Cronjobs

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15

Manche Aufgaben im Betrieb dürfen nicht davon abhängen, dass jemand daran denkt, auf einen Knopf zu drücken — alte Protokolleinträge aufräumen, den Kalender mit einem externen Dienst abgleichen, offene Stripe-Zahlungen prüfen. Dafür gibt es Cronjobs: wiederkehrende Hintergrundaufträge, die flinkest nach einem festen Zeitplan automatisch selbst ausführt. Diese Seite ist das Verwaltungscockpit dafür — du siehst hier jeden hinterlegten Cronjob mit seinem Zeitplan und dem letzten Lauf, legst neue an und schaltest bestehende ein oder aus.

Liste der Cronjobs mit Name, Zeitplan als Klartext, letztem Lauf und Aktiv-Status

Liste, Anzeige und Navigation

Cronjob-Liste ansehen

Jede Zeile zeigt den Namen, darunter klein den rohen Zeitplan als „Intervall: …“, den Zeitpunkt des letzten Laufs (oder Nie, wenn der Cronjob noch nie gelaufen ist) und den Schalter Aktiv als grünes Ja oder graues Nein. Ob ein Cronjob läuft oder nicht, ist keine Formsache: Nur wer hier auf Ja steht, wird vom automatischen Zeitplan überhaupt berücksichtigt — ein deaktivierter Eintrag bleibt konfiguriert, tut aber nichts. Neue, mandantenspezifische Automatisierungen (etwa ein Import-Job für einen bestimmten Betrieb) werden in der Regel vom Support eingerichtet und erscheinen danach hier zur Pflege.

Zeitplan in Klartext lesen

Cron-Ausdrücke wie „11 3 * * *“ sind knapp, aber nicht auf Anhieb lesbar. Darum steht unter jedem Namen zusätzlich eine ausgeschriebene deutsche Übersetzung des Zeitplans, etwa „um Minute(n) 11, um Stunde(n) 3, jeden Tag des Monats, jeden Monat, jeden Tag der Woche“ — bei „11 3 * * *“ heißt das: täglich um 3:11 Uhr. Reicht der Platz in der Zeile nicht, zeigt ein Hovern über den Text dieselbe Übersetzung vollständig als Tooltip. So erkennst du eine Fehlkonfiguration („läuft das wirklich nur einmal im Monat?“) sofort, ohne die Detailseite zu öffnen oder Cron-Syntax lesen zu müssen.

Letzter Lauf und Aktiv-Status

„Letzter Lauf“ zeigt Datum und Uhrzeit der jüngsten Ausführung — automatisch nach Zeitplan oder manuell über die Detailseite ausgelöst, beides zählt gleich. Die einzelnen Läufe mit Ergebnis, Dauer und Protokollausgabe stehen nicht in dieser Liste, sondern im Ausführungsprotokoll der Cronjobdetails.

Zur Detailseite eines Cronjobs wechseln

Ein Klick auf den Namen öffnet die Cronjobdetails — dort findest du die vollständige Ausführungshistorie und kannst den Job unabhängig von seinem Zeitplan sofort auslösen.

Liste bleibt aktuell

Ändert ein anderer Administrator einen Cronjob, oder läuft der reale Hintergrund-Scheduler gerade und aktualisiert „Letzter Lauf“, lädt sich die Liste von selbst nach — ohne dass du die Seite neu laden musst. Zusätzlich lässt sich unten rechts über das Kreispfeil-Symbol jederzeit manuell neu laden.

Sortieren, Spalten und Export

Liste sortieren

Ein Klick auf Name, Letzter Lauf oder Aktiv in der Kopfzeile sortiert die Liste danach, ein erneuter Klick kehrt die Richtung um — praktisch, um schnell zu sehen, was zuletzt gelaufen ist oder was gerade deaktiviert ist. Diese Liste hat bewusst kein Filterpanel und keine Sofortsuche: Anders als bei Fachlisten mit hunderten Datensätzen (Kunden, Belege) reicht bei einer überschaubaren, rein administrativen Anzahl an Cronjobs Sortierung und Blättern völlig aus.

Mandantenweite Standardsortierung

Hat noch niemand in diesem Browser selbst sortiert, greift stattdessen eine Standardsortierung, die du im Zahnrad-Dialog Spalten konfigurieren festlegst — betriebsweit, für jeden Administrator gleich. So kann zum Beispiel „zuerst die deaktivierten Cronjobs“ als Standard für alle gesetzt werden.

Spalten konfigurieren

Unten neben dem Export-Symbol öffnet das Zahnrad den Dialog Spalten konfigurieren: Links stehen weitere verfügbare Felder wie ID, Beschreibung, Befehl oder Job Interval, die sich hinzufügen lassen, rechts die aktuell angezeigten Spalten samt Reihenfolge per Drag. Praktisch, wenn du zum Debuggen dauerhaft den rohen command-Pfad sehen willst. Wie bei jeder Liste in flinkest gilt eine geänderte Auswahl für alle Benutzer und erscheint bei ihnen erst nach dem nächsten Laden der Seite.

Liste exportieren

Über das Download-Symbol unten links exportierst du die Cronjob-Konfiguration als Excel, CSV, PDF oder JSON — mit wählbarem Umfang (aktuelle Seite oder alle Datensätze) und Spaltenauswahl. Nützlich, um den Stand der Automatisierung zu dokumentieren, bevor größere Änderungen daran vorgenommen werden.

Cronjob anlegen und bearbeiten

Neuen Cronjob anlegen

Oben rechts öffnet Neu den Dialog Neuen Cronjob anlegen. Pflicht sind Name (die Anzeigebezeichnung in der Liste) und Befehl — der interne technische Auftrag, den flinkest bei der Ausführung tatsächlich anstößt. Diesen Wert richtet praktisch immer der Support oder die Entwicklung ein, wenn ein neuer automatischer Ablauf eingerichtet wird; ein erfundener oder falscher Befehl führt dazu, dass die Ausführung fehlschlägt. Beschreibung ist ein freies Rich-Text-Feld für zusätzliche Erläuterungen, was der Job fachlich tut.

Oben im Dialog steht außerdem der Schalter aktiv — beim Anlegen steht er immer auf Aus. Erst ein bewusstes Einschalten sorgt dafür, dass flinkest den Zeitplan wirklich einhält: So läuft ein noch nicht fertig konfigurierter Cronjob nicht versehentlich schon vor dem endgültigen Speichern los.

Vorbelegter Zeitpunkt. Im Reiter Minuten schlägt flinkest beim Anlegen bereits eine einzelne, zufällig gewählte Minute vor, statt „jede Minute“ — so verteilen sich neu angelegte Cronjobs zeitlich, statt sich alle zur exakt gleichen Minute zu häufen. Der Wert lässt sich jederzeit ändern.

Der Dialog „Neuen Cronjob anlegen“ mit Schalter aktiv, den Feldern Name und Befehl sowie dem Zeitplan-Editor

Zeitplan über die Reiter einstellen

Der Bereich Wann hat fünf Reiter — Minuten, Stunden, Tage im Monat, Monate, Tage der Woche — plus einen sechsten für den manuellen Ausdruck (siehe unten). In den ersten fünf wählst du jeweils zwischen Jede Einheit (z. B. jede Minute), Alle n Einheiten (z. B. alle 5 Minuten) oder einer Mehrfachauswahl Bestimmte Einheiten. Beim Reiter Tage im Monat gibt es zusätzlich Letzter Tag des Monats — praktisch für monatsabschlussartige Jobs, ohne für jeden Monat neu ausrechnen zu müssen, welcher Tag das ist. Unter den Reitern steht durchgehend dieselbe deutsche Klartext-Zusammenfassung wie in der Liste, die sich bei jeder Änderung sofort aktualisiert — so prüfst du sofort, ob der eingestellte Zeitplan wirklich der gewünschte ist.

Zeitplan als Ausdruck eingeben

Wer die Cron-Syntax kennt, tippt im Reiter Manueller Ausdruck den Zeitplan direkt als Text ein — Minute, Stunde, Tag des Monats, Monat und Wochentag, durch Leerzeichen getrennt. Erkannt werden Stern (jeder Wert), eine feste Zahl, ein Bereich mit Bindestrich, ein Schrägstrich-Abstand wie „*/5“ (alle 5 Einheiten), eine Kommaliste und, nur beim Tag des Monats, „L“ für den letzten Tag. Jedes Feld wird gegen seinen gültigen Wertebereich geprüft (z. B. 0–59 für Minuten); ein Ausdruck außerhalb dieses Musters — etwa mehr oder weniger als fünf Felder oder ein Wert außerhalb seines Bereichs — färbt das Feld rot mit dem Hinweis „Ungültiges Format für den Cron-Ausdruck“, und die Klartext-Vorschau bleibt unverändert stehen, statt kommentarlos auf „jede Minute, jede Stunde“ zurückzuspringen.

Grenze für die Länge. Der gespeicherte Zeitplan darf höchstens 20 Zeichen lang sein. Das reicht für die allermeisten Fälle, kann aber knapp werden, wenn im Reiter „Bestimmte Einheiten“ sehr viele einzelne Werte als Liste gewählt werden — dann hilft meist „Alle n …“ statt einer langen Aufzählung.

Cronjob speichern

Speichern übernimmt den Cronjob und bestätigt mit „Cronjob wurde gespeichert“; der Dialog schließt sich, die Liste aktualisiert sich automatisch über den EventBus, ein eigener Reload ist nicht nötig. Fehlt ein Pflichtfeld, markiert flinkest sowohl im Formular als auch — unabhängig davon — auf Ebene der Schnittstelle das betroffene Feld.

Ungespeicherte Änderungen schützen

Enthält der Dialog noch nicht gespeicherte Änderungen und du klickst auf Schließen, fragt flinkest unter „Ungespeicherte Änderungen“ nach, ob du wirklich schließen willst — Schutz vor versehentlichem Verlust eines gerade gebauten Zeitplans.

Bestehenden Cronjob bearbeiten

Im Zeilenmenü Bearbeiten öffnet denselben Dialog mit dem Titel Cronjob bearbeiten und lädt dafür zuerst den vollständigen Datensatz vom Server nach — die Liste selbst liefert nur die für sie nötigen Felder, ohne dieses Nachladen wären Beschreibung und Befehl beim Öffnen leer.

Aktionen aus der Zeile

Cronjob duplizieren

Im Zeilenmenü Duplizieren öffnet ebenfalls den Bearbeiten-Dialog, vorbefüllt mit einer vollständigen Kopie aller Werte der Vorlage — Name, Beschreibung, Befehl, Zeitplan und Aktiv-Status eingeschlossen. Praktisch als Ausgangspunkt für eine Variante eines bestehenden Cronjobs, etwa zwei fast identische Erinnerungs-Jobs mit leicht anderem Intervall. Ändere vor dem Speichern zumindest den Namen, sonst stehen danach zwei gleich benannte Cronjobs in der Liste.

Cronjob löschen

Im Zeilenmenü Löschen, dann die Rückfrage „Löschen von ‹Name›“ bestätigen. Danach meldet flinkest „Der Cronjob wurde gelöscht.“ Schlägt das Löschen im Hintergrund fehl — etwa weil der Datensatz zwischenzeitlich woanders geändert wurde —, erscheint dazu eine Fehlermeldung statt eines stillen Abbruchs, und der Cronjob bleibt unangetastet stehen.

Zugriff

Nur für Administratoren erreichbar

Der gesamte Einstellungsbereich — und mit ihm diese Seite — ist ausschließlich für die Administratorrolle erreichbar; ohne sie bleibt der Menüpunkt „Einstellungen“ verborgen, ein direkter Aufruf der Adresse landet auf einer 403-Fehlerseite. Das gilt hier bewusst strenger als bei den meisten Fachlisten: Es gibt keine feingranulare Berechtigung „Cronjobs bearbeiten“, sondern ein hartes Rollen-Gate, sowohl im Frontend als auch bei jeder einzelnen Aktion auf der Schnittstelle selbst (Liste laden, Anlegen, Ändern, Duplizieren, Löschen). Der Grund: Ein falsch konfigurierter oder böswillig deaktivierter Cronjob kann Kernprozesse wie die Zahlungsprüfung, den Kalenderabgleich oder den Rechnungslauf lahmlegen — das rechtfertigt eine strengere Hürde als bei einer Fachliste, bei der ein einzelner Datensatz betroffen ist.

Verwandte Seiten

Häufige Fragen

Warum läuft mein neu angelegter Cronjob nicht? Vermutlich steht der Schalter aktiv noch auf Aus — beim Anlegen ist er immer zunächst ausgeschaltet, damit ein noch nicht fertig konfigurierter Job nicht versehentlich schon losläuft. Öffne den Cronjob über Bearbeiten und schalte ihn ein.

Warum gibt es auf dieser Liste kein Suchfeld und keine Filter? Weil Cronjobs eine schlanke, rein administrative Verwaltungsliste mit überschaubarer Anzahl an Einträgen sind — anders als Fachlisten mit hunderten oder tausenden Datensätzen. Sortierung über die Spaltenköpfe reicht hier aus.

Was bedeutet der Text unter dem Zeitplan in der Liste, etwa „um Minute(n) 11, um Stunde(n) 3, …“? Das ist der Cron-Ausdruck des Cronjobs, ausgeschrieben in verständlichem Deutsch — er beschreibt Minute, Stunde, Tag im Monat, Monat und Wochentag des Zeitplans der Reihe nach. Reicht der Platz in der Zeile nicht, zeigt ein Hovern darüber denselben Text vollständig als Tooltip.

Wer darf Cronjobs sehen, anlegen oder ändern? Ausschließlich Administratoren — sowohl die Seite selbst als auch jede einzelne Aktion darauf ist an diese Rolle gebunden, nicht an eine feinere Berechtigung wie bei Fachlisten.

Wo sehe ich, ob eine Ausführung erfolgreich war? Auf der Cronjobdetails-Seite des jeweiligen Cronjobs, erreichbar über einen Klick auf seinen Namen in dieser Liste. Dort steht das vollständige Ausführungsprotokoll mit Status, Zeitpunkt, Dauer und — bei Bedarf — der Protokollausgabe jedes einzelnen Laufs.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Ich habe einen Cronjob angelegt, aber er läuft nicht — woran liegt das?

Vermutlich steht der Schalter aktiv noch auf Aus. Beim Anlegen ist er immer zunächst ausgeschaltet, damit ein noch nicht fertig konfigurierter Cronjob nicht versehentlich schon losläuft. Öffne den Cronjob über Bearbeiten und schalte ihn ein.

Was bedeutet der Text unter dem Zeitplan in der Liste, etwa „alle 5 Minuten, jede Stunde, …"?

Das ist der Cron-Ausdruck des Cronjobs, ausgeschrieben in verständlichem Deutsch — er beschreibt Minute, Stunde, Tag im Monat, Monat und Wochentag des Zeitplans der Reihe nach. Beim Hovern über die Zeile darüber erscheint dieselbe Erklärung noch einmal als Tooltip.

Warum sehe ich „Einstellungen" gar nicht in meinem Menü?

Der gesamte Einstellungsbereich, einschließlich der Cronjobs, ist Administratoren vorbehalten. Ohne diese Rolle bleibt der Menüpunkt verborgen.

Warum steht bei „Letzter Lauf" „Nie", obwohl der Cronjob schon angelegt ist?

Der Cronjob wurde seit dem Anlegen noch nicht ausgeführt — weder automatisch nach Zeitplan (dafür muss aktiv eingeschaltet sein) noch manuell. Der Zeitpunkt trägt sich erst nach der ersten Ausführung ein.

Was ist der Unterschied zwischen Name und Befehl?

Name ist nur die Anzeigebezeichnung in der Liste, frei wählbar. Befehl legt dagegen fest, was beim Ausführen tatsächlich passiert — diesen Wert richtet in aller Regel der Support oder die Entwicklung ein.

Wo sehe ich, ob eine Ausführung erfolgreich war, und was dabei protokolliert wurde?

Auf der Cronjob-Details-Seite des jeweiligen Cronjobs, erreichbar über einen Klick auf seinen Namen in dieser Liste.

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