QR-Etiketten
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-06
Auf dieser Seite stellst du dir ein Blatt mit QR-Etiketten für deine Artikel zusammen und druckst es aus. Links wählst du Artikel und — wenn du magst — eine Charge, also die Nummer einer bestimmten Liefer- oder Fertigungspartie; rechts entsteht sofort die Druckvorschau. Auf ein A4-Blatt passen acht Etiketten, jedes mit QR-Code, Artikelnummer, Charge und Artikelname. Gedacht sind sie zum Beschriften von Ware im Lager und im Regal.

Den Weg hierher findest du in der Artikelliste: Oben in der Kopfzeile liegt der Eintrag QR-Etiketten. Er erscheint nur, wenn das Zusatzmodul für QR-Etiketten für deinen Betrieb freigeschaltet ist und dein Benutzer die Berechtigung hat, Artikel zu sehen. Fehlt eines von beidem, führt auch der direkte Aufruf der Adresse nur auf eine Hinweisseite — dieselbe Prüfung greift beim Erzeugen des Etikettenblatts ein zweites Mal.
Artikel und Charge wählen
Die obere Karte links trägt die Überschrift QR-Etiketten und enthält die Auswahl:
- Artikel — das Feld mit dem Platzhalter Artikel suchen. Tippe Artikelnummer oder Name; ab dem zweiten Zeichen klappt darunter eine Trefferliste auf, in der jede Zeile Artikelnummer — Artikelname zeigt. Ein Klick übernimmt den Artikel ins Feld. Gibt es nichts Passendes, steht dort Keine Treffer.
- Papierkorb-Symbol rechts neben dem Feld — es erscheint erst, wenn ein Artikel gewählt ist, und setzt die Auswahl zurück. Sein Hinweistext lautet Löschen; gelöscht wird dabei nichts, der Artikel bleibt unangetastet.
- Charge — dieses Feld erscheint erst nach der Artikelauswahl, mit dem Platzhalter Charge wählen oder eingeben. Beim Hineinklicken klappen die Chargen auf, die für diesen Artikel gefunden wurden; du kannst aber auch eine beliebige Nummer eintippen, die es im Bestand noch gar nicht gibt. Das Feld darf leer bleiben — dann trägt das Etikett nur die Artikelnummer.
- Etikett hinzufügen — übernimmt Artikel und Charge als Zeile in die Liste darunter. Danach ist die Auswahl wieder leer, du kannst also gleich den nächsten Artikel suchen.
Wie die Artikelsuche arbeitet. Sie läuft über denselben Suchindex wie die Artikelliste und startet knapp eine halbe Sekunde nach dem letzten Tastendruck. Eine exakt getroffene Artikelnummer steht immer ganz oben, danach folgen Treffer in Nummer, Name und Beschreibung; kleine Tippfehler werden toleriert. Gezeigt werden höchstens 20 Treffer und es gibt kein Weiterblättern — bei einem sehr allgemeinen Suchbegriff lohnt es sich, genauer zu tippen. Gelöschte Artikel tauchen nicht auf.
Woher die Chargen kommen. Vorgeschlagen werden nur Chargen, von denen in irgendeinem Lager noch Bestand über null liegt — über alle Lager hinweg, ohne Doppelte und alphabetisch sortiert. Eine leergeräumte Charge steht deshalb nicht mehr in der Liste; nachdrucken kannst du ihr Etikett trotzdem, indem du die Nummer von Hand einträgst. Die Vorschlagsliste wird außerdem nicht mitgefiltert, während du tippst — sie zeigt immer alle gefundenen Chargen des Artikels. Und sie kann unvollständig bleiben: Gesucht wird nach der Artikelnummer über alle Bestände, und die Suche liefert höchstens 100 Zeilen. Steckt deine Artikelnummer zufällig auch in den Namen vieler anderer Artikel, füllen deren Bestände dieses Fenster — dann bleibt die Vorschlagsliste leer, obwohl es Chargen gibt. Trag die Chargennummer in dem Fall einfach von Hand ein.
Die Chargenvorschläge brauchen ein zweites Recht. Die Bestände kommen aus derselben Quelle wie die Lagerübersicht, und dafür braucht dein Benutzer die Berechtigung, Lagerbestände zu sehen. Fehlt sie, bleibt das Feld Charge ohne jeden Vorschlag — ohne Hinweis und ohne Fehlermeldung, so als hätte der Artikel keine Chargen. Eintippen darfst du die Nummer trotzdem, und das Etikett wird ganz normal gedruckt.
Die Etikettenliste
Die Karte darunter sammelt, was gedruckt werden soll. Solange nichts drin ist, steht dort Produkte und Chargen auswählen, um QR-Etiketten zu erzeugen.
Jede Zeile zeigt Artikelnummer — Artikelname und darunter ein Kennzeichen: Charge: samt der Nummer, wenn du eine angegeben hast, sonst Keine Charge. Rechts entfernt das Papierkorb-Symbol (Entfernen) genau diese Zeile. Am Fuß der Karte steht die Bilanz, etwa 3 Etiketten · 1 A4-Seite(n).
Denselben Artikel darfst du mehrfach hinzufügen — genau so druckst du mehrere gleiche Etiketten, ein Mengenfeld gibt es nicht. Und es gibt keine Einschränkung auf lagergeführte Artikel: Auch eine Dienstleistung lässt sich mit einem Etikett versehen, sinnvoll ist das selten.
Was im QR-Code steht. Der Code enthält die Artikelnummer und, falls angegeben, dahinter durch ein Leerzeichen getrennt die Chargennummer — sonst nichts. Die Scan-Masken in flinkest, also die Regalbetreuung und der Lieferschein-Editor, erkennen einen Scan allerdings nur, wenn der gelesene Text von Rautezeichen (#) eingerahmt ankommt. Dieser Rahmen steckt nicht im Code selbst; er muss am Scanner als Präfix und Suffix eingestellt sein. Passiert beim Scannen nichts, ist das die erste Stelle zum Nachsehen. Bedenke außerdem: Beim Einlesen zählt nur das erste Wort nach der Artikelnummer als Charge — eine Chargennummer mit Leerzeichen wird abgeschnitten.
Die Liste lebt nur im Browser. Sie wird nirgends gespeichert. Lädst du die Seite neu oder wechselst du in einen anderen Bereich und zurück, ist sie leer. Drucke das Blatt also fertig, bevor du weiterarbeitest.
Die Druckvorschau
Rechts liegt die Vorschau. Ohne Etiketten steht dort nur ein Drucker-Symbol mit dem Hinweis Vorschau erscheint hier. Sobald die erste Zeile in der Liste steht, wird das Blatt erzeugt und angezeigt; währenddessen dreht sich ein Ladekreis.
Über der Vorschau liegt eine schmale Leiste: Blättern zwischen den Seiten mit Seitenzahl-Feld, Verkleinern und Vergrößern, ein Auswahlfeld für den Zoom (voreingestellt Seitenbreite) und ganz rechts das Drucker-Symbol. Mehr steckt dort nicht — kein Drehen der Seite, keine Randspalte, kein Aufklappmenü mit weiteren Werkzeugen.
Speichern erscheint erst auf breiten Bildschirmen. Neben dem Drucker gibt es eine Schaltfläche, die das Blatt als PDF-Datei ablegt — sichtbar wird sie aber erst, wenn der Vorschaubereich breit genug ist. Auf einem Bildschirm mit 1440 Bildpunkten Breite bleibt sie weg, weil die Vorschau nur die halbe Fensterbreite bekommt. Ein Aufklappmenü, über das sie sonst erreichbar wäre, ist auf dieser Seite abgeschaltet. Wenn du das Blatt als Datei brauchst, zieh das Browserfenster auf einem großen Monitor breiter — oder nimm Drucken und wähle im Druckdialog deines Browsers „Als PDF sichern".

Wie das Blatt aufgebaut ist. Gedruckt wird auf A4 im Hochformat, acht Etiketten je Blatt in zwei Spalten und vier Zeilen, jedes rund 95 × 65 mm groß und mit einer dünnen Linie umrandet, an der du sie auseinanderschneiden kannst. In jedem Feld stehen untereinander der QR-Code, die Artikelnummer in Fettschrift, darunter die Chargennummer (nur wenn vorhanden) und zuletzt der Artikelname. Ein Firmenlogo, eine Kopf- oder eine Fußzeile werden nicht mitgedruckt. Ist die Liste länger als acht Einträge, kommen weitere Blätter dazu; angebrochene Blätter füllt flinkest mit leeren Feldern auf.
Wann die Vorschau neu entsteht. Nach jeder Änderung an der Liste wartet flinkest kurz — knapp eine Sekunde — und erzeugt dann das ganze Blatt neu, nicht nur das eine Etikett. Bei vielen Zeilen dauert das entsprechend länger. Geht dabei etwas schief, erscheint die Meldung QR-Etiketten konnten nicht erzeugt werden; die alte Vorschau ist dann verschwunden. Nimm in dem Fall die zuletzt hinzugefügte Zeile wieder heraus, damit die Vorschau neu aufgebaut wird.
Hell oder dunkel. Die Vorschau richtet sich nach der Farbeinstellung deines Betriebssystems, nicht nach dem Erscheinungsbild, das du in flinkest gewählt hast. Auf einem dunkel eingestellten Rechner erscheint der Vorschaubereich deshalb dunkel, auch wenn flinkest sonst hell ist. Auf den Ausdruck wirkt sich das nicht aus — der bleibt schwarz auf weiß.
Aktionen
Etikett hinzufügen — Artikel suchen und anklicken, optional die Charge wählen oder eintippen, dann auf Etikett hinzufügen. Die Zeile erscheint unten in der Liste, die Vorschau baut sich neu auf.
Ein Etikett entfernen — das Papierkorb-Symbol am rechten Rand der Zeile.
Alle Etiketten entfernen — der Eintrag Alle entfernen rechts oben in der Auswahl-Karte. Er ist nur zu sehen, solange mindestens ein Etikett in der Liste steht, und räumt sie ohne Rückfrage komplett leer.
Drucken — das Drucker-Symbol rechts oben in der Vorschau öffnet den Druckdialog deines Browsers. Achte dort darauf, dass ohne Skalierung gedruckt wird, sonst stimmen die Maße der Etiketten nicht mehr.
Als Datei ablegen — die Speichern-Schaltfläche neben dem Drucker legt das fertige Blatt als PDF-Datei ab. Sie ist nur auf ausreichend breiten Bildschirmen da; sonst führt der Weg über Drucken und den PDF-Ausgang deines Browsers.
Verwandte Seiten
- Artikel
- Artikeldetails
- Chargenverfolgung
- Regalbetreuung
- Lieferschein bearbeiten
- Lagerübersicht
Häufige Fragen
Ich finde den Eintrag QR-Etiketten in der Artikelliste nicht. Dann ist das Zusatzmodul für QR-Etiketten für deinen Betrieb nicht freigeschaltet, oder deinem Benutzer fehlt die Berechtigung, Artikel zu sehen. Beides lässt sich nicht auf dieser Seite ändern — wende dich an den Administrator deines Betriebs.
Wie drucke ich mehrere gleiche Etiketten? Füge denselben Artikel einfach mehrfach hinzu; ein Mengenfeld gibt es nicht. Die Zeile erscheint dann so oft in der Liste, wie du sie hinzugefügt hast, und genauso oft auf dem Blatt.
Das Charge-Feld schlägt mir nichts vor, obwohl der Artikel Chargen hat. Dafür gibt es drei Gründe: Vorgeschlagen werden nur Chargen mit Restbestand über null, eine leergeräumte Charge fällt also heraus. Die Vorschläge können außerdem von sehr vielen gleichnamigen Treffern verdrängt werden. Und die Abfrage braucht die Berechtigung, Lagerbestände zu sehen — fehlt sie, bleibt die Liste ohne Hinweis leer. In allen drei Fällen kannst du die Chargennummer von Hand eintippen, das Etikett wird trotzdem gedruckt.
Was steht im QR-Code drin? Die Artikelnummer und, wenn du eine angegeben hast, dahinter die Chargennummer, getrennt durch ein Leerzeichen. Preise, Mengen oder Lagerorte stehen nicht darin.
Mein Scanner löst beim Etikett nichts aus. Die Erfassungsmasken in flinkest erkennen einen Scan nur, wenn der eingelesene Text von Rautezeichen eingerahmt ist. Dieser Rahmen ist nicht Teil des gedruckten Codes — er muss am Scanner als Präfix und Suffix hinterlegt werden. Prüfe zuerst dessen Konfiguration.
Meine Etikettenliste war nach dem Seitenwechsel weg. Das ist so gewollt: Die Liste wird nicht gespeichert, sie besteht nur, solange die Seite offen ist. Stell sie neu zusammen und drucke das Blatt, bevor du woanders hinwechselst.
Wie speichere ich das Etikettenblatt als PDF-Datei? Über die Speichern-Schaltfläche in der Leiste über der Vorschau. Sie ist allerdings erst zu sehen, wenn der Vorschaubereich breit genug ist — auf einem 1440 Bildpunkte breiten Bildschirm fehlt sie. Der zweite Weg funktioniert immer: Drucken anklicken und im Druckdialog des Browsers „Als PDF sichern" wählen.
Warum wirkt der Ausdruck kleiner als am Bildschirm? Dann verkleinert der Druckdialog das Blatt, damit es in den Randbereich deines Druckers passt. Stelle die Skalierung dort auf 100 Prozent, also ohne Anpassung an die Seite — erst dann sind die Etiketten in den vorgesehenen Maßen auf dem Papier.