Rezeptdetails

Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01

Die Rezeptdetails sind die Rezeptakte deines Lebensmittelbetriebs — ob Eis, Konditorei, Bäckerei oder Küche. Du erfasst hier eine Rezeptur mit ihren Zutaten und Arbeitsschritten, und flinkest rechnet alles Weitere daraus, statt dass du es pflegen musst: Nährwerte, das Zutatenverzeichnis mit Allergenen fürs Etikett, die Eis- und Teigbilanz, Material- und Herstellkosten und die Deckungsbeiträge der Artikel, die du aus dem Rezept verkaufst. Die Seite beantwortet damit die Fragen „Was steht aufs Etikett?", „Was kostet mich ein Kilo oder eine Portion?", „Passt die Mischung?" und „Wie viel brauche ich für die heutige Menge?" — ohne eigene Tabellenrechnung neben der Warenwirtschaft.

Rezeptdetails eines Pistazieneises mit Kennzahlen, den Blöcken Allgemein und Ausbeute und der Zutaten-Verteilung im Reiter Übersicht

Ein Grundsatz zieht sich durch die ganze Seite: Unbekannt ist nicht null. Fehlt ein Einkaufspreis, ein Nährwert, ein Stückgewicht oder eine bestätigte Allergenangabe, rechnet flinkest nicht still mit 0 weiter, sondern zeigt die Lücke an — als Warnhinweis, als Kennzeichen an der Zutat und in der Datenqualität. So entsteht kein Etikett und kein Preis aus fehlenden Daten.

Zugang, Navigation und Zustände

Erweiterung und Berechtigungen

Die Rezeptverwaltung gibt es nur, wenn die Erweiterung Lebensmittel für deinen Betrieb freigeschaltet ist — das übernimmt flinkest, selbst einschalten kannst du sie nicht (mehr dazu unter Module und Erweiterungen). Fehlt die Freischaltung, landest du beim Aufruf auf einer Hinweisseite, dass die Erweiterung für deinen Betrieb nicht freigeschaltet ist — das wird zuerst geprüft. Ist sie freigeschaltet, braucht dein Benutzer zusätzlich die Berechtigung, Rezepte zu sehen; fehlt sie, landest du auf der Seite „Nicht erlaubt.".

Rezepturen sind Betriebsgeheimnis, deshalb ist die Arbeit aufgeteilt: Wer Rezepte sehen darf, liest und druckt. Wer Rezepte bearbeiten darf, pflegt sie. Kosten, Margen und die Datenqualität stammen aus den Einkaufspreisen der Rohstoffe und brauchen deshalb zusätzlich die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen — die Berechtigung, Rezepte zu bearbeiten, bringt sie automatisch mit.

Rezeptakte öffnen und Kopfzeile lesen

Du öffnest ein Rezept aus der Rezeptliste mit einem Klick auf Nummer oder Namen. Oben stehen der Rezeptname, darunter die Rezept-Nummer und ein Status-Kennzeichen: Entwurf, Testung, Genehmigt oder Veraltet. Name und Nummer sind die Bezeichnungen, die später auf Produktionszettel und Etikett stehen; der Status sagt, wie weit das Rezept ist — nur genehmigte Grundrezepte lassen sich etwa als Unterrezept in anderen Rezepten verwenden. Der Pfad über der Kopfzeile (Lebensmittel / Rezepte / Name) führt zurück zur Liste, und das Rezept landet in deinem Verlauf der zuletzt besuchten Datensätze.

Rufst du ein Rezept auf, das es nicht (mehr) gibt — etwa über einen alten Link —, zeigt flinkest statt der Akte die Fehlerseite für einen nicht gefundenen Datensatz.

Datenqualität im Kopf

Neben dem Status steht das Kennzeichen Datenqualität mit einer Zahl von 0 bis 100 — ab 90 grün, ab 60 gelb, darunter rot. Sie sagt dir auf einen Blick, ob du Etikett und Kosten trauen kannst. Das Kennzeichen ist anklickbar und öffnet den Reiter Übersicht, wo die einzelnen Lücken aufgelistet sind (siehe Datenqualität und Kennzeichnungshinweise). Das Kennzeichen erscheint nur, wenn du Rohstoffe sehen darfst.

Reiter direkt verlinken

Die Akte ist in die Reiter Übersicht, Rezept (mit der Zahl der Zutaten), Deklaration, Bilanz, Artikel & Kosten (mit der Zahl der zugeordneten Artikel) und Versionen gegliedert; das Symbol rechts daneben öffnet das Audit-Protokoll mit allen Änderungen am Rezept. Welcher Reiter offen ist, steht in der Adresse der Seite. Kopierst du sie, landet dein Gegenüber direkt im richtigen Reiter — praktisch für „schau dir die Deklaration von diesem Rezept an". Auch ältere Links, die noch auf frühere, inzwischen zusammengelegte Reiter zeigen (etwa Allergene oder Nährwerte), öffnen den Reiter, in dem dieser Inhalt heute steht.

Darfst du Rohstoffe nicht sehen, heißt der Reiter Artikel & Kosten nur Artikel: Die Zuordnung der Artikel siehst du, die Kosten nicht.

Rezepte nur ansehen

Ohne die Berechtigung, Rezepte zu bearbeiten, ist die Seite schreibgeschützt: Es gibt keine Schaltfläche Bearbeiten, keine Plus-Schaltflächen und keine Zeilenmenüs, keine Schaltflächen für Arbeitsschritte und Versionen, das Bilanzprofil ist gesperrt, und die KI-Assistenten fehlen. Im Menü „…" bleiben Produktdatenblatt (PDF), Chargenrechner und Etikett (PDF). So kann etwa das Verkaufsteam oder die Backstube Rezepturen nachlesen und drucken, ohne sie versehentlich zu ändern.

Die Seite bleibt aktuell

Ändert jemand anderes das Rezept, eine Zutat, eine Artikelzuordnung oder den Verkaufspreis eines zugeordneten Artikels, rechnet die Seite Kennzahlen, Deklaration, Kosten, Bilanz und Margen von selbst neu — du musst nicht neu laden.

Kopfzeile: Bearbeiten, Menü und Löschen

Rezept bearbeiten

Alles, was flinkest nicht aus den Zutaten ableiten kann, pflegst du am Rezept selbst. Der Dialog Rezept bearbeiten öffnet sich über Bearbeiten oben rechts. Oben stehen Name (Pflicht), Rezept-Nummer, Status und das Häkchen Grundrezept — Grundrezepte lassen sich als Zutat in anderen Rezepten verwenden. Darunter liegen drei Reiter:

Dialog Rezept bearbeiten mit Basisinformationen und dem Reiter Produktion & Ausbeute

  • Produktion & Ausbeute: Haltbarkeit in Tagen (daraus entsteht das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett), Einheit, Back-/Garverlust in Prozent, Gewogenes Endgewicht und Portionsgewicht. Die Ausbeute ist wichtig, weil sich „je 100 g" und „je kg" immer auf das fertige Produkt beziehen: Verliert ein Teig beim Backen 12 % Wasser, steigen Nährwerte und Kosten je 100 g entsprechend. Ein gewogenes Endgewicht ersetzt den Prozentwert. Das Portionsgewicht ermöglicht Werte je Portion und dass du das Rezept in anderen Rezepten in Stück verwenden kannst.
  • Deklaration: Verkehrsbezeichnung (der rechtliche Name auf dem Etikett, leer = Rezeptname), Lagerhinweis, Als zusammengesetzte Zutat angeben (steht das Rezept in einem anderen, erscheint es dort im Zutatenverzeichnis als „Name (Zutaten)" statt mit seinen einzelnen Zutaten), Zutatenverzeichnis (manuell) und Etikettentext.
  • Kalkulation: Arbeitszeit pro Charge, Ofen / Maschine, Ofen-/Maschinenzeit pro Charge — bei einer Maschine mit Leistung in Liter pro Stunde stattdessen Liter Mix pro Charge (siehe Ofen oder Maschine wählen) —, Zusatzkosten pro Charge (z. B. Verpackung) und Schwund in Prozent. Diese Werte machen aus den Materialkosten die Herstellkosten — bewertet mit den Stundensätzen aus den Rezept-Einstellungen; bleibt Schwund leer, gilt der Wert von dort.

Speichern bestätigt flinkest mit „Rezept wurde gespeichert". Schließt du den Dialog mit ungespeicherten Änderungen, fragt flinkest nach: Zurück zur Bearbeitung oder Ja, Änderungen verwerfen.

Prüfungen beim Speichern

Ohne Namen lässt sich ein Rezept nicht speichern. Die Rezept-Nummer muss eindeutig sein — sie ist die Referenz auf Produktionszettel und Etikett; ist sie schon vergeben, meldet flinkest das am Feld. Der Back-/Garverlust darf höchstens 99 % betragen, Endgewicht und Portionsgewicht müssen größer als 0 sein.

Ofen oder Maschine wählen

Das Feld Ofen / Maschine erscheint nur, wenn in den Rezept-Einstellungen Maschinen mit eigenem Stundensatz angelegt sind. Verschiedene Öfen kosten verschieden viel je Stunde; mit der Auswahl bewertet flinkest die Ofen-/Maschinenzeit dieses Rezepts mit dem passenden Satz. Leer bleibt der Standardsatz. Wird eine Maschine später aus den Einstellungen entfernt, kannst du betroffene Rezepte weiter speichern — die Kalkulation fällt dann auf den Standardsatz zurück.

Maschinen mit Leistung. Ein Ofen braucht für eine Charge eine feste Zeit. Eine Eismaschine oder ein Pasteur dagegen läuft so lange, wie die Menge braucht — die doppelte Charge dauert doppelt so lange. Solche Maschinen stellst du in den Rezept-Einstellungen auf Leistung in Liter Mix pro Stunde und trägst dort ihre Leistung ein. Wählst du eine davon, steht im Reiter Kalkulation statt der Ofen-/Maschinenzeit das Feld Liter Mix pro Charge, und du musst die Laufzeit nicht mehr je Rezept von Hand ausrechnen. Lässt du das Feld leer, rechnet flinkest die Liter aus dem Gewicht der Zutaten vor dem Back-/Garverlust (also dem, was in die Maschine geht) und der Dichte des Mix aus den Einstellungen (ab Werk 1,1 kg/l); der berechnete Wert steht als Platzhalter im Feld. Hast du die Menge gemessen, trägst du sie ein — dein Wert ersetzt dann den berechneten. Unter dem Feld zeigt flinkest die berechneten Liter und die Laufzeit, etwa „Berechnet: 8 l Mix · Laufzeit: 12 min bei 40 l/h". Weil der berechnete Wert aus dem gespeicherten Rezept stammt, steht bei einem neuen Rezept oder direkt nach dem Wechsel auf eine solche Maschine noch „Laufzeit: wird nach dem Speichern aus den Zutaten berechnet" — außer du trägst schon einen gemessenen Wert ein, dann rechnet der Dialog die Laufzeit sofort.

Ist bei der Maschine noch keine Leistung eingetragen, weist der Dialog darauf hin: „Für diese Maschine ist noch keine Leistung in Liter pro Stunde hinterlegt. Tragen Sie sie in den Rezepteinstellungen ein – bis dahin fehlen die Maschinenkosten dieses Rezepts." flinkest rechnet dann nicht mit 0 Minuten weiter, sondern lässt die Maschinenkosten dieses Rezepts weg und zeigt die Lücke an (siehe Herstellkosten pro Charge). Ist in den Einstellungen keine Dichte des Mix hinterlegt (leer oder 0) und im Rezept keine gemessene Literzahl eingetragen, lassen sich die Liter nicht berechnen; dann zeigt der Dialog „In den Rezepteinstellungen fehlt die Dichte des Mix – bis dahin fehlen die Maschinenkosten." — mit einer gemessenen Literzahl braucht das Rezept die Dichte nicht. Fehlt beides, erscheinen beide Hinweise. Eine früher eingetragene Ofen-/Maschinenzeit bleibt am Rezept gespeichert: Wählst du wieder einen Ofen bzw. eine Maschine mit Zeit pro Charge oder gar keine Maschine, gilt sie wieder.

Rezept freigeben

Setzt du den Status auf Genehmigt, friert flinkest automatisch eine Version des Rezepts mit der Notiz „Genehmigt" ein. Die Freigabe ist der Stand, der für Etikett und Datenblatt gilt; mit der Version kannst du ihn später nachweisen, auch wenn das Rezept inzwischen geändert wurde. Die Versionen findest du im Reiter Versionen (siehe Versionen).

Produktdatenblatt und Etikett drucken

Im Menü „…" oben rechts erzeugt Produktdatenblatt (PDF) die Spezifikation des Rezepts für Kunden oder die Lebensmittelaufsicht. Etikett (PDF) erzeugt ein Etikett im Format 100 × 70 mm mit Verkehrsbezeichnung, Zutatenverzeichnis mit fett hervorgehobenen Allergenen, Spurenhinweis, Nährwerten je 100 g, Lagerhinweis und Mindesthaltbarkeitsdatum — heute plus die Haltbarkeit des Rezepts. Dieselben Dokumente erreichst du im Reiter Deklaration über Datenblatt und Etikett. Beides darf jeder, der Rezepte sehen kann.

Rezept löschen

Löschen im Menü „…" fragt mit „Möchten Sie dieses Rezept wirklich löschen?" nach. Danach meldet flinkest „Rezept wurde gelöscht" und führt zurück zur Liste; Zutaten, Arbeitsschritte, Artikelzuordnungen und Versionen verschwinden mit.

Ein Rezept, das als Unterrezept in anderen Rezepten verwendet wird, lässt sich nicht löschen, sonst fehlte den übergeordneten Rezepten ein Teil ihrer Rezeptur. Die Meldung nennt diese Rezepte: „Das Rezept wird als Unterrezept verwendet in: … Entfernen Sie es dort zuerst." Ein Rezept, das du nicht mehr herstellst, setzt du deshalb in der Regel auf Veraltet, statt es zu löschen.

Reiter Übersicht

Kennzahlen auf einen Blick

Oben im Reiter stehen die Antworten auf die häufigsten Fragen einer Backstube oder Eisküche als Kacheln: Herstellkosten je kg, Materialkosten je kg, Deckungsbeitrag II (der schwächste Deckungsbeitrag aller zugeordneten Artikel in Prozent, rot wenn negativ), kcal je 100 g, Allergene (als Kennbuchstaben) und Datenqualität. Die Kosten-, Deckungsbeitrags- und Qualitätskacheln siehst du nur, wenn du Rohstoffe sehen darfst.

Allgemein und Ausbeute

Unter den Kacheln stehen links die Blöcke Allgemein und Ausbeute, rechts daneben das Kreisdiagramm Zutaten-Verteilung; auf schmalen Bildschirmen stehen sie untereinander.

Der Block Allgemein zeigt Name, Rezept-Nummer, Status, Haltbarkeit (ein Strich, wenn keine gepflegt ist) und ob es ein Grundrezept ist; Etikettentext und Einheit erscheinen nur, wenn sie gepflegt sind.

Der Block Ausbeute macht die Umrechnung auf das Fertigprodukt nachvollziehbar: Rohgewicht (Summe der Zutaten), Back-/Garverlust (nur wenn das Endgewicht vom Rohgewicht abweicht), Endgewicht sowie — mit gepflegtem Portionsgewicht — Portionsgewicht und Portionen je Charge.

Zutaten-Verteilung

Das Kreisdiagramm Zutaten-Verteilung neben Allgemein und Ausbeute zeigt die Gewichtsanteile der Zutaten. Du siehst sofort, welche Zutat die Rezeptur dominiert — und damit meist auch Kosten und Nährwerte treibt.

Verwendet in Rezepten

Ist das Rezept als Unterrezept in anderen Rezepten eingesetzt, listet das Feld Verwendet in Rezepten diese mit Rezeptnummer und Namen; ein Klick öffnet das übergeordnete Rezept. Bevor du ein Grundrezept änderst, siehst du hier, welche Rezepte — und damit welche Etiketten und Kosten — mitbetroffen sind. Die Liste lässt sich über den Export-Knopf als CSV, Excel, PDF oder JSON herunterladen.

Datenqualität und Kennzeichnungshinweise

Das Feld Datenqualität führt dich zu den Lücken, bevor ein falsches Etikett gedruckt wird. Der Wert startet bei 100 Punkten, jeder offene Punkt senkt ihn — ein Fehler um 25, eine Warnung um 10, ein Hinweis um 3.

Unter Daten stehen fehlende oder fragliche Grundlagen, jeweils mit den betroffenen Zutaten: Mengen, die sich nicht in Gramm umrechnen lassen, Zutaten ohne Einkaufspreis, veraltete Einkaufspreise, Zutaten ohne Nährwerte, nicht bestätigte Allergenangaben, abgelaufene oder nicht freigegebene Spezifikationen der Rohstoffe, fehlende Haltbarkeit, fehlende Verkehrsbezeichnung und kein zugeordneter Artikel. Ist alles da, steht „Alle Daten vollständig.". Ein Klick auf einen Rohstoff oder ein Unterrezept in einem Hinweis öffnet dessen Detailseite, damit du die Lücke gleich dort schließt.

Unter Kennzeichnungshinweise — ausdrücklich „keine Rechtsberatung" — prüft flinkest typische Pflichtangaben gegen die gespeicherten Daten: eine Zutat, die in der Verkehrsbezeichnung genannt ist, braucht eine Mengenangabe in Prozent (QUID); Süßungsmittel brauchen den Zusatz „mit Süßungsmittel(n)"; über 1,2 % vol Alkohol muss der Alkoholgehalt angegeben werden; „Bio" oder „Vegan" im Namen passen nur, wenn alle Rohstoffe das auch sind. Ohne Befund steht „Keine Hinweise.". Die Daten pflegst du meist am Rohstoff in den Rohstoffdetails.

Das Feld siehst du nur mit der Berechtigung, Rohstoffe zu sehen.

Reiter Rezept: Zutaten

Zutatenliste lesen

Die Rezeptur ist die Grundlage aller Berechnungen. Im Reiter Rezept steht sie als Liste (20 Zutaten je Seite, darunter wird geblättert): Nummer, Zutat — ein Klick öffnet den Rohstoff bzw. das Unterrezept —, Typ mit dem Kennzeichen Rohstoff oder Unterrezept (bei Bedarf zusätzlich Manuelles Wiegen), Menge in der eingegebenen Einheit mit dem Gramm-Wert in Klammern und darunter der Toleranz, und Anteil: der Anteil an der Charge als Balken mit Prozentwert. Enthält das Rezept Mehl, steht unter dem Anteil zusätzlich der Bäckerprozent-Wert „% vom Mehl". Gramm und Anteil machen Mengen vergleichbar, die du in Litern, Stück oder Löffeln erfasst hast. Ist die Tabelle schmal, blendet sie die Spalten Typ und Anteil aus; in der Kartenansicht schmaler Bildschirme stehen sie wieder in der Karte.

Reiter Rezept mit Zutatenliste, Toleranzen und den Arbeitsschritten darunter

Ohne Zutaten steht „Noch keine Zutaten hinzugefügt".

Zutat hinzufügen

Rezepturen erfasst du in der Sprache der Küche — 640 ml Milch, 2 Esslöffel, eine Prise —, flinkest rechnet intern in Gramm. Das Plus oben rechts über der Liste öffnet den Dialog Neue Zutat hinzufügen:

Dialog Neue Zutat hinzufügen mit Zutat-Art, Menge, QUID und Verwiegung

  • Zutat-Art: Rohstoff oder Unterrezept, darunter die Auswahl.
  • Menge (Pflicht) und Einheit: für Rohstoffe g, kg, ml, l, Stück, Esslöffel, Teelöffel oder Prise, für Unterrezepte g, kg oder Stück. Gemeint ist die Menge, die in die Charge kommt — also nach dem Schälen oder Putzen. Stück, Löffel und Prisen rechnet flinkest mit den Gewichten um, die am Rohstoff hinterlegt sind, Milliliter mit seinem spezifischen Gewicht.
  • Menge im Zutatenverzeichnis angeben (QUID): nötig, wenn die Zutat in der Bezeichnung genannt oder abgebildet ist, etwa Erdbeeren im Erdbeereis. Ihr Anteil erscheint dann in Prozent im Zutatenverzeichnis.
  • Verwiegung: Toleranz % hält fest, wie weit die gewogene Menge von der Rezeptmenge abweichen darf; sie steht in der Liste unter der Menge und im Chargenrechner je Zutat. Manuelles Wiegen erlaubt kennzeichnet eine Zutat, die ohne Waage abgemessen werden darf; sie trägt in der Liste das Kennzeichen Manuelles Wiegen.

Speichern meldet „Zutat wurde gespeichert"; Kennzahlen, Deklaration, Kosten und Bilanz rechnen sich sofort neu.

Rohstoff direkt neu anlegen

Fehlt ein Rohstoff noch, musst du das Erfassen nicht abbrechen: Die Schaltfläche neben der Rohstoff-Auswahl öffnet das Anlegen eines neuen Rohstoffs; nach dem Speichern ist er gleich ausgewählt. Die übrigen Angaben des Rohstoffs — Nährwerte, Allergene, Lieferanten und Preise — ergänzt du danach in den Rohstoffdetails.

Grundrezept als Unterrezept verwenden

Basisrezepturen wie ein Mürbteig, eine Creme oder ein Sirup fließen als Unterrezept in andere Rezepte ein. Die Auswahl bei Unterrezept zeigt nur Rezepte, die als Grundrezept markiert und Genehmigt sind — so gelangt keine ungeprüfte Rezeptur in ein Endprodukt. Das Rezept selbst steht nie zur Wahl. Gibt es keine passenden Rezepte, steht dort „Keine genehmigten Grundrezepte gefunden. Unterrezepte müssen als Grundrezept markiert und im Status "Genehmigt" sein.". Nährwerte, Allergene und Kosten des Unterrezepts fließen anteilig nach seinem Endgewicht ein.

Prüfungen beim Speichern einer Zutat

Mengen, die sich nicht in Gramm umrechnen lassen, würden Nährwerte und Kosten verfälschen, deshalb prüft flinkest beim Speichern:

  • Ohne Auswahl: „Bitte wählen Sie einen Rohstoff." bzw. „Bitte wählen Sie ein Unterrezept.".
  • Menge 0: „Die Menge muss größer als 0 sein.".
  • Stück ohne Stückgewicht am Rohstoff: „Der Rohstoff hat kein Stückgewicht und kann daher nicht in Stück verwendet werden.".
  • Unterrezept in Stück ohne Portionsgewicht: „Das Unterrezept hat kein Portionsgewicht und kann daher nicht in Stück verwendet werden.".
  • Würde sich ein Rezept über ein Unterrezept selbst enthalten: „Ein Rezept kann sich nicht selbst enthalten, auch nicht über ein Unterrezept.".

Zutat bearbeiten oder löschen

Mengen ändern sich beim Rezeptieren laufend. Das Zeilenmenü „…" einer Zutat bietet Bearbeiten (Dialog Zutat bearbeiten mit denselben Feldern) und Löschen mit der Rückfrage „Möchten Sie diese Zutat wirklich löschen?"; danach meldet flinkest „Zutat wurde gelöscht".

Reihenfolge der Zutaten ändern

Die Reihenfolge ist die Arbeitsreihenfolge auf dem Produktionszettel. Du änderst sie, indem du eine Zeile am Griff links an die neue Stelle ziehst; flinkest bestätigt „Reihenfolge der Zutaten wurde gespeichert". Das geht auch auf schmalen Bildschirmen: In der Kartenansicht sitzt der Griff links in der Karte. Die Griffe gibt es nur mit Bearbeitungsrecht.

Reiter Rezept: Arbeitsschritte

Arbeitsschritte und HACCP-Kontrollpunkte

Arbeitsanweisung und HACCP-Dokumentation gehören zur Rezeptur. Unter der Zutatenliste steht das Feld Arbeitsschritte: nummerierte Schritte mit Anweisung, Dauer in Minuten, Temperatur, Gerät und — bei kritischen Kontrollpunkten — einem Kennzeichen mit dem Grenzwert. Die Schritte werden auf den Produktionszettel gedruckt; ohne Schritte steht „Noch keine Arbeitsschritte. Sie werden auf den Produktionszettel gedruckt.".

Neuer Schritt bzw. der Stift an einem Schritt öffnet den Dialog Neuer Schritt (bzw. Schritt bearbeiten) mit Anweisung (Pflicht), Dauer, Temperatur, Gerät und dem Häkchen Kritischer Kontrollpunkt (HACCP). Ein kritischer Kontrollpunkt ist ein Grenzwert, der eingehalten und dokumentiert werden muss, etwa eine Kerntemperatur. Setzt du das Häkchen, erscheinen darunter vier Felder:

  • Grenzwert (Pflicht) beschreibt die Vorgabe in Worten, etwa: Kerntemperatur mindestens 72 °C für 2 Minuten. Genau dieser Text steht im Kennzeichen am Schritt und auf dem Produktionszettel.
  • Untergrenze, Obergrenze und Einheit (z. B. °C) halten den Grenzwert zusätzlich als Zahlen fest. Sie sind freiwillig: Ein bei der Produktion eingegebener Messwert wird gegen diese Grenzen geprüft; bleiben sie leer, bestätigt der Bediener den Grenzwert nur. Für eine Mindesttemperatur genügt die Untergrenze, für eine Höchsttemperatur die Obergrenze. Liegt die Obergrenze unter der Untergrenze, lässt sich der Schritt nicht speichern: „Die Obergrenze darf nicht unter der Untergrenze liegen".

Dialog Neuer Schritt mit Anweisung, Dauer, Temperatur, Gerät und HACCP-Häkchen

Schritte sortieren und löschen

Mit den Pfeilen nach oben und nach unten verschiebst du einen Schritt (beim ersten bzw. letzten Schritt ist der jeweilige Pfeil gesperrt). Der Papierkorb löscht ihn nach der Rückfrage „Diesen Arbeitsschritt löschen?".

Reiter Deklaration

Kennzeichnung: Verkehrsbezeichnung und Zutatenverzeichnis

Der Reiter Deklaration zeigt, was aufs Etikett gehört — automatisch aus der Rezeptur, ohne Abschreibfehler. Oben im Feld Kennzeichnung steht die Verkehrsbezeichnung (ohne eigene Angabe der Rezeptname), daneben Datenblatt und Etikett zum Drucken. Darunter folgt das Zutatenverzeichnis: absteigend nach Gewicht, Allergene fett hervorgehoben, QUID-Anteile in Prozent, Zusatzstoffe mit Klasse und E-Nummer, zusammengesetzte Zutaten als „Name (Bestandteile)" und der Spurenhinweis „Kann Spuren von … enthalten.".

Reiter Deklaration mit Allergen-Warnhinweis, Zutatenverzeichnis, Nährwertdeklaration und Eigenschaften

Lässt sich ein Teil nicht berechnen, steht dort „Keine Deklaration verfügbar" — die übrigen Teile der Seite bleiben nutzbar.

Unbestätigte Allergenangaben

Ein Etikett ist nur so gut wie die Allergenangaben der Rohstoffe. Sind bei einem Rohstoff die Allergene noch nicht bestätigt, warnt ein Hinweis oben: „Die Allergenangaben folgender Rohstoffe sind nicht bestätigt: …". Bestätigen kannst du sie in den Rohstoffdetails. Ob dieser Hinweis erscheint, regeln die Rezept-Einstellungen.

Zugesetztes Wasser

Zugesetztes Wasser steht nach seinem Gewicht im fertigen Produkt im Zutatenverzeichnis. Macht es höchstens 5 % des fertigen Produkts aus, entfällt es; darunter steht dann „Zugesetztes Wasser entfällt, weil es höchstens 5 % des fertigen Produkts ausmacht.". Welcher Rohstoff als zugesetztes Wasser gilt, legst du am Rohstoff fest.

Manuelles Zutatenverzeichnis

Für Sonderfälle, in denen die Automatik nicht passt, kannst du beim Bearbeiten im Reiter Deklaration ein Zutatenverzeichnis (manuell) hinterlegen. Dann steht hier „Am Rezept ist ein manuelles Zutatenverzeichnis hinterlegt. Es ersetzt auf Datenblatt und Etikett das berechnete." mit deinem Text darunter.

Zutatenverzeichnis kopieren

Das Kopiersymbol rechts neben Zutaten legt das Zutatenverzeichnis in die Zwischenablage — Allergene in Großbuchstaben, damit sie auch als reiner Text hervorgehoben bleiben. So übernimmst du es ohne Abtippen in Speisekarte, Webshop oder eine Druckvorlage.

Allergene und Kennbuchstaben

Unter Allergene stehen die enthaltenen Hauptallergene mit ihren österreichischen Kennbuchstaben (A bis R), darunter „Kennbuchstaben für lose Ware: …" — genau die Angabe für Aushang oder Speisekarte bei offener Ware. Enthält das Rezept keines, steht „Enthält keines der 14 Hauptallergene.".

Nährwertdeklaration

Die Tabelle Nährwertdeklaration ist die Pflicht-Nährwerttabelle für vorverpackte Ware: Energie, Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, davon Zucker, Ballaststoffe, Eiweiß und Salz je 100 g — mit Portionsgewicht zusätzlich Je Portion. Gerundet wird nach dem EU-Leitfaden zur Nährwertkennzeichnung, sehr kleine Werte erscheinen als „< 0,5 g".

Eigenschaften wie vegan oder glutenfrei

Unter Eigenschaften stehen Vegan, Vegetarisch, Laktosefrei, Glutenfrei, Halal, Koscher, Gentechnikfrei und Palmölfrei jeweils mit Ja, Nein oder Unbekannt. Eine Werbeaussage passt nur, wenn alle Rohstoffe sie tragen: Ein einziger Rohstoff mit „Nein" macht das ganze Rezept zu „Nein", „Ja" gibt es nur, wenn alle „Ja" sagen. Bei „Nein" nennt eine Zeile darunter den Grund, etwa „Vegan: Wegen: Teebutter". Zusätzlich erscheinen die Herkunftsländer der Rohstoffe und, wenn alle Rohstoffe Bio sind, „Alle Rohstoffe sind Bio.". Gepflegt werden die Eigenschaften am Rohstoff.

Herkunft der Allergene

Das Feld Allergene darunter zeigt, welche Zutat welches Allergen einbringt: unter Enthält jedes Allergen mit den Zutaten, aus denen es stammt, unter Kann Spuren enthalten von die Spuren. Das hilft beim Austausch einer Zutat oder bei einer Kundenanfrage („Woher kommt die Milch in diesem Kuchen?"). Ohne Angaben steht „Keine Allergendaten verfügbar".

Nährwerte je Fertigprodukt, Rohmasse oder Portion

Das Feld Nährwerte dient der Rezeptoptimierung. Mit dem Umschalter wählst du die Bezugsgröße: 100 g Fertigprodukt, 100 g Rohmasse oder — mit Portionsgewicht — 1 Portion. Bei Back- oder Garverlust steht dabei „Endgewicht … g aus … g Rohmasse". Kacheln zeigen kcal, kJ, Fett, gesättigte Fette, Kohlenhydrate, Zucker, Ballaststoffe, Eiweiß und Salz. Die Tabelle darunter schlüsselt die Werte je Zutat mit einer Summenzeile auf — so siehst du, woher Fett oder Zucker kommen; Unterrezepte sind als Kennzeichen markiert.

Fehlende Nährwerte und nicht umrechenbare Mengen

Hat ein Rohstoff keine Nährwerte, warnt „Für folgende Zutaten sind keine Nährwerte angegeben: … Sie zählen als 0." und die Zeile trägt das Kennzeichen Unvollständig. Lässt sich eine Menge nicht in Gramm umrechnen (Stück ohne Stückgewicht), lässt flinkest die Zutat weg und meldet: „Diese Zutaten werden nicht berücksichtigt, weil sich ihre Einheit nicht in Gramm umrechnen lässt: … Hinterlegen Sie am Rohstoff ein Stückgewicht bzw. am Unterrezept ein Portionsgewicht.". Beide Hinweise zeigen eine Lücke, bevor sie auf einem Etikett landet.

Reiter Bilanz

Bilanzwerte

Bei Speiseeis entscheidet die Zusammensetzung über Cremigkeit, Härte und Süße. Der Reiter Bilanz zeigt die Bilanzwerte der Mischung als Tabelle und Netzdiagramm: Zucker, Laktose, Fett, Magermilch-Trockenmasse, sonstige und andere Trockenstoffe, Gesamt Trockenstoffe und Wasser in Prozent sowie POD (Süßkraft) und PAC (Gefrierhemmung).

Reiter Bilanz mit Bilanzprofil Milcheis, Serviertemperatur, Laktose in der Wasserphase und Bilanzwerten mit Ampel

Lassen sich die Werte nicht berechnen, steht „Keine Wiegeparameter verfügbar".

Bilanzprofil wählen

Jede Eissorte hat andere Sollbereiche. Wählst du unter Bilanzprofil ein Profil, z. B. Milcheis, zeigt die Spalte Soll die Zielbereiche und ein Kennzeichen je Wert zu niedrig, im Bereich oder zu hoch; im Diagramm erscheinen die Zielgrenzen. Liegt etwas daneben, steht darüber „Einige Werte liegen außerhalb der Zielbereiche des Profils.". Die Auswahl wird sofort am Rezept gespeichert; leerst du sie, gibt es keine Zielbereiche. Welche Profile es gibt und welche Bereiche sie haben, legen die Rezept-Einstellungen fest. Ändern kannst du das Profil nur mit Bearbeitungsrecht.

Serviertemperatur und Laktose

Die Kachel Serviertemperatur (ca.) schätzt aus der Gefrierhemmung, bei welcher Temperatur das Eis die richtige Konsistenz hat. Laktose in der Wasserphase warnt vor einem typischen Eisfehler: Liegt der Wert über dem Grenzwert aus den Rezept-Einstellungen, wird die Kachel rot und flinkest rät: „Zu viel Laktose in der Wasserphase: Das Eis kann sandig werden. Milchpulver reduzieren oder Wasser zugeben.".

Teigausbeute und Bäckerprozente

Für Teige zeigt der Reiter die Kacheln Teigausbeute (TA) und Hydration — so denkt man in der Backstube. Voraussetzung ist, dass die Mehl- und Wasser-Rohstoffe am Rohstoff als solche gekennzeichnet sind. In der Zutatenliste steht dann je Zutat der Bäckerprozent-Wert „% vom Mehl".

Automatisch ausbalancieren

Statt die Mengen durch Probieren anzupassen, rechnet flinkest einen Vorschlag. Mit gewähltem Profil öffnet Automatisch ausbalancieren den Dialog Automatisch ausbalancieren: Du wählst die Rohstoffe, deren Menge sich ändern darf, und ob das Chargengewicht beibehalten werden soll. Mengen vorschlagen zeigt je Zutat die Menge Aktuell und den Vorschlag, das Chargengewicht und die Kennzahlen vorher und nachher mit Ampel.

Dialog Automatisch ausbalancieren mit Rohstoffauswahl und Chargengewicht beibehalten

Gespeichert wird erst, wenn du Mengen übernehmen klickst („Mengen übernommen"). Der Vorschlag ist eine Rechnung, keine Garantie: Er bringt die gewählten Werte näher an die Zielbereiche, kann dabei aber andere verschieben — prüf die Ampel vor dem Übernehmen.

Reiter Artikel & Kosten: Artikel

Artikel und Deckungsbeiträge

Hier verbindest du die Rezeptur mit dem Verkauf: Was verdienst du je verkaufter Einheit? Das Feld Artikel listet die Artikel, die aus dem Rezept entstehen — Name (ein Klick öffnet die Artikeldetails), Artikelnummer, Verkaufspreis und Zielpreis, dazu Ertrag je Charge, Materialkosten/Einheit, Deckungsbeitrag I, Herstellkosten/Einheit und Deckungsbeitrag II in Euro und Prozent, grün oder rot. Auf schmalen Bildschirmen blendet die Liste einzelne Spalten aus. Ohne Zuordnung steht „Noch keine Produkte zugeordnet" mit „Ordnen Sie Produkte zu, um Deckungsbeiträge zu berechnen.".

Reiter Artikel & Kosten mit zugeordneten Artikeln, Deckungsbeiträgen und der Herstellkosten-Aufstellung

Deckungsbeitrag I zieht vom Verkaufspreis nur das Material samt Verpackung ab, Deckungsbeitrag II die vollen Herstellkosten mit Lohn, Maschine und Gemeinkosten. Ohne die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen, stehen in den Kostenspalten nur Striche.

Zielpreis

Der Zielpreis ist der Verkaufspreis, bei dem der Artikel genau die Zielmarge aus den Rezept-Einstellungen erreicht — die Preisuntergrenze für deine gewünschte Marge. Liegt ein Artikel darunter, erscheint er außerdem im Hinweis über der Rezeptliste.

Artikel zuordnen

Das Plus öffnet den Dialog Produkt hinzufügen (beim Bearbeiten über das Zeilenmenü Produkt bearbeiten) mit Artikel, Ertragsmenge — wie viele Einheiten aus einer Charge entstehen, vorbelegt mit 1 — und Verpackungskosten je Einheit (Becher, Sackerl, Karton oder Etikett, wird zu den Kosten je Einheit addiert). Ertrag und Verpackung bestimmen die Kosten je verkaufter Einheit.

Dialog Produkt hinzufügen mit Artikel, Ertragsmenge und Verpackungskosten je Einheit

Speichern meldet „Produktzuordnung wurde gespeichert". Ein Artikel lässt sich einem Rezept nur einmal zuordnen.

Zuordnung löschen und sortieren

Im Zeilenmenü „…" entfernt Löschen nach der Rückfrage Produktzuordnung löschen die Zuordnung („Produktzuordnung wurde gelöscht") — der Artikel selbst bleibt. Die Reihenfolge der Artikel änderst du per Ziehen am Griff („Produktreihenfolge wurde gespeichert").

Preisrechner

Den Verkaufspreis kalkulierst du, statt ihn zu schätzen: Preisrechner im Zeilenmenü öffnet den Dialog Preisrechner für diesen Artikel. Oben stehen Herstellkosten/Einheit und Aktueller Verkaufspreis. Darunter wählst du, wie du rechnen willst:

Dialog Preisrechner mit Spanne, Aufschlag und Bruttopreis und dem berechneten Verkaufspreis

  • Spanne — die Spanne auf den Verkaufspreis: welcher Anteil des Netto-Verkaufspreises nach den Herstellkosten bleibt.
  • Aufschlag — der Aufschlag auf die Kosten: wie viel Prozent auf die Herstellkosten kommen.
  • Bruttopreis — du gibst den Preis inklusive Steuer vor und siehst, was dabei übrig bleibt.

Spanne und Aufschlag werden oft verwechselt: 60 % Spanne entsprechen 150 % Aufschlag. Wechselst du die Art, bleibt der berechnete Preis erhalten und wird in der neuen Art angezeigt. Das Ergebnis zeigt Verkaufspreis netto, Verkaufspreis brutto (mit dem Steuersatz des Artikels), Deckungsbeitrag II und die Wareneinsatzquote (Materialkosten im Verhältnis zum Netto-Preis). Vorbelegt ist die Zielmarge aus den Einstellungen, ohne Zielmarge die aktuelle Marge.

Als Verkaufspreis übernehmen

Als Verkaufspreis übernehmen speichert den berechneten Netto-Preis direkt am Artikel („Verkaufspreis gespeichert"); die Deckungsbeiträge rechnen sich sofort neu. Der Weg über die Artikeldetails entfällt.

Reiter Artikel & Kosten: Kosten

Material- und Herstellkosten

Das Feld Kosten (nur mit der Berechtigung, Rohstoffe zu sehen) zeigt oben die Materialkosten und Herstellkosten der Charge, jeweils mit dem Wert je Bezugsmenge, das Endgewicht (bei Verlust „aus … g Rohmasse") und — mit Portionsgewicht — die Kosten Je Portion; ohne Portionsgewicht steht dort die Zahl der Zutaten. Mit dem Umschalter 100 g / 1000 g wählst du die Bezugsmenge — je Kilo ist in der Kalkulation üblich, je 100 g im Vergleich mit Nährwerten. Dein Browser merkt sich die Wahl.

Herstellkosten pro Charge

Die Tabelle Herstellkosten pro Charge zeigt den Weg vom Wareneinsatz zu den Vollkosten: Material, Schwund (Prozent auf das Material), Lohn (Minuten × Stundensatz), Ofen / Maschine (Minuten × Satz; bei einer Maschine mit Leistung „Liter ÷ l/h = Minuten × Satz“, mit „(gemessen)“, wenn du die Liter selbst eingetragen hast), Zusatzkosten und Gemeinkosten (Prozent), zusammen die Herstellkosten. Unterrezepte bringen ihre Kosten anteilig mit, ausgewiesen als „davon aus Unterrezepten". Fehlt bei der Maschine dieses Rezepts die Leistung, steht in der Zeile Ofen / Maschine „Leistung fehlt“, und oben warnt „Für die Maschine dieses Rezepts ist keine Leistung in Liter pro Stunde hinterlegt. Tragen Sie sie in den Rezepteinstellungen ein – bis dahin fehlen die Maschinenkosten.“ Fehlt die Dichte des Mix (und im Rezept eine gemessene Literzahl), steht in der Zeile „Dichte fehlt“ — sofern die Leistung vorhanden ist —, und oben warnt „In den Rezepteinstellungen fehlt die Dichte des Mix – bis dahin fehlen die Maschinenkosten.“ — dieser Hinweis erscheint auch, wenn es nur bei einem Unterrezept an der Dichte hängt. Fehlt beides, stehen oben beide Hinweise. Fehlt die Leistung bei der Maschine eines Unterrezepts, nennt der Hinweis „Bei Unterrezepten fehlen Maschinenkosten: …“ die betroffenen Unterrezepte. Sind noch keine Zeiten und Sätze gepflegt, sind Herstell- und Materialkosten gleich; ein Hinweis erinnert dann daran, Arbeits- und Ofenzeiten im Rezept sowie Stundensätze und Zuschläge in den Rezept-Einstellungen zu erfassen.

Woher die Preise stammen

Links über den Summen steht, welche Einkaufspreise die Kalkulation trägt, etwa „Preise: Hauptlieferant". Möglich sind der günstigste Lieferantenartikel, der Hauptlieferant, der letzte Wareneingang oder der Durchschnitt der Wareneingänge der letzten 12 Monate. Welche Quelle gilt, stellst du in den Rezept-Einstellungen ein; die Lieferantenpreise selbst pflegst du in den Rohstoffdetails.

Kosten je Zutat

Die Tabelle darunter zeigt je Zutat Menge, Einzelpreis mit Preisdatum und Kosten. Hat ein Rohstoff einen Putzverlust, steht unter der Menge „+… % Putzverlust" — die Rezeptmenge ist netto, eingekauft wird mehr, und genau das kostet. Kennzeichen kein Preis und veralteter Preis markieren unsichere Zeilen. So siehst du, welche Zutat die Kosten treibt.

Warnungen zu Preisen

Zu niedrige Kosten führen zu falschen Preisen, deshalb warnt flinkest oben: „Kein Lieferantenpreis für: … Die Kosten sind daher zu niedrig." und „Diese Preise wurden lange nicht aktualisiert: …" — ab wann ein Preis als veraltet gilt, legen die Rezept-Einstellungen fest. Nicht umrechenbare Mengen meldet derselbe Hinweis wie bei den Nährwerten. Lassen sich die Kosten gar nicht berechnen, steht „Keine Kostendaten verfügbar".

Kostenverlauf

Kostenverlauf klappt ein Liniendiagramm mit den Herstell- und Materialkosten je kg der letzten 12 Monate auf. Steigen die Einkaufspreise, siehst du hier, wann und wie stark sich das Rezept verteuert hat — ein Anlass, den Verkaufspreis zu prüfen.

Was wäre wenn?

Bevor du ein Rezept wirklich änderst — günstigerer Lieferant, weniger Zucker, eine Zutat weglassen —, rechnest du es durch. Was wäre wenn? öffnet den Dialog Was wäre wenn?: Je Zutat änderst du die Menge, wählst unter Ersetzen durch einen anderen Rohstoff oder setzt das Häkchen Entfernen; Rohstoff hinzufügen ergänzt eine Zeile.

Dialog Was wäre wenn? mit Mengen, Ersetzen durch und Entfernen je Zutat

Berechnen stellt Aktuell, Simuliert und die Differenz gegenüber: Material- und Herstellkosten, je kg und je Portion, Endgewicht, kcal, Fett und Zucker je 100 g und den Deckungsbeitrag II je Artikel; neue oder wegfallende Allergene erscheinen als Kennzeichen mit Plus oder Minus. Gespeichert wird dabei nichts.

Chargenrechner

Rezept auf eine Menge umrechnen

Produziert wird selten genau in Rezeptmenge, sondern in Behälter- oder Bestellmengen — oder „ich habe noch 2 kg Obers". Chargenrechner im Menü „…" öffnet den Dialog Chargenrechner. Unter Umrechnen nach wählst du Endgewicht (g), Anzahl Portionen (nur mit Portionsgewicht), Faktor oder Vorhandene Menge einer Zutat (dann zusätzlich die Zutat), unter Soll den Zielwert.

Dialog Chargenrechner mit Umrechnen nach, Soll und Los

Berechnen wird aktiv, sobald ein Wert über 0 (und im Zutaten-Modus eine Zutat) gewählt ist. Das Ergebnis zeigt Faktor, Endgewicht, Portionen, Herstellkosten und die Mengen je Zutat in der ursprünglichen Einheit mit Gramm-Wert und Toleranz — gerundet auf sinnvolle Waageschritte.

Produktionszettel drucken

Produktionszettel (PDF) druckt das Arbeitsblatt für Backstube oder Eisküche: umgerechnete Mengen und Arbeitsschritte. Ins Feld Los kannst du eine Losnummer eintragen, die auf den Zettel gedruckt wird.

Reiter Versionen

Versionen

Eine Version friert das Rezept mit Zutaten, Arbeitsschritten, Kosten, Nährwerten, Allergenen und Zutatenverzeichnis ein. Damit weist du nach, welche Rezeptur zu einem bestimmten Zeitpunkt galt, etwa bei einer Freigabe — wichtig bei Reklamationen und Kontrollen. Im Reiter Versionen listet das Feld Versionen sie mit Version, Datum und Notiz, die neueste oben; ohne Versionen steht „Noch keine Versionen".

Reiter Versionen mit Notizfeld, Version speichern und der Versionsliste eines Rezepts

Version speichern

Vor einer bewussten Änderung — etwa einem Lieferantenwechsel — sicherst du den bisherigen Stand: Notiz ins Feld schreiben (z. B. „neuer Lieferant für Kakao") und Version speichern; flinkest meldet „Version gespeichert". Eingefroren wird der zuletzt gespeicherte Stand des Rezepts.

Automatische Versionen

Zusätzlich entsteht bei jeder Freigabe von selbst eine Version: Wechselt der Status auf Genehmigt, friert flinkest den Stand mit der Notiz „Genehmigt" ein. Die Liste aktualisiert sich dabei von selbst.

Änderungen anzeigen

Änderungen anzeigen öffnet den Dialog Version 1 (mit der jeweiligen Versionsnummer). Unter Vergleichen mit wählst du Aktuelles Rezept oder eine andere Version. Die Tabelle zeigt je Unterschied Differenz, Bisheriger Wert und Neuer Wert — geänderte Rezeptfelder, hinzugefügte oder entfernte Zutaten, geänderte Mengen, Arbeitsschritte, Allergene, Zutatenverzeichnis, Kosten und Nährwerte. Ohne Unterschied steht „Keine Unterschiede.".

Dialog Version 1 mit geänderten Mengen, Zutatenverzeichnis, Kosten und Nährwerten gegenüber dem aktuellen Rezept

KI-Assistenten

Was die KI darf

Die KI-Assistenten machen Vorschläge auf Basis deiner eigenen Rohstoffe — gerechnet wird nie von der KI. Jeder Assistent zeigt deshalb oben „Die KI macht nur Vorschläge. Prüfen Sie diese, bevor Sie sie verwenden – Zahlen berechnet immer flinkest.". Die Assistenten gibt es nur mit der Berechtigung, Rezepte zu bearbeiten. Schlägt eine Anfrage fehl, erscheint die allgemeine Fehlermeldung und der Dialog bleibt offen.

Zutaten ersetzen (KI)

Für Rezeptvarianten — ohne Ei, vegan, günstiger, weniger Zucker — öffnet Zutaten ersetzen (KI) im Menü „…" den Dialog Zutaten ersetzen (KI). Unter Was soll sich ändern? beschreibst du das Ziel oder klickst ein Beispiel an.

Dialog Zutaten ersetzen (KI) mit Eingabefeld und Beispielen

Vorschlagen liefert eine Erklärung, die Änderungen je Zutat (ersetzen, entfernen, hinzufügen) und einen Vergleich Jetzt / Mit den Änderungen für Materialkosten je Charge, Herstellkosten je kg, kcal und Allergene — die Zahlen dafür rechnet flinkest. Änderungen übernehmen speichert die Zeilen am Rezept („Änderungen übernommen"). Die KI wählt nur aus deinen Rohstoffen; Vorschläge, die das nicht erfüllen, fallen weg. Weil der Vergleich Einkaufspreise nutzt, braucht dieser Assistent zusätzlich die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen.

Bilanz erklären (KI)

Im Reiter Bilanz öffnet Bilanz erklären (KI) den Dialog Bilanz erklären (KI), der die Bilanzwerte in Handlungsanweisungen übersetzt: Erklären liefert eine Erklärung und eine Liste konkreter Vorschläge, was du an der Mischung ändern könntest. Geändert wird dabei nichts.

Dialog Bilanz erklären (KI) mit Hinweis und der Schaltfläche Erklären

Texte (KI)

Texte (KI) im Menü „…" öffnet den Dialog Texte (KI). Er schreibt eine Verkaufsbeschreibung für Webshop oder Speisekarte oder übersetzt das Etikett (Etikett übersetzen, wahlweise English, Italiano, Français oder Slovenščina) — praktisch für Tourismusbetriebe. Text schreiben erzeugt den Text, Kopieren legt ihn in die Zwischenablage.

Dialog Texte (KI) mit Verkaufsbeschreibung und Etikett übersetzen

Etikett prüfen (KI)

Nach einer Rezeptänderung stimmt das gedruckte Etikett womöglich nicht mehr. Der Dialog Etikett prüfen (KI) aus dem Menü „…" vergleicht ein Foto des Etiketts mit der aktuellen Rezeptur: Fotos auswählen (JPEG, PNG, WebP oder PDF, bis zu vier Dateien — bei mehr erscheint „Bitte laden Sie 1 bis 4 Fotos des Etiketts hoch"), dann Etikett prüfen. Das Ergebnis listet Befunde zu Zutatenverzeichnis und Allergenen oder meldet „Das Etikett passt zum Rezept.". Aufklappbar steht Vom Etikett gelesenes Zutatenverzeichnis, damit du nachvollziehst, was die KI gelesen hat.

Dialog Etikett prüfen (KI) mit Fotos auswählen und Etikett prüfen

Verwandte Seiten

  • Rezepte — die Liste aller Rezepte, Allergenmatrix und Sortimentsanalyse
  • Rohstoffe — alle Rohstoffe im Überblick
  • Rohstoffdetails — Nährwerte, Allergene, Eigenschaften und Lieferantenpreise der Zutaten
  • Rezept-Einstellungen — Stundensätze, Maschinen, Preisquelle, Zielmarge, Bilanzprofile
  • Artikeldetails — Verkaufspreis und Lager der Artikel aus dem Rezept
  • Audit-Protokoll — wer wann was am Rezept geändert hat

Häufige Fragen

Warum ändern sich Nährwerte und Kosten je 100 g, wenn ich einen Backverlust eintrage? „Je 100 g" bezieht sich in flinkest immer auf das fertige Produkt. Verliert ein Teig beim Backen Wasser, wiegt das Fertigprodukt weniger als die Zutaten zusammen — dieselben Nährstoffe und Kosten verteilen sich auf weniger Gewicht, die Werte je 100 g steigen. Den Verlust trägst du beim Bearbeiten des Rezepts im Reiter Produktion & Ausbeute ein, entweder als Prozent oder als gewogenes Endgewicht. Die Werte bezogen auf die rohe Masse siehst du im Reiter Deklaration mit dem Umschalter „100 g Rohmasse".

Warum steht bei einer Zutat „Sie zählen als 0" oder „kein Preis"? Am Rohstoff fehlen Nährwerte bzw. ein Lieferantenpreis. flinkest rechnet dann nicht still mit einem geschätzten Wert, sondern zeigt die Lücke an, damit kein Etikett und kein Preis aus fehlenden Daten entsteht. Ergänze die Angaben in den Rohstoffdetails; das Rezept rechnet sich danach von selbst neu, und die Datenqualität steigt.

Warum kann ich ein Rezept nicht als Unterrezept auswählen? Als Unterrezept stehen nur Rezepte zur Wahl, die als Grundrezept markiert sind und den Status „Genehmigt" haben. Öffne das gewünschte Rezept, setze beim Bearbeiten das Häkchen Grundrezept und den Status Genehmigt. Ein Rezept kann sich außerdem nicht selbst enthalten, auch nicht über ein anderes Unterrezept.

Warum lässt sich ein Rezept nicht löschen? Es wird als Unterrezept in anderen Rezepten verwendet. Die Meldung nennt diese Rezepte; entferne es dort zuerst. Ein Rezept, das du nicht mehr herstellst, setzt du besser auf Veraltet, statt es zu löschen.

Wie bekomme ich die Kennbuchstaben der Allergene für die Vitrine? Im Reiter Deklaration steht unter Allergene die Zeile „Kennbuchstaben für lose Ware" mit den Buchstaben A bis R. Für alle genehmigten Rezepte auf einen Blick gibt es in der Rezeptliste im Menü „…" die Allergenmatrix als PDF zum Aushängen.

Warum sehe ich keine Kosten und keine Datenqualität? Kosten, Deckungsbeiträge und Datenqualität stammen aus den Einkaufspreisen der Rohstoffe. Dafür braucht dein Benutzer zusätzlich die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen; ohne sie heißt der Reiter nur „Artikel" und die Kostenwerte fehlen.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Warum ändern sich Nährwerte und Kosten je 100 g, wenn ich einen Backverlust eintrage?

„Je 100 g" bezieht sich in flinkest immer auf das fertige Produkt. Verliert ein Teig beim Backen Wasser, wiegt das Fertigprodukt weniger als die Zutaten zusammen — dieselben Nährstoffe und Kosten verteilen sich auf weniger Gewicht, die Werte je 100 g steigen. Den Verlust trägst du beim Bearbeiten des Rezepts im Reiter Produktion & Ausbeute ein, entweder als Prozent oder als gewogenes Endgewicht. Die Werte bezogen auf die rohe Masse siehst du im Reiter Deklaration mit dem Umschalter „100 g Rohmasse".

Warum steht bei einer Zutat „Sie zählen als 0" oder „kein Preis"?

Am Rohstoff fehlen Nährwerte bzw. ein Lieferantenpreis. flinkest rechnet dann nicht still mit einem geschätzten Wert, sondern zeigt die Lücke an, damit kein Etikett und kein Preis aus fehlenden Daten entsteht. Ergänze die Angaben in den Rohstoffdetails; das Rezept rechnet sich danach von selbst neu, und die Datenqualität steigt.

Warum kann ich ein Rezept nicht als Unterrezept auswählen?

Als Unterrezept stehen nur Rezepte zur Wahl, die als Grundrezept markiert sind und den Status „Genehmigt" haben. Öffne das gewünschte Rezept, setze beim Bearbeiten das Häkchen Grundrezept und den Status Genehmigt. Ein Rezept kann sich außerdem nicht selbst enthalten, auch nicht über ein anderes Unterrezept.

Warum lässt sich ein Rezept nicht löschen?

Es wird als Unterrezept in anderen Rezepten verwendet. Die Meldung nennt diese Rezepte; entferne es dort zuerst. Ein Rezept, das du nicht mehr herstellst, setzt du besser auf Veraltet, statt es zu löschen.

Wie bekomme ich die Kennbuchstaben der Allergene für die Vitrine?

Im Reiter Deklaration steht unter Allergene die Zeile „Kennbuchstaben für lose Ware" mit den Buchstaben A bis R. Für alle genehmigten Rezepte auf einen Blick gibt es in der Rezeptliste im Menü „…" die Allergenmatrix als PDF zum Aushängen.

Warum sehe ich keine Kosten und keine Datenqualität?

Kosten, Deckungsbeiträge und Datenqualität stammen aus den Einkaufspreisen der Rohstoffe. Dafür braucht dein Benutzer zusätzlich die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen; ohne sie heißt der Reiter nur „Artikel" und die Kostenwerte fehlen.

Was brauche ich, um Rezepte in flinkest zu sehen und zu bearbeiten?

Die Rezeptverwaltung gibt es nur, wenn die Erweiterung Lebensmittel für deinen Betrieb freigeschaltet ist — das übernimmt flinkest. Fehlt sie, landest du auf einer Hinweisseite, dass die Erweiterung nicht freigeschaltet ist. Ist sie freigeschaltet, braucht dein Benutzer die Berechtigung, Rezepte zu sehen (sonst erscheint „Nicht erlaubt.“), zum Pflegen die Berechtigung, Rezepte zu bearbeiten. Kosten, Margen und Datenqualität brauchen zusätzlich die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen, weil sie aus den Einkaufspreisen stammen.

Was zeigt die Kopfzeile eines Rezepts?

Oben stehen der Rezeptname, die Rezept-Nummer und ein Status-Kennzeichen: Entwurf, Testung, Genehmigt oder Veraltet. Name und Nummer sind die Bezeichnungen auf Produktionszettel und Etikett; der Status zeigt, wie weit das Rezept ist — nur genehmigte Grundrezepte lassen sich als Unterrezept verwenden. Über den Pfad Lebensmittel / Rezepte kommst du zurück zur Rezeptliste.

Was bedeutet die Zahl „Datenqualität“ oben im Rezept?

Sie zeigt von 0 bis 100, wie vollständig die Grundlagen für Etikett und Kosten sind — ab 90 grün, ab 60 gelb, darunter rot. Ein Klick auf das Kennzeichen öffnet den Reiter Übersicht mit der Liste der Lücken, etwa fehlende Preise, Nährwerte oder unbestätigte Allergene. Die Zahl siehst du nur mit der Berechtigung, Rohstoffe zu sehen.

Kann ich einen Link direkt auf einen Reiter eines Rezepts verschicken, etwa auf die Deklaration?

Ja. Der offene Reiter steht in der Adresse der Seite. Öffne den Reiter und kopiere die Adresse — dein Gegenüber landet direkt dort. Auch ältere Links auf früher eigenständige Reiter wie Allergene oder Nährwerte öffnen den Reiter, in dem dieser Inhalt heute steht.

Warum sehe ich im Rezept keine Schaltfläche Bearbeiten und keine Plus-Schaltflächen?

Deinem Benutzer fehlt die Berechtigung, Rezepte zu bearbeiten. Dann ist die Rezeptakte schreibgeschützt: kein Bearbeiten, keine Zeilenmenüs, keine Arbeitsschritt- und Versionsschaltflächen und keine KI-Assistenten. Lesen und drucken geht weiterhin — im Menü „…“ bleiben Produktdatenblatt (PDF), Chargenrechner und Etikett (PDF).

Muss ich ein Rezept neu laden, wenn eine Kollegin gerade eine Zutat ändert?

Nein. Ändert jemand das Rezept, eine Zutat, eine Artikelzuordnung oder den Verkaufspreis eines zugeordneten Artikels, rechnet die Seite Kennzahlen, Deklaration, Kosten, Bilanz und Margen von selbst neu.

Wo trage ich Haltbarkeit, Backverlust, Verkehrsbezeichnung oder Arbeitszeit eines Rezepts ein?

Über Bearbeiten oben rechts im Dialog Rezept bearbeiten. Neben Name, Rezept-Nummer, Status und Grundrezept gibt es drei Reiter: Produktion & Ausbeute (Haltbarkeit in Tagen, Einheit, Back-/Garverlust, gewogenes Endgewicht, Portionsgewicht), Deklaration (Verkehrsbezeichnung, Lagerhinweis, zusammengesetzte Zutat, manuelles Zutatenverzeichnis, Etikettentext) und Kalkulation (Arbeitszeit, Ofen / Maschine, Ofen-/Maschinenzeit bzw. Liter Mix pro Charge, Zusatzkosten, Schwund).

Warum lässt sich mein Rezept nicht speichern?

flinkest prüft beim Speichern: Der Name ist Pflicht, die Rezept-Nummer muss eindeutig sein, der Back-/Garverlust darf höchstens 99 % betragen und Endgewicht und Portionsgewicht müssen größer als 0 sein. Die Meldung steht jeweils am betroffenen Feld.

Wann erscheint das Feld Ofen / Maschine, und wie rechnet flinkest bei einer Eismaschine oder einem Pasteur?

Das Feld erscheint nur, wenn in den Rezept-Einstellungen Maschinen mit eigenem Stundensatz angelegt sind. Mit der Auswahl bewertet flinkest die Laufzeit des Rezepts mit dem Satz dieser Maschine; ohne Auswahl gilt der Standardsatz. Ist die Maschine dort mit „Leistung in Liter Mix pro Stunde“ angelegt (z. B. Eismaschine oder Pasteur), steht statt der Ofen-/Maschinenzeit das Feld Liter Mix pro Charge: Leer rechnet flinkest die Liter aus dem Gewicht der Zutaten vor Verlust und der Dichte des Mix (ab Werk 1,1 kg/l), ein gemessener Wert ersetzt die Rechnung. Die Laufzeit ist dann Liter ÷ Leistung. Fehlt bei der Maschine die Leistung, fehlen die Maschinenkosten dieses Rezepts, und flinkest weist darauf hin. Dasselbe gilt, wenn in den Einstellungen die Dichte des Mix fehlt und im Rezept keine gemessene Literzahl steht — dann nennt der Hinweis die fehlende Dichte. Die bisherige Ofen-/Maschinenzeit bleibt gespeichert und gilt wieder, sobald du eine Maschine mit Zeit pro Charge wählst.

Was passiert, wenn ich ein Rezept auf Genehmigt setze?

flinkest friert automatisch eine Version des Rezepts mit der Notiz „Genehmigt“ ein — Zutaten, Schritte, Kosten, Nährwerte, Allergene und Zutatenverzeichnis. So kannst du den freigegebenen Stand später nachweisen, auch wenn das Rezept inzwischen geändert wurde. Die Versionen stehen im Reiter Versionen.

Wie drucke ich ein Etikett oder ein Produktdatenblatt für ein Rezept?

Im Menü „…“ oben rechts über Produktdatenblatt (PDF) bzw. Etikett (PDF), oder im Reiter Deklaration über Datenblatt und Etikett. Das Etikett hat 100 × 70 mm und enthält Verkehrsbezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Spurenhinweis, Nährwerte je 100 g, Lagerhinweis und das Mindesthaltbarkeitsdatum — heute plus die Haltbarkeit des Rezepts.

Wie lösche ich ein Rezept, und warum geht das manchmal nicht?

Im Menü „…“ über Löschen und die Rückfrage bestätigen; Zutaten, Schritte, Artikelzuordnungen und Versionen verschwinden mit. Wird es als Unterrezept in anderen Rezepten verwendet, verweigert flinkest das Löschen und nennt die betroffenen Rezepte; entferne es dort zuerst. Ein Rezept, das du nicht mehr herstellst, setzt du besser auf Veraltet.

Welche Kennzahlen zeigt die Übersicht eines Rezepts?

Herstellkosten je kg, Materialkosten je kg, Deckungsbeitrag II (der schwächste aller zugeordneten Artikel, rot wenn negativ), kcal je 100 g, die Allergen-Kennbuchstaben und die Datenqualität. Kosten, Deckungsbeitrag und Datenqualität erscheinen nur mit der Berechtigung, Rohstoffe zu sehen.

Was bedeuten Rohgewicht und Endgewicht im Block Ausbeute?

Das Rohgewicht ist die Summe aller Zutaten, das Endgewicht das Gewicht des fertigen Produkts nach Back- oder Garverlust bzw. das gewogene Endgewicht. Alle Werte je 100 g und je kg beziehen sich auf das Endgewicht. Mit Portionsgewicht zeigt der Block zusätzlich, wie viele Portionen eine Charge ergibt.

Wozu dient das Diagramm Zutaten-Verteilung?

Das Kreisdiagramm neben den Blöcken Allgemein und Ausbeute im Reiter Übersicht zeigt die Gewichtsanteile der Zutaten am Rezept. So siehst du auf einen Blick, welche Zutat die Rezeptur dominiert und damit meist auch Kosten und Nährwerte treibt.

Wie sehe ich, in welchen Rezepten ein Grundrezept steckt?

In der Übersicht des Grundrezepts listet das Feld Verwendet in Rezepten alle Rezepte, die es als Unterrezept enthalten; ein Klick öffnet das jeweilige Rezept. Prüfe das, bevor du ein Grundrezept änderst — Etiketten und Kosten dieser Rezepte ändern sich mit. Die Liste lässt sich als CSV, Excel, PDF oder JSON exportieren.

Wie wird die Datenqualität eines Rezepts berechnet, und was sind Kennzeichnungshinweise?

Der Wert startet bei 100; jeder Fehler kostet 25, jede Warnung 10, jeder Hinweis 3 Punkte. Unter Daten stehen Lücken wie nicht umrechenbare Mengen, fehlende oder veraltete Einkaufspreise, fehlende Nährwerte, unbestätigte Allergene, abgelaufene Spezifikationen, fehlende Haltbarkeit oder Verkehrsbezeichnung und kein zugeordneter Artikel; ein Klick auf einen genannten Rohstoff oder ein Unterrezept öffnet dessen Detailseite. Die Kennzeichnungshinweise (keine Rechtsberatung) prüfen typische Pflichtangaben: QUID für Zutaten im Namen, Süßungsmittel, Alkohol über 1,2 % vol und „Bio“ oder „Vegan“ im Namen ohne passende Rohstoffe.

Was zeigt die Zutatenliste eines Rezepts?

Je Zutat Nummer, Name mit Link zum Rohstoff oder Unterrezept, die Spalte Typ mit dem Kennzeichen Rohstoff oder Unterrezept (bei Bedarf Manuelles Wiegen), die Menge in der eingegebenen Einheit mit Gramm-Wert in Klammern und darunter die Toleranz sowie die Spalte Anteil mit dem Anteil an der Charge als Balken und Prozentwert. Bei Rezepten mit Mehl steht unter dem Anteil zusätzlich der Bäckerprozent-Wert „% vom Mehl“. Die Liste zeigt 20 Zutaten je Seite; ist die Tabelle schmal, blendet sie Typ und Anteil aus, in der Kartenansicht schmaler Bildschirme stehen sie wieder in der Karte.

Wie füge ich einem Rezept eine Zutat hinzu?

Im Reiter Rezept über das Plus oben rechts. Im Dialog Neue Zutat hinzufügen wählst du Rohstoff oder Unterrezept, gibst die Menge in g, kg, ml, l, Stück, Esslöffel, Teelöffel oder Prise an (Unterrezepte in g, kg oder Stück) und setzt bei Bedarf QUID, Toleranz % und Manuelles Wiegen erlaubt. Gemeint ist die Menge nach dem Schälen oder Putzen; flinkest rechnet sie mit den Gewichten am Rohstoff in Gramm um.

Muss ich einen fehlenden Rohstoff erst separat anlegen, bevor ich ihn im Rezept verwende?

Nein. Neben der Rohstoff-Auswahl im Zutaten-Dialog liegt eine Schaltfläche, die einen neuen Rohstoff anlegt; nach dem Speichern ist er gleich ausgewählt. Nährwerte, Allergene und Lieferantenpreise ergänzt du danach in den Rohstoffdetails.

Wie verwende ich ein Rezept als Zutat in einem anderen Rezept?

Wähle im Zutaten-Dialog die Zutat-Art Unterrezept. Zur Wahl stehen nur Rezepte, die als Grundrezept markiert und genehmigt sind, nie das Rezept selbst. Nährwerte, Allergene und Kosten des Unterrezepts fließen anteilig nach seinem Endgewicht ein. Findet flinkest keine passenden Rezepte, weist ein Hinweis darauf hin.

Warum meldet flinkest, dass der Rohstoff kein Stückgewicht hat?

Du hast eine Menge in Stück eingegeben, am Rohstoff ist aber kein Stückgewicht hinterlegt — flinkest könnte die Menge nicht in Gramm umrechnen, und Nährwerte und Kosten wären falsch. Hinterlege das Stückgewicht am Rohstoff oder wähle eine andere Einheit.

Wie ändere oder entferne ich eine Zutat?

Über das Zeilenmenü „…“ der Zutat: Bearbeiten öffnet den Dialog Zutat bearbeiten mit denselben Feldern wie beim Anlegen, Löschen entfernt die Zutat nach einer Rückfrage.

Wie ändere ich die Reihenfolge der Zutaten, und wozu?

Zieh die Zeile am Griff links an die neue Stelle — auf schmalen Bildschirmen sitzt der Griff links in der Karte. Die Reihenfolge ist die Arbeitsreihenfolge auf dem Produktionszettel. Die Griffe gibt es nur mit Bearbeitungsrecht.

Wie erfasse ich Arbeitsschritte und HACCP-Kontrollpunkte eines Rezepts?

Im Reiter Rezept unter Arbeitsschritte über Neuer Schritt: Anweisung (Pflicht), Dauer, Temperatur, Gerät und das Häkchen Kritischer Kontrollpunkt (HACCP). Bei einem kritischen Kontrollpunkt ist der Grenzwert Pflicht — die Vorgabe in Worten, etwa eine Kerntemperatur; dieser Text steht im Kennzeichen am Schritt. Freiwillig hältst du die Vorgabe zusätzlich als Zahlen in Untergrenze, Obergrenze und Einheit (z. B. °C) fest: Ein bei der Produktion eingegebener Messwert wird dann gegen diese Grenzen geprüft, ohne sie bestätigt der Bediener den Grenzwert nur. Die Obergrenze darf nicht unter der Untergrenze liegen. Die Schritte werden mit dem Grenzwert-Text auf den Produktionszettel gedruckt.

Wie verschiebe oder lösche ich einen Arbeitsschritt?

Mit den Pfeilen nach oben und nach unten am Schritt änderst du die Reihenfolge, der Papierkorb löscht ihn nach der Rückfrage „Diesen Arbeitsschritt löschen?“.

Wie entsteht das Zutatenverzeichnis fürs Etikett?

flinkest erstellt es im Reiter Deklaration automatisch aus der Rezeptur: absteigend nach Gewicht, Allergene fett, QUID-Anteile in Prozent, Zusatzstoffe mit Klasse und E-Nummer, zusammengesetzte Zutaten in Klammern und mit Spurenhinweis. Darüber steht die Verkehrsbezeichnung — ohne eigene Angabe der Rezeptname.

Warum steht in der Deklaration „Die Allergenangaben folgender Rohstoffe sind nicht bestätigt“?

Bei den genannten Rohstoffen sind die Allergenangaben noch nicht bestätigt. Ein Etikett ist nur so verlässlich wie diese Angaben — prüfe und bestätige sie in den Rohstoffdetails. Ob der Hinweis erscheint, regeln die Rezept-Einstellungen.

Warum fehlt Wasser in meinem Zutatenverzeichnis?

Zugesetztes Wasser, das höchstens 5 % des fertigen Produkts ausmacht, entfällt im Zutatenverzeichnis; ein Hinweis darunter sagt das. Welcher Rohstoff als zugesetztes Wasser zählt, legst du am Rohstoff fest.

Kann ich das Zutatenverzeichnis selbst schreiben?

Ja. Beim Bearbeiten des Rezepts trägst du im Reiter Deklaration ein Zutatenverzeichnis (manuell) ein. Es ersetzt das berechnete Verzeichnis auf Datenblatt und Etikett; im Reiter Deklaration weist ein Hinweis darauf hin.

Wie übernehme ich das Zutatenverzeichnis in Speisekarte oder Webshop?

Mit dem Kopiersymbol rechts neben Zutaten im Reiter Deklaration. Das Verzeichnis landet in der Zwischenablage, Allergene in Großbuchstaben, damit sie auch als reiner Text hervorgehoben bleiben.

Wo finde ich die Allergen-Kennbuchstaben für lose Ware?

Im Reiter Deklaration unter Allergene: die enthaltenen Hauptallergene mit ihren österreichischen Kennbuchstaben A bis R und darunter die Zeile „Kennbuchstaben für lose Ware“. Enthält das Rezept keines, steht „Enthält keines der 14 Hauptallergene.“.

Wie rundet flinkest die Nährwerttabelle?

Nach dem EU-Leitfaden zur Nährwertkennzeichnung; sehr kleine Werte erscheinen als „< 0,5 g“.

Warum ist mein Rezept nicht vegan, obwohl die meisten Zutaten es sind?

Ein Rezept bekommt bei einer Eigenschaft wie Vegan oder Glutenfrei nur dann „Ja“, wenn alle Rohstoffe „Ja“ sagen; ein einziger Rohstoff mit „Nein“ macht das ganze Rezept zu „Nein“. Die Zeile unter den Eigenschaften nennt den Grund, etwa „Vegan: Wegen: Teebutter“. Ist ein Rohstoff nicht gepflegt, steht „Unbekannt“.

Wie finde ich heraus, welche Zutat ein Allergen in das Rezept bringt?

Im Reiter Deklaration zeigt das Feld Allergene unter Enthält jedes Allergen mit den Zutaten, aus denen es stammt, und unter Kann Spuren enthalten von die Spuren.

Kann ich die Nährwerte auch je Portion oder für die rohe Masse sehen?

Ja. Im Feld Nährwerte im Reiter Deklaration wählst du mit dem Umschalter 100 g Fertigprodukt, 100 g Rohmasse oder — mit Portionsgewicht — 1 Portion. Die Tabelle darunter zeigt die Werte je Zutat, damit du siehst, woher Fett oder Zucker kommen.

Was bedeutet „Sie zählen als 0“ bei den Nährwerten?

Für die genannten Zutaten sind am Rohstoff keine Nährwerte angegeben; flinkest zeigt die Lücke und markiert die Zeile als Unvollständig, statt still einen Wert anzunehmen. Ergänze die Nährwerte am Rohstoff.

Was zeigt der Reiter Bilanz eines Rezepts?

Die Bilanzwerte der Mischung als Tabelle und Netzdiagramm: Zucker, Laktose, Fett, Magermilch-Trockenmasse, sonstige und andere Trockenstoffe, Gesamt Trockenstoffe, Wasser sowie POD (Süßkraft) und PAC (Gefrierhemmung). Sie entscheiden bei Speiseeis über Cremigkeit, Härte und Süße.

Wozu wähle ich ein Bilanzprofil?

Jede Eissorte hat andere Sollbereiche. Mit einem Profil, etwa Milcheis, zeigt die Spalte Soll die Zielbereiche und je Wert ein Kennzeichen zu niedrig, im Bereich oder zu hoch. Die Auswahl wird am Rezept gespeichert; Profile und Bereiche legen die Rezept-Einstellungen fest.

Was sagen Serviertemperatur und Laktose in der Wasserphase?

Die Serviertemperatur (ca.) schätzt aus der Gefrierhemmung, bei welcher Temperatur das Eis die richtige Konsistenz hat. Liegt die Laktose in der Wasserphase über dem Grenzwert aus den Rezept-Einstellungen, wird die Kachel rot und flinkest warnt, dass das Eis sandig werden kann.

Wie zeigt flinkest Teigausbeute und Bäckerprozente?

Sind Mehl- und Wasser-Rohstoffe am Rohstoff als solche gekennzeichnet, zeigt der Reiter Bilanz die Kacheln Teigausbeute und Hydration, und in der Zutatenliste steht je Zutat der Wert „% vom Mehl“.

Kann flinkest die Mengen meines Eisrezepts automatisch an das Bilanzprofil anpassen?

Ja, als Vorschlag. Mit gewähltem Profil öffnet Automatisch ausbalancieren im Reiter Bilanz den Dialog: Du wählst die Rohstoffe, deren Menge sich ändern darf, und ob das Chargengewicht beibehalten werden soll. Mengen vorschlagen zeigt die neuen Mengen und die Kennzahlen vorher und nachher. Gespeichert wird erst mit Mengen übernehmen — prüf vorher die Ampel, der Vorschlag kann andere Werte verschieben.

Was ist der Unterschied zwischen Deckungsbeitrag I und II im Rezept?

Deckungsbeitrag I zieht vom Verkaufspreis nur Material und Verpackung ab, Deckungsbeitrag II die vollen Herstellkosten mit Lohn, Maschine, Schwund und Gemeinkosten. Beide stehen je Artikel im Reiter Artikel & Kosten, in Euro und Prozent, rot wenn negativ.

Was ist der Zielpreis bei einem Artikel im Rezept?

Der Verkaufspreis, bei dem der Artikel genau die Zielmarge aus den Rezept-Einstellungen erreicht — deine Preisuntergrenze. Artikel unter der Zielmarge erscheinen zusätzlich im Hinweis über der Rezeptliste.

Wie verbinde ich ein Rezept mit einem Verkaufsartikel?

Im Reiter Artikel & Kosten über das Plus: Artikel wählen, Ertragsmenge (wie viele Einheiten aus einer Charge entstehen) und Verpackungskosten je Einheit eintragen. Daraus berechnet flinkest die Kosten je Einheit und die Deckungsbeiträge. Jeder Artikel lässt sich einem Rezept nur einmal zuordnen.

Wie entferne ich einen Artikel aus einem Rezept?

Über das Zeilenmenü „…“ und Löschen mit der Rückfrage Produktzuordnung löschen. Entfernt wird nur die Zuordnung, der Artikel selbst bleibt.

Wie kalkuliere ich mit dem Preisrechner einen Verkaufspreis?

Im Reiter Artikel & Kosten über das Zeilenmenü eines Artikels und Preisrechner. Du rechnest mit Spanne (Anteil am Netto-Verkaufspreis, der nach den Herstellkosten bleibt), Aufschlag (Prozent auf die Herstellkosten) oder gibst einen Bruttopreis vor. Das Ergebnis zeigt Verkaufspreis netto und brutto, Deckungsbeitrag II und Wareneinsatzquote. Vorbelegt ist die Zielmarge aus den Rezept-Einstellungen. Achtung: 60 % Spanne entsprechen 150 % Aufschlag.

Kann ich den berechneten Preis direkt als Verkaufspreis des Artikels speichern?

Ja. Im Preisrechner speichert Als Verkaufspreis übernehmen den Netto-Preis am Artikel; die Deckungsbeiträge rechnen sich sofort neu.

Wie sehe ich, was ein Kilo oder eine Portion meines Rezepts kostet?

Im Reiter Artikel & Kosten zeigt das Feld Kosten Material- und Herstellkosten der Charge, mit dem Umschalter 100 g / 1000 g je Bezugsmenge, sowie mit Portionsgewicht die Kosten je Portion. Das Feld erscheint nur mit der Berechtigung, Rohstoffe zu sehen.

Warum sind Herstellkosten und Materialkosten bei meinem Rezept gleich?

Es sind noch keine Arbeits- und Ofenzeiten am Rezept bzw. keine Stundensätze und Zuschläge in den Rezept-Einstellungen gepflegt. Die Herstellkosten setzen sich aus Material, Schwund, Lohn, Ofen / Maschine, Zusatzkosten und Gemeinkosten zusammen.

Welche Einkaufspreise verwendet flinkest für die Rezeptkosten?

Je nach Einstellung den günstigsten Lieferantenartikel, den Hauptlieferanten, den letzten Wareneingang oder den Durchschnitt der Wareneingänge der letzten 12 Monate. Welche Quelle gilt, steht links über den Kostensummen und wird in den Rezept-Einstellungen gewählt.

Warum sind die Kosten einer Zutat höher, als die Rezeptmenge vermuten lässt?

Hat der Rohstoff einen Putzverlust, ist die Rezeptmenge netto — eingekauft wird mehr. Die Kostentabelle zeigt dann unter der Menge „+… % Putzverlust“ und rechnet mit der Einkaufsmenge.

Was bedeutet „Kein Lieferantenpreis für: … Die Kosten sind daher zu niedrig.“?

Für die genannten Rohstoffe ist kein Einkaufspreis hinterlegt; sie fehlen in der Kalkulation, die Kosten sind also zu niedrig. Ergänze die Lieferantenpreise in den Rohstoffdetails.

Wie sehe ich, wie sich die Kosten eines Rezepts entwickelt haben?

Kostenverlauf im Feld Kosten klappt ein Diagramm der Herstell- und Materialkosten je kg der letzten 12 Monate auf. Daran erkennst du, wann steigende Einkaufspreise das Rezept verteuert haben.

Kann ich eine Rezeptänderung durchrechnen, ohne das Rezept zu ändern?

Ja, mit Was wäre wenn? im Feld Kosten. Je Zutat änderst du die Menge, ersetzt den Rohstoff oder entfernst ihn, und kannst Rohstoffe hinzufügen. Berechnen stellt Aktuell und Simuliert gegenüber — Kosten, je kg und je Portion, Endgewicht, kcal, Fett, Zucker, Deckungsbeitrag II je Artikel und veränderte Allergene. Gespeichert wird nichts.

Wie rechne ich ein Rezept auf eine bestimmte Menge oder einen vorhandenen Rest um?

Mit dem Chargenrechner im Menü „…“. Unter Umrechnen nach wählst du Endgewicht (g), Anzahl Portionen (nur mit Portionsgewicht), Faktor oder Vorhandene Menge einer Zutat, unter Soll den Zielwert. Berechnen zeigt Faktor, Endgewicht, Portionen, Herstellkosten und die Mengen je Zutat in der Originaleinheit mit Toleranz.

Wie drucke ich einen Produktionszettel für die Backstube?

Im Chargenrechner über Produktionszettel (PDF): Er enthält die umgerechneten Mengen und die Arbeitsschritte; ins Feld Los kannst du eine Losnummer zum Aufdrucken eintragen.

Wozu gibt es Rezeptversionen?

Eine Version friert das Rezept mit Zutaten, Arbeitsschritten, Kosten, Nährwerten, Allergenen und Zutatenverzeichnis ein. Damit weist du nach, welche Rezeptur zu einem bestimmten Zeitpunkt galt, etwa bei einer Freigabe — wichtig bei Reklamationen und Kontrollen. Die Versionen stehen im Reiter Versionen.

Wie sichere ich den aktuellen Stand eines Rezepts vor einer Änderung?

Im Reiter Versionen eine Notiz eintragen, etwa „neuer Lieferant für Kakao“, und Version speichern klicken. Eingefroren wird der zuletzt gespeicherte Stand.

Wann legt flinkest automatisch eine Rezeptversion an?

Bei jeder Freigabe: Wechselt der Status auf Genehmigt, friert flinkest den Stand mit der Notiz „Genehmigt“ ein.

Wie vergleiche ich zwei Stände eines Rezepts?

In der Versionsliste über Änderungen anzeigen. Unter Vergleichen mit wählst du Aktuelles Rezept oder eine andere Version; die Tabelle zeigt je Unterschied Differenz, Bisheriger Wert und Neuer Wert — Rezeptfelder, Zutaten und Mengen, Arbeitsschritte, Allergene, Zutatenverzeichnis, Kosten und Nährwerte.

Rechnet die KI in der Rezeptverwaltung Nährwerte oder Kosten aus?

Nein. Die KI-Assistenten machen nur Vorschläge auf Basis deiner eigenen Rohstoffe; alle Zahlen rechnet flinkest selbst.

Wie lasse ich mir eine Rezeptvariante ohne Ei oder günstiger vorschlagen?

Mit Zutaten ersetzen (KI) im Menü „…“ des Rezepts. Beschreib unter Was soll sich ändern? das Ziel oder klick ein Beispiel an und dann Vorschlagen. Du siehst die vorgeschlagenen Änderungen und einen Vergleich Jetzt / Mit den Änderungen für Kosten, kcal und Allergene. Änderungen übernehmen speichert sie am Rezept. Der Assistent braucht zusätzlich die Berechtigung, Rohstoffe zu sehen.

Kann mir flinkest erklären, was an meiner Eisbilanz nicht passt?

Ja. Im Reiter Bilanz liefert Bilanz erklären (KI) und dann Erklären eine Erklärung der Bilanzwerte und eine Liste konkreter Vorschläge. Am Rezept wird dabei nichts geändert.

Kann flinkest mir eine Verkaufsbeschreibung oder ein übersetztes Etikett schreiben?

Ja, mit Texte (KI) im Menü „…“: Verkaufsbeschreibung oder Etikett übersetzen (English, Italiano, Français oder Slovenščina) wählen und Text schreiben klicken. Mit Kopieren übernimmst du den Text in Webshop oder Druckvorlage.

Wie prüfe ich, ob ein gedrucktes Etikett noch zum Rezept passt?

Mit Etikett prüfen (KI) im Menü „…“: Fotos auswählen (JPEG, PNG, WebP oder PDF, bis zu vier Dateien) und Etikett prüfen. flinkest vergleicht Zutatenverzeichnis und Allergene mit der aktuellen Rezeptur und listet Befunde oder meldet „Das Etikett passt zum Rezept.“. Aufklappbar siehst du, welches Zutatenverzeichnis vom Etikett gelesen wurde.

Weitere Fragen: alle FAQs durchsuchen.