Kostenvoranschlag anlegen

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15

Diese Seite ist der erste Schritt eines neuen Kostenvoranschlags — der unverbindlichen Preisschätzung, die du einem Kunden vor der Auftragserteilung vorlegst. Das leere Formular erscheint nach einem Klick auf Neu in der Kostenvoranschlagsliste und fragt genau eine Sache ab: an wen der Kostenvoranschlag geht. Mit Speichern legt flinkest den Beleg an, vergibt sofort die Kostenvoranschlagsnummer und führt dich weiter in den Editor.

Leeres Formular für einen neuen Kostenvoranschlag mit dem Block Empfänger und der Schaltfläche auswählen

Zugriff und Anfangszustand

Die leere Maske aufrufen

Oben steht Neuer Kostenvoranschlag — und sonst nichts. Die Schaltflächen Kostenvoranschlag löschen und Vorschau und senden, die du aus Kostenvoranschlag bearbeiten kennst, erscheinen erst, wenn der Beleg existiert: Vorher gibt es nichts zu löschen und nichts zu versenden. Details, Positionen, Einleitungs- und Abschlusstext siehst du hier noch nicht, und auch die Überschrift Lieferadresse fehlt neben Adresse noch — all diese Bereiche hängen am Beleg, und den gibt es erst nach dem Speichern.

Solange nicht gespeichert wurde, entsteht nichts. Bis zum Klick auf Speichern im Dialog Empfänger definieren läuft keine einzige schreibende Anfrage: keine verbrauchte Nummer, kein Eintrag in der Liste, kein halbfertiger Beleg. Navigierst du einfach woanders hin, bleibt keine Spur zurück.

Berechtigung. Hierher kommt nur, wer Kostenvoranschläge bearbeiten darf. Ohne dieses Recht fehlt in der Liste schon die Schaltfläche Neu, und der direkte Aufruf der Adresse wird abgewiesen. Dasselbe Recht prüft flinkest beim Speichern noch einmal. Das Bearbeitungsrecht für Angebote hilft hier nicht weiter — Kostenvoranschlag und Angebot sind zwei getrennte Belegarten mit getrennten Rechten.

Belegvorschau

Unter der Kopfzeile liegt der Schalter Belegvorschau anzeigen. Er ist eingeschaltet, und rechts steht bereits der Bereich Vorschau — nur bleibt er leer: Du siehst die Bedienleiste des Anzeigeprogramms mit der Seitenzahl 0 und darunter eine weiße Fläche. Das Beleg-PDF entsteht erst mit dem ersten Speichern; vorher gibt es kein Dokument, das sich anzeigen ließe. Schaltest du die Vorschau aus, nimmt der Bereich Empfänger die volle Breite ein. Auf Tablets und Handys ist die Vorschau von vornherein ausgeblendet.

Andere Wege zum selben Ziel

Diese Seite ist nicht der einzige Weg, einen Kostenvoranschlag für einen Kunden anzulegen. Im Zeilenmenü der Kundenliste und auf der Kundenseite selbst liegt der Befehl Kostenvoranschlag erstellen — er überspringt die Empfängerabfrage komplett, legt den Beleg sofort für den bereits feststehenden Kunden an und öffnet ihn direkt im Editor. Beide Stellen verlangen dafür ebenfalls das Bearbeitungsrecht für Kostenvoranschläge. Der Unterschied: Nur über diese Seite lässt sich die Rechnungsadresse für den entstehenden Beleg schon vor der ersten Anlage abweichend setzen oder ein komplett neuer Kunde inline anlegen (siehe unten) — wer den Kunden schon „in der Hand" hat, etwa auf dessen eigener Seite, ist über den Kunden-Shortcut meist schneller.

Der Dialog „Empfänger definieren"

Bestehenden Kunden wählen

Der einzige ausgefüllte Bereich der leeren Seite heißt Empfänger. Er zeigt die Überschrift Adresse, darunter die grüne Schaltfläche auswählen und rechts oben in der Box ein Stift-Symbol. Ein Klick auf eines von beidem — oder auf die Box selbst — öffnet den Dialog Empfänger definieren, der zwei Bereiche hat: Empfänger und Lieferadresse.

Dialog Empfänger definieren mit dem Pflichtfeld Bestehender Kunde und dem Bereich Lieferadresse

Bestehender Kunde ist das Pflichtfeld und der einzige Eintrag, ohne den es nicht weitergeht. Zur Auswahl stehen deine Kunden; tippen genügt, die Liste filtert mit. Mit der Auswahl übernimmt flinkest Name, „zu Handen", Straße, Postleitzahl, Stadt und Land des Kunden — als Empfängeranschrift und als Lieferadresse. Die übernommene Anschrift steht anschließend als Kästchen unter dem Feld. Speichern bleibt gesperrt, solange kein Kunde gewählt ist — das ist die einzige Bedingung, Adressfelder, Lieferadresse und alles Weitere darfst du leer lassen.

Rechnungsadresse für diesen Beleg ändern

Rechnungsadresse ändern blendet unter Empfängeradresse die Felder Name, zu Handen, Straße, Postleitzahl, Stadt und Land zum Bearbeiten ein. Der Hinweis darunter sagt, was das bedeutet: „Änderungen an der Rechnungsadresse betreffen nur diesen Beleg, nicht den Kundenstammsatz". Kundenstammsatz aktualisieren — dieser Haken erscheint nur, wenn du auch Kunden bearbeiten darfst. Er schreibt die geänderte Anschrift — Straße, Postleitzahl, Ort und Land — nach dem Speichern zusätzlich in den Kundenstammsatz zurück. Name und „zu Handen" bleiben davon unberührt: Heißt der Kunde künftig anders, änderst du das in den Kundendetails selbst.

Abweichende Lieferadresse

Mit diesem Haken bekommst du eigene Felder für die Lieferanschrift. Von der Rechnungsadresse übernehmen füllt sie mit einem Klick. Sind Kunden-Standorte eingeschaltet, liegt am rechten Rand der Box ein Listen-Symbol; es öffnet die Lade Standorte dieses Kunden, aus der du eine hinterlegte Anschrift übernimmst, statt sie zu tippen. Gibt es keine, steht dort „Keine Standorte für diesen Kunden gefunden". Mehr dazu unter Standortdetails.

Neuen Kunden anlegen

Der Kunde ist noch gar nicht angelegt? Rechts neben dem Auswahlfeld liegt eine kleine Schaltfläche mit einem Personen-Symbol, beschriftet Neuen Kunden anlegen. Sie öffnet das Kundenformular in einem eigenen Dialog — hast du vorher schon etwas in die Suche getippt, steht das im Feld Name. Nach dem Speichern ist der neue Kunde sofort ausgewählt und seine Anschrift im Kostenvoranschlag eingetragen. Diese Schaltfläche erscheint nur, wenn du Kunden anlegen darfst; ohne dieses Recht nimmt das Auswahlfeld die volle Breite der Box ein.

Was beim Speichern passiert

Speichern legt den Kostenvoranschlag an. In einem Zug passiert dabei:

  • Die Kostenvoranschlagsnummer wird vergeben — sofort und endgültig. Ein Kostenvoranschlag durchläuft keinen Entwurfszustand; den gesonderten Schritt „Finalisieren", der bei einer Rechnung die Nummer vergibt, gibt es für diese Belegart nicht. Aufbau der Nummer, Startnummer und ein monatlicher oder jährlicher Neustart des Zählers kommen aus den Beleg-Einstellungen, und zwar aus dem eigenen Abschnitt für Kostenvoranschläge: Der Zähler ist von dem der Angebote, Lieferscheine und Rechnungen völlig unabhängig. Legen zwei Personen im selben Moment einen Kostenvoranschlag an, sperrt flinkest die Nummernvergabe kurz, damit beide zuverlässig unterschiedliche Nummern bekommen.
  • Das Belegdatum ist der heutige Tag (lokale Zeit). Ändern kannst du es anschließend im Editor im Dialog Beleg Details; anders als bei einer Rechnung darf ein Kostenvoranschlag jedes Datum tragen, auch rückdatiert — eine Untergrenze gibt es nur bei Rechnungen.
  • Der Status startet auf „offen".
  • Die Lieferadresse wird gefüllt: Hast du keine eigene erfasst, übernimmt flinkest die Empfängeranschrift.
  • Einleitungs- und Abschlusstext werden vorbelegt — aus den Standardtexten für Kostenvoranschläge in den Beleg-Einstellungen. Ist beim Kunden im Reiter Kostenvoranschlag ein eigener Text hinterlegt, gewinnt dieser. Beide Textquellen sind von denen der Angebote getrennt. Platzhalter darin, etwa der Kundenname, werden dabei einmalig durch die Werte dieses Belegs ersetzt.
  • Die Umsatzart kommt vom Kunden: Ist er als Exportlieferung oder Bauleistung geführt, ist der Kostenvoranschlag von Anfang an steuerfrei. Bei einer innergemeinschaftlichen Lieferung gilt das zusätzlich nur, wenn beim Kunden eine UID-Nummer hinterlegt ist — fehlt sie, wird trotz dieser Umsatzart ganz normal mit Umsatzsteuer gerechnet. Ab jetzt gilt die Angabe am Beleg — eine spätere Änderung am Kunden besteuert diesen Kostenvoranschlag nicht rückwirkend anders.
  • Das PDF wird erzeugt und ins Belegarchiv gelegt. Ein Kostenvoranschlag trägt dabei nie das Wasserzeichen „Entwurf".

Danach landest du automatisch im Editor. Dort kommen Positionen, Texte und die restlichen Kopfdaten dazu — beschrieben unter Kostenvoranschlag bearbeiten.

Ein Hinweis zur Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Sobald der Kunde am Beleg hängt, lässt flinkest im Hintergrund seine UID-Nummer prüfen. Kommt sie beanstandet zurück, erscheint im Editor über dem Beleg ein gelber Hinweis mit der beanstandeten Nummer. Er hält nichts auf — du kannst den Kostenvoranschlag ganz normal weiterbearbeiten und versenden. Gemeint ist er als Erinnerung, die Nummer in den Kundendetails nachzupflegen, bevor daraus eine Rechnung wird. Kunden ohne UID-Nummer werden gar nicht erst geprüft.

Kein Zahlungsziel, kein Leistungszeitraum. Beide Felder legt ein Kostenvoranschlag über Neu bewusst nicht an. Sie entstehen erst im Lieferschein beziehungsweise in der Rechnung, die du später daraus erzeugst — anders als beim Kunden-Zeilen-Shortcut (siehe oben), der zusätzlich ein Zahlungsziel setzt, das im Editor und auf dem PDF dieser Belegart aber nirgends sichtbar wird.

Das Gültigkeitsdatum wird nur vorbelegt, wenn es Pflicht ist. Ist in den Beleg-Einstellungen unter Angebotsverfolgung der Haken Gültigkeitsdatum Pflicht nicht gesetzt, bleibt Gültig bis nach dem Anlegen leer — flinkest schlägt dann kein Datum vor. Ist der Haken gesetzt, trägt flinkest sofort ein Datum ein: das Belegdatum zuzüglich der dort hinterlegten Standard-Gültigkeit in Tagen (ohne eigene Angabe 14 Tage). Der Empfänger-Dialog hat dafür kein eigenes Feld — das Datum entsteht im Hintergrund. Nachsehen und ändern lässt es sich im Editor im Dialog Beleg Details unter Kostenvoranschlagsgültigkeit. Ohne ein Gültigkeitsdatum gibt es weder den automatischen Wechsel auf „abgelaufen" noch die Erinnerungs-E-Mail vor Ablauf.

Ungespeicherte Änderungen und Abbrechen

Hast du bereits einen Kunden gewählt, aber noch nicht gespeichert, und klickst auf Schließen, fragt flinkest unter Ungespeicherte Änderungen nach, ob die Eingaben verloren gehen dürfen. Ist noch kein Kunde gewählt, schließt derselbe Button sofort, ohne nachzufragen. Zum Abbrechen genügt es aber auch, einfach woanders hinzunavigieren — solange du im Dialog nicht gespeichert hast, entsteht kein Kostenvoranschlag.

Statt neu anzulegen: kopieren. Für einen Kostenvoranschlag, der einem früheren ähnelt, ist Duplizieren im Zeilenmenü der Kostenvoranschlagsliste der schnellere Weg — die Kopie bringt alle Positionen samt Rabatten mit, bekommt eine eigene Nummer und startet wieder auf „offen".

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Häufige Fragen

Wo lege ich einen neuen Kostenvoranschlag an? In der Liste der Kostenvoranschläge oben rechts über die Schaltfläche Neu. Sie erscheint nur, wenn dein Benutzer Kostenvoranschläge bearbeiten darf. Du landest in einem leeren Formular, das zuerst nach dem Empfänger fragt. Schneller geht es über den Befehl Kostenvoranschlag erstellen im Zeilenmenü der Kundenliste: Der legt den Beleg direkt für diesen Kunden an.

Warum kann ich beim neuen Kostenvoranschlag noch keine Positionen erfassen? Weil es den Beleg noch nicht gibt. Positionen, Kopfdaten und Texte hängen alle am gespeicherten Kostenvoranschlag. Wähle im Dialog Empfänger definieren einen Kunden und klicke auf Speichern — danach öffnet sich der Editor mit allen Bereichen.

Bekommt ein neuer Kostenvoranschlag sofort eine Nummer? Ja. Anders als bei Rechnung, Lieferschein oder Gutschrift gibt es beim Kostenvoranschlag keinen Entwurf und keinen Schritt „Finalisieren": Die Nummer wird schon beim ersten Speichern vergeben und ändert sich danach nicht mehr, auch wenn du das Belegdatum später verschiebst.

Teilen sich Kostenvoranschlag und Angebot den Nummernkreis? Nein. Jede der beiden Belegarten hat ihren eigenen Nummernkreis mit eigenem Aufbau, eigener Startnummer und eigenem Zähler-Neustart; auch die Standardtexte und das Bearbeitungsrecht sind getrennt. Gemeinsam sind ihnen nur die Regeln rund um die Gültigkeit: Pflicht-Gültigkeitsdatum und Erinnerungsvorlauf stehen in den Beleg-Einstellungen nur einmal, beim Angebot, und wirken auf beide.

Mein neuer Kostenvoranschlag hat schon ein Gültigkeitsdatum, obwohl ich keins eingetragen habe. Das ist so vorgesehen, wenn in den Beleg-Einstellungen unter Angebotsverfolgung der Haken Gültigkeitsdatum Pflicht gesetzt ist. flinkest trägt dann automatisch das Belegdatum zuzüglich der dort hinterlegten Standard-Gültigkeit in Tagen ein (ohne eigene Angabe 14 Tage) — der Empfänger-Dialog hat dafür kein eigenes Feld. Ändern lässt sich das Datum danach jederzeit im Dialog Beleg Details.

Was passiert, wenn ich das Formular verlasse, ohne zu speichern? Nichts. Es wird kein Kostenvoranschlag angelegt und keine Nummer verbraucht. Erst Speichern im Dialog Empfänger definieren legt den Beleg an.

Kann ich die Anschrift nur für diesen einen Kostenvoranschlag ändern? Ja. Wähle den Kunden, klicke auf Rechnungsadresse ändern und passe die Felder an — die Änderung betrifft nur diesen Beleg. Soll sie auch beim Kunden gelten, setze zusätzlich den Haken Kundenstammsatz aktualisieren; er überträgt die Anschrift, nicht aber den Namen und „zu Handen".

Nach dem Speichern steht ein Hinweis zur UID-Nummer über dem Beleg. Dann hat die Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dieses Kunden ein negatives Ergebnis geliefert. Der Kostenvoranschlag ist trotzdem angelegt und lässt sich normal weiterbearbeiten — der Hinweis blockiert nichts. Korrigiere die Nummer bei Gelegenheit in den Kundendetails, besonders bevor aus dem Kostenvoranschlag eine steuerfreie Rechnung wird.

Meine Kostenvoranschlagsnummer springt gegenüber der Angebotsnummer. Das ist kein Fehler: Die beiden Belegarten zählen getrennt und haben nichts miteinander zu tun.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Wo lege ich einen neuen Kostenvoranschlag an?

In der Liste der Kostenvoranschläge oben rechts über die Schaltfläche Neu. Sie erscheint nur, wenn dein Benutzer Kostenvoranschläge bearbeiten darf. Du landest in einem leeren Formular, das zuerst nach dem Empfänger fragt. Schneller geht es über den Befehl Kostenvoranschlag erstellen im Zeilenmenü der Kundenliste: Der legt den Beleg direkt für diesen Kunden an.

Warum kann ich beim neuen Kostenvoranschlag noch keine Positionen erfassen?

Weil es den Beleg noch nicht gibt. Positionen, Kopfdaten und Texte hängen alle am gespeicherten Kostenvoranschlag. Wähle im Dialog Empfänger definieren einen Kunden und klicke auf Speichern — danach öffnet sich der Editor mit allen Bereichen.

Bekommt ein neuer Kostenvoranschlag sofort eine Nummer?

Ja. Anders als bei Rechnung, Lieferschein oder Gutschrift gibt es beim Kostenvoranschlag keinen Entwurf und keinen Schritt „Finalisieren": Die Nummer wird schon beim ersten Speichern vergeben und ändert sich danach nicht mehr, auch wenn du das Belegdatum später verschiebst.

Teilen sich Kostenvoranschlag und Angebot den Nummernkreis?

Nein. Jede der beiden Belegarten hat ihren eigenen Nummernkreis mit eigenem Aufbau, eigener Startnummer und eigenem Zähler-Neustart; auch die Standardtexte und das Bearbeitungsrecht sind getrennt. Gemeinsam sind ihnen nur die Regeln rund um die Gültigkeit: Pflicht-Gültigkeitsdatum und Erinnerungsvorlauf stehen in den Beleg-Einstellungen nur einmal, beim Angebot, und wirken auf beide.

Mein neuer Kostenvoranschlag hat schon ein Gültigkeitsdatum, obwohl ich keins eingetragen habe. Das ist so vorgesehen, wenn in den Beleg-Einstellungen unter Angebotsverfolgung der Haken Gültigkeitsdatum Pflicht gesetzt ist. flinkest trägt dann automatisch das Belegdatum zuzüglich der dort hinterlegten Standard-Gültigkeit in Tagen ein (ohne eigene Angabe 14 Tage) — der Empfänger-Dialog hat dafür kein eigenes Feld. Ändern lässt sich das Datum danach jederzeit im Dialog Beleg Details.

Was passiert, wenn ich das Formular verlasse, ohne zu speichern?

Nichts. Es wird kein Kostenvoranschlag angelegt und keine Nummer verbraucht. Erst Speichern im Dialog Empfänger definieren legt den Beleg an.

Kann ich die Anschrift nur für diesen einen Kostenvoranschlag ändern?

Ja. Wähle den Kunden, klicke auf Rechnungsadresse ändern und passe die Felder an — die Änderung betrifft nur diesen Beleg. Soll sie auch beim Kunden gelten, setze zusätzlich den Haken Kundenstammsatz aktualisieren; er überträgt die Anschrift, nicht aber den Namen und „zu Handen".

Woher kommen Einleitungs- und Abschlusstext des neuen Kostenvoranschlags?

Aus dem Abschnitt für Kostenvoranschläge in den Beleg-Einstellungen. Ist beim Kunden im Reiter Kostenvoranschlag ein eigener Text hinterlegt, gewinnt dieser. Beides wird beim Anlegen einmalig übernommen und lässt sich anschließend frei ändern; eine spätere Änderung der Vorlage wirkt nicht rückwirkend.

Nach dem Speichern steht ein Hinweis zur UID-Nummer über dem Beleg. Dann hat die Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dieses Kunden ein negatives Ergebnis geliefert. Der Kostenvoranschlag ist trotzdem angelegt und lässt sich normal weiterbearbeiten — der Hinweis blockiert nichts. Korrigiere die Nummer bei Gelegenheit in den Kundendetails, besonders bevor aus dem Kostenvoranschlag eine steuerfreie Rechnung wird.

Meine Kostenvoranschlagsnummer springt gegenüber der Angebotsnummer. Das ist kein Fehler: Die beiden Belegarten zählen getrennt und haben nichts miteinander zu tun.

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