Finanzübersicht
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15
Die Finanzübersicht ist die Finanz-Landingpage deiner Buchhaltung: der erste Blick beim Einstieg ins Menü Buchhaltung. Sie beantwortet auf einen Blick, wie viel Geld auf den Konten liegt, was Kunden noch schulden, was du Lieferanten schuldest und wie der Cashflow im gewählten Zeitraum gelaufen ist. Die Seite liest nur — gebucht, verknüpft und kontiert wird nichts hier, sondern in der Buchhaltungs-Übersicht, der eigentlichen Kontierungs-Werkbank.

Kopfzeile und Navigation
Die drei Namen dieses Screens
Im Menü heißt dieser Bereich Finanzübersicht (unter „Buchhaltung"), die Kopfzeile der Seite selbst trägt den Titel Buchhaltungs-Dashboard, und die Brotkrümel-Navigation darüber führt als Buchhaltungs-Cockpit zur Startseite zurück — ein älterer Name für dieselbe Seite. Alle drei Bezeichnungen meinen denselben Screen; das hilft beim Wiederfinden, falls du ihn unter einem der drei Namen suchst.
Berechtigung. Für die ganze Seite braucht dein Benutzer das Recht, die Buchhaltung zu sehen; ohne dieses Recht kommst du auf eine Seite mit der großen 403 und dem Hinweis „Not allowed.".
Zahlen aktualisieren
Rechts in der Kopfzeile holt Aktualisieren alle Zahlen der Seite neu — KPI-Kacheln, Grafiken, die beiden Tabellen am Seitenende und das Bankkonten-Hinweisband. Das ist nötig, weil sich die Seite nicht von selbst nachlädt: Was du siehst, ist der Stand vom Öffnen der Seite, auch wenn zwischenzeitlich in einem anderen Tab eine Zahlung eingetragen wurde.
Weiter in die Buchhaltungs-Übersicht oder den Export
Zwei weitere Schaltflächen führen dich von der Landingpage in die Arbeitsseiten: Buchhaltungs-Übersicht öffnet die Buchhaltungs-Übersicht, die Werkbank für den aktuellen Buchungszeitraum; Nach BMD Exportieren führt direkt in den Buchhaltungsexport. Für den Export brauchst du zusätzlich das Recht, den Buchhaltungsexport auszuführen — die Schaltfläche ist trotzdem immer da, ohne das Recht landest du beim Klick auf dieselbe 403-Seite wie oben beschrieben.
Ist das Fenster schmal (unter rund 1024 Pixel), rutschen die Schaltflächen, die nicht mehr passen, in ein Menü mit drei Punkten am rechten Rand; Aktualisieren bleibt dabei immer sichtbar.
Zeitraum wählen
Den Betrachtungszeitraum einstellen
Unter der Kopfzeile steht Zeitraum: und daneben die Auswahl. Beim Öffnen ist immer der laufende Monat eingestellt; auf der Schaltfläche stehen Von- und Bis-Datum und rechts als kleines Etikett die Anzahl der enthaltenen Tage. Ein Klick öffnet die Auswahl: links die Vorgaben Dieser Monat, Letzter Monat, Dieses Quartal, Dieses Jahr und Letztes Jahr, rechts die Felder Von und Bis über einem Kalender (die Woche beginnt am Montag) — du kannst also auch zwei beliebige Tage anklicken. Unten liegen Löschen, Abbrechen und Anwenden; erst Anwenden übernimmt die Auswahl und lädt Kennzahlen und Grafiken neu. Klickst du Löschen und danach Anwenden, rechnet flinkest im Hintergrund trotzdem mit dem laufenden Monat weiter — nur die Anzeige zeigt dann übergangsweise nur „Zeitraum" ohne Datumsbereich, bis du die Seite neu lädst.
Deine Wahl bleibt bewusst nicht erhalten: Jeder erneute Aufruf der Seite setzt auf den laufenden Monat zurück — anders als in der Buchhaltungs-Übersicht, wo der gewählte Buchungszeitraum in der Adresse steht und gemerkt wird. Diese Seite ist eine Landingpage, kein Arbeitszustand, zu dem man zurückkehren müsste.
Was der Zeitraum beeinflusst — und was nicht
Der Zeitraum wirkt nur auf einen Teil der Seite. Er steuert Umsatz (Zeitraum), die drei Kacheln zu Einnahmen und Ausgaben sowie die Grafiken Cashflow, Top 10 Kunden und Top 10 Lieferanten. Unabhängig vom Zeitraum sind Aktuelle Liquidität, Offene Forderungen, Offene Verbindlichkeiten, die Zahlungsstruktur und die beiden Listen am Seitenende — sie zeigen immer den heutigen Gesamtstand, weil ein offener Posten unabhängig vom gewählten Betrachtungsfenster offen bleibt. Wer im Januar auf „Letztes Jahr" umstellt und sich wundert, dass die offenen Forderungen gleich bleiben: Das ist Absicht.
Belegdatum, nicht Zahldatum. Umsatz, Top-Kunden und Top-Lieferanten grenzen nach dem Belegdatum ein, nicht danach, wann das Geld geflossen ist. Nur die drei Kacheln zu Einnahmen und Ausgaben rechnen mit dem Datum der Bankbuchung.
Hinweisband zu den Bankkonten
Zustand der Bankkonten auf einen Blick
Direkt über den Kennzahlen-Kacheln liegt ein Band mit dem Zustand deiner Bankkonten. Es gibt genau drei Fassungen:
- Ist kein Konto mit einer Bank verbunden: „Kein Bankkonto verbunden. Verbinde eines, um Transaktionen zu importieren." mit der Schaltfläche Bankkonto verbinden, die zu den Bankkonten führt.
- Gibt es Handlungsbedarf, nennt das Band die Zahlen — etwa „765 offene Transaktionen" oder „2 Bankkonten benötigen Aufmerksamkeit", beides durch einen Punkt getrennt. Rechts steht dann Buchungsperiode bearbeiten (wenn Transaktionen offen sind, führt in die Buchhaltungs-Übersicht) beziehungsweise Bankkonten verwalten.
- Sonst grün: „Alle Bankkonten verbunden und synchronisiert."
Was als Handlungsbedarf zählt. „Benötigen Aufmerksamkeit" meint verbundene Bank- und Kreditkartenkonten, die noch nie synchronisiert wurden oder deren letzter Abruf fehlgeschlagen ist, eine neue Freigabe braucht oder nicht zum Kontostand passt. Kassakonten zählen dabei nie mit, sie werden von Hand geführt. Offene Transaktionen sind Bankbuchungen, die in der Buchhaltungs-Übersicht noch nicht abgearbeitet sind — gezählt über den ganzen Bestand, nicht nur über den gewählten Zeitraum. Konten, die du in den Buchhaltungs-Einstellungen von der Buchhaltung ausgeschlossen hast, zählen hier nicht mit — eine ausgeschlossene Kasse ausgenommen: Ihre offenen Transaktionen zählen trotzdem, weil es bar bezahlte Belege sind, die sonst lautlos verschwinden würden. Dieselbe Kassa-Ausnahme gilt für jede Kennzahl dieser Seite, die sich auf ausgeschlossene Konten bezieht.
Die Kennzahlen-Kacheln
Die vier Kennzahlen-Kacheln
| Kachel | Was drinsteckt |
|---|---|
| Aktuelle Liquidität | „Summe der Kontostände" — die Kontostände aller nicht archivierten Bank- und Kassakonten, abzüglich der in den Buchhaltungs-Einstellungen ausdrücklich ausgeschlossenen — eine Kasse zählt dabei immer mit, auch wenn sie auf der Ausschlussliste steht. Ein negativer Gesamtstand wird rot dargestellt. |
| Offene Forderungen | alle noch nicht (oder nur teilweise) bezahlten Rechnungen. Darunter steht „Überfällig:" mit dem Anteil, dessen Zahlungsziel schon vorbei ist — oder „Keine überfälligen Forderungen". |
| Offene Verbindlichkeiten | „Ausstehende Lieferantenzahlungen": offene Eingangsrechnungen vom Belegtyp Rechnung — Eingangsgutschriften zählen nicht mit, und einen „teilbezahlt"-Status gibt es bei Eingangsbelegen nicht. |
| Umsatz (Zeitraum) | „Gesamtumsatz im gewählten Zeitraum" — die Rechnungen mit Belegdatum im Zeitraum. |
Was in diese Zahlen eingeht — und was nicht. Gezählt werden ausschließlich fertige Rechnungen: Entwürfe bleiben außen vor, Proforma-Rechnungen ebenfalls. Gerechnet wird mit dem Bruttobetrag einschließlich Umsatzsteuer, und Gutschriften werden bei „Umsatz (Zeitraum)" nicht abgezogen. Die Kachel Umsatz (Zeitraum) ist damit eine schnelle Hausnummer, keine Umsatzauswertung — dafür gibt es den Umsatzbericht, der auch netto rechnen und nach Kunden aufschlüsseln kann.
Einnahmen, Ausgaben, Überschuss
Führst du eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, kommt eine zweite Kachelreihe dazu: Einnahmen (Zeitraum) („Geldeingang über Bank/Kassa"), Ausgaben (Zeitraum) („Geldabgang über Bank/Kassa") und Überschuss (Zeitraum) („Einnahmen minus Ausgaben", grün oder rot). Diese drei sind die einzigen Zahlen der Seite, die echte Geldbewegungen summieren: alle Buchungen auf den einbezogenen Konten mit Buchungsdatum im Zeitraum, Eingänge und Ausgänge getrennt — Belege spielen dabei keine Rolle.
Wer sie sieht. Die Reihe hängt an der Unternehmensart in den Buchhaltungs-Einstellungen: Bei Einnahmen/Ausgaben-Rechner erscheint sie, bei Bilanzierer nicht — die E/A-Logik (Geldfluss über Bank/Kassa) ist für Bilanzierer fachlich nicht das maßgebliche Buchhaltungsprinzip, alle übrigen Kacheln bleiben für beide Rechtsformen gleich.
Grafiken

Cashflow
Eine Linie Eingehend und eine Linie Ausgehend, ein Punkt je Monat des Zeitraums. Achtung bei der Deutung, trotz des Namens „Cashflow": „Eingehend" sind die als bezahlt geführten Rechnungen nach Belegdatum, „Ausgehend" alle Eingangsrechnungen des Monats vom Belegtyp Rechnung — auch die noch offenen, aber ohne Eingangsgutschriften. Es ist damit keine Kontoauszugs-Ansicht, sondern beleg-, nicht bankbasiert. Ohne Daten steht „Keine Cashflow-Daten verfügbar".
Zahlungsstruktur
Ein Ring aus Bezahlt, Offen (nicht überfällig), 0-30 Tage überfällig, 31-60 Tage überfällig und Über 60 Tage überfällig. Diese Grafik zeigt immer den gesamten Rechnungsbestand — der Zeitraum wirkt auf sie nicht, obwohl sie in derselben Reihe steht wie die zeitraumabhängigen Grafiken.
Top 10 Kunden
Waagrechte Balken mit der Rechnungssumme je Kunde im Zeitraum, absteigend. Nur Kunden mit positiver Summe erscheinen. Gutschriften werden gegen den Umsatz eines Kunden nicht gegengerechnet.
Top 10 Lieferanten
Dasselbe für das Einkaufsvolumen aus den Eingangsrechnungen vom Belegtyp Rechnung; Eingangsgutschriften zählen nicht mit. Liegt im Zeitraum keine Eingangsrechnung, steht hier „Keine Lieferantendaten verfügbar".
Kritische Elemente und aktuelle Aktivität
Größte offene Forderungen
Die linke Karte am Seitenende beginnt mit den fünf größten unbezahlten Rechnungen, absteigend nach Summe. Je Zeile der Kundenname (führt in die Rechnungsdetails), darunter die Belegnummer als kleines Etikett und das Belegdatum, rechts der Betrag und, falls das Zahlungsziel vorbei ist, in Rot „X Tage überfällig".
Mahnkandidaten
Darunter folgen Rechnungen, die seit mehr als 30 Tagen überfällig sind, mit dem Untertitel „Überfällig mehr als 30 Tage". Die Zahl in der Überschrift nennt alle gefundenen Fälle (bis zu 20), aufgelistet werden die drei ältesten, sortiert nach Fälligkeitsdatum; die Beträge stehen hier auf ganze Euro gerundet. Der nächste Schritt sind die Mahnungen — dieselbe 30-Tage-Schwelle nutzen auch sie, um Kandidaten vorzuschlagen.
Wenn die Karte leer bleibt. Gibt es weder große offene Forderungen noch Mahnkandidaten, bleibt die Karte Kritische Elemente ohne Text — die Meldung „Keine kritischen Elemente gefunden" ist bislang nicht erreichbar. Schlägt das Laden dagegen fehl, zeigt die Karte zusätzlich zur kurzen Meldung am Bildschirmrand (siehe unten) dauerhaft den Hinweis „Kritische Elemente konnten nicht geladen werden" in Rot — so lässt sich ein Ladefehler von einer tatsächlich leeren Karte unterscheiden.
Aktuelle Zahlungen
Die rechte Karte zeigt als erstes die drei jüngsten als bezahlt geführten Belege, sortiert nach der letzten Änderung. Das Etikett am Betrag nennt die Belegart, also Rechnung oder Gutschrift — keinen Zahlungsstand.
Fällig in den nächsten 30 Tagen
Darunter bis zu drei offene Rechnungen mit Zahlungsziel innerhalb der nächsten 30 Tage; „7d" heißt: in sieben Tagen fällig. Das ist die Vorausschau zu den Mahnkandidaten oben — was bald fällig wird, bevor es überfällig ist.
Aktuelle Rechnungen
Zuletzt die drei zuletzt angelegten Rechnungen und Gutschriften, unabhängig davon, ob sie bezahlt sind — damit frisch gestellte Belege im Blick bleiben. Auch hier sind die Beträge auf ganze Euro gerundet, die Liste ist zum Überfliegen gedacht, nicht zum Abstimmen.
Ladefehler bei „Aktuelle Aktivität". Anders als bei Kritische Elemente bleibt diese Karte bei einem Ladefehler genauso leer wie bei tatsächlich fehlender Aktivität — eine eigene Fehlermeldung in der Karte zeigt sie (noch) nicht. Nur die kurze Meldung am Bildschirmrand „Die letzten Lagerbewegungen konnten nicht geladen werden" verrät dann den Fehler; die Formulierung ist irreführend — mit Lagerbewegungen hat die Karte nichts zu tun, gemeint ist die Karte Aktuelle Aktivität selbst.
Weitere Fehlermeldungen der Kachel-Reihen. Lässt sich ein Block nicht laden, erscheint kurz eine Meldung am Bildschirmrand, und der betroffene Bereich bleibt leer — der Rest der Seite lädt weiter: „Die Cashflow-Daten konnten nicht geladen werden", „Die Daten zur Zahlungsstruktur konnten nicht geladen werden", „Die Top-Kunden konnten nicht geladen werden", „Die Top-Lieferanten konnten nicht geladen werden", für die oberen Kennzahlen-Kacheln „KPI-Daten konnten nicht geladen werden". In allen Fällen ist Aktualisieren der erste Versuch.
Verwandte Seiten
- Buchhaltungs-Übersicht
- Buchhaltungsexport
- Bankkonten
- Buchhaltungs-Einstellungen
- Rechnungen
- Eingangsrechnungen
- Mahnungen
- Umsatzbericht
- Startseite
Häufige Fragen
Ich habe den Zeitraum umgestellt, aber die offenen Forderungen ändern sich nicht. Ist das ein Fehler? Nein. Der Zeitraum wirkt nur auf „Umsatz (Zeitraum)", auf die Kacheln zu Einnahmen und Ausgaben sowie auf die Grafiken Cashflow, Top 10 Kunden und Top 10 Lieferanten. Aktuelle Liquidität, offene Forderungen, offene Verbindlichkeiten, Zahlungsstruktur und die beiden Listen am Seitenende zeigen immer den heutigen Gesamtstand.
Warum weicht „Umsatz (Zeitraum)" von meiner Umsatzauswertung ab? Weil die Kachel mit dem Bruttobetrag rechnet, also einschließlich Umsatzsteuer, und weil Gutschriften nicht abgezogen werden. Entwürfe und Proforma-Rechnungen bleiben außen vor. Für eine belastbare Auswertung nimm den Umsatzbericht — der kann netto rechnen und nach Kunden und Monaten aufschlüsseln.
Kann ich hier Belege zuordnen oder Buchungskonten setzen? Nein, diese Seite zeigt nur. Kontiert wird ausschließlich in der Buchhaltungs-Übersicht: dort verknüpfst du Belege mit Bankbuchungen, setzt Konten und schließt Buchungen ab. Die Finanzübersicht fasst das Ergebnis zusammen.
Warum steht im Hinweisband eine so große Zahl offener Transaktionen? Weil dort alle noch nicht abgearbeiteten Bankbuchungen gezählt werden, über den ganzen Bestand und nicht nur über den gewählten Zeitraum. Nach dem ersten Anbinden eines Bankkontos ist diese Zahl deshalb hoch. Mit Buchungsperiode bearbeiten kommst du in die Buchhaltungs-Übersicht und arbeitest sie Zeitraum für Zeitraum ab.
„Top 10 Lieferanten" ist leer, obwohl ich Eingangsrechnungen habe. Die Grafik zeigt nur Eingangsrechnungen vom Belegtyp Rechnung, deren Belegdatum im gewählten Zeitraum liegt — nicht die, die in diesem Zeitraum bezahlt wurden, und keine Eingangsgutschriften. Stell den Zeitraum auf das Quartal oder das Jahr um, dann erscheinen sie.
Warum sehe ich „Einnahmen", „Ausgaben" und „Überschuss" nicht? Weil in den Buchhaltungs-Einstellungen als Unternehmensart Bilanzierer hinterlegt ist. Die drei Kacheln gehören zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und erscheinen nur bei der Unternehmensart Einnahmen/Ausgaben-Rechner.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Ich habe den Zeitraum umgestellt, aber die offenen Forderungen ändern sich nicht. Ist das ein Fehler?
Nein. Der Zeitraum wirkt nur auf „Umsatz (Zeitraum)", auf die Kacheln zu Einnahmen und Ausgaben sowie auf die Grafiken Cashflow, Top 10 Kunden und Top 10 Lieferanten. Aktuelle Liquidität, offene Forderungen, offene Verbindlichkeiten, Zahlungsstruktur und die beiden Listen am Seitenende zeigen immer den heutigen Gesamtstand.
Warum weicht „Umsatz (Zeitraum)" von meiner Umsatzauswertung ab?
Weil die Kachel mit dem Bruttobetrag rechnet, also einschließlich Umsatzsteuer, und weil Gutschriften nicht abgezogen werden. Entwürfe und Proforma-Rechnungen bleiben außen vor. Für eine belastbare Auswertung nimm den Umsatzbericht — der kann netto rechnen und nach Kunden und Monaten aufschlüsseln.
Kann ich hier Belege zuordnen oder Buchungskonten setzen?
Nein, diese Seite zeigt nur. Kontiert wird ausschließlich in der Buchhaltungs-Übersicht: dort verknüpfst du Belege mit Bankbuchungen, setzt Konten und schließt Buchungen ab. Die Finanzübersicht fasst das Ergebnis zusammen.
Warum steht im Hinweisband eine so große Zahl offener Transaktionen?
Weil dort alle noch nicht abgearbeiteten Bankbuchungen gezählt werden, über den ganzen Bestand und nicht nur über den gewählten Zeitraum. Nach dem ersten Anbinden eines Bankkontos ist diese Zahl deshalb hoch. Mit Buchungsperiode bearbeiten kommst du in die Buchhaltungs-Übersicht und arbeitest sie Zeitraum für Zeitraum ab.
„Top 10 Lieferanten" ist leer, obwohl ich Eingangsrechnungen habe. Die Grafik zeigt nur Eingangsrechnungen vom Belegtyp Rechnung, deren Belegdatum im gewählten Zeitraum liegt — nicht die, die in diesem Zeitraum bezahlt wurden, und keine Eingangsgutschriften. Stell den Zeitraum auf das Quartal oder das Jahr um, dann erscheinen sie.
Die Grafiken zeigen Zahlen, meine Kontostände fehlen aber. „Aktuelle Liquidität" summiert die Kontostände der Bank- und Kassakonten. Steht dort nichts, ist entweder kein Konto angelegt oder jedes vorhandene ist archiviert oder in den Buchhaltungs-Einstellungen von der Buchhaltung ausgeschlossen. Ausgeschlossene Bankkonten fließen in keine Zahl dieser Seite ein — eine ausgeschlossene Kasse ist die einzige Ausnahme, sie zählt trotzdem mit.
Warum sehe ich „Einnahmen", „Ausgaben" und „Überschuss" nicht?
Weil in den Buchhaltungs-Einstellungen als Unternehmensart Bilanzierer hinterlegt ist. Die drei Kacheln gehören zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und erscheinen nur bei der Unternehmensart Einnahmen/Ausgaben-Rechner.
Was zeigt die Kachel „Aktuelle Liquidität“ in der Finanzübersicht?
Sie zeigt die Summe der Kontostände aller nicht archivierten Bank- und Kassakonten, abzüglich der in den Buchhaltungs-Einstellungen ausdrücklich von der Buchhaltung ausgeschlossenen Konten — eine Kasse zählt dabei immer mit, selbst wenn sie auf der Ausschlussliste steht. Ein negativer Gesamtstand wird rot dargestellt. Die Kachel ist unabhängig vom gewählten Zeitraum, weil ein Kontostand immer der heutige Stand ist.
Was zählt die Kachel „Offene Forderungen“?
Alle noch nicht oder nur teilweise bezahlten Rechnungen — Entwürfe und Proforma-Rechnungen zählen nicht mit. Darunter steht zusätzlich „Überfällig:“ mit dem Anteil, dessen Zahlungsziel bereits verstrichen ist, oder „Keine überfälligen Forderungen“, wenn nichts überfällig ist. Die Kachel zeigt immer den heutigen Gesamtstand, unabhängig vom gewählten Zeitraum.
Was zählt die Kachel „Offene Verbindlichkeiten“?
„Ausstehende Lieferantenzahlungen“: offene Eingangsrechnungen vom Belegtyp Rechnung. Eingangsgutschriften zählen nicht mit, und anders als bei Ausgangsrechnungen gibt es bei Eingangsbelegen keinen Zwischenstatus „teilbezahlt“ — ein Eingangsbeleg ist entweder offen oder bezahlt. Die Kachel ist zeitraumunabhängig.
Wie berechnet sich die Kachel „Umsatz (Zeitraum)“?
Aus der Bruttosumme (inklusive Umsatzsteuer) aller fertigen Ausgangsrechnungen mit Belegdatum im gewählten Zeitraum. Gutschriften werden nicht abgezogen, Entwürfe und Proforma-Rechnungen bleiben außen vor. Damit ist die Kachel eine schnelle Hausnummer, keine belastbare Umsatzauswertung — dafür gibt es den Umsatzbericht, der auch netto rechnen und nach Kunden aufschlüsseln kann.
Was bedeuten die Kacheln „Einnahmen (Zeitraum)“, „Ausgaben (Zeitraum)“ und „Überschuss (Zeitraum)“?
Diese drei Kacheln erscheinen nur bei der Unternehmensart Einnahmen/Ausgaben-Rechner (einstellbar in den Buchhaltungs-Einstellungen) und rechnen als einzige Kennzahlen der Seite mit echten Geldbewegungen: alle Bankbuchungen der einbezogenen Konten mit Buchungsdatum im gewählten Zeitraum, getrennt nach Eingang und Abgang. „Überschuss“ ist die Differenz aus Einnahmen minus Ausgaben, grün bei einem positiven, rot bei einem negativen Wert. Belege spielen bei diesen drei Zahlen keine Rolle.
Was zeigt die Cashflow-Grafik genau — verwendet sie Bankbuchungen?
Nein, trotz des Namens rechnet die Cashflow-Grafik mit Belegen, nicht mit Bankbuchungen. „Eingehend“ sind die als vollständig bezahlt geführten Ausgangsrechnungen, „Ausgehend“ sind alle Eingangsrechnungen des Monats vom Belegtyp Rechnung — auch die noch offenen, aber ohne Eingangsgutschriften. Beide Linien sind nach dem Belegdatum einsortiert, ein Punkt je Monat im gewählten Zeitraum. Wer eine echte Geldflussrechnung braucht, nimmt stattdessen die Kacheln Einnahmen/Ausgaben (die rechnen mit Bankbuchungen).
Was zeigt der Ring „Zahlungsstruktur“?
Er teilt den gesamten Bestand fertiger Ausgangsrechnungen in fünf Segmente: Bezahlt, Offen (nicht überfällig), 0-30 Tage überfällig, 31-60 Tage überfällig und über 60 Tage überfällig. Anders als die meisten anderen Grafiken auf der Seite wirkt der gewählte Zeitraum auf diesen Ring nicht — er zeigt immer den gesamten Rechnungsbestand.
Wonach sind „Top 10 Kunden“ und „Top 10 Lieferanten“ sortiert?
„Top 10 Kunden“ zeigt die zehn Kunden mit der höchsten Rechnungssumme im gewählten Zeitraum als waagrechte Balken, absteigend sortiert — nur Kunden mit positiver Summe erscheinen, die Legende ist mit „Ertragskonto“ beschriftet, gemeint ist aber die Rechnungssumme. „Top 10 Lieferanten“ zeigt entsprechend das Einkaufsvolumen aus Eingangsrechnungen vom Belegtyp Rechnung; Eingangsgutschriften zählen nicht mit. Beide Grafiken grenzen nach dem Belegdatum ein, nicht nach dem Zahldatum.
Was zeigt „Größte offene Forderungen“ in der Karte Kritische Elemente?
Die fünf größten unbezahlten Rechnungen, unabhängig vom gewählten Zeitraum. Je Zeile stehen Kundenname (verlinkt in die Rechnungsdetails), Belegnummer und Belegdatum, rechts der Betrag und — falls das Zahlungsziel bereits verstrichen ist — die Anzahl der Tage in Rot.
Was sind die „Mahnkandidaten“ in der Finanzübersicht?
Rechnungen, die seit mehr als 30 Tagen überfällig sind. Die Zahl in der Kartenüberschrift nennt alle gefundenen Fälle (bis zu 20), angezeigt werden die drei ältesten zuerst; die Beträge sind hier auf ganze Euro gerundet. Von hier führt der Weg direkt weiter zu den Mahnungen, wo sich diese Rechnungen tatsächlich anmahnen lassen.
Was zeigt die Karte „Aktuelle Aktivität“?
Drei kurze Listen mit je den drei jüngsten Einträgen: „Aktuelle Zahlungen“ (zuletzt als bezahlt geführte Rechnungen/Gutschriften, mit einem Etikett für die Belegart), „Fällig in den nächsten 30 Tagen“ (offene Rechnungen mit nahem Zahlungsziel, z. B. „7d“ für in sieben Tagen fällig) und „Aktuelle Rechnungen“ (die zuletzt angelegten Rechnungen/Gutschriften, unabhängig vom Zahlungsstand). Alle Beträge sind auf ganze Euro gerundet — die Karte ist zum Überfliegen gedacht, nicht zum Abstimmen.
Aktualisiert sich die Finanzübersicht von selbst, oder muss ich manuell neu laden?
Die Seite lädt sich nicht von selbst neu — was du siehst, ist der Stand vom Öffnen der Seite oder vom letzten Klick. Über Aktualisieren in der Kopfzeile holst du alle Kacheln, Grafiken und Listen neu; dieselbe Wirkung hat jede Änderung des Zeitraums.
Wie komme ich von der Finanzübersicht in die Buchhaltungs-Übersicht?
Über die Schaltfläche Buchhaltungs-Übersicht in der Kopfzeile — sie führt direkt in die Buchhaltungs-Übersicht, die Werkbank für die aktuelle Buchungsperiode. Dort, und nur dort, verknüpfst du Bankbuchungen mit Belegen, setzt Buchungskonten und schließt Perioden ab; die Finanzübersicht selbst zeigt nur Zahlen an.
Wie starte ich den Buchhaltungsexport von der Finanzübersicht aus?
Über die Schaltfläche Nach BMD Exportieren in der Kopfzeile, die in den Buchhaltungsexport führt. Die Schaltfläche ist immer sichtbar, für den Export selbst braucht dein Benutzer aber zusätzlich ein eigenes Recht — fehlt es, landest du nach dem Klick auf einer Seite mit der großen 403.
Was bedeutet die Meldung „Kein Bankkonto verbunden“ im Hinweisband?
Sie erscheint, solange kein einziges Bankkonto mit einer Bank verbunden ist — ohne eine solche Verbindung importiert flinkest keine Transaktionen automatisch. Die Schaltfläche Bankkonto verbinden im selben Band führt direkt zu den Bankkonten. Sobald mindestens ein Konto verbunden ist, wechselt das Band je nach Zustand zu einem Hinweis auf offene Transaktionen, Konten mit Handlungsbedarf oder — wenn alles passt — zu einer grünen Bestätigung.
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