Cronjobs
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Video: Cronjobs verwalten und Ausführung prüfen
Manche Aufgaben im Betrieb dürfen nicht davon abhängen, dass jemand daran denkt, auf einen Knopf zu drücken — alte Protokolleinträge aufräumen, den Kalender mit einem externen Dienst abgleichen, offene Online-Zahlungen im Shop prüfen. Dafür gibt es Cronjobs: wiederkehrende Hintergrundaufträge, die flinkest nach einem festen Zeitplan automatisch selbst ausführt. Diese Seite ist das Verwaltungscockpit dafür — du siehst hier jeden hinterlegten Cronjob mit seinem Zeitplan und dem letzten Lauf, legst neue an und schaltest bestehende ein oder aus.

Liste, Anzeige und Navigation
Cronjob-Liste ansehen
Jede Zeile zeigt den Namen, darunter klein den rohen Zeitplan als „Intervall: …“, den Zeitpunkt des letzten Laufs (oder Nie, wenn der Cronjob noch nie gelaufen ist) und den Schalter Aktiv als grünes Ja oder graues Nein. Ob ein Cronjob läuft oder nicht, ist keine Formsache: Nur wer hier auf Ja steht, wird vom automatischen Zeitplan überhaupt berücksichtigt — ein deaktivierter Eintrag bleibt konfiguriert, tut aber nichts. Neue, mandantenspezifische Automatisierungen (etwa ein Import-Job für einen bestimmten Betrieb) werden in der Regel vom Support eingerichtet und erscheinen danach hier zur Pflege.
Zeitplan in Klartext lesen
Cron-Ausdrücke wie „11 3 * * *“ sind knapp, aber nicht auf Anhieb lesbar. Darum steht unter jedem Namen zusätzlich eine ausgeschriebene deutsche Übersetzung des Zeitplans, etwa „um Minute(n) 11, um Stunde(n) 3, jeden Tag des Monats, jeden Monat, jeden Tag der Woche“ — bei „11 3 * * *“ heißt das: täglich um 3:11 Uhr. Reicht der Platz in der Zeile nicht, zeigt ein Hovern über den Text dieselbe Übersetzung vollständig als Tooltip. So erkennst du eine Fehlkonfiguration („läuft das wirklich nur einmal im Monat?“) sofort, ohne die Detailseite zu öffnen oder Cron-Syntax lesen zu müssen.
Letzter Lauf und Aktiv-Status
„Letzter Lauf“ zeigt Datum und Uhrzeit der jüngsten Ausführung — automatisch nach Zeitplan oder manuell über die Detailseite ausgelöst, beides zählt gleich. Eingetragen wird der Zeitpunkt, sobald ein Lauf zu Ende ist, nicht schon beim Start. Die einzelnen Läufe mit Ergebnis, Dauer und Protokollausgabe stehen nicht in dieser Liste, sondern im Ausführungsprotokoll der Cronjobdetails.
Zeitlimit und keine doppelten Läufe
Damit ein hängender Auftrag nicht alle folgenden Cronjobs aufhält, hat jeder automatisch gestartete Lauf ein festes Zeitlimit: 30 Minuten, beim Cronjob „Hintergrundaufgaben abarbeiten“ 60 Minuten. Läuft ein Auftrag länger, beendet flinkest ihn, trägt den Lauf als fehlgeschlagen ins Ausführungsprotokoll ein — mit einem Vermerk über die Zeitüberschreitung am Ende der Protokollausgabe — und setzt „Letzter Lauf“ trotzdem. Läuft ein Cronjob aus einem früheren Zeitpunkt noch, wenn er laut Zeitplan erneut dran wäre, startet flinkest ihn nicht ein zweites Mal parallel, sondern lässt diesen Termin aus; „Letzter Lauf“ ändert sich dann nicht. Ausgenommen ist nur „Hintergrundaufgaben abarbeiten“, der Aufgabe für Aufgabe abholt und deshalb auch mehrfach gleichzeitig laufen darf.
Zur Detailseite eines Cronjobs wechseln
Ein Klick auf den Namen öffnet die Cronjobdetails — dort findest du die vollständige Ausführungshistorie und kannst den Job unabhängig von seinem Zeitplan sofort auslösen.
Liste bleibt aktuell
Ändert ein anderer Administrator einen Cronjob, oder läuft der reale Hintergrund-Scheduler gerade und aktualisiert „Letzter Lauf“, lädt sich die Liste von selbst nach — ohne dass du die Seite neu laden musst. Zusätzlich lässt sich unten rechts über das Kreispfeil-Symbol jederzeit manuell neu laden.
Sortieren, Spalten und Export
Liste sortieren
Ein Klick auf Name, Letzter Lauf oder Aktiv in der Kopfzeile sortiert die Liste danach, ein erneuter Klick kehrt die Richtung um — praktisch, um schnell zu sehen, was zuletzt gelaufen ist oder was gerade deaktiviert ist. Diese Liste hat bewusst kein Filterpanel und keine Sofortsuche: Anders als bei Fachlisten mit hunderten Datensätzen (Kunden, Belege) reicht bei einer überschaubaren, rein administrativen Anzahl an Cronjobs Sortierung und Blättern völlig aus.
Mandantenweite Standardsortierung
Hat noch niemand in diesem Browser selbst sortiert, greift stattdessen eine Standardsortierung, die du im Zahnrad-Dialog Spalten konfigurieren festlegst — betriebsweit, für jeden Administrator gleich. So kann zum Beispiel „zuerst die deaktivierten Cronjobs“ als Standard für alle gesetzt werden.
Spalten konfigurieren
Unten neben dem Export-Symbol öffnet das Zahnrad den Dialog Spalten konfigurieren: Links stehen weitere verfügbare Felder wie ID, Beschreibung, Befehl oder Job Interval, die sich hinzufügen lassen, rechts die aktuell angezeigten Spalten samt Reihenfolge per Drag. Praktisch, wenn du zum Nachforschen dauerhaft den hinterlegten Befehl sehen willst. Wie bei jeder Liste in flinkest gilt eine geänderte Auswahl für alle Benutzer; wer die Liste gerade offen hat, sieht die neue Spaltenauswahl von selbst, ohne die Seite neu zu laden.
Liste exportieren
Über das Download-Symbol unten links exportierst du die Cronjob-Konfiguration als Excel, CSV, PDF oder JSON — mit wählbarem Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und Spaltenauswahl. Nützlich, um den Stand der Automatisierung zu dokumentieren, bevor größere Änderungen daran vorgenommen werden.
Cronjob anlegen und bearbeiten
Neuen Cronjob anlegen
Oben rechts öffnet Neu den Dialog Neuen Cronjob anlegen. Pflicht sind Name (die Anzeigebezeichnung in der Liste) und Befehl — der interne technische Auftrag, den flinkest bei der Ausführung tatsächlich anstößt. Diesen Wert richtet praktisch immer der Support oder die Entwicklung ein, wenn ein neuer automatischer Ablauf eingerichtet wird; ein erfundener oder falscher Befehl führt dazu, dass die Ausführung fehlschlägt. Beschreibung ist ein freies Rich-Text-Feld für zusätzliche Erläuterungen, was der Job fachlich tut.
Oben im Dialog steht außerdem der Schalter aktiv — beim Anlegen steht er immer auf Aus. Erst ein bewusstes Einschalten sorgt dafür, dass flinkest den Zeitplan wirklich einhält: So läuft ein noch nicht fertig konfigurierter Cronjob nicht versehentlich schon vor dem endgültigen Speichern los.
Vorbelegter Zeitpunkt. Im Reiter Minuten schlägt flinkest beim Anlegen bereits eine einzelne, zufällig gewählte Minute vor, statt „jede Minute“ — so verteilen sich neu angelegte Cronjobs zeitlich, statt sich alle zur exakt gleichen Minute zu häufen. Der Wert lässt sich jederzeit ändern.

Zeitplan über die Reiter einstellen
Der Bereich Wann hat fünf Reiter — Minuten, Stunden, Tage im Monat, Monate, Wochentage — plus einen sechsten für den manuellen Ausdruck (siehe unten). In den ersten vier wählst du jeweils zwischen „jede Einheit“ (z. B. Jede Minute), „alle n Einheiten“ (z. B. Alle n Minuten) oder einer Mehrfachauswahl bestimmter Werte (z. B. Bestimmte Minuten); bei den Wochentagen gibt es nur Jeden Wochentag oder Bestimmte Wochentage. Beim Reiter Tage im Monat gibt es zusätzlich Letzter Tag im Monat — praktisch für monatsabschlussartige Jobs, ohne für jeden Monat neu ausrechnen zu müssen, welcher Tag das ist. Unter den Reitern steht durchgehend dieselbe deutsche Klartext-Zusammenfassung wie in der Liste, die sich bei jeder Änderung sofort aktualisiert — so prüfst du sofort, ob der eingestellte Zeitplan wirklich der gewünschte ist.
Zeitplan als Ausdruck eingeben
Wer die Cron-Syntax kennt, tippt im Reiter Manueller Ausdruck den Zeitplan direkt als Text ein — Minute, Stunde, Tag des Monats, Monat und Wochentag, durch Leerzeichen getrennt. Erkannt werden Stern (jeder Wert), eine feste Zahl, ein Bereich mit Bindestrich, ein Schrägstrich-Abstand wie „*/5“ (alle 5 Einheiten), eine Kommaliste und, nur beim Tag des Monats, „L“ für den letzten Tag. Jedes Feld wird gegen seinen gültigen Wertebereich geprüft (z. B. 0–59 für Minuten); ein Ausdruck außerhalb dieses Musters — etwa mehr oder weniger als fünf Felder oder ein Wert außerhalb seines Bereichs — färbt das Feld rot mit dem Hinweis „Ungültiges Format für den Cron-Ausdruck“, und die Klartext-Vorschau bleibt unverändert stehen, statt kommentarlos auf „jede Minute, jede Stunde“ zurückzuspringen.
Grenze für die Länge. Der gespeicherte Zeitplan darf höchstens 20 Zeichen lang sein. Das reicht für die allermeisten Fälle, kann aber knapp werden, wenn sehr viele einzelne Werte als Liste gewählt werden — dann hilft meist „alle n …“ statt einer langen Aufzählung.
Cronjob speichern
Speichern übernimmt den Cronjob und bestätigt mit „Cronjob wurde gespeichert“; der Dialog schließt sich, und die Liste aktualisiert sich von selbst, ein eigener Reload ist nicht nötig. Fehlt ein Pflichtfeld, markiert flinkest sowohl im Formular als auch — unabhängig davon — auf Ebene der Schnittstelle das betroffene Feld.
Ungespeicherte Änderungen schützen
Enthält der Dialog noch nicht gespeicherte Änderungen und du klickst auf Schließen, fragt flinkest unter „Ungespeicherte Änderungen“ nach, ob du wirklich schließen willst — Schutz vor versehentlichem Verlust eines gerade gebauten Zeitplans.
Bestehenden Cronjob bearbeiten
Im Zeilenmenü Bearbeiten öffnet denselben Dialog mit dem Titel Cronjob bearbeiten und lädt dafür zuerst den vollständigen Datensatz vom Server nach — die Liste selbst liefert nur die für sie nötigen Felder, ohne dieses Nachladen wären Beschreibung und Befehl beim Öffnen leer.
Aktionen aus der Zeile
Cronjob duplizieren
Im Zeilenmenü Duplizieren öffnet ebenfalls den Bearbeiten-Dialog, vorbefüllt mit einer vollständigen Kopie aller Werte der Vorlage — Name, Beschreibung, Befehl, Zeitplan und Aktiv-Status eingeschlossen. Praktisch als Ausgangspunkt für eine Variante eines bestehenden Cronjobs, etwa zwei fast identische Erinnerungs-Jobs mit leicht anderem Intervall. Ändere vor dem Speichern zumindest den Namen, sonst stehen danach zwei gleich benannte Cronjobs in der Liste.
Cronjob löschen
Im Zeilenmenü Löschen, dann die Rückfrage „Löschen von ‹Name›“ bestätigen. Danach meldet flinkest „Der Cronjob wurde gelöscht.“ Schlägt das Löschen im Hintergrund fehl — etwa weil der Datensatz zwischenzeitlich woanders geändert wurde —, erscheint dazu eine Fehlermeldung statt eines stillen Abbruchs, und der Cronjob bleibt unangetastet stehen.
Zugriff
Nur für Administratoren erreichbar
Der gesamte Einstellungsbereich — und mit ihm diese Seite — ist ausschließlich für die Administratorrolle erreichbar; ohne sie bleibt der Menüpunkt „Einstellungen“ verborgen, und ein direkter Aufruf der Adresse landet auf der Seite „Nicht erlaubt“ (403). Das gilt hier bewusst strenger als bei den meisten Fachlisten: Es gibt keine feingranulare Berechtigung „Cronjobs bearbeiten“, sondern ein hartes Rollen-Gate, sowohl im Frontend als auch bei jeder einzelnen Aktion auf der Schnittstelle selbst (Liste laden, Anlegen, Ändern, Duplizieren, Löschen). Der Grund: Ein falsch konfigurierter oder böswillig deaktivierter Cronjob kann Kernprozesse wie die Zahlungsprüfung, den Kalenderabgleich oder den Rechnungslauf lahmlegen — das rechtfertigt eine strengere Hürde als bei einer Fachliste, bei der ein einzelner Datensatz betroffen ist.
Verwandte Seiten
Häufige Fragen
Warum läuft mein neu angelegter Cronjob nicht? Vermutlich steht der Schalter aktiv noch auf Aus — beim Anlegen ist er immer zunächst ausgeschaltet, damit ein noch nicht fertig konfigurierter Job nicht versehentlich schon losläuft. Öffne den Cronjob über Bearbeiten und schalte ihn ein.
Warum gibt es auf dieser Liste kein Suchfeld und keine Filter? Weil Cronjobs eine schlanke, rein administrative Verwaltungsliste mit überschaubarer Anzahl an Einträgen sind — anders als Fachlisten mit hunderten oder tausenden Datensätzen. Sortierung über die Spaltenköpfe reicht hier aus.
Was bedeutet der Text unter dem Zeitplan in der Liste, etwa „um Minute(n) 11, um Stunde(n) 3, …“? Das ist der Cron-Ausdruck des Cronjobs, ausgeschrieben in verständlichem Deutsch — er beschreibt Minute, Stunde, Tag im Monat, Monat und Wochentag des Zeitplans der Reihe nach. Reicht der Platz in der Zeile nicht, zeigt ein Hovern darüber denselben Text vollständig als Tooltip.
Wer darf Cronjobs sehen, anlegen oder ändern? Ausschließlich Administratoren — sowohl die Seite selbst als auch jede einzelne Aktion darauf ist an diese Rolle gebunden, nicht an eine feinere Berechtigung wie bei Fachlisten.
Wo sehe ich, ob eine Ausführung erfolgreich war? Auf der Cronjobdetails-Seite des jeweiligen Cronjobs, erreichbar über einen Klick auf seinen Namen in dieser Liste. Dort steht das vollständige Ausführungsprotokoll mit Status, Zeitpunkt, Dauer und — bei Bedarf — der Protokollausgabe jedes einzelnen Laufs.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Warum läuft mein neu angelegter Cronjob nicht?
Vermutlich steht der Schalter aktiv noch auf Aus — beim Anlegen ist er immer zunächst ausgeschaltet, damit ein noch nicht fertig konfigurierter Job nicht versehentlich schon losläuft. Öffne den Cronjob über Bearbeiten und schalte ihn ein.
Warum gibt es auf dieser Liste kein Suchfeld und keine Filter?
Weil Cronjobs eine schlanke, rein administrative Verwaltungsliste mit überschaubarer Anzahl an Einträgen sind — anders als Fachlisten mit hunderten oder tausenden Datensätzen. Sortierung über die Spaltenköpfe reicht hier aus.
Was bedeutet der Text unter dem Zeitplan in der Liste, etwa „um Minute(n) 11, um Stunde(n) 3, …“?
Das ist der Cron-Ausdruck des Cronjobs, ausgeschrieben in verständlichem Deutsch — er beschreibt Minute, Stunde, Tag im Monat, Monat und Wochentag des Zeitplans der Reihe nach. Reicht der Platz in der Zeile nicht, zeigt ein Hovern darüber denselben Text vollständig als Tooltip.
Wer darf Cronjobs sehen, anlegen oder ändern?
Ausschließlich Administratoren — sowohl die Seite selbst als auch jede einzelne Aktion darauf ist an diese Rolle gebunden, nicht an eine feinere Berechtigung wie bei Fachlisten.
Wo sehe ich, ob eine Ausführung erfolgreich war?
Auf der Cronjobdetails-Seite des jeweiligen Cronjobs, erreichbar über einen Klick auf seinen Namen in dieser Liste. Dort steht das vollständige Ausführungsprotokoll mit Status, Zeitpunkt, Dauer und — bei Bedarf — der Protokollausgabe jedes einzelnen Laufs.
Was zeigt die Cronjob-Liste in den Einstellungen?
Jede Zeile zeigt Name, den Zeitplan als Rohtext (Intervall), den Zeitpunkt des letzten Laufs (oder „Nie“, wenn der Cronjob noch nie gelaufen ist) und den Aktiv-Status als grünes Ja oder graues Nein. Nur aktive Cronjobs werden vom automatischen Zeitplan berücksichtigt - ein deaktivierter Eintrag bleibt konfiguriert, tut aber nichts.
Was bedeutet der Text unter dem Namen in der Cronjob-Liste, etwa „um Minute(n) 11, um Stunde(n) 3, …“?
Das ist der Cron-Ausdruck des Cronjobs, ausgeschrieben in verständlichem Deutsch - er beschreibt Minute, Stunde, Tag im Monat, Monat und Wochentag des Zeitplans der Reihe nach, etwa „täglich um 3:11 Uhr“. Reicht der Platz in der Zeile nicht, zeigt ein Hovern über den Text dieselbe Übersetzung vollständig als Tooltip.
Was bedeuten die Spalten Letzter Lauf und Aktiv?
Letzter Lauf zeigt Datum und Uhrzeit der jüngsten Ausführung, egal ob automatisch nach Zeitplan oder manuell ausgelöst; eingetragen wird der Zeitpunkt, sobald der Lauf zu Ende ist. Ein noch nie gelaufener Cronjob zeigt Nie. Aktiv zeigt, ob der automatische Scheduler den Job überhaupt berücksichtigt - nur bei Ja greift der hinterlegte Zeitplan von selbst.
Wie komme ich von der Cronjob-Liste zur Ausführungshistorie eines einzelnen Jobs?
Klicke auf den Namen des Cronjobs. Das öffnet die Cronjobdetails mit dem vollständigen Ausführungsprotokoll und der Möglichkeit, den Job unabhängig von seinem Zeitplan sofort manuell auszulösen.
Muss ich die Seite neu laden, um Änderungen an Cronjobs zu sehen?
Nein. Ändert ein anderer Administrator einen Cronjob, oder aktualisiert der reale Hintergrund-Scheduler gerade Letzter Lauf, lädt sich die Liste automatisch nach. Zusätzlich steht unten rechts ein Kreispfeil-Symbol zum manuellen Neuladen bereit.
Kann ich die Cronjob-Liste sortieren?
Ja, über einen Klick auf die Spaltenüberschriften Name, Letzter Lauf oder Aktiv; ein erneuter Klick kehrt die Richtung um. Ein Filterpanel oder eine Sofortsuche gibt es bewusst nicht - bei der überschaubaren, rein administrativen Anzahl an Cronjobs reicht Sortieren und Blättern aus.
Wie lege ich fest, in welcher Reihenfolge Cronjobs standardmäßig angezeigt werden?
Im Zahnrad-Dialog Spalten konfigurieren lässt sich eine Standardsortierung festlegen, die betriebsweit für alle Administratoren gilt. Sie greift nur, solange niemand in der eigenen Sitzung bereits selbst über einen Spaltenkopf sortiert hat - ein eigener Klick schlägt den Standard vorübergehend.
Kann ich zusätzliche Spalten wie den technischen Befehl dauerhaft in der Liste sehen?
Ja, über das Zahnrad-Symbol unten neben dem Export öffnet sich Spalten konfigurieren: Links stehen weitere Felder wie ID, Beschreibung, Befehl oder Job Interval zum Hinzufügen, rechts die aktuelle Auswahl samt Reihenfolge per Drag. Eine Änderung gilt für alle Benutzer; wer die Liste gerade offen hat, sieht die neue Auswahl von selbst, ohne neu zu laden.
Kann ich die Liste der Cronjobs exportieren?
Ja, über das Download-Symbol unten links als Excel, CSV, PDF oder JSON, mit wählbarem Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und Spaltenauswahl - praktisch, um die Automatisierung eines Betriebs zu dokumentieren, bevor größere Änderungen daran vorgenommen werden.
Wie lege ich einen neuen Cronjob an?
Klicke oben rechts auf Neu. Pflicht sind Name und der technische Befehl, den flinkest bei der Ausführung anstößt - diesen Wert richtet praktisch immer der Support oder die Entwicklung ein. Der Schalter aktiv steht beim Anlegen immer auf Aus, damit ein noch nicht fertig konfigurierter Job nicht versehentlich schon losläuft; erst ein bewusstes Einschalten aktiviert den Zeitplan.
Wie stelle ich den Zeitplan eines Cronjobs ein, ohne Cron-Syntax zu kennen?
Über die Reiter Minuten, Stunden, Tage im Monat und Monate wählst du jeweils zwischen jeder Einheit (z. B. Jede Minute), alle n Einheiten (z. B. Alle n Minuten) oder einer Mehrfachauswahl bestimmter Werte (z. B. Bestimmte Minuten) - bei Tage im Monat zusätzlich Letzter Tag im Monat. Im Reiter Wochentage gibt es nur Jeden Wochentag oder Bestimmte Wochentage. Unter den Reitern steht laufend eine deutsche Klartext-Zusammenfassung des gerade eingestellten Zeitplans.
Kann ich den Cron-Ausdruck eines Zeitplans direkt eintippen?
Ja, im Reiter Manueller Ausdruck - unterstützt werden Stern, feste Zahl, Bereich mit Bindestrich, Schrägstrich-Abstand (z. B. */5) und Kommaliste, beim Tag des Monats zusätzlich L für den letzten Tag. Ein ungültiger Ausdruck färbt das Feld rot mit einem Warnhinweis, statt ihn stillschweigend zu übernehmen. Der gespeicherte Zeitplan darf höchstens 20 Zeichen lang sein.
Was passiert beim Speichern eines Cronjobs?
flinkest übernimmt die Werte, bestätigt mit „Cronjob wurde gespeichert“ und schließt den Dialog; die Liste aktualisiert sich automatisch, ein eigener Reload ist nicht nötig. Fehlt ein Pflichtfeld wie Name oder Befehl, markiert flinkest das betroffene Feld direkt im Formular.
Was passiert, wenn ich den Cronjob-Dialog mit offenen Änderungen schließe?
flinkest fragt unter „Ungespeicherte Änderungen“ nach, ob du wirklich schließen willst, und bietet an, zur Bearbeitung zurückzukehren oder die Änderungen zu verwerfen - Schutz vor versehentlichem Verlust eines gerade gebauten Zeitplans.
Wie bearbeite ich einen bestehenden Cronjob?
Im Zeilenmenü auf Bearbeiten klicken - es öffnet sich derselbe Dialog wie beim Anlegen, mit dem Titel Cronjob bearbeiten und allen Feldern vorausgefüllt. flinkest lädt dafür zuerst den vollständigen Datensatz nach, da die Liste selbst nicht alle Felder mitführt.
Wie erstelle ich eine Variante eines bestehenden Cronjobs?
Im Zeilenmenü auf Duplizieren klicken - der Bearbeiten-Dialog öffnet sich mit einer vollständigen Kopie aller Werte der Vorlage, Name, Beschreibung, Befehl, Zeitplan und Aktiv-Status eingeschlossen. Ändere vor dem Speichern zumindest den Namen, sonst stehen zwei gleich benannte Cronjobs in der Liste.
Wie lösche ich einen Cronjob?
Im Zeilenmenü auf Löschen klicken und die Rückfrage „Löschen von ‹Name›“ bestätigen. Danach meldet flinkest „Der Cronjob wurde gelöscht.“ Schlägt das Löschen serverseitig fehl, erscheint eine Fehlermeldung, und der Cronjob bleibt bestehen.
Wer darf Cronjobs sehen, anlegen oder ändern?
Ausschließlich Benutzer mit der Administratorrolle - sowohl die Seite selbst als auch jede einzelne Aktion darauf (Liste laden, Anlegen, Ändern, Duplizieren, Löschen) ist an diese Rolle gebunden, sowohl im Frontend als auch auf der Schnittstelle. Ohne diese Rolle erscheint beim Aufruf der Seite „Nicht erlaubt“ (403). Anders als bei Fachlisten gibt es dafür keine feingranulare Berechtigung, weil ein falsch konfigurierter Cronjob Kernprozesse wie Zahlungsprüfung oder Rechnungslauf lahmlegen kann.
Was passiert, wenn ein Cronjob hängt oder noch läuft, wenn er erneut an der Reihe wäre?
Jeder automatisch gestartete Lauf hat ein festes Zeitlimit: 30 Minuten, beim Cronjob „Hintergrundaufgaben abarbeiten“ 60 Minuten. Läuft ein Auftrag länger, beendet flinkest ihn, trägt den Lauf als fehlgeschlagen ins Ausführungsprotokoll ein - mit einem Vermerk über die Zeitüberschreitung - und setzt Letzter Lauf trotzdem. Läuft ein Cronjob noch, wenn er laut Zeitplan erneut dran wäre, startet flinkest ihn nicht ein zweites Mal parallel, sondern lässt diesen Termin aus; Letzter Lauf ändert sich dann nicht - ausgenommen ist nur „Hintergrundaufgaben abarbeiten“, der mehrfach gleichzeitig laufen darf. So hält ein hängender Auftrag die übrigen Cronjobs nicht auf.
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