Systemprotokoll
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-15
Das Systemprotokoll ist das Fehlerbuch deiner Installation: Hier schreibt flinkest mit, wenn im Hintergrund etwas schiefgeht — ein Beleg nicht erzeugt werden konnte, eine Schnittstelle nicht antwortet, ein nächtlicher Lauf abgebrochen ist. Zusätzlich landen hier die Fehler- und Warnmeldungen der nativen Apps (iPhone, Android, Mac), damit ein Support-Fall auf beiden Seiten in derselben Tabelle sichtbar ist. Du kommst damit nicht weiter, wenn du wissen willst, wer eine Rechnung geändert hat (das steht im Änderungsprotokoll des jeweiligen Datensatzes) oder ob eine E-Mail angekommen ist (das steht im E-Mail-Verlauf). Das Systemprotokoll ist der Ort, an dem du bei einer Störung nachsiehst — und der Ort, dessen Inhalt der Support von dir braucht.

Lesen darf das Protokoll nur, wer Administrator ist — dieselbe Prüfung gilt auf der Seite und in der Schnittstelle dahinter. Rufst du die Seite ohne diese Rolle auf, leitet dich flinkest sofort auf die Hinweisseite für fehlenden Zugriff um. Wer Administrator ist, legst du bei den Benutzern und über die Rollen fest. Einen Menüpunkt hat die Seite bewusst nicht — sie ist ein Werkzeug für Admins und Support, kein Bildschirm für den Alltag, und wie Belege per E-Mail nur über die eigene Adresse erreichbar.
Übersicht & Live-Betrieb
KPI-Kacheln: Überblick und Schnellfilter
Über der Filterleiste liegen vier Kacheln — Fehler (rot), Warnung (gelb), Info (blau) und Trace (grau) — die zeigen, wie viele Einträge es im gewählten Zeitraum je Schweregrad gibt. Die Zahlen richten sich nach allen übrigen Filtern — Zeitraum, Suchtext, Kategorie und Benutzer —, aber ausdrücklich nicht nach der aktuellen Schweregrad-Auswahl: Du siehst also immer auf einen Blick, wie viel es in den anderen Stufen zu holen gäbe, bevor du dorthin wechselst. Ein Klick auf eine Kachel stellt die Tabelle auf genau diesen einen Schweregrad um und ersetzt die bisherige Auswahl.
Schweregrad auswählen
Vier Schalter — Fehler, Warnung, Info, Trace — lassen sich einzeln an- und abschalten; voreingestellt ist nur Fehler, weil das im Alltag der relevanteste Vorfall-Typ ist. Schaltest du den letzten aktiven Schalter ebenfalls ab, zeigt die Tabelle bewusst alle Stufen gemischt, statt leerzulaufen — praktisch für einen ungefilterten Rundumblick durch eine Zeitspanne.
Volltextsuche
Das Feld Nach Nachricht, Kategorie oder Präfix filtern... durchsucht diese drei Felder gleichzeitig (irgendeins genügt) und greift, sobald du kurz aufhörst zu tippen. Praktisch, weil du beim Suchen oft nur eines der drei kennst — etwa nur die App-Kennung aus dem Präfix, nicht den genauen Meldungstext.
Nach Kategorie filtern
Kategorien ist eine Mehrfachauswahl der fachlichen Bereiche, aus denen die Meldungen stammen (z. B. ein Funktionsbereich oder eine technische Fehlerklasse). Die Auswahlliste wird serverseitig aus allen Einträgen des eingestellten Zeitraums ermittelt — nicht nur aus einem Ausschnitt —, jede im Zeitraum vorkommende Kategorie taucht also darin auf.
Nach Benutzer filtern
Mitarbeiter auswählen... schränkt auf Meldungen ein, die einem bestimmten Benutzer zugeordnet sind — praktisch für einen konkreten Support-Fall („bei mir hängt es") oder um nachzuvollziehen, was ein bestimmter Benutzer ausgelöst hat. Viele Meldungen bleiben hier leer, weil sie aus Hintergrundläufen ohne angemeldeten Benutzer stammen (siehe „Die Tabelle: Spalten und Zeilen").
Zeitraum wählen
Ein Bereich mit Datum und Uhrzeit, dazu die Schnellauswahl Letzte Stunde, Letzte 6 Stunden, Letzte 24 Stunden, Heute, Letzte 7 Tage und Letzte 30 Tage. Ohne eigene Angabe zeigt die Seite die letzten 24 Stunden — das Protokoll wächst unbegrenzt weiter, ohne Zeitraumfilter wäre die Liste unbrauchbar groß. Alle Filter — Schweregrad, Suche, Kategorie, Benutzer und Zeitraum — wirken dabei gemeinsam (UND-verknüpft), du kannst sie also beliebig kombinieren, etwa „Fehler von einem bestimmten Benutzer, Kategorie X, letzte 6 Stunden".
Filter zurücksetzen
Das Symbol ganz rechts in der Leiste stellt alles auf den Ausgangszustand: nur Fehler, die letzten 24 Stunden, keine Kategorie, kein Benutzer, kein Suchtext, wieder auf der ersten Seite.
Filter merken und per Link teilen
Schweregrade, Suchtext, Kategorien, Benutzer, Zeitraum, Zeilenzahl und die Auto-Aktualisierung merkt sich flinkest in diesem Browser — kommst du später zurück, steht die Seite wieder so da wie vorher. Wundert dich eine leere Tabelle, ist meist noch ein Filter aus einem früheren Besuch aktiv; Filter zurücksetzen hilft.
Zusätzlich trägt die Adresszeile denselben Zustand als Parameter mit, mit Datum und Uhrzeit. Du kannst den aktuellen Ausschnitt also als Link an einen Kollegen oder an die Entwicklung schicken — beim Öffnen des Links erscheint exakt derselbe Zeitraum, unabhängig von der Zeitzone des Empfängers.
Liste manuell und automatisch aktuell halten
Kommt während du auf der Seite bist ein neuer Eintrag hinzu, lädt sich die Tabelle von selbst nach — praktisch, um einen Vorfall live mitzuverfolgen, während er passiert. Für eine gezielte Auffrischung unabhängig davon liegt ein Aktualisieren-Symbol in der Werkzeugleiste, ein zweites unten rechts im Paginator.
Für dauerhafte Live-Überwachung schaltest du zusätzlich das Kästchen für die Auto-Aktualisierung ein; daneben erscheint dann ein Intervall-Feld mit 10s, 30s, 60s und 5min — Vorgabe sind 30 Sekunden, schneller als 5 Sekunden lässt sich nicht einstellen.
Die Tabelle: Spalten und Zeilen
Die Einträge stehen mit dem neuesten zuerst, 100 Zeilen je Seite. Sechs Spalten:
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Stufe | Fehler, Warnung, Info oder Trace |
| Kategorie | der Bereich, aus dem die Meldung stammt |
| Benutzer | wer angemeldet war, als die Meldung entstand — oft leer, weil viele Meldungen aus Hintergrundläufen ohne angemeldeten Benutzer kommen |
| Präfix | eine Zusatzkennung, klein und grau — bei Meldungen aus den nativen Apps steckt hier die Gerätekennung |
| Zeitpunkt | Datum und Uhrzeit, in deiner Ortszeit |
| Nachricht | der Meldungstext, in einer Zeile abgeschnitten |
Meldungen aus den nativen Apps landen hier ebenfalls. Die Apps für iPhone, Android und den Mac schicken ihre Fehler an flinkest; solche Einträge tragen im Präfix eine Kennung des Geräts samt Plattform und App-Version. Wenn ein Mitarbeiter unterwegs ein Problem meldet, suchst du danach oder filterst nach seinem Benutzer.
Meldung aufklappen und kopieren
Ein Klick auf das Dreieck links klappt die Zeile auf. Darunter steht die Nachricht vollständig in einem Textfeld und, sofern vorhanden, der Stacktrace — die technische Aufrufkette, an der die Entwicklung erkennt, wo genau es geklemmt hat. Beides ist markierbar.
Ganz rechts in jeder Zeile liegt ein Kopier-Symbol. Es legt Meldungstext und Stacktrace zusammen in die Zwischenablage und bestätigt mit „In die Zwischenablage kopiert" — der schnellste Weg, einen Fehler an den Support weiterzugeben. Nenne dazu am besten noch Datum und Uhrzeit aus der Spalte Zeitpunkt.
Blättern durch die Treffer
Unten stellst du über die Blätterleiste 10, 20, 50, 100 oder 200 Zeilen je Seite ein und blätterst vor und zurück; links daneben steht, welcher Ausschnitt der Gesamtmenge gerade zu sehen ist.
Als CSV exportieren
CSV exportieren lädt die aktuell gefilterten Einträge als Datei herunter, benannt nach dem heutigen Tag — praktisch für einen Vorfallsbericht oder eine Offline-Auswertung. Exportiert werden höchstens 10.000 Zeilen; passt dein Filter auf mehr, meldet flinkest das mit einem Warnhinweis samt Anzahl der tatsächlich exportierten und der insgesamt gefundenen Zeilen. Grenze den Zeitraum in diesem Fall enger ein und exportiere in mehreren Schritten.
Verwandte Seiten
- E-Mail-Verlauf
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- Allgemeine Einstellungen
Häufige Fragen
Die Tabelle ist leer, obwohl es gerade einen Fehler gab — woran liegt das? Meist am Zeitraum oder an einem noch gesetzten Filter aus einem früheren Besuch: Die Seite merkt sich deine Einstellungen im Browser. Drücke Filter zurücksetzen — danach stehen wieder Fehler und die letzten 24 Stunden. Bleibt die Seite leer und du wirst stattdessen umgeleitet, fehlen deinem Benutzer die Administratorrechte.
Steht hier drin, wer eine Rechnung geändert hat? Nein. Fachliche Änderungen an Datensätzen stehen im Änderungsprotokoll, das jeder Datensatz als eigenen Reiter mit Uhr-Symbol mitbringt. Das Systemprotokoll sammelt technische Meldungen aus dem Betrieb.
Was bedeuten die vier Stufen? Fehler heißt: Etwas ist misslungen und hat vermutlich eine Auswirkung, die jemand bemerkt. Warnung heißt: Es lief durch, aber nicht sauber. Info sind normale Betriebsmeldungen. Trace sind sehr feine technische Spuren, die nur bei einer gezielten Fehlersuche interessant sind. Im Alltag genügt Fehler.
Kann ich Einträge löschen? Nein. Das Systemprotokoll lässt sich nur lesen, filtern und exportieren; einzelne Einträge lassen sich weder ändern noch entfernen — auch nicht über die Schnittstelle dahinter.
Warum ist die Spalte „Benutzer" so oft leer? Weil viele Meldungen aus Hintergrundläufen stammen — nächtliche Abgleiche, Importe, Schnittstellen. Dort ist kein Benutzer angemeldet, also gibt es auch keinen einzutragen. Gefüllt ist die Spalte bei Meldungen, die während einer Bedienung entstanden sind, und bei Einträgen aus den mobilen Apps.
Mein Export enthält weniger Zeilen als die Tabelle anzeigt. Der CSV-Export gibt höchstens 10.000 Zeilen aus; trifft dein Filter auf mehr, weist dich flinkest darauf hin. Wähle einen kürzeren Zeitraum oder schränke auf einzelne Kategorien ein und exportiere in mehreren Durchgängen.
Häufige Fragen zu dieser Seite
Die Tabelle ist leer, obwohl es gerade einen Fehler gab — woran liegt das?
Meist am Zeitraum oder an einem noch gesetzten Filter aus einem früheren Besuch: Die Seite merkt sich deine Einstellungen im Browser. Drücke Filter zurücksetzen — danach stehen wieder Fehler und die letzten 24 Stunden. Bleibt es leer und erscheint stattdessen eine Fehlermeldung, fehlen deinem Benutzer die Administratorrechte.
Steht hier drin, wer eine Rechnung geändert hat?
Nein. Fachliche Änderungen an Datensätzen stehen im Änderungsprotokoll, das jeder Datensatz als eigenen Reiter mit Uhr-Symbol mitbringt. Das Systemprotokoll sammelt technische Meldungen aus dem Betrieb.
Was bedeuten die vier Stufen?
Fehler heißt: Etwas ist misslungen und hat vermutlich eine Auswirkung, die jemand bemerkt. Warnung heißt: Es lief durch, aber nicht sauber. Info sind normale Betriebsmeldungen. Trace sind sehr feine technische Spuren, die nur bei einer gezielten Fehlersuche eingeschaltet werden. Im Alltag genügt Fehler.
Kann ich Einträge löschen?
Nein. Das Systemprotokoll lässt sich nur lesen, filtern und exportieren; einzelne Einträge lassen sich weder ändern noch entfernen.
Warum ist die Spalte „Benutzer" so oft leer?
Weil viele Meldungen aus Hintergrundläufen stammen — nächtliche Abgleiche, Importe, Schnittstellen. Dort ist kein Benutzer angemeldet, also gibt es auch keinen einzutragen. Gefüllt ist die Spalte bei Meldungen, die während einer Bedienung entstanden sind, und bei Einträgen aus den mobilen Apps.
Mein Export enthält weniger Zeilen als die Tabelle anzeigt. Der CSV-Export gibt höchstens 10.000 Zeilen aus. Trifft dein Filter auf mehr, wird der Rest ohne Hinweis weggelassen. Wähle einen kürzeren Zeitraum oder schränke auf einzelne Kategorien ein und exportiere in mehreren Durchgängen.
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