Eingangsrechnungen
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Video: Eingangsrechnung hochladen und prüfen
Die Eingangsrechnungen sind dein digitaler Rechnungseingang: Lieferantenrechnungen und -gutschriften lädst du hier als PDF oder Foto hoch, eine KI-Analyse liest Belegnummer, Lieferant, Datum, Summe, Steuer und Zahlart aus und ordnet den Lieferanten, wenn möglich, deinem Kontaktstamm zu. Aus den geprüften Belegen entsteht dein Vorsteuer-Nachweis, die Kontierung für die Buchhaltung und — sobald bezahlt — die Information, welche Verbindlichkeiten noch offen sind. Diese Seite ist entlang genau dieser Funktionen gegliedert: jede Überschrift erklärt eine Fähigkeit der Liste und wie du sie bedienst.

Liste, Ablage/Liste-Umschalter und Anzeige
Die Belegliste anzeigen
Ohne eigene Einstellung zeigt jede Zeile fünf Spalten: Nr. (Belegnummer, ein Strich, solange keine erkannt wurde), Lieferant (samt Adresse), Belegdatum, Bezahldatum und Summe (in der Währung des Belegs). Neu hochgeladene Belege stehen ganz oben — Standard ist die Sortierung nach id absteigend, sodass der Rechnungseingang chronologisch von den neuesten zu den ältesten abgearbeitet wird. Welche Spalten das sind, ist nicht fest verdrahtet — siehe „Spalten konfigurieren" weiter unten.
Ablage und Liste umschalten
Kernkonzept ist der Zwei-Stufen-Posteingang: Jeder frisch hochgeladene oder manuell angelegte Beleg landet zuerst in der Ablage — dem ungeprüften Eingangskorb. Der Umschalter oben zeigt die Anzahl in Klammern, etwa „Ablage (3)". Erst nach Sichtung und Korrektur verschiebst du einen Beleg in die Liste, den geprüften Bestand — diese einfache „Freigabe"-Stufe ist bewusst schlank gehalten, ohne mehrstufigen Prüf-/Freigabe-Workflow. Der Unterschied ist mehr als Optik: Nur Belege in der Liste gehen in den Buchhaltungsexport. Wie du einen Beleg verschiebst, steht unter „Beleg in die Liste bzw. Ablage verschieben".
Beleg öffnen
Ein Klick auf Belegnummer oder Lieferant führt zum Eingangsbeleg — dort prüfst du Dokument, Positionen, Kontierung und erfasst die Zahlung.
Woran du siehst, wie weit ein Beleg ist
Die Lieferantenspalte verrät auf einen Blick den Stand der Zuordnung:
- Name und Adresse normal dargestellt — der Beleg ist einem Lieferanten in deinem Kontaktstamm zugeordnet; das KI-Matching hat ihn gefunden. Diese Verknüpfung ist Voraussetzung für die Kreditoren-Auswertung und für Kontierungs-Vorschläge aus dem Lieferantenstamm.
- „Lieferant im System nicht gefunden" mit dem erkannten Namen und der Adresse darunter — die Analyse hat einen Absender gelesen, aber keinen passenden Kontakt gefunden. Die erkannten Daten bleiben trotzdem sichtbar und filterbar.
- „Unbekannter Lieferant" — weder ein Kontakt noch ein Name konnten ermittelt werden, etwa bei einem manuell ohne Lieferant angelegten Beleg.
Gutschriften tragen zusätzlich die Markierung Gutschrift unter dem Lieferantennamen — Lieferantengutschriften mindern deine Verbindlichkeiten und müssen deshalb sofort von Rechnungen unterscheidbar sein.
Warum ein Beleg keinem Lieferanten zugeordnet ist. flinkest ordnet nur bei einer eindeutigen Übereinstimmung zu — über die UID-Nummer, die Kreditorennummer oder Name plus Postleitzahl deines Lieferanten. Eine unscharfe Suche gibt es bewusst nicht: Lieber keine automatische Zuordnung als eine falsche. Du kannst den Lieferanten im Eingangsbeleg selbst nachtragen. Lädst du einen Beleg direkt aus einem Lieferanten heraus hoch, ist dieser Lieferant fixiert und wird von der Erkennung nicht überschrieben.
Warnsymbol an der Belegnummer
Ein Warnsymbol neben der Belegnummer (in der Tabelle wie auf der Handy-Ansicht) bedeutet: Die Rechnung erfüllt nicht alle gesetzlichen Rechnungsmerkmale nach § 11 UStG — der Tooltip sagt „Rechnung erfüllt nicht alle gesetzlichen Rechnungsmerkmale". flinkest prüft das nach jeder Belegerkennung automatisch, denn ohne vollständige Pflichtangaben ist der Vorsteuerabzug gefährdet; auffallen soll das, solange der Lieferant noch berichtigen kann. Welche Angaben fehlen, siehst du im Eingangsbeleg — dort kannst du beim Lieferanten eine berichtigte Rechnung Anfordern oder den Beleg Als geprüft markieren. Das Symbol verschwindet, sobald der Beleg als geprüft markiert ist oder die berichtigte Rechnung eingetroffen ist und die erneute Prüfung besteht; allein das Anfordern lässt es stehen. Eine erneute Belegerkennung prüft wieder von vorn und hebt ein „geprüft" auf. Alle Belege mit fehlenden Merkmalen findest du über den Filter Rechnungsmerkmale mit „Nicht erfüllt" (siehe „Filter & Sortierung"), auch die schon als geprüft markierten.
Leere Liste bzw. keine Treffer
Ist die Ablage bzw. Liste wirklich leer, zeigt flinkest statt Zeilen „Noch keine Eingangsbelege vorhanden." mit dem Hinweis, Belege über die Schaltfläche oder die Dropzone oben hochzuladen. Engen dagegen eine Suche oder ein Filter die Liste so weit ein, dass nichts übrig bleibt, steht dort „Keine Ergebnisse gefunden" mit der Aufforderung, Suche oder Filter anzupassen — es gibt also durchaus Belege, nur keine passenden. Die Wahl zwischen Ablage und Liste zählt dabei nicht als Filter: Eine leere Ablage ist schlicht leer.
Paginierung und Zeilen pro Seite
Unten blätterst du mit Erste/Vorherige/Nächste/Letzte Seite. „Zeilen pro Seite" legt fest, ob 10, 20, 50, 100 oder 200 Belege auf einer Seite stehen.
Liste bleibt aktuell
Ändert jemand anderes einen Eingangsbeleg — oder wird eine KI-Analyse im Hintergrund fertig —, lädt sich die Liste von selbst nach, inklusive des Ablage-Zählers. Das läuft über den Eventserver: Ist der nicht erreichbar, bleibt die Anzeige stehen, bis du die Seite selbst neu lädst.
Die Liste merkt sich deinen Stand
Suchtext, die Wahl zwischen Ablage und Liste, Filter, Seitenzahl und Sortierung bleiben erhalten — kommst du aus einem Beleg zurück, findest du deine Ansicht unverändert vor.
Suchen, Filtern und Sortieren
Sofortsuche
Das Suchfeld durchsucht Belegnummer oder Lieferantenname; lässt sich deine Eingabe zusätzlich als Betrag lesen (etwa „48,48"), sucht flinkest parallel nach Belegen mit exakt dieser Summe — der häufigste Abgleich beim Kontoauszug. Die Suche startet kurz nach der letzten Eingabe von selbst.
Filter & Sortierung
Das Filter-Symbol öffnet das Panel Filter & Sortierung mit mehreren Bereichen:
- Basisdaten — Belegnummer, Belegdatum (mit Presets), Typ (Normal/Gutschrift), Zahlungsart (Überweisung/Karte/Bar) und Rechnungsmerkmale (Erfüllt / Nicht erfüllt / Nicht anwendbar) — mit „Nicht erfüllt" findest du alle Belege, bei denen eine berichtigte Rechnung fällig sein kann. „Nicht anwendbar" sind Belege, für die die österreichischen Rechnungsmerkmale nicht gelten: Gutschriften, Rechnungen von EU-Lieferanten mit eigener Umsatzsteuer oder aus Drittländern und Belege, die gar keine Rechnung sind.
- Lieferant & OCR-Daten — bewusst getrennt: der zugeordnete Stamm-Lieferant (Kontakt-Picker) einerseits, die OCR-Rohdaten (Name, PLZ, Ort, Land laut Belegtext) andererseits. So findest du „alle unzugeordneten Belege von ‚Musterfirma…'" auch ohne Stammsatz.
- Beträge — Summe.
- Sonstiges — Bezahldatum und Buchhaltungsexport-Datum — praktisch, um nachzuvollziehen, was schon bezahlt bzw. schon exportiert wurde. Das Exportdatum setzt jeder Lauf des Buchhaltungsexports in flinkest und jeder Export deiner Steuerkanzlei in ihrem Portal. Die Vorschau und der ZIP-Download bzw. der Versand an die Steuerberatung setzen keines; bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnung bekommt ein mit einer Bankbuchung verknüpfter Beleg kein eigenes Datum.
- Metadaten — Erstellt von, Erstellt am und Geändert am, etwa um zu klären, wer einen Beleg vom Handy aus hochgeladen hat. Einen Filter „Geändert von" gibt es nicht — Eingangsbelege speichern nicht, wer sie zuletzt bearbeitet hat.
Gesetzte Filter erscheinen als eigene Leiste über der Werkzeugleiste und lassen sich dort einzeln entfernen; der Pflichtfilter Ablage/Liste zählt dabei nicht als Nutzerfilter. Hast du selbst sortiert, steht auch das dort als eigener Eintrag; Alle entfernen nimmt alle Filter weg und kehrt zur Standardsortierung zurück.
Gespeicherte Filter
Wiederkehrende Sichten — etwa „unbezahlte Barbelege des Monats" — speicherst du oben im Panel unter einem Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; ein Papierkorb-Symbol löscht einen gespeicherten Filter wieder.
Sortierung der Liste
Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert sofort danach und dreht bei erneutem Klick die Richtung um — das geht immer vor. Im Reiter Sortieren desselben Panels legst du stattdessen mehrere Sortierfelder samt Reihenfolge explizit fest. Hat noch niemand in diesem Browser selbst sortiert, greift die Standardsortierung aus dem Zahnrad-Dialog „Spalten konfigurieren" — betriebsweit, für jeden Benutzer gleich.
Beleg-Eingang: Upload und KI-Analyse
Beleg fotografieren
Oben rechts ist die Hauptschaltfläche Rechnung fotografieren — sie öffnet direkt die Kamera deines Geräts (auf einem Smartphone die Rückkamera), ein aufgenommenes Foto geht sofort denselben Weg wie ein Einzel-Upload: neuer Beleg in der Ablage, danach automatische Erkennung. Das ist bewusst der primäre Weg, nicht die Dropzone — die meisten Belege trudeln im Alltag als Papier oder Foto vom Handy ein, nicht als bereits vorliegende Datei.
Beleg hochladen
Auf Desktop und Tablet liegt darunter zusätzlich eine Dropzone zum Ziehen oder Klicken (ab Bildschirmen unterhalb der Tablet-Breite ist nur noch die Kamera-Schaltfläche da, die Dropzone entfällt). Angenommen werden PDF sowie Fotos in JPEG, PNG, GIF und WEBP (mehrfach möglich) — nur diese Formate liest die automatische Erkennung zuverlässig. Eine andere Datei — etwa ein Word-Dokument oder eine reine Textdatei — weist flinkest sofort ab, noch bevor ein Beleg entsteht: „Dieser Dateityp wird für die Beleg-Analyse nicht unterstützt. Bitte laden Sie ein PDF oder ein Bild (JPEG, PNG, GIF oder WEBP) hoch." Kamera-Schaltfläche und Dropzone sind nur sichtbar, wenn dein Benutzer Eingangsrechnungen bearbeiten darf.
Einzel-Upload
Lädst du eine Datei hoch, entsteht sofort ein neuer Beleg in der Ablage, die Ansicht wechselt automatisch dorthin. Du bekommst die Meldungen „Beleg erfolgreich hochgeladen" und danach „Beleg wird via AI analysiert…"; die Zeile selbst zeigt „Analysiere…", bis die Erkennung fertig ist.
Mehrfach-Upload und Warteschlange
Mehrere Dateien gleichzeitig landen in einer Upload-Warteschlange (maximal zwei parallel) — pro Datei eine Karte mit Name, Größe, Status (Wartend/Hochladen/Analysiere Rechnung) und einem Fortschrittsbalken mit Schrittzähler. Fertige Karten verschwinden nach wenigen Sekunden von selbst. So arbeitest du den Monatseingang in einem Rutsch ab, statt Datei für Datei zu warten.
Fehlgeschlagener Upload
Schlägt Hochladen oder Analyse fehl, zeigt die Karte die Backend-Fehlermeldung und einen Button Wiederholen, der genau an der fehlgeschlagenen Stelle wieder ansetzt — ein einzelner Netz- oder Serverfehler verliert dir also nicht den ganzen Stapel.
Automatische Belegerkennung (KI-Analyse)
Nach dem Hochladen startet die Erkennung als Hintergrundauftrag — du kannst weiterarbeiten. Gelesen werden Belegnummer, Belegdatum, Belegtyp, Zahlungsart, Summe und Steuer, Lieferantenname und -adresse (inkl. Matching gegen deinen Kontaktstamm) sowie IBAN/BIC. Zieht sich die Analyse länger hin, bleibt sie im Hintergrund weiterlaufen — du musst nichts erneut hochladen, der Beleg füllt sich, sobald sie fertig ist. Eine in den Einstellungen zu Eingangsrechnungen hinterlegte Anweisung fließt bei jedem Lauf zusätzlich in die Erkennung ein.
Was nach der Erkennung noch passiert. Direkt im Anschluss prüft flinkest die Rechnungsmerkmale nach § 11 UStG — fehlt etwas, erscheint das Warnsymbol an der Belegnummer. Außerdem bereitet flinkest im Hintergrund einen KI-Kontierungsvorschlag vor: Buchungskonto und Kostenstelle je Position, samt Begründung. Gebucht wird dabei nichts — du übernimmst den Vorschlag im Eingangsbeleg. Für Lieferanten mit fest hinterlegtem Buchungskonto entfällt der Vorschlag, dort gilt dieses Konto. Abschalten lässt er sich in den Buchhaltungs-Einstellungen im Reiter Buchhaltung über Nach dem Auslesen eines Belegs einen KI-Kontierungsvorschlag vorbereiten.
Duplikat-Erkennung
Erkennt die Analyse zwei Belege mit derselben Belegnummer und demselben Belegdatum, markiert sie den später hochgeladenen als möglichen Doppel-Import — so verhinderst du, dass Vorsteuer und Verbindlichkeiten doppelt gezählt werden. Die Markierung selbst siehst du im Eingangsbeleg.
Berichtigte Rechnung ersetzt den wartenden Beleg
Hast du im Eingangsbeleg beim Lieferanten eine berichtigte Rechnung angefordert, wartet dieser Beleg auf die neue Fassung. Kommt sie an — per Upload hier in der Liste oder per E-Mail —, entsteht kein zweiter Beleg: Nach der Erkennung übernimmt der wartende Beleg das neue Dokument und die neu gelesenen Kopfdaten (Belegnummer, Datum, Beträge, Lieferantenangaben) und wird erneut auf die Rechnungsmerkmale geprüft. Der neu entstandene Beleg verschwindet dafür wieder aus der Ablage. Hast du die Datei hier hochgeladen, bekommst du die Meldung „Die berichtigte Rechnung hat das Dokument eines bestehenden Belegs ersetzt"; kam sie per E-Mail, erscheint keine Meldung — der Austausch steht dann als Kommentar am Beleg. Das bisherige Dokument bleibt am Beleg als weiteres Dokument erhalten; Positionen, Kontierung, Zahlungen und Projekt bleiben unverändert. Das gilt auch, wenn der Beleg schon exportiert, freigegeben oder in einer abgeschlossenen Periode ist — ein Kommentar am Beleg weist dann darauf hin, die Buchhaltung zu prüfen.
Zugeordnet wird nur eindeutig: Der neue Beleg muss eine Rechnung (keine Gutschrift) desselben Lieferanten sein und darf noch mit keiner Zahlung verknüpft sein. Wartet bei diesem Lieferanten mehr als ein Beleg, muss zusätzlich die Belegnummer übereinstimmen. Passt bei mehreren wartenden Belegen keine Belegnummer eindeutig, bleibt der neue Beleg ganz normal in der Ablage stehen und bekommt einen Kommentar mit den in Frage kommenden Belegen — du entscheidest dann selbst.
Barbelege beim Hochladen automatisch als bezahlt buchen
Ist in den Einstellungen zu Eingangsrechnungen Beim Hochladen als bezahlt markieren aktiv, bucht flinkest nach der Analyse eine echte Kassa-Zahlung, sobald die Erkennung Bargeld als Zahlungsart liest — bei Überweisung oder Karte bleibt der Beleg offen, bis eine echte Zahlung dazukommt. Barbelege (Tankstelle, Baumarkt) haben schließlich keinen Bankumsatz, der sie automatisch abgleichen könnte. Als Bezahldatum setzt flinkest je nach Einstellung das Belegdatum oder das Upload-Datum. Voraussetzung ist genau eine aktive Kassa im Mandanten; ohne die bleibt der Beleg trotz aktiver Einstellung offen.
Eingangsbeleg manuell anlegen
Dialog „Eingangsbeleg hinzufügen" öffnen
Öffne oben rechts das „…"-Menü und klicke auf manuell. Es öffnet sich der Dialog Eingangsbeleg hinzufügen — er dient der Schnellerfassung ohne Dokument, etwa für einen verlorenen Bon oder eine nachgereichte Kleinbetragsrechnung. Oben unter Basisinformationen stehen immer sichtbar: Typ (Rechnung/Gutschrift, standardmäßig Rechnung), Belegnummer, Belegdatum (mit heute vorbelegt, spätestens heute wählbar), ein Stamm-Lieferant (Dropdown) UND ein freier Lieferantenname — beide Zuordnungswege wie beim Upload: entweder ein Kontakt aus dem Stamm oder nur der Name laut Beleg.

Darunter verteilt sich der Rest auf vier Reiter, beschrieben in den folgenden Abschnitten.
Tab „Allgemein"
Lieferdatum, Summe, Steuer, Währung (14 ISO-Codes), ein Kennzeichen für eine innergemeinschaftliche Transaktion (Waren/Leistungen), Zahlungsart (Überweisung/Karte/Bar) und eine Notiz. Diese Felder tragen die Kernangaben für Vorsteuer-Nachweis und die Reverse-Charge-Kennzeichnung bei einem innergemeinschaftlichen Erwerb.
Fremdwährung und Wechselkurs
Wählst du eine andere Währung als Euro, erscheint das Feld Wechselkurs, vorbefüllt mit dem EZB-Referenzkurs zum Belegdatum — du kannst ihn überschreiben. Änderst du danach das Belegdatum, holt flinkest den Kurs für das neue Datum. Zum Kurs merkt sich flinkest, von welchem Tag er stammt und ob es der EZB-Kurs oder ein von dir eingegebener ist; beides siehst du später im Eingangsbeleg. Die Summe bleibt in Belegwährung, der EUR-Wert für Buchhaltung und Buchhaltungsexport entsteht über diesen Kurs. Bei Euro gibt es keinen Kurs.
Tab „Lieferant"
Freie Adresse (Straße mit Adress-Autocomplete, PLZ, Ort, Land) — sie wirkt nur, solange kein Stammlieferant verknüpft ist, und macht den Beleg auch ohne eigenen Kontakt auswertbar (etwa fürs Land bei einer innergemeinschaftlichen Prüfung).
Tab „Projekt"
Ordnet den Beleg einem Projekt zu — Voraussetzung, um Fremdkosten dem Projekt-Deckungsbeitrag zuzurechnen.
Tab „Buchhaltung & Bank"
Buchungstext (ein optionaler Freitext für die Textspalte im Buchhaltungsexport — er erscheint dort, wenn in den Buchhaltungs-Einstellungen im Reiter Buchhaltungsexport bei Export-Text für Eingangsbelege der Wert Buchungstext gewählt ist), IBAN, BIC, Kontonummer, UID-Nummer und Bankleitzahl — die Zahlungsdaten für SEPA-QR und Kanzlei-Export.
Ungespeicherte Änderungen schützen
Schließt du den Dialog mit ungespeicherten Änderungen, fragt flinkest vorher nach („Zurück zur Bearbeitung" oder „Ja, Änderungen verwerfen") — Schutz vor versehentlichem Datenverlust bei diesem umfangreichen Formular.
Validierung beim Speichern
Alle Validierungsregeln leben im Backend, das Formular spiegelt sie nur. Ein invalider Input zeigt einen Fehler-Toast, Feldfehler werden direkt ins Formular gespiegelt.
Nach dem Speichern: Beleg landet in der Ablage
Ein neu angelegter Beleg entsteht immer in der Ablage — auch wenn die Navigation dich direkt auf die Detailseite führt. Nach der Schnellerfassung geht es dort nahtlos mit Positionen und Kontierung weiter.
Zeilenaktionen und Massenaktionen
Beleg in die Liste bzw. Ablage verschieben
Im Zeilenmenü eines Belegs in der Ablage: In Liste verschieben — die Freigabe-Geste des Zwei-Stufen-Posteingangs, mit Toast „Beleg in Liste verschoben". Umgekehrt bietet ein Beleg in der Liste In Ablage verschieben an, falls doch noch Klärung nötig ist.
Beleg löschen
Zeilenmenü Löschen, mit Sicherheitsabfrage „Löschen von ‹Nr bzw. Lieferant›". Ohne Zahlungsverknüpfung wird der Beleg endgültig entfernt, inklusive Dokument. Hängt bereits eine Zahlung daran, wird er stattdessen archiviert und jede Zahlungsverknüpfung gelöst — eine dadurch komplett unverknüpfte Banktransaktion öffnet sich wieder. So bleibt die Zahlungshistorie nachvollziehbar: Eine Transaktion darf nie „erledigt gegen einen unsichtbaren Beleg" enden. Schlägt das Löschen fehl, bleibt der Beleg unangetastet und du bekommst einen Fehler-Toast mit Begründung.
Mehrfachauswahl und Massenaktionen
Die Checkbox in der Werkzeugleiste schaltet die Mehrfachauswahl ein — dafür brauchst du dieselbe Berechtigung wie zum Bearbeiten von Eingangsrechnungen. Es erscheinen Zeilen-Checkboxen, eine Kopf-Checkbox für die ganze Seite und eine Leiste „n Belege ausgewählt" mit den Aktionen In Liste verschieben (nur, wenn ALLE markierten in der Ablage liegen), In Ablage verschieben (nur, wenn alle in der Liste liegen) und Löschen. Wechselst du zwischen Ablage und Liste, suchst du neu oder änderst du einen Filter, leert sich die Auswahl; nach dem Blättern oder einem Nachladen bleiben nur Belege markiert, die du noch siehst — so trifft eine Massenaktion nie Belege, die gar nicht mehr angezeigt werden.
Massenlöschen
Löschen über die Mehrfachauswahl fragt zusätzlich „… kann nicht rückgängig gemacht werden" und meldet danach das Sammelergebnis: wie viele Belege gelöscht wurden und welche nicht, mit Begründung je Beleg. Ein einzelner nicht löschbarer Beleg — etwa mit Zahlungsverknüpfung, siehe oben — bricht die übrigen also nicht ab.
Export und Spalten
Liste exportieren
Das Download-Symbol öffnet den Export-Dialog: Format (Excel, CSV, PDF, JSON), Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und 45 wählbare Felder inklusive Bezahlstatus, Buchhaltungsexport-Datum, Währung/Kurs und UID. Der Export übernimmt exakt die aktiven Parameter — Ablage/Liste-Wahl, Suche und Filter — du exportierst also genau das, was du gerade siehst, etwa für die Steuerberatung.
Im Report-Builder auswerten
Manchmal reicht die Liste nicht: Du willst wissen, wie sich deine Ausgaben je Monat entwickeln oder welcher Lieferant am meisten kostet. Links neben dem Download-Symbol sitzt dafür das Symbol Im Report-Builder auswerten. Es öffnet im Report-Builder einen neuen Report über die Eingangsrechnungen und übernimmt deine Wahl zwischen Ablage und Liste sowie deine gesetzten Filter — Filter auf Felder, die der Report nicht kennt, fallen dabei weg. Den Report-Builder öffnen kannst du nur mit der Berechtigung, Berichte zu sehen.
Spalten und Standardsortierung konfigurieren
Rechts neben dem Download-Symbol liegt ein Zahnrad. Es öffnet den Dialog Spalten konfigurieren — sichtbar nur mit der Berechtigung, Listenspalten zu konfigurieren. Links unter „Verfügbare Spalten" stehen alle Felder, die du hinzufügen kannst, inklusive vieler unter „Weitere Felder" versteckter Angaben wie UID-Nummer des Lieferanten, Buchungstext oder Fälligkeitsdatum. Rechts unter „Angezeigte Spalten" ziehst du sie in die gewünschte Reihenfolge — das ist zugleich die Spaltenreihenfolge der Tabelle. Darunter legst du die Standardsortierung fest (Spalte plus Richtung). Der Dialog weist oben darauf hin: „Spaltenänderungen gelten für diese Liste für alle Benutzer" — es ist also eine betriebsweite Einstellung, nicht deine persönliche Ansicht. Ausführlich beschrieben ist der Grundaufbau dieses Dialogs bei den Kunden; er verhält sich hier identisch.
Import per E-Mail
Dein Unternehmen hat eine eigene Eingangsadresse für Belege. Lieferanten schicken ihre Rechnungen dorthin — oder du leitest eine Rechnung, die bei dir angekommen ist, einfach an diese Adresse weiter. flinkest holt die Post regelmäßig ab; PDF-Anhänge durchlaufen dieselbe KI-Analyse wie ein manueller Upload, und erkennt sie eine Rechnung, entsteht daraus ein Eingangsbeleg in der Ablage. Ist die Absenderadresse bei einem Lieferanten hinterlegt, wird der Beleg diesem Lieferanten fest zugeordnet; sonst ordnet die Analyse den Lieferanten wie beim Upload zu. Ist die Mail die angeforderte berichtigte Fassung einer Rechnung, ersetzt sie wie beim Upload den wartenden Beleg (siehe „Berichtigte Rechnung ersetzt den wartenden Beleg"). Was eingegangen ist, siehst du unter Belege per E-Mail.
Post sofort abrufen
Willst du nicht auf den nächsten Abruf warten — etwa weil du eine Rechnung gerade weitergeleitet hast —, klickst du oben rechts auf die Schaltfläche mit deiner Eingangsadresse, z. B. firma@flinkest-er.at abrufen. flinkest holt die Post sofort im Hintergrund ab und meldet sich, sobald der Abruf fertig ist; neue Belege erscheinen dann von selbst in der Ablage. Läuft gerade schon ein Abruf, startet ein weiterer Klick keinen zweiten. Die Schaltfläche siehst du nur, wenn du Eingangsrechnungen bearbeiten darfst und für deinen Betrieb eine Eingangsadresse eingerichtet ist.
Auch unterwegs
Eingangsbelege lassen sich auch in der mobilen App (iOS/Android) im Tab Eingangsrechnungen direkt fotografieren und hochladen, inklusive automatischer Randerkennung und Perspektivkorrektur. Mobile Benutzer sehen dabei ausschließlich die Belege, die sie selbst hochgeladen haben — auch der Zähler an der Ablage zählt nur ihre eigenen; fremde Belege sind für sie nicht erreichbar. Ein Freigabe-Workflow oder das Bearbeiten bestehender Belege ist in der App nicht vorgesehen.
Verwandte Seiten
- Eingangsbeleg bearbeiten
- Einstellungen: Eingangsrechnungen
- Belege per E-Mail
- Buchhaltungs-Übersicht
- Bankkonten
- Lieferanten
- Report-Builder
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Ablage und Liste? Die Ablage ist der Eingangskorb: Dort landet jeder hochgeladene oder manuell angelegte Beleg, bis du ihn geprüft hast. Die Liste enthält die fertig geprüften Belege. Nur Belege in der Liste gehen in den Buchhaltungsexport — Belege in der Ablage werden nicht exportiert.
Warum steht bei meinem Beleg „Lieferant im System nicht gefunden"? Die Belegerkennung hat einen Absender gelesen, aber keinen exakt passenden Lieferanten in deinen Kontakten gefunden. flinkest ordnet bewusst nur bei einer eindeutigen Übereinstimmung zu — über UID-Nummer, Kreditorennummer oder Name plus Postleitzahl. Öffne den Beleg und wähle den Lieferanten dort selbst aus.
Warum lehnt flinkest meine hochgeladene Datei ab? Für die Belegerkennung werden nur PDF-Dateien und Fotos in den Formaten JPEG, PNG, GIF und WEBP unterstützt. Eine andere Datei weist flinkest sofort ab, ohne dass ein Beleg angelegt wird. Wandle die Datei in ein PDF um oder fotografiere den Beleg stattdessen.
Kann ich mehrere Belege auf einmal hochladen? Ja. Zieh alle Dateien gleichzeitig in die Dropzone. Sie kommen in eine Warteschlange, die zwei Belege parallel abarbeitet, du siehst pro Datei den Fortschritt und kannst fehlgeschlagene Uploads einzeln erneut starten.
Kann ich einen mit einer Zahlung verknüpften Beleg noch löschen? Ja. Er wird dabei nicht blockiert, sondern nur archiviert und bleibt über seine Detailseite schreibgeschützt einsehbar — deine Buchhaltung bleibt so nachvollziehbar. Nur ein noch nirgends verknüpfter Beleg wird wirklich entfernt.
Warum sieht mein Außendienst-Mitarbeiter nur seine eigenen Belege? Benutzer, die als mobile Mitarbeiter angelegt sind, sehen ausschließlich die Belege, die sie selbst hochgeladen haben — der übrige Rechnungseingang bleibt für sie unsichtbar.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Was ist der Unterschied zwischen Ablage und Liste bei Eingangsrechnungen?
Die Ablage ist der Eingangskorb: Dort landet jeder hochgeladene Beleg, bis du ihn geprüft hast. Die Liste enthält die fertigen Belege. Nur Belege in der Liste gehen in den Buchhaltungsexport — Belege in der Ablage werden nicht exportiert.
Warum steht bei meinem Beleg „Lieferant im System nicht gefunden“?
Die Belegerkennung hat einen Absender gelesen, aber keinen exakt passenden Lieferanten in deinen Kontakten gefunden. flinkest ordnet bewusst nur bei einer eindeutigen Übereinstimmung zu — über UID-Nummer, Kreditorennummer oder Name plus Postleitzahl. Öffne den Beleg und wähle den Lieferanten dort selbst aus.
Kann ich mehrere Belege auf einmal hochladen?
Ja. Zieh alle Dateien gleichzeitig in die Dropzone. Sie kommen in eine Warteschlange, die zwei Belege parallel abarbeitet, du siehst pro Datei den Fortschritt und kannst fehlgeschlagene Uploads einzeln erneut starten.
Warum sieht mein Außendienst-Mitarbeiter nur seine eigenen Belege?
Benutzer, die als mobile Mitarbeiter angelegt sind, sehen ausschließlich die Belege, die sie selbst hochgeladen haben — der übrige Rechnungseingang bleibt für sie unsichtbar.
Kann ich einen mit einer Zahlung verknüpften Beleg noch löschen?
Ja. Er wird dabei nicht blockiert, sondern nur archiviert und bleibt über seine Detailseite schreibgeschützt einsehbar — deine Buchhaltung bleibt so nachvollziehbar. Nur ein noch nirgends verknüpfter Beleg wird wirklich entfernt.
Warum lehnt flinkest meine hochgeladene Datei ab?
Für die Belegerkennung werden nur PDF-Dateien und Fotos in den Formaten JPEG, PNG, GIF und WEBP unterstützt. Eine andere Datei weist flinkest sofort ab, ohne dass ein Beleg angelegt wird. Wandle die Datei in ein PDF um oder fotografiere den Beleg stattdessen.
Kann ich einen Beleg löschen, der schon mit einer Zahlung verknüpft ist?
Ja. Er wird dabei nicht wirklich entfernt, sondern nur archiviert und bleibt über seine Detailseite schreibgeschützt einsehbar — so bleibt deine Buchhaltung nachvollziehbar. Nur ein noch nirgends verknüpfter Beleg wird beim Löschen wirklich entfernt, inklusive der hochgeladenen Datei.
Was wird exportiert, wenn ich die Belegliste exportiere?
Genau das, was du gerade siehst — als Excel, CSV, PDF oder JSON, inklusive deines Suchtexts, gesetzter Filter und der Wahl zwischen Ablage und Liste. Zur Wahl stehen 45 Felder, darunter Bezahlstatus, Buchhaltungsexport-Datum, Währung und UID.
Welche Spalten zeigt die Eingangsrechnungen-Liste standardmäßig?
Ohne eigene Einstellung zeigt jede Zeile Nummer, Lieferant, Belegdatum, Bezahldatum und Summe, standardmäßig sortiert nach den neuesten Belegen zuerst. Welche Spalten das sind und in welcher Reihenfolge, lässt sich über das Zahnrad-Symbol im Dialog Spalten konfigurieren ändern.
Was ist der Unterschied zwischen Ablage und Liste?
Die Ablage ist der Eingangskorb: Dort landet jeder hochgeladene oder manuell angelegte Beleg, bis du ihn geprüft hast. Die Liste enthält die fertig geprüften Belege. Nur Belege in der Liste gehen in den Buchhaltungsexport — Belege in der Ablage werden nicht exportiert.
Wie öffne ich einen Eingangsbeleg zur genaueren Prüfung?
Klicke in der Liste auf die Belegnummer oder den Lieferantennamen. Du landest auf der Detailseite mit Dokumentvorschau, Positionen und Zahlungserfassung.
Was bedeuten die unterschiedlichen Anzeigen in der Lieferantenspalte?
Sie zeigen, wie weit ein Beleg ist: Name und Adresse normal dargestellt bedeutet, dass er einem Stammlieferanten zugeordnet ist. „Lieferant im System nicht gefunden“ heißt, die Erkennung hat einen Absender gelesen, aber keinen exakt passenden Lieferanten gefunden. „Unbekannter Lieferant“ bedeutet, es konnte gar kein Absender erkannt werden. Gutschriften tragen zusätzlich eine eigene Markierung.
Was sehe ich, wenn meine Ablage oder Liste noch leer ist?
Ist die Ablage bzw. Liste wirklich leer, zeigt flinkest „Noch keine Eingangsbelege vorhanden." mit dem Hinweis, Belege über die Schaltfläche oder die Dropzone hochzuladen. Findet dagegen eine Suche oder ein Filter keinen Treffer, steht dort „Keine Ergebnisse gefunden" — dann passe Suche oder Filter an. Die Wahl zwischen Ablage und Liste zählt dabei nicht als Filter.
Wie viele Belege kann ich pro Seite anzeigen lassen?
Über „Zeilen pro Seite“ unten in der Liste wählst du 10, 20, 50, 100 oder 200 Belege pro Seite; mit Erste/Vorherige/Nächste/Letzte Seite blätterst du durch den Rest.
Muss ich die Seite neu laden, wenn ein Kollege einen Beleg ändert?
Nein. Ändert jemand anderes einen Eingangsbeleg oder wird eine Analyse im Hintergrund fertig, lädt sich die Liste inklusive Ablage-Zähler von selbst nach. Das läuft über den Eventserver — ist der nicht erreichbar, bleibt die Anzeige stehen, bis du selbst neu lädst.
Bleibt meine Filterung erhalten, wenn ich aus einem Beleg zurückkomme?
Ja. Suchtext, die Wahl zwischen Ablage und Liste, Filter, Seitenzahl und Sortierung bleiben erhalten — du findest deine Ansicht unverändert vor.
Wonach durchsucht das Suchfeld die Eingangsrechnungen?
Das Suchfeld durchsucht Belegnummer und Lieferantenname. Lässt sich deine Eingabe zusätzlich als Betrag lesen, etwa „48,48“, sucht flinkest parallel nach Belegen mit exakt dieser Summe — der häufigste Abgleich beim Kontoauszug.
Welche Filter stehen mir für die Eingangsrechnungen zur Verfügung?
Im Panel Filter & Sortierung: Basisdaten (Belegnummer, Belegdatum, Typ, Zahlungsart und Rechnungsmerkmale), getrennt der zugeordnete Stamm-Lieferant und die OCR-erkannten Lieferantendaten, die Summe, Bezahldatum und Buchhaltungsexport-Datum sowie die Metadaten Erstellt von, Erstellt am und Geändert am.
Kann ich eine häufig genutzte Filterkombination speichern?
Ja. Im Panel Filter & Sortierung speicherst du die aktuelle Kombination oben unter einem Namen und rufst sie später mit einem Klick wieder ab; ein Papierkorb-Symbol löscht einen gespeicherten Filter wieder.
Wie sortiere ich die Belegliste nach Summe oder Datum?
Klick auf die entsprechende Spaltenüberschrift sortiert sofort danach; ein erneuter Klick dreht die Richtung um. Im Reiter Sortieren desselben Panels legst du stattdessen mehrere Sortierfelder samt Reihenfolge fest.
Kann ich eine Lieferantenrechnung direkt mit dem Handy fotografieren?
Ja, über die Hauptschaltfläche „Rechnung fotografieren“ oben rechts — sie öffnet direkt die Kamera deines Geräts, das Foto geht danach denselben Weg wie ein Einzel-Upload: neuer Beleg in der Ablage, automatische Erkennung startet sofort.
Welche Dateiformate kann ich für Eingangsrechnungen hochladen?
Du kannst PDF-Dateien und Fotos in den Formaten JPEG, PNG, GIF und WEBP hochladen. Eine andere Datei — etwa ein Word-Dokument oder eine reine Textdatei — weist flinkest sofort mit der Meldung „Dieser Dateityp wird für die Beleg-Analyse nicht unterstützt. Bitte laden Sie ein PDF oder ein Bild (JPEG, PNG, GIF oder WEBP) hoch.“ ab, noch bevor überhaupt ein Beleg angelegt wird.
Was passiert direkt nach dem Hochladen einer einzelnen Rechnung?
flinkest legt sofort einen neuen Beleg in der Ablage an und wechselt automatisch dorthin. Du bekommst die Meldungen „Beleg erfolgreich hochgeladen“ und „Beleg wird via AI analysiert…“, die Zeile selbst zeigt währenddessen „Analysiere…“.
Kann ich mehrere Eingangsrechnungen gleichzeitig hochladen?
Ja. Zieh alle Dateien gemeinsam in die Dropzone — sie landen in einer Warteschlange, die immer zwei Belege gleichzeitig verarbeitet. Für jede Datei siehst du Name, Größe, den aktuellen Schritt und einen Fortschrittsbalken; fertige Karten verschwinden nach ein paar Sekunden von selbst.
Was passiert, wenn ein Upload oder eine Analyse fehlschlägt?
Die Karte in der Warteschlange zeigt die Fehlermeldung des Backends und einen Button Wiederholen. Der setzt genau an der fehlgeschlagenen Stelle wieder an — ein einzelner Fehler verliert dir also nicht den ganzen Stapel.
Wie lange dauert die automatische Belegerkennung nach dem Hochladen?
Die KI-Analyse läuft nach dem Hochladen als Hintergrundauftrag, du kannst währenddessen weiterarbeiten — die Zeile zeigt währenddessen „Analysiere…“. Zieht sie sich länger als etwa fünf Minuten hin, meldet flinkest das nur als Hinweis und lässt sie im Hintergrund weiterlaufen; du musst den Beleg nicht erneut hochladen, er füllt sich, sobald die Analyse fertig ist.
Wie erkennt flinkest, dass ich eine Rechnung doppelt hochgeladen habe?
Findet die Analyse zwei Belege mit derselben Belegnummer und demselben Belegdatum, markiert sie den später hochgeladenen als möglichen Doppel-Import. Den Hinweis samt Schaltfläche zum Originalbeleg siehst du im Eingangsbeleg selbst.
Kann ich Barbelege automatisch als bezahlt verbuchen lassen?
Ja, über die Einstellung „Beim Hochladen als bezahlt markieren“. Erkennt die Analyse nach dem Hochladen die Zahlungsart Bargeld, bucht flinkest automatisch eine echte Kassa-Zahlung — vorausgesetzt, es gibt genau eine Kasse im Mandanten. Bei Überweisung oder Karte bleibt der Beleg offen, bis eine echte Zahlung dazukommt.
Wie erfasse ich einen Beleg ohne Datei, zum Beispiel eine Kleinbetragsrechnung?
Öffne oben rechts das „…“-Menü und klicke auf manuell — der Dialog Eingangsbeleg hinzufügen öffnet sich mit Belegtyp, Belegnummer, Belegdatum und Lieferant, dazu den Reitern Allgemein, Lieferant, Projekt und Buchhaltung & Bank.
Welche Angaben mache ich beim manuellen Anlegen im Reiter Allgemein?
Lieferdatum, Summe, Steuer, Währung, ein Kennzeichen für eine innergemeinschaftliche Transaktion, Zahlungsart und eine Notiz — die Kernangaben für Vorsteuer-Nachweis und Reverse-Charge-Kennzeichnung.
Wie rechnet flinkest einen Beleg in Fremdwährung in Euro um?
Wählst du eine andere Währung als Euro, erscheint das Feld Wechselkurs, vorbefüllt mit dem EZB-Referenzkurs zum Belegdatum — du kannst ihn überschreiben; änderst du das Belegdatum, holt flinkest den Kurs für das neue Datum. Die Summe bleibt in Belegwährung, der EUR-Wert für Buchhaltung und Buchhaltungsexport entsteht über diesen Kurs.
Wozu dient der Reiter Lieferant im Anlege-Dialog?
Dort trägst du eine freie Adresse ein — sie wirkt nur, solange kein Stammlieferant verknüpft ist, und macht den Beleg auch ohne eigenen Kontakt auswertbar, etwa für eine innergemeinschaftliche Prüfung.
Kann ich eine Eingangsrechnung einem Projekt zuordnen?
Ja, im Reiter Projekt des Anlege- oder Bearbeiten-Dialogs. Das ist Voraussetzung, um die Fremdkosten dieses Belegs dem Projekt-Deckungsbeitrag zuzurechnen.
Wo trage ich IBAN und BIC eines Lieferanten am Beleg ein?
Im Reiter Buchhaltung & Bank, zusammen mit Buchungstext, Kontonummer, UID-Nummer und Bankleitzahl. Diese Daten speisen den SEPA-Zahlungs-QR-Code und den Kanzlei-Export.
Was passiert, wenn ich den Anlege-Dialog mit offenen Änderungen schließe?
flinkest fragt vorher nach — „Zurück zur Bearbeitung“ oder „Ja, Änderungen verwerfen“ — und schützt dich so vor versehentlichem Datenverlust bei diesem umfangreichen Formular.
Was passiert, wenn ich beim manuellen Anlegen ein Pflichtfeld vergesse?
Alle Validierungsregeln leben im Backend, das Formular spiegelt sie nur. Ein invalider Input zeigt einen Fehler-Toast, betroffene Feldfehler werden direkt ins Formular gespiegelt.
Ist ein manuell angelegter Beleg sofort in der Liste sichtbar?
Nein. Er entsteht immer zuerst in der Ablage, auch wenn dich die Navigation direkt auf die Detailseite führt. Erst nach der Prüfung verschiebst du ihn in die Liste.
Wie verschiebe ich einen geprüften Beleg von der Ablage in die Liste?
Öffne das Zeilenmenü des Belegs und wähle In Liste verschieben. Umgekehrt bietet ein Beleg in der Liste In Ablage verschieben an, falls noch Klärung nötig ist.
Kann ich mehrere Belege auf einmal verschieben?
Ja. Die Checkbox in der Werkzeugleiste schaltet die Mehrfachauswahl ein — dafür brauchst du die Berechtigung, Eingangsrechnungen zu bearbeiten. Markiere die gewünschten Zeilen: Die Leiste „n Belege ausgewählt“ bietet In Liste verschieben bzw. In Ablage verschieben an — aber nur, wenn alle markierten Belege im selben Bereich liegen.
Was passiert, wenn beim Massenlöschen einzelne Belege nicht gelöscht werden können?
Markierte Belege löschst du über „Löschen“ in der Auswahlleiste. Die Belege werden nacheinander abgearbeitet, ein einzelner nicht löschbarer Beleg bricht die übrigen nicht ab. Am Ende bekommst du eine Meldung, wie viele geklappt haben und aus welchem Grund einzelne fehlgeschlagen sind.
Kann ich einstellen, welche Spalten die Belegliste zeigt?
Ja, über das Zahnrad unten links im Paginator, neben dem Download-Symbol. Es öffnet den Dialog Spalten konfigurieren — dort wählst du Spalten und ihre Reihenfolge und legst optional eine Standardsortierung fest. Das Zahnrad siehst du nur mit der Berechtigung, Listenspalten zu konfigurieren. Die Einstellung gilt für die gesamte Liste und für alle Benutzer im Mandanten, nicht nur für dich.
Wie werte ich meine Eingangsrechnungen aus, etwa die Ausgaben je Monat oder je Lieferant?
Unten links im Paginator der Eingangsrechnungen liegt das Symbol Im Report-Builder auswerten. Es öffnet einen neuen Report über die Eingangsrechnungen und übernimmt deine Wahl zwischen Ablage und Liste sowie deine gesetzten Filter; Filter auf Felder, die der Report nicht kennt, fallen weg. Das Symbol erscheint nur, wenn du die Berechtigung hast, Berichte zu sehen.
Wie hole ich eine gerade an die Eingangsadresse weitergeleitete Rechnung sofort ab?
Klicke oben rechts in den Eingangsrechnungen auf die Schaltfläche mit deiner Eingangsadresse, etwa firma@flinkest-er.at abrufen. flinkest holt die Post sofort im Hintergrund ab, statt auf den nächsten regelmäßigen Abruf zu warten; neue Belege erscheinen danach von selbst in der Ablage. Ein weiterer Klick während eines laufenden Abrufs startet keinen zweiten. Die Schaltfläche gibt es nur, wenn du Eingangsrechnungen bearbeiten darfst und für deinen Betrieb eine Eingangsadresse eingerichtet ist.
Warum steht neben der Belegnummer ein Warnsymbol?
Die Rechnung erfüllt nicht alle gesetzlichen Rechnungsmerkmale nach § 11 UStG — das prüft flinkest nach jeder Belegerkennung automatisch, weil sonst der Vorsteuerabzug gefährdet ist. Welche Angaben fehlen, siehst du im Eingangsbeleg. Dort forderst du beim Lieferanten eine berichtigte Rechnung an oder markierst den Beleg als geprüft. Das Symbol verschwindet, sobald der Beleg als geprüft markiert ist oder die berichtigte Rechnung die erneute Prüfung besteht. Alle Belege mit fehlenden Merkmalen findest du über den Filter Rechnungsmerkmale mit „Nicht erfüllt", auch die schon als geprüft markierten.
Warum ist mein hochgeladener Beleg nach der Analyse wieder verschwunden?
Dann war er die berichtigte Rechnung, die du bei diesem Lieferanten angefordert hattest. Statt eines zweiten Belegs übernimmt der wartende Beleg das neue Dokument und die neu gelesenen Kopfdaten; beim Hochladen bekommst du die Meldung „Die berichtigte Rechnung hat das Dokument eines bestehenden Belegs ersetzt". Das alte Dokument bleibt am Beleg erhalten, Positionen, Kontierung, Zahlungen und Projekt bleiben unverändert.
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