Rechnung bearbeiten

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15

Der Rechnungs-Editor ist die Werkbank, auf der ein Entwurf zur bindenden Rechnung wird. Eine Rechnung führt drei Dinge zusammen, die vor dem Ausstellen noch änderbar sein müssen: wer sie bekommt (Empfänger), was verrechnet wird (Positionen) und zu welchen Bedingungen (Datum, Zahlungsziel, Steuerstatus) — dafür gibt es drei eigene Dialoge, weil sich alle drei unabhängig voneinander pflegen lassen. Rechts daneben läuft ständig die echte PDF-Vorschau mit, damit jede Änderung sofort im tatsächlichen Dokument sichtbar ist, bevor die Rechnung verbindlich wird. Sobald du die Rechnung abschließt, ist der Editor für sie gesperrt — Angebote, Lieferscheine und Gutschriften nutzen denselben Editor, diese Seite beschreibt die Rechnungs-Sicht.

Rechnungs-Editor: links das Formular mit Empfänger, Details und Positionsliste, rechts die laufende PDF-Vorschau

Zugriff & Grundgerüst

Editor öffnen

Den Editor öffnet nur, wer die Berechtigung hat, Rechnungen zu bearbeiten — ohne sie kommst du gar nicht erst hinein, flinkest leitet dich sofort auf die Fehlerseite um. Eine neue Rechnung zeigt zuerst nur die Empfänger-Box: Ohne gewählten Kunden gibt es noch keinen Beleg, also bleibt der Rest der Seite ausgeblendet — Zahlungsziel, Steuerstatus und alle Folgefelder hängen am Kunden.

Entwurf öffnen und laden

Rufst du einen bestehenden Entwurf auf, lädt flinkest Beleg, Positionen und den zugehörigen Kunden und baut daraus die Kopfzeile mit Belegnummer bzw. „Entwurf – Kundenname" auf.

Gesperrter Zugriff bei bereits ausgestellter oder stornierter Rechnung

Der Editor ist bewusst nur für Entwürfe da. Rufst du die Bearbeiten-Adresse einer bereits finalisierten oder stornierten Rechnung auf, weist dich flinkest mit einer Meldung darauf hin und führt dich stattdessen in die Rechnungsdetails. Ein stornierter Beleg behält seine Belegnummer genauso endgültig wie ein ausgestellter (§ 11 UStG) und bleibt deshalb ebenso schreibgeschützt. Die einzige spätere Änderung an einem finalisierten Beleg — Buchungskonto, Kostenstelle und Kostenschlüssel — läuft nicht mehr über diesen Editor, sondern über die nachträgliche Kontierung in der Rechnungsliste.

Belegvorschau: Größe und Sichtbarkeit

Rechts neben dem Formular läuft die Vorschau des Rechnungs-PDF mit. Die Trennlinie zwischen Formular und Vorschau lässt sich verschieben, worauf sich das PDF neu einpasst. Über den Schalter blendest du die Vorschau ganz aus, um dem Formular die volle Breite zu geben — praktisch auf einem schmalen Bildschirm; auf Tablet und Handy ist sie von vornherein ausgeblendet.

Beleg bleibt aktuell

Ändert jemand anderes denselben Beleg — etwa weil in einer zweiten Sitzung ein Zahlungseingang erfasst wird —, lädt der Editor Kopfdaten und Vorschau von selbst nach, ohne dass du die Seite neu laden musst.

Empfänger

Kunden auswählen

Ein Klick auf die Empfänger-Box (oder das Stift-Symbol daran) öffnet den Dialog Empfänger definieren. Der erste und einzige Pflichtschritt ist die Wahl eines bestehenden Kunden per Suchdropdown — ohne ihn bleibt Speichern deaktiviert, ein Beleg ohne Empfänger ist fachlich sinnlos. Bei einer neuen Rechnung legt das Speichern den Beleg an und öffnet ihn zur weiteren Bearbeitung; bei einem bereits bestehenden Beleg ist es ein reines Update.

Vorbelegung aus Kunde und Mandant

Beim erstmaligen Anlegen übernimmt flinkest Kopf-/Fußtext und Zahlungsziel aus den Beleg-Einstellungen; ein eigener Text bzw. ein eigenes Zahlungsziel beim Kunden geht dem Mandanten-Standard vor. Genauso wird der Steuerstatus einmalig aus der Umsatzart des Kunden übernommen — bei „Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU)" allerdings nur, wenn beim Kunden zusätzlich eine gültige UID-Nummer hinterlegt ist, weil die Steuerbefreiung einer EU-Lieferung eine geprüfte Käufer-UID voraussetzt. Fehlt sie, bleibt die neue Rechnung zunächst umsatzsteuerpflichtig, ohne Hinweis im Editor — die Umsatzart musst du dann selbst im Dialog Beleg Details setzen. Einmal übernommen, bleibt der Steuerstatus am Beleg „eingefroren": Änderst du die Umsatzart später beim Kunden, wirkt das nicht rückwirkend auf bereits angelegte Rechnungen.

Rechnungsadresse für diesen Beleg ändern

Über Rechnungsadresse ändern klappst du die Adressfelder (Name, „zu Handen", Straße, PLZ, Ort, Land) zum Bearbeiten auf. Der Hinweis dazu ist ausdrücklich: Die Änderung betrifft nur diesen einen Beleg, nicht den Kundenstammsatz — die Rechnung soll die Adresse zum Zeitpunkt der Erstellung festhalten. Willst du die Korrektur zusätzlich dauerhaft beim Kunden hinterlegen, setzt du den Haken Kundenstammsatz aktualisieren; er erscheint nur, wenn du Kunden bearbeiten darfst, und schreibt beim Speichern ausschließlich Straße, Postleitzahl, Ort und Land in den Kundenstamm zurück — Name und „zu Handen" nie. Schlägt das Zurückschreiben fehl, bleibt die Rechnung trotzdem gespeichert.

Abweichende Lieferadresse

Mit dem Haken Abweichende Lieferadresse bekommst du eigene Felder für die Lieferanschrift — praktisch, wenn an eine Baustelle oder Filiale geliefert, aber an die Zentrale fakturiert wird. Von der Rechnungsadresse übernehmen füllt die Felder mit einem Klick aus der Rechnungsadresse. Sind beim Kunden Standorte hinterlegt, wählst du stattdessen unter Standorte dieses Kunden direkt einen davon aus, statt die Adresse abzutippen.

UID-Warnhinweis

Lehnt das EU-Register (VIES) die beim Kunden hinterlegte UID-Nummer ausdrücklich ab, erscheint unter dem Empfänger-Block der Hinweis „Die UID-Nummer dieses Kunden ist nicht gültig" — ein reiner Warnhinweis, der weder das Speichern blockiert noch die Besteuerung des Belegs ändert. Ist das Register nicht erreichbar oder antwortet unklar, bleibt flinkest bewusst still, statt eine unsichere Vermutung anzuzeigen.

Kopfdaten

Beleg Details öffnen

Ein Klick auf die Box Details öffnet den Dialog Beleg Details — den zweiten Kernbereich der Rechnung neben Empfänger und Positionen. Er fasst Belegdatum, Leistungszeitraum, Zahlungsziel, Projekt, Umsatzart sowie Referenz und interne Notiz zusammen.

Belegdatum

Das Belegdatum ist Pflicht. Der Kalender lässt kein Datum vor dem Belegdatum der jüngsten bereits finalisierten, nicht stornierten Rechnung zu — sonst wäre die Rechnungsnummernfolge nicht mehr chronologisch (§ 11 UStG-Praxis). Diese Prüfung greift bei jedem Speichern der Kopfdaten, nicht erst beim Abschließen; die Meldung „Das Belegdatum darf nicht früher sein als …" nennt das früheste zulässige Datum. Bei Lieferscheinen gibt es diese Einschränkung nicht.

Leistungszeitraum

Von/bis oder ein Einzeldatum, mit Schnellwahl für heute, gestern, diesen Monat und letzten Monat — der Zeitraum wird auf die Rechnung gedruckt und hält den umsatzsteuerlichen Leistungszeitpunkt fest.

Zahlungsziel

Du setzt entweder direkt das Fälligkeitsdatum oder änderst Tage netto, Skonto-Tage und Skonto-Prozent einzeln; über das Pfeil-Symbol neben dem Zahlungsziel-Text baust du den gedruckten Satz aus den aktuellen Zahlen neu zusammen. Änderst du „Tage netto" oder das Belegdatum, rechnet flinkest das Fälligkeitsdatum automatisch neu. Unter Bestehende Zahlungsbedingungen übernimmst du mit einem Klick eine der gespeicherten Zahlungsbedingungen; die als Standard markierte ist gekennzeichnet.

Projekt zuordnen

Ordnet die Rechnung einem Projekt des gewählten Kunden zu — für die projektbezogene Auswertung.

Steuerbefreiung / Reverse Charge wählen

Unter Buchhaltung stellst du die Umsatzart des Belegs: Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU), Ausfuhrlieferung (Drittland) oder Bauleistung (Reverse Charge, Inland) — jede davon macht den gesamten Beleg steuerfrei. Bei „EU" wählst du zusätzlich zwischen Waren und Dienstleistungen; flinkest blendet dazu kurz die rechtlichen Unterschiede ein (Zollerklärung/Exportregeln bei Waren, B2B/B2C-Unterscheidung bei Dienstleistungen) und verweist auf die Beleg-Einstellungen, wo sich die zugehörigen Rechnungstexte anpassen lassen. Ohne Auswahl wird ganz normal mit Umsatzsteuer gerechnet. Ist in den Buchhaltungs-Einstellungen ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung hinterlegt, ist jeder Beleg unabhängig von dieser Auswahl steuerfrei.

Neu-Besteuerung beim Speichern der Kopfdaten

Änderst du hier die Umsatzart, rechnet flinkest beim Speichern alle bestehenden Positionen neu durch — verhindert einen Beleg, dessen Zeilen laut Kopf steuerfrei sein müssten, aber noch Steuersätze tragen (das würde sonst die Steueraufschlüsselung im PDF zerreißen). Wird der Beleg dadurch steuerfrei, zwingt flinkest alle Zeilen auf 0 %. Wird er wieder steuerpflichtig, holen sich Katalogpositionen ihren Steuersatz frisch vom Artikel zurück, während manuelle Positionen und Fixpreis-Gruppen ihren zuletzt eingetragenen Satz behalten. Preis, Menge und Rabatt bleiben dabei unangetastet.

Referenz und interne Notiz

Referenz ist ein Freitextfeld, das am Beleg erscheint — etwa für eine Bestellnummer des Kunden. Interne Notizen (Rich-Text) sind ausschließlich für euch bestimmt: Sie erscheinen nie auf dem PDF und gehen nie an den Kunden.

Positionen — Katalogartikel

Katalogartikel hinzufügen

Über die Schaltfläche Katalog öffnet sich die Artikelauswahl mit Suche und Kategorie-Baum — der schnellste Weg für Stammartikel, weil Preis, Steuer und Einheit automatisch mitkommen. Ein Klick auf einen Artikel legt sofort eine neue Position an: Beschreibung, Einheit, Steuersatz und Verkaufspreis übernimmt flinkest vom Artikel, dazu Produktnummer, Standardlager sowie Buchungskonto und Kostenstelle/-schlüssel des Kunden. Beim Preis prüft flinkest in dieser Reihenfolge, und es gewinnt der erste Treffer: ein Sonderpreis für genau diesen Artikel beim Kunden, dann ein Rabatt auf die Artikelkategorie, dann der generelle Kundenrabatt.

Lagerfelder nur bei lagergeführten Artikeln

Ist der Artikel lagergeführt, kommen die Felder Lagerort, Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum und Seriennummer dazu. Auf der Rechnung bleiben Charge, MHD und Seriennummer immer freiwillig — Pflicht werden sie nur am Lieferschein, und auch dort nur, wenn der Artikel das verlangt. Das Feld Lager bucht auf einer Rechnung nichts, es hält nur fest, aus welchem Lager der Artikel gedacht ist — die tatsächliche Bestandsbuchung passiert erst beim Finalisieren eines Lieferscheins.

Charge aus Lagerbestand wählen

Hast du an der Position ein Lager gewählt, erscheint neben dem Chargenfeld die Schaltfläche Aus Lagerbestand wählen. Sie öffnet eine Liste der auf diesem Lager tatsächlich vorhandenen Chargen mit Menge und Mindesthaltbarkeitsdatum, älteste zuerst — ein Klick übernimmt beides direkt in die Position, ohne dass du abtippen musst.

Rabatt je Position

Menge, Einzelpreis und ein Rabatt pro Stück (umschaltbar zwischen € und %) ergeben die Positionssumme — sie wird live neu gerechnet und ist selbst nicht eintippbar. Der Rabatt hier gilt zusätzlich zu einem eventuell schon vorbelegten Kundenrabatt und lässt sich für jede Position einzeln nachverhandeln. Dieselben Felder gibt es unverändert bei einer manuell erfassten Position.

Alternativposition

Unter „mehr Optionen" markiert der Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt eine angebotene Zusatzleistung: Sie bleibt am Beleg sichtbar, ihr Betrag steht in Klammern, in der Positionsliste erscheint zusätzlich die Kennzeichnung „Optional" — aber sie zählt nicht zur Rechnungssumme. Dieselbe Markierung gibt es an einer manuellen Position und an einer Gruppe.

Buchungskonto, Kostenstelle, Kostenschlüssel

Für die Vorkontierung im Buchhaltungsexport stehen Kostenstelle und Kostenschlüssel bereit; beide schließen einander aus — wählst du das eine, leert flinkest das andere. Das Feld Konto (angeboten werden nur Erlöskonten) erscheint dagegen nur, wenn dein Unternehmen laut Buchhaltungs-Einstellungen unter „Wer kontiert" selbst kontiert; übernimmt eure Kanzlei die Kontierung (die Standardeinstellung), fehlt das Feld ganz. Bei einer neuen Katalogposition ergibt sich das Konto aus der Umsatzart des Kunden und den hinterlegten Konten des Artikels. Dieselbe Regel gilt unverändert für manuelle Positionen.

Positionen — manuell erfasst

Manuelle Position anlegen

Über Manuell legst du eine freie Position ohne Katalogeintrag an — für eine einmalige Dienstleistung oder Sonderposition. Name, Artikeleinheit, Beschreibung, Menge, Preis, Rabatt und der Steuersatz sind hier frei eingebbar; bei einer neuen Position ist der in den Beleg-Einstellungen hinterlegte Standard-Steuersatz vorbelegt. Rabatt, Buchungskonto/Kostenstelle/Kostenschlüssel und die Markierung Alternativposition funktionieren wie bei der Katalogposition beschrieben.

Kundenrabatt-Vorbelegung

Hat der Kunde einen generellen Rabatt hinterlegt, wird er bei einer neuen manuellen Position automatisch eingetragen — mit dem Hinweistext „Aus dem generellen Kundenrabatt vorbelegt (X %)". Der Hinweis verschwindet, sobald du den Wert selbst änderst; damit gilt der Kundenrabatt nicht nur für Katalogware, sondern gleichermaßen für frei erfasste Positionen.

Positionen — Gruppen/Set-Artikel

Gruppe anlegen

Über Weitere Optionen → Gruppe fasst du mehrere Positionen fachlich zu einem Block zusammen — etwa ein „Montage-Set" — mit eigenem Namen und eigener Beschreibung.

Vier Darstellungsmodi einer Gruppe

Vier unabhängige Haken bestimmen, wie eine Gruppe sich verhält: Zwischensumme anzeigen zeigt die Summe der Gruppe; Alternativposition nimmt die gesamte Gruppe aus der Belegsumme heraus (sie bleibt sichtbar, mit „Optional" gekennzeichnet); Fixpreis (Set-Artikel, Summe wird nicht aus den Positionen berechnet) macht daraus einen echten Set-Artikel mit eigenem Pauschalpreis; Positionen am Beleg verstecken druckt die Gruppe, aber nicht ihre Einzelteile — praktisch für ein Set, dessen Bestandteile der Kunde nicht einzeln sehen soll.

Fixpreis: eigener Preis, Kinder zählen nicht mit

Ist Fixpreis aktiv, bekommt die Gruppe ein eigenes Feld für Preis (netto) und Umsatzsteuer — der Set-Preis ist dann unabhängig von der Summe der Einzelteile (z. B. günstiger als der Einzelkauf). Die Kinder einer Fixpreis-Gruppe fließen nicht in die Belegsumme ein, nur der Gruppenpreis selbst zählt — sonst würde der Set-Preis doppelt gerechnet, einmal als Pauschale und einmal über die Einzelteile. Ohne Fixpreis rechnet flinkest Summe, Steuer und Rabatt der Unterpositionen dagegen automatisch auf die Gruppe hoch.

Position zur Gruppe hinzufügen

Direkt im aufgeklappten Gruppenblock liegen eigene Schaltflächen Katalog und Manuell — die Zuordnung zur Gruppe ist damit beim Anlegen schon klar, ohne den Umweg über das globale Mehr-Menü.

Gruppe auf- und zuklappen, Positionen sortieren

Ein Klick auf den Gruppenkopf klappt die Kinder ein oder aus — praktisch bei vielen Unterpositionen. Innerhalb der Gruppe lassen sich die Positionen per Ziehen am Anfasser neu sortieren, genau wie in der Hauptliste.

Positionen — Gliederungstexte

Zwischenüberschrift

Über Weitere Optionen → Überschrift fügst du ein einzelnes Textfeld als optische Gliederung langer Positionslisten ein — sie zählt nicht als nummerierte Position und bekommt keine Positionsnummer.

Textposition

Über Weitere Optionen → Textposition fügst du einen erklärenden Absatz zwischen den Positionen ein, etwa eine Leistungsbeschreibung — anders als die Überschrift mit vollem Rich-Text-Editor (Fett, Kursiv, Aufzählungen, Textfarbe). Auch sie hat keine Menge, keinen Preis und keine Positionsnummer.

Positionen — Verwalten

Position bearbeiten

Das Stift-Symbol an jeder Zeile öffnet denselben typspezifischen Dialog wie beim Anlegen, mit allen vorhandenen Werten. Alle Pflichtfelder prüft ausschließlich das Backend — ein leeres Pflichtfeld (z. B. der Name) meldet sich beim Speichern direkt am Feld, der Dialog bleibt offen und nichts geht verloren.

Gesperrte Position. Stammt der Entwurf aus einem Abrechnungsvorgang (Teil-, Anzahlungs- oder Schlussrechnung zu einer Auftragsbestätigung oder einem angenommenen Angebot), tragen die von flinkest selbst berechneten Zeilen — die Anzahlungszeile(n) einer Anzahlungsrechnung und die Abzugszeilen einer Schlussrechnung — statt der drei Schaltflächen den Chip Gesperrte Position: Bearbeiten, Duplizieren und Löschen sind für sie deaktiviert, weil ihr Betrag rechnerisch aus dem Ursprungsbeleg und bereits vereinnahmten Anzahlungen folgt. Positionen einer Teilrechnung entstehen dagegen als ganz normale, freie Positionen ohne diesen Chip.

Position duplizieren

Das Kopier-Symbol legt sofort eine Kopie der Position an — bei einer Gruppe samt allen Unterpositionen — und öffnet danach deren Bearbeiten-Dialog zum Nachjustieren. Praktisch für eine wiederkehrende, ähnliche Position ohne komplette Neueingabe.

Position löschen

Das Papierkorb-Symbol löscht eine irrtümlich angelegte Zeile nach einer Rückfrage. Löschst du eine Gruppe, verschwinden ihre Unterpositionen mit.

Positionen per Drag & Drop sortieren

Zeile am Anfasser an die gewünschte Stelle ziehen, das gilt für die Hauptliste ebenso wie innerhalb einer Gruppe. Danach vergibt flinkest alle Positionsnummern neu und erzeugt das PDF frisch — Überschriften und Textzeilen bekommen dabei bewusst keine Nummer, sie zählen nicht mit.

Ungespeicherte-Änderungen-Schutz

Schließt du einen Positions-Dialog, nachdem du tatsächlich etwas geändert hast, fragt flinkest zuerst nach, ob die Änderungen verworfen werden sollen — ein unverändert geöffneter Dialog schließt dagegen sofort, ohne Rückfrage.

Positionen aus einem anderen Beleg importieren

Über Weitere Optionen → Von anderem Beleg importieren öffnet sich ein Dialog: Du filterst nach Belegart, suchst nach Belegnummer und kannst mit Nur gleicher Kunde auf Belege desselben Kunden einschränken — angeboten werden nur Belegarten, die du auch sehen darfst. Mit Hinzufügen wandert eine Position in die Sammelliste unten, dort lässt sie sich ziehen und wieder entfernen; dieselbe Position darfst du mehrfach übernehmen. Der Umschalter daneben entscheidet über die Preise: 1:1 vom Quellbeleg übernimmt Preise, Rabatte und Steuersätze unverändert, Neu bepreisen rechnet Preis, Rabatt und Steuersatz für Artikelpositionen frisch aus dem aktuellen Artikelstamm und den Kundenkonditionen (die Menge bleibt); bei einer manuellen Position bleibt dabei nur der Einzelpreis erhalten, der generelle Kundenrabatt wird neu angewendet. Einfügen hängt die gewählten Positionen — samt Unterpositionen einer Gruppe — unten an die Rechnung an; so übernimmst du wiederkehrende Leistungen aus einem früheren Beleg, ohne ihn zu duplizieren.

Positionen per Barcode-Scanner erfassen

Ist der Barcode-Scanner in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet, findest du neben den Hinzufügen-Schaltflächen den Umschalter Barcodescanner an/aus — praktisch für Kommissionierung oder Wareneingang ohne manuelle Sucheingabe. Solange er aktiv ist, wertet flinkest jede Tastatureingabe als Scan: Ein gescannter Artikel (Produktnummer/EAN plus optional Charge/Mindesthaltbarkeitsdatum, im konfigurierten Format) wird automatisch als neue Position mit Menge 1 angelegt, mit denselben Preisen und Rabatten wie beim Hinzufügen über den Katalog. Scannst du denselben Artikel mit derselben Charge erneut, erhöht flinkest nur die Menge der bestehenden Zeile, statt eine neue anzulegen.

Kopf-/Fußtext

Kopftext

Die Box Header-Text oberhalb der Positionen öffnet einen Rich-Text-Dialog für den Einleitungstext — Vertragstext oder Präambel, die über den Positionen gedruckt wird. Nach dem Speichern aktualisiert sich die PDF-Vorschau.

Fußtext

Die Box Footer-Text unterhalb der Positionen funktioniert genauso, für den Text unter den Positionen — etwa einen Zahlungshinweis oder AGB-Verweis.

Speichern, Finalisieren, Entwurf löschen

Rechnung abschließen

Rechnung abschließen oben rechts übergibt den Entwurf nach einer Rückfrage („Soll der Beleg finalisiert werden? Der Beleg kann danach nicht mehr bearbeitet werden.") in den Zustand einer bindenden Rechnung: flinkest vergibt die fortlaufende Belegnummer und führt dich in die Rechnungsdetails. Ab diesem Moment ist der Editor für diese Rechnung gesperrt (siehe „Gesperrter Zugriff" oben) — von der Detailseite aus versendest du die Rechnung, erfasst eine Zahlung oder stornierst sie. Eine Rechnung löst beim Abschließen keine Lagerbewegung aus, das Feld „Lager" an einer Position ist reine Zuordnung; Bestand bucht ausschließlich das Finalisieren eines Lieferscheins.

Steuerprüfung beim Abschließen

Vor der eigentlichen Nummernvergabe erzwingt flinkest nur noch, dass ein steuerbefreiter Beleg wirklich keine Zeilensteuer trägt: An allen Artikel- und Fixpreis-Positionen wird die Zeilensteuer zur Sicherheit auf 0 gesetzt, falls sie es nicht schon ist. Eine nicht steuerbefreite Rechnung geht dagegen exakt so raus, wie sie zuletzt gespeichert wurde — anders als beim aktiven Umstellen der Umsatzart (siehe „Neu-Besteuerung beim Speichern der Kopfdaten") leitet flinkest hier keine Steuersätze mehr neu aus dem Artikelstamm ab.

Abweichung seit dem Anlegen des Entwurfs. Ist der Entwurf eine Schlussrechnung aus einem Abrechnungsvorgang und haben sich die zugrunde liegenden Anzahlungen seither geändert (z. B. ist eine weitere Zahlung eingegangen), lehnt Rechnung abschließen mit der Meldung „Die Anzahlungen haben sich seit Erstellung dieses Entwurfs geändert – bitte die Abrechnungszeilen neu erzeugen" ab.

Entwurf löschen

Entwurf löschen oben rechts entfernt den Entwurf nach einer Rückfrage („Soll der Entwurf wirklich gelöscht werden?") und bringt dich zurück in die Rechnungsliste.

Serienrechnungs-Vorlage bleibt Entwurf

Dient der Entwurf als Vorlage einer laufenden Serienrechnung, steht statt Rechnung abschließen nur Vorschau — eine Vorlage muss zwangsläufig Entwurf bleiben, weil sie sonst selbst zur ausgestellten Rechnung würde und keine Belegnummer verbrauchen darf. Die eigentlichen Rechnungen der Serie entstehen automatisch aus dieser Vorlage.

Oben führt der Pfad „Rechnungen" → Belegnummer bzw. „Entwurf – Kundenname" → „Bearbeiten"; die ersten beiden Stationen sind klickbar und führen zurück zur Rechnungsliste bzw. zu den Rechnungsdetails — ein eigener „Zurück"-Button ist im Editor deshalb nicht nötig.

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Häufige Fragen

Wo ist der Speichern-Knopf für die ganze Rechnung? Es gibt keinen. Jeder Dialog speichert für sich: Empfänger, Details, Kopf-/Fußtext und jede einzelne Position schreiben ihre Änderung beim Klick auf Speichern sofort in die Rechnung, danach rechnet flinkest die Summen neu und erzeugt das PDF frisch.

Warum kann ich die Positionssumme nicht direkt eintippen? Sie wird immer aus Menge, Einzelpreis und Rabatt errechnet. Willst du einen festen Preis für einen ganzen Block, nutzt du eine Gruppe mit der Option Fixpreis (Set-Artikel) — dort trägst du Preis und Umsatzsteuer direkt an der Gruppe ein.

Wie mache ich eine Rechnung steuerfrei, etwa für eine EU-Lieferung? Öffne den Dialog Beleg Details und wähle unter Buchhaltung bei Steuerbefreiung / Reverse Charge eine der drei Umsatzarten. Wichtig: Bei einem Kunden mit Umsatzart „EU" wird das beim Anlegen nur automatisch übernommen, wenn beim Kunden zusätzlich eine gültige UID-Nummer hinterlegt ist — sonst bleibt die neue Rechnung zunächst umsatzsteuerpflichtig, und du musst die Umsatzart selbst setzen.

Ich habe die Rechnung finalisiert oder storniert und muss noch etwas ändern — geht das? Nein, in beiden Fällen ist der Editor für diese Rechnung gesperrt und leitet dich in die Detailansicht weiter. Bei einer ausgestellten Rechnung lassen sich nur noch Buchungskonto, Kostenstelle und Kostenschlüssel über die Rechnungsliste nachtragen; eine stornierte Rechnung ist auch dafür nicht mehr zugänglich. Für eine inhaltliche Korrektur bleiben eine neue Rechnung oder eine Gutschrift.

Kann ich eine einzelne Position oder eine ganze Gruppe als optional anbieten, ohne dass sie mitgerechnet wird? Ja, über den Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt — er steht sowohl im Bearbeiten-Dialog einer Position als auch im Gruppen-Dialog. Die Position bzw. Gruppe bleibt am Beleg sichtbar, ihr Betrag steht in Klammern, und sie zählt nicht in die Rechnungssumme.

Kann ich Positionen aus einer alten Rechnung übernehmen? Ja, über Weitere Optionen → Von anderem Beleg importieren. Dort suchst du den Quellbeleg, sammelst die gewünschten Positionen und entscheidest, ob die Preise 1:1 mitkommen oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die Kundenkonditionen neu berechnet werden.

Warum ändert sich das Fälligkeitsdatum von selbst, wenn ich das Belegdatum anpasse? Im Dialog Beleg Details hängen Belegdatum, „Tage netto" und „zahlbar bis" zusammen — änderst du eines davon, rechnet flinkest das Fälligkeitsdatum automatisch neu. Der gedruckte Zahlungsziel-Text passt sich dabei nicht von selbst an, den erzeugst du über das Pfeil-Symbol neben dem Textfeld neu.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Wo ist der Speichern-Knopf für die ganze Rechnung?

Es gibt keinen. Jeder Dialog speichert für sich: Empfänger, Details, Einleitungs- und Abschlusstext sowie jede einzelne Position werden beim Klick auf Speichern sofort in die Rechnung geschrieben. Danach rechnet flinkest die Summen neu und erzeugt das PDF frisch.

Warum kann ich die Summe einer Position nicht eintippen?

Die Positionssumme wird immer aus Menge, Einzelpreis und Rabatt gerechnet — deshalb ist das Feld gesperrt. Willst du eine feste Summe für einen Block, verwende eine Gruppe mit der Option Fixpreis (Set-Artikel): dort trägst du Preis und Umsatzsteuer direkt an der Gruppe ein.

Warum steht bei einer Position 0 % Umsatzsteuer?

Dann ist der ganze Beleg steuerfrei. Das passiert entweder über die Umsatzart im Dialog Beleg Details (innergemeinschaftliche Lieferung, Exportlieferung oder Bauleistung) oder weil in den Buchhaltungs-Einstellungen ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung hinterlegt ist. Nimmst du die Umsatzart wieder heraus, rechnet flinkest alle Positionen zurück auf ihren normalen Steuersatz.

Ich habe die Rechnung finalisiert und muss noch etwas ändern — geht das?

Nein. Eine ausgestellte Rechnung darf inhaltlich nicht mehr verändert werden; der Editor führt dich mit einem Hinweis in die Detailansicht. Storniere die Rechnung und schreibe eine neue, oder erstelle eine Gutschrift. Nur Buchungskonto, Kostenstelle und Kostenschlüssel lassen sich nachträglich noch setzen.

Der Barcode-Scanner legt keine Position an — woran liegt das?

Prüfe drei Dinge: Ist der Umschalter Barcodescanner an aktiv? Ist der Scanner so eingerichtet, dass er den Code zwischen zwei Rauten sendet? Und existiert die gescannte Artikelnummer im Artikelstamm? Bei einer unbekannten Artikelnummer meldet flinkest das ausdrücklich. Fehlt der Umschalter ganz, ist der Barcode-Scanner in den Beleg-Einstellungen nicht eingeschaltet.

Wie bekomme ich eine Zwischensumme mitten in die Rechnung?

Lege eine Gruppe an, ziehe die betroffenen Positionen hinein und setze in der Gruppe den Haken Zwischensumme anzeigen. Für eine Position, die angeboten, aber nicht mitgerechnet werden soll, gibt es in derselben Gruppe die Option Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt.

Kann ich Positionen aus einer alten Rechnung übernehmen?

Ja, über Weitere Optionen → Von anderem Beleg importieren. Dort suchst du den Quellbeleg, sammelst die gewünschten Positionen unten ein und entscheidest, ob die Preise 1:1 mitkommen oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die Preisvereinbarungen des Kunden neu gerechnet werden.

Was bedeutet „Das Belegdatum darf nicht früher sein als …"?

Du hast ein Belegdatum gewählt, das vor der zuletzt ausgestellten Rechnung liegt. Rechnungsnummern müssen chronologisch vergeben werden, deshalb lehnt flinkest das ab und nennt in der Meldung das früheste zulässige Datum. Trage dieses oder ein späteres Datum ein.

Warum lässt sich meine Serienrechnungs-Vorlage nicht abschließen?

Weil sie Entwurf bleiben muss: Die Vorlage darf keine Belegnummer verbrauchen, sonst würde sie selbst zur ausgestellten Rechnung. Statt Rechnung abschließen steht dort Vorschau; erzwingst du es doch, meldet flinkest „Dieser Beleg ist die Vorlage einer Serienrechnung und kann nicht finalisiert werden". Die echten Rechnungen der Serie entstehen automatisch aus der Vorlage.

Kann ich eine einzelne Position als optional anbieten, ohne dass sie mitgerechnet wird?

Ja. Öffne die Position (Artikel aus dem Katalog oder manuelle Position) zum Bearbeiten und setze unter mehr Optionen den Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt — dieselbe Markierung, die es auch bei Gruppen gibt. Die Position bleibt am Beleg sichtbar, ihr Betrag steht in Klammern und zählt nicht in die Rechnungssumme.

Wie finde ich beim Erfassen einer Charge schnell heraus, was auf Lager ist?

Hast du an der Position ein Lager gewählt, öffnet die Schaltfläche Aus Lagerbestand wählen neben dem Chargenfeld eine Liste der auf diesem Lager tatsächlich vorhandenen Chargen mit Menge und Mindesthaltbarkeitsdatum (älteste zuerst) — ein Klick übernimmt Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum, ohne dass du sie abtippen musst.

Wie hinterlege ich den Kunden für eine Rechnung?

Klicke im Rechnungs-Editor auf die Empfänger-Box (oder das Stift-Symbol daran) und wähle im Dialog Empfänger definieren unter Bestehender Kunde den gewünschten Kunden aus. flinkest übernimmt Name, „zu Handen", Straße, PLZ, Ort und Land als Rechnungs- und Lieferadresse. Ein Kunde ist Pflicht — ohne ihn lässt sich die Rechnung nicht speichern.

Ändert eine korrigierte Adresse auf der Rechnung auch den Kundenstammsatz?

Nein, nicht automatisch. Über Rechnungsadresse ändern im Empfänger-Dialog passt du die Adresse nur für diesen einen Beleg an. Willst du die Korrektur zusätzlich dauerhaft beim Kunden hinterlegen, setzt du den Haken Kundenstammsatz aktualisieren — der erscheint nur, wenn du Kunden bearbeiten darfst, und schreibt beim Speichern ausschließlich Straße, Postleitzahl, Ort und Land zurück. Name und „zu Handen" werden nie in den Kundenstamm übernommen.

Kann die Lieferadresse einer Rechnung von der Rechnungsadresse abweichen?

Ja. Setze im Empfänger-Dialog den Haken Abweichende Lieferadresse und trage die eigenen Felder ein, oder übernimm sie mit einem Klick auf Von der Rechnungsadresse übernehmen. Sind beim Kunden Standorte hinterlegt, wählst du unter Standorte dieses Kunden stattdessen direkt einen davon aus.

Warum ändert sich das Fälligkeitsdatum von selbst, wenn ich das Belegdatum anpasse?

Im Dialog Beleg Details hängen Belegdatum, „Tage netto" und „zahlbar bis" zusammen: Änderst du das Belegdatum oder die Tage netto, rechnet flinkest das Fälligkeitsdatum automatisch neu. Der auf die Rechnung gedruckte Zahlungsziel-Text passt sich dabei nicht von selbst an — den erzeugst du über das Pfeil-Symbol neben dem Textfeld neu aus den aktuellen Werten.

Wie mache ich eine Rechnung steuerfrei, etwa für eine EU-Lieferung?

Öffne den Dialog Beleg Details und wähle unter Buchhaltung bei Steuerbefreiung / Reverse Charge eine der drei Umsatzarten: Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung (EU), Ausfuhrlieferung (Drittland) oder Bauleistung (Reverse Charge, Inland). Jede davon macht den gesamten Beleg steuerfrei und rechnet alle vorhandenen Positionen neu durch. Bei „EU" wählst du zusätzlich zwischen Waren und Dienstleistungen. Wichtig: Bei einem Kunden mit Umsatzart „EU" wird diese Einstellung beim Anlegen nur automatisch übernommen, wenn beim Kunden zusätzlich eine gültige UID-Nummer hinterlegt ist — sonst bleibt die neue Rechnung zunächst umsatzsteuerpflichtig und du musst die Umsatzart selbst setzen.

Warum sind bei mir alle Rechnungen automatisch steuerfrei?

Das passiert, wenn in den Buchhaltungs-Einstellungen ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung hinterlegt ist. Dann ist jeder Beleg steuerfrei, unabhängig vom Kunden und von der im Dialog Beleg Details gewählten Umsatzart.

Kann ich den Einleitungs- oder Abschlusstext für eine einzelne Rechnung ändern?

Ja. Über den Boxen Header-Text und Footer-Text oberhalb bzw. unterhalb der Positionen öffnest du je einen Rich-Text-Editor und passt den Text für genau diese eine Rechnung an. Vorbelegt sind sie aus den Beleg-Einstellungen bzw. — falls dort hinterlegt — aus einem eigenen Text beim Kunden; die Änderung hier wirkt nur auf diesen Beleg.

Kann ich eine Position oder eine ganze Gruppe als optional anbieten, ohne dass sie mitgerechnet wird?

Ja, über den Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt — er steht sowohl im Bearbeiten-Dialog einer einzelnen Position (unter „mehr Optionen") als auch im Gruppen-Dialog. Die Position bzw. Gruppe bleibt am Beleg sichtbar, ihr Betrag steht in Klammern, in der Positionsliste erscheint die Kennzeichnung „Optional", und sie zählt nicht in Netto-, Steuer- oder Gesamtsumme der Rechnung.

Wie bilde ich einen Set-Artikel mit eigenem Pauschalpreis ab?

Lege eine Gruppe an und aktiviere darin den Haken Fixpreis (Set-Artikel, Summe wird nicht aus den Positionen berechnet). Dann bekommt die Gruppe ein eigenes Feld für Preis (netto) und Umsatzsteuer, und die Einzelpreise der enthaltenen Positionen fließen nicht mehr in die Belegsumme ein — nur der Gruppenpreis zählt. Sollen die Einzelteile am Beleg gar nicht sichtbar sein, kommt zusätzlich der Haken Positionen am Beleg verstecken dazu.

Wie übernehme ich Positionen aus einem früheren Beleg in die aktuelle Rechnung?

Über Weitere Optionen → Von anderem Beleg importieren öffnest du einen Dialog: Suche den Quellbeleg (nach Belegart und Belegnummer, optional nur beim selben Kunden), wähle die gewünschten Positionen in die Sammelliste und entscheide über den Umschalter, ob die Preise 1:1 vom Quellbeleg übernommen oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die Kundenkonditionen neu bepreist werden. Einfügen hängt die gewählten Positionen unten an die Rechnung an.

Wie erfasse ich Positionen per Barcode-Scanner auf einer Rechnung?

Ist der Barcode-Scanner in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet, findest du neben den Hinzufügen-Schaltflächen den Umschalter Barcodescanner an. Solange er aktiv ist, wertet flinkest jede Tastatureingabe als Scan aus — erkannt werden das konfigurierte, selbst-abgrenzende Format (z. B. #Artikelnummer Charge#) sowie GS1-Codes über die EAN. Ein bekannter Artikel wird sofort als neue Position angelegt bzw., bei bereits vorhandener gleicher Charge, in der Menge erhöht; ein unbekannter Wert löst eine Fehlermeldung aus.

Wie finde ich beim Erfassen einer Charge schnell heraus, was auf dem gewählten Lager tatsächlich vorhanden ist?

Hast du an einer Katalogposition mit lagergeführtem Artikel ein Lager gewählt, erscheint neben dem Chargenfeld die Schaltfläche Aus Lagerbestand wählen. Sie öffnet eine Liste der auf diesem Lager tatsächlich vorhandenen Chargen mit Menge und Mindesthaltbarkeitsdatum — älteste zuerst. Ein Klick auf eine Zeile übernimmt Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum direkt in die Position, ohne dass du sie abtippen musst.

Warum sehe ich an einer Position kein Feld für das Buchungskonto?

Das Feld Konto erscheint im Positions-Dialog nur, wenn in den Buchhaltungs-Einstellungen bei „Wer kontiert" Wir selbst eingestellt ist. Bei der Standardeinstellung „Unser Buchhalter" übernimmt die Kanzlei die Kontierung außerhalb des Editors, und das Feld fehlt komplett — Kostenstelle und Kostenschlüssel bleiben davon unabhängig immer bedienbar.

Was passiert genau, wenn ich eine Rechnung abschließe?

Über Rechnung abschließen oben rechts vergibt flinkest nach einer Rückfrage die fortlaufende Belegnummer, setzt den Status auf „Beleg" und öffnet die Detailansicht. Ab diesem Moment ist der Editor für diese Rechnung gesperrt — inhaltliche Änderungen sind nicht mehr möglich, lediglich Buchungskonto, Kostenstelle und Kostenschlüssel lassen sich an den Positionen noch nachträglich setzen. Eine Rechnung löst beim Abschließen keine Lagerbewegung aus, das bucht nur ein Lieferschein.

Ich habe eine Rechnung storniert und will noch etwas an ihren Positionen ändern — geht das?

Nein. Eine stornierte Rechnung ist genauso endgültig wie eine finalisierte und sogar strenger gesperrt: Der Editor öffnet sich für sie gar nicht erst — die Bearbeiten-Adresse führt dich sofort auf die Detailseite. Anders als bei einer bloß finalisierten Rechnung lassen sich bei einer stornierten nicht einmal Buchungskonto, Kostenstelle oder Kostenschlüssel nachträglich ändern. Für eine inhaltliche Korrektur bleibt nur eine neue Rechnung oder eine Gutschrift.

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