Lieferscheindetails

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Video: Lieferschein unterschreiben

Die Lieferscheindetails sind die Belegakte eines einzelnen Lieferscheins: hier führst du ihn vom Entwurf zum rechtsverbindlichen Dokument, dokumentierst die Zustellung per Unterschrift, stornierst ihn im Fehlerfall und verfolgst zurück, woraus er entstanden ist und was daraus geworden ist. Anders als die Lieferscheinliste, die den Überblick über viele Lieferscheine gibt, beantwortet diese Seite die Fragen zu genau einem Beleg — Reiter für Reiter über PDF, Details, Positionen, Lagerbewegungen und Zahlungen. Diese Seite ist entlang genau dieser Fähigkeiten gegliedert: jede Überschrift erklärt, was du hier tust und warum es die Funktion gibt.

Lieferscheindetails mit PDF-Vorschau, Übersichtskarte und Reitern

Kopfbereich, Navigation und Übersichtskarte

Die Lieferscheindetails aufrufen

Ein Klick auf die Belegnummer oder den Kundennamen in der Lieferscheinliste bringt dich hierher. Links in der Kopfzeile steht „Lieferschein" mit der Belegnummer, solange der Beleg noch ein Entwurf ist, stattdessen „Entwurf" — Entwürfe sind rechtlich unverbindlich (§ 11 des Umsatzsteuergesetzes verlangt eine Nummer erst mit der Finalisierung), das macht der Titel sofort sichtbar. Die Seite öffnet, wer Lieferscheine sehen darf; ohne dieses Recht landest du gar nicht erst hier.

Übersichtskarte: die wichtigsten Kennzahlen

Rechts neben den Reitern liegt eine Karte mit den Eckdaten, die du beim Telefonat mit dem Kunden am häufigsten brauchst, ohne dafür einen Reiter zu wechseln: Belegnummer (bei einem Entwurf „Entwurf"), Betrag, Datum, der Empfänger als Link auf die Kundendetails mit Anschrift, die Lieferadresse mit ihrem Namen fett über der Anschrift (nur wenn Name oder Anschrift von der Rechnungsadresse abweichen — schon ein anderer Name reicht), der Signatur-Status — Name der unterschreibenden Person oder ein Hinweis „nicht unterschrieben" — und, wenn zutreffend, der Rechnungslauf-Status.

Bezahlt und Differenz in der Übersichtskarte

Ein Lieferschein fordert normalerweise kein Geld — die Abrechnung läuft über die Rechnung. Manche Betriebe kassieren aber direkt bei der Zustellung, etwa per Nachnahme; genau dafür zeigt die Übersichtskarte, sobald mindestens eine Zahlung am Beleg hängt, die Zeile Bezahlt mit der Summe der zugeordneten Zahlungen, darunter je nach Stand entweder Vollständig bezahlt oder Differenz mit dem noch offenen Betrag. Wie du eine Zahlung überhaupt erfasst, steht unter „Lieferschein finalisieren" und „Unterschreiben" weiter unten. Beide Zeilen siehst du nur mit der Berechtigung, Bankkonten zu sehen — ohne sie bleibt die Karte bei „Betrag" stehen, auch wenn längst eine Zahlung erfasst ist.

„Bei Lieferung bezahlt" in der Übersichtskarte

Zusätzlich zur Zeile „Bezahlt" zeigt die Karte je Zahlung, die ursprünglich an diesem Lieferschein erfasst wurde, eine eigene Zeile Bei Lieferung bezahlt mit Betrag und Datum. Der Unterschied zählt: Führst du den Lieferschein später zu einer Rechnung weiter, wandert die Zuordnung der Zahlung dorthin, „Bezahlt" zeigt am Lieferschein dann wieder einen offenen Betrag — „Bei Lieferung bezahlt" bleibt trotzdem stehen, weil sie zeigt, dass hier ursprünglich kassiert wurde. Auch diese Zeile siehst du nur mit der Berechtigung, Bankkonten zu sehen.

Rechnungslauf-Status erkennen

Wurde der Lieferschein ausdrücklich über „Im Rechnungslauf ignorieren" vom automatischen Rechnungslauf ausgenommen, zeigt die Übersichtskarte dafür die Zeile Rechnungslauf Status mit „Ignoriert". Ausführlicher siehst du denselben Zustand oben in der Kopfzeile am Fakturierungsstatus-Chip Keine Fakturierung erforderlich.

Reiter der Belegakte

Die Detailseite gliedert sich in Reiter: Beleg (PDF-Vorschau), Details, Positionen mit einem Zähler für die Anzahl der Zeilen, Lagerbewegungen ebenfalls mit Zähler (nur, wenn du den Lagerbestand sehen darfst und solange das Modul Lager unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist), Zahlungen mit Zähler und Warnfarbe bei Differenz, sowie ein Audit-Log-Reiter. Positionen, Lagerbewegungen und Zahlungen sind eigenständige Datenquellen — der Lieferschein selbst, der tatsächliche Lagerbestand und echte Zahlungsdatensätze —, keine reine Anzeige des Belegs, deshalb die getrennten Reiter. Welcher Reiter offen ist, merkt sich der Link in der Adresszeile: Ein kopierter Link führt direkt zum Reiter, der beim Absenden offen war.

Audit-Log: Änderungshistorie

Der Audit-Log-Reiter zeigt die chronologische Änderungshistorie dieses Lieferscheins — wer wann welches Feld mit Alt- und Neuwert geändert hat, dazu Business-Ereignisse wie „Beleg abgeschlossen" mit Belegnummer, Typ, Kunde und Summe. Das ist die Nachvollziehbarkeit für Support und Buchhaltung: wann wurde finalisiert, was hat sich am Status geändert.

„Zuletzt besucht" und automatische Aktualisierung

Der Lieferschein landet automatisch im „Zuletzt besucht"-Panel, damit du schnell zurückspringen kannst, wenn du dich gerade in einer anderen Ansicht befindest. Ändert jemand anderes denselben Lieferschein — etwa ein zweites Gerät, das gerade signiert, oder ein Kollege am selben Beleg —, aktualisieren sich Kopfzeile, Übersichtskarte und Details auf deinem Bildschirm von selbst, ohne dass du neu laden musst. Das gilt im Mehrbenutzer- und Mehrgerätebetrieb gleichermaßen: Wenn die Fahrer-App gerade signiert, während im Büro dieselbe Seite offen ist, zieht das Büro die Signatur automatisch nach.

Responsive Ansicht

Auf schmalen Bildschirmen — etwa wenn Fahrer oder Lager mobil nachschauen — wandert die Seitenleiste mit Übersichtskarte, Aktivitäten und Dokumenten unter den Beleg statt daneben, die Kopf-Schaltflächen kollabieren in ein Menü mit drei Punkten (nur „Per E-Mail senden" bleibt als primäre Schaltfläche stehen), und die Reiter lassen sich horizontal durchscrollen.

Aktivitäten und Dokumente in der Seitenleiste

Unter der Übersichtskarte liegen zwei weitere Panels: Aktivitäten zum Anlegen von Aufgaben zu diesem Lieferschein und Dokumente für Dateien, die daran hängen — mit Bearbeiten, Versenden und Download je Zeile. Beide Panels sind kein lieferscheinspezifischer Mechanismus, sondern derselbe generische Vorgangs- und Dateianhang-Bereich, den auch andere Detailseiten zeigen.

Reiter „Beleg" (PDF-Vorschau)

PDF-Vorschau des Lieferscheins

Der erste Reiter zeigt das Lieferschein-PDF in einer Vorschau zum Blättern, Zoomen und Suchen — genau das Dokument, das der Kunde bekommt, ohne Preise. Das gilt auch für einen noch nicht finalisierten Entwurf: Auch der lässt sich vorab exakt so prüfen, wie er später aussehen wird, erkennbar am Wasserzeichen „Entwurf". Ein stornierter Lieferschein trägt stattdessen das Wasserzeichen „storniert". Eigene Schaltflächen zum Drucken oder Herunterladen hat die Vorschau nicht; dafür gibt es Download in der Kopfzeile.

Das PDF. flinkest legt zu jedem Lieferschein ein PDF im Belegarchiv ab und erzeugt es bei jeder inhaltlichen Änderung neu; reine Statusänderungen wie das Setzen des Versand-Kennzeichens lösen bewusst keine Neuerzeugung aus. Ist der Lieferschein bereits unterschrieben, bleiben bei jeder weiteren PDF-Neuerzeugung — etwa wenn der Beleg danach storniert wird — die eingebettete Unterschrift, der Name der unterschreibenden Person und Datum und Uhrzeit der Unterschrift automatisch erhalten. Das Datum ist immer der Zeitpunkt des Unterschreibens, nicht der Zeitpunkt der Neuerzeugung; ein zweites Mal unterschreiben ist dafür nie nötig.

Lieferschein herunterladen

Die Schaltfläche Download in der Kopfzeile öffnet das PDF zum Speichern, sobald der Lieferschein finalisiert oder storniert ist. Die Datei heißt nach der Belegnummer — der Dateiname kommt immer vom Server, nie aus dem, was gerade auf der Seite steht.

Reiter „Details"

Block „Allgemein": Kernfakten des Belegs

Der Block zeigt Summe, Belegdatum, Erstellt am und Erstellt von, sobald vorhanden zusätzlich „Unterschrieben von". Ist der Lieferschein storniert, ergänzt flinkest „storniert am", „storniert von" und den Storno-Grund. Stammt der Beleg aus einer Kundenbestellung — das betrifft ausschließlich Betriebe, die das Modul Shop für Kundenbestellungen nutzen oder genutzt haben —, steht hier zusätzlich die Bestellnummer mit Datum, verlinkt zur zugehörigen Auftragsdetailseite. Ist der Lieferschein einem Projekt zugeordnet, steht im Block außerdem die Zeile Projekt mit Projektnummer, Name und dem aktuellen Projektstatus als Chip — ein Klick führt in die Projektdetails, damit du von der Lieferung direkt in das Projekt springst, zu dem sie gehört. Ohne Projekt fehlt die Zeile. Ganz unten im Block steht der Rechnungslauf-Status, „Aktiv" oder „Ignoriert".

Belegkette: Vorgänger- und Folgebeleg

Im selben Block verlinkt flinkest den Vorgängerbeleg — meist eine Auftragsbestätigung — und den Folgebeleg, meist eine Rechnung oder Gutschrift, sofern vorhanden. Damit lässt sich die gesamte Kette Angebot → Auftragsbestätigung → Lieferschein → Rechnung in beide Richtungen zurückverfolgen, ohne über die jeweiligen Listen suchen zu müssen — ein Klick auf den Link führt direkt zur Detailseite des verknüpften Belegs. Ein Link erscheint nur, wenn du die Belegart des verknüpften Belegs auch sehen darfst.

Block „Empfänger"

Der Kunde als Link auf seine Kundendetails, darunter die Rechnungsadresse.

Lieferadresse, Leistungszeitraum und Karte

Im Block „Sonstiges" steht, sofern erfasst, die Lieferadresse mit ihrem Namen fett über der Anschrift — sie kann von der Rechnungsadresse abweichen, etwa bei einer Baustelle oder Filiale —, daneben der Lieferzeitraum („Lieferdatum von – bis"), der Umsatzsteuer-Leistungszeitpunkt dieses Belegs. Sind Straße, PLZ und Ort der Lieferadresse vollständig erfasst, zeigt flinkest darunter zusätzlich eine interaktive Karte mit der Zustelladresse samt Routen-Link — praktisch für Fahrer und Disposition, um die Adresse visuell einzuordnen.

Interne Notizen

Nur vorhanden, wenn eine Notiz erfasst wurde: interne Hinweise, die nie auf dem PDF stehen und nie an den Kunden gehen.

Reiter „Positionen"

Positionen ohne Preise

Der Reiter listet alle Zeilen des Lieferscheins in der Reihenfolge des Belegs: Position, Menge, Einheit, Artikelnummer, Bezeichnung und, sofern erfasst, die Charge mit Link zur Chargenverfolgung. Einzelpreis, Rabatt, Zeilensumme und Steuersatz fehlen bewusst — sie werden für diese Belegart gar nicht erst geladen, nicht nur ausgeblendet: Ein Lieferschein weist ausschließlich aus, was geliefert wurde, nicht was es kostet. Die Abrechnung passiert über die Rechnung, die du über „Folgebeleg erstellen" aus dem Lieferschein erzeugen kannst. Ein Klick auf eine Artikelzeile führt zur Produktdetailseite, der Tab-Titel trägt die Positionsanzahl als Zähler.

Reiter „Lagerbewegungen"

Lagerbewegungen dieses Belegs

Der Reiter zeigt die Lagerbewegungen, die durch diesen Lieferschein entstanden sind: Artikel, Datum, Charge und Menge mit Richtung — unter dem Datum steht klein der Benutzer, der die Bewegung ausgelöst hat, unter der Menge das Lager. Das ist der eigentliche Bestandseffekt eines Lieferscheins: Für jede Position mit einem lagergeführten Artikel bucht flinkest beim Finalisieren einen Warenausgang — der Lieferschein ist die einzige Belegart in flinkest, die das automatisch tut. Eine Position mit Menge 0 bewegt keinen Bestand und bekommt deshalb auch keine Buchung. Schließt du einen Entwurf über „Unterschreiben" ab oder stornierst du den Lieferschein mit „Lagerbewegungen zurücksetzen", zeigt der Reiter die neuen Buchungen sofort — ohne die Seite neu zu laden. Bei einem Entwurf ist der Reiter noch leer, weil die Bewegungen erst beim Finalisieren gebucht werden; solange keine Bewegung existiert, steht dort der Hinweis „Hier erscheinen die Lagerbewegungen, die mit diesem Lieferschein gebucht wurden." Zu sehen ist der Reiter nur mit der Berechtigung, den Lagerbestand zu sehen — und nur, solange das Modul Lager unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist. Ein Spalten-Zahnrad gibt es in dieser Liste nicht.

Bestandsprüfung beim Finalisieren

Ist in den Beleg-Einstellungen die Pflicht „Artikel muss auf Lager liegen" aktiv, prüft flinkest vor jeder Buchung den verfügbaren Bestand für genau die Kombination aus Artikel, Lager und Charge der jeweiligen Position — bei einer chargenlosen Position zählt dabei nur der chargenlose Teilbestand dieses Lagers, nicht die Summe über alle Chargen hinweg. Reicht der Bestand nicht, bricht das Finalisieren mit der Meldung „nicht genug Bestand für Position #" samt Positionsnummer ab, und der Beleg bleibt Entwurf. Das verhindert, dass eine Falschlieferung oder Doppelbuchung den Lagerbestand ins Minus zieht. Unterschreitet der verfügbare Bestand nach einer erfolgreichen Buchung einen für Artikel und Lager eingerichteten Schwellenwert, löst das automatisch die hinterlegte Schwellenwert-Aktion aus — das ist eine reine Folgewirkung ohne eigenes Bedienelement auf dieser Seite.

Bei Artikeln mit der Einstellung Eindeutige Seriennummer kann das Finalisieren außerdem an einer Seriennummer scheitern, die im gewählten Lager nicht im Bestand ist — was die Meldung dann bedeutet, steht unter Lieferschein bearbeiten.

Fehlendes Lager beim Finalisieren

Ein Warenausgang braucht ein Lager, aus dem er gebucht wird — sonst stimmt der Bestand danach nicht. Solange das Modul Lager unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist, prüft flinkest deshalb vor dem Finalisieren, ob jede Position mit einem lagergeführten Artikel ein Lager trägt. Fehlt es bei einer oder mehreren Positionen, bricht das Finalisieren mit der Meldung „Kein Lager gewählt für Lagerartikel an Position …" samt den betroffenen Positionsnummern ab, bevor irgendeine Lagerbewegung gebucht wird, und der Beleg bleibt Entwurf. Das gilt genauso, wenn du einen Entwurf über „Unterschreiben" abschließt, denn dabei wird zuerst finalisiert. Abhilfe: im Lieferschein-Editor bei den genannten Positionen ein Lager wählen und erneut abschließen. Bei eingeschaltetem Modul Lager lässt sich eine Position mit Lagerartikel im Editor gar nicht erst ohne Lager speichern. Typisch für diese Meldung sind deshalb Entwürfe, die flinkest selbst angelegt hat — etwa aus einem Angebot, einer Auftragsbestätigung, einer Rechnung, einem Auftrag, aus Arbeitsberichten oder beim Duplizieren —, wenn der Artikel kein Standardlager hat; hat er eins, setzt flinkest es selbst. Ebenso kann es ältere Entwürfe treffen oder solche, die gespeichert wurden, während das Modul Lager ausgeschaltet war oder bevor der Artikel auf lagergeführt umgestellt wurde. Ist das Modul Lager ausgeschaltet, entfällt die Prüfung.

Reiter „Zahlungen"

Nur sichtbar, wenn du Bankkonten sehen darfst.

Verknüpfte Zahlungen im Reiter „Zahlungen"

Der Reiter listet jede Zahlung, die diesem Lieferschein zugeordnet ist: Transaktionsname, Quelle (Bankkonto, Kassa oder Karte samt IBAN, sofern vorhanden), Datum und Betrag — echte Zahlungsdatensätze, nicht nur ein Flag. Das ist die Herkunft der Zeilen „Bezahlt"/„Differenz" in der Übersichtskarte weiter oben. Weicht die Summe der zugeordneten Zahlungen vom Belegbetrag ab, ist der Reiter selbst mit einer Warnfarbe markiert.

Zahlung löschen oder Verknüpfung entfernen

Wer zusätzlich die Berechtigung hat, Zahlungen zu verwalten, und Lieferscheine bearbeiten darf, kann eine Zeile über das Zeilenmenü wieder entfernen. Was genau passiert, hängt von der Herkunft der Zahlung ab: Eine Zahlung, die nur über den Zahlungsdialog beim Finalisieren oder Unterschreiben erfasst wurde — etwa eine Nachnahme —, wird dabei endgültig gelöscht; sowohl die Zeile hier als auch die Zeile „Bei Lieferung bezahlt" in der Übersichtskarte verschwinden dann, weil beide dieselbe zugrundeliegende Zahlung zeigen. Eine echte, aus einer Bankbuchung importierte Zahlung wird dagegen nur wieder gelöst und landet zurück unter den offenen, noch nicht zugeordneten Bankbuchungen — die Buchung selbst bleibt bestehen. Scheitert das Löschen im Hintergrund, bleibt die Zeile stehen und du bekommst eine Fehlermeldung. Ist bei einer erfassten Zahlung nur Datum oder Kassa falsch, musst du sie nicht löschen, sondern kannst sie korrigieren.

Erfasste Zahlung bearbeiten

Wurde beim Kassieren das falsche Datum eingetragen oder die falsche Kassa erwischt, musst du die Zahlung nicht löschen und neu erfassen: Bei einer Zahlung, die über den Zahlungsdialog erfasst wurde, steht im Zeilenmenü zusätzlich Zahlung bearbeiten. Es öffnet ein Fenster mit den Feldern Konto und Zahldatum; Speichern übernimmt die Korrektur, flinkest meldet „Zahlung wurde aktualisiert" und zieht das Zahlungsdatum des Lieferscheins sowie die Kontostände des alten und des neuen Kontos automatisch nach. Bei einer Kartenzahlung lässt sich nur das Datum ändern, das Feld Konto fehlt dann. Ein Datum in der Zukunft lässt sich nicht wählen. Liegt das bisherige oder das neue Datum in einer bereits abgeschlossenen Buchungsperiode, lehnt flinkest die Änderung mit „Diese Buchungsperiode ist abgeschlossen und kann nicht mehr geändert werden." ab.

Der Dialog „Zahlung bearbeiten" mit Konto-Auswahl und Kalender für das Zahldatum

Aus einer Bankbuchung importierte Zahlungen bieten den Eintrag nicht an — sie bleiben so, wie die Bank sie geliefert hat. Den Menüpunkt sehen nur Benutzer, die Zahlungen verwalten und Lieferscheine bearbeiten dürfen.

Von einer Zahlung zum Bankkonto springen

Ein Klick auf eine Zahlungszeile mit Bankkonto-Zuordnung führt zu den Details des zugehörigen Bankkontos — der vollständige Beleg der Banktransaktion im Kontoauszug-Kontext. Zahlungen aus Kassa oder Karte haben in der Regel keine solche Zuordnung und lassen sich deshalb nicht anklicken.

Lieferschein finalisieren (Entwurf → bindender Beleg)

Lieferschein finalisieren

Solange die Unterschriftenfunktion in den Beleg-Einstellungen ausgeschaltet ist, zeigt ein Entwurf als Hauptschaltfläche Lieferschein finalisieren. Ist stattdessen die Option Zahlungserfassung am Lieferschein ausgeschaltet, öffnet ein Klick lediglich eine kurze Sicherheitsabfrage „Möchten Sie diesen Lieferschein wirklich abschließen? Er kann danach nicht mehr geändert werden." mit den Schaltflächen Ja, abschließen und Abbrechen — ohne weitere Eingabe. Ist die Zahlungserfassung dagegen eingeschaltet, öffnet derselbe Klick stattdessen den in der nächsten Sektion beschriebenen Zahlungsdialog, der die Sicherheitsabfrage gleich mit übernimmt.

Beim eigentlichen Finalisieren bucht flinkest für jede Position mit einem lagergeführten Artikel den Warenabgang aus dem gewählten Lager (siehe „Bestandsprüfung beim Finalisieren" und „Fehlendes Lager beim Finalisieren"), vergibt die Belegnummer und entscheidet automatisch über den Fakturierungsstatus: Ist der Lieferschein zu diesem Zeitpunkt schon vollständig bar oder mit Karte bezahlt, springt er sofort auf Keine Fakturierung erforderlich; hat der Kunde im Bereich Fakturierung die Fakturierungsart „Sofort nach Lieferschein", legt flinkest sofort einen Rechnungsentwurf an, finalisiert und versendet ihn automatisch — Chip Fakturiert; scheitert dabei nur der Versand (etwa weil bei einem Kunden mit E-Rechnung Angaben fehlen), bleibt die Rechnung ausgestellt, aber unversendet, und ein Warnhinweis sagt dir das (siehe unten); bei „Sammelrechnung (Rechnungslauf)" oder „Manuell" bleibt der Chip Bereit zur Fakturierung und wartet auf den Rechnungslauf — bei „Sammelrechnung (Rechnungslauf)" auf den automatischen Lauf im Rhythmus des Kunden oder einen von Hand gestarteten, bei „Manuell" nur auf einen von Hand gestarteten. Ist die Unterschriftenfunktion ausgeschaltet und am Lieferort eine E-Mail-Adresse für unterschriebene Lieferscheine hinterlegt, verschickt flinkest den finalisierten Lieferschein zusätzlich automatisch dorthin — dieselbe Adresse, die bei aktiver Unterschriftenfunktion erst beim Unterschreiben genutzt wird (siehe unten).

Diese Schaltfläche und der Zahlungsdialog stehen dir nur zur Verfügung, wenn du Lieferscheine bearbeiten darfst; fehlt dir dieses Recht, verschwindet die Hauptschaltfläche des Entwurfs komplett. Ist die Unterschriftenfunktion dagegen aktiv, ersetzt „Unterschreiben" diese Schaltfläche vollständig — dazu gleich mehr.

Wenn die Sofort-Rechnung nicht hinausgeht. Damit ein Kunde mit „Sofort nach Lieferschein" nicht unbemerkt ohne Rechnung bleibt, zeigt flinkest direkt nach dem Finalisieren einen Warnhinweis, der stehen bleibt, bis du ihn schließt. Seine Überschrift lautet „Rechnung … wurde erstellt, aber nicht versendet“ (mit der Rechnungsnummer) — bei einer Proforma-Rechnung, die keine Nummer bekommt, „Die Rechnung wurde erstellt, aber nicht versendet“; ging die E-Mail nur an einen Teil der Empfänger nicht hinaus, „Rechnung … wurde nicht an alle Empfänger versendet“. Darunter nennt „E-Mail konnte nicht gesendet werden:“ je betroffener Adresse den Grund — etwa „Keine Empfänger mit gültiger E-Mail.“, wenn beim Kunden keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, oder die Meldung zu fehlenden Angaben einer E-Rechnung —, gefolgt von „Sie können sie in der Rechnung erneut senden.“ Die Schaltfläche Rechnung öffnen führt direkt in die Rechnungsdetails, wo du die Rechnung nach dem Ergänzen der Angaben erneut versendest. Konnte flinkest die Rechnung gar nicht erst erstellen, lautet der Hinweis „Die Rechnung konnte nicht automatisch erstellt werden“ mit dem Zusatz „Der Lieferschein bleibt für den Rechnungslauf offen.“ — ohne Schaltfläche, der Lieferschein bleibt dann Bereit zur Fakturierung. Wurde die Rechnung erfolgreich verschickt, erscheint kein eigener Hinweis.

Zahlung beim Finalisieren erfassen

Mit aktivierter Option Zahlungserfassung am Lieferschein öffnet die Hauptschaltfläche eines Entwurfs den Dialog Lieferschein finalisieren mit der Checkbox Zahlung erhalten. Bleibt sie unangehakt, schließt der eine Bestätigen-Button den Lieferschein ohne Zahlung ab — inhaltlich dasselbe wie bei ausgeschalteter Zahlungserfassung. Hakst du sie an, erscheinen Erhaltener Betrag — vorbelegt mit der Belegsumme und nur dann änderbar, wenn zusätzlich Teilbeträge erlauben aktiv ist — und Zahlungsart (Bargeld oder Karte); bei Bargeld kommt das Feld Kassa dazu. Zur Wahl stehen deine eigenen Kassen und alle Kassen, die niemandem zugeordnet sind — die Kassa eines Kollegen bietet der Dialog nicht an. Steht nur eine zur Wahl, ist sie bereits eingetragen. Für die Auswahl reicht die Berechtigung Zahlungen verwalten, die du zum Erfassen ohnehin brauchst — Kassen ansehen oder Bankkonten ansehen sind dafür nicht nötig. Gibt es mehrere aktive Kassen und lässt du das Feld leer, lehnt flinkest das Bestätigen ab, statt zu raten, welche gemeint war. Gehören alle aktiven Kassen Kollegen, lehnt flinkest das Bestätigen mit „Diese Kassa ist einem anderen User zugeordnet" ab — außer du darfst Kassen bearbeiten. Der eine Bestätigen-Button finalisiert dann und erfasst in einem Zug die Zahlung — Finalisieren und Nummernvergabe dürfen nie an einer fehlenden oder fremden Kassa scheitern, deshalb prüft flinkest die Zahlungsdaten vollständig, bevor die Belegnummer vergeben wird.

Der Dialog „Lieferschein finalisieren" mit der Checkbox „Zahlung erhalten"

Zum Erfassen der Zahlung brauchst du zusätzlich die Berechtigung, Zahlungen zu verwalten — fehlt sie, geht der Klick direkt in den zahlungslosen Finalisierungspfad, ohne dass du den Dialog je siehst. Eine erfasste Zahlung geht dabei serverseitig in derselben Transaktion wie die Nummernvergabe durch: Scheitert die Zahlungsprüfung (etwa Betrag unter einem Cent), bleibt der Beleg unverändert Entwurf, statt eine Belegnummer „zu verbrennen".

Unterschreiben (Sign)

Unterschreiben

Ist die Unterschriftenfunktion in den Beleg-Einstellungen aktiviert, ersetzt Unterschreiben die Hauptschaltfläche eines Entwurfs vollständig — für einen Entwurf gibt es dann keinen „nur finalisieren, ohne Unterschrift"-Weg mehr. Bei einem bereits finalisierten Lieferschein bleibt „Unterschreiben" zusätzlich zu den übrigen Schaltflächen sichtbar, solange er noch nicht unterschrieben ist.

Der Dialog Unterschreiben ist in beiden Fällen derselbe, zweistufig: Zuerst trägst du den Namen der unterschreibenden Person ein — Pflichtfeld, Weiter zur Unterschrift bleibt bis dahin deaktiviert. Ist zusätzlich die Option Zahlungserfassung am Lieferschein aktiv und der Beleg noch nicht vollständig bezahlt, erscheint direkt darunter derselbe Umschalter Zahlung erhalten mit denselben Feldern wie beim Finalisieren (Betrag, Zahlungsart, ggf. Kassa — das Feld Kassa erscheint hier erst ab zwei Kassen, eine einzige verwendet flinkest ohne Auswahl; auch hier reicht dafür die Berechtigung, Zahlungen zu verwalten) — ist der Beleg schon vollständig bezahlt, fehlen diese Felder komplett. Weiter zur Unterschrift übernimmt Name und Zahlungsdaten und wechselt zum Unterschriftenfeld; dort unterschreibt die Person mit Maus, Finger oder Stift, Zurück springt einen Schritt zurück, falls die Unterschrift misslingt, und Unterschreiben schließt den Dialog ab.

Bei einem Entwurf löst „Unterschreiben" im Hintergrund zuerst das Finalisieren aus — mit der eingegebenen Zahlung, falls vorhanden — und direkt danach das eigentliche Unterschreiben: ein einziger, ununterbrochener Vorgang im selben Dialog. Schlägt das Finalisieren fehl, bleibt die bereits gezeichnete Unterschrift erhalten, du musst nicht neu zeichnen. Bei einem bereits finalisierten, noch unbezahlten Lieferschein erfasst flinkest zuerst die eingegebene Zahlung und unterschreibt danach; ist der Beleg schon vollständig bezahlt, geht es direkt vom Namen zur Unterschrift, ohne Zahlungsschritt. Die Zahlungsentscheidung muss in jedem Fall vor der eigentlichen Unterschrift feststehen, weil flinkest unmittelbar nach der Unterschrift den Fakturierungsstatus entscheidet (siehe „Lieferschein finalisieren" für die drei möglichen Chips) — eine erst danach erfasste Zahlung könnte eine bereits automatisch verschickte Rechnung nicht mehr zurücknehmen.

Was nach der Unterschrift im Hintergrund passiert. Sobald die Unterschrift gespeichert ist, meldet flinkest „Erfolgreich unterschrieben" und schließt den Dialog — du wartest nicht auf den Mailversand. Kurz danach erledigt flinkest im Hintergrund den Rest: Es verschickt das unterschriebene PDF an die hinterlegten Adressen (siehe unten) und entscheidet über die Fakturierung; hat der Kunde die Fakturierungsart „Sofort nach Lieferschein", entsteht dabei die Rechnung samt ihrem Mailversand. Deshalb springt der Fakturierungsstatus-Chip erst auf Fakturiert, und der Link auf die Rechnung im Reiter „Details" sowie das Kennzeichen Per E-Mail versendet erscheinen erst, wenn dieser Schritt erledigt ist — nicht schon im Moment des Unterschreibens. Geht dabei alles glatt, bekommst du keine eigene Meldung. Braucht die Sofort-Rechnung deine Aufmerksamkeit, bekommst du — der angemeldete Benutzer, der das Unterschreiben ausgelöst hat, nicht die unterschreibende Person — eine Benachrichtigung — anders formuliert als der Hinweis beim Finalisieren und ohne Gründe je Adresse:

  • Konnte flinkest die Rechnung gar nicht erstellen: „Die Rechnung konnte nicht automatisch erstellt werden" mit dem Zusatz „Lieferschein #…: Der Lieferschein bleibt für den Rechnungslauf offen." Der Lieferschein bleibt dann Bereit zur Fakturierung.
  • Wurde die Rechnung erstellt, ging aber nicht oder nicht an alle Empfänger hinaus: „Rechnung … wurde erstellt, aber nicht an alle Empfänger gesendet" mit „Sie können sie in der Rechnung erneut senden." und der Schaltfläche Rechnung öffnen, die direkt in die Rechnungsdetails führt.
  • Scheitert der Hintergrundschritt insgesamt: „Der unterschriebene Lieferschein konnte nicht verarbeitet werden".

Nach dem Speichern ist die Unterschrift Teil des PDFs und lässt sich nicht mehr entfernen oder ersetzen. Unter der Unterschrift steht der Name der unterschreibenden Person mit Datum und Uhrzeit des Unterschreibens, etwa „Maria Muster am 11.06.2026 14:30" — damit ist auf dem Beleg festgehalten, wann genau übergeben wurde; im Belegdesign lässt sich das Datum über Datum der Unterschrift anzeigen ausblenden. Ist am Lieferschein eine Bestellung hinterlegt, schließt flinkest sie mit der Unterschrift automatisch ab. Ist am Lieferort oder beim Kunden eine eigene E-Mail-Adresse für unterschriebene Lieferscheine hinterlegt, verschickt flinkest das unterschriebene PDF im erwähnten Hintergrundschritt automatisch dorthin. Kommt die Mail an eine dieser Adressen nicht an, meldet flinkest das nicht eigens — ob sie hinausging, siehst du am Kennzeichen Per E-Mail versendet und im E-Mail-Verlauf.

Der Dialog „Unterschreiben" mit Name der unterschreibenden Person und Signaturfeld

Wer die Schaltfläche sieht. Unterschreiben braucht die eigene Berechtigung dafür; auf einem Entwurf zusätzlich die Berechtigung, Lieferscheine zu bearbeiten, weil dabei zuerst finalisiert wird. Fehlt bei aktiver Unterschriftenfunktion die Berechtigung zum Unterschreiben, verschwindet die Hauptschaltfläche eines Entwurfs komplett — es gibt dann von dieser Seite aus keinen sichtbaren Weg mehr, ihn abzuschließen.

Unterschrift unterwegs. Lieferscheine aus der Kommissionierung von Shop-Bestellungen lässt der Fahrer direkt beim Kunden in Meine Touren unterschreiben.

Stornieren

Lieferschein stornieren

Die Kopf-Schaltfläche Lieferschein stornieren steht nur bei bereits finalisierten Lieferscheinen zur Verfügung und öffnet den Dialog Lieferschein stornieren: Oben trägst du unter „Grund / Kommentar" ein, warum storniert wird — freiwillig, aber für die Nachvollziehbarkeit wichtig, der Text erscheint danach im Reiter „Details" als Storno-Grund. Darunter entscheidest du mit dem Kästchen Lagerbewegungen zurücksetzen (standardmäßig angehakt), ob die beim Finalisieren gebuchten Lagerabgänge als Zugang zurückgebucht werden. Bereits verbrauchte oder weiterverkaufte Ware wird dadurch nicht automatisch korrigiert — die Rückbuchung erhöht schlicht den Lagerbestand wieder um die ursprünglich ausgebuchte Menge.

Der Dialog „Lieferschein stornieren" mit Grund/Kommentar-Feld und der Option, Lagerbewegungen zurückzusetzen

Der Lieferschein wird dabei nicht gelöscht, sondern auf den Status „storniert" gesetzt und behält seine Belegnummer dauerhaft — der Nummernkreis zählt finalisierte und stornierte Lieferscheine mit, eine Nummer wird nie ein zweites Mal vergeben (§ 11 Umsatzsteuergesetz). Grund, Benutzer und Zeitpunkt werden festgehalten, das PDF wird mit dem Wasserzeichen „storniert" neu erzeugt — eine bereits vorhandene Unterschrift bleibt dabei samt Name und Unterschriftszeitpunkt automatisch erhalten. Ein stornierter Lieferschein ist danach eingefroren: Unterschreiben, Mailversand, Folgebeleg-Erstellung, „Bei Lieferanten bestellen" sowie E-Mail Historie und „Im Rechnungslauf ignorieren" stehen nicht mehr zur Verfügung, im Kopfmenü bleiben nur noch Download und Duplizieren. Ein Zustand geht dabei immer nur in eine Richtung — Entwurf → finalisiert → storniert, es gibt keinen Weg zurück, auch nicht für Administratoren. Wer einen finalisierten Lieferschein wieder als Entwurf braucht, storniert ihn und dupliziert die Kopie.

Stornieren braucht die eigene Berechtigung dafür; ohne sie taucht die Schaltfläche gar nicht erst auf. Bei einem Entwurf oder einem bereits stornierten Lieferschein ist Stornieren serverseitig gesperrt — es meldet „Nur finalisierte Belege können storniert werden."

Bearbeiten und Löschen (nur Entwurf)

Einen Entwurf bearbeiten

Die Schaltfläche Bearbeiten steht nur bei Entwürfen zur Verfügung und führt zum Lieferschein-Editor — Entwürfe sind der einzige inhaltlich änderbare Zustand eines Lieferscheins. Dafür brauchst du die Berechtigung, Lieferscheine zu bearbeiten.

Einen Entwurf löschen

Löschen im Menü mit den drei Punkten steht ebenfalls nur bei Entwürfen zur Verfügung, nach einer Rückfrage „Soll der Beleg wirklich gelöscht werden?". Ein finalisierter oder stornierter Lieferschein lässt sich dagegen grundsätzlich nicht löschen — die Belegnummer ist einmalig vergeben und darf nicht verschwinden, dafür gibt es das Storno. Scheitert das Löschen im Hintergrund an einem Serverfehler, bleibt der Beleg unangetastet stehen, statt dich stillschweigend zur Liste weiterzuleiten.

Belegkette: Duplizieren und Folgebeleg erstellen

Lieferschein duplizieren

Duplizieren steht bei finalisierten und stornierten Lieferscheinen zur Verfügung, im Kopfmenü. Zuvor fragt ein kurzer Dialog mit dem Haken Preise & Rabatte für die aktuellen Kundendaten neu berechnen (Standard: aus), ob die Positionen unverändert vom Quelllieferschein übernommen werden oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die aktuellen Preisvereinbarungen des Kunden neu berechnet werden sollen — bei einer manuellen Position ohne Artikel wird dabei nur der generelle Kundenrabatt frisch angewendet, der Einzelpreis bleibt wie im Quelllieferschein. Sichtbar wird das nur an der internen Summe in der Übersichtskarte, denn der Lieferschein selbst zeigt nie Preise. Danach legt flinkest eine Kopie als neuen Entwurf mit heutigem Belegdatum an, übernimmt alle Positionen samt ihrem Lager und öffnet die Kopie sofort zur Bearbeitung. Die Kopie ist immer ein Entwurf — direkt abgeschlossen lässt sich ein Lieferschein nicht kopieren, denn Lagerprüfung und Lagerbuchung laufen nur beim Finalisieren; der Bestand bewegt sich also erst, wenn du die Kopie selbst abschließt. Eine am Ursprungsbeleg erfasste Zahlung wird dabei nicht mitkopiert — der neue Entwurf startet ohne Zahlungshistorie.

Folgebeleg erstellen: Rechnung oder Gutschrift

Nur bei finalisierten Lieferscheinen und je nachdem, ob du Rechnungen bzw. Gutschriften bearbeiten darfst, stehen im Kopfmenü Rechnung erstellen und Gutschrift erstellen zur Verfügung — der eigentliche Kernschritt Lieferung → Abrechnung. Beide zeigen zuerst denselben Dialog mit dem Haken Preise & Rabatte für die aktuellen Kundendaten neu berechnen wie beim Duplizieren. Bestätigen legt einen neuen Entwurf des Zielbelegs an, verknüpft ihn mit diesem Lieferschein als Vorgänger und navigiert dich sofort in dessen Bearbeitung; der Quell-Lieferschein selbst wechselt dabei auf den Fakturierungsstatus Fakturiert und zeigt den Folgebeleg danach im Reiter „Details". War am Lieferschein bereits eine Zahlung erfasst — etwa eine Nachnahme bei der Zustellung —, wandert sie beim Erstellen einer Rechnung automatisch mit: Die Rechnung gilt sofort als (bei einem Teilbetrag: teilweise) bezahlt, der Lieferschein selbst fällt in der Übersichtskarte auf „offen" zurück, die Zeile „Bei Lieferung bezahlt" bleibt am Lieferschein trotzdem stehen. Bei „Gutschrift erstellen" bleibt eine erfasste Zahlung dagegen unverändert am Lieferschein.

Im Dialog stehen bei beiden Zielen außerdem zwei Kästchen, die es beim Duplizieren nicht gibt: Referenz zum Ausgangsbeleg drucken (Standard: an) druckt auf dem neuen Beleg den Verweis auf diesen Lieferschein mit Nummer und Datum — ohne Haken entfällt nur dieser Andruck, verknüpft bleiben die beiden Belege trotzdem. Leistungszeitraum übernehmen übernimmt den Lieferzeitraum dieses Lieferscheins auf den neuen Beleg. Bei Rechnung erstellen ist es vorangehakt: Der Zeitraum der Lieferung ist genau der Leistungszeitraum, den die Rechnung angeben muss. Bei Gutschrift erstellen ist es aus — ohne Haken startet die Gutschrift ohne diesen Zeitraum. Du kannst den Haken in beiden Fällen vor dem Bestätigen umstellen.

Warnung vor doppelter Verrechnung

Wurde dieser Lieferschein schon einmal abgerechnet, fragt flinkest bei Rechnung erstellen zuerst nach, bevor der Dialog erscheint: Die Rückfrage Lieferschein bereits verrechnet nennt die vorhandenen Rechnungen mit Nummer — eine noch nicht finalisierte als „(Entwurf vom …)" — und will wissen, ob wirklich eine weitere Rechnung entstehen soll. Erst Ja, Rechnung erstellen führt weiter, Abbrechen lässt alles, wie es ist. Das verhindert, dass dieselbe Lieferung zweimal in Rechnung gestellt wird — etwa weil der Lieferschein schon in einer Sammelrechnung aus dem Rechnungslauf steckt, die auch mitgezählt wird. Stornierte Rechnungen und Gutschriften zählen nicht mit. Vor Gutschrift erstellen gibt es diese Rückfrage grundsätzlich nicht. Ist noch keine Rechnung vorhanden, öffnet sich der Dialog sofort ohne Rückfrage.

Alternativpositionen beim Erstellen einer Rechnung

Hat der Lieferschein Alternativpositionen — optionale Positionen, die meist schon beim Wandeln aus einem Angebot entstehen —, zeigt ausschließlich der Dialog Rechnung erstellen dafür eine zusätzliche Auswahl-Sektion mit einer Checkbox je Alternativposition, standardmäßig abgewählt; nur angehakte Positionen landen auf der neuen Rechnung. Bei Gutschrift erstellen fehlt diese Auswahl, dort werden alle Positionen einschließlich der Alternativpositionen unverändert übernommen — eine Gutschrift kopiert immer alles, während eine Rechnung als finales Dokument Alternativpositionen nur bewusst übernehmen darf. Eine Alternativposition lässt sich nur vor dem Finalisieren des Ursprungsbelegs anlegen, danach sperrt flinkest neue Positionen an bereits finalisierten Lieferscheinen.

Rechnungslauf-Ausschluss

Im Rechnungslauf ignorieren

Ist ein einzelner finalisierter Lieferschein ein Sonderfall, der nicht über den automatischen Rechnungslauf abgerechnet werden soll — etwa weil er manuell geprüft oder mit Sonderkonditionen verrechnet wird —, öffnet Im Rechnungslauf ignorieren im Drei-Punkte-Menü den gleichnamigen Dialog mit einer Beleg-Auswahl, vorbelegt mit diesem Lieferschein, und einem freien Notizfeld.

Der Dialog „Im Rechnungslauf ignorieren" mit Beleg-Auswahl und Notizfeld

Speichern & Schließen legt die Ausnahme an und setzt den Fakturierungsstatus-Chip in der Kopfzeile sofort auf Keine Fakturierung erforderlich — der Lieferschein taucht danach im automatischen Lauf nicht mehr auf. Öffnest du den Dialog erneut, zeigt er stattdessen zusätzlich Ausnahme löschen, um die Entscheidung rückgängig zu machen, sobald der Beleg doch regulär verrechnet werden soll; der Chip springt danach zurück auf Bereit zur Fakturierung. Dafür brauchst du beide Berechtigungen, den Rechnungslauf auszuführen und Rechnungen zu bearbeiten. Details zur Liste dieser Ausnahmen stehen unter Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf.

Bestellung bei Lieferanten

Bei Lieferanten bestellen

Die Schaltfläche Bei Lieferanten bestellen im Kopfmenü führt zur eigenen Seite Bei Lieferanten bestellen, auf der flinkest für fehlende Artikel dieses Lieferscheins automatisch Bestell-Mails je Lieferant zusammenstellt — ohne dass du den Beleg verlassen und die fehlenden Positionen erst zusammensuchen musst. Sie erscheint nur, wenn diese Funktion in den Beleg-Einstellungen aktiviert ist und du Lieferscheine bearbeiten darfst, und nur bei finalisierten Lieferscheinen.

Versand per E-Mail

Per E-Mail senden

Die Schaltfläche Per E-Mail senden öffnet den Mail-Dialog; sie erscheint nur bei finalisierten, nicht stornierten Lieferscheinen und nur mit der Berechtigung, Belege zu versenden. Hat die Lieferadresse eine eigene E-Mail-Adresse, wird daraus ein kleines Menü mit beiden Empfängern — Kontakt und Lieferort.

Betreff und Nachricht sind mit den Vorlagen aus den Beleg-Einstellungen vorbelegt; der Betreff ist Pflicht, die Nachricht darf auch leer bleiben. Empfänger lassen sich ergänzen — sie bekommen alle dieselbe Mail und sehen einander in der Empfängerzeile —, Dateien per Ziehen und Ablegen anhängen, einzeln bis 25 MB. Sind für euren Betrieb mehrere E-Mail-Konten aktiv und darfst du den Absender ändern, wählst du im Feld Absenderkonto, über welches genau diese Nachricht hinausgeht. Ganz oben in der Anhang-Liste steht immer ein fester, nicht abwählbarer Eintrag mit dem Namen des Lieferschein-PDFs — bei bereits unterschriebenem Beleg des unterschriebenen PDFs —, erkennbar am Schloss-Symbol: Der Beleg wird ohnehin immer mitgeschickt. Über Bestehendes Dokument wählen öffnest du zusätzlich ein Auswahlfenster mit bereits vorhandenen Dateien in zwei Gruppen — zentral hinterlegte Dokumentvorlagen wie AGB oder Briefpapier, und Dokumente, die im Panel „Dokumente" bereits an diesem Lieferschein hängen; das ohnehin fest mitgeschickte PDF steht dort nicht noch einmal zur Auswahl.

Der Dialog „Per E-Mail senden" mit dem fest mitgeschickten Beleg-PDF ganz oben, Empfänger, Betreff, Nachricht und Anhang-Bereich

Kommen die zusätzlichen Anhänge zusammen auf mehr als 22 MB, warnt ein Hinweis über der Ablagefläche samt Gesamtgröße, dass der Mailanbieter die Mail möglicherweise ablehnt — das Lieferschein-PDF ist darin noch nicht eingerechnet. Der Hinweis sperrt nichts. Senden bleibt dagegen gesperrt, solange eine Adresse in Empfänger, CC oder BCC ungültig ist, und ebenso, wenn für euren Betrieb noch gar kein E-Mail-Konto verbunden ist — dann steht oben im Dialog der Hinweis „Mail kann nicht gesendet werden: Es ist noch kein E-Mail-Konto verbunden. …" Das Konto verbindest du unter Einstellungen → Konnektoren → E-Mail-Konten.

Rückmeldung beim Versand. flinkest verschickt eine gemeinsame Mail an alle Empfänger, samt CC und BCC. Geht die Mail hinaus, meldet flinkest Erfolg, der Dialog schließt sich und der Beleg trägt danach in der Kopfzeile das Kennzeichen Per E-Mail versendet — ein Klick darauf öffnet den E-Mail-Verlauf, wenn dein Benutzer das E-Mail-Protokoll sehen darf; denselben Einstieg bietet zusätzlich E-Mail Historie im Drei-Punkte-Menü. Scheitert der Versand, meldet flinkest „E-Mail konnte nicht gesendet werden", der Dialog bleibt mit deinen Eingaben geöffnet, es wird kein Kennzeichen gesetzt, und du kannst es sofort erneut versuchen. Weil es nur eine gemeinsame Mail gibt, gilt das Ergebnis immer für alle Adressen zugleich.

Kopie an weitere Empfänger: CC und BCC

Ein Lieferschein soll oft nicht nur an den Kunden gehen, sondern zur Kenntnis auch an jemand anderen — etwa an die Baustellenleitung, das Lager des Kunden oder deine eigene Buchhaltung. Ein Klick auf CC / BCC rechts neben dem Empfängerfeld blendet dafür die Zeilen CC und BCC ein, mit derselben Adress-Eingabe samt Vorschlägen wie beim Empfänger. CC-Empfänger sind für alle sichtbar, die die Mail bekommen; BCC-Empfänger bekommen dieselbe Mail, ohne dass die anderen davon erfahren — das Fragezeichen neben den beiden Beschriftungen erklärt den Unterschied auch direkt im Dialog. Weil Empfänger und CC einander sehen, gehört jede Adresse, die der Kunde nicht sehen soll, ins BCC.

Ein erneuter Klick auf CC / BCC klappt die beiden Zeilen wieder zu und leert sie dabei — was du nicht mehr siehst, geht auch nicht mit. Eine ungültige Adresse in CC oder BCC sperrt Senden genauso wie eine ungültige Empfängeradresse. Sind in den Beleg-Einstellungen unter Kopie des Beleges senden Kopie-Empfänger hinterlegt, bekommen sie eine Blindkopie — zusätzlich zu deinen eigenen BCC-Adressen, nicht an deren Stelle; eine mehrfach eingetragene Adresse bekommt die Mail nur einmal.

Auch unterwegs

Die mobilen Apps (iOS/Android) zeigen im Tab Lieferscheine denselben Beleg in einer vergleichbaren Detailansicht, ergänzt um eine Offline-Bearbeitungsmöglichkeit für noch nicht synchronisierte oder als Entwurf gespeicherte Lieferscheine. Preise bleiben auch dort ausgeblendet.

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Häufige Fragen

Warum zeigt der Lieferschein keine Preise? Das ist Absicht: Ein Lieferschein weist aus, was geliefert wurde, nicht was es kostet. Weder in flinkest noch auf dem PDF stehen Einzelpreise, Rabatte oder Steuersätze. Die Abrechnung passiert über die Rechnung, die du über „Folgebeleg erstellen" aus dem Lieferschein erzeugen kannst.

Bucht das Finalisieren wirklich den Lagerbestand aus? Ja, für jede Position mit einem Artikel, der Lagerführung aktiviert hat — ausgenommen Positionen mit Menge 0, die keinen Bestand bewegen. Der Lieferschein ist die einzige Belegart in flinkest, die beim Finalisieren automatisch einen Lagerabgang bucht; die Bewegungen stehen danach im Reiter „Lagerbewegungen". Ein Storno mit angehaktem „Lagerbewegungen zurücksetzen" macht das rückgängig.

Warum sehe ich keine Schaltfläche „Lieferschein finalisieren" mehr, sondern nur „Unterschreiben"? Weil in den Beleg-Einstellungen die Unterschriftenfunktion aktiviert ist. Sobald das der Fall ist, ersetzt „Unterschreiben" die Finalisieren-Schaltfläche vollständig — ein Entwurf lässt sich dann nur noch abschließen, indem er gleichzeitig unterschrieben wird. Fehlt dir zusätzlich die Berechtigung zum Unterschreiben, verschwindet auch diese Schaltfläche, und es gibt von dieser Seite aus keinen Weg mehr, den Lieferschein abzuschließen.

Was bedeuten die Chips „Fakturiert", „Bereit zur Fakturierung" und „Keine Fakturierung erforderlich"? Sie zeigen den Fakturierungsstatus eines finalisierten Lieferscheins. „Bereit zur Fakturierung" heißt, er wartet auf den nächsten Rechnungslauf. „Fakturiert" heißt, es gibt bereits eine daraus erstellte Rechnung oder Gutschrift. „Keine Fakturierung erforderlich" heißt, er ist bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt oder wurde ausdrücklich über „Im Rechnungslauf ignorieren" ausgenommen.

Bekommt ein stornierter Lieferschein seine Nummer wieder frei? Nein. Der stornierte Lieferschein behält seine Belegnummer, und der Zähler zählt ihn mit — dieselbe Nummer wird nie ein zweites Mal vergeben. Das verlangt § 11 des Umsatzsteuergesetzes für die fortlaufende Belegnummer.

Warum taucht mein Lieferschein nicht im Rechnungslauf auf? Entweder ist er noch ein Entwurf, sein Fakturierungsstatus ist bereits „Fakturiert" oder „Keine Fakturierung erforderlich", oder du hast ihn ausdrücklich über „Im Rechnungslauf ignorieren" ausgenommen. Details dazu stehen unter Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Warum zeigt der Lieferschein keine Preise?

Das ist Absicht: Ein Lieferschein weist aus, was geliefert wurde, nicht was es kostet. Weder in flinkest noch auf dem PDF stehen Einzelpreise, Rabatte oder Steuersätze. Die Abrechnung passiert über die Rechnung, die du über „Folgebeleg erstellen" aus dem Lieferschein erzeugen kannst.

Bucht das Finalisieren wirklich den Lagerbestand aus?

Ja, für jede Position mit einem Artikel, der Lagerführung aktiviert hat — ausgenommen Positionen mit Menge 0, die keinen Bestand bewegen. Der Lieferschein ist die einzige Belegart in flinkest, die beim Finalisieren automatisch einen Lagerabgang bucht; die Bewegungen stehen danach im Reiter „Lagerbewegungen". Ein Storno mit angehaktem „Lagerbewegungen zurücksetzen" macht das rückgängig.

Bekommt ein stornierter Lieferschein seine Nummer wieder frei?

Nein. Der stornierte Lieferschein behält seine Belegnummer, und der Zähler zählt ihn mit — dieselbe Nummer wird nie ein zweites Mal vergeben. Das verlangt § 11 des Umsatzsteuergesetzes für die fortlaufende Belegnummer.

Warum taucht mein Lieferschein nicht im Rechnungslauf auf?

Entweder ist er noch ein Entwurf, sein Fakturierungsstatus ist bereits „Fakturiert" oder „Keine Fakturierung erforderlich", oder du hast ihn ausdrücklich über „Im Rechnungslauf ignorieren" ausgenommen. Details dazu stehen unter Ignorierte Lieferscheine im Rechnungslauf.

Warum sehe ich keine Schaltfläche „Lieferschein finalisieren" mehr, sondern nur „Unterschreiben"?

Weil in den Beleg-Einstellungen die Unterschriftenfunktion aktiviert ist. Sobald das der Fall ist, ersetzt „Unterschreiben" die Finalisieren-Schaltfläche vollständig — ein Entwurf lässt sich dann nur noch abschließen, indem er gleichzeitig unterschrieben wird. Fehlt dir zusätzlich die Berechtigung zum Unterschreiben, verschwindet auch diese Schaltfläche, und es gibt von dieser Seite aus keinen Weg mehr, den Lieferschein abzuschließen.

Was bedeuten die Chips „Fakturiert", „Bereit zur Fakturierung" und „Keine Fakturierung erforderlich"?

Sie zeigen den Fakturierungsstatus eines finalisierten Lieferscheins. „Bereit zur Fakturierung" heißt, er wartet auf den nächsten Rechnungslauf. „Fakturiert" heißt, es gibt bereits eine daraus erstellte Rechnung oder Gutschrift. „Keine Fakturierung erforderlich" heißt, er ist bereits vollständig bar oder mit Karte bezahlt oder wurde ausdrücklich über „Im Rechnungslauf ignorieren" ausgenommen.

Was passiert beim Finalisieren eines Lieferscheins?

Nur bei Entwürfen möglich, solange die Unterschriftenfunktion ausgeschaltet ist. Ohne Zahlungserfassung erscheint eine kurze Sicherheitsabfrage, ob du wirklich abschließen willst; mit aktivierter Zahlungserfassung öffnet sich stattdessen ein Dialog mit optionaler Zahlungserfassung. In beiden Fällen bucht flinkest anschließend für Artikel mit Lagerführung den Warenabgang, vergibt die Belegnummer und entscheidet automatisch über den Fakturierungsstatus-Chip.

Wie läuft das Unterschreiben eines Lieferscheins ab?

Ein einziger Dialog führt durch Name der unterschreibenden Person, optional eine Zahlungserfassung (wenn diese Einstellung aktiv und der Beleg noch nicht vollständig bezahlt ist) und zuletzt die eigentliche Unterschrift per Maus, Finger oder Stift. Bei einem Entwurf finalisiert flinkest dabei zuerst automatisch, dann wird unterschrieben — ein zusammenhängender Vorgang im selben Dialog. Danach ist die Unterschrift Teil des PDFs, darunter stehen der Name und Datum/Uhrzeit des Unterschreibens; sie lässt sich nicht mehr entfernen. Ist am Lieferschein eine Bestellung hinterlegt, schließt flinkest sie automatisch ab. Den Mailversand des unterschriebenen PDFs und die Fakturierung — bei Kunden mit „Sofort nach Lieferschein“ samt automatischer Rechnung — erledigt flinkest kurz danach im Hintergrund; eine Benachrichtigung bekommst du nur, wenn diese Rechnung nicht erstellt oder nicht an alle Empfänger versendet werden konnte oder der Hintergrundschritt insgesamt scheitert.

Was bewirkt das Stornieren eines Lieferscheins?

Der Lieferschein wird nicht gelöscht, sondern auf den Status storniert gesetzt und behält seine Belegnummer dauerhaft. Im Dialog trägst du optional einen Grund ein und entscheidest über das Kästchen Lagerbewegungen zurücksetzen (standardmäßig angehakt), ob die beim Finalisieren gebuchten Lagerabgänge als Zugang zurückgebucht werden. Das PDF wird danach mit dem Wasserzeichen storniert neu erzeugt, eine bereits vorhandene Unterschrift bleibt dabei samt Name und Unterschriftszeitpunkt erhalten. Stornieren geht nur bei finalisierten Lieferscheinen und braucht eine eigene Berechtigung.

Wofür ist die Schaltfläche Bei Lieferanten bestellen auf der Lieferscheindetailseite?

Sie führt zu einer eigenen Seite, auf der flinkest für fehlende Artikel des Lieferscheins automatisch Bestell-Mails je Lieferant zusammenstellt. Die Schaltfläche erscheint nur, wenn diese Funktion in den Beleg-Einstellungen aktiviert ist, du Lieferscheine bearbeiten darfst und der Beleg finalisiert ist.

Was wird beim Mailversand eines Lieferscheins automatisch mitgeschickt?

Das Lieferschein-PDF (bzw. nach der Unterschrift das signierte PDF) ist immer fest dabei — im Anhang-Dialog steht es oben, nicht abwählbar, mit Schloss-Symbol. Zusätzlich lassen sich weitere Dateien per Ziehen und Ablegen anhängen oder über Bestehendes Dokument wählen aus Dokumentvorlagen und bereits am Beleg hinterlegten Dokumenten übernehmen.

Wie nehme ich einen einzelnen Lieferschein dauerhaft vom automatischen Rechnungslauf aus?

Über Im Rechnungslauf ignorieren im Drei-Punkte-Menü eines finalisierten Lieferscheins. Der Dialog zeigt eine Beleg-Auswahl (vorbelegt mit diesem Lieferschein) und ein freies Notizfeld; Speichern & Schließen legt die Ausnahme an, der Fakturierungsstatus-Chip springt sofort auf Keine Fakturierung erforderlich. Über Ausnahme löschen im selben Dialog hebst du die Ausnahme wieder auf.

Wie öffne ich die Details eines einzelnen Lieferscheins?

Ein Klick auf die Belegnummer oder den Kundennamen in der Lieferscheinliste bringt dich zu den Lieferscheindetails. In der Kopfzeile steht dann Lieferschein mit der Belegnummer, solange der Beleg noch ein Entwurf ist, stattdessen Entwurf — Entwürfe tragen rechtlich noch keine Nummer. Die Seite öffnet, wer Lieferscheine sehen darf.

Welche Kennzahlen zeigt die Übersichtskarte auf der Lieferscheindetailseite?

Rechts neben den Reitern liegt eine Karte mit Belegnummer, Betrag, Datum, dem Empfänger als Link auf die Kundendetails samt Anschrift, der Lieferadresse samt ihrem Namen (nur wenn Name oder Anschrift abweichen), dem Signatur-Status und — wenn zutreffend — dem Rechnungslauf-Status. Das sind genau die Angaben, die du beim Telefonat mit dem Kunden am häufigsten brauchst, ohne dafür einen Reiter zu wechseln.

Was bedeuten die Zeilen Bezahlt und Differenz in der Übersichtskarte?

Sobald mindestens eine Zahlung am Lieferschein hängt, zeigt die Übersichtskarte die Summe der zugeordneten Zahlungen in der Zeile Bezahlt, darunter je nach Stand entweder Vollständig bezahlt oder Differenz mit dem noch offenen Betrag. Ein Lieferschein fordert normalerweise kein Geld — das gilt vor allem für Betriebe, die bei der Zustellung direkt kassieren, etwa per Nachnahme. Beide Zeilen siehst du nur mit der Berechtigung, Bankkonten zu sehen.

Was bedeutet die Zeile Bei Lieferung bezahlt in der Übersichtskarte?

Sie zeigt eine Zahlung, die ursprünglich an diesem Lieferschein erfasst wurde — beim Finalisieren, beim Unterschreiben oder nachträglich im Reiter Zahlungen. Die Zeile bleibt auch stehen, wenn die Zahlung später beim Weiterführen zu einer Rechnung dorthin übergegangen ist; der Lieferschein selbst zeigt dann in der Zeile Bezahlt wieder einen offenen Betrag, das ist kein Widerspruch. Auch diese Zeile siehst du nur mit der Berechtigung, Bankkonten zu sehen.

Woran erkenne ich, dass ein Lieferschein vom automatischen Rechnungslauf ausgenommen ist?

Wurde der Lieferschein über die Funktion Im Rechnungslauf ignorieren ausgenommen, zeigt die Übersichtskarte die Zeile Rechnungslauf Status mit Ignoriert. Ausführlicher siehst du denselben Zustand oben in der Kopfzeile am Fakturierungsstatus-Chip Keine Fakturierung erforderlich.

Welche Reiter hat die Lieferscheindetailseite?

Beleg (PDF-Vorschau), Details, Positionen, Lagerbewegungen, Zahlungen und ein Audit-Log-Reiter. Positionen, Lagerbewegungen und Zahlungen sind eigenständige Datenquellen, keine reine Anzeige des Belegs, deshalb die getrennten Reiter. Welcher Reiter offen ist, merkt sich der Link in der Adresszeile — ein kopierter Link führt direkt auf den Reiter, der beim Absenden offen war.

Wo sehe ich, wer den Lieferschein wann verändert hat?

Im Audit-Log-Reiter: eine chronologische Änderungshistorie mit Alt- und Neuwert je Feld, dazu Business-Ereignisse wie Beleg abgeschlossen mit Belegnummer, Typ, Kunde und Summe. Das ist die Nachvollziehbarkeit für Support und Buchhaltung.

Muss ich die Seite neu laden, wenn jemand anderes den Lieferschein gerade ändert?

Nein. Ändert jemand anderes denselben Lieferschein — etwa ein zweites Gerät, das gerade signiert, oder ein Kollege am selben Beleg —, aktualisieren sich Kopfzeile, Übersichtskarte und Details automatisch, ohne dass du neu laden musst.

Sieht die Lieferscheindetailseite auf dem Smartphone anders aus?

Auf schmalen Bildschirmen wandert die Seitenleiste mit Übersichtskarte, Aktivitäten und Dokumenten unter den Beleg statt daneben, die Kopf-Schaltflächen kollabieren in ein Menü mit drei Punkten — nur Per E-Mail senden bleibt als primäre Schaltfläche stehen —, und die Reiter lassen sich horizontal durchscrollen.

Kann ich am Lieferschein eine Aufgabe hinterlegen oder eine Datei anhängen?

Ja, unter der Übersichtskarte liegen dafür zwei Panels: Aktivitäten zum Anlegen von Aufgaben zu diesem Lieferschein und Dokumente für Dateien, die daran hängen, mit Bearbeiten, Versenden und Download je Zeile.

Was zeigt der Reiter Beleg auf der Lieferscheindetailseite?

Eine Vorschau des Lieferschein-PDFs zum Blättern, Zoomen und Suchen — genau das Dokument, das der Kunde bekommt, ohne Preise. Auch ein noch nicht finalisierter Entwurf lässt sich so vorab prüfen, erkennbar am Wasserzeichen Entwurf; ein stornierter Lieferschein trägt storniert. Ist der Beleg bereits unterschrieben, bleiben bei jeder weiteren PDF-Neuerzeugung die eingebettete Unterschrift sowie Name und Datum/Uhrzeit der Unterschrift automatisch erhalten — das Datum bleibt der Zeitpunkt des Unterschreibens. Zum Drucken oder Speichern holst du dir das PDF über Download in der Kopfzeile; die Vorschau selbst hat dafür keine Schaltflächen.

Wie lade ich das Lieferschein-PDF herunter?

Über die Schaltfläche Download in der Kopfzeile, sobald der Lieferschein finalisiert oder storniert ist. Die Datei heißt nach der Belegnummer.

Wo finde ich Summe, Belegdatum, Projekt und die Storno-Angaben eines Lieferscheins?

Im Reiter Details, Block Allgemein: Summe, Belegdatum, Erstellt am, Erstellt von, sobald vorhanden Unterschrieben von und bei einem stornierten Beleg zusätzlich Datum, Benutzer und Grund des Stornos. Stammt der Beleg aus einer Kundenbestellung — das betrifft nur Betriebe, die das Modul Shop nutzen oder genutzt haben —, steht hier zusätzlich die Bestellnummer. Ist der Lieferschein einem Projekt zugeordnet, zeigt die Zeile Projekt Projektnummer, Name und Projektstatus und führt per Klick in die Projektdetails.

Wo sehe ich, aus welchem Beleg ein Lieferschein entstanden ist und was daraus geworden ist?

Im Reiter Details, Block Allgemein: Dort verlinkt flinkest den Vorgängerbeleg (meist eine Auftragsbestätigung) und den Folgebeleg (meist eine Rechnung oder Gutschrift), sofern vorhanden — ein Klick führt direkt zur jeweiligen Detailseite. Ein Link erscheint nur, wenn du die Belegart des verknüpften Belegs auch sehen darfst.

Wo finde ich die Kundendaten eines Lieferscheins?

Im Reiter Details, Block Empfänger: der Kunde als Link auf seine Kundendetails, darunter die Rechnungsadresse.

Wo sehe ich die Lieferadresse und den Lieferzeitraum eines Lieferscheins?

Im Block Sonstiges des Reiters Details — die Lieferadresse mit ihrem Namen fett über der Anschrift (kann von der Rechnungsadresse abweichen) und der Lieferzeitraum von–bis, der Umsatzsteuer-Leistungszeitpunkt dieses Belegs. Sind Straße, PLZ und Ort vollständig erfasst, zeigt flinkest darunter zusätzlich eine interaktive Karte mit Routen-Link.

Wo trage ich eine interne Notiz zu einem Lieferschein ein, die der Kunde nicht sieht?

Der Block Interne Notizen im Reiter Details erscheint, sobald eine Notiz erfasst wurde. Sie steht nie auf dem PDF und geht nie an den Kunden.

Warum zeigt der Reiter Positionen keine Preise?

Weil ein Lieferschein ausschließlich ausweist, was geliefert wurde, nicht was es kostet — Einzelpreis, Rabatt, Zeilensumme und Steuersatz werden für diese Belegart gar nicht erst geladen, nicht nur ausgeblendet. Die Abrechnung passiert über die Rechnung, die du über Folgebeleg erstellen aus dem Lieferschein erzeugen kannst.

Warum ist der Reiter Lagerbewegungen bei einem Entwurf leer?

Weil die Lagerbewegungen erst beim Finalisieren gebucht werden — ein Entwurf hat noch keine Wirkung auf den Lagerbestand; bis dahin zeigt der Reiter nur den Hinweis „Hier erscheinen die Lagerbewegungen, die mit diesem Lieferschein gebucht wurden.“ Sobald der Lieferschein finalisiert ist, zeigt der Reiter für jede Position mit lagergeführtem Artikel einen Warenausgang mit Artikel, Menge, Lager, Charge, Datum und dem auslösenden Benutzer — Positionen mit Menge 0 bewegen keinen Bestand und erscheinen deshalb nicht. Der Lieferschein ist die einzige Belegart in flinkest, die das automatisch bucht.

Was passiert, wenn beim Finalisieren nicht genug Bestand für eine Position vorhanden ist?

Ist in den Beleg-Einstellungen die Pflicht Artikel muss auf Lager liegen aktiv, prüft flinkest vor jeder Buchung den verfügbaren Bestand für die Kombination aus Artikel, Lager und Charge. Reicht er nicht, bricht das Finalisieren mit der Meldung nicht genug Bestand für Position # samt Positionsnummer ab, und der Beleg bleibt Entwurf — so wird verhindert, dass eine Falschlieferung den Lagerbestand ins Minus zieht.

Was zeigt der Reiter Zahlungen auf der Lieferscheindetailseite?

Jede Zahlung, die diesem Lieferschein zugeordnet ist: Transaktionsname, Quelle (Bankkonto, Kassa oder Karte), Datum und Betrag — echte Zahlungsdatensätze, nicht nur ein Flag. Weicht die Summe vom Belegbetrag ab, ist der Reiter selbst mit einer Warnfarbe markiert. Sichtbar nur mit der Berechtigung, Bankkonten zu sehen.

Was passiert, wenn ich eine Zahlung im Reiter Zahlungen lösche?

Das hängt davon ab, woher die Zahlung stammt. Eine Zahlung, die nur über den Zahlungsdialog beim Finalisieren oder Unterschreiben erfasst wurde (z. B. eine Nachnahme), wird beim Löschen endgültig entfernt. Eine echte, aus einer Bankbuchung importierte Zahlung wird dagegen nur wieder gelöst und landet zurück unter den offenen, noch nicht zugeordneten Bankbuchungen. Dafür brauchst du zusätzlich zur Berechtigung, Lieferscheine zu bearbeiten, auch die Berechtigung, Zahlungen zu verwalten.

Kann ich von einer Zahlung im Reiter Zahlungen direkt zum Bankkonto springen?

Ja, ein Klick auf eine Zahlungszeile mit Bankkonto-Zuordnung führt zu den Details des zugehörigen Bankkontos. Zahlungen aus Kassa oder Karte haben in der Regel keine solche Zuordnung und lassen sich deshalb nicht anklicken.

Wie erfasse ich beim Finalisieren eine Zahlung, etwa eine Nachnahme?

Ist die Option Zahlungserfassung am Lieferschein aktiv, zeigt der Dialog Lieferschein finalisieren die Checkbox Zahlung erhalten. Hakst du sie an, erscheinen Erhaltener Betrag (vorbelegt mit der Belegsumme, nur änderbar wenn Teilbeträge erlaubt sind), Zahlungsart (Bargeld oder Karte) und bei Bargeld ggf. eine Kassa-Auswahl. Der eine Bestätigen-Button finalisiert dann und erfasst in einem Zug die Zahlung. Dafür brauchst du zusätzlich die Berechtigung, Zahlungen zu verwalten.

Wie bearbeite ich einen Lieferschein-Entwurf?

Über die Schaltfläche Bearbeiten, die nur bei Entwürfen erscheint — sie führt zum Lieferschein-Editor. Entwürfe sind der einzige inhaltlich änderbare Zustand eines Lieferscheins; dafür brauchst du die Berechtigung, Lieferscheine zu bearbeiten.

Kann ich einen finalisierten Lieferschein löschen?

Nein. Löschen im Drei-Punkte-Menü steht nur bei Entwürfen zur Verfügung, nach einer Rückfrage. Ein finalisierter oder stornierter Lieferschein lässt sich nicht löschen — die Belegnummer ist einmalig vergeben und darf nicht verschwinden, dafür gibt es das Storno.

Was übernimmt Duplizieren von einem Lieferschein, und was nicht?

Duplizieren legt eine Kopie als neuen Entwurf mit heutigem Belegdatum an. Ein Dialog fragt vorher, ob die Positionen unverändert vom Quelllieferschein übernommen werden (Standard) oder gegen den aktuellen Artikelstamm und die aktuellen Preisvereinbarungen des Kunden neu berechnet werden sollen. Das Lager der Positionen wird mitkopiert. Eine am Ursprungsbeleg erfasste Zahlung wird dabei nicht mitkopiert — der neue Entwurf startet ohne Zahlungshistorie. Lagerbestand bucht die Kopie erst, wenn du sie selbst finalisierst; direkt abgeschlossen lässt sich ein Lieferschein nicht kopieren.

Wie erstelle ich aus einem Lieferschein eine Rechnung oder Gutschrift?

Über Rechnung erstellen bzw. Gutschrift erstellen im Kopfmenü eines finalisierten Lieferscheins, jeweils nur sichtbar, wenn du die Zielbelegart bearbeiten darfst. Beide zeigen zuerst einen Dialog mit dem Haken Preise & Rabatte für die aktuellen Kundendaten neu berechnen sowie den Kästchen Referenz zum Ausgangsbeleg drucken (Standard: an) und Leistungszeitraum übernehmen (bei der Rechnung vorangehakt, damit sie den Lieferzeitraum als Leistungszeitraum trägt; bei der Gutschrift aus). War am Lieferschein bereits eine Zahlung erfasst, wandert sie beim Erstellen einer Rechnung automatisch mit; bei einer Gutschrift bleibt sie am Lieferschein. Der Lieferschein selbst wechselt danach auf den Fakturierungsstatus Fakturiert.

Was ist die Alternativpositionen-Auswahl beim Erstellen einer Rechnung aus dem Lieferschein?

Hat der Lieferschein Alternativpositionen — optionale Positionen, meist aus einem gewandelten Angebot —, zeigt ausschließlich der Dialog Rechnung erstellen dafür eine eigene Auswahl-Sektion mit einer Checkbox je Alternativposition, standardmäßig abgewählt; nur angehakte Positionen landen auf der neuen Rechnung. Bei Gutschrift erstellen gibt es diese Auswahl nicht, dort werden alle Positionen unverändert übernommen.

Warum fragt flinkest „Lieferschein bereits verrechnet“, wenn ich eine Rechnung erstellen will?

Weil dieser Lieferschein schon in mindestens einer Rechnung steckt — direkt daraus erstellt oder als Teil einer Sammelrechnung aus dem Rechnungslauf. Die Rückfrage nennt die vorhandenen Rechnungsnummern (ein noch nicht finalisierter Entwurf erscheint als „(Entwurf vom …)“) und schützt davor, dieselbe Lieferung zweimal zu verrechnen. Mit Ja, Rechnung erstellen geht es trotzdem weiter, mit Abbrechen bleibt alles, wie es ist. Stornierte Rechnungen und Gutschriften lösen die Rückfrage nicht aus.

Wie schicke ich einen Lieferschein in Kopie oder Blindkopie an weitere Adressen?

Im Dialog Per E-Mail senden rechts neben dem Empfängerfeld auf CC / BCC klicken — dann erscheinen die Zeilen CC und BCC. CC-Empfänger sind für alle sichtbar, die die Mail bekommen; BCC-Empfänger bekommen dieselbe Mail, ohne dass die anderen davon erfahren. Das Fragezeichen neben den Beschriftungen erklärt den Unterschied. Weil alle Empfänger und CC-Empfänger einander sehen, gehören Adressen, die der Kunde nicht sehen soll, ins BCC. Zuklappen über denselben Link leert beide Zeilen wieder.

Warum lässt sich mein Lieferschein nicht abschließen – „Kein Lager gewählt für Lagerartikel an Position …“?

Weil mindestens eine Position mit einem lagergeführten Artikel kein Lager trägt, aus dem der Warenausgang gebucht werden könnte. Solange das Modul Lager unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist, prüft flinkest das vor dem Finalisieren — auch beim Unterschreiben eines Entwurfs — und bricht mit dieser Meldung samt den betroffenen Positionsnummern ab, bevor irgendetwas gebucht wird; der Beleg bleibt Entwurf. Wähle im Lieferschein-Editor bei den genannten Positionen ein Lager und schließe erneut ab. Typisch sind Entwürfe, die flinkest selbst angelegt hat — etwa aus einem Angebot, einer Auftragsbestätigung, einer Rechnung, einem Auftrag, aus Arbeitsberichten oder beim Duplizieren —, wenn der Artikel kein Standardlager hat, sowie ältere Entwürfe und solche, die bei ausgeschaltetem Modul Lager oder vor dem Umstellen des Artikels auf lagergeführt gespeichert wurden. Bei eingeschaltetem Modul Lager lässt sich eine solche Position im Editor gar nicht erst ohne Lager speichern.

Kann ich Datum oder Kassa einer am Lieferschein erfassten Zahlung nachträglich korrigieren?

Ja, ohne sie zu löschen und neu zu erfassen: Bei einer Zahlung, die über den Zahlungsdialog erfasst wurde, steht im Zeilenmenü des Reiters Zahlungen Zahlung bearbeiten. Dort änderst du Konto und Zahldatum; flinkest zieht danach das Zahlungsdatum des Lieferscheins und die Kontostände des alten und neuen Kontos automatisch nach. Bei einer Kartenzahlung lässt sich nur das Datum ändern, ein Datum in der Zukunft ist nicht wählbar, und liegt das alte oder neue Datum in einer abgeschlossenen Buchungsperiode, lehnt flinkest die Änderung ab. Aus einer Bankbuchung importierte Zahlungen lassen sich so nicht bearbeiten. Du brauchst dafür die Berechtigungen, Zahlungen zu verwalten und Lieferscheine zu bearbeiten.

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