfuß. Im Dialog wählst du Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und die zu exportierenden Spalten samt Reihenfolge; sehr große Exporte erzeugt flinkest im Hintergrund und meldet sich, sobald die Datei bereitsteht.

Spalten konfigurieren

Das Zahnrad daneben öffnet Spalten konfigurieren: Zusätzliche Felder wie ID, Typ, Notiz, Erstellt von oder Beleg-Unterfelder lassen sich ein- und ausblenden, die Reihenfolge per Ziehen ändern und eine Standardsortierung festlegen. Die Auswahl gilt für diese Liste und den ganzen Mandanten, nicht nur für dich — andere Benutzer sehen sie sofort, auch ohne Neuladen der Seite. Bedienen kann das nur ein Administrator; für alle anderen fehlt das Zahnrad.

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Häufige Fragen

Wie starte ich einen Rechnungslauf von Hand? Über die Schaltfläche offene Lieferscheine verrechnen oben rechts im Reiter Läufe. Sie öffnet den Dialog „Verrechenbare Lieferscheine", in dem du den Leistungszeitraum wählst (berechnet oder von Hand eingetragen), Lieferscheine bei Bedarf nach Datum filterst, die passenden auswählst und mit Ausführen den Lauf startest. Er läuft im Hintergrund; du landest sofort auf seiner Detailseite, die sich füllt, während der Lauf weiterläuft.

Warum sehe ich die Schaltfläche „offene Lieferscheine verrechnen" nicht? Entweder ist der Rechnungslauf in den Beleg-Einstellungen noch nicht aktiviert, oder deinem Benutzer fehlt eine der beiden Berechtigungen Rechnungslauf ausführen und Rechnungen bearbeiten — beide zusammen sind nötig, sonst bleibt die Schaltfläche komplett ausgeblendet. Die Seite selbst ansehen darfst du bereits mit der Berechtigung Rechnungen ansehen.

Wie hebe ich eine Ausnahme wieder auf? Entweder in der Liste im Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine über das „…"-Symbol der Zeile und Löschen, oder direkt am Lieferschein über denselben Menüeintrag „Im Rechnungslauf ignorieren", der bei einer bestehenden Ausnahme zusätzlich die Schaltfläche „Ausnahme löschen" zeigt. Danach steht der Lieferschein wieder auf Rechnungslauf Status Aktiv, außer er wurde inzwischen bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt.

Was ist der Unterschied zwischen dem Reiter „Läufe" und „Nächste Rechnungsläufe"? „Läufe" ist die Historie: jeder Lauf, der tatsächlich schon stattgefunden hat, ob manuell oder automatisch. „Nächste Rechnungsläufe" ist eine reine Kalendervorschau der kommenden zehn Fälligkeitstermine des automatischen Laufs — sie weiß nichts über bereits gelaufene Läufe und zeigt auch Kunden ohne aktuell offene Lieferscheine, wenn sie an dem Termin grundsätzlich fällig wären.

Wann läuft der automatische Rechnungslauf, und welche Kunden nimmt er mit? Zweimal täglich, um 06:00 und 22:00 Uhr, für jeden fälligen Rhythmus. Verrechnet werden dabei nur Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung (Rechnungslauf)", deren eigener oder mangels Angabe der mandantenweite Standard-Rhythmus gerade fällig ist und die mindestens einen offenen Lieferschein haben. Kunden mit „Sofort nach Lieferschein" werden schon beim Finalisieren des Lieferscheins automatisch verrechnet, Kunden mit „Manuell" nie vom automatischen Lauf, sondern nur über diese Seite.

Warum taucht ein Lauf mit null Kunden in der Läufe-Liste auf? Der automatische Lauf legt für jeden fälligen Rhythmus-Termin eine Zeile an, auch wenn an diesem Termin kein einziger Kunde fällig war — so bleibt nachvollziehbar, dass der Lauf stattgefunden hat, statt einfach zu fehlen.

Was bedeutet ein Eintrag im Reiter „Ausgeschlossene Lieferscheine"? Der genannte Lieferschein wird beim automatischen Rechnungslauf dauerhaft übersprungen, bis die Ausnahme wieder gelöscht wird — auch wenn er finalisiert ist und noch keine Rechnung dazu existiert. Eine Rechnung von Hand kannst du zu diesem Lieferschein trotzdem jederzeit erstellen, etwa über einen Folgebeleg in den Lieferscheindetails.

Ein Lieferschein taucht weder im Rechnungslauf noch bei den Ausschlüssen auf — woran liegt das? Meist, weil flinkest dafür ohnehin schon keine Rechnung mehr vorsieht, ganz ohne gesetzte Ausnahme: Er wurde bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt, der Kunde steht auf „Sofort nach Lieferschein" und wurde deshalb schon automatisch verrechnet, er ist noch ein Entwurf, er hat schon einen Folgebeleg, oder in den Beleg-Einstellungen ist „nur unterschriebene" aktiv und die Unterschrift fehlt. Mehr zu diesen Zuständen steht bei den Lieferscheinen.

Kann ich einstellen, wie die Rechnungen im Rechnungslauf gruppiert werden? Das steuert die mandantenweite Einstellung in den Beleg-Einstellungen — gar nicht (ein Beleg je Lieferschein), je Kunde oder je Kunde und Lieferadresse. Der Hinweisblock im Rechnungslauf-Dialog zeigt dir vor jedem Lauf, welche der drei Varianten gerade aktiv ist.

Wie sehe ich, was ein bestimmter Lauf konkret gemacht hat? Klicke in der Läufe-Liste auf die betreffende Zeile. Die Detailseite zeigt Parameter, Ergebniszahlen und je erzeugter Rechnung bzw. gescheitertem Kunden eine eigene Zeile mit Status, Summe und Link zur Rechnung.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Wie hebe ich eine Ausnahme wieder auf?

Entweder in der Liste im Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine über das „…"-Symbol der Zeile und Löschen, oder direkt am Lieferschein über denselben Menüeintrag „Im Rechnungslauf ignorieren", der bei einer bestehenden Ausnahme zusätzlich die Schaltfläche „Ausnahme löschen" zeigt. Danach steht der Lieferschein wieder auf Rechnungslauf Status Aktiv, außer er wurde inzwischen bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt.

Was bedeutet der Hinweis „Zurzeit werden keine Lieferscheine ignoriert bei einem Rechnungslauf“?

Das ist der Normalzustand, kein Fehler: Es ist schlicht kein Lieferschein aktuell ausgenommen. Der nächste Rechnungslauf berücksichtigt dann alle offenen, verrechenbaren Lieferscheine ohne Einschränkung durch diese Liste.

Kann ich die Liste der ausgeschlossenen Lieferscheine exportieren?

Ja, über das Download-Symbol links im Seitenfuß des Reiters Ausgeschlossene Lieferscheine. Im Dialog wählst du Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und die zu exportierenden Spalten. Sehr große Exporte erzeugt flinkest im Hintergrund und meldet sich, sobald die Datei bereitsteht.

Kann ich einstellen, welche Spalten die Liste der ausgeschlossenen Lieferscheine zeigt?

Ja, über das Zahnrad neben dem Export-Symbol öffnest du „Spalten konfigurieren“ — dort lassen sich zusätzliche Felder ein- und ausblenden, die Reihenfolge per Ziehen ändern und eine Standardsortierung festlegen. Die Auswahl gilt für die ganze Liste und den gesamten Mandanten, nicht nur für dich, und ist nur für Administratoren bedienbar; alle anderen sehen das Zahnrad gar nicht.

Wie starte ich einen Rechnungslauf von Hand?

Über die Schaltfläche offene Lieferscheine verrechnen oben rechts im Reiter Läufe. Sie öffnet den Dialog „Verrechenbare Lieferscheine", in dem du den Leistungszeitraum wählst (berechnet oder von Hand eingetragen), Lieferscheine bei Bedarf nach Datum filterst, die passenden auswählst und mit Ausführen den Lauf startest. Er läuft im Hintergrund; du landest sofort auf seiner Detailseite, die sich füllt, während der Lauf weiterläuft.

Warum sehe ich die Schaltfläche „offene Lieferscheine verrechnen" nicht?

Entweder ist der Rechnungslauf in den Beleg-Einstellungen noch nicht aktiviert, oder deinem Benutzer fehlt eine der beiden Berechtigungen Rechnungslauf ausführen und Rechnungen bearbeiten — beide zusammen sind nötig, sonst bleibt die Schaltfläche komplett ausgeblendet. Die Seite selbst ansehen darfst du bereits mit der Berechtigung Rechnungen ansehen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Reiter „Läufe" und „Nächste Rechnungsläufe"?

„Läufe" ist die Historie: jeder Lauf, der tatsächlich schon stattgefunden hat, ob manuell oder automatisch. „Nächste Rechnungsläufe" ist eine reine Kalendervorschau der kommenden zehn Fälligkeitstermine des automatischen Laufs — sie weiß nichts über bereits gelaufene Läufe und zeigt auch Kunden ohne aktuell offene Lieferscheine, wenn sie an dem Termin grundsätzlich fällig wären.

Wann läuft der automatische Rechnungslauf, und welche Kunden nimmt er mit?

Zweimal täglich, um 06:00 und 22:00 Uhr, für jeden fälligen Rhythmus. Verrechnet werden dabei nur Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung (Rechnungslauf)", deren eigener oder mangels Angabe der mandantenweite Standard-Rhythmus gerade fällig ist und die mindestens einen offenen Lieferschein haben. Kunden mit „Sofort nach Lieferschein" werden schon beim Finalisieren des Lieferscheins automatisch verrechnet, Kunden mit „Manuell" nie vom automatischen Lauf, sondern nur über diese Seite.

Warum taucht ein Lauf mit null Kunden in der Läufe-Liste auf?

Der automatische Lauf legt für jeden fälligen Rhythmus-Termin eine Zeile an, auch wenn an diesem Termin kein einziger Kunde fällig war — so bleibt nachvollziehbar, dass der Lauf stattgefunden hat, statt einfach zu fehlen.

Was bedeutet ein Eintrag im Reiter „Ausgeschlossene Lieferscheine"?

Der genannte Lieferschein wird beim automatischen Rechnungslauf dauerhaft übersprungen, bis die Ausnahme wieder gelöscht wird — auch wenn er finalisiert ist und noch keine Rechnung dazu existiert. Eine Rechnung von Hand kannst du zu diesem Lieferschein trotzdem jederzeit erstellen, etwa über einen Folgebeleg in den Lieferscheindetails.

Ein Lieferschein taucht weder im Rechnungslauf noch bei den Ausschlüssen auf — woran liegt das?

Meist, weil flinkest dafür ohnehin schon keine Rechnung mehr vorsieht, ganz ohne gesetzte Ausnahme: Er wurde bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt, der Kunde steht auf „Sofort nach Lieferschein" und wurde deshalb schon automatisch verrechnet, er ist noch ein Entwurf, er hat schon einen Folgebeleg, oder in den Beleg-Einstellungen ist „nur unterschriebene" aktiv und die Unterschrift fehlt. Mehr zu diesen Zuständen steht bei den Lieferscheinen.

Kann ich einstellen, wie die Rechnungen im Rechnungslauf gruppiert werden?

Das steuert die mandantenweite Einstellung in den Beleg-Einstellungen — gar nicht (ein Beleg je Lieferschein), je Kunde oder je Kunde und Lieferadresse. Der Hinweisblock im Rechnungslauf-Dialog zeigt dir vor jedem Lauf, welche der drei Varianten gerade aktiv ist.

Wie sehe ich, was ein bestimmter Lauf konkret gemacht hat?

Klicke in der Läufe-Liste auf die betreffende Zeile. Die Detailseite zeigt Parameter, Ergebniszahlen und je erzeugter Rechnung bzw. gescheitertem Kunden eine eigene Zeile mit Status, Summe und Link zur Rechnung.

Wie starte ich einen Rechnungslauf von Hand?

Im Reiter Läufe der Seite Rechnungsläufe über die Schaltfläche „offene Lieferscheine verrechnen“ oben rechts. Sie öffnet den Dialog „Verrechenbare Lieferscheine“, in dem du Zeiträume festlegst, Lieferscheine auswählst und mit Ausführen den Lauf startest. Die Schaltfläche erscheint nur, wenn der Rechnungslauf in den Beleg-Einstellungen aktiviert ist und dein Benutzer zusammen die Berechtigungen Rechnungslauf ausführen und Rechnungen bearbeiten hat.

Woher weiß ich, nach welchen Regeln ein Rechnungslauf gerade rechnet?

Der Hinweisblock oben im Dialog „Verrechenbare Lieferscheine“ fasst vor jeder Auswahl zusammen, welche mandantenweiten Regeln aus den Beleg-Einstellungen gerade gelten: ob nur unterschriebene oder alle noch nicht verrechneten Lieferscheine infrage kommen, wie gruppiert wird (gar nicht, je Kunde oder je Kunde und Lieferadresse) und ob Preise neu berechnet oder die am Lieferschein eingefrorenen Preise übernommen werden. Bestehen bereits ausgeschlossene Lieferscheine, verlinkt derselbe Block direkt zu ihrer Anzahl im Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine.

Kann ich beim Rechnungslauf festlegen, dass die entstehenden Rechnungen erst als Entwurf angelegt werden?

Ja, über das Kästchen „Rechnungen im Entwurfsmodus erstellen“ im Rechnungslauf-Dialog — es übernimmt zunächst den mandantenweiten Standard aus den Rechnungslauf-Einstellungen, lässt sich aber je Lauf umschalten. Ein Entwurf bekommt dabei noch keine Belegnummer und wird nicht per E-Mail versendet.

Kann ich vor dem Rechnungslauf einzelne Lieferscheine von der Verrechnung ausnehmen?

Ja, direkt in der Vorschau-Tabelle des Rechnungslauf-Dialogs: Über Kopf- und Zeilen-Kästchen wählst du aus, welche Kunden bzw. Kunde-Lieferadresse-Kombinationen in den Lauf einfließen — nur ausgewählte Zeilen werden verrechnet. Ein Pfeil klappt jede Zeile zu den einzelnen Lieferschein-Positionen auf. Zusätzlich lässt sich je Zeile über ein eigenes Kästchen steuern, ob die daraus entstehende Rechnung sofort per E-Mail versendet wird.

Was passiert, nachdem ich im Rechnungslauf-Dialog auf Ausführen geklickt habe?

flinkest schickt die gesamte Auswahl als einen Hintergrund-Auftrag los und schließt den Dialog sofort — du landest direkt auf der Detailseite des neuen Laufs, die sich füllt, während der Auftrag im Hintergrund weiterläuft, und kannst währenddessen normal weiterarbeiten. Sobald der Auftrag fertig ist, meldet sich flinkest zusätzlich mit dem Toast „Rechnungslauf abgeschlossen“ samt der Aktion Rechnungslauf anzeigen.

Wo sehe ich alle bisher durchgeführten Rechnungsläufe?

Im Reiter Läufe — der Standardansicht der Seite Rechnungsläufe. Jede Zeile zeigt einen bisherigen Lauf mit Startzeitpunkt, Art (Manuell oder Automatisch) und Rhythmus, Leistungszeitraum, Rechnungsdatum, Anzahl Kunden, erzeugter und versendeter Rechnungen, Fehlern, Status und wer ihn ausgeführt hat. Neue oder sich ändernde Läufe erscheinen dort automatisch, ohne dass du die Seite neu laden musst.

Wie sehe ich, was ein bestimmter Rechnungslauf konkret gemacht hat?

Klicke in der Läufe-Liste auf die betreffende Zeile. Die Detailseite zeigt Lauf-Parameter (Art, Rhythmus, Status, Start- und Endzeitpunkt), die verwendeten Filter (Leistungszeitraum, Rechnungsdatum, Entwurfsmodus) und Ergebniszahlen sowie je erzeugter Rechnung bzw. gescheitertem Kunden eine eigene Zeile mit Status, Summe und Link zur Rechnung.

Wann läuft der automatische Rechnungslauf, und welche Kunden nimmt er mit?

Zweimal täglich, um 06:00 und 22:00 Uhr, für jeden fälligen Rhythmus. Verrechnet werden dabei nur Kunden mit der Fakturierungsart „Sammelrechnung (Rechnungslauf)“, deren eigener oder mangels Angabe der mandantenweite Standard-Rhythmus (Monatsende, Monatsanfang oder zweimal monatlich) gerade fällig ist und die mindestens einen offenen Lieferschein haben. Kunden mit „Sofort nach Lieferschein“ werden schon beim Finalisieren des Lieferscheins automatisch verrechnet, Kunden mit „Manuell“ nie vom automatischen Lauf.

Was zeigt der Reiter „Nächste Rechnungsläufe“?

Eine reine Kalendervorschau, kein Protokoll: immer genau die nächsten zehn Fälligkeitstermine des automatischen Rechnungslaufs ab heute, mit Rhythmus, Leistungszeitraum, Rechnungsdatum und Anzahl zugeordneter Kunden. Die Liste weiß nicht, ob ein Termin schon gelaufen ist — dafür ist der Reiter Läufe da. Sortierung, Seiten oder Export gibt es hier bewusst nicht, und einen eigenen Aktualisieren-Knopf ebenfalls nicht.

Warum sehe ich bei „Nächste Rechnungsläufe“ Kunden ohne aktuell offenen Lieferschein?

Weil diese Vorschau bewusst zeigt, wer an einem Termin grundsätzlich fällig wäre — jeder Kunde mit passender Fakturierungsart und passendem Rhythmus, unabhängig davon, ob er gerade tatsächlich einen offenen Lieferschein hat. Der eigentliche Rechnungslauf dagegen verrechnet nur Kunden mit offenen Lieferscheinen; diese Vorschau beantwortet „wer ist wann fällig“, nicht „bei wem gäbe es heute etwas zu tun“.

Kann ich vorab sehen, was bei einem Kunden im nächsten Rechnungslauf verrechnet würde?

Ja — im Reiter Nächste Rechnungsläufe lässt sich ein Termin und darin eine einzelne Kundenzeile aufklappen; dafür brauchst du zusätzlich die Berechtigung Lieferscheine ansehen. Aufgeklappt lädt flinkest die aktuell offenen Lieferscheine dieses Kunden einmalig nach und zeigt sie mit ihren Positionen, genau wie im Rechnungslauf-Dialog selbst.

Was zeigt der Reiter „Ausgeschlossene Lieferscheine“?

Jeden Lieferschein, den jemand bewusst dauerhaft aus dem automatischen Rechnungslauf genommen hat — mit Belegnummer und Kundenname, dem Belegdatum des Lieferscheins und wer die Ausnahme wann angelegt hat, neueste zuerst. Gründe dafür sind zum Beispiel eine Reklamation, noch offene Preisverhandlungen oder das bewusste Warten auf einen zweiten Lieferschein. Die Liste ist mandantenweit und ohne eigenen Such- oder Filterbereich, weil die Anzahl aktiver Ausnahmen üblicherweise überschaubar bleibt.

Sehe ich in der Ausnahmenliste, warum ein Lieferschein zurückgehalten wird?

Nur, wenn beim Anlegen der Ausnahme eine Notiz erfasst wurde — sie steht dann als kleinere Zeile unter der Belegnummer, mit einfacher Textformatierung wie Fettdruck, falls verwendet. Ohne Notiz bleibt dieser Bereich der Zeile leer, weil das Feld beim Anlegen optional ist.

Wie komme ich von einer Ausnahme zum betroffenen Lieferschein?

Ein Klick auf die Beleg-Zelle (Belegnummer und Kundenname) öffnet direkt die Lieferscheindetails des ausgenommenen Belegs — von dort lässt sich die Ausnahme auch gleich wieder aufheben, ohne zurück auf diese Liste zu wechseln.

Lässt sich die Liste der ausgeschlossenen Lieferscheine sortieren?

Nur nach der Spalte „Neu angelegt“ — ein Klick auf die Spaltenüberschrift sortiert auf- oder absteigend nach dem Anlegezeitpunkt. „Beleg“ und „Datum“ stammen aus dem verknüpften Lieferschein und lassen sich in dieser Liste nicht anklickbar sortieren. Standardmäßig steht die neueste Ausnahme oben.

Muss ich die Seite neu laden, um eine gerade gesetzte Ausnahme zu sehen?

Nein. Legt jemand anderes — an einem zweiten Gerät oder direkt auf der Lieferschein-Detailseite — eine Ausnahme an oder hebt sie auf, aktualisiert sich die Liste der ausgeschlossenen Lieferscheine von selbst.

Wie nehme ich einen Lieferschein vom Rechnungslauf aus?

Nicht auf der Seite Rechnungsläufe selbst, sondern in den Lieferscheindetails: Menü hinter dem „…“-Symbol, Eintrag „Im Rechnungslauf ignorieren“ (nur bei finalisierten Lieferscheinen vorhanden). Im Dialog ist der Beleg fest vorgegeben, dazu lässt sich optional eine formatierbare Notiz erfassen. „Speichern & Schließen“ legt die Ausnahme an, und der Lieferschein erscheint danach im Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine. Dafür brauchst du die Berechtigungen Rechnungslauf ausführen und Rechnungen bearbeiten zusammen.

Kann ich die Notiz einer bestehenden Ausnahme nachträglich ändern?

Ja — öffnest du „Im Rechnungslauf ignorieren“ an einem Lieferschein, für den bereits eine Ausnahme existiert, zeigt der Dialog die bestehende Notiz zum Weiterbearbeiten statt ein leeres Feld. Der verknüpfte Lieferschein selbst lässt sich dabei nicht ändern, das Auswahlfeld ist gesperrt.

Wie hebe ich eine Ausnahme wieder auf?

Auf zwei Wegen: im Reiter Ausgeschlossene Lieferscheine über das „…“-Symbol der Zeile und Löschen, oder direkt am Lieferschein über denselben Menüeintrag „Im Rechnungslauf ignorieren“, der bei einer bestehenden Ausnahme zusätzlich die Schaltfläche „Ausnahme löschen“ zeigt. Danach steht der Lieferschein wieder auf Rechnungslauf Status Aktiv und wird beim nächsten Lauf mitverrechnet — außer er wurde inzwischen bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt, dann reicht diese Zahlung allein schon aus, damit keine Rechnung mehr vorgesehen ist.

Welcher Leistungszeitraum steht auf den Rechnungen aus dem Rechnungslauf?

Das wählst du im Rechnungslauf-Dialog im Block Leistungszeitraum: Bei Berechnet druckt jede Rechnung das Datum ihres frühesten bis ihres spätesten Lieferscheins, die Vorschau zeigt diesen Zeitraum je Kundenzeile an. Bei Manuell trägst du Leistungszeitraum von und Leistungszeitraum bis selbst ein, und dieser Zeitraum steht auf jeder Rechnung des Laufs. Vorbelegt ist die Variante, die in den Beleg-Einstellungen unter „Leistungszeitraum des Rechnungslaufs“ eingestellt ist; für den einzelnen Lauf lässt sie sich umstellen.

Ein Artikel wurde archiviert — wird der Lieferschein im Rechnungslauf trotzdem verrechnet?

Ja, manuell wie automatisch. Die Rechnungsposition bleibt mit dem archivierten Artikel verknüpft, das Ertragskonto kommt weiterhin aus ihm — ebenso die Kostenstelle, sofern in den Beleg-Einstellungen als Kostenstellen-Quelle „Vom Artikel“ gewählt ist. Ist eingestellt, dass der Rechnungslauf die Preise neu berechnet, gilt das für diese Position nicht — sie behält den Preis des Lieferscheins.

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