Angebot bearbeiten
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-04
Im Beleg-Editor baust du ein Angebot inhaltlich auf: Empfänger, Kopfdaten, Positionen und Texte. Links arbeitest du am Beleg, rechts daneben liegt die Vorschau auf das fertige PDF — genau das Dokument, das dein Kunde bekommt. flinkest erzeugt dieses PDF im Hintergrund; die Vorschaufläche bleibt deshalb ein paar Augenblicke leer, bis das Dokument da ist. Anders als bei einer Rechnung bleibt ein Angebot dauerhaft bearbeitbar: Es gibt keinen Schritt „Finalisieren", und der Editor sperrt sich nie. Denselben Editor benutzt flinkest auch für Kostenvoranschläge, Lieferscheine und Rechnungen — diese Seite beschreibt die Angebots-Sicht.

Kopfzeile
Ganz oben steht Angebot bearbeiten, rechts daneben zwei Schaltflächen:
- Angebot löschen — löscht das Angebot nach einer Rückfrage und bringt dich zurück in die Angebotsliste. Mit dem Angebot verschwinden auch seine Positionen. Rückfrage und Erfolgsmeldung sprechen dabei vom „Entwurf" — der Text ist für alle Belegarten derselbe, gemeint ist trotzdem genau dieses Angebot.
- Vorschau und senden — führt in die Angebotsdetails. Dort siehst du das fertige Dokument, versendest es per E-Mail, nimmst das Angebot an oder lehnst es ab und erstellst Folgebelege.
Warum es keine Schaltfläche zum Abschließen gibt. Ein Angebot ist von der ersten Speicherung an ein fertiger Beleg — es bekommt seine Angebotsnummer sofort und nicht erst über einen gesonderten Schritt. Den Schritt „Finalisieren", der bei Rechnungen und Lieferscheinen die Nummer vergibt und den Beleg sperrt, gibt es bei Angeboten deshalb nicht. Aufbau der Nummer, Startnummer und ein monatlicher oder jährlicher Neustart des Zählers kommen aus den Beleg-Einstellungen; Angebote haben einen eigenen Nummernkreis. Die Nummer bleibt beim Bearbeiten unverändert, auch wenn du das Belegdatum später noch änderst.
Berechtigungen. Den Editor öffnet nur, wer Angebote bearbeiten darf — ohne dieses Recht kommst du gar nicht erst hinein. Dasselbe Recht braucht auch das Löschen.
Belegvorschau
Unter der Kopfzeile liegt der Schalter Belegvorschau anzeigen. Ist er an, teilt sich der Bildschirm: links das Formular, rechts das PDF. Die Trennlinie lässt sich verschieben. Auf Tablets und Handys ist die Vorschau von vornherein ausgeblendet, damit das Formular die volle Breite bekommt.
Die Vorschau ist kein Entwurfsbild, sondern das echte Beleg-PDF aus dem Archiv. Nach jeder gespeicherten Änderung erzeugt flinkest es neu und die Vorschau aktualisiert sich — deshalb springt sie nach dem Speichern kurz um. Ein Angebot trägt dabei nie das Wasserzeichen „Entwurf"; das gibt es nur bei Belegarten, die einen Entwurfszustand kennen. Wie das Dokument aussieht — Spalten, Reihenfolge, sichtbare Blöcke — legst du im Belegdesign fest.
Das PDF entsteht nicht im Browser. flinkest baut es auf dem Server und lädt es erst danach in den Betrachter. Bis es da ist, siehst du rechts eine weiße Fläche und im Seitenzähler oben eine 0 — beim Öffnen des Editors ebenso wie nach dem Speichern. Das ist kein Fehler, sondern nur die Zeit, die das Erzeugen braucht; bei umfangreichen Belegen dauert es entsprechend länger.
Der Dateiname beim Herunterladen. Lädst du das PDF aus der Vorschau herunter, heißt die Datei nach der Angebotsnummer. Weil ein Angebot immer eine Nummer hat, entsteht hier — anders als bei einem Rechnungsentwurf — nie ein Ersatzname.
Immer aktuell. Ändert jemand anderes dasselbe Angebot, lädt der Editor es samt Vorschau von selbst nach.
Empfänger
Der erste Block zeigt links unter Adresse die Empfängeranschrift und rechts die Lieferadresse. Ein Klick auf die Box öffnet den Dialog Empfänger definieren:
- Bestehender Kunde — Pflichtfeld. Wählst du hier einen Kunden, übernimmt flinkest Name, „zu Handen", Straße, PLZ, Ort und Land als Empfänger- und Lieferadresse.
- Rechnungsadresse ändern — blendet unter Empfängeradresse die Adressfelder zum Bearbeiten ein. Änderungen betreffen nur dieses Angebot, nicht den Kundenstammsatz. Möchtest du die geänderte Anschrift auch beim Kunden hinterlegen, setze zusätzlich den Haken Kundenstammsatz aktualisieren — der erscheint nur, wenn du Kunden bearbeiten darfst, und braucht genau dieses Recht.
- Abweichende Lieferadresse — mit diesem Haken bekommst du eigene Felder für die Lieferanschrift. Von der Rechnungsadresse übernehmen füllt sie mit einem Klick. Sind beim Kunden Standorte hinterlegt, wählst du unter Standorte dieses Kunden einen davon aus, statt die Adresse zu tippen.
Speichern ist erst möglich, wenn ein Kunde gewählt ist. Hat der Kunde eine UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) hinterlegt und lehnt das EU-Register sie ab, erscheint unter dem Empfänger-Block der Hinweis „Die UID-Nummer dieses Kunden ist nicht gültig". Das ist nur ein Hinweis — er blockiert nichts und ändert an der Besteuerung des Angebots nichts.
Details
Die Box Details fasst zusammen, was gesetzt ist: Belegdatum, dazu Referenz und Umsatzart, sofern du sie ausgefüllt hast. Ein Klick öffnet den Dialog Beleg Details:
- Belegdatum — Pflichtfeld. Bei einem Angebot darfst du jedes Datum wählen; die Regel, dass eine Rechnung nicht vor der zuletzt ausgestellten datiert sein darf, gilt hier nicht.
- Angebotsgültigkeit → Gültig bis — das Datum, bis zu dem dein Angebot gilt. Der Datumswähler bietet die Schnellwahl in 2 Wochen, in 1 Monat und in 3 Monaten; früher als das Belegdatum lässt er sich nicht setzen.
- Angebotsgültigkeit → Erinnerung Tage vor Ablauf — wie viele Tage vor dem Ablauf du an dieses Angebot erinnert wirst. Der Hinweis am Feld sagt es: „Leer lassen, um den globalen Standardwert aus den Einstellungen zu verwenden". Nur wenn du hier eine Zahl einträgst, weicht dieses eine Angebot vom Wert aus den Beleg-Einstellungen ab.
- Projekt — ordnet das Angebot einem Projekt des Kunden zu.
- Buchhaltung → Exportlieferungen — hier stellst du die Umsatzart des Belegs: Innergemeinschaftliche Lieferung/Leistung, Exportlieferung oder Bauleistung. Jede dieser drei Einstellungen macht den gesamten Beleg steuerfrei. Bei der innergemeinschaftlichen Lieferung wählst du zusätzlich zwischen Waren und Dienstleistungen. Ohne Auswahl wird ganz normal mit Umsatzsteuer gerechnet.
- Anderes → Referenz — freier Text, der am Beleg erscheint (zum Beispiel eine Anfragenummer des Kunden).
- Interne Notizen — nur für euch intern. Diese Notiz erscheint nie auf dem PDF und geht nie an den Kunden.

Warum „Vor dem Finalisieren eines Angebots muss ein Gültigkeitsdatum gesetzt sein." erscheint. In den Beleg-Einstellungen lässt sich einstellen, dass ein Angebot ohne „Gültig bis" nicht gespeichert werden darf. Ist das aktiv und du lässt das Feld leer, lehnt flinkest das Speichern mit dieser Meldung am Feld ab — trotz der Formulierung schon beim ganz normalen Speichern, denn ein Angebot ist ja von Anfang an ein fertiger Beleg. Trage ein Datum ein, oder nimm die Pflicht in den Einstellungen wieder heraus.
Was aus „Gültig bis" folgt. Einmal täglich prüft flinkest alle offenen Angebote mit diesem Datum: Liegt es in der Vergangenheit, wechselt der Angebotsstatus auf abgelaufen. Nähert sich das Datum, geht eine Erinnerungs-E-Mail an den Benutzer, der das Angebot erstellt hat — genau einmal je Angebot, und zwar so viele Tage vorher, wie es hier oder in den Einstellungen steht. Bleibt das Feld leer, gibt es weder Ablauf noch Erinnerung.
Kein Leistungszeitraum, kein Zahlungsziel. Beide Blöcke fehlen im Angebot mit Absicht: Ein Angebot sagt noch nicht, wann geliefert und bis wann gezahlt wird. Diese Felder erscheinen erst im Lieferschein beziehungsweise in der Rechnung, die aus dem Angebot entsteht.
Steuerfreiheit hängt am Beleg, nicht am Kunden. Beim Anlegen übernimmt flinkest die Umsatzart einmalig vom Kunden — danach ist die Angabe in diesem Dialog maßgeblich. Ändert sich später etwas am Kunden, wird ein bestehendes Angebot dadurch nicht nachträglich anders besteuert. Änderst du die Umsatzart hier selbst, rechnet flinkest alle vorhandenen Positionen neu durch: Katalogpositionen holen sich ihren Steuersatz wieder vom Artikel, manuelle Positionen und Fixpreis-Gruppen behalten ihren Satz und werden nur bei Steuerfreiheit auf 0 gesetzt. Preis, Menge und Rabatt bleiben dabei unangetastet.
Kleinunternehmer. Ist in den Buchhaltungs-Einstellungen ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung hinterlegt, ist jeder Beleg steuerfrei — unabhängig vom Kunden und von der Umsatzart.
Einleitungstext und Abschlusstext
Über und unter den Positionen liegen die Boxen Header-Text (Einleitungstext) und Footer-Text (Abschlusstext). Beide sind beim Anlegen des Angebots aus den Beleg-Einstellungen vorbelegt; ist beim Kunden ein eigener Angebotstext hinterlegt, gewinnt dieser. Ein Klick öffnet jeweils einen Editor-Dialog, in dem du den Text für genau dieses Angebot anpasst. Ist noch kein Text da, steht in der Box „Einleitungstext hinzufügen" beziehungsweise „Abschlusstext hinzufügen".
Positionen
Der mittlere Bereich ist die Positionsliste. Rechts über der Liste schaltest du zwischen zwei Ansichten um:
- Kompakt — je Zeile Menge, Einheit, Bezeichnung und die Positionssumme.
- Erweitert — statt der Kurzzeile die Bezeichnung mit kleinen Kennzeichen für Einheit, Artikelnummer, Charge, Seriennummer, Kostenstelle, Kostenschlüssel und Buchungskonto, dazu eine Rechenzeile mit Menge, Einzelpreis (netto) und Summe. Ist ein Rabatt gesetzt, steht beim Einzelpreis der rabattierte Preis und dahinter in Klammern der Rabattbetrag.
Jede Zeile hat links einen Anfasser zum Ziehen und die Positionsnummer, rechts drei Schaltflächen: Bearbeiten, Duplizieren und Löschen. Die Reihenfolge änderst du, indem du eine Zeile am Anfasser an ihren neuen Platz ziehst — flinkest vergibt danach alle Positionsnummern neu und erzeugt das PDF frisch. Überschriften und Textzeilen bekommen dabei bewusst keine Positionsnummer, sie zählen in der Nummerierung nicht mit.
Ist noch keine Position da, steht statt der Liste der Hinweis, dass du eine der Schaltflächen darunter anklicken sollst. Diese Leiste zum Hinzufügen liegt unter der Liste:
- Katalog — öffnet die Artikelauswahl Artikel auswählen mit Kategorien, Suchfeld und Blätterleiste. Ein Klick auf einen Artikel legt die Position an und öffnet sie sofort zum Bearbeiten.
- Manuell — legt eine freie Position an, die keinen Artikel aus dem Stamm braucht.
- Weitere Optionen (Symbol mit drei Punkten) — Gruppe, Überschrift, Textposition und Von anderem Beleg importieren.
- Barcodescanner an/aus — erscheint nur, wenn der Barcode-Scanner in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet ist.
Die Positionstypen
Artikel aus dem Katalog. Der Dialog Belegposition bearbeiten zeigt oben Artikelname, Artikelnummer und Einheit, darunter die Beschreibung. Die Beschreibung kommt vom Artikel, lässt sich hier für dieses eine Angebot ändern und wird auf den Beleg gedruckt, sofern die Beschreibungsspalte im Belegdesign sichtbar ist. Unter Menge & Preis stehen Menge (Pflicht), Einzelpreis (netto), Rabatt pro Stück mit Umschalter zwischen € und % sowie die Summe — die Summe wird gerechnet und ist nicht änderbar; bei gesetztem Rabatt heißt sie „Summe abzgl. Rabatt". Ist der Artikel lagergeführt, kommt ein Feld Lager dazu. Unter Sonstiges erfasst du Chargennummer und Seriennummer, unter Buchhaltung Konto, Kostenstelle und Kostenschlüssel.
Beim Anlegen aus dem Katalog übernimmt flinkest Verkaufspreis, Steuersatz, Einheit, Beschreibung und Standardlager vom Artikel und setzt den Rabatt aus den Preisvereinbarungen des Kunden — geprüft wird in dieser Reihenfolge: Sonderpreis für genau diesen Artikel, dann Rabatt auf die Artikelkategorie, dann der generelle Kundenrabatt.
Das Feld Lager bucht nichts. Ein Angebot bewegt keinen Lagerbestand — es hält nur fest, aus welchem Lager der Artikel käme. Die tatsächliche Bestandsbuchung passiert erst beim Finalisieren eines Lieferscheins.
Manuelle Position. Hier gibst du Name (Pflicht), Artikeleinheit und Beschreibung selbst ein. Menge, Einzelpreis und Rabatt funktionieren wie oben, zusätzlich stellst du die Umsatzsteuer in Prozent selbst ein — bei einer neuen Position ist der in den Einstellungen hinterlegte Standardsatz vorbelegt. Hat der Kunde einen generellen Rabatt, wird er bei einer neuen manuellen Position vorbelegt.
Steuersatz und Steuerbetrag bleiben synchron. Der Prozentsatz ist die Vorgabe, der Steuerbetrag wird immer daraus gerechnet. Du kannst also keinen Steuerbetrag erfassen, der nicht zum Satz passt.
Gruppe. Eine Gruppe fasst mehrere Positionen zu einem Block zusammen — im Angebot besonders nützlich für Varianten und Zusatzleistungen. Du vergibst Name und Beschreibung und hast unter mehr Optionen vier Haken:
- Zwischensumme anzeigen — zeigt die Summe der Gruppe.
- Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt — die Gruppe erscheint am Beleg, fließt aber nicht in die Angebotssumme ein. Genau so bietest du eine Zusatzoption an, ohne den Angebotspreis zu erhöhen.
- Fixpreis (Set-Artikel, Summe wird nicht aus den Positionen berechnet) — dann trägt die Gruppe unter Set-Preis ihren eigenen Preis (netto) und ihre Umsatzsteuer; die Einzelpreise der enthaltenen Positionen zählen nicht mehr in die Summe.
- Positionen am Beleg verstecken — die Gruppe wird gedruckt, ihre Einzelpositionen nicht. Damit zeigst du dem Kunden einen Leistungsblock als Ganzes.
In der Liste erscheint die Gruppe als eigener Block, den du auf- und zuklappen kannst, mit der Anzahl der enthaltenen Positionen. Ist sie noch leer, steht dort „Noch keine Positionen in der Gruppe". Unten im Block liegt die Zeile Zur Gruppe hinzufügen mit Katalog und Manuell. Die Positionen einer Gruppe werden innerhalb der Gruppe eigenständig nummeriert und lassen sich dort ebenfalls per Ziehen sortieren. Ohne Fixpreis rechnet flinkest Summe, Steuer und Rabatt der Unterpositionen automatisch auf die Gruppe hoch.
Überschrift. Nur ein Feld: der Name der Überschrift. Eine Überschrift gliedert den Beleg optisch, hat keine Menge und keinen Preis und bekommt keine Positionsnummer.
Textposition. Ebenfalls ein Feld: ein freier Text zwischen den Positionen, ohne Menge, Preis und Positionsnummer.
Positionen aus einem anderen Beleg übernehmen
Über Weitere Optionen → Von anderem Beleg importieren öffnet sich ein Dialog in drei Bereichen: links die Belegliste, rechts die Positionen des angeklickten Belegs, unten die Sammelliste Gewählte Positionen. Für ein Nachfolge-Angebot an denselben Kunden ist das der schnellste Weg.
Oben filterst du nach Belegart, suchst nach Belegnummer und kannst mit Nur gleicher Kunde auf Belege desselben Kunden einschränken. Angeboten werden nur Belegarten, die du auch sehen darfst. Mit Hinzufügen wandert eine Position nach unten in die Sammelliste; dort lässt sie sich ziehen, um die Reihenfolge festzulegen, und wieder entfernen. Dieselbe Position darfst du mehrfach übernehmen.
Der Umschalter daneben entscheidet über die Preise:
- 1:1 vom Quellbeleg — Preise, Rabatte und Steuersätze kommen unverändert mit.
- Neu bepreisen — flinkest rechnet Preis, Rabatt und Steuersatz für Artikelpositionen frisch aus dem aktuellen Artikelstamm und den Preisvereinbarungen des Kunden; die Menge aus dem Quellbeleg bleibt erhalten. Für ein aufgewärmtes altes Angebot ist das die richtige Wahl.
Einfügen hängt die gewählten Positionen unten an das Angebot an. Gruppen kommen samt ihren Unterpositionen mit.
Positionen per Barcode-Scanner erfassen
Ist der Barcode-Scanner in den Beleg-Einstellungen eingeschaltet, findest du rechts neben den Hinzufügen-Schaltflächen den Umschalter Barcodescanner an / Barcodescanner aus. Solange er an ist, nimmt der Beleg alle Tastatureingaben als Scan entgegen — tippen kannst du in dieser Zeit nicht.
Der Scanner muss den Code zwischen zwei Rauten senden (#…#); steht hinter der Artikelnummer noch ein Leerzeichen und eine weitere Angabe, wird diese als Chargennummer übernommen. Ist die Artikelnummer unbekannt, erscheint eine Fehlermeldung und es wird nichts angelegt. Gibt es die Kombination aus Artikel und Charge im Angebot schon, erhöht flinkest die Menge dieser Position um 1; sonst legt es eine neue Position mit Menge 1 an — mit allen Preisen und Rabatten, die auch beim Anlegen über den Katalog gelten würden. Zwei Scans innerhalb einer Sekunde wertet flinkest als Doppelscan und ignoriert den zweiten.
Summen
Der Editor hat bewusst keine eigene Summenzeile — die Summen stehen dort, wo sie der Kunde sieht: in der Belegvorschau. flinkest rechnet sie nach jeder gespeicherten Änderung neu und speichert Netto-, Steuer- und Gesamtsumme am Angebot; von dort holt sie auch die Angebotsliste für die Spalte Summe. Gezählt werden alle Positionen der obersten Ebene; Positionen innerhalb einer Gruppe fließen über ihre Gruppe ein, und Gruppen mit dem Haken „Alternativposition" bleiben ganz außen vor. Die Umsatzsteuer wird je Steuersatz getrennt ausgewiesen. Eine Zwischensumme innerhalb des Belegs bekommst du über die Gruppen-Option Zwischensumme anzeigen.
Aktionen
Es gibt kein globales „Speichern". Jeder Dialog speichert für sich: Sobald du im Empfänger-, Details-, Text- oder Positionsdialog auf Speichern klickst, steht die Änderung im Angebot. Schließt du einen Dialog mit ungespeicherten Änderungen, fragt flinkest unter Ungespeicherte Änderungen nach, ob sie verworfen werden sollen.
Position hinzufügen. Über Katalog, Manuell oder die drei Punkte. In eine Gruppe fügst du über die Zeile Zur Gruppe hinzufügen direkt im Gruppenblock ein.
Position bearbeiten. Stift-Symbol in der Zeile. Der Dialog richtet sich nach dem Positionstyp. Speichern schreibt die Änderung sofort ins Angebot, danach werden Summen und PDF aktualisiert.
Position duplizieren. Kopier-Symbol in der Zeile. flinkest legt eine Kopie am Ende der Liste an — bei einer Gruppe samt allen Unterpositionen — und öffnet die Kopie gleich zum Bearbeiten.
Position löschen. Papierkorb-Symbol, mit Rückfrage. Löschst du eine Gruppe, verschwinden auch ihre Unterpositionen. Danach vergibt flinkest die Positionsnummern lückenlos neu.
Positionen sortieren. Zeile am Anfasser ziehen. Das gilt für die Hauptliste und innerhalb einer Gruppe.
Vorschau und senden. Schaltfläche oben rechts. Sie führt in die Angebotsdetails — der Weg zum E-Mail-Versand, zum Annehmen und Ablehnen und zum Folgebeleg. Ein Angebot bleibt auch nach dem Versand hier bearbeitbar; schickst du danach eine geänderte Fassung, geht das aktuelle PDF mit.
Angebot löschen. Schaltfläche oben rechts, mit Rückfrage. Das Angebot verschwindet samt seinen Positionen; bereits erstellte Folgebelege bleiben erhalten.
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Häufige Fragen
Wo ist der Speichern-Knopf für das ganze Angebot? Es gibt keinen. Jeder Dialog speichert für sich: Empfänger, Details, Einleitungs- und Abschlusstext sowie jede einzelne Position werden beim Klick auf Speichern sofort in das Angebot geschrieben. Danach rechnet flinkest die Summen neu und erzeugt das PDF frisch.
Warum finde ich im Angebot keine Schaltfläche zum Abschließen? Weil ein Angebot diesen Schritt nicht braucht. Es bekommt seine Angebotsnummer schon beim ersten Speichern und ist damit ein fertiger Beleg. An der Stelle, an der bei einer Rechnung „Rechnung abschließen" steht, steht beim Angebot Vorschau und senden — das führt in die Detailansicht zum Versenden.
Kann ich ein Angebot ändern, das schon beim Kunden ist? Ja. Angebote bleiben dauerhaft bearbeitbar, auch nach dem Versand — anders als eine ausgestellte Rechnung sind sie kein steuerlich bindender Beleg. Nach der Änderung erzeugt flinkest das PDF neu; die Angebotsnummer bleibt dieselbe. Denk daran, dem Kunden die neue Fassung auch zu schicken.
Was bedeutet „Vor dem Finalisieren eines Angebots muss ein Gültigkeitsdatum gesetzt sein."? In den Beleg-Einstellungen ist das Datum „Gültig bis" als Pflichtfeld eingestellt, und das Feld ist leer. Öffne den Dialog Beleg Details und trage unter Angebotsgültigkeit ein Datum ein — die Schnellwahl bietet 2 Wochen, 1 Monat und 3 Monate an. Wer die Pflicht generell nicht will, schaltet sie in den Beleg-Einstellungen ab.
Wozu ist „Erinnerung Tage vor Ablauf" gut? Damit legst du für genau dieses Angebot fest, wie viele Tage vor dem Datum „Gültig bis" du eine Erinnerungs-E-Mail bekommst. Lässt du das Feld leer, gilt der Wert aus den Beleg-Einstellungen. Die Erinnerung geht an den Benutzer, der das Angebot erstellt hat, nicht an den Kunden.
Warum gibt es im Angebot kein Zahlungsziel und keinen Leistungszeitraum? Weil ein Angebot beides noch nicht festlegt. Zahlungsfrist und Zahlungsbedingungen erfasst du erst in der Rechnung, den Leistungszeitraum beziehungsweise das Lieferdatum im Lieferschein oder in der Rechnung. Führst du das Angebot in einen dieser Belege weiter, werden die Felder dort gefüllt.
Wie biete ich eine Zusatzleistung an, ohne den Angebotspreis zu erhöhen? Lege über Weitere Optionen → Gruppe eine Gruppe an, ziehe die betroffenen Positionen hinein und setze den Haken Alternativposition. Wird nicht zur Gesamtsumme hinzugezählt. Die Gruppe erscheint dann am Angebot, zählt aber nicht in die Gesamtsumme.
Warum steht bei einer Position 0 % Umsatzsteuer? Dann ist der ganze Beleg steuerfrei. Das passiert entweder über die Umsatzart im Dialog Beleg Details (innergemeinschaftliche Lieferung, Exportlieferung oder Bauleistung) oder weil in den Buchhaltungs-Einstellungen ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung hinterlegt ist. Nimmst du die Umsatzart wieder heraus, rechnet flinkest alle Positionen zurück auf ihren normalen Steuersatz.
Kann ich Positionen aus einem alten Angebot übernehmen? Ja, über Weitere Optionen → Von anderem Beleg importieren. Dort suchst du den Quellbeleg, sammelst die gewünschten Positionen unten ein und entscheidest, ob die Preise 1:1 mitkommen oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die Preisvereinbarungen des Kunden neu gerechnet werden.