Shop Allgemein
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-04
Hier richtest du deinen Shop für Geschäftskunden ein: ob er für deine Kunden gerade geöffnet ist, wer sich registrieren darf, wie Artikel und Preise erscheinen, welche Zahlungsarten angeboten werden und was nach einer Bestellung passiert. Die Seite ist in drei Reiter gegliedert — Allgemein, Bezahlmethoden und Bestellungen — und wirkt auf jede Bestellung, die ein Kunde im Shop aufgibt.

Zugriff und Aufbau
Du findest die Seite unter Einstellungen in der Gruppe Shop als Shop Allgemein; oben steht der Titel Shop-Einstellungen. Wie alle Einstellungen ist sie nur für Administratoren da — ohne Administratorrecht landest du auf einer Hinweisseite „403".
Die Seite gibt es außerdem nur, solange das Modul Shop unter Einstellungen → Module eingeschaltet ist — ab Werk ist es ausgeschaltet. Bist du Administrator und das Modul ist aus, fehlt die ganze Gruppe Shop in der Einstellungs-Seitenleiste, und wer die Adresse direkt aufruft, landet auf der Seite „Modul ausgeschaltet" mit dem Knopf „Zu den Moduleinstellungen".
Zwei Schalter, die man leicht verwechselt. Das Modul Shop entscheidet, ob es den Shop-Bereich in flinkest überhaupt gibt: Bestellungen, Kommissionierung, Touren, diese Einstellungen und die Shop-Angaben bei Kunden und Artikeln. Ist es aus, sehen auch deine Kunden statt des Shops nur einen Hinweis. Der Haken Shop-System aktivieren auf dieser Seite entscheidet dagegen, ob der Shop für deine Kunden gerade geöffnet ist. Zum Einrichten also zuerst das Modul einschalten — sonst erreichst du diese Seite gar nicht —, dann hier den Haken setzen und den Rest konfigurieren.
Oben rechts liegt Speichern. Es speichert die Werte aller drei Reiter auf einmal; flinkest bestätigt mit „Einstellungen wurden erfolgreich gespeichert". Welcher Reiter offen ist, merkt sich die Adresse der Seite — ein Link oder ein Neuladen öffnet wieder denselben Reiter.
Reiter „Allgemein"
Shop öffnen und Login verlangen
Im Block Allgemein stehen zwei Haken:
- Shop-System aktivieren — öffnet den Shop für deine Kunden. Ist der Haken nicht gesetzt, landen deine Kunden beim Aufruf des Shops statt bei den Artikeln auf einer Fehlerseite. Erst mit gesetztem Haken erscheinen auf diesem Reiter auch die übrigen Blöcke (Kunden, Bilder, Kategorien, Artikel, Preise, Impressum). Die Reiter Bezahlmethoden und Bestellungen sind davon unabhängig immer da.
- Login erforderlich für Shop-Zugriff — ohne den Haken dürfen auch Besucher ohne Anmeldung durch Kategorien und Artikel stöbern und suchen; bestellen können sie trotzdem erst nach dem Login. Mit dem Haken sieht nur, wer angemeldet ist, dein Sortiment — sinnvoll, wenn deine Preise und Artikel nicht öffentlich sein sollen.
Der Haken Shop-System aktivieren steuert außerdem, ob in den Kundendetails beim Ansprechpartner die Shop-Aktionen erscheinen — Registrierungslink senden, Passwort zurücksetzen und Shop öffnen als ….
Registrierung neuer Kunden
Im Block Kunden legst du unter Registrierungen erlauben fest, wie neue Geschäftskunden zu einem Shop-Zugang kommen:
- Alle — jeder kann sich im Shop selbst registrieren. flinkest legt dabei einen neuen Kunden samt Shop-Zugang an, mit dem er sich sofort anmelden kann, und schickt eine Bestätigung per E-Mail. Rechnungs- und Online-Zahlung musst du ihm wie jedem Kunden noch in seinen Kundendaten erlauben (siehe Zahlung auf Rechnung).
- Nur via Einladungs-Link — die Selbstregistrierung ist gesperrt; einen Zugang bekommt nur, wem du aus den Kundendetails einen Registrierungslink schickst. Das passt, wenn du nur bestehende Kunden mit geprüften Konditionen im Shop haben willst. Wer ohne Einladung die Registrierungsseite des Shops aufruft, landet auf einer Fehlerseite, dass die Seite nicht gefunden wurde — eine eigene Meldung zur gesperrten Registrierung gibt es im Shop nicht.
Artikelbilder und Seitengröße
Artikelbilder anzeigen (Block Bilder) blendet die Produktfotos aus dem Artikelstamm im Shop ein oder aus. Im Block Kategorien bestimmt Anzahl der Artikel auf einer Seite in einer Kategorie (10, 20, 50 oder 100), wie viele Artikel eine Kategorieseite im Shop auf einmal zeigt, bevor geblättert wird.
Kategorien für neue Kunden verstecken
Der Haken Standardmässig alle Kategorien für neue Kunden verstecken dreht die Sichtbarkeit um: Wird ein Kunde neu angelegt — im Shop selbst oder in flinkest —, sieht er zunächst keine Shop-Kategorie; du schaltest sie ihm einzeln frei, über die Sichtbarkeit der Shop-Kategorien in seinen Kundendetails. Der Hinweis darunter sagt es: „Wenn diese Option aktiviert ist, müssen die Shop-Kategorien für neue Kunden manuell freigeschalten werden".
Der Haken wirkt nur im Moment der Neuanlage und nur auf die Kategorien, die es dann schon gibt. Bestehende Kunden bleiben unverändert, und eine später angelegte Kategorie ist für alle Kunden zunächst sichtbar — verstecken kannst du sie dann über die Shop-Kategorien für alle auf einmal.
Reihenfolge der Artikel
Im Block Artikel wählst du die Standardsortierung, in der der Shop Artikel in Kategorien und Topseller-Listen zeigt: nach Name, Artikelnummer, Preis oder Anlagedatum, jeweils auf- oder absteigend. Das ist eine eigene Einstellung nur für den Shop — ein Kunde stöbert eher nach Bezeichnung oder Preis, während du in der Artikelliste von flinkest meist nach Nummer suchst. Artikelnummern werden dabei natürlich sortiert, also 2 vor 10. Der Hinweis darunter erklärt die Preissortierung: „Die Sortierung nach Preis verwendet den Preis, den der jeweilige Kunde tatsächlich zahlt — inklusive vereinbarter Preise und Rabatte." Maßgeblich sind die Kundenpreise; für Besucher ohne Anmeldung zählt der normale Verkaufspreis.
Mit Artikel, von denen der Kunde nicht ausreichend bestellen kann, ans Ende sortieren rutschen Artikel, die im Shop nur mit ausreichendem Bestand bestellbar sind und gerade keinen freien Bestand haben, ans Ende der Liste. Innerhalb beider Gruppen gilt weiter die gewählte Standardsortierung. Wie der Hinweis sagt, wirkt das auf Kategorie- und Topseller-Listen, nicht auf die Suche — die sortiert nach Treffergenauigkeit.
Preise mit oder ohne Umsatzsteuer
Unter Umsatzsteuer in die Preise inkludieren (Block Preise) entscheidest du, ob der Shop Preise mit Umsatzsteuer anzeigen oder Preise ohne Umsatzsteuer anzeigen soll. Für Geschäftskunden ist die Nettoanzeige üblich. Berechnet und gespeichert wird die Bestellung unabhängig davon immer mit Netto, Steuer und Brutto.
Impressum
Der Block Impressum füllt die Impressumsseite und die Fußzeile deines Shops: Name des Unternehmens, Unternehmensgegenstand, Adresse der Niederlassung, Firmenadresse, Telefon, E-Mail, Firmenbuchgericht, zuständige Kammer, Berufsverband, Firmenbuchnummer und UID Nummer. Ein öffentlich erreichbarer Shop braucht diese Angaben; sie stehen getrennt von den Firmendaten in den Allgemeinen Einstellungen, weil der Shop sie nur so anzeigt, wie du sie hier einträgst.
Reiter „Bezahlmethoden"
Hier legst du fest, welche Zahlungsarten deine Kunden im Warenkorb überhaupt angeboten bekommen. Der Reiter ist auch dann sichtbar, wenn Shop-System aktivieren nicht gesetzt ist — du kannst also alles einrichten, bevor du den Shop öffnest.

Vorauskasse
Bezahlen per Vorrauskasse aktivieren bietet die Vorauskasse an. Mit gesetztem Haken erscheinen die Felder Iban und BIC: Diese Bankverbindung steht in der Bestellbestätigung, die der Kunde per E-Mail bekommt. Lässt du sie leer, nimmt flinkest die Bankverbindung aus den Firmendaten. Leerzeichen entfernt flinkest beim Speichern, Kleinbuchstaben werden groß geschrieben; passt eine IBAN oder BIC danach nicht ins übliche Format, lehnt flinkest das Speichern mit einem entsprechenden Hinweis ab. Eine Vorauskasse-Bestellung kommt als Neu in die Bestellungen — du gibst sie frei, sobald das Geld da ist.
Online-Zahlung über Stripe
Online-Bezahlung via Stripe aktivieren bietet die Zahlung per Karte und Co. über Stripe an. Mit gesetztem Haken zeigt der Block, ob die nötigen Schlüssel hinterlegt sind — „Live Private Key hinterlegt" bzw. „Live Private Key fehlt", dazu der Stand des Live-Webhook-Secrets —, und darunter das Feld Stripe Public Key.
Die geheimen Schlüssel trägst du nicht in ein normales Feld ein, sondern über die Schaltfläche Stripe Private Keys setzen oben rechts; sie erscheint, sobald der Haken für die Online-Zahlung gesetzt ist. Der Dialog Stripe Private Keys setzen hat vier Passwortfelder: Stripe Private Key, Stripe TEST Private Key, Webhook-Secret (Live) und Webhook-Secret (Test). „Leer lassen, um bestehenden Wert zu behalten." — du kannst also einen einzelnen Schlüssel tauschen, ohne die anderen erneut einzugeben. Speichern im Dialog wird erst aktiv, wenn mindestens ein Feld ausgefüllt ist, und meldet „Private Schlüssel für Stripe wurden gespeichert". Die Schlüssel werden verschlüsselt abgelegt und sind danach nicht mehr auslesbar, nur ihr Stand wird angezeigt.

Neben dem Status eines hinterlegten Schlüssels prüft Testen, ob Stripe ihn annimmt: Bei Erfolg meldet flinkest „Stripe-Key ist gültig" samt der Stripe-Kontonummer, sonst den Grund der Ablehnung.
Testmodus. Mit Test-Modus für Stripe aktivieren laufen Online-Zahlungen gegen deine Stripe-Testumgebung — zum Ausprobieren, ohne echtes Geld zu bewegen. Dann erscheinen zusätzlich der Status des Test-Schlüssels mit eigenem Testen und das Feld Stripe TEST Public Key. Fehlt für den gespeicherten Modus der passende geheime Schlüssel, warnt die Seite rot: „Stripe Live-Modus ist aktiv, aber kein Live Private Key hinterlegt. Die Verifizierung von Online-Zahlungen schlägt fehl." (bzw. dasselbe für den Test-Modus). Vor dem Öffnen des Shops gehört der Testmodus wieder ausgeschaltet.
Text auf der Rechnung. Im Editor Text on invoice (die Beschriftung ist derzeit nicht übersetzt) hinterlegst du den Satz, der auf einer Rechnung steht, die du aus einer online bezahlten Bestellung erzeugst — statt der üblichen Zahlungsaufforderung, zum Beispiel ein Dank für die bereits erfolgte Zahlung. Über Platzhalter: fügst du {payment_reference} ein; flinkest ersetzt ihn durch die Zahlungsreferenz von Stripe, damit die Zahlung auf der Rechnung nachvollziehbar ist.
Zahlung auf Rechnung
Der Block heißt in der Oberfläche schlicht Rechnung; Bezahlen auf Rechnung aktivieren bietet den Kauf auf Rechnung an. Weil das ein Zahlungsrisiko ist, reicht der Haken hier allein nicht: Jeder Kunde muss die Rechnungszahlung zusätzlich in seinen Kundendaten erlaubt bekommen. Dasselbe gilt für die Online-Zahlung. Fehlt die Erlaubnis beim Kunden, lehnt flinkest die Bestellung mit „Diese Zahlungsart ist für diesen Benutzer deaktiviert" ab; ist die Zahlungsart hier ganz ausgeschaltet, mit „Diese Zahlungsart ist deaktiviert". Bestellungen auf Rechnung kommen direkt als In Bearbeitung in die Bestellungen.
Barzahlung
Im Block Barzahlung gibt es zwei Haken: Barzahlung bei Abholung aktivieren und Barzahlung bei Lieferung aktivieren. Anders als Rechnung und Online-Zahlung gibt es hier keine Freigabe je Kunde — der Haken gilt für alle. Jeder Haken ist nur bedienbar, wenn die zugehörige Lieferart in den Lieferarten eingeschaltet ist; sonst ist er ausgegraut, und ein Hinweis wie „Abholung ist in den Liefertyp-Einstellungen nicht aktiviert — diese Option ist wirkungslos" erklärt warum. Barzahlungs-Bestellungen kommen wie Rechnungsbestellungen direkt als In Bearbeitung an.
Reiter „Bestellungen"
Kopie jeder Bestellung per E-Mail
Unter Kopie per email senden an trägst du die Adresse ein, an die flinkest bei jeder neuen Shop-Bestellung eine Kopie schickt — etwa das Postfach deines Lagers. Bleibt das Feld leer, geht die Kopie an die Firmen-E-Mail-Adresse aus den Allgemeinen Einstellungen. Unabhängig davon bekommt der Kunde selbst seine Bestellbestätigung. Kann eine E-Mail nicht versendet werden, bleibt die Bestellung trotzdem bestehen — der Kunde sieht keinen Fehler und bestellt nicht doppelt.
Standardtext für gesperrte Kunden
Einzelne Kunden kannst du in ihren Kundendaten für Bestellungen sperren, etwa wegen offener Rechnungen. Der Editor Standard-Sperrtext für Bestellungen enthält den Text, den ein gesperrter Kunde im Shop sieht — „Wird gesperrten Kunden angezeigt, die den Standardtext statt eines eigenen verwenden". Ist der Kunde auf einen eigenen Sperrtext gestellt, gilt dieser, sonst der Standardtext; ist der jeweils maßgebliche Text leer, zeigt der Shop einen allgemeinen Hinweis. Eine Bestellung eines gesperrten Kunden nimmt flinkest nicht an.
Mindestbestellwert
Im Block Mindestbestellwert schaltet Mindestbestellwert erzwingen die Grenze ein; darunter trägst du den Betrag ein. Wie die Beschreibung sagt: „Kunden können nicht unter diesem Nettowert bestellen, sofern nicht pro Kunde überschrieben". Gemessen wird die Nettosumme der Bestellung. Einzelne Kunden können in ihren Kundendaten einen eigenen Mindestbestellwert oder gar keinen bekommen — das geht diesem Wert vor.
Aktionen
Einstellungen speichern — Speichern oben rechts, für alle drei Reiter gemeinsam. Ungespeicherte Änderungen gehen verloren, wenn du die Seite verlässt.
Stripe-Schlüssel hinterlegen oder tauschen — Haken für die Online-Zahlung setzen, oben rechts Stripe Private Keys setzen, die gewünschten Felder füllen, im Dialog Speichern. Der Dialog speichert für sich; die übrigen Werte der Seite speicherst du weiterhin mit dem Speichern oben.
Stripe-Schlüssel prüfen — Testen neben dem Status eines hinterlegten Schlüssels.
Verwandte Seiten
- Module — das Modul Shop ein- und ausschalten
- Shop-Kategorien
- Shop Erscheinungsbild
- Lieferarten
- Touren
- Bestellungen
- Sichtbarkeit der Shop-Kategorien
- Kundendetails
- Kundenpreise
Häufige Fragen
Ich habe das Modul Shop eingeschaltet — warum sehen meine Kunden trotzdem keinen Shop? Das Modul Shop macht den Shop-Bereich in flinkest verfügbar, öffnet den Shop aber noch nicht für deine Kunden. Dafür setzt du in den Shop-Einstellungen im Reiter „Allgemein" den Haken „Shop-System aktivieren" und speicherst.
Warum sehe ich im Reiter „Allgemein" nur zwei Haken? Die übrigen Blöcke — Kunden, Bilder, Kategorien, Artikel, Preise und Impressum — erscheinen erst, wenn „Shop-System aktivieren" angehakt ist. Die Reiter „Bezahlmethoden" und „Bestellungen" sind unabhängig davon immer sichtbar.
Ich habe die Zahlung auf Rechnung eingeschaltet, mein Kunde bekommt trotzdem „Diese Zahlungsart ist für diesen Benutzer deaktiviert". Rechnungs- und Online-Zahlung brauchen zwei Freigaben: den Haken in den Shop-Einstellungen und die Erlaubnis in den Kundendaten des jeweiligen Kunden. Erlaube die Zahlungsart beim Kunden, dann klappt die Bestellung.
Warum sind die Haken für Barzahlung ausgegraut? Barzahlung bei Abholung setzt voraus, dass die Abholung in den Lieferarten eingeschaltet ist, Barzahlung bei Lieferung entsprechend die Lieferung. Schalte die Lieferart dort ein, dann wird der Haken bedienbar.
Wo sehe ich meine gespeicherten Stripe-Schlüssel? Gar nicht mehr — sie werden verschlüsselt abgelegt. Die Seite zeigt nur, ob ein Schlüssel hinterlegt ist, und mit „Testen" kannst du prüfen, ob Stripe ihn annimmt. Zum Tauschen trägst du über „Stripe Private Keys setzen" einfach den neuen ein; leere Felder behalten den bisherigen Wert.
Ein neu angelegter Kunde sieht im Shop keine einzige Kategorie. Vermutlich ist „Standardmässig alle Kategorien für neue Kunden verstecken" gesetzt. Dann schaltest du die Kategorien für diesen Kunden einzeln frei — in seinen Kundendetails über die Schaltfläche „Shop".