Zahlungsziele

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15

Hier pflegst du den mandantenweiten Katalog wiederverwendbarer Zahlungsbedingungen — wie viele Tage bis zur Fälligkeit vergehen, ob es Skonto gibt und mit welchem Text das auf dem Beleg steht. Eine davon ist die Standard-Bedingung: Sie landet in jeder neuen Rechnung, für die weder der Kunde noch du selbst etwas anderes vorgibst — die Seite ist also die Stammdatenverwaltung für ein Konzept, das an mehreren Stellen im System wiederverwendet wird, von der Rechnungserstellung über den Rechnungslauf bis zu Serienrechnungen. Diese Seite ist Teil der Beleg-Einstellungen.

Liste der Zahlungsziele mit Name, Nettotagen, Skonto und der als Standard markierten Bedingung

Zugriff und Navigation

Die Zahlungsziele-Liste öffnen

Du erreichst die Seite in den Einstellungen über Belege → Zahlungsziele. Überschrift, Menüpunkt und Pfad oben zeigen einheitlich Zahlungsziele, rechts daneben liegt die Schaltfläche Neu. Wie überall in den Einstellungen liegt darüber das orange Band Sie befinden sich in den Einstellungen mit der Schaltfläche Einstellungen verlassen. Nur Administratoren erreichen die Seite; wer diese Rechte nicht hat, sieht Zahlungsziele nur dort, wo sie zur Auswahl stehen — im Beleg selbst und in den Kundenstammdaten.

Liste, Navigation und Anzeige

Zahlungsziele in der Liste anzeigen

Jede Zeile ist eine Zahlungsbedingung, mit zwei Spalten:

Spalte Inhalt
NAME der Text der Bedingung, darunter klein die Zusammenfassung der Zahlen — etwa „netto: 30 Tage, Skonto: 1 %, Tage: 14"
STANDARD bei genau einer Zeile steht hier Standard mit grünem Haken; bei allen anderen der Link als Standard

Von Haus aus steht die Standard-Bedingung ganz oben.

Spaltensortierung per Klick

Ein Klick auf die Kopfzeile NAME sortiert alphabetisch und kehrt bei erneutem Klick die Richtung um — das geht vor der Standardsortierung nach Standard-Status.

Spalten konfigurieren

Rechts neben dem Download-Symbol liegt ein Zahnrad; es öffnet Spalten konfigurieren. Zusätzlich zu Name und Standard stehen dort ID, Skonto, Skonto Tage und Tage netto als einblendbare Spalten zur Wahl, dazu eine eigene Standardsortierung. Diese Einstellung gilt pro Liste und für den ganzen Betrieb, nicht je Benutzer — deshalb erscheint das Zahnrad nur, wenn dein Benutzer Listen-Spalten konfigurieren darf, standardmäßig nur Administratoren. Andere Benutzer sehen eine geänderte Spaltenauswahl automatisch beim nächsten Laden, ohne dass sie etwas tun müssen.

Liste exportieren

Das Download-Symbol unten links öffnet den Export-Dialog: Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und frei wählbare Spalten — praktisch für die Weitergabe des Katalogs an den Steuerberater oder einen internen Abgleich.

Zeilengröße, Paginierung und Reload

Unten blätterst du ab 20 Einträgen durch den Katalog; das Kreispfeil-Symbol daneben lädt die Liste ohne Browser-Refresh neu.

Responsive Card-Ansicht

Auf schmalen Bildschirmen (Tablet/Handy) werden die Zeilen zu Karten; Neu bleibt im Kopf erreichbar, das Zeilenmenü direkt an der Karte.

Liste bleibt aktuell

Legt jemand anderes eine Bedingung an, ändert oder löscht sie, lädt sich die Liste von selbst nach — du musst die Seite nicht neu laden. Das dauert nach einer eigenen Aktion spürbar (rund ein bis anderthalb Sekunden), bis die Liste die Änderung übernimmt.

Zeile anklicken öffnet Bearbeiten

Ein Klick auf eine Zeile öffnet direkt den Bearbeiten-Dialog, nicht nur über das Zeilenmenü.

Zahlungsziel anlegen

Neues Zahlungsziel anlegen

Neu öffnet den Dialog Zahlungsziel hinzufügen. Im Abschnitt Allgemein stehen vier Felder:

Der Dialog „Zahlungsziel hinzufügen" mit Tage netto, Tage Skonto, Skonto und Text

  • Tage netto — Pflichtfeld, ganze Tage bis zur Fälligkeit.
  • Tage Skonto — innerhalb wie vieler Tage der Abzug gilt. Leer lassen, wenn du keinen Skonto gewährst.
  • Skonto — der Abzug in Prozent, bis zu zwei Nachkommastellen.
  • Text — Pflichtfeld, höchstens 200 Zeichen. Dieser Satz steht später wörtlich auf der Rechnung, wenn dein Belegdesign für Rechnungen die kompakte Darstellung verwendet.

Null Tage nimmt flinkest bei allen drei Zahlenfeldern ohne Warnung an — bei 0 Nettotagen ist die Rechnung bereits am Belegdatum fällig, und in der detaillierten Zahlungsbedingungen-Darstellung entfällt dann der gerechnete Terminblock, gedruckt wird nur noch dein Text.

Kein Feld für „Standard". Im Anlege-Dialog lässt sich nicht festlegen, dass eine Bedingung die Standard-Bedingung wird — das erledigst du danach in der Liste über „als Standard".

Automatischer Textvorschlag

Sobald du Zahlen einträgst, blendet der Dialog darunter einen Vorschlag für den Text ein, etwa „14 Tage 1 % Skonto, 30 Tage netto". Mit übernehmen trägst du ihn ins Feld Text ein und kannst ihn danach beliebig umschreiben.

Validierung beim Speichern

Fehlt der Text oder die Nettotage, bleibt der Dialog offen und meldet „Text darf nicht leer sein." beziehungsweise „Tage netto darf nicht leer sein." Weitere Meldungen: „Tage netto muss eine Ganzzahl sein." bei Nachkommastellen und „Text darf maximal 200 Zeichen enthalten." bei einem zu langen Satz. Trägst du bei Tage netto, Tage Skonto oder Skonto eine negative Zahl ein, blockt flinkest das ebenfalls und meldet „Tage netto darf nicht kleiner als 0 sein.", „Skonto Tage darf nicht kleiner als 0 sein." beziehungsweise „Skonto darf nicht kleiner als 0 sein."

Neu angelegtes Zahlungsziel ist nie automatisch Standard

Nach dem Speichern erscheint der Toast „Zahlungsziel wurde gespeichert". Ein neu angelegtes Zahlungsziel ist grundsätzlich nie automatisch die Standard-Bedingung — das verhindert, dass eine versehentlich angelegte Bedingung unbemerkt zum Rechnungs-Default wird.

Dialog schließen und ungespeicherte Änderungen schützen

Bei unveränderten Feldern schließt Schließen sofort ohne Rückfrage. Hast du etwas geändert, fragt flinkest vorher nach: „Sie haben ungespeicherte Änderungen. Wenn Sie jetzt schließen, gehen Ihre Änderungen verloren." — mit „Zurück zur Bearbeitung" (Dialog bleibt offen, Werte erhalten) oder „Ja, Änderungen verwerfen" (Dialog schließt, nichts gespeichert). Der Dialog lässt sich über das Maximieren-Symbol oben rechts auf Vollbild vergrößern; ein natives Schließen-Kreuz oder ein Klick daneben schließt ihn nicht, nur die beiden Schaltflächen im Dialog selbst.

Zahlungsziel bearbeiten

Bestehendes Zahlungsziel bearbeiten

Klick auf den Namen oder im Zeilenmenü auf Bearbeiten öffnet denselben Dialog wie beim Anlegen, mit allen Feldern vorbefüllt — Validierung, Textvorschlag, Speichern und die Schließen-Bestätigung funktionieren identisch. Eine Änderung wirkt nie rückwirkend auf bereits erstellte Rechnungen: Tage, Skonto und Text werden beim Anlegen einer Rechnung in den Beleg kopiert; ab da gehören sie dem Beleg, unabhängig davon, ob dieser noch Entwurf ist. Willst du eine bestehende Rechnung anpassen, tust du das im Beleg selbst unter „Zahlungsziel" — dort übernimmst du über „Bestehende Zahlungsbedingungen" eine gespeicherte Bedingung mit einem Klick.

Zahlungsziel löschen

Zahlungsziel löschen

Im Zeilenmenü auf Löschen. Die Rückfrage lautet „Soll das ausgewählte Zahlungsziel wirklich gelöscht werden?", du bestätigst mit Ja, löschen. Danach meldet flinkest „Das Zahlungsziel wurde gelöscht".

Die Standard-Bedingung lässt sich nicht löschen

Der Löschversuch der aktuellen Standard-Bedingung endet mit der Fehlermeldung „Das Standard-Zahlungsziel kann nicht gelöscht werden. Wählen Sie zuerst ein anderes Standard-Zahlungsziel." — das verhindert, dass der Rechnungs-Erstellungspfad ohne gültigen Default dasteht. Markiere in diesem Fall zuerst eine andere Bedingung als Standard und lösche danach die alte.

Als Standard festlegen

Ein Zahlungsziel als Standard setzen

In der Spalte STANDARD auf als Standard klicken. flinkest nimmt der bisherigen Standard-Bedingung die Markierung automatisch wieder ab — es gibt zu jedem Zeitpunkt immer höchstens eine. Eine Rückfrage kommt dabei nicht, ein erneuter Klick auf eine bereits als Standard markierte Bedingung ändert nichts.

Wozu die Standard-Bedingung gut ist. Entsteht eine neue Rechnung — ob im Rechnungsbereich selbst neu angelegt oder als Folgebeleg eines Angebots, eines Lieferscheins, im Rechnungslauf aus gesammelten Lieferscheinen, eines Arbeitsberichts, einer Serienrechnung oder eines Wartungsvertrags — sucht flinkest das Zahlungsziel auf demselben Weg: zuerst die Zahlungsbedingung, die beim Kunden hinterlegt ist; ist dort nichts eingetragen, die hier markierte Standard-Bedingung; und ist auch keine als Standard markiert, „30 Tage netto" ohne Skonto. Lass deshalb immer genau eine Bedingung als Standard markiert, sonst bekommt jede neue Rechnung ohne Kunden-Zahlungsziel automatisch „30 Tage netto".

Was „Tage netto" auf der Rechnung bewirkt. Der Wert bestimmt das Feld „zahlbar bis": flinkest zählt die Tage netto ab dem Belegdatum — beim Anlegen der Rechnung ist das der heutige Tag. Änderst du danach im Beleg das Belegdatum oder die Tage netto, rechnet flinkest „zahlbar bis" neu, wieder ab dem dann aktuellen Belegdatum. Setzt du stattdessen „zahlbar bis" direkt auf ein Datum, trägt flinkest als Tage netto den Abstand zwischen Belegdatum und diesem Datum ein — Belegdatum, Tage netto und zahlbar bis bleiben so immer zueinander konsistent. Mehr dazu unter Rechnung bearbeiten.

Was der Skonto bewirkt. Sichtbar wird er nur, wenn im Belegdesign für Rechnungen die Variante „Detailliert (mit Fälligkeitsterminen)" gewählt ist. Dann druckt flinkest unter der Überschrift „Zahlungsbedingungen" einen Einleitungssatz („Zahlbar innerhalb von 14 Tagen abzgl. 1,00 % Skonto, Netto innerhalb von 30 Tagen.") und zwei Zeilen mit den gerechneten Terminen und Beträgen. Beide Termine zählen ab dem Belegdatum, der Skontobetrag wird vom Bruttobetrag gerechnet und auf so viele Nachkommastellen gerundet, wie in den Beleg-Einstellungen unter „Nachkommastellen für Summen" eingestellt ist. Steht die Variante dagegen auf „Kompakt (einzeilig)", druckt flinkest nur deinen Text — die Zahlenfelder sind dann reine Rechenhilfe für das Fälligkeitsdatum. Die Skonto-Zeilen erscheinen nur, wenn beide Werte gesetzt sind: ein Prozentsatz größer null und mindestens ein Skonto-Tag.

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Häufige Fragen

Ab welchem Datum zählen die Nettotage? Immer ab dem Belegdatum der Rechnung — beim Anlegen ist das der heutige Tag. Änderst du später im Beleg das Belegdatum oder die Tage netto, rechnet flinkest „zahlbar bis" neu, wieder ab dem Belegdatum. Setzt du „zahlbar bis" stattdessen direkt auf ein Datum, trägt flinkest die Tage netto als Abstand zum Belegdatum ein.

Ich habe eine Zahlungsbedingung geändert — warum steht auf einer alten Rechnung noch die alte? Weil Tage, Skonto und Text beim Anlegen in den Beleg kopiert werden. Die Bedingung in den Einstellungen ist nur die Vorlage; geänderte Werte wirken ab der nächsten Rechnung. In einem bestehenden Beleg änderst du das Zahlungsziel direkt im Beleg.

Warum steht der Skonto nicht auf meiner Rechnung? Meist, weil im Belegdesign für Rechnungen die Variante „Kompakt (einzeilig)" eingestellt ist. Dann druckt flinkest nur den Text der Zahlungsbedingung. Die gerechneten Skonto-Termine und -Beträge erscheinen erst mit der Variante „Detailliert (mit Fälligkeitsterminen)" — und auch dann nur, wenn sowohl ein Skonto-Prozentsatz als auch Skonto-Tage eingetragen sind.

Kann ich für einen einzelnen Kunden ein anderes Zahlungsziel hinterlegen? Ja. In den Kundenstammdaten gibt es einen eigenen Abschnitt für Zahlungsbedingungen; dort kannst du eine der gespeicherten Bedingungen übernehmen oder eigene Werte eintragen. Sie geht der Standard-Bedingung vor.

Was passiert, wenn keine Bedingung als Standard markiert ist? Dann nimmt flinkest für jede neue Rechnung „30 Tage netto" ohne Skonto — egal, ob die Rechnung im Rechnungsbereich neu entsteht oder aus einem Angebot, Lieferschein, im Rechnungslauf, einem Arbeitsbericht, einer Serienrechnung oder einem Wartungsvertrag hervorgeht. Vorausgesetzt ist jeweils, dass beim Kunden selbst kein eigenes Zahlungsziel hinterlegt ist. Markiere deshalb immer eine Bedingung als Standard, damit du die Kontrolle über das Zahlungsziel behältst.

Kann ich die Standard-Bedingung löschen? Nein. flinkest verweigert das Löschen, solange eine Bedingung als Standard markiert ist. Klick zuerst bei einer anderen Bedingung auf „als Standard", dann lässt sich die bisherige löschen.

Wieso sehe ich diese Seite nicht? Weil der Einstellungsbereich Administratoren vorbehalten ist. Ohne dieses Recht siehst du die Zahlungsbedingungen nur dort, wo sie zur Auswahl stehen — im Beleg unter „Bestehende Zahlungsbedingungen" und in den Kundenstammdaten.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Ab welchem Datum zählen die Nettotage?

Immer ab dem Belegdatum der Rechnung — beim Anlegen ist das der heutige Tag. Änderst du später im Beleg das Belegdatum oder die Tage netto, rechnet flinkest „zahlbar bis" neu, wieder ab dem Belegdatum. Setzt du „zahlbar bis" stattdessen direkt auf ein Datum, trägt flinkest die Tage netto als Abstand zum Belegdatum ein. Die Termine im gedruckten Zahlungsbedingungen-Block zählen ebenfalls ab dem Belegdatum.

Ich habe eine Zahlungsbedingung geändert — warum steht auf einer alten Rechnung noch die alte?

Weil Tage, Skonto und Text beim Anlegen in den Beleg kopiert werden. Die Bedingung in den Einstellungen ist nur die Vorlage; geänderte Werte wirken ab der nächsten Rechnung. In einem bestehenden Beleg änderst du das Zahlungsziel direkt im Beleg.

Warum steht der Skonto nicht auf meiner Rechnung?

Meist, weil im Belegdesign für Rechnungen die Variante „Kompakt (einzeilig)" eingestellt ist. Dann druckt flinkest nur den Text der Zahlungsbedingung. Die gerechneten Skonto-Termine und -Beträge erscheinen erst mit der Variante „Detailliert (mit Fälligkeitsterminen)" — und auch dann nur, wenn sowohl ein Skonto-Prozentsatz als auch Skonto-Tage eingetragen sind.

Kann ich für einen einzelnen Kunden ein anderes Zahlungsziel hinterlegen?

Ja. In den Kundenstammdaten gibt es einen eigenen Abschnitt für Zahlungsbedingungen; dort kannst du eine der gespeicherten Bedingungen übernehmen oder eigene Werte eintragen. Sie geht der Standard-Bedingung vor.

Was passiert, wenn keine Bedingung als Standard markiert ist?

Dann nimmt flinkest für jede neue Rechnung „30 Tage netto" ohne Skonto — egal, ob die Rechnung im Rechnungsbereich neu entsteht oder aus einem Angebot, Lieferschein, im Rechnungslauf, einem Arbeitsbericht, einer Serienrechnung oder einem Wartungsvertrag hervorgeht. Vorausgesetzt ist jeweils, dass beim Kunden selbst kein eigenes Zahlungsziel hinterlegt ist. Markiere deshalb immer eine Bedingung als Standard, damit du die Kontrolle über das Zahlungsziel behältst.

Kann ich die Standard-Bedingung löschen?

Nein. flinkest verweigert das Löschen, solange eine Bedingung als Standard markiert ist. Klick zuerst bei einer anderen Bedingung auf „als Standard", dann lässt sich die bisherige löschen.

Wieso sehe ich diese Seite nicht?

Weil der Einstellungsbereich Administratoren vorbehalten ist. Ohne dieses Recht siehst du die Zahlungsbedingungen nur dort, wo sie zur Auswahl stehen — im Beleg unter „Bestehende Zahlungsbedingungen" und in den Kundenstammdaten.

Wieso sehe ich die Seite Zahlungsziele nicht in den Einstellungen?

Der gesamte Einstellungsbereich ist Administratoren vorbehalten — ohne dieses Recht kommst du auf diese Seite gar nicht erst. Die gespeicherten Zahlungsbedingungen selbst siehst du trotzdem dort, wo sie zur Auswahl stehen: im Beleg unter „Bestehende Zahlungsbedingungen" und in den Kundenstammdaten. Wer Administrator ist, legt die Benutzerverwaltung fest.

Wozu dient die Standard-Bedingung in der Liste?

Sie ist der mandantenweite Rückfallwert für die Zahlungsbedingung einer neuen Rechnung. Ob die Rechnung im Rechnungsbereich neu entsteht oder aus einem Angebot, Lieferschein, Rechnungslauf, Arbeitsbericht, einer Serienrechnung oder einem Wartungsvertrag hervorgeht: flinkest sucht zuerst das beim Kunden hinterlegte Zahlungsziel, sonst die hier markierte Standard-Bedingung. Deshalb sollte immer genau eine Bedingung als Standard markiert sein.

Was passiert, wenn keine Bedingung als Standard markiert ist?

Dann nimmt flinkest für jede neue Rechnung ersatzweise „30 Tage netto" ohne Skonto — unabhängig davon, auf welchem Weg die Rechnung entsteht (Rechnungsbereich, Angebot, Lieferschein, Rechnungslauf, Arbeitsbericht, Serienrechnung, Wartungsvertrag), solange beim Kunden selbst kein eigenes Zahlungsziel hinterlegt ist. Dieser Fallback wird nicht als eigener Datensatz gespeichert. Markiere deshalb immer eine Bedingung als Standard, damit du die Kontrolle über das Zahlungsziel behältst.

Kann ich für einen einzelnen Kunden ein anderes Zahlungsziel hinterlegen?

Ja. In den Kundenstammdaten gibt es einen eigenen Abschnitt für Zahlungsbedingungen; dort übernimmst du eine der hier gepflegten Bedingungen oder trägst eigene Werte ein. Ein beim Kunden hinterlegtes Zahlungsziel geht der mandantenweiten Standard-Bedingung immer vor.

Kann ich die Zahlungsziel-Liste anders sortieren, und muss ich sie manuell neu laden?

Über die Spaltenköpfe NAME und STANDARD sortierst du die Liste um; von Haus aus steht die Standard-Bedingung ganz oben. Neu laden musst du nicht selbst: Legt jemand anderes eine Bedingung an, ändert oder löscht sie, aktualisiert sich die Liste automatisch — ohne dass du die Seite neu laden musst.

Wie lege ich eine neue Zahlungsbedingung an?

Oben rechts auf Neu klicken, das öffnet den Dialog „Zahlungsziel hinzufügen" mit den Feldern Tage netto, Tage Skonto, Skonto und Text. Nach Speichern erscheint die neue Bedingung sofort in der Liste und steht ab dann überall zur Auswahl, wo Zahlungsbedingungen angeboten werden — allerdings nicht automatisch als Standard, dafür markierst du sie danach separat in der Liste über „als Standard".

Muss ich den Anzeigetext einer Zahlungsbedingung selbst formulieren?

Nicht unbedingt: Sobald du im Dialog Zahlen in Tage netto, Tage Skonto oder Skonto eingibst, blendet flinkest darunter einen Vorschlag ein, etwa „14 Tage 1% Skonto, 30 Tage netto". Mit übernehmen trägst du ihn ins Feld Text ein und kannst ihn danach frei umschreiben. Ohne Skonto-Angaben lautet der Vorschlag nur „X Tage netto".

Ab welchem Datum zählen die Tage netto einer Zahlungsbedingung?

Immer ab dem Belegdatum der Rechnung — beim Anlegen ist das der heutige Tag. Änderst du später im Beleg das Belegdatum oder die Tage netto, rechnet flinkest „zahlbar bis" neu, wieder ab dem Belegdatum. Setzt du „zahlbar bis" stattdessen direkt auf ein Datum, trägt flinkest die Tage netto als Abstand zum Belegdatum ein. Dieselbe Belegdatum-Regel gilt auch für Folgebelege aus Arbeitsbericht, Serienrechnung oder Wartungsvertrag.

Warum erscheint der Skonto auf manchen Rechnungen nicht?

Der gerechnete Skonto-Block erscheint nur, wenn im Belegdesign für Rechnungen die Variante „Detailliert (mit Fälligkeitsterminen)" gewählt ist, und dort auch nur, wenn sowohl ein Skonto-Prozentsatz größer null als auch mindestens ein Skonto-Tag eingetragen sind. Bei der Variante „Kompakt (einzeilig)" druckt flinkest ausschließlich den freien Text der Zahlungsbedingung, die Zahlenfelder dienen dann nur der Fälligkeitsberechnung.

Was passiert, wenn ich bei Tage netto oder Skonto 0 eintrage?

0 nimmt flinkest bei allen drei Zahlenfeldern ohne Warnung an. Bei 0 Nettotagen ist die Rechnung bereits am Belegdatum fällig, und in der detaillierten Druckdarstellung fällt der gesamte gerechnete Terminblock weg — gedruckt wird dann nur noch der freie Text der Zahlungsbedingung. Negative Werte sind dagegen nicht erlaubt und werden beim Speichern abgelehnt.

Kann ich beim Anlegen einer Zahlungsbedingung direkt festlegen, dass sie die Standard-Bedingung wird?

Nein, im Dialog „Zahlungsziel hinzufügen" bzw. „Zahlungsziel bearbeiten" gibt es dafür kein Feld. Erst nach dem Speichern klickst du in der Liste in der Spalte STANDARD auf „als Standard", um die neue oder eine bestehende Bedingung zur Standard-Bedingung zu machen.

Welche Fehlermeldungen bekomme ich, wenn Pflichtfelder fehlen oder falsch ausgefüllt sind?

Fehlt der Text, meldet flinkest „Text darf nicht leer sein.", fehlen die Tage netto „Tage netto darf nicht leer sein." Nachkommastellen bei den Tagen netto lösen „Tage netto muss eine Ganzzahl sein." aus, ein zu langer Text „Text darf maximal 200 Zeichen enthalten." Negative Zahlen bei Tage netto, Tage Skonto oder Skonto werden ebenfalls abgelehnt, mit „… darf nicht kleiner als 0 sein." — beim Skonto-Tage-Feld nennt die Meldung das Feld „Skonto Tage" statt „Tage Skonto" wie im Dialog.

Was passiert, wenn ich den Dialog schließe, ohne zu speichern?

Hast du nichts geändert, schließt „Schließen" den Dialog sofort. Hast du dagegen Werte geändert und noch nicht gespeichert, fragt flinkest vorher nach: „Sie haben ungespeicherte Änderungen. Wenn Sie jetzt schließen, gehen Ihre Änderungen verloren." Erst eine bestätigte Bestätigung verwirft die Eingaben tatsächlich.

Wie mache ich eine andere Bedingung zur Standard-Bedingung?

In der Spalte STANDARD bei der gewünschten Zeile auf „als Standard" klicken. flinkest nimmt der bisherigen Standard-Bedingung die Markierung automatisch ab und meldet den Erfolg — es gibt danach wieder genau eine Standard-Bedingung. Eine Rückfrage kommt dabei nicht; ein erneuter Klick auf eine bereits als Standard markierte Bedingung ändert nichts.

Kann ich die aktuelle Standard-Bedingung löschen?

Nein. flinkest verweigert das mit der Fehlermeldung „Das Standard-Zahlungsziel kann nicht gelöscht werden. Wählen Sie zuerst ein anderes Standard-Zahlungsziel." Markiere zuerst eine andere Bedingung als Standard, danach lässt sich die bisherige löschen.

Wirkt sich das Bearbeiten oder Löschen einer Zahlungsbedingung auf bereits erstellte Rechnungen aus?

Nein. Beim Anlegen einer Rechnung werden Tage netto, Skonto-Tage, Skontosatz und Text in den Beleg hineinkopiert — ab dann gehören sie dem Beleg, auch wenn er noch ein Entwurf ist. Eine später geänderte oder gelöschte Zahlungsbedingung wirkt deshalb nur auf Rechnungen, die danach entstehen. Eine bestehende Rechnung passt du direkt im Beleg selbst unter „Zahlungsziel" an.

Kann ich die Liste der Zahlungsziele exportieren?

Ja, über das Download-Symbol unten links in der Liste. Der Export-Dialog bietet die Formate Excel, CSV, PDF und JSON sowie eine Auswahl von Umfang und Spalten.

Kann ich einstellen, welche Spalten die Zahlungsziel-Liste zeigt?

Ja, über das Zahnrad neben dem Export-Symbol öffnet sich „Spalten konfigurieren". Die Einstellung gilt pro Liste für den ganzen Betrieb, nicht je Benutzer — deshalb erscheint das Zahnrad nur, wenn dein Benutzer Listen-Spalten konfigurieren darf. Andere Benutzer sehen die neue Spaltenauswahl erst, wenn sie flinkest das nächste Mal laden.

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