Zahlungsbedingungen

Zuletzt aktualisiert: 2026-08-06

Hier pflegst du die Zahlungsbedingungen, die flinkest auf deinen Rechnungen anbietet: wie viele Tage bis zur Fälligkeit vergehen, ob es Skonto gibt und mit welchem Satz das auf dem Beleg steht. Eine davon ist die Standard-Bedingung — sie landet in jeder neuen Rechnung, für die weder der Kunde noch du selbst etwas anderes vorgibst. Die Seite ist Teil der Beleg-Einstellungen.

Liste der Zahlungsbedingungen mit Name, Nettotagen, Skonto und der als Standard markierten Bedingung

Kopfzeile

Du erreichst die Seite in den Einstellungen über Belege → Zahlungsziele. Die Überschrift lautet Zahlungszieleinstellungen, der Pfad oben nennt sie „Zahlungsbedingungen" — gemeint ist überall dasselbe. Rechts daneben liegt die Schaltfläche Neu.

Wie überall in den Einstellungen liegt darüber das orange Band Sie befinden sich in den Einstellungen mit der Schaltfläche Einstellungen verlassen, die dich zurück in den Arbeitsbereich bringt. Links steht die Navigation der Einstellungen samt Suchfeld Einstellungen durchsuchen….

Nur für Administratoren. Der gesamte Einstellungsbereich ist Administratoren vorbehalten; ohne dieses Recht kommst du auf diese Seite gar nicht erst. Wer Administrator ist, legst du in der Benutzerverwaltung fest.

Die Liste

Jede Zeile ist eine Zahlungsbedingung. Es gibt zwei Spalten:

Spalte Inhalt
NAME der Text der Bedingung, darunter klein die Zusammenfassung der Zahlen — etwa „netto: 30 Tage , Skonto: 1%, Tage: 14"
STANDARD bei genau einer Zeile steht hier Standard mit grünem Haken; bei allen anderen der Link als Standard

Von Haus aus steht die Standard-Bedingung ganz oben; über die Spaltenköpfe NAME und STANDARD sortierst du anders. Ein Klick auf den Namen öffnet die Bedingung zum Bearbeiten, am rechten Zeilenrand liegt ein Menü mit Bearbeiten und Löschen. Unten in der Leiste findest du links das Download-Symbol für den Listen-Export und das Zahnrad für die Spalten.

Die Liste hält sich selbst aktuell. Legt jemand anderes eine Bedingung an, ändert oder löscht sie, lädt sich die Liste von selbst nach — du musst die Seite nicht neu laden.

Wozu die Standard-Bedingung gut ist. Entsteht eine neue Rechnung, sucht flinkest das Zahlungsziel in dieser Reihenfolge: zuerst die Zahlungsbedingung, die beim Kunden hinterlegt ist; ist dort nichts eingetragen, die hier markierte Standard-Bedingung; und erst wenn auch die fehlt, „30 Tage netto". Diese letzte Notlösung greift aber nur, wenn du die Rechnung im Rechnungsbereich neu anlegst. Entsteht sie aus einem anderen Beleg heraus — aus einem Angebot, einem Lieferschein, einem Arbeitsbericht, einer Serienrechnung oder einem Wartungsvertrag — und ist keine Bedingung als Standard markiert, greift flinkest stattdessen einfach die erste gespeicherte Bedingung. Lass deshalb immer genau eine Bedingung als Standard markiert, sonst hängt das Zahlungsziel davon ab, auf welchem Weg die Rechnung entstanden ist.

Zahlungsbedingung anlegen und bearbeiten

Neu öffnet den Dialog Zahlungsziele hinzufügen, das Zeilenmenü Bearbeiten denselben Dialog unter dem Titel Zahlungsziel bearbeiten. Im Abschnitt Allgemein stehen vier Felder:

Der Dialog „Zahlungsziele hinzufügen" mit Tage netto, Tage Skonto, Skonto und Text

  • Tage netto — Pflichtfeld. Ganze Tage bis zur Fälligkeit.
  • Tage Skonto — innerhalb wie vieler Tage der Abzug gilt. Leer lassen, wenn du keinen Skonto gewährst.
  • Skonto — der Abzug in Prozent, bis zu zwei Nachkommastellen.
  • Text — Pflichtfeld, höchstens 200 Zeichen. Dieser Satz steht später wörtlich auf der Rechnung, wenn dein Belegdesign die kompakte Darstellung verwendet.

Sobald du Zahlen einträgst, blendet der Dialog darunter einen Vorschlag für den Text ein, etwa „14 Tage 1% Skonto, 30 Tage netto". Mit übernehmen trägst du ihn ins Feld Text ein; du kannst ihn danach beliebig umschreiben. Unten schließt du mit Speichern ab oder verwirfst über Schließen. Hast du etwas geändert und noch nicht gespeichert, fragt flinkest vorher nach: „Sie haben ungespeicherte Änderungen. Wenn Sie jetzt schließen, gehen Ihre Änderungen verloren." Nach dem Speichern meldet flinkest „Zahlungsziel wurde gespeichert".

Was „Tage netto" auf der Rechnung bewirkt. Der Wert wandert beim Anlegen der Rechnung in das Feld zahlbar bis: flinkest zählt die Tage auf das Datum, an dem die Rechnung entsteht. Änderst du danach im Beleg das Belegdatum oder die Tage netto, rechnet flinkest zahlbar bis neu — dann allerdings ab dem Belegdatum. Umgekehrt kannst du auch zahlbar bis direkt auf ein Datum setzen; flinkest trägt dann als Tage netto den Abstand von heute bis zu diesem Datum ein. Bei einer Rechnung, deren Belegdatum nicht heute ist, passen die beiden Angaben danach nicht mehr zusammen — prüf in dem Fall die Tage netto nach. Mehr dazu unter Rechnung bearbeiten. Entsteht die Rechnung nicht im Rechnungsbereich, sondern als Folgebeleg, aus einem Arbeitsbericht, aus einer Serienrechnung oder aus einem Wartungsvertrag, zählt flinkest die Tage ebenfalls ab heute — nicht ab dem Belegdatum des neuen Belegs. Bei einer zurückdatierten Folgerechnung liegt „zahlbar bis" deshalb weiter in der Zukunft, als die Tage netto vermuten lassen. Dieses Datum ist es auch, an dem flinkest später „überfällig" festmacht: in der Rechnungsliste, im Dashboard und in der Buchhaltungs-Übersicht.

Was der Skonto bewirkt. Sichtbar wird er nur, wenn im Belegdesign für Rechnungen die Variante Detailliert (mit Fälligkeitsterminen) gewählt ist. Dann druckt flinkest unter der Überschrift Zahlungsbedingungen einen Einleitungssatz („Zahlbar innerhalb von 14 Tagen abzgl. 1,00 % Skonto, Netto innerhalb von 30 Tagen.") und darunter zwei Zeilen mit den gerechneten Terminen und Beträgen: „Bis zum … abzüglich 1,00% Skonto …" mit dem verringerten Zahlungsbetrag und „Bis zum … ohne Abzug" mit dem vollen Betrag. Beide Termine zählen ab dem Belegdatum. Der Skontobetrag wird vom Bruttobetrag der Rechnung gerechnet und auf so viele Nachkommastellen gerundet, wie du in den Beleg-Einstellungen unter „Nachkommastellen für Summen" eingestellt hast. Steht die Variante dagegen auf Kompakt (einzeilig), druckt flinkest nur deinen Text — dann sind die Zahlenfelder reine Rechenhilfe für das Fälligkeitsdatum. Die Skonto-Zeilen erscheinen nur, wenn beide Werte gesetzt sind: ein Prozentsatz größer null und mindestens ein Skonto-Tag.

Wenn das Speichern nicht klappt. Fehlt der Text oder die Nettotage, bleibt der Dialog offen und die Meldung lautet „Text darf nicht leer sein." beziehungsweise „Netto Days darf nicht leer sein." — der zweite Satz nennt das Feld leider mit seinem englischen Namen, gemeint ist Tage netto. Weitere Meldungen: „Netto Days muss eine Ganzzahl sein." bei Nachkommastellen und „Text darf maximal 200 Zeichen enthalten." bei einem zu langen Satz.

Null oder weniger Tage. flinkest nimmt auch 0 oder negative Werte an, ohne zu warnen. Das Ergebnis ist selten gewollt: Die Rechnung ist dann am Belegdatum oder sogar davor fällig, und in der detaillierten Darstellung fällt der ganze Terminblock weg — gedruckt wird dann nur noch dein Text. Trag hier also mindestens 1 ein.

Kein Feld für „Standard". Im Dialog lässt sich nicht festlegen, dass eine Bedingung die Standard-Bedingung wird. Das machst du erst danach in der Liste.

Aktionen

Neue Bedingung anlegen. Oben rechts auf Neu, Felder füllen, Speichern. Die neue Bedingung erscheint sofort in der Liste und steht ab dann überall zur Auswahl, wo Zahlungsbedingungen angeboten werden.

Bedingung bearbeiten. Klick auf den Namen oder im Zeilenmenü auf Bearbeiten.

Als Standard festlegen. In der Spalte STANDARD auf als Standard klicken. flinkest nimmt der bisherigen Standard-Bedingung die Markierung ab und meldet „gespeichert"; es gibt immer nur eine. Eine Rückfrage kommt dabei nicht.

Bedingung löschen. Im Zeilenmenü auf Löschen. Die Rückfrage lautet „Soll das ausgewählte Zahlungsziel wirklich gelöscht werden?", du bestätigst mit Ja, löschen. Danach meldet flinkest „Das Zahlungsziel wurde gelöscht". Auch die Standard-Bedingung lässt sich löschen — flinkest markiert dann keine andere nach, also setz gleich danach eine neue Standard-Bedingung.

Änderungen wirken nur nach vorne. Bearbeitest oder löschst du eine Bedingung, ändert sich an bereits geschriebenen Belegen nichts. Beim Anlegen einer Rechnung werden Tage, Skonto und Text nämlich in den Beleg hineinkopiert; ab da gehören sie dem Beleg. Eine später korrigierte Bedingung erreicht ihn nicht mehr — auch dann nicht, wenn die Rechnung noch ein Entwurf ist. Willst du eine bestehende Rechnung anpassen, tust du das im Beleg selbst, unter Zahlungsziel; dort übernimmst du über Bestehende Zahlungsbedingungen eine gespeicherte Bedingung mit einem Klick.

Liste exportieren. Das Download-Symbol unten links öffnet den Export-Dialog: Format (Excel, CSV, PDF oder JSON), Umfang und Spalten. Zwei Spalten tragen dort noch ihre englischen Feldnamen — „Netto Days" meint die Nettotage, „Is Default" die Standard-Markierung.

Spalten der Liste festlegen. Rechts neben dem Download-Symbol liegt ein Zahnrad; es öffnet Spalten konfigurieren. Dort bestimmst du, welche Spalten diese Liste zeigt und in welcher Reihenfolge. Die Einstellung gilt pro Liste und für den ganzen Betrieb, nicht je Benutzer — deshalb erscheint das Zahnrad nur, wenn dein Benutzer Listen-Spalten konfigurieren darf. Andere Benutzer sehen die neue Spaltenauswahl erst, wenn sie flinkest das nächste Mal laden.

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Häufige Fragen

Ab welchem Datum zählen die Nettotage? Beim Anlegen der Rechnung zählt flinkest ab dem Tag, an dem die Rechnung entsteht. Sobald du im Beleg das Belegdatum oder die Nettotage anfasst, rechnet flinkest „zahlbar bis" neu — ab dem Belegdatum. Weichen Belegdatum und Erstelltag auseinander, prüf also einmal kurz das Feld „zahlbar bis". Die Termine im gedruckten Zahlungsbedingungen-Block zählen immer ab dem Belegdatum.

Ich habe eine Zahlungsbedingung geändert — warum steht auf einer alten Rechnung noch die alte? Weil Tage, Skonto und Text beim Anlegen in den Beleg kopiert werden. Die Bedingung in den Einstellungen ist nur die Vorlage; geänderte Werte wirken ab der nächsten Rechnung. In einem bestehenden Beleg änderst du das Zahlungsziel direkt im Beleg.

Warum steht der Skonto nicht auf meiner Rechnung? Meist, weil im Belegdesign für Rechnungen die Variante „Kompakt (einzeilig)" eingestellt ist. Dann druckt flinkest nur den Text der Zahlungsbedingung. Die gerechneten Skonto-Termine und -Beträge erscheinen erst mit der Variante „Detailliert (mit Fälligkeitsterminen)" — und auch dann nur, wenn sowohl ein Skonto-Prozentsatz als auch Skonto-Tage eingetragen sind.

Kann ich für einen einzelnen Kunden ein anderes Zahlungsziel hinterlegen? Ja. In den Kundenstammdaten gibt es einen eigenen Abschnitt für Zahlungsbedingungen; dort kannst du eine der gespeicherten Bedingungen übernehmen oder eigene Werte eintragen. Sie geht der Standard-Bedingung vor.

Was passiert, wenn keine Bedingung als Standard markiert ist? Dann hängt das Zahlungsziel davon ab, wie die Rechnung entsteht: Legst du sie im Rechnungsbereich neu an, nimmt flinkest „30 Tage netto"; entsteht sie aus einem Angebot, Lieferschein, Arbeitsbericht, aus einer Serienrechnung oder einem Wartungsvertrag, nimmt flinkest einfach die erste gespeicherte Bedingung. Markiere deshalb immer eine Bedingung als Standard.

Wieso sehe ich diese Seite nicht? Weil der Einstellungsbereich Administratoren vorbehalten ist. Ohne dieses Recht siehst du die Zahlungsbedingungen nur dort, wo sie zur Auswahl stehen — im Beleg unter „Bestehende Zahlungsbedingungen" und in den Kundenstammdaten.